2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt.
r. 126.
Sonntag, den 3. Juni 1894.
Arbeiter! Parteigenossen! Trinkt kein
Gerichts- Beitung.
Gewerbegericht.
Kammer III. Vorsitzender Assessor Lohmeyer. Sikung vom 29. Mai. Ter Maler A. fordert vom Malermeister Chmillon Lohn entschädigung für zwei Tage und 5 M. rückständigen Lohn. Die zwei Tage hatte er„ aussezen" müssen. Den rückständigen Lohn zu zahlen, weigert sich der Beklagte nicht. Zu einer Ent schädigung für das Aussehen" hält er sich nicht verpflichtet. Nach erfolgter Beweiserhebung über verschiedene, sich gegenüberstehende Behauptungen der Parteien wurde der Kläger mit seiner Entschädigungsforderung abgewiesen.( Die 5 M. Lohn wurden gezahlt.)
Gründe: Das Gericht habe angenommen, daß Kläger mit dem Aussehen einverstanden gewesen sei; denn derselbe habe wie festgestellt wurde nichts gegen das Aussetzen eingewandt, sondern habe an den beiden fraglichen Tagen beim Beklagten nach Arbeit angefragt und solche dann auch wieder erhalten, worauf er ruhig weiter arbeitete.
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Lohnentschädigung im Betrage von 62,40 m. beansprucht der Maurer D. vom Zimmermeister Kegel; er will zu Unrecht entLassen sein. Im ersten Termin wurde das persönliche Grscheinen des Beklagten bei Vermeidung einer Strafe von 30 M. angeordnet und beschlossen, durch Vernehmung eines Poliers darüber Beweis zu erheben, ob der Kläger freiwillig auf eine vierzehntägige Weiterbeschäftigung verzichtet habe oder nicht. Die Ladung des Zeugen wurde von einem durch den Beklagten zu leistenden Kostenvorschuß abhängig gemacht. Der Vorschuß wurde nicht eingezahlt, die Ladung des von Kegel vorgeschlagenen Zengen unterblieb deshalb. Der Beklagte erschien
am
Soziale Ileberlicht.
11. Jahrg.
boykottirtes Bier!
Die sozialdemokratischen Buchdrucker Bukarests haben sich zu einem Verein zusammengethan, der folgende Zwecke vers Die Weber der Fabrik Bellingrath u. Hau in sozialpolitischer und folgen foll: 1. Die Tagesfragen studiren und diskutiren fchild in Osterode a. H. haben die Arbeit am 26. Mai Arbeiter ökonomischer Hinsicht. 2. Alle gekündigt; die Ursache der Kündigung besteht in den traurigen 3. Bewußte Propagandisten bilden, welche jederzeit bereit sein zum politischen Kampf aneifern. Lohnverhältnissen. Es wurde Waare auf die Stühle gebracht, sollen, für die Rechte der Arbeiter, insbesondere der Buchdrucker für welche früher 171/2 Pfa. per Meter, jetzt aber nur 10 Pig. einzutreten. 4. Das Klassenbewußtsein fördern. 5. Eine Bibliothek per Meter bezahlt wird. Die Weber wurden vorstellig, daß sie gründen. bei diesen Löhnen höchstens 7-7,50 M. die Woche verdienen Auslande möglichst unterstüßen, auch andere Streifs 6. Die Buchdruckerstreits im In- und fönnten. Der Fabrikant lehnte jede Mehrforderung ab, und unterstützen. 7. Sich der rumänischen sozialdemokratischen Partei sahen sich die Weber veranlaßt, zu kündigen. auschließen. . N. Tabacovici, Kassirer; Tache Georgescu und George Das Komitee besteht aus folgenden Genossen: heißen den neuen Verein willkommen in den Reihen des kämpfenEteneann, Schriftführer, und Georg Lascu, Bibliothekar. Wir den Proletariats! Mögen alle rumänischen Arbeiter seinem Bei spiele folgen, denn nur vereinte, bewußte Arbeiter werden zu einer Macht, mit welcher die Bourgeoisie rechnen muß.
Wir appelliren an die Weber Deutschlands, den Zuzug streng fernzuhalten. Alle schriftlichen Angelegenheiten sind an den Unterzeichneten zu richten. Theodor Nothdurft, Freiheit 42. Osterode a./H.
Alle Arbeiterblätter werden um Abdruck gebeten.
Der Maurerstreik in Schwedt a. D. dauert trotz der Der innere Feind. Eine beachtenswerthe militärische AnBehauptungen der Unternehmer in den gegnerischen Blättern un- sprache hat General v. Sasse am Sonntag bei der Uebung der geschwächt fort. Zwar ist es den Unternehmern gelungen, Sanitätskolonne zu Frankfurt a. M. gehalten. Der General einige Streifbrecher zu erlangen und mit Hilfe der Polizei gleich sagte der" Franki. Zig." zufolge: Der Werth solcher ſanitärer Gefangenen festzuhalten, die Streifenden aber führen den Kampi lebungen sei nicht nur in dem Kampje mit dem äußeren Feinde, weiter und ersuchen, den Zuzug sireng fernzuhalten und sie sondern auch für den etwaigen Kampf mit den Feinden materiell zu unterstüßen. des Staates und der ganzen Nation im Innern. Tiefes Ausplaudern des Herrn Generals bedeutet nichts anderes, als die Bestätigung einer uns längst bekannten Thatsache, aber es ist doch gut, wenn es von jener Seite zitgestanden wird.
Die fchweizerische Fabrikinspektion hat foeben ihren
Der Streif der Stettiner Steinsetzer dauert fort. Bis jetzt haben sich Streitbrecher noch nicht gefunden; die von den Meistern nach Stettin gelockten Steinfeger werden regelmäßig 29. Mai abgefangen und wieder nach Hause geschickt. zu dem neuen Termin abermals nicht, sondern schickte Der Streik der Tischler Wiens geht nach mehr Amtsbericht 1892/93 herausgegeben. Nach dem Berichte standen wie das erste Mal einen Vertreter. Zunächst erhielt er die an- als sechs wöchentlicher Dauer seinem Ende gedrohte Strafe von 30 M. zudiktirt. Dann wurde er gemäß entgegen. Mit einer bewundernswerthen Ausdauer, unter Gnde 1893 unter dem Fabrikgesetz 4753 Etablissements mit dem Klageantrage verurtheilt. Das Urtheil wurde damit be- allen erdentlichen Gutbehrungen und bei einer kaum neunens 190 402 Arbeitern. Die Zahl der Inspektionen betrug in der gründet, daß die Behauptung des Klägers, entlassen worden zu werthen Unterstützung haben sie dem profithungrigen Unterweijährigen Periode 10 524, so daß jedes Etablissement einmal sein, als erwiesen angesehen werden müſſe, weil der Beklagte nehmerthum einen Widerstand entgegengesetzt, welcher gewiß die jährlich, eine weitere Anzahl derselben mehrere Male revidirt den Vorschuß nicht eingezahlt hat, von dem die Ladung seines allgemeine Achtung verdient. Und das Resultat? Es steht in worden sind. In bezug auf die Arbeitszeit wird berichtet, daß Zeugen abhängig gemacht wurde. feinem Verhältniß zu den gebrachten Opfern! in der Holz und Eisenindustrie der Zehnstundentag immer größere Verbreitung gefunden hat. Die Fabrifgesetze werden nach Angabe der Inspektoren fortwährend verlegt; in 303 Fällen trat eine Bestrafung ein.
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Kammer VI. Borsigender: Assessor Leo. Die größten Betriebe, auf welche es der Hauptsache nach Einen Beisiger, den Restaurateur Wiese, aufam, waren nicht nur unter sich, sondern auch mit den übrigen beanstandete der Vertreter eines flagenden Kellners mit Großfabrikanten kartellirt und der Begründung, ersterer habe nicht das Recht, jetzt noch dem Die von den Arbeitern als auch vom Gewerbe- Inspettor hier erlagen die Arbeiter. Die gesammte Bußensumme( inklusive Rosten) betrug Berliner Gewerbegericht anzugehören, nachdem er nach Wannsee inszenirten Unterhandlungen wurden von einem Theile der Unter- 7111 Frante, ein Betrag, dessen Geringfügigkeit am besten daraus übergesiedelt sei und dort ein großes Restaurant übernommen nehmer brück zurückgewiesen, ja c3 haben die am 28. Mai erhellt, wenn man ihn in Vergleich setzt mit der im dritten Kreiſe habe. Nach dem Gefeß, betreffend die Gewerbegerichte sollten beim Gewerbe- Jufpettor zu Unterhandlungen erschienenen( Schaffhausen ze.) den Arbeitern von den Unternehmern wegen die Belsizer im Bezirk des Gerichts, hier, Berlin , wohnen Gewerbsinhaber die progenhafte Erklärung abgegeben, daß sie ebertretung der Fabrikordnung auferlegten Bußen, welche die oder beschäftigt sein( Gewerbebetrieb haben). Tas Gericht es unter ihrer Würde halten, mit den Arbeitern Summe von 17 132 Franks, pro Arbeiter durchschnittlich 57 Cts., Summe von 17 132 Frants, pro Arbeiter durchschnittlich 57 Sts., lehnte ein Eingehen auf den Antrag des Klägers, bezw. zu unterhandeln. erreichten. Namentlich Dr. Schuler übt scharfe Kritik an diesem seines Vertreters, den Beisiger Wiese von der Verhandlung Er fonstatirt, daß man beDie Ungleichheit des Kampfes wurde noch dadurch erböht, wirkungslosen Bußensystem. auszuschließen, ab. Begründend führte der Vorsitzende aus, das daß die Behörden in rücksichtslosester Boreingenommenheit Partei fonders in ländlichen Bezirken viel eifriger die üble Be Gericht ser deshalb nicht in der Lage, in eine Prüfung einzu ergriffen für die wirthschaftlich Stärkeren, die Unternehmer. In handlung der Thiere ahndet, als die übermäßige Austreten, weil nach dem Ortsstatut nur der Oberpräsident befugt einem Rückblick auf den Tischlerstreit" verspricht die Wiener uzung der Menschen, die Gefährdung ihrer Gesundheit. sei, über die Enthebung eines Beisitzers vom Amte zu entscheiden. Arb.- 3tg." eine Reihe fonkreter Fälle zu veröffentlichen, in denen Was soll man dazu sagen, wenn für das Anspannen Nicht für zulässig erachtete der Gerichtshof, daß von zwei die direkte Ungeseglichkeit feitens der Polizei- Organe vorliegt. eines Hundes genau Die gleiche Buße ausgesprochen gegen ein und denselben Mann klagenden Personen die eine In einer ganzen Reihe von Werkstätten sind die Forderungen die wiederholte Verwendung von allzu jungen Kindern? wird, wie von einem St. Gallischen Bezirksgericht für der Sache der anderen als Zeuge auftritt. Im be- übrigens bewilligt worden und es wird nun Aufgabe der Ge: Wenn Hühner in einen zu kleinen Korb, Kühe in einen zu engen züglichen Falle wurde auf das Zeugniß eines Kellners verzichtet; werkschaft sein müssen, wenigstens das nun einmal Errungene Stall gesperrt werden, besinnen sich Gerichte nicht, 20-30 Frants es wurde angenommen, er sei beim Ausgang des Prozesses aufrecht zu halten und sich für einen später zu führenden Kampf Buße zu verhängen; aber was müßte alles geschehen, bis ein eines Kollegen interesfirt, weil er ebenfalls Ansprüche an den vorzubereiten. Beklagten richtete. Angesichts vorstehender, anscheinend nicht Geschäft bestraft würde, das eine Schaar Mädchen in Räumen nur für einen Einzelfall( den gerade vorliegenden) bestimmten Tagen stattgehabten Versammlung erstattete die Kommission haben!" Ferner wird ein im Kanton Glarus vorgekommener Der Bierboykott in Braunschweig . In einer vor etlichen beschäftigt, wo sie nicht einmal 4 Rubikmeter Luftraum per Kopf Entscheidung erheben wir hiermit die Forderung an das Gericht, in Zukunft auch nicht mehr die Theil Bericht über den Stand des Kampfes. Nach demselben sind im Fall erwähnt, wo der Vertreter einer sehr großen Firma zugab, haber von Firmen, gegen welche sich klagen Ganzen 335 Arbeiter ausgesperrt, darunter befinden sich 205 Ver- daß sie Monate lang eine Menge Leute Ueberzeit arbeiten ließ, richten, als Zeugen 3 11 vernehmen, heirathete mit 368 Kindern und 130 Ledige. Bur Unterstützung aber keine Bewilligung nachfichte,„ da ihr die Versagung das bisher sehr oft geschah, sowie auch nicht haben sich davon gemeldet 93 Verheirathete mit 168 Kindern und Tausende geschadet hätte". Diesen Taufenden von Gewinn mehr die Frauen oder Männer der beklagten 111 Ledige, 99 gehören einer Organisation an. Verschiedene gegenüber verhängte das Gericht 25 Frants(!!) Buße. Und Parteien. Dieselben haben notorisch mehr Interesse am Redner sprachen sich gegen die Kutscher aus, welche durch ihr eine solche Buße sollte den Zweck erfüllen, den Straffälligen von Ausgange der fraglichen Prozesse, als zwei unter verschieden- unsolidarisches Verhalten viel zur Verzögerung des Sieges bei der Wiederholung seiner Uebertretung abzuschrecken Sollte sie artigen Umständen entlassene Kellner eines Arbeitgebers trügen. Im übrigen wurde von allen Seiten die Fortführung nicht das Gefühl erwecken, daß man nur recht umfangreich das gegenseitiges Interesse am Ausgang ihrer Prozesse des Kampfes verlangt und eine dahingehende Resolution ange Gefet verlegen müsse, um die Uebertretung troß Buße recht besitzen. rentabel zu machen?"
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Sonntagsplauderet.
wie
nommen.
richtig funktioniren. Ja, Schnecken wird's regnen. nicht die reinste Menschenliebe ist, will ich Hans heißen. Bauchweh giebt's und muß es geben in die Million? Und Dafür müssen sich doch die Bedachten irgend wie erkenntlich wer hat den Schaden davon? Die Unternehmer, die Ar- zeigeit. Und sie thun es auch. Der kleinste Budiker wird Nein, das hätte niemand erwartet! Wasserfärber beitgeber. Darum ist es ihre heilige Pflicht, ihren Arbeitern jetzt von ihnen behandelt, wie ein robes Ei. Sie setzen hatte man sie genannt, von Bierproßen wurde geredet und ein solches Bier zu verordnen, sie nur solches Bier trinten sich mit ihm zu Tisch, trinken, daß es stäubt und reden die von Dividendenschluckern; es hatte nicht viel gefehlt, und zu lassen, das ihnen auch bekömmlich ist. Und Happoldt- schönsten Reden; und sie sind seelenvergnügt und voll be= der Sang wäre angeſtimmt worden:" Nottet sie aus, rottet Bräu ist das Beste. Unberufen. friedigt, wenn er ihnen auch nur ein Biertelchen oder fie aus, die verderbliche Brut," und da auf einmal, am Es wird wohl mancher fommen und da sagen: Ja, Achtelchen abnimmt. legten Sonntag, hat es sich herausgestellt, daß unter den Herr Happoldt ist doch kein Darmhändler, Herr Happoldt Aber all die oftentativ vorgezeigte Menschen und Bielgeschmähten, Starkverlästerten einer drunter fitt, mitten ist doch Bierbrauer! Was versteht denn der von den Därmen? Nächstenliebe wird den Brauherren nichts helfen. Nicht mang, dessen Herz weicher ist denn Bärme, der edel, hilf Gemach. Kein Brauherr ist heute oder gestern vom Himmel einmal die Bierbeißer werden sie gewinnen, obwohl sie reich und gut ist, wie nur einer, der es an Menschen gefallen. Das wäre auch nicht gut möglich. Wie ihnen jetzt vorreden wollen, daß all das jetzt nicht gefreundlichkeit, hingebender Sorge für das Wohl des Nächsten, das Volkslied raunt, sind die Herren ganz wo anders trunkene Bier später, nachdem es abgelagert, gut und stark tiefer Kenntniß der treibenden Ursachen und Zusammen- beheimathet. Entweder war er früher selbst Braubursch geworden, ihnen zufallen werde. Diese alten Bierbeißer hänge im wirthschaftlichen Leben aufnehmen kann mit einem oder er hat wenigstens ab und zu einmal zugesehen, wie sind sonderbare, aber erfahrene Leute; sie halten sich an Jeden, soweit die deutsche Kouponscheere klingt. man das braune oder gelbe Naß siedet, kühlt, in Bottiche den Göthe'schen Spruch: Getret'ner Quard wird breit,
Katholische Beichtväter, staatlich verordnete Prüfungs- und Fässer abläßt. Und auf das Bierabziehen, gerade nicht start, und sagen: Ein Bier, das durch künstliche tommissäre find nicht davor zurückgeschreckt, die ihnen darauf kommt es an. Jetzt nimmt man dazu Gummi- Mittel schnell abgegohren oder der Gährung beraubt würde, Ueberlieferten zu prüfen bis auf Herz und Nieren; Herr schläuche, aber noch vor wenigen Jahren gebrauchte man kann durch längeres Liegen zwar sauer, aber niemals gut Happoldt aus der Hasenhaide geht weiter, seine Menschen- Därme. Jawohl, schöne, gesunde Rindsdärme. Versteht werden. freundlichkeit ist noch tiefergreifend, sie erstreckt sich bis auf nun ein Bierbrauer noch immer nichts von Därmen? O doch, So nüht denn alles nichts, selbst nicht die schönste Magen und Gedärme der verehrlichen Mitmenschen. Aber wenn auch nicht jeder soviel wie Herr Happoldt aus der Vermummung. Wie lange wird es dauern, und so manches nicht auf die der Reichen und Hochgestellten. Für die läßt Hasenhaide. Und deshalb möchten wir unserem Arbeiter Glied des Braurings sigt als armer Gregor zwar nicht er den Hausarzt walten. Nur den Armen und Gedrückten freund einen kleinen Vorschlag unterbreiten. Was auf dem Steine, dafür aber auf dem Pfropfen, wenn er gilt seine Fürsorge, den Arbeitern. Um die kümmert sich gesund ist, ist luftig. Wer luftig ist, trinkt Bier. nicht gar in ganzer Lebensgröße auf dem Bauche liegt, ja niemand. Und was die zusammenessen und zusammen- Ein gesunder Darm wird feine Trübsal blasen. wie der fußflinke Schauspieler Blenko. Ueber's Jahr, wenu trinken, es ist der reine Jammer. Was sie nur triegen Alsdann: Herr Happoldt kaufe ein schönes Schild, nagle die Schwalben wieder kommen, werden die hochmüthigen fönnen, spaziert die Kehle hinab. Kartoffel sind es zumeift. Da ist es, an feine Cchantstätte und lasse darauf schreiben: und hochgemutheten Herren in derselben Gemüthsstimmung sein, es denn gar kein Wunder, daß sie die inneren Schönheiten eines Happoldt's Gartenwirthschaft wie jener Bauer. Der zog einst seine Furchen und ließ Filets, eines Rehziemers oder eines gebratenen Fasans nicht " Bum luftigen Darm". nicht ab, obwohl ein Gewitter heraufzog. Da schmetterte zu würdigen wissen. Was hat das Bolk für eine Ahnung, Aber nicht blos der Mann in der Hafenhaide ist zart der Bliz herab und erschlug dem Bauer die beiden Ochsen. wie Austern schmecken! Und wie die Kinder sind diese Ar- fühlend, jeine Herren Kollegen sind auch nicht von Eisen. Und er mußte sich andere faufen. Zum ersten Male war beiter. Geradejo. Buttermilch und Sauerkohl würden sie In der Noth frißt der Teufel Fliegen und selbst der er mit ihnen zu Felde gefahren, und eben hatte er die Hand durcheinander effen, wenn man sie nicht hinderte. Und dickste Bierfahrer anderswo nennt man ihn den Bier- auf den Pflug gelegt, da sah er am Horizont ein schwarzes dann dieser Troy, diese Bockbeinigkeit, diese sträfliche Hals- versilberer wird höflich. Allerdings, ihre Herren, die Wölfchen aufsteigen, und es fam ihm vor, als hätte er das starrigkeit und Verbissenheit! Besonders bei den Berlinern. Bierbrauer sind ihnen vorangegangen. Obwohl sie gegen leise Brummen des Donners vernommen. Da hob er die Das schönste Happoldt'sche Lagerbier unberufen Gewährung fetter Annoncen schreiben ließen, der Boykott Hand gegen die Wolfe, schüttelte sie und schrie:„ Hau? Lassen sie stehen und greifen nach dem wässerigen Weißbier, thäte ihnen taum weher als ein Flohstich, haben doch die Schmöckest d'halt wieder ein paar Dechsla!" Und er wandte das doch noch so gottserbärmlich jung. Und da sollen jenigen von ihnen, auf welchen der Verruf nicht lastet, Pflug und Ochsen und jagte heimwärts, so schnell er dann die Mägen in Ordnung bleiben und die Därmel ihren Fahrern sieben Thaler monatlich zugelegt. Wenn das konnte.
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