Seesperre und Versenkungen.
Amsterdam , 10, Mai. Der Ymuidener Berichterstatter des Amsterdamer Handelsblad" meldet, daß ein als Fischerfahrzeug verkleidetes deutsches U- Boot in der vorigen Woche in einen schottischen Hafen an der Dstlüfte eingedrungen ist und den norwegischen Dampfer Gerda versenkt und ein anderes Schiff beschädigt hat.
Kopenhagen , 10. Mai. Die dänische Gesandtschaft in London berichtet, der dänische Schoner Jörgen Olsen fei auf der Reise von Amerika nach England mit Holzladung im Atlantischen Meere versenkt worden.
Haag, 10. Mai. ( Meldung der Niederländischen TelegraphenAgentur.) Der Motorioner Gruno wurde von einem deutschen Unterseeboot in der Nordsee versenkt, die Besatzung auf das Leuchtschiff Noordhinder gebracht.
Kristiania , 11. Mai. Hiesige Blätter melden die Ankunft bon etwa 1700 norwegischen Seeleuten aus England, wobei das Blatt Sjöfartstidende das schlechte Ausieben der Leute infolge mangelhafter Ernährung in England hervorhebt.
Kleine Kriegsnachrichten.
Italiens interventionistische Parteien, deren Straßenkundgebungen bor nunmehr zwei Jahren wesentlich zur Erzeugung des nötigen Kriegstaumels beigetragen haben, wollen nach diesen bewährten Mitteln jetzt wieder wie im heiligen Mai des Blutes" allabendlich patriotische Kundgebungen auf Straßen und Plägen veranstalten. Die gleiche Voltsstimmung wie damals treffen sie schwerlich an.
Ententearbeit für Benizelos? Havas meldet aus Saloniki: Die Bolizer hat eine Verschwörung gegen Venizelos entdeckt. Neun Verhaftungen wurden vorgenommen. Die verhafteten Personen haben gestanden, daß sich der Mittelpunkt der Verschwörung in Athen befindet, wo ein Ausschuß von Militärs und Politikern sich gebildet hat, um einen Anschlag auf das Leben von Venizelos zu machen. Die Untersuchung wird fortgesezt. Man erwartet Enthüllungen zur Entdeckung der hauptsächlichsten Anstifter. Am Jahrestage der Eröffnung der ersten Duma 10. Mai
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- wurde im Taurischen Balast eine feierliche gemeinsame Sigung von Vertretern der drei früheren und der gegenwärtigen Duma abgehalten. Die einstweilige Regierung nahm vollzählig an der Sigung teil, ebenso das diplomatische Korps.
Lansing als Breßknebler. Das holländische Nieuwsbureau meldet aus Washington : Die Blätter äußern sich sehr unzufrieden über eine Verfügung Lansings, wonach Berichte über diplo= matische Vorgänge nicht veröffentlicht werden dürfen. Die Angelegenheit wird zweifelsohne in beiden Häusern des Parlaments zur Sprache gebracht werden.
Politische Uebersicht.
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Reichstag.
nismäßig harmlofen Pluralsystems ausgesprochen sein, es wäre vielmehr eine halbheit und würde nur verbitternd wirken. Anschüß schließt mit den Worten:
Ware auf ihre Lieferung oder Bezahlung entfallenden Warenumfazstempel von dem ihm von seinem Lieferer in Rechnung gestellten Breise zu fürzen."
Was wir brauchen, ist ganze Arbeit, ein Reformiert großen Stils, eine Tat wie die, welche uns vor fünfzig Jahren das allgemeine und gleiche Wahlrecht gab für das werdende Reich. Mögen unsere Staatsleiter und Volksvertreter nicht fleiner sein als Bismard und die mit ihm das Reich schufen, mögen sie das, Jst dem Herrn Reichskanzler bekannt, daß Hunderte von Berwas damals dem nationalen Ganzen gewährt wurde, jest dem sonen aller Stände, u. a. die Rechtsanwälte Konic, Brzezinski und größten seiner Gliedstaaten nicht länger vorenthalten, mögen Nowodworski aus Warschau , der Geistliche Kochanski aus Radun, sie die preußische Wahlreformfrage so lösen, wie sie gelöst werden muß, wenn die Reform das Mittel sein soll, um Volk und Staat zu versöhnen, den gordischen Knoten des preußisch- deutschen Dualismus zu zerhauen und solchergestalt unsere innere Ginheit zu vollenden: durch Einführung des Reichs wahlrechts in Preußen.
Die Reichstagsabgg. v. Czarlinski und Genossen haben folgende Anfrage an den Kanzler gestellt:
Die demokratische ,, Kreuz- Zeitung ".
Bon einer hochgeschäßten Seite" läßt die treuz- Zeitung" ihren Lefern beweisen, daß der Reichstag eigentlich gar nicht mehr befugt sei, an so wichtige Dinge wie Verfassunsände rungen zu gehen. Einen Gesichtspunkt habe man bisher ganz
übersehen:
Das ist die Erwägung, daß diefer Reichstag von Rechts und Verfassungs wegen überhaupt nicht mehr vorhanden sein sollte, sondern daß er sein Dasein nur von Krieges Gnaden fristet. Dieser Gesichtspunkt ist deshalb wichtig, weil die Zusammenſegung des Reichstages abs hängig ist von der politisch psychologischen Stimmung der Wählermassen und weil naturgemäß durch den Krieg diese Stimmung gegenüber derjenigen im Frieden gewandelt sein muß. Ob nun diefe Wandlung eine Verschiebung nach linis involviert, wie vielerseits behauptet wird, oder ob sie eine Verstärkung des Autoritätsgebantens will, entzieht sich der Beurteilung. Nur eine abl tann auf diese Frage Antwort geben. Daß ein neuer Reichstag anders aussehen würde, als der jegige, fcheint außer Zweifel. Wohl aber ist es erklärlich, daß die in vorläufig un bestrittenem Besiz ibres Mandats befindlichen Abgeordneten die Fühlung mit ihrer Wählerschaft, die ja zum Teil im Felde steht, verloren haben. Erklärlich ist es weiterhin, daß angesichts des borläufig unbestrittenen Mandats auch bei vielen ein Tri bunengefühl besteht, dessen Berechtigung weder subjektiv noch objektiv begründet zu sein braucht. Pflicht der Regierung ist es, an diesen Tatsachen nicht vorüberzugehen, Pflicht der Regierung ist es, die wähler zu fragen, bevor sie entfcheidende Konzessionen an die Machtgelüfte von Gruppen macht, die in naher Zukunft vielleicht nicht mehr existieren oder wesentlich gewandelt sein können.
Dwie demokratisch fann ein erakonservatives Blatt sein, wenn es ihm gerade in den Kram paßt. Du warst doch sonst nicht fo, möchte man singen. Nur an zwei Dinge soll erinnert werden: 1887 verschlechterte die konservativ- nationalliberale Kar tellmehrheit die bis dahin bestehende dreijährige Legislaturperiode in die heute noch geltende fünfjährige, obwohl die entschiedene Linke mit Recht dagegen einwandte, daß bei so langer Lebensdauer ein Reichstag noch jahrelang Beschlüsse fassen könnte, der nicht mehr das Vertrauen des Voltes genieße. Und als diefer Fall 3. B. nach 1909 eintrat, als jede Nachwahl zeigte, daß der schwarz- blaue Blod, in dem wiederum die Konservativen die Hauptrolle spielten, dem Volfe geradezu berhaßt war, da nugte diese Mehrheit unbekümmert um die deutlich zutage tretende Bolts
der Ingenieur Findeisen aus Lodz , aus Polen nach Deutschland verschickt worden sind und hier, zum Teil seit Jahren, interniert gehalten werden, ohne daß ihnen ein verständlicher Grund dieser Freiheitsberaubung mitgeteilt wird?
Was gedenkt der Herr Reichstanzler zu tun, um diesem Zu stande, welcher in Polen große Erbitterung hervorruft, ein Ende zu machen?"
Schidfalen polnischer Sozialisten. Eine Anfrage des Abg. Rühle beschäftigt sich mit ähnlichen
Wahlergebnis. Bei der Erfazwahl zum Abgeordnetenhauſe im Landtagsnachwahl in Konis. Danzig , 11. Mai. Amtliches Regierungsbezirk Marienwerder , Wahlort Koni 7, wurden 279 Stimmen abgegeben. Graf Strach wis auf Sirachwiz( Bentrum) erhielt 278 Stimmen, Ziegeleibefizer Johann Wroblewski in Brus ( Bole) eine Stimme. Graf Strachwig ist somit gewählt. ( Pole) eine Stimme.
Letzte Nachrichten.
Gefecht zwischen U- Boot und Fischdampfern. Berlin , 11. Mai. Amtlich. Am 4. Mai richtete eines unserer Unterseeboote im Sperrgebiet der Biskaya , etwa 25 Seemeilen nörd. lich Bayonne 8 auf nördlichem Kurse nebeneinander fahrende spanische Flagge und Fischdampfer, von denen der auf dem östlichen Flügel stehende Neutralitätsabzeichen führte. Der Kommandant des U- Bootes beschloß, die vermeintlichen spanischen Fahrzeuge zunächst anzuhalten, in der Annahme, daß sie infolge fehlerhafter Navigierung unbewußt ins Sperrgebiet geraten waren. Auf den Signalbefehl des U- Bootes zum Stoppen drehte ein Teil derfisch dampfer auf das U- Boot zu, der andere Teil versuchte zu entkommen. Von ersteren führten zwei Fischdampfer weder Flagge noch Abzeichen, einer spanische Neutralitätsabzeichen, aber keine Flagge, ein vierter eine nicht erkennbare Flagge. Das U- Boot verlegte den Dampfern nunmehr den Weg und schoß alsdann einen Warnungsschuß. Unmittelbar hierauf eröffneten drei von den Fischdampfern das Feuer auf das U- Boot. Im Verlaufe des sich entspinnenden Artilleric=' kampfes wurden ein Fisch dampfer durch Geschüßfeuer vernichtet, zwei weitere niedergekämpft und später mit Sprengpatronen versenkt. Hierbei wurden zwei französische 3,7-3entimeter- Geschüße mit Munition erbeutet. Die übrigen beiden Fischdampfer, die deutlich erkennbar spanische Abzeichen und Flagge führten und anscheinend spanischer Nationa Iität waren, entkamen.
11- Boote nicht davor zurüdschreden, spanische Fischerfahrzeuge auf Der Vorfall zeigt, daß die Franzosen zur Bekämpfung unserer das schwerste zu gefährden, indem sie sich ihnen anschließen, um sic als Dedung für ihre U- Boot- Fallen zu benützen.
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Anfragen. Ernährungsdebatte. Im feindlichen Ausland war die wüste Behauptung aufgestellt worden, in Deutschland würde aus den Soldaten leichen Fett hergestellt. Auf eine Anfrage des Abgeordneten Heckscher gab der Staatssekretär des Auswärtigen 8immer mann die selbstverständliche Auskunft, daß von solcher Barbarei nicht die Rede sein kann; man habe im Ausland in böswilliger Absicht die deutsche Kadaververwertungsanstalt, meinung ihre Herrschaft bis zum legten Tage der gefeßBern, 11. Mai. Eine Pariser Meldung des Progrès de Lyon" die natürlich nur Zierleichen verarbeite, unter Ausnutzung Lichen möglichteit aus! Aber den Uebelstand der viel zu besagt: Der Abg. Lebeil Maignon richtete einen Interpella. der doppelten Bedeutung des französischen Wortes cadavre langen Legislaturperioden haben gerade die Konservativentionsantrag an die Regierung, welche Haltung sie bezüglich für menschliche und tierische Zeichen verleumderisch miß- absichtlich als Normal zustand geschaffen. Jezt, wo er in ionsantrag an die Regierung, welche Haltung sie bezüglich braucht. Eine fonservative Anfrage wünschte Aufflärung einem Ausnahmefall einmal wirklich nicht zu umgehen ist, gebärden gedente. der Vertreter zu der Stockholmer Konferenz zu ergreifen über die Schwierigkeiten der Papierlieferung für die deutschen fie fich als die Hüter des demokratischen Prinzips. Zeitungen; die fonservativen Blätter sind zurzeit bei ihrem wilden Papierkrieg gegen den Reichskanzler und den Scheidemannfrieden" auf biel Papier angewiesen. Die Regierung suchte zu besänftigen und zugleich den großen Berliner Zeitungen gut zuzureden, ihren Papierverbrauch etwas einzuschränken.
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Freie Bahn dem Tüchtigen?
Bern , 11. Mai. Laut Avanti" hat die Parteileitung der offiziellen Sozialisten auf dem Mailänder Kongreß nach Anhörung Das Herrenhausmitglied Prof. Dr. J. Reinke gibt in einem eines Referates von 2azzari über den Verkehr mit dem InterArtifel des roten Tag" der Erwartung Raum, daß bei der Reform nationalen Sozialistischen Bureau eine Tagesordnung angenom des Herrenhauses das Prinzip von Sig und Stimme auf Grund men, die sich für die Teilnahme an der Stockholmer Konferenz auserblichen Rechtes nicht fallen gelaffen wird, wenn spricht. Alle Zimmerwalder Sektionen feien zur Teilnahme einauch wohl die Zahl der Erbberechtigten eine Einschränkung erfahren zuladen, erstens um das Programm der Tätigkeit aller Sektionen müsse. Unter den erblichen Herrenhausmitgliedern seien nach seiner für den Frieden festzulegen, zweitens um die Wiederauf28jährigen Erfahrung stets besonders tüchtige Männer richtung der Internationale in die Wege zu leiten. vorhanden gewesen.
Bei der Fortsetzung der Ernährungsdebatte ſuchte zunächst ein bayerischer Regierungsvertreter die gestrigen Bemerkungen unseres Genossen Schmidt über die bayerischen Malzschiebungen abzuschwächen. Dann kamen die Redner der verschiedenen bürgerlichen Parteien zu Wort, von denen Wir können nicht finden, daß die Beibehaltung erblicher HerrenDer Arbeiterrat gegen den Bürgerkrieg. der eine leidenschaftlich die agrarischen Tendenzen vertrat, der Hausmitglieder dem von der Regierung aufgestellten Prinzip Freie Stodholm, 11. Mai. Nach der Zeitung„ Pravda" versuchte andere den Verbraucherinteressen zu ihrem Rechte zu ver- Bahn dem Tüchtigen" entspricht. In der letzten Tagung des Herren der Oberbefehlshaber des Petersburger Militärdistrikts, General helfen suchte, während der Nationalliberale mit einerseits und hauses hat eins seiner Mitglieder, Herr v. Hey debred, aus Korniloff, am 3. Mai die Demonstranten gegen die andererseits und wenig Geschick beiden Seiten Rechnung zu gesprochen, es sei ganz überflüssig von der Regierung gewesen, das einstweilige Regierung durch Militär zerstreuen tragen suchte. Von den unabhängigen Sozialdemokraten Prinzip Freie Bahn dem Tüchtigen" auszusprechen, denn bisher zu lassen. Sicegegen nahm der Arbeiter- und Soldatenrat sofort sprach Wurm, der als Berliner Stadtverordneter und als habe doch noch keiner verlangt, Freie Bahn dem dioten!" Stellung, indem er den Beschluß faßte, daß die Truppen oder die Nahrungsmittelchemiker mit besonderer Sachkenntnis die Wenn man auf diesem Standpunkt steht, so muß man die Forderung Arbeitermilia nicht bewaffnet auf die Straßen Interessen der städtischen Bevölkerung zu vertreten wußte. nach der Erblichkeit irgendeiner Barlamentsmitgliedschaft ungelaffen werden dürften. General Korniloff nahm darauf seinen Befehl zurück. Der Kommissar des Moskauer Bezirks berichtet über bedingt verwerfen, denn durch die Erblichkeit wird doch die Störung der Ordnung auf den Straßen am Freitag, daß im zweifellos gerade auch den Mindertüchtigen freie britten Bezirk 200 Personen umhergezogen seien unter den Rufen: Bahn geschaffen. Wie ist es denn z. B., wenn zufällig wirk- Wer gibt Brot und Wasser? Nieder mit der Milis! Nieder mit der lich einmal ein erbberechtiges Herrenhausmitglied, ohne gerade Interimsregierung! Gebt uns einen Zaren! Idiot zu sein, geistig sehr schwach veranlagt ist?
überhaupt wendet. Er erklärt:
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Religion und Familienunterstügung.
Profeffor Anschütz für das gleiche Wahlrecht in Preußen In einem sehr beachtenswerten Artikel der Annalen für soziale Politik und Gesetzgebung", Bd. V, Heft 3, behandelt der betannte Staatsrechtslehrer Professor Gerhard Anschütz die preußische Wahlreform. Er stellt fest, daß der Sak der Osterbotschaft Lloyd George und die Kriegsziele. Für das Klassenwahlrecht ist ein Raum mehr" Rotterdam , 11. Mai. Der„ Nieuwe Rotterdamsche sich nicht etwa nur gegen Auswüchse und SchönheitsWie überall in Deutschen Reiche sind auch von den Unter- Courant" schreibt in seiner Uebersicht über die Lage: Lloyd fehler des Dreiklassensystems, sondern gegen das System stützungskommissionen des Lieferungsverbandes Medlen George hat in der geheimen Sigung des Unterhauses erklärt, daß Die Staatsregierung würde, nachdem sie jetzt in feierlichster findern Beihilfen zu den mit der Ausschulung der Kinder habe und in den letzten zwei Jahren wiederholt Mitteilungen barburg Ostern dieses Jahres bei Ausschulung von Krieger- es nicht nötig sei, fich über die Kriegsziele der Alliierten auszusprechen, da sich daran nichts geändert Form und bedingungslos dem Klassenwahlrecht abgesagt hat, im Gefolge stehenden Kosten auch Kleidungsunterstützung ge- über gemacht worden seien. Der Nieuwe Rotterdamsche Courant" wider Treu und Glauben handeln, wenn sie in ihrem Wahlgesetz währt worden. Die Unterstüßungskommission für den Aus- findet das sonderbar und fragt, ob denn Rußland nicht zu den entwurf irgendwelche Begünstigung der höheren Steuerstufen, irgendeine plutokratische oder plutokratisch wirkende Bestimmung hebungsbezirk Rost o d hat nun die Gewährung der Beihilfe Alliierten gehöre. In die Kriegsziele Rußlands fei bod aufnehmen würde, und sie ist, falls im Landtage versucht werden abhängig gemacht von der Konfirmation der Kin- eine große Veränderung gekommen. Die Noten der einstfollte, derartige Bestimmungen in das Gesetz hineinzubringen, der. Wurde ein Kriegerkind nicht konfirmiert, gab es feine weiligen Regierung unterschieben fich sehr von den Auffassungen verpflichtet, solchen Versuchen ihr Veto entgegenzusehen, wenn Beihilfe. Dagegen wurde von Striegerfrauen beim medlen- bes Saren. Es scheint fast, daß Lloyd George dieſe Noten entweder anders sie das in der Osterbotschaft gegebene Wort halten will. burgischen Ministerium des Innern Beschwerde eingelegt. verleugnen oder so auslegen will, daß ihre Tendens sich mit den Weiter untersucht Anschütz die Frage, ob sich mit der Bot- Auf solche Beschwerde ging nun den Frauen vom Ministerium schuß der Arbeiter und Soldaten, der binnen kurzem an der Rezaristischen Kriegszielen deckt. Was wird wohl der Bertreterausschaft das Pluralwahlrecht( Mehrstimmenrecht) verträgt folgender Bescheid zu: gierung teilnehmen wird, dazu sagen? oder nicht:
„ Nach den bestehenden Grundsäßen kann Ihnen eine Kleidungsunterstützung nicht gewährt werden. Der mit Ihrer Beschwerde angefochtene Bescheid der Unterstützungsfommission ist hiernach nicht zu beanstanden."
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Die Antwort tann nicht zweifelhaft sein. Das Pluralwahlrecht ist un berträglich mit der Botschaft, soweit es in irgendRodzianko gegen Sonderfrieden. einer Art, unverhüllt oder verhüllt, ausschließlich oder nebenher, Petersburg, 10. Mai. Meldung der Petersburger Telegraphen dem politischen Gedanken dient, welcher dem geltenden DreiKlassensystem zugrunde liegt, der Bemessung des Stim me tigen Zeit von einer Regierung Man sollte es nicht für möglich halten, daß in der heu- Agentur. In der feierlichen außerordentlichen Sizung der Duma und sei es auch die medlen- hielt der Vorfizende Rodzianko eine Ansprache, in der unter anderem gewichts nach dem Grade der Wohlhabenheit. jeden Gedanken an einen Sonderfrieden zurückDie Gewährung einer Zusabstimme an solche, die eine bestimmte burgische Grundsäße" anerkannt und bekräftigt werden, mies, welche Bekundung starken Beifall auslöfte, ebenso wie die Steuerstufe erreichen oder überschreiten oder die Grundstüde von welche dazu führen, daß einer Kriegerfrau wegen ihrer An- Erklärung über die Loyalität Rußlands gegenüber seinen Bundesbestimmtem Areal oder Wert befizen, widerspricht der schauung über eine kirchliche Förmlichkeit ein Teil der Fa- genoffen. Diese Erklärung gab Anlaß zu einer begeisterten KundBotschaft. Damit ist aber, wenn man der dort festgelegten milienunterstübung vorenthalten wird. Uns erscheint es an- gebung für die Botschafter der Alliierten, denen sich der ganze Saal Richtlinie treu bleiben will, gerade diejenige Seite des gebracht, daß sich das Reichskanzleramt mit der Sache befaßt. Beifall flatschend zuwandte. Pluralsystems ausgeschlossen, welche denen, die es bisher befürworteten, dieses System gemeinhin besonders wertvoll machte, die Seite, um derentwillen sie es vorzugsweise zu empfehlen pflegten. Professor Anschüß kommt zu dem Resultat, daß die Osterbot- Dem Reichstag ist ein Gefeßentwurf augegangen, der in seinem ist heute früh auf dem Ostbahnhof eingetroffen. Der Sonderzug schaft höchstens noch für solche Pluralwahlstimmen Raum ließe, die§ 1 befagt:" Für Lieferungen aus Verträgen, die nach dem 30. Eep brachte 919 Kinder, die hauptsächlich für den Kreis Labiau bestimmt feine Klaffenbevorzugung enthalten und die nicht an Bedingungen tember 1916 abgeschlossen sind, ist der Lieferer nicht berechtigt, den find. Der Geschäftsführer der Provinzstelle Ostpreußen, Oberauf die Lieferung oder deren Bezahlung entfallenden Warenumfazgeknüpft sind, deren Erfüllung regelmäßig nur den befizenden stempel dem Abnehmer neben dem Preise ganz oder teilweise ge- leutnant Kahna, war zur Begrüßung der Kinder anwesend. Klaffen vorbehalten ist, wie zum Beispiel höhere wissenschaftliche fondert in Rechnung zu stellen. Der Abnehmer aus einem Lieferungs- Morgen treffen zwei weitere Züge für die Kreise Ortelsburg und Bildung. Damit foll aber keine Empfehlung eines folchen verhält- vertrage ist nicht berechtigt, den bei der Weiterveräußerung der Roeffel ein.
Abwälzung des Warenumsakstempels.