Abgeordnetenhausfüllen, sondern darüber hinaus dem deutschen Namen im Auslande Sie find sehr bedeutungsvoll für den Kampf gegen die Tuberkulose.
72. igung. Sonnabend, 8. März 1917, bormittags 10 Uhr.
Am Ministertisch: b. Trott zu Golz.
Die zweite Lesung des Staatshaushalts wird beim Kapitel
fortgesetzt.
Volksschule
Abg. Otto- Charlottenburg( Vp.): Fast 11000 Lehrer und Seminaranten, blühende Menschenleben, sind dem Kriege zum Opfer gefallen. Die in der Heimat zurückgebliebenen Lehrer, voran allem die Lehrerschaft auf dem Lande, haben in diesen Wochen eine besonders schwere Arbeit zu leisten gehabt. Wenn jetzt im Krieg eine große Anzahl von ehrerinnen angestellt worden sind, so hoffen wir, daß nach dem Striege das alte Sablenverhältnis zwischen männ lichen und weiblichen Lehrkräften wieder hergestellt wird. Jeden falls dürfen Lehrerinnen feinem friegsbeschädigten an geſtellten oder vor der Unſtellung stehenden Lehrer die Stelle fortnehmen.( Sehr richtig!) Dem Minister möchte ich den Gedanken au erwägen geben, ob es sich empfiehlt, zur Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge und zur Linderung der bestehenden Nahrungsschwierigkeiten die Souljugend während des Früh jahrs und der Sommermonate in ländliche Gemeinden zu überführen und dort gemäß ihrer förperlichen Sträfte zu leichten gärtnerischen und landwirtschaftlichen Arbeiten heranzuziehen. Wir treten für die Schule der Einheitlichkeit, Weltlichkeit und unentgeltlichkeit
ein.
Diese Merkmale treffen ja auch auf die Besetzung der Süzengräben zu. Redner begründet darauf den auch von 16m mitunterzeichneten. Antrag auf Einberufung einer allgemeinen Schulkonferenz. Die Volksschulen müssen in eine innigere Verbindung mit den höheren Lehranstalten fommen.( Beifall links.)
Stultusminister Dr. v. Trott zu Solz:
heute in furzen Zügen ein Bild unseres Schulibeals malen, wie wirJnahmefähigkeit der Schüler muß vor allem gesichert fein, wenn der uns die Schule in dem neuen Deutschland denken, eine Schule, die Zweck des Unterrichts erreicht werden soll.( Sehr wahr! bei den nicht nur geeignet ist, ihre eigenen Swede im vollsten Maße zu er- Sozialdemokraten.) Die Zahl der Schulärzte bedarf der Bermehrung. zu Ehren und Ansehen zu verhelfen und dem törichten Gerede von( Sehr richtig! b. d. Sozialdem.) Auf diesem Gebiete haben bisher deutscher Barbarei ein Ende zu machen. Wie unbegründet die Gemeinden das meiste geleiftet; das ist wieder ein Grund für diese unerhörte Beleidigung des deutschen Volkes ist, darüber brauche die Erweiterung ihrer Selbstverwaltungsrechte. Endlich verlangen ich kein Wort zu verlieren. Wer Art und Wesen des deutschen Volkes wir auch Pflege der staatsbürgerlichen Erziehung in einigermaßen fennt, weiß, daß, wenn auch vereinzelt Ausschreitungen der Volksschule. Unsere Forderungen sind, wie gesagt, durchaus vorkommen, doch die Millionen, die draußen vor dem Feinde stehen, teine unerreichbaren Ideale, wenn auch noch manche Widerstände und die zum großen Teil durch die Schule der Gewerkschaften und bis zu ihrer Erreichung zu überwinden sein werden. Wie der der Sozialdemokratie gegangen sind, nichts gemein haben mit roher Reichstanzler neulich gesagt hat, daß es nicht im Belieben eines Barbarei.( Sehr wahr! bei den Soz.) Wenn solche unsinnigen Ge- einzelnen, auch nicht im Belieben herrschender Mächte und herr rüchte im Auslande Nahrung finden konnten, so haben wir natürlich ichender Persönlichkeiten steht, ob das geschieht, was weltgeschichtlich selbst einen Teil der Schuld mit daran; das Ausland weiß, was für geschehen muß, so fage auch ich: Es steht nicht im Belieben eines Anschauungen hier früher zum Ausdrud gekommen sind, wie stief einzelnen, auch nicht im Belieben herrschender Mächte oder Persön mütterlich man die Volksschule behandelt hat und zieht daraus seine lichkeiten das zu verhindern, was eine gefchichtliche allerdings falschen Schlüffe. Doch ich will mich heute nicht mit der Notwendigkeit ist. Wer den Verfuch macht, sich dem zu widerVergangenheit beschäftigen. Es tomint in Zukunft darauf an, die fegen, über den wird die Geschichte zur Tagesordnung übergehen. Volksschule, die ein Vorgänger des Ministers als to st barstes( Lebh. Beifall bei den Soz.) u wel in der preußischen Strone bezeichnet hat, beſſer auszugestalten, fie aus einer Schule für das Proletariat zu einer Schule für das Abg. Adolf Hoffmann ( Soz. Arbg.): ganze Bolt, einer Boltsschule im wahren Sinne des Wortes zu Ich habe meinen vorjährigen Ausführungen über das Boltsmachen.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) Die Mehrheit schulwefen nichts hinzuzufügen. Ich will heute nur fragen, wie dieses Hauses und die Regierung sieht als Aufgabe der Volksschule man es verantworten will, daß zwei Häuser von einem Schulan, religiöse, futliche und vaterländische Bildung der Jugend, sowie gebäude in Berlin , in der Strautstraße, Geschosse fabriziert ihre Unterweisung in den für das bürgerliche Leben notwendigen werden. Ein solch feuergefährlicher Betrieb darf unter feinen Um allgemeinen Kenntnissen und Fertigkeiten. Wir dagegen halten es ständen in einer so dicht bevölkerten Stadtgegend und so nabe einer für die Aufgabe der Volksschule den jungen Leuten ein Schule untergebracht werden. Erst vor furzem ist dort wirklich ein Explosionsunglüd vorgekommen, das auch eine Anzahl Tote ge herbeizuführen.
möglichst großes Maß von Bildung
03. Arbg) 06( 10
Damit schließt die Besprechung. Der Etat wird bewilligt.
Hauptausschuß des Reichstages.
beizubringen, um sie für den Kampf ums Dasein zu befähigen. fordert hat. Es bedarf wohl nur dieses Hinweises, um Abhilfe Wir wollen diese Bildungsbestrebungen jedes politischen und religiösen Nebenameds enttleiden. Daher Ein polnischer Antrag auf Streichung der Ostmarken fordern wir die Weltlichkeit der Schule. Das sind faum überbrüdbre Gegensäge. Diefer Kampf zwischen zwei Weltan- lagen wird abgelehnt.( Rufe im Zentrum: Nur ein Bole. ist anwesend!) schauungen muß ausgefochten werden; hoffentlich geschieht das in Die Frage einer Reform der Schulverwaltung wird bei der Zukunft in anständigeren Formen als vor dem Kriege. die Geschichte der Reformation, fowie ein Antrag es( 3) auf Ein Antrag Traub( Bp.) betreffend Beröffentlichungen über ( Bravo ! bei den Sozialdemokraten.) Die Weltlichkeit der jetzt schwebenden Referm der allgemeinen Verwaltung mitɓerüddie Teuerungszulagen für Volksschullehrer geht an die Budgetkommission. ichtigt werden. Im übrigen liegen jekt anormale Zeiten vor. Schule fordern wir nicht stets aus Saß gegen Die Sozialdemokratie Religion. erklärt die Religion zur Das Haus vertagt sich. Nächste Sigung Montag. 11 Uhr Da ist es nicht zu verwundern, wenn die Maschinerie des Schul- Privatiache. Glaubens- und Gewissensfreiheit dürfen nicht nur auf( Bergetat.) betriebes einmal nicht ohne jede Hemmung funktioniert. Schul - dem Papier stehen. Gerade weil die Religion für uns eigene AnSchluß 3 Uhr. arbeit. ist Friedensarbeit. Unsere Schule hat sich im allgemeinen gelegenheit jedes Menschen ist, können wir nicht dulden, daß der den schwierigen Verhältnissen des Krieges bortrefflich angepaßt. Staat feine Autorität und seine Machtmittel auf diesem Gebiete im Infere Schuljugend und uniere Lehrkräfte haben sich in großem Ilmfang in den Dienst der Allgemeinheit gestellt, ganz besonders Interesse der herrschenden Klaffen ausnügt. Nach unserer Ansicht in ländlichen Gebieteit. Das wird auch weiter geschehen. Ob es gehört der Religionsunterricht überhaupt nicht in den Lehrplan der Schule. Wir sind teineswegs dagegen, daß Am Sonnabend begann der Hauptausschuß seine diesmaligen antgängig sein würde, im Sommer die Schule zu schließen und Religion gelehrt wird, aber das soll außerhalb der Schule geschehen. Arbeiten mit der Beratung des Reichs- Haushaltsplans für das dafür den Schulbetrieb im kommenden Winter um so intensiver zu Dadurch, daß die Religion beute den ganzen Lehrplan beherricht, Rechnungsjahr 1917. Der Haushaltsplan für den Reichskanzler gestalten, erscheint mir zweifelhaft. Natürlich muß den Schulkindern leiden die anderen Fächer.( Sehr wahr! bei den Sozialdemokraten.) und die Reichskanzlei wurde ohne Widerspruch genehmigt. Hierbei weitgehend Urlaub gegeben werden, um in der Landwirts Dem Dank, der hier der Lehrerschaft ausgesprochen worden ist, wies Abg. David( Soz.) auf den§ 5 des Wahlgeſehes für den chaft zu helfen. Das ist überall geschehen. Sonst hätte in manchen schließen wir uns an. Was die Schule in Kriege leistet, verdanten Reichstag vom 31. Mai 1869 hin. Nach dieser Bestimmung soll in Gegenden die Kartoffelernte nicht heimgebracht werden können wir den zurüdgebliebenen Lehrern und nicht zuletzt den 2ehre jedem Bundesstaat auf durchschnittlich 100 000 Seelen derjenigen Bielfach sind die Schüler unter Anführung der Lehret auf das Feld gezogen. Diese Interessen gehen rinnen.( Sehr richtig!) Die Behandlung der Lehrer ist besser Bevölkerungszahlen, welche den Wahlen zum verfassunggebenden jezt vor die Schulmteressen. Bielfach sind bereits Kinder aus den geworden, aber sie läßt doch noch manchmal zu wünschen übrig. Reichstage zugrunde gelegen haben, ein Abgeordneter gewählt werSo liegt mir ein Erlaß der königlichen Regierung, Abt. Kirchen- den. Hiernach ist auch jezt noch die Zahl der Abgeordneten für Städten und Induſtriebezirken auf das Land gebracht worden. Die und Schulwesen in Münster vom 6. Februar 5. J. vor, worin der jeden Streis bestimmt. Da aber inzwischen in den industriellen Landleute waren anfangs zögernd und ablehnend, haben aber Lehrerschaft zur Pflicht gemacht wird, sich an der Volkszählung zu Bezirken die Bevölkerung sehr stark zugenommen hat. nachher die Kinder wochenlang behalten und an vielen Orten hat sich ein gutes Verhältnis ergeben. Wir sind da- beteiligen, der aber in einem Tone gehalten ist, durch den fich ist die jetzige Verteilung der Reichstagsmandate auf die einzelnen die Lehrerschaft mit Recht beleidigt gefühlt hat. Die Lehrer Bezirke eine schwere Ungerechtigkeit für die industriellen Bezirke mit beschäftigt, die Angelegenheit für dieses Jahr noch in stärkerem haben wohl bewiesen, daß fie in der Erfüllung vaterländischer und deren Bevölkerung. Es sei daher dringend nötig, endlich eine Es ist wieder von der Einheitsschule gesprochen worden. Pflichten hinter anderen Boltsschichten nicht zurüdbleiben.( Sehr gleichmäßige Verteilung nach dein jchigen Stand der Bevölkerung Die früheren scharfen Gegenfäße sind inzwischen zu einem guten Teil überbrüdt worden. Der Borrebner hat mit durchzuführen, was auch in der Verfassung ausdrüdlich vorgeRecht nicht mehr bon der nationalen Einheitsschule, sondern von schrieben ist. Unter feinen Umständen dürfte auch nach dem ciner nationalen Souleinheit gesprochen. Das wollen anbelangt, fo fommt es uns nicht auf den Namen an, sondern auf Striege die alte ungerechtigkeit bestehen bleiben. wio alle, daß ein gewisser Quiammenhang awischen allen unseren die Sache. Während es nach den Ausführungen des Ministers den Abg. Gothein( Fortschr.) schloß sich diesen Ausführungen Schulen bestehen muß, und daß wir diesen Zusammenhang stärken Anschein hatte, als wären die Differenzen nicht mehr fo groß, hat an. In den stark Bevölferten gemischtsprachlichen Gebieten könnte müssen, soweit das möglich ist, ohne den Zweck der einzelnen dann der Abg. Marr fich leider ganz scharf gegen die Einheitsschule bei der Vermehrung der Mandate die Verhältniswahl durch Schulärten und Schulgathungen zu beschränken oder zu gefährden. ausgesprochen. Die Ansicht des Ministers, daß der Uebergang von geführt werden. Dadurch würden die Kämpfe zwischen den verder Boltsschule in die höhere Schule durch die Mittelschule erschiedenen Rationalitäten bedeutend abgeschwächt werden. fonfeffionellen Charakter der Volksschule möglicht werden soll, können wir nicht teilen. Wir fordern Abg. Ledebour( Soz. Arbg.): Wenn durchschnittlich auf je aber hält unser Bolt in weiten Streifen fest.( Sehr richtig!) vor Aufbau des Schulwesens auf der Grund- 100 000 Seelen ein Abgeordneter fommen würde, würde die Zahl Ich werde niemals für eine Bewegung zu haben sein, die den kon- lage der Einheitlichkeit, der unentgeltlichkeit, der der Abgeordneten zu groß werden. Daher wäre es das Bejte, fessionellen Charakter unserer Boltsschule beseitigt.( Rebhafter Beifall eltliteit und einer zeitgemäßen miiienichaftlichen wenn man eine bestimmte 3ahl von Abgeordneten rechts und im Zentrumn.) Die Vorschläge betreffs Erleichterung Pädagogit.( Sehr wahr bei den Sozialdemokraten.) Nicht festlegte, efiva 400, und diese Mandate auf die einzelnen Bezirke Des lleberganges von der Volksschule zu höheren Schulen, Gleichheit, sondern, Einheitlichkeit der Schulen fordern wir. Wenn gleichmäßig verteilen würde. Die Verhältniswahl jei allerdings die zum Teil fchon in die Wirklichkeit umgesetzt sind, fußen auf man behauptet, daß wir ein System der Gleichheit forderten, das zu empfehlen, aber nicht nur für einzelne Bezirke, sondern für das itädtischen Verhältnisjen. Auf dem platten Lande liegen nur durch Ilmsturz alles Bestehenden verwirklicht werden ganze Reich.
Maße zu organisieren.
An dem
wahr! links.)
Was die
nach wie
Frage der Einheitsschule
"
die Dinge anders.( Sehr wahr!) Es kann niemals dazu kommen, fönne, so beweist man damit nur, daß man über unser Schulideal Abg. David( Evz.) schloß sich ebenfalls der Forderung nach daß man die Volksschule nur auf den llebergang zur höheren Schule spricht, ohne sich darum näher bekümmert zu haben. Zwischen Einführung der Verhältniswa hI an. Wenn nicht sofort alle einstellt:( Sehr richtig!) Die Volksschule muß dem Zwed erhalten unseren Forderungen und denen des Lehrervereins besteht Mißstände beseitigt werden könnten, müßte doch wenigstens damit werden, der breiten Menge des Voltes zir dienen. Wenn fein prinzipieller Unterschied. Die Forderungen, wie sie Heinrich vorgegangen werden, die schweren Benachteiligungen der in damit die Möglichkeit verbunden werden kann, in die höheren Schulen Schulz in seiner Schulreform" aufstellt, beweisen, daß wir dustriellen Bevölkerung in bezug auf die Vertretung im Reichstage überzufréten, um so besser.( Beifall.) feineswegs die Gleichmacherei, sondern im Gegenteil die endlich zu beseitigen. Es handelt sich nicht um eine afaMöglichkeit schaffen wollen, daß jeder einzelne seine Persön- demische Erörterung, sondern die sozialdemokratische Fraktion werde Abg. Marx( 8.): lichkeit entsprechend seinen Fähigkeiten in der der Schule frei die Angelegenheit bereits in den nächsten Tagen weiter verfolgen. Bei dem Verschicken der Kinder auf das Land müssen die Eltern entfalten kann. Man sollte wirklich mit dem vor dem Hierauf ging der Ausschuß über zur Beratung des Haushaltsdie Gefähr haben, daß für die nötige Aufsicht Sorge ge- Striege üblichen System brechen, gegen die sozialisti- plans für das Auswärtige Amt. Es entspann sich eine umfangtragen wird. Mit dem Schlagwort: Einheitsimuleichen Schriften zu polemiiieren, ohne sie gelesen reiche Aussprache über die iollte man aufräumen. Unser Schulwesen ist zu sehr auf zu haben.( Sehr gut! bei den Soz.) Beun gesagt worden ist, die verschiedenen Stände zugeschnitten. Dem die Einheitsschule führt in den Tüchtigen muß freie Bahn geschaffen werden. Die Einheitsschule muß zu fonfessionsloten Staatsschule führen. Zu Reformen, ins
besondere für den Aufstieg der Befähigten, sind wir alle bereit. hinein, so zieht dies Gespenst heute nicht mehr. Jit die EinheitsSehr wahr! im Zentrum.) Wir müssen auf den voltbewährten schule notwendig, so wird sie sich durchsehen, wie so viele unserer Grundlagen weiter bauen. Die Beseitigung der konfessionellen Forderungen, die fich mit der Zeit durchgesezt haben. Schule wäre ein nationales Unglück.( Zustimmung im Zentrum.) Wir. fordern, weiter die vermehrte Schaffung von KinderIn unserer fräftigen, geistig gefunden Landbevölkerung hat sich noch fein Bedürfnis nach der Einheitsschule gezeigt. Auch für den Fall daß der Water, gefallen ist, muß jein Wille und die zwischen ihm und der Mutter geschlossene Einigung über die Konfession des Unterrichts des Kindes geachtet werden. Dazu muß aber eine Berordnung des Ministers aufgehoben werden.( Beifall im Zentrum.)
Minister Dr. v. Trott zu Solz:
getragen werden kann.
gezogen( Sehr richtig!)
Abg. Hirsch( Soz.):
-
gärten, die natürlich nicht konfessionell gegliedert sein dürfen. Die häuslichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der großen Masse des Volkes ich erinnere nur an die Wohnungsmisere erfordern diese Fürsorge für die Kinder vor der Schulzeit. Ferner fordern wir die Errichtung von Kinderhorten mit unterstüßung bes Staates. Ihre Aufgabe ist es, die Kinder der ärmeren Bolksklassen, die von ihren Eltern in der schulfreien Zeit nicht be aufsichtigt werden können, Gefährdung Verwahr. an beſchützen. Wflicht
flämische Frage,
über die der Staatssekretär Dr. Helfferich eingehend berichtete und an die fich eine ausgedehnte Aussprache anschloß. Es sprachen die Abgg. Gröber( 3.), Noste( Soz.), Erzberger ( 3.), b. Westarp( f.), v. Bayer Spahn( 8.), Schiffer( nafl.), Scheidemann , v. Gamp( Deutsche Partei), ( Fr. Vp.), Ledebour ( Goz. Arbg.), Stresemann( natl.), Gothein ( Fr. Vp.), Fürst v. Radziwill und Seyda ( Pole), Dr. David( Soz.), Gtat des Auswärtigen Amts gab Staatssekretär Zimmermann Mumm( Deutsche Partei) und Prinz v. Schönaich- Carolath. Bei dem einen Bericht über den Zwischenfall bezüglich Mexiko . Die Aussprache hierüber wurde auf Montag, 12 Uhr, vertagt. Die AngeTegenheit selbst wurde vertraulich behandelt.
Wie erwägen, wie dem hervorgetretenen Bedürfnis Redning tojung at beſquiger. Hier vorzubeugen, it wilight der Allgemeinbeit. Die Not der Rentenempfänger. Der Abg. Haenisch hat sich persönlich an( Sehr wahr! bei den Soz.) Auch die Einrichtung von Jugendmich gewandt wegen meiner Erwiderung auf seine Ausführungen heimen für die schulentlaffene Jugend bis zum 18. Lebensjahr ist Die von uns im Vorwärts" schon mehrfach betonte Notbetreffend die Anwendung des Salvarjan. Ich habe meine ein Stück der Schulreform, die wir erstreben. Die Jugendpflege ist lage so vieler Rentenempfänger hat die Generalfommission Ausführungen damals auf Grund des mir zur Verfügung gestellten teine militärische, sondern eine pädagogische Ans der Gewerkschaften, zu einer Eingabe an den Reichstag ver Materials getan, das im Widerspruch steht zu dem Material des Abg. Haenisch. Seinen guten Glauben habe ich nicht in Zweifel gelegenheit. In der Kommission hat der Minister erklärt, daß auch anlagt, in der als Kriegsmaßnahme eine Erhöhung be. sozialdemokratische Jugendvereine stimurter Renten gefordert wird. Wir bruden diese Eingobe während des Krieges sich an der Kriegswohlfahrtspflege Beteiligt ihrer großen Wichtigkeit wegen im wesentlichsten Teile im Die Sozialdemokratie hat von jeher nicht die Zerstörungs-, aber hätten und bemüht gewesen seien, die Jugend förperlich, fittlich und nachstehenden ab: die aufbauende tritik für ihre Aufgabe gehalten. Sowie der Kampf geistig zu fördern. Deshalb hätten in einzelnen Fällen auch solche Die unterzeidmete Generalfommision der Gewerfder Batet aller Dinge ist, so ist die Kritik die Mutter eines Bereine aus dem staatlichen Fonds Mittel erhalten. Das bedeutet schaften Deutschlands lenkt im nachstehenden die Aufmerk jeden Fortigrittes.( Sehr gut! bei den Soz) Wir er einen Bruch der Regierung mit der Bergangenheit. jamfeit des Deutschen Reichstags auf die Notlage, in die weite fennen an, daß fich in unferem Bollsschulwefen gegen früher manches Bir haben diesen Fonds früher heftig bekämpft, weil sein aus Streise von auf feste Bezüge angewiesene Personen gekommen aebeffert hat. Reformen, die man, als wir fie anregten, als gesprochener 3wed die Bekämpfung der sozialdemokratischen Jugend- find. Durch die Erhöhung der Familienunterſtügung und Utopien bezeichnet hat, haben sich durchgesezt oder sind im Begriff, bereine war. Wenn die Regierung jetzt zu der Erkenntnis sich durchzusehen. Die Boltsschule wird heute nicht mehr so als gekommen ist, daß auch sozialdemokratische Jugendvereine aus diesem die Gewährung von Zeuerungszulagen an Beamte ist anerMichenbrödel behandelt wie früher. Bieles ist erreicht, aber mehr Fonds unterstützt werden fönnen, weil sie ihre Pflicht im vollsten fannt worden, daß die zum Lebensunterhalt auf feste Bezüge noch bleibt zu tun brig. An dem Ausbau unferes Bolle Maße getan haben, io fönnen wir das nur begrüßen. Angewiesenen in der Zeit der gegenwärtigen Teuerung schulwejens mitzuwirken, ist eine vaterländische Pflicht im Ich hoffe, daß diese 3 Millionen in Zukunft niemals wieder der dringender Hilfe bedürftig sind. Für einen Teil dieser Berureigensten Siune des Mortes, deren wir Sozialdemokraten uns zu Bekämpfung der sozialistischen Jugendbewegung dienen werden.-sonen hat sich bisher die Erhöhung ihrer Einnahme nicht beallerlegt entziehen.( Sehr gut! bei den Sozialdemokraten.) Bis Wir fordern weiter die unentgeltlicfeit der ehr wirken lassen. Es sind das die Invalidenrentenempfänger zur Erreichung des Schulideals ist freilich noch ein weiter Weg. mittel. Für die Vollsschüler wird heute nur der 14. Teil des und die Bezieher von Unfallrenten. bom Zuschusses Innerhalb des Klassenstaates tann die Staate getähṛt, wie für die Studenten. Daß die Invalidenrenten einen ausreichenden LebensSört! hört! bei den Sozialdemokraten.) Vor allem muß Vor allem muß Boltsschule ihres Klassencharakters nicht entkleidet, auch für die körperliche Pflege der Schuljugend ge- unterhalt nicht gewährleisten, bedarf bei ihrer bekannten Un werden. Sie wird in großen und ganzen das Bildungsinstitut für sorgt werden. Namentlich nach der mangelhaften Grnährung zulänglichkeit keiner eingehenden Darlegung. Nach der letzten die große Masse des Proletariais bleiben, während es nur einer in dieser Kriegszeit. Wir haben schon lange vor dem Striege die amtlichen Angabe über die Höhe der Renten( Amtliche Nach verhältnismäßig einen 3phl von Schülern vergönnt, jein wird. Einführung der Schulipeifung gefordert. Der Ausbau, diefer richten des Reichsversicherungsamts 1916 Seite 160) stellte höhere Schuler und Universitäten zu besuchen, Ich will Ihnen Einrichtung ist jest mehr als je dringend notwendig. Die Aufsich der jährliche Betrag der Renten im Jahre 1914