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Gewerkschaftsbewegung

Berlin und Umgegend.

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Der Zentralverband der Schuhmacher hatte am Mittwoch eine Generalversammlung. zweite Quartal hatte die 2o kaltaise einen Bestand von Nach der Abrechnung für das 24 254 M. Die Zentraltaise rechnete im zweiten Quartal in Einnahme und Ausgabe mit 5601 M. Der Bestand der lokalen Zuschußfasse betrug am Quartalschluß 5932,20 M. Mitglieder waren 1243 vorhanden. Hamacher gab den Geschäftsbericht. Jm verflossenen Quartal war nur eine Lohnbewegung zu verzeichnen. Es wurden Zuschläge zum Akkordlohn und zum Zeitlohn erzielt. Wegen der Aus­zahlung des sogenannten siebenten Sechstels aus der Zeit der Streckungsverordnung mußte der Ueberwachungsausschus in An­spruch genommen werden. Er entschied, daß die Auszahlung, zu erfolgen hat. Danach ist im allgemeinen verfahren worden, wenn es auch nicht überall ganz glatt ging. Eine größere Arbeits­Tofigkeit ist infolge der Schließung von Betrieben nicht einge­treten und wird voraussichtlich nicht eintreten.

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Parteinachrichten.

Württembergische Frauenkonferenz.

Aus den Organisationen.

Soziales.

Gewerbliches Recht und gelehrte Richter.

schenden reaktionären Geist zwar der Unternehmergewinn gesichert werden würde, die Interessen der Arbeiter und Konsumenten aber gar nicht berücksichtigt würden. Ge erklärt demgegenüber, daß diese erste öffentlich- rechtliche Monopolbildung nach Einreichung der ge Am Sonntag, den 24. Juni, fand eine württembergische Frauen- meinsamen Eingabe aller Gewerkschaftsrichtungen an den Reichs­fonferenz statt Genosse Fischer, der die Verhandlungen leitete, kanzler von diesen als Prüfstein angesehen werden müſſe, wie weit berichtete zunächst, in welchem Umfange unsere Genossinnen in den die Reichsbehörden geneigt sind, bei der Schaffung von Monopolen schüssen, Preisprüfungsstellen, Konsumentenausschüssen usw.) mit­verschiedenen Städten in der Lebensmittelversorgung( Silfsaus- auch Arbeiterinteressen wahrnehmen zu lassen. tätig sind. Genosse Fischer verlas einen Bericht der Genossin Blos, welche verhindert war, persönlich anwesend zu sein, über die Frauen­bewegung in Stuttgart , die sich leider im wesentlichen nur auf einige Versammlungen beschränkte. Genosin Schradin( Reut­ lingen ) wies darauf hin, mie notwendig der Redaktionswechsel in der Gleichheit" geworden ist. Sie selbst war Mitarbeiterin Gewerbegerichts Charlottenburg und die endgültige Entscheidung des Im Juni- Heft des Reichsarbeitsblattes" wird ein Urteil des derselben, wurde aber durch die einseitige Haltung ausgeschaltet. Landgerichts über die erhobene Berufung wiedergegeben. Der Ab­An die Frauen sei vor allem mit praktischer Arbeit heranzutreten; druck dieser Urteile erfolgt natürlich ohne Kommentar, aber die es gelte sie zu informieren, wie es nach dem Krieg aussehen werde. Entscheidungen erscheinen wichtig genug, um sic einer kurzen Be­Ferner seien ihnen unsere Gegenipartsforderungen zu erläutern und nicht lediglich vom Frauenwahlrecht zu sprechen, sondern auch sprechung zu unterziehen. von der Ausgestaltung des Schulwesens, weil darin unserer Kinder Die Tapezierer- Zwangsinnung zu Charlottenburg hat am 3ufunft liegt. Unsere Pflicht ist es, dafür zu sorgen, daß ihnen 15. Oftober 1915 beschlossen, den verheirateten Gehilfen eine Teilen auch in der Volksschule Gelegenheit gegeben wird, sich die Kennt- ungszulage von 10 Pf. die Stunde zu gewähren. Der beklagte Zu Beisigern und nichtständigen Mitgliedern des Kriegsaus- nisse anzueignen, die nötig sind, um eine würdige Lebenshaltung Weister ist Mitglied der Zwangsinnung und er hat dem Kläger auf schusses wurden Krause und Draspa gewählt. zu erringen und das Wort des Reichskanzlers Freie Bahn allen desser wiederholtes Verlangen versprechen, ihm eine Teuerungs­zulage zu zahlen, wenn sie bewilligt sei. Tatsächlich zahlte er aber Hamacher machte dann Mitteilungen vom Reichstarif Tüchtigen" wahr zu machen. für Militärarbeit, der zwischen den Unternehmerverbänden Die Genossinnen Schradin( Reutlingen ) und Bios( Stutt- nicht und der Gehilfe klagte seine Forderung beim Gewerbegericht cin. Er forderte für 26 Wochen zu je 40 Arbeitsstunden den Zu­und dem Ueberwachungsausschuß für die Schuhindustrie unter Zu- gart) wurden auf die Reichskonferenz delegiert. schlag von 10 Pf. die Stunde, ermäßigte aber die Gesamtforderung, stimmung von Vertretern des Kriegsministeriums abgeschlossen worden ist. Das Kriegsministerium erklärte sich bereit, nur an die die 104 M. betragen hätte, auf 100 M. Der Kläger hatte im Afford gearbeitet und der vom Gewerbegericht als Zeuge vernommene Fabrikanten, die den Tarif wirklich bezahlen, Arbeit auszugeben. Am Sonntag, den 1. Juli, fand für den Wahlkreis Eisenach Obermeister bestätigte, daß der Affordtarif nicht umgerechnet wurde ,, Die wöchentliche Arbeitszeit wurde auf 54 Stunden festgesetzt. Wo sie Dermbach eine Generalversammlung für die Mitglieder der alten sondern daß den Affordarbeitern für jede Arbeitsstunde 10 Pf. Bu­fürzer ist, bleibt die fürzere Arbeitszeit bestehen. Die Festlegung Sozialdemokratischen Partei Deutschlands im Gasthof Zum Engel" schlag zu zahlen waren. Das Geiverbegericht hat bei diesem klaren auf 54 Stunden bedeutet für eine Reihe von Drien Deutschlands , in Eisenach statt. Mehr wie 40 Genoffen hatten sich zu dieser Ver- Sachverhalt den Beklagten am 25. Juli 1916 dem Klageantrag ent= wo noch 56 und 57 Stunden gearbeitet wird, einen Erfolg. 1leber- iammlung aus der Stadt Eisenach eingefunden, außerdem waren sprechend verurteilt. funden dürfen nur ausnahmsweise mit Genehmigung des Ueber- auch die Ortschaften der nächsten Umgebung vertreten. Gewiß ein Der verurteilte Meister erhob aber Berufung beim and­wachungsausschusjes gemacht werden. Für sie ist ein Zuschlag von schönes Resultat, wenn man die gegenwärtige Eisenacher Partei gericht III in Berlin . Dieses hat die Forderung des Ar­25 Proz. zu zahlen, für Sonntagsarbeit 50 Proz. Es wurden bewegung in Betracht zieht und die jetzige Zeit, wo gerade die beiters durch Urteil vom 22. Januar 1917 abgewiesen. Grundstundenlöhne festgelegt, die für Jugendliche besonders abge ländlichen Genossen in Feld und Garten. überbeschäftigt Eigentlich wäre das' Urteil, da der Wert des Streitgegenstandes fluft sind und die für männliche Arbeiter über 21 Jahren 50 Pf. find.. Genosse Leber referierte über: Die Meuord 100 M. nicht übersteigt, nicht berufungsfähig gewesen. Das Land­und für weibliche Arbeiter über 21 Jahren 40 Bf. betragen. irung der Parteigeichäfte im Wahlkreise und gericht deduzierte aber, der Kläger habe zwar erklärt, im ganzen Außerdem ist ein Affordtarif teils schon festgelegt, teils in Eisenach ". Obivohl einige Unabhängige" die Ver- beanspruche ich 100 M.", aber damit habe er auf die überschießenden wird noch ausgebaut. Zu den Grundzeitlöhnen und faminlung in die Länge ziehen wollien, erledigte die Ver- 4 M. nicht für die Zukunft verzichtet. Der Wert des Streitgegen­Grundakfordlöhnen kommen flassifizierte Ortszuschläge, die sich fammlung die reichhaltige Tagesordnung in wenigen Stunden. standes übersteigt also 100 M. und ist somit berufungsfähig. zwischen 5 und 20 Broz.( legzterer für Großstädte) bewegen. Außerdem 13 Kreisvorsigender wurde Genosse Heinrich ist eine Tenerungszulage zu zahlen, die überall gleichmäßig wöchent inß aus Ritteistal bei Eisenach gewählt; als daß die Innungsversammlung, deren Beschluß auch für den Be In der Sache stellte sich das Landgericht auf den Standpunkt, lich für männliche und weibliche Arbeiter beträgt bei einem Alter reistassierer: Genosse August Baum Eisenach . flagten bindend ist, nur für die Stundenarbeiter gelte, nicht aber bis 16 Jahren 1,50 W.. zwischen 16 und 18 Jahren 2 M., zwischen Bum Parteitag wurde Genosse Leber als Delegierter gewählt. für die Affordarbeiter, deren Tarif ja nicht erhöht wurde. Dem 18 und 21 Jahren 3 M. und über 21 Jahre 4 M. Für jedes Die Aussprache über die Presse ergab, daß die Genoifen an der Zeugnis des Obermeisters, daß die Zahlung des Zuschlages auch an crwerbslose Kind ist dem Ernährer wöchentlich 1 M. zu zahlen. Weimariichen Volkszeitung" feithalten. Wegen Herausgabe die Affordarbeiter ortsüblich sei, legte das Gericht leine Bedeutung. Für Heimarbeiter beträgt die Teuerungszulage 15 Proz. des je- des Vereinsvermögens und des Vereinsmaterials wurden bei, denn der Zuschlag habe nach der Aussage des gleichen Zeugen weiligen Wochenverdienstes. Dazu kommt dann noch ein Kriegss die Genossen Linz und Kimpel beauftragt, mit dem unabhängigen" teils 10 Pf., teils 5 Pf. betragen, und einige Firmen hätten statt zuschlag von 10 Proz., der auf die Grundlöhne und Affordsäge ein- Kreis- und Ortsvorstand sofort in Verbindung zu treten. Sollte des Stundenzuschlages eine Erhöhung der Stücklöhne bewilligt. Be­schließlich der Ortszuschläge zu zahlen ist. Heimarbeit ist mög eine gütliche Einigung nicht erzielt werden, dann werden die nötigen weisanträge, um darzutun, daß sich eine feste Uebung bezüglich der lichst zu vermeiden. Wo es nicht geht, kommt zu dem vorgesehenen Schritte, die zur Herausgabe des Materials und des Vereins- Erhöhung der Löhne der Affordarbeiter gebildet habe, sind nicht ge= Stücklohn ein Aufschlag von 10 Proz. Auch für Instandsetzungs- vermögens führen, eingeleitet werden. Als der neugewählte Vor- stellt worden, und das Gericht nimmt das Gegenteil an, zumal es arbeiten sind bestimmte Normen festgelegt, nach denen sich, ohne stand nach Schluß der Bersammlung noch eine Sigung abhielt, zweifelhaft erscheint, daß sich ein Ortsgebrauch nach geltendem Recht Festlegung bestimmter Lohnsätze, der Verdienst zu richten hat. Für fonnte er fonstatieren, daß 50 Genossen und Genojjinnen der alten in so kurzer Zeit bilden konnte. Die Klage des Arbeiters jeden der Bezirke, in die das Deutsche Reich eingeteilt ist, ist eine Sozialdemokratischen Partei sofort beigetreten waren. Die Unab- wurde deshalb abgewiesen. Schlichtungsfommission vorgesehen. Außerdem ist eine 3entral- hängigen" werden es in furzer Zeit erleben, daß troß ihrer Heze in Tariffommission eingesetzt. Der Reichstarif gilt vom 20. Juni ab, und Eisenach - Dermbach für sie nicht viel zu holen ist. zivar bis sechs Monate nach Friedensschluß mit der letzten feind­lichen Großmacht.

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Die Versammlung nahm ohne Diskussion von dem Reichs­Militärtarif Kenntnis.

Zur lebernahme des Arbeitsnachweises durch die Stadt wurde mitgeteilt, daß nunmehr die erforderlichen Schritte getan sind, um eine Fachabteilung für die Schuhindustrie auf paritätischer Grundlage dem städtischen Arbeitsnachweis auzu gliedern. Die Einrichtung tritt zum 1. Oftober ins Leben. Die Versammlung erklärte sich mit dem Statutenentwurf und einigen, von Hamacher dazu vorgeschlagenen Wenderungen einverstanden. In das Kuratorium wurden Hamacher und Kicsow, als Stell­vertreter unk und Ebert delegiert.

Bekanntmachung.

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Industrie und Handel.

Eine Generalprobe.

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Die Entscheidung des Gewerbegerichts entsprach dem natür­lichen Rechtsempfinden. Die gelehrten Richter des Landgerichts ließen aber die Verhältnisse des praktischen Lebens außer Betracht und urteilten nach dem Buchstaben des Gefeßes: Durch kniffliche Auslegungen wird der klare Sachverhalt den Anforderungen der Gesetzesparagraphen angepaßt und so ein Urteil gefunden, das jedenfalls olfen juristischen Anforderungen entspricht, aber das ges funde hechtsbewußtsein des schlichten Mannes unbefriedigt lagtered Die Gegenüberstellung der beiden Urteile läßt den Wert der Ge verbegerichte deutlich erkennen.

Der Bundesrat hat unter dem 9. Juni beschlossen, alle teutschen Seifenfabriken zu einem Zwangsmonopol zusammenzuschließen, das auch bei Friedensschluß nicht aufgelöst, sondern noch ziemlich lange Zeit danach fortbestehen dürfte. Ueber die Regelung der Arbeits­bedingungen und eine Vertretung der Arbeiter im lleberwachungs- Berantwortl. f. Bolitif: Dr. Franz Diederich, Berlin- Friedenau; für d. übrigen ausschuß ist bisher nichts bekannt geworden. Das Korrespondenz- Teil des Blattes: Alfred Scholz, Neukölln: für Inferate: Th. Glocke, Berlin . blatt" der Generalkommission spricht die Befürchtung aus, daß bei rud u. Berlag: Borwärts Buchdruderet H. Berlagsanstalt Paul Ginger& Co., dem seit dem Weggang Delbrücs im Reichsamt des Innern herr­

Theater für Sonnabend, den 7. Juli. Deutsches Opernhaus

Gemäߧ 3 der Verordnung rom 3. Juli 1916 betreffend Regelung des Verbrauches und Absages von Kartoffeln wird hiermit für Berlin jol- 7%, U.: Nanon. gendes bestimmt:

I.

In der Woche vom 9. Juli bis 15. Juli 1917 dürfen zunächst auf die 2 weißen Abschnitte 63 e der Kartoffelfarte je 1, Pfund Kartoffeln, zusammen alio höchstens 1 Pfund Kartoffeln abgegeben und ents nommen werden.

Wer bis zum Freitag, den 13. Juli 1917 einschließlich auch das Pfund Kartoffeln nicht zu erhalten vermag, soll berechtigt sein, auf die 2 meißen Abschnitte je 100 Gramm, also zusammen je 200 Gramm Gebäck in gleicher Weise zu entnehmen.

II.

Als Ersatz für die reftlichen 4 Pfund Startoffeln soll auf die

6 schraffierten Abschnitte 63 a 63 c und die 2 weißen Ab:

Friedrich- Wilhelmstädt. Theater.

7, Uhr: Das Dreimäderlhaus. Kleines Theater

8 Uhr: Im Bahnwärterhaus. Komische Oper

48 Uhr: Die Dose Sr. Majestät. 8 Uhr: Die Dose Sr. Majestät. Lustspielhaus

schnitte 63 d in der gleichen Woche bei einem Berliner Bäder oder bei einer sonstigen Brotverkaufsstelle in Berlin unter gleichzeitiger Vorlegung einer Berliner Lebensmittelfarte Gebäck entnommen werden dürfen, und 7 Uhr: Die blonden Mädels zwar entsprechend der staatlicherseits dem Magistrat zur Verfügung ge­stelten Menge Mehl, 100 Gramm Gebäck auf jeden Abschnitt, zujammen Morgen 34 Uhr: In Vertretung. also höchstens 800 Gramm Gebäck.

III.

vom Lindenhof.

Metropol- Theater

Auf die Kartoffelzusatzkarten dürfen 2 Pfund Kartoffeln abgegeben 7, Uhr: Die Czardasfürstin. und entnommen werden. Wer auf die Zufagfarten Kartoffeln nicht zu

Residenz- Theater

7% Uhr: Die Konkurrenten.

Schiller- Theater O

7 Uhr: Die Jüdin.

Schiller- Th. Charlottenb.

7, U. Alt- Heidelberg.

Thalia- Theater

Uhr: Sonnwendzauber.

Theater am Nollendorfpl. 31, Uhr: Der Wildschütz. 7%, U.: Die Gulaschkanone.

Theater des Westens

78, U. Stolze Thea. erhalten vermag, ist berechtigt, für jeden Kartenabichnitt über ein halbes Neues Operettenhaus Morg. 3, Uhr: Hasemanns Töchter. Pfund Kartoffeln ebenfalls 100 Gramm Gebäck, also zusammen höchstens Schiffbd. 4a. Kassentel. Nord. 281 Trianon- Theater 400 Gramm Gebäd zu entnehmen. 7 U.: Der Soldat der Marie. 7 Uhr: Der Star.

IV.

Militärurlauber sind berechtigt, auf ihre Kartoffelfarten nur Gebäd zu entnehmen und zwar für jeden Abschnitt über ½, Pjund Kartoffeln je 100 Gramm Gebäck.

V.

Zuwiderhandlungen gegen diese Bestimmungen sind nach Maßgabe der angezogenen Verordnung strafbar.

Berlin , den 6. Juli 1917.

Magiftrat der Königlichen Haupt- und Residenzstadt.

3.-Nr. 882 Kart, 17.

Reide.

Deutsches Theater. Heute und folgende Tage 8 Uhr Max Pallenberg

in Familie Schimek.

Kammerspiele.

Heute u. folgende Tage 72 Uhr:

Die Tänzerin

( mit Leopoldine Konstantin ). Volksbühne. Theat. a. Bülowplatz. Untergrundb. Schönhauser Tor.

URANIA

Taubenstraße 48/49.

8 Uhr:

Die Insel Rügen.

OPERETTEN

GASTSPIEL

im

Herrnfeld- Theater Kommandantenstr 57.

DIE LEDIGE EHEFRAU 7, Uhr

Berliner Prater- Theater

Kastanienallee 7-9.

Aha

Heute:

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famos!

Die Königin der Luft Voigt- Theater. Deretter offe

Dir. C. Meinhard

R. Bernauer.

Komödienhaus

8 Uhr: Wie fessle ich meinen Mann?

Berliner Theater

720 Uhr: Die tolle Komteß. Lessing- Theater. Heute u. folg. Tage 7%, Uhr:

Marie Ottmann u. Hans Wasmann in Niobe .. Osk. Straus.

Oper. v. 0. Blumenthal.

Badstr. 58.

Badstr . 58.

Täglich große Extravorstellung. Pieper und Sperling

Erstklassiges Spezialitäten- Programm. Anf. Sonntags 4. wochent. 8/45 Uhr. Rose- Theater.

7, Uhr: Die Stuude des Vertrauens Gartenb.: Berlin wie es liebt u. haßt.

Große Ausstattungs- Operettenbosse Borher das große Varietéprogramm. Anjang 4 Uhr.

Admirals- Palast.

Abrakadabra

großes phantastisches Ballett auf dem Eise. Angenehmer kühler Aufenthalt 7 Uhr. Vorzügl. Küche.

Reichshallen- Theater. Stettiner Sänger.

Cabaret

,, Feld­

grau"

Berlin SW. Hierzu 1 Beilage.

Beschlagnahmefreie Mengen gebrauchter 1/1

Seftforken Weinkorken 26 Pf. das Stück 4 Pf.

Zelluloid- Film­Guttapercha­

Hartgummi­

Wachswalzen­Schallplatten­

Abfälle kauft

Ordower G. m. b. H. Georgenfirchstr. 50, b. Alexanderplat. 9-12, 3-6 Uhr.

54/ 9*

NATIONAL- THEATER. Köpenicker Str 68 Tägl: 8 Uhi

Anfang 7 Die Lieder des Musikanten!

Uhr.

Walhalla- Theater. Zigeuner.

Uhr:

Gartenbühne: Vorstellung.

Palast

Thealer Tägl. 73

Am Zec Sonnt. 3, u. 73/4 R. Steidl, A. Müller- Lincke, Gertr. Gräbner, B. Lehnhoff in ,, Der Herr ohne Wohnung".

Dazu: Afra, die Seltsame usw.

Volksstück in 7 Bildern v. Kineisel.

( In erster Besetzung.)

Vorverkauf ab 10 Uhr ununterbr.

Zirkus A. Schumann

Am Bahnh. Friedrichstr. Rauchen gest. Kühler Aufenthalt.

Das Zirkus­

Neue

Varieté Pro­

gramm

U. a.: Auf der Alm. Dir. Schumanns Meister­

dressuren.

Halali. Parforce­

Schnitzeljagd. Sonntag 3, und 8 Uhr. Nehm. 1 Kind frei sowie Gratis­Pony- Reiten.

Deutscher Metallarbeiter- Verband Verwaltungsstelle Berlin.

Nachruf.

Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Mitglied, der Werkzeug­macher

Paul Jeltsch

am 29. Juni an Ruhr gestorben ist. Ehre seinem Andenken! 177/7 Die Ortsverwaltung.

Verband der Brauerei- u. Mühlen­arbeiter u. verw. Berufsgenossen

Zahlstelle Berlin .

Nachruf.

Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege, der Hilfs­arbeiter

Gustav Hoffmann ( zulegt Brauerei Bazenhofer, Abt. I) im Alter von 47 Jahren ver­storben ist.

Ehre seinem Andenken! 44/5 Die Ortsverwaltung.

Am 4. Juli 1917 starb nach langen, schweren, in Geduld ge= tragenen Leiden mein lieber, guter Mann, der Buchdrucer Invalide

Wilhelm Reich

im 44. Lebensjahre. Dies zeigt in tiefem Schmerz an Frau Meta Reich, Berlin , Quizomjtr. 112. Die Beerdigung findet Sonntag, den 8. Juli, nachmittags 34, Uhr, auf dem neuen Santt Johannis- Friedhof bei Plögensee

statt.

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