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Groß- Berlin
Hauptausschuß für Kriegsbeschädigtenfürsorge.
erndrung in Arlege zu gerben, info hohem Maße my 80 Gramm Butter. In der nähen Boche werben in ben ber zuverläffig, daß es im allgemeinen Intereffe unbedingt geboten ist, Fettftelle Groß- Berlin angeschloffenen Gemeinden 80 Gramm Butter ihn für längere Zeit vom Gastwirtsgewerbe auszuschließen. Eine ohne Speisefett abgegeben. Rüdnahme der Handelsuntersagung nach Ablauf von drei Monaten fann nur dann in Frage tommen, wenn besondere Gründe eine die Außerturssehung der Zweimartstüde sagt, daß zweimarkstücke Einziehung der Zweimarktüde. Die Bundesratsverordnung über In dem Berliner Hauptausschuß für Kriegsbeschädigtenfürsorge mildere Beurteilung angezeigt erscheinen laffen. Solche Gründe vom 1. Januar 1918 ab nicht mehr als geseßliches Bahlungsmittel turbe bemängelt, daß die Geledigung von Anträgen an die Lan- liegen im Fall B. nicht vor." desversicherungsanstalt auf Uebernahme des Die Preisprüfungsstellen find im Anschluß hieran von der gelten. Bis zum 1. Juli 1918 werden indes gweimartstücke bei den Seilverfahrens sehr lange Zeit in Anspruch nehme. Wenn Volkswirtschaftlichen Abteilung des Kriegs ernährungsamts ersucht Reichs- und Landeskassen zu ihrem gesetzlichen Wert voll in Zahlung Striegsbeschädigter und Berufsberater Heilverfahren für nötig er- worden, darauf hinzuwirken, daß von den örtlichen Bolizei- genommen, wie auch gegen andere Bahlungsmittel umgetauscht. achten, findet erst eine Untersuchung durch den Arzt der Kriegsfür- verwaltungen auch nach Ablauf von drei Monaten die Wieder Aufhebung heimlicher Bergnügungsstätten. Die Schöneberger forge statt; dann geht der Antrag an die Landesversicherungsanstalt, eröffnung geschlossener Schant- und Gastwirtschaften, von Konditoreien Kriminalpolizei überraschte in den legten Nächten in der Barbarossa diese ordnet Nachuntersuchung durch ihren Vertrauensarzt an; und ähnlichen Betrieben nicht wieder gestattet wird. straße 10, Bozener Str. 4 und 9 und in der Stübbeustraße 9 darüber vergehen Wochen, ja Monate. In besonders eiligen Fällen fleinere und größere Gesellschaften, die fich ungezügelter Ausgelaffenfoll das Heilverfahren durch den Hauptausschuß direkt eingeleitet heit hingaben, wobei Wein und Sett in Strömen floß und auch für und dann wegen Uebernahme der Kosten mit der LandesversicheEin guter Fang des Kriegswucheramts. allerhand Lederbiffen, die jetzt faum zu haben find, reichlich gesorgt tungsanstalt in Verbindung getreten werden. In seinem Kampf gegen die Lebensmittelschieber hat das Kriegs- war. Die Teilnehmer an den nächtlichen Gelagen, meist Angehörige wucheramt in den lezten Tagen durch Aufhebung einer ober der sogenannten besseren Streise und Halbweltdamen, mußten fich ichlesischen Kettenzentrale, deren Ausläufer bis nach einer Feststellung ihrer Bersönlichkeit unterziehen. Gegen die VerBerlin und Dresden gingen, einen vollen Erfolg gehabt. Es fonnte anstalter dieser Schantstätten wird mit den schärfsten Mitteln eineine Wuchergesellschaft von 14 Personen verhaftet werden; weitere geschritten werden. Anch die Wohnungsinhaber, die ihre Räume Berhaftungen stehen noch bevor. Den Verhafteten wurden Waren bergaben und die Personen, die als Helfershelfer der Veranstalter im Werte von mehr als einer Million Mark abgenommen. Das in Betracht kommen, haben strenge Strafen zu gewärtigen. Striegswucheramt hatte ermittelt, daß der Kaufmann Gustav Dber ander in Berlin- Wilmersdorf seine Eigenschaft als Einkäufer Wertmeisters Gottschalt stürzte aus einem Fenster der in Stegli, Tödlicher Unfall eines Kindes. Der sechsjährige Sohn des für das Rote Kreuz und für die Werke Drenstein n. Stephanftr. 21 im Hochparterre gelegenen elterlichen Wohnung und Koppel dazu mißbrauchte, Lebensmittelgeschäfte für eigene Stechnung 30g fich eine tödliche Schädelverlegung zu. abzuschließen. Umfangreiche Ermittlungen führten aur Berhaftung und zwölffährigen Schwestern, die fich spielend im Borgarten aufdes Oberländer, von zwölf Personen in Oberschlesien und des Kauf- hielten, zu neden, war der Stnabe mit einer fleinen Gießtanne aufs manns Weiß in Dresden . An verschiedenen Orten und in ber- Fensterbrett geftiegen, um die Geschwister zu begießen. Hierbei wig und Königshütte, fonnten folgende Waren beschlagnahmt auf dem Borgartengitter hängen. Das Kind starb alsbald an der fchiedenen Lägern und Versteden, besonders in Beuthen , Katto- Fensterbrett gestiegen, um die Geschwister zu begießen. berlor er das Gleichgewicht, fiel heraus und blieb mit dem Kopf werden: 145 Zentner bester Marmelade, 70 Zentner Kriegsmus, schweren Verlegung. 32 Bentner Kaffee- Ersatz und Malztaffee, 1 8entner reiner Bohnenkaffee, 18 Bentner russischer Lee, 18 Bentner Dörrgemüse, 75 Bentner Bon einem Straßenbahnwagen überfahren und getötet wurde das Sauerkraut, 2 Zentner Pfeffergurten, 5 Rentner Nudeln, 10 Bentner 8 Jahre alte Töchterchen des Bantbeamten Depleffen aus der Graupen, 3 Bentner Mehl, 3000 Dosen frische Heringe und Bismard Albertinenstr. 19 zu Weißenfee. Die Kleine lief an der Ecke der heringe, 1000 Dofen Delsardinen, 2 Tonnen Salzheringe, 500 Dofen Berliner Chauffee und der Barkstraße vom Bürgersteig auf den Fischflopfe, 13 gentner Edamer Käse. 100 Dosen tondensierte und Straßendamm, geriet unter die Vorderräder eines Straßenbahn350 Dosen sterilisierte Milch, 28 000 Suppen- und Bouillontwürfel, wagens und starb auf der Stelle an einem Genidbruch. 23entner Stunfthonig, 8 Bentner graue Erbsen, 320 Bentner Seife, 35 Beniner Baschmittel, 5 Rentner Zabal, 1000 Batete Streich 39 Jahre Tischler Rudolf 2 ange ans der Nansenstraße 78 zu NeuBermißt. Bom Startoffeleinkaufen nicht zurückgekehrt ist der hölzer u. a. m. Diese zu Bucherpreisen gehandelten Waren ließ föln. Lange ging am Sonntag um 6, morgens mit einem seiner das Kriegswucheramt in sechs Eisenbahnwaggons berladen und Familie unbekannten Arbeitsgenossen von Hause weg, um in Buchdem Waffen- und Munitionsbeschaffungsamt in Berlin zur Verholz Kartoffeln einzulaufen. Lange hat seit dem nichts mehr von wendung für die Schwerstarbeiter der staatlichen Nüftungsverte au fich hören lassen. Seine Fran befürchtet, daß er verunglückt ist. führen. Der Bermißte ist mittelgroß, hat dunkelblondes Haar, graue Augen, blaffes Geficht und geftuzten Schnurrbart, ift fräftig gebaut und trägt blauen Cheviotanzug, grauen Ueberzieher, blauen weichen Hut und gelbe Schnürstiefel.
Bei der Verteilung des Reichszuschusses zu den Kosten der Kriegsfürsorge war Berlin schlechter bedacht worden als andere Provinzen im Reich. Bisher hat Berlin 100 000 m. aus dem für diese Swede zur Verfügung gestellten 5- Millionenfonds er halten. In der jeht vorgenommenen Schlußberteilung entfielen auf Berlin noch weitere 59 509 M. Eine Aenderung des WerteiLungsplanes wird nicht eintreten, vielmehr wird die Verteilung nach der Bevölkerungszahl in Verbindung mit der Zahl der zum Heeresdienst Einberufenen vorgenommen werden. Eine Anregung ging bekanntlich dahin, die Verteilung nach der Größe der Brovinzen vorzunehmen. Das hätte zu großen Härten geführt, indem dann Provinzen, die zivar an Bodenfläche obenan stehen, die aber an Bevölkerungsziffer hinter anderen zurüdstehen, demzufolge auch stellt worden wären als gerade Berlin . Die Stadt Berlin steht richt hohe Aufwendungen zu machen haben, bedeutend besser geneben dem Rheinland an erster Stelle in bezug auf die Aufwendungen für die Kriegsbeschädigten. Für diejenigen Kriegsbeschädigten, die infolge törperlicher Gebrechen nicht in der Lage find, ihre Rechte und Ansprüche an die Militärbehörden selbst zu vertreten, soll die Einjeßung einer flegi haft nach§ 1910 des Bürgerlichen Gesetzbuches beantragt merden. Es wurde beschlossen, eine Generalpflegschaft durch den Bureauleiter der Kriegsbeschädigten- Fürsorgestelle ausüben zu Yaffen, um durch einen Sachkundigen die Rechte der Kriegsbeschädigten vertreten zu lassen. Es wurde Mitteilung gemacht, daß für Gehirnberlebte in einem hiesigen Lazarett eine Schule eingerichtet worden sei. Da diese Räume jedoch den Anforderungen nicht genügen, soll die Schule nach Buch verlegt werden.
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Führungszeugnis und Arbeitsbefähigung.
ausübt und die Kriegsgesellschaften unter seine Aufsicht genommen Man schreibt uns: Seitdem das Kriegsamt seine Tätigkeit hat, wird von deren Angestellten die Beibringung eines Führungsatteftes verlangt. Da kommt es häufig vor, daß Personen mit Lebenswandel auf eine Anstellung( verzichten müssen, weil fie fich vorzüglicher Arbeitsbefähigung und nachweisbar einwandfreiem waltet, Stenntnis zu geben von einer geringfügigen Strafe, die fie scheuen, einem anderen Angestellten, der die Berfonalatten ber ich in jugendlicher Berirrung einmal zagezogen haben. Dauernd wird über Bersonalmangel geklagt und doch wird es durch diese Formsache des Führungsattestes vielen unmöglich gemacht, sich um eine geeignete Anstellung im Silfsdienst zu bewerben.
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Um seine beiden elf
Spandan. Lebensmittel. Den hiesigen Gastwirtebereinen ist ein Poften Margarine und Granpen für die Gaft- und Schantbertan f; auf jeben Butterabschnitt 3 der Speisefetttarte werden wirtschaften übermittelt worden. Am Freitag beginnt der Butter Grieß darf jett verkauft werden und zwar je 125 Gramm gegen 80 Gramm für 44 Bf. berabfolgt. Der den Geschäften gelieferte Abtrennung von Feld 1 der Lebensmittelfarte. Der Preis beträgt 0,28 M. für/ Kilogramm. Safer fabritate gegen Abtrennung von Feld 12 der LebensIn vielen Geschäften find noch mittelfarte zu beziehen.
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Der Ausschuß stellt sich wie in früheren Fällen auf den Stand punkt, daß die Fürsorgetätigteit sich auch auf die Kriegsteilnehmer zu erstreden hat, die ohne Versorgung aus dem Heeresdienst entlaffen wurden, weil ihre Krankheit nicht als Folge einer Dienstbeschädigung angesehen wird. Gleich dem Reichsausschuß erklärt der Ausschuß Berlin eine Aenderung des Rechtsmittelverfahrens in Militärrentenstreitfachen für notwendig. Ob Dienstbeschädigung vorliegt oder nicht, muß der Nachprüfung um parteiischer Instanzen vorbehalten bleiben. Der Vorschlag, be Der Vorschlag, befondere Kammern bei den Oberversicherungsämtern einzurichten und die Berufung an das Reichsversicherungsamt zu zulassen, findet die ungeteilte Zustimmung des Ausschusses. Die Gründung einer Organisation der Kriegsbe Thädigten und Kriegsteilnehmer in Berlin wird zur Kenntnis fchädigten und Kriegsteilnehmer in Berlin wird zur Kenntnis genommen. Eine Beranlassung, bazu Stellung zu nehmen, lag nicht vor; erklärt wurde jedoch, daß durch die Einrichtungen der Arbeitsgemeinschaften, durch die Berufsberatung sowie durch weitere Einrichtungen dem Kriegsverlegten Gelegenheit gegeben ist, feine Zerstörung von Melbungsfüden aus Gewinnfucht. Die 26. Juli werden auf Abschnitt 15 der gelben Haushaltungskarte Wilmersdorf . Lebensmittel. Ben jetzt bis einschließlich den Rechte wahrzunehmen. Der Arbeitsnachweis für Kriegsbeschädigte Reichsbeleidungsstelle erklärt es als unzulässig, fertige Kleider 2 fund Gemüsetonserven, bis einschließlich den 27. Juli bleibt endgültig Poststraße 5. zur Herstellung von Schuhwaren in der Art zu verwenden, daß auf Abschnitt M der Bezugskarte für Einzelpersonen( 3. Ausgabe, Vom Verband Märkischer Arbeitsnachweife die Kleider zerschnitten werden. So hat eine große Berliner Firma, rofa) 200 Gramm lofe Suppen zum Preise von 0,40 M., werden seit dem 1. April gedruckte Balanzenliften für die Befehung die überwiegend Kleinhandel treibt, tausend Leinenkostüme, auf Abschnitt N derselben Starte 100 Gramm Perlsago zum bon Stellen durch Kriegsbeschädigte herausgegeben. Der Ausschuß achthundert Leinenpaletots und sechshundert schwarze Breise von 0,17 M. abgegeben. wendet sich gegen diese Herausgabe. Dem Märkischen Verband Wintermäntel zur Verwendung als Schuhfutter angeboten. tonserben hat bei dem Händler zu geschehen, bei dem die AnmelDie Entnahme von Gemüseteht nicht das Recht zu, derartige Tätigkeit in Berlin auszuüben. Es sollen also die fertig vorhandenen, für die bürgerliche Bevölke- dung des Beznges erfolgt ist, die Entnahme der beiden anderen Die Herausgabe der Listen gefährdet aber auch die Tätigkeit der rung so dringend benötigten Kleider wieder zerschnitten werden, Waren in denjenigen Geschäften, wo der Bezugskarteninhaber in die Arbeitsgemeinschaften in den einzelnen Berufen und führt dazu, um dem Gewerbetreibenden, der von seiner Stelle ans die Kleider Kundenlifte zum Bezuge von Grieß , Granpen, Grütte und Zeig die Vermittlung zu desorganisieren. augenblidlich nicht schnell gemung in Geld umsehen kann, den er waren eingetragen ist. wünschten besseren Gevinn zu bringen. Dies ist völlig unstatthaft. Es ist auch bekannt geworden, daß fertige neue Kleidung, die zum Teil gute Friedensware darstellt und als unmoderne Ware zur Ersatz für Buder zu Einmachezweden erfolgt bereits vom Donners Copenid. Der Verkauf von Kunsthonig und Marmelade als zeit noch an einzelnen Handelsstellen schwerer verläuflich sein tag, den 19. ab, in den Lebensmittelhandlungen der Stadt. foll, zerschnitten und zur Herstellung von Bantoffeln verwendet-Beschwerden über Nichtinnehaltung der Berordnung bewird. Die Reichsbekleidungsstelle fieht fich genötigt, gegen ge- treffend Stohlenlieferungen find an den Genoffen Otto Ridel zu schäftliche Maßnahmen der geschilderten Art mit Beschlagnahmen richten. erregen in dieser Zeit allgemeiner Nahrungsmittelfnappheit großes und Enteignungen einzuschreiben fotoie gerichtliche Verfolgung zu Aufsehen. Erstaunt fragt mancher sich, wie man jetzt Nahrungsberanlaffen. Weißenfee. Lebensmittel. Die Brotznfaztarten für die mittel verderben und umfommen lassen tann. Mit solchen EmpfinBeit vom 28. Juli bis 5. August werden wie bisher von den Brot bungen berichtet uns ein Lefer unseres Blattes, was er vor der Gefuche in Marinebehörben. Bei der Marine gehen findig tommiffionen ausgegeben. Es wird ersucht, dieselben vom Donners Mittelstandstüche in der Warichauer Straße be- zahlreiche Gefuche bei nicht anftändigen Stellen ein. Dadurch ent- tag an abzuholen. Die beiden Abschnitte 64 der Kartoffelzusag obachtete. Von einem Rollwagen wurde Grünes abgeladen, das steht eine Verzögerung in der Erledigung. Es wird daher darauf tarte berechtigen zum Bezuge von je 140 Gramm Mehl oder je fich schon aus einiger Entfernumg burch seinen Geruch un- hingewiesen, daß Gesuche und Anfragen, die die persönlichen An- 200 Gramm Gebäd. angenehm bemerkbar machte. Bei näherem Busehen ergab fich, gelegenheiten Marineangehöriger betreffen( z. B. Einstellung, Berdaß es sich um fleine Rüben handelte, die unter der reich fegung, Beurlaubung, anderweitige Berwendung usw.) nicht an das Friedrichsfelde . Lebensmittel. Die Ausgabe der 8usak. lichen Menge Kraut fast verschwanden. Der„ Duft", den das Reichs- Marine- Amt, sondern stets unmittelbar den in Frage farten für die Zeit vom 23. Juli bis 5. Auguft findet nochmals Zeug ausströmte, war so wird uns versichert Hommenden Kommandes der Marineteile( Matr.- Div., Werft- Dib., wie in der bisherigen Weise in Friedrichsfelde für die Buchnicht der gewöhnliche Rübengeruch. Unser Gewährsmann und Torp. Div., Matrosen- Artillerie- Abteilungen, See- Bataillonen, Minen, staben A- K Montag, den 28. Juli, L- Z Dienstag, den 24. Juli, andere Zuschauer, die sich angesammelt hatten, empfanden ihn als Unterseeboots, Flieger, Luftfchiffer Abteilungen, Schiffsjungen im Bartwirtshaus, Schloßstr. 2, statt; in Aarlshorst für die widerwärtigen Geſtant wie von verfaulten Rüben. Entrüftet ging Divifion usw.) oder S. M. Schiffen einzureichen sind. Falls dies Buchstaben A- K Donnerstag, den 26. Juli, L- Z Freitag, den einer in die Mittelstandstüche und meldete, was sich da vor den aus irgendwelchen Gründen( z. B. Untenntnis der Adreffe des 27. Juli, im Einwohnermeldeamt, Donhoffstr. 31. Bom Freitag, Augen und Rajen des Straßenpublikums abspielte. Eine Aufsichts- Marineteils) nicht möglich ist, find die Gefuche an die Marine- den 20. b. Mts., an erhält jeder Einwohner in dem Geschäft, in dame besah und beroch die Rüben und gab dann selber zu, daß fie Stations- Kommandos in Kiel oder Wilhelmshaven zu richten, die welchem er in die Zucerfundenlifte eingetragen ist, auf Abschnitt 117 wohl nicht mehr einwandfrei waren. Sie versprach, dafür zu sorgen, sie an die zuständigen Stellen weiterleiten werden. Zur Ver- der Lebensmittelkarte 250 Gramm& r bjenjuppe( Maggi). daß die Rüben wieder abgeholt würden. Hinterher probierte fie, meidung von Nüdfragen empfiehlt es sich, die Gesuche zunächst durch Der Preis hierfür beträgt 43 Bf. Bon den Gedrovanob nicht doch noch brauchbare darunter feien, aber sie hatte damit die zuständige gtbilbehörde auf ihre Notwendigkeit hin begutachten Einmachtabletten wird durch die Apotheken und Drogerien auf Abnicht viel Glüd. Wir bezweifeln nicht, daß die Stüben, fo- zu laffen. schnitt 9 der Hanshaltungstarte je eine weitere tolle abgegeben. weit fie fich als verdorben erwiesen, von der Verwendung
Es kommt vor, daß auf Grund der Listen die Kriegsbeschädigten die darin aufgeführten freien Stellen aufsuchen, um dann zu erfahren, daß die Stelle befest ist. Der Arbeitgeber wird unnötig hehelligt, der Kriegsverletzte bat neben die Enttäuschung, außerdem hat er auch oft noch seine lebten Groschen verfahren.
Verdorbene Nahrungsmittel
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Groß- Berliner Parteinachrichten.
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in der Mittelstandstüche ausgefchloffen wurden. Wir müssen aber Die Brandenburgische Hebammenlehranstalt nnd Franenfinff in mit unserem Gewährsmann die Frage aufwerfen, warum man die Neukölln, Mariendorfer Weg 28-88, ift am 1. Juli 1917 eröffnet Rüben erst verderben ließ und sie dann so in die Küche lieferte. worden. Aufnahmen von Franentranten und der Geburtshilfe Be Die Kur- und Verpflegungssäge Eine andere uns zugegangene Meldung berichtet, daß am Mon- dürfenden finden jederzeit statt. Bezirksorganisation Groß- Berlin. Am Donnerstag, tag in der Bentralmarkthalle ein städtischer Berkaufsver- betragen in der 1. Berpflegungsflaffe 12 M. täglich, in der II. 8 M. Den 26. Jult, abends 8 Uhr, spricht Neichstagsabgeordneter mittler etwa 400 Rörbe verschimmelte imbeeren" an eine und in der III.( und für Kassentrante) 4 M. Außergewöhnliche Bhilipp Scheidemann im großen Saal des LehrerEffenzenfabrik verkauft habe. Wie wir erfahren, trifft die Mitteilung Aufwendungen werden besonders berechnet. Gegebenenfalls tann Deutschlands zu( abgesehen höchstens von der Mengenangabe), aber weder dem freie Aufnahme gewährt werden. Die öffentliche Sprechstunde Vereinshauses, Alexanderstr. 41, über Zutritt zu dieser Versammlung ist nur gegen Berkaufsvermittler noch der Markthallenverwaltung sei dabei, fagt für unbemittelte wird wochentags vormittags von 9-11 Uhr Zukunft". man uns, ein Vortwurf zu machen. Die Himbeeren waren dura abgehalten. Starten gestattet. Wir ersuchen die Parteigenossen sich rechtdie Reichsstelle für Gemüse und Obst aus dem besetzten Gebiet des Oftens bezogen werden und famen bier infolge langer Beförderungs- feges betr. die Bekämpfung gemeingefährlicher Krankheiten fann für mitgliedern der Sozialdemokratischen Vereine und vom Wichtig für Seuchenverdächtige. Auf Grund des§ 14 des Gezeitig mit Starten zu versehen, die von den Vorstands Obst nicht mehr abgegeben werden konnten. Ob es richtig war, Absonderung angeordnet werden. Diese Absonderung findet auf werden. dauer in einer solchen Beschaffenheit an, daß fie als roh zu efsendes frante und frankheits- oder anstedungsverdächtige Personen eine Bezirkssekretariat, Lindenstr. 3, Hof II, 3 Treppen, ausgegeben Der Bezirksvorstand. Himbeeren bei der feineswegs fühlen Witterung der letzten Woche Anordnung des zuständigen Streisarztes statt. Die davon betroffenen auf so weite Entfernung zu verfenden, mögen die Fachleute ent- Bersonen haben, soweit sie der Invalidenversicherung unterworfen scheiden. Da die Transportschwierigkeiten leider auch schon mancher find, einen Anspruch auf Entschädigung, sofern sie durch anderen Nahrungsmittelsendung verhängnisvoll geworden find, so sie Absonderung einen Arbeitsverdienstverlast erlitten haben. Für sollte man sich um so größerer Vorsicht befleißigen, damit der die Berechnung der Entschädigung ist maßgebend der Grundlohn artigen die Boffsernährung schädigenden Berlusten vorgebeugt wird. Der Strankentage, der der Betreffende angehört. Ift alfo jemand der höchsten Kaffe der Kaffe angehörig, deren Grundlohn 6 m. be- Die Hotelbetriebsgesellschaft, in deren Besitz fich Dauernde Strafschließung von Gastwirtschaften. trägt, fo find für jeden Arbeitstag 6 M. an Entschädigung zu zahlen. Hotel Bristol, die an die Kriegsleder- Aktiengesellschaft vermieteten Ein Berliner Schantwirt war vom Kriegswucheramt aus dem Diese Entschädigung kommt aber nur für frankheits- oder anstedungs- Sotels Bellevue und Tiergarten, dann Bauer, Kranzler, WinterHandel mit allen Gegenständen des täglichen Bedarfs, insbesondere verdächtige Personen in Betracht, weil für diese, da fie nicht frant garten, Zoologischer Garten, Wilhelmshallen und Heidelberger be der Abgabe von Speisen und Getränken in Gastwirtschaften, aus- und erwerbsunfähig sind, die Krankenkasse nicht eintritt. Für die finden, weist für das Geschäftsjahr 1916/17 als Ginnahmen des Gegeschlossen worden, weil er Fleisch unter Ueberschreitung der Höchft- als frant und erwerbsunfähig erMärten Personen hat die zu- neralbetriebskontos 3,14 gegen 2,7 Millionen Mark im Vorjahr aus. preise eingekauft und in seiner Wirtschaft an Gate ohne Entrichtung ständige Krandentaffe einzutreten. Svankheits- oder ansteckungs- Es kann eine Dividende von 3 Proz. auf die Stammattien und von von Fleischmarten und außerdem an fleischlofen Tagen abgegeben verdächtige Bersonen haben, sofern sie Anspruch auf Entschädigung 5 Broz. auf die Borzugsaktien ausgeschüttet werden. Für das Gehatte. Nach Ablauf von drei Monaten bat der Schantwirt um erheben, den Antrag an das Kgl. Polizeipräsidium zu richten; die schäftsjahr 1915/16 hatten nur die Vorzugsaktien 5 Proz., aber für Wiederzulassung zum Handel. Das Kriegswucheramt lehnte dies Bahlung erfolgt durch die Gemeinde aus öffentlichen Mitteln. Ist zwei Jahre erhalten. Nach dem Bericht der Verwaltung ist der ab. Die hiergegen erhobene Beschwerde ist von dem Oberpräsidenten eine Desinfektion der Wohnung und der Gebrauchsgegenstände Fremdenverkehr in den Hotels verhältnismäßig gut gewesen. zurüdgewiesen worden. In der Verfügung heißt es: polizeilich angeordnet worden und tritt dabei Beschädigung oder Die Nitritfabrik A.-G. in Cöpenick, die 1914/15 den beEin Gastwirt, der bei den gegenwärtig knappen Borräten dazu bei- Bernichtung von Gegenständen ein, so ist gleichfalls auf Antrag trächtlichen Verlust von 166 884 M. aus Vortrag und Reserven trägt, durch Beteiligung am Schleichhandel die allgemeine Bolts- Entschädigung zu gewähren. decken konnte, hat schon 1915/16 einen Reingewinn von 176 940 M
Industrie und Handel.