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die Wahlteformt wch fwährend des Krieges verlangt. Der Ofter häufig gegen uns entschieden. Die gegenwärtigen Schwierigkeiten! Zentralorgan jede beliebige Meinung eines einzelnen vertreten wer. botschaft hat ein Teil der Presse eine viel zu große Bedeutung bei- find ja allgemein bekannt. Die Herabjegung der Brotration war den dürfte. In der Provinz setzt die Redaktion in einem solchen Fall gelegt. Die Konservativen werden auch der neuen Wahlrechts- notwendig nach der umfangreichen Verfütterung von Getreide an dem betreffenden Genossen auseinander, daß die Veröffentlichung vorlage Schwierigkeiten machen. Sie sind gegen Demokratisierung das Vieh und bei der Kartoffei liegen die Verhältnisse ähnlich. seines Artikels unsere taktische Einheit stören würde. Gerade die und halten alles für Demokratisierung, was darauf hinausläuft, Wir haben die Entwickelung vorausgesehen und rechtzeitig gewarnt. Forderung nach politischer Freiheit stärft unsere nationale Ber­ihre Macht zu mindern. Die Aussichten der Wahlrechtsvorlage leider vergeblich. Nötigenfalls muß die gesamte Gerfte für die teidigung. Die deutsche Regierung hätte alsbald nach Ausbruch der sind auch mit Rücksicht auf die unsichere Haltung des Zentrums menschliche Ernährung freigemacht und die Biererzeugung ein- russischen Revolution eindeutig ein Friedensziel ohne Annerionen techt ungünstig. Zu alledem kommt noch der Widerstand des gestellt werden Selbst wenn der Krieg zu Ende geht, werden die und Kriegsentschädigungen gegenüber Rußland zum Ausdruck Herrenhauses. Gewiß, die Regierung kann den Landtag auf Schwierigkeiten noch nicht beseitigt sein, sondern noch lange Zeit bringen sollen. Dies muß auch nach dem Westen geschehen. lösen, wenn sie den Mut dazu hat. Aber Neutrahlen finden dann fortbestehen. Alle Parteigenossen sollten sich schon jcht mit den Seil Stuttgart : Mit dem Verlangen nach schärferer Stritik ja wieder unter dem Dreillassenwahlrecht statt und auch das neue Fragen der Uebergangswirtschaft beschäftigen. Handel und Land- militärischer Mißstände und der Unzulänglichkeiten in der Organi­Abgeordnetenhaus wird keine Mehrheit besißen für Einführung wirtschaft tun das bereits und wir dürfen nicht zurüdstehen. Wir ſation der Volksernährung im Reichstage bin ich durchaus einver­des Reichstagswahlrechts in Preußen. Ich bezweifle auch, ob die brauchen auch ein neues Programm für die nächsten Forderungen standen. Die Fraktion wird sich wohl damit befaffen. Ich glaube Aussichten für die Tätigkeit des Verfassungsausschusses auf diesem in der Sozialpolitik. Hier müssen Parteivorstand und General- leider nicht, daß wir bald zum Frieden kommen, und ich sehe schtvere Gebiete so gute sind. Jedenfalls müssen wir in der schärften Weise kommission zusammenarbeiten. Das hätte längst geschehen müssen Zeiten vor uns. Aber unserem Volk muß auch durch die Tat be­Stellung nehmen gegen alle, die uns auf die Zeit nach dem Kriege vertrösten wollen. Wir haben einen Antrag eingebracht, der eine und wäre wohl auch geschehen, trenn der Parteistreit nicht die wiesen werden, daß wir um nichts als um unsere nadie Gristenz engere Fühlungnahme herbeiführen will zwischen der Reichstags- ganze Zeit uns fortnehmen würde. Die Monopolfrage ist gleich kämpfen. Die entscheidende Frage der Neuorientierung ist und fraktion und den Fraktionen in den Einzellandtagen. Es ist da falls für die Arbeiterschaft von größter Bedeutung. Monopolific bleibt das preußische Wahlrecht. Die Haltung der Konservativen Was nützt das zur Osterbotschaft erfüllt mich aber mit Mißtrauen, denn sie bc­pft zu Unstimmigkeiten gekommen und es muß da einmal die rung bedeutet Konzentration der Kapitalsmacht. Grenze gezogen werden, was dem Reichstag und was der Landes- Koalitionsrecht dem Arbeiter, wenn die wirtschaftliche Macht des grüßen die Verschiebung der Entscheidung bis nach dem Kriege und vor allem, daß die Entscheidung durch den preußischen Landiag zu gesetzgebung zu überlassen ist. Man dente nur an das Schul- Unternehmerfums übergroß ist. wesen, an Steuerfragen, an das Wohnungsgesetz usw. Es müssen Ilrich Frankfurt a. M.: Die Ernährungsfrage ist im treffen sei. Lassen wir die Dinge laufen, so werden sie nach dem Kriege ein Reförmchen machen, das uns nimmermehr befriedigen Richtlinien für die Reichstagsfraktion und für die Fraktionen in Augenblick die wichtigſte Frage. Ein großer Teil aller Lebens- kann. Die sofortige Durchführung der Wahlreform aber ist nicht den Einzelstaaten aufgestellt werden. Eine Fühlungnahme ist mittel wird im Schleichhandel erworben. Es muß auch dafür ge- rur in ihrem eigenen Interesse, sondern auch als eine wesentliche ganz besonders notwendig zu einer Zeit, wo der Verfassungsaus- sorgt werden, daß der ungeheuere Schwindel mit der Auslands- Förderung des Friedens anzusehen. An unserer Politik selbst muß schuß des Reichstags wichtige Fragen auch für das innerpolitische ware aufhört. Der Staat sollte die ganze Auslandsware an sich die ganze Welt erkennen, daß sie für den Frieden arbeitet. Leben der Einzelstaaten berät. nehmen und zu normalen Preisen verkaufen. Die Differens müßte Schü- Breslau beurteilt die Streiks ähnlich wie Röbe und Severing- Bielefeld : Ich glaube, wir kommen mit der der Staat selber tragen. Nicht über die Knappheit selbst find die macht auf Grund cigener Wahrnehmungen genaue Angaben über jetzigen Beratung ein wenig spät. Wir hätten zur Beratung der Genossen erbost, sondern über die ungerechte Verteilung der vor die so weit über dem Durchschnitt stehende Ernährungsmöglich Ernährungsfragen den Parteiausschuß einmal besonders einbe- handenen Lebensmittel. Ueber die Striegsziele follte die Regierung feit der Selbstversorger. Das wird auch in den Städten immer rufen sollen. Gewiß, die Streiks wären vielleicht doch gekommen, volle Klarheit schaffen. Auch wir bedauern, daß sozialdemokratische mehr bekannt, und über die Folgen unter der Masse darf man sich aber wilde Streiks in diesem Umfange hätten wir nicht erlebt. Reichstagsabgeordnete die Bestrebungen der Konservativen unter- nicht wundern, wenn gegen diese unerträglichen Zustände nichts Was sollen wir tun, wenn die Neuorientierung nicht nach unseren stützt haben, die Neuorientierung bis nach dem Kriege zurückzu- geschieht. Wünschen erfolgt? Die legten publizistischen Aeußerungen Basser- stellen. manns zeigen, daß die Nationalliberalen vielleicht nicht bei der Es folgt die Mittagspause. Stange bleiben. Collen wir dann aus eigener Kraft die maß­gebenden Stellen zu beeinflussen suchen? Dann müssen doch unsere Kräfte einheitlich zusammengefaßt werden. Die unerfreuliche Bolemik in den Spalten des Vorwärts" zwischen Lensch und Löbe Breslau eingehend den Charakter und die Bedeutung Stampfer zu einer Zeit, als Weltfriedensfragen zur Erörterung der in den letzten Tagen ausgebrochenen Streifs und wünscht ein standen, hätte unterbleiben müssen. Der Vorwärts" verdient ge- deutlicheres Hervortreten der Partei in diesem Augenblick mit de­wiß in der Friedensfrage uneingeschränkte Anerkennung. Aber monstrativen Sundgebungen an die Proletarier der anderen Län­sonst sollte er sich von dem oft überschwenglichen Lob und dem allzu der. So deutlich die russischen Arbeiter erkennen lassen, daß sie den bitteren Tadel fernhalten. Ueber die Osterbotschaft zeigte er sich Frieden wollen, so deutlich sollten auch wir an sie herantreten; hoch erfreut und kurz darauf schrieb er, wir brauchten neue deshalb schlage ich vor, den Absatz der Entschließung, der sich mit Männer. Also etwas mehr politisches Augenmaß! Ueberhaupt dem Ausland beschäftigt, für sich zu beschließen, und zwar mit sollten den einzelnen Redaktionen und Bezirksleitungen mehr der direkten Adresse An den Rat der Arbeiter und Soldaten für Direktiven gegeben werden. Die Bestrebungen der alldeutschen Rußland in Petersburg ". Dieser Beschluß soll auch zu einer Kreise verdienen unsere Aufmerksamkeit. Wir müssen gegen sie direkten Anrede gestaltet werden. Wenn auch unsere Genossen aus Stellung nehmen. Die Ernährungsschwierigkeiten und die Desterreich und Ungarn ( außer den bereits am ersten Tage an­Kohlennot im kommenden Winter sollten uns schon jetzt auf dem wesenden Genossen Dr. Adler, Dr. Renner, Seiß und Garami Posten finden. Es sollten Reichszuschüsse gewährt werden, damit wohnt auch Genosse Jakob Weltner von der ungarländischen Partei­sich die ärmere Bevölkerung rchtzeitig eindecken kann. Bei allen leitung der Verhandlung bei) sich einer solchen Kundgebung an­Auseinandersetzungen aber dürfen wir niemals aus den Augen schließen würden, so würde eine solche Aktion der Hauptmasse des verlieren, daß unser größies Interesse gerichtet sein muß auf die Voltes der Zentralmächte dem Frieden nur dienlich sein können. Herbeiführung eines baldigen Friedens.

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In der Nachmittagssikung würdigt

König- Dortmund schildert die Ernährungsfrage im Ju dustriebezirt, wo insbesondere die Kartoffelnot einen äußerst bc­denklichen Umfang angenommen hatte. Als vor einigen Wochen Staatskommissar Michaelis mit den Arbeiterbertretern im Ruhr­ gebiet zusammenfam, erklärte er zunächst keine Zeit zu haben, unt unsere Stimmungsberichte entgegenzunehmen, dann aber ent­wickelte sich doch eine fünfstündige Diskussion. Michaelis ver­bürgte sich, daß seine Zusagen eingehalten werden; so haben wir durch mündliche Besprechung dasselbe erlangt, was jest in Berlin nach dem Streik in Aussicht gestellt wurde. Vor allen Dingen muß neben der Gewährung der kommunalen Fleischration unbe­dingt auch die Lieferung der Nation auf die Reichsfleischkarte garantiert werden. Darin find die Christlichen mit uns voll­kommen einig. Was Müller über die Pläne auf Militarisierung gewiffer Betriebe gesagt hat, kann ich nur bestätigen; diese Pläne werden insbesondere von der Schwerindustrie vertreten. An Kohlen­not haben selbst wir mitten im Zechengebiet schwer gelitten, aber Schuld war nicht die Produktion, sondern ausschließlich die Trans­portschwierigkeiten. Es müßten Fachleute aus der Front für die Wiederherstellung und den Neubau von Lokomotiven und Wagen herausgezogen werden.

Auf Antrag Meyer- Nordwest wird die Debatte geschlossen.­Hermann Müller( Parteivorstand) bezweifelt die Nühlich- Im Schlußwort erklärt Leinert Hannover: Die Resolution zur Friedensfrage ist feit des Löbeschen Vorschlags einer besonderen Adresse. Die vor- Scheidemann; daß er sich nicht recht vorstellen könne, wie in manchen Punkten nicht klar genug. Wir sollten auch unserer geschlagene Form der Resolution erfüllt den 3wed beffer. Das die scharfe Tonart der Fraktionsredner in den Ernährungs­feits rund heraus erklären, daß wir anderen Völkern nichts auf- Telegramm des Partei- und Fraktionsvorstandes ist tatsächlich an debatten noch überboten werden könne. Immerhin werde die Frat­zwingen wollen. Der Parteivorstand muß alles tun, um mit dem den Arbeiter- und Soldatenrat gekommen und hat in Rußland sehr tion sehen, ob sie einen noch wortgewaltigeren Mann habe. Auch Arbeiter- und Soldatentat Fühlung zu gewinnen. Zur Neuorien­tierung gehört auch die Sozialpolitik. Die Arbeiterausschüsse im ist auch scharf dagegen aufgetreten. Die fozialistische Presse kommt anderen als Fraktionsredner steis in schärffter Weise bekämpft gut gewirkt. Die bürgerliche Presse, vor allem Nowoje Wremia", die Klagen über Mißstände im Heerwesen sind von Stüdten und Hilfsdienstgesetz werden mit diesem Gesetz verschwinden. Dieser jest wieder nach Rußland und der Vorwärts" wird dort mit außer- worden. Den Ausführungen Robert Schmidts schließe ich mich Gewinn muß in den Frieden hinübergenommen werden. Auch die ordentlicher Aufmerksamkeit gelesen. Wenn also publiziert wird, durchaus an, wir haben die Regierung oft genug gewarnt. Bu u anderen sozialpolitischen Errungenschaften des Krieges( Wochen- was wir hier beschließen, so ist es in kürzester Frist in Petersburg Drohungen für den Fall eines Versagens des Verfassungsausschusses hilfe, Arbeitslosenversicherung u. a. m.) müssen unbedingt der bekannt und die vorgelegte Resolution halte ich gerade wegen ihrer liegt jetzt noch kein Grund vor. Wir sind fest entschlossen, nach Arbeiterschaft erhalten bleiben. Die Wahlreform muß noch im Herübernahme des Beschlusses des Arbeiter- und Soldatenrates für feiner Hinsicht Rücksichten zu nehmen. Alle Kräfte des arbeitenden Laufe des Krieges erledigt werden Darüber sollte es eigentlich sehr glüdlich. Wolfes werden eventuell mobil gemacht werden, um die Wahl­Teinen Streit geben, und es war daher im höchsten Grade ber­Der Redner beschäftigt sich dann mit der am Borwärts" ge- reform in Preußen durchzusehen. Zunächst sehen wir es als selbst­wunderlich, daß der Vorwärts" als das Organ, das im Auslande übten Stritit und bespricht eingehend die Gründe, die den Vor- verständlich an, daß der Verfassungsausschuß die von ihm verlangte gelesen wird, den Artikel von Lensch überhaupt aufgenommen hat. wärts" bei seiner Stellungnahme zu den wechseinden politischen Arbeit leisten wird. Sehr erfreulich ist es, daß die ganze Ver­Sierher gehört auch die Art, wie die Frage der Neuorientierung Tagesfragen geleitet haben. Wenn auch in der Osterbotschaft nicht sammlung in der entschiedenen Verwerfung einer Aufschiebung durch die Chemnizer Boltsstimme" behandelt wird. Die" Chem- die Erfüllung aller unserer Wünsche zugesagt ist, so legt sie doch der Wahlreform bis nach dem Kriege übereinstimmt; auch darin nizer Volksstimme" fußt immer auf meiner Rede im Abgeordneten- das direkte und geheime Wahlrecht feft, also das, was man früher aber, daß das Wahlrecht unter allen Umständen gleich sein muß. haus vom 14. März. Damals sagte ich nach dem Vorstoß im Herren- in dem sogenannten Barthschen Notgefeß gefordert hatte. Die hause, daß die Abgeordnetenhausrede des Kanzlers das Vertrauen Durchführung dieser Aenderung, so wenig sie jemals unser gesamtes zu handeln, alle Kräfte auf einen, den wichtigsten Punkt zu In unserer Friedensaktion gilt es nach dem Lassalleschen Wort des Volkes zu ihm wesentlich erhöhen würde. Seitdem stehen wir Wahlrechtsprogramm darstellen könne, würde eine vollständige Vera konzentrieren. Gewundert hat mich das Verlangen, daß wir gegen unter dent gewaltigen Eindruck der russischen Revolution. Gleich schiebung der Bajis des alten Preußens bedeuten und die Voraus die Annerionisten schärfer vorgehen sollen. Eine solche Bedeutung wohl schreibt die Chemnitzer Volksstimme", die Wahlrechtsfrage feßung dafür geben, daß die Verwaltung gründlich geändert wird. haben die Herrschaften jest nicht mehr. Ich glaube, fie haben jest sei eine preußische Frage und sei gar nicht die politische Frage, als a die sie hingestellt wird. Dieser Standpunkt ist mir unverständlich, ach unwidersprochener Meldung handelt es sich auch um einen in einem Eisenbahnzug Plak und in weiteren vier Wochen in einstimmigen Beschluß des preußischen Staatsministeriums. In einer Droschke. und der Parteiausschuß muß sich gegen eine Durchfreuzung der dem Borwärts" Artifel war feineswegs auf das gleiche Wahlrecht immer noch zu träumen wagen, daß ihre unsinnigen Forderungen Wer kann die Handvoll Leute ernst nehmen, die selbstverständlichen Politik der Partei durch Lensch und die Chem- verzichtet worden. Wir haben erklärt, die kaiserlichen Worte ein zu verwirklichen wären! Wie hat man früher unsere Ansicht ver­niger Volksstimme" wenden. Bei der Beurteilung der Osterbot- Raum mehr für ein Klassenwahlrecht" könnten nicht heißen, daß ein lacht und beschimpft, daß dieser Krieg nicht so enden werde, daß schaft scheint der Vorwärts" nicht das richtige politische Urteil ge- Pluralwahlrecht komme, das nur eine andere Form des Klaffenwahl- die eine Mächtegruppe der andern den Frieden diftieren könnte habt zu haben. Er las aus der Verwerfung des Klassenwahlrechtsrechts wäre. Die Regierung kann gar kein Pluralwahlrecht wollen, jetzt ist es nachgerade die allgemeine Ueberzeugung geworden. das Versprechen des gleichen Wahlrechts heraus. Das scheint mir von dem es überdies äußerst zweifelhaft ist, ob es bei der wohl Sönnen wir einen besseren Sieg erreichen als den, daß vereitelt doch nicht zutreffend zu sein. Jedenfalls müssen wir auf dem allein in Frage kommenden Form der Mehrstimme für die Kriegs- worden ist, was uns angetan werden sollte?( Sehr wahr!) gleichen Wahlrecht unbedingt bestehen. teilnehmer den Zwed erfüllen würde, den seine Befürworter im Meerfeld Köln: Die Absicht der Berliner Metallarbeiter, Auge haben. Sollte das Verhältniswahlsystein für die Großstädte was der Parteivorstand in jüngster Zeit getan hat, kann ich jetzt Den Wünschen nach eingehenderen Mitteilungen über das, in einen Streit einzutreten, war lange vorher bekannt. Die Ber- und Industriezentren geplant werden, wie gerüchtweise verlautet, so unmöglich nachkommen. Sie können das Vertrauen haben, daß liner Streiks haben den ganzen Ernst der Situation gezeigt. Aller- fordern wir es selbstverständlich für das ganze Land.- Der Redner wir nach bestem Wissen und Gewissen arbeiten und genau Bericht dings haben sie auf der anderen Seite auch die Siegeshoffnungen widerlegt dann die in der Debatte bereits erörterten Angriffe auf erstatten werden, sobald es möglich sein wird, ohne zu gefähr­unserer Feinde abermals gestärkt. Auch ich bedauere, daß Lensch die Haltung des Vorwärts" zur Regierung. Wir sind fein Regie- den, was wir alle wollen.( Zustimmung.) Die größte Gefahr für mit seinem Artikel gegen die sofortige Neuorientierung im Vor- rungsblatt und die Partei ist keine Regierungspartei. Es hat auch einen baldigen Frieden besteht meines Erachtens in sogenannten tvärts" zu Wort gekommen ist. Wir müssen mit aller Entschieden- niemals im Vorwärts" gestanden, daß wir neue Methoden und wilden Streifs. Wenn es jemanden gibt, der die Stimmung des heit darauf drängen, daß die Reform sofort erfolgt. Ueber das neue Männer brauchten, wenn wir auch andererseits nicht Bethmann Volkes richtig einschätzt, dann sind wir cs, die wir mit berufen find, Zentrum dürfen wir uns keinen Illusionen hingeben. Aus der unter allen Umständen zu stüßen hätten, wenn er von anderen schwere Verantwortung zu tragen. Verständlich sind diese Be­Zustimmung des Zentrums im Reichstag zum Verfassungsaus gestürzt werden sollte. Unser Vorgehen unterscheidet sich von dem vegungen, gewiffenlos aber ist es, an der Not des Volkes in dieser schuß darf nicht etwa geschlossen werden, daß das Zentrum bereit Heilmanns, das, weil eingleisig und zwangsläufig, biel bequemer ist. schweren Beit Parteifüppchen kochen zu wollen. Wir wissen, daß wäre, positiv mitzuarbeiten, es hat nur nicht gewagt, nein zu sagen. Auch wir sind für die Vaterlandsverteidigung, dürfen aber die Ar- in den Versammlungen der Streifenden solche Versuche gemacht Zur Neuorientierung gehört auch eine Neueinteilung der Wahl- beit für die politischen Reformen dabei nicht außer acht laffen. Als worden sind; wir wissen freilich auch, daß eine Anzahl dieser Ver treise. Gerade hier aber wird das Zentrum Schwierigkeiten 3entralorgan der Partei müssen wir auch der Meinung des sammlungen es abgelehnt hat, fich mit politischen Dingen und machen. Das Bürgertum ist zu gewissen Konzessionen bereit, weil Genossen Lensch Raum geben. Ausschließlich Naumrücksichten hin- Barteispettafel zu beschäftigen, weil das dem Frieden unter feinen es zur Macht gelangen will. Bom Reichstagswahlrecht in Preußen derten die Redaktion, schon am nächsten Tage Lensch zu erwidern. Umständen dienen tönne. Solche Streits fönnten neben der will es freilich nichts wiffen. Was nach dem Kriege kommt, wissen In dem Artikel Zur Aufklärung nach Rußland " hätte allerdings schlimmen Wirkung im Auslande das Vertrauen des eigenen Wolfes wir nicht, deshalb müssen wir noch während des Krieges alle unsere ein einziger Satz etwas anders stilisiert sein können, aber seine Ten- in die Kraft unserer Abwehr erschüttern. Im Auslande steigern Sträfte zu einer machtvollen Aktion zusammenfassen. Vielleicht be- benz billige ich durchaus; es handelte sich um die Widerlegung der sie zweifellos die Hoffnungen und verlängern ben Krieg. fommen wir Aufklärung übre die eisen von Parteivorstands- von der Entente, auch von Amerika , im Hinblick auf Rußland ver- Selbst der russische rvolutionäre Arbeiterrat hat mitgliedern nach Kopenhagen oder Stockholm ? Die Arbeit der breiteten Auffassung, als könnte man nur mit einem republika- dieser Tage zugleich mit seinem Friedensbeschluß die Arbeiter auf­Entente- Sozialisten in Rußland gegen den Frieden ist eine Schande nischen Deutschland Frieden schließen. Dazu mußte auseinander gefordert, die Munitionsherstellung zu sichern, folange der Strieg für den internationalen Sozialismus. Die Regierung sollte klipp gejekt werden, daß in Deutschland eine Mehrheit für die Republik bauert. Was für die anderen gilt, gilt auch für uns. Wir müssen und klar erklären, unter welchen Bedingungen sie Frieden schließen nicht besteht, und daß es nur den Krieg verlängern hieße, wenn man die Arbeiter vor dem Mißbrauch ihres Univillens zu parteipoliti­will. Die Regierung sollte auch erklären, wie sie zu den Be- mit dem Friedensschluß etwa bis zur Errichtung einer deutschen schen Zwecken warnen, zumal solche Streits die wertvollen Nechte, strebungen des Grafen Reventlow steht. In unserer Entschulekung Republik warten wollte. Die Streits hat der Borwärts" nicht ge- die wir beim Hilfsdienstgesetz für die Arbeiter durchgesetzt haben, follten wir die Form einer direkten Ansprache an die russischen billigt wegen der Gefahr ihrer Ausschlachtung im Ausland; fie gefährden, durch die drohende Militarisierung der Betriebe nach Genossen wählen. Das würde die Wirkung des Beschlusses erhöhen. werben bort zur Wiederaufpeitschung der Kriegsstimmung miß- französischem Muster. Wir sehen ja im freien" Frankreich und Robert Schmidt: Es ist gefragt worden, ob gegen die braucht werden. Wir müssen in diesen Dingen unserer großen Ver- England, daß die Arbeiter er militarisierten Betriebe nicht nur wilden Streits nichts habe unternommen werden können. Die antwortlichkeit stets eingedenk sein. Die Arbeiter hingegen sollten unter Militärgesehen stehen, sondern auch um 9 Uhr abends nicht Generalfommission war sich des Ernstes der Situation bewußt. wohl bedenken, daß durch solche Streits den Plänen auf Militariste - mehr auf die Straße gehen dürfen, wenn sie keinen Erlaubnis­Wir haben aber stets erklärt, daß wir die Verantwortung ablehnen rung dieser Betriebe Vorschub geleistet werden muß. Wenn die schein haben. Das Geraune und Geflüster, wir seien Regierungs­müßten für den Gang der Entwickelung, wenn alle unsere Forde- Arbeiter das bedenken, so werden sie hoffentlich in all den großen sozialisten, ist natürlich nicht ohne Erfolg geblieben bei leicht­rungen abgelehnt werden würden. Auch wenn wir eingegriffen Schwierigkeiten und in der gegenwärtigen Not doch wieder das gläubigen Menschen. Säme es aber zu einer Militarisierung der hätten, hätten wir die Entwickelung wahrscheinlich nicht aufhalten Gleichgewicht finden, das sie in ihrem eigensten Interesse bewahren Betriebe, dann müssen sich die Arbeiter dafür bei denen bedanken, fönnen. Natürlich wissen wir, in welch schwierige Berhältnisse ung müssen. die ihnen gewiffenloserweise schlechte Ratschläge gegeben haben. folche Streits hineinbringen fönnen, denn hinter solchen Streits Schred. Belefeld weist in eingehender Besprechung der Gr-( Sehr wahr!) stehen starte politische Einflüsse der Arbeitsgemeinschaft. Aner- nährungsfrage und der aus ihr entstandenen Streits die unbedingte Der Antrag Löbe erschien mir zuerst ganz plausibel; nach fannte Führer der Arbeitsgemeinschaft sind für die Fortfehung des Notwendigkeit nach, mit jeglicher Interessentenpolitik aufzuräumen. forgfamer Ueberlegung bitte ich aber, ihn doch zurückzuziehen. Streits eingetreten. Uebersehen darf nicht werden, daß das Unter- Für die Gleichstellung der Ernährung auch der Selbstversorger mit Redner begründet diesen Wunsch. Unser Beschluß soll sich ja auch nehmertum über die Handhabung des Hilfedienstgesetzes ungehalten dem übrigen Volfe muß weit mehr gesorgt werden als bisher. So nicht an die russischen Arbeiter richten, sondern an die Arbeiter ist und es gar nicht so ungern sehen würde, wenn die Munitions - spät es auch schon ist, so muß doch die öffentliche Bewirtschaftung zum und Sozialisten der ganzen Welt, besonders an die der kriegfüh­industrie militarisiert würde, wohin planlose Streits nach seiner Grundsatz unserer ganzen Ernährungspolitit sein, zumal wir auch renden Länder. Rußland wird dabei so deutlich apostrophiert, wie Ansicht schließlich führen können. Es bestehen schwere innerpolitische nach dem Kriege enorme Schwierigkeiten haben werden. Die Ge- es nur möglich ist, indem wir Wort für Wort den russischen Be­Gefahren, wenn diese Streits über den Rahmen eines Demonstra- meinschaftsspeisung wenigstens für eine Tagesmahlzeit wäre ein schluß übernommen haben. Deutlicher konnten wir unsere Ueber­tionsstreits gegen Lebensmittelschwierigkeiten hinausgehen. Die durchaus geeignetes Mittel zu ihrer Bekämpfung. Die Regierung einstimmung mit dem russischen Friedenswunsch nicht aussprechen. Hoffnungen der Feinde auf den inneren Zusammenbruch Deutsch - muß erkennen, daß, wenn sie nicht der einheitlichen Verteidigungs- Wenn er überall im Ausland, vor allem in Rußland , so aufrichtig lands werden dadurch gestärkt. Wir haben im parlamentarischen front die einbeitliche Nährfront gegenüberstellt, dies uns zu einer und gutivillig aufgenommen wird. wie wir ihn hier offen und Har Ernährungsbeirat nach besten Kräften gewirkt, aber es wurde zu anderen Bolitif bringen wüßte. Ich kann nicht einschen, daß im und vom bejten Willen beseelt fassen, dann muß der Frieden l

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