Wien , 27. August. Aus dem Kriegspreffequartier wird am 27., abends, mitgeteilt: Die italienischen Angriffe auf der Hochfläche von Bainsizza- Heiligengeist dauerten mit unverminderter Heftig feit an. Der Feind wurde abgeschlagen. Auch alle seine Unternehmungen gegen den Monte San Gabriele blieben erfolglos. Nordöstlich von Czernowih wurde eine Stellungsberbesserung erfolgreich durchgeführt.
-
-
ww
"
aus seiner Gegnerschaft gegen die Reichstagsmehrheit die Wir sind dem Grafen Reventlow: dafür dankbar, daß er demokratisch richtige Folgerung zieht und hoffen, daß sich die gesamte fonservative Partei seinem Standpunkt anschließen
Surtebise- Ferme. Seit Tagesanbruch starkes Feuer in der Gegend entfernung heran, bemerkte aber, daß der Dampfer auf der Bordwährenddeffen vom Unterstaatssekretär Frhrn. b. d. Bussche bet Fort Malmaison. Bei Cerny brachte eine unserer Patrouillen wand die spanischen Neutralitätsabzeichen und treten. Db Frhr. v. Stumm nach Ablauf seines mehrere Gefangene zurüd. in großen weißen Buchstaben den Namen Juan BarceUrlaubs die Geschäfte des Unterstaatsfelventärs An der Verdunfront wurden den Franzosen Anfangs- Iona trug. Die gleiche Bezeichnung stand am Hed. Das U- Boot finden wird, steht noch nicht fest. Hiermit er übrigen wieder übernehmen oder andere Verwendung erfolge eines neuen starken Angriffs, der nach stärkster Feuersteige beschloß deshalb, den Dampfer mit Artillerie anzuhalten. Nach den sich alle an seine Beurlaubung geknüpften Kommentare der Presse." rung am 26. August um 5 Uhr vormittags von Beaumont bis Erfahrungen mit vorher angetroffenen spanischen Seglern schien zum Chaume- Walde einsetzte, in erbitterten Kämpfen im Gegenstoß dem Kommandanten des U- Bootes die Anwesenheit eines spani- fie sich erst, wenn Herr v. Stumm die angekündigte anbere VerErübrigen sich das finden wir nicht gerade. Erübrigen werden zum größten Teil wieder entrissen. Der Gegner wehrte sich ber- schen Dampfers hier mitten im Sperrgebiet durchaus im Be- wendung" oder vielleicht überhaupt keine gefunden haben wird. zweifelt, unfere tapfer fechtenden Truppen drängten ihn im unge- reich der Möglichkeit zu liegen. Um nicht unnötig das stümen Angriff Schritt für Schritt zurück. Die französischen Verluste Leben Neutraler in Gefahr zu bringen, wurden daher zuerst des 26. sind abermals schwer. Am Abend verfuchten die Warnungsschüsse abgefeuert, worauf der Dampfer die spanische Franzosen einen neuen Angriff, der von Samogneur bis zur Flagge fette, Reichstagsauflösung und Neuwahlen. beidrehte und ein Rettungsboot ausHöhe 344 blutig abgeschlagen wurde. Um das Dorf Beaumont fette, das davonruderte. Nach einiger Zeit wurde auf den Die konservative Presse seht ihren Feldzug gegen den wird noch gekämpft. nunmehr anscheinend völlig verlassenen Dampfer, da immer noch Reichstag mit allen Mitteln weiter fort. Sie, die sonst Jm Osten wurden westlich der Suczawa bei Burna und Arbora mit der Möglichkeit einer U- Bootsfalle gerechnet werden mußte, die privilegierte Hüterin aller Autoritäten ist, sucht die Autofeindliche Vorstöße abgewiesen. An der Sufita wurden rumänische aus Sicherheitsgründen das Feuer eröffnet. Nach drei deutlich rität des Reichstags zu erschüttern, indem sie erklärt, dieser Stellungen an der Höhe 441 nördlich Soveja erstürmt und gegen ausgemachten Treffern ging U.." unter Wasser an den Dampfer Reichstag sei unter ganz anderen Voraussetzungen als den mehrere Gegenangriffe behauptet. Außer schweren blutigen Verlusten heran, um ihn, falls unverdächtig, gegebenenfalls durch Spreng gegenwärtigen gewählt, hinter seiner Mehrheit stände nicht büßten die Rumänen über hundert Gefangene, vier Maschinengewehre patronen zu versenken. Es wurde festgestellt, daß der Dampfer mehr die Mehrheit des deutschen Volkes. und zahlreiche Grabenwaffen ein. Ein rumänischer Angriff gegen einen Treffer in den Schornstein und einen in das zweite, die Höhe 895 nordöstlich Eoveja brach verlustreich zusammen. ,, Wenn die sogenannte Reichstagsmehrheit", schreibt in den Kränen an Bord gelassenen Rettungsboot erhalten hatte. Reventlow in der Deutschen Tageszig.", das wirklich glaubt, Berdächtiges war sonst zunächst nicht zu bemerken. Der was sie mit starken Worten zu behaupten pflegt, so würde sie Dampfer hatte anscheinend keine Einrichtung für Funfentelegraphie in der heiteren Ruhe der Besitzenden von der Möglichkeit und feine Armierung. Aus einigen anderen Beobachtungen, deren der Aufwerfung der Mehrheitsfrage durch Neuwahlen Beröffentlichung aus Gründen der Geheimhaltung besser unterbleibt, reden lassen...." entschloß sich der Kommandant zum Torpedoschuß, dem aber der Dampfer durch plögliches Angeben mit der Maschine und Hart ruderlegen auswich. Obwohl dies Berhalten höchst berdächtig war, schien es aber doch möglich, daß ein Neutraler, von dem noch Verwundete an Bord geblieben waren, so bandeln könnte. U.... tauchte daher auf größere Entfernung auf, um nähere Betrachtungen Fordern die Konservativen Auflösung des Reichstags und zu machen. Unmittelbar darauf fielen auf dem Italienischer Heeresbericht vom 26. August. Die Isonzoschlacht Dampfer drei Klappen nieder, und es wurde mit drei der entschiedensten und tatkräftigsten inter st ütung der Neuwahlen noch während des Krienes, so können sie dabei beginnt ihren großartigen Umfang zu zeigen. Die Kampftätigkeit, Geschügen unter wehender spanischer Flagge das Feuer eröffnet. Die Sozialdemokratischen Partei gewiß sein. Denn stü die nördlich von Görz seit dem 19. August stattfand, kann folgender= maßen zusammengefaßt werden. Die tapferen Truppen der zweiten ipaniiche Flagge ging erst später nieder. U.." tauchte sofort und einer demokratischen Partei wäre es unwürdig, wenn sie der Armee schlugen unter dem feindlichen Feuer 14 Brüden und über- wurde nicht getroffen, obwohl die Salven sehr dicht beim Entscheidung des Votes auswiche, die von einer schritten den Isonzo in der Nacht zum 19. Sie machten darauf Boot lagen. Der Vorfall zeigt, wie berechtigt das Mitrauen anderen Seite gewünscht wird. Es kann in solchem Fall auch einen Angriff gegen die Hochfläche von Bainsizza, indem sie ent- gegenüber harmlosen unter neutralen Flaggen fahrenden Fahrzeugen gar nicht mehr ihre Aufgabe sein zu untersuchen, ob dieser scheidend gegen die Front Jelenik- Vrh vorstießen. Darauf um- ist. Eine Schonung der Neutralen im Sperrgebiet kann nur unter gar nicht mehr ihre Aufgabe sein zu untersuchen, ob dieser gingen sie die drei feindlichen Verteidigungslinien von Semner, starker Gefährdung der eigenen Boote erfolgen, solange sich die Wunsch ernst gemeint sei oder nicht. Robilet und Madoni. In Verbindung mit diesen KampfhandWäre er ernst gemeint, so würden sich die Herren lungen und in derselben Zeit griffen andere Kräfte dieselben Feinde immer wieder des Mißbrauches der neutralen Flagge be- Konservativen einer geradezu krankhaften Selbsttäuschung hin geben. Denn von den fünfundvierzig ihrer Sorte, die jetzt noch im Reichstag sizen, würden aus den Wahlen keine fünf Für die Regierung gibt es aber nur zwei Möglichkeiten: Einige Angaben, die ich im Hauptausschuß des Reichstags Entweder sie erfüllt den Wunsch der Konservativen und der über den unfreiwilligen Abgang des Herrn Generals Gröner Sozialdemokraten und appelliert an das Volk, oder gemacht habe, gaben dem Herrn Geheimrat Duisberg, fie erkennt den noch bestehenden Reichstag als legitime Verdem Direktor der Elberfelder Farbwerke, Veranlassung zu tretung des deutschen Volkswillens an. Der Reichstag fann einem Schreiben an den Hauptausschuß, das im Ausschuß- aufgelöst und neu gewählt, er tann aber auf keinem Fall bericht dieser Nummer zum Abdruck gebracht ist. unter dem Vorwand, er sei in seiner jezigen Zusammensetzung nicht mehr die richtige Vertretung des Volkes, von einer fleinen herrschsüchtigen Minderheit beiseite geschoben werden. Dieses lettere Verfahren wäre eigentlich nicht mehr so recht konservativ, sondern schon eher anarchistisch.
-
Linien von vorn an und durchbrachen sie trok hartnädigen feindlichen Widerstandes. Die Folge dieses kühnen Manövers war der
dienen.
wird.
Fall des Monte Santo. Die Truppen der 2. Armee ſehen jetzt ihren General Gröners Verabschiedung dahin zurückkehren.
Vormarsch gegen den Ostrand der Hochfläche von Bainjizza fort und treiben den Feind zurück, der mit starken Abteilungen von Maschinengewehren und leichter Artillerie sehr lebhaften Widerstand leiſtet. In den Kämpfen vom 19. bis 23. August zeichneten sich die 33. und 34. Brigade, Livorno , die 95. und 96., Udine , die 127. und 128., Florenz , die 257. und 258., Torlona, die 261. und 262., Insel Elba , das 279. Infanterie- Regiment( Brigade Vicenza ), die 1. und 5. Bersaglieribrigade( das 6., 12., 14, und das 21. Regiment), die 9. und 13. Bombardierabteilung und das 2. und 4. Bataillon der Brückenbau- und Genieabteilung unter allen am Kampfe beteiligten Truppen durch Tapferkeit und Schneid aus. Auf dem Karst wurde die Schlacht gestern zeitweilig unterbrochen. Durch kleine Fortschritte berichtigten, und befestigten wir die von uns eroberten Stellungen. Feindliche Gegenangriffsversuche scheiterten in unserem Feuer. Die Zahl der bis jetzt in die Sammellager gebrachten Gefangenen beläuft sich auf ungefähr 600 Offiziere und 23 000 Soldaten. Die Zahl der eroberten Geschüße beträgt 75, darunter zwei Mörser von 30,5 Zentimeter und viele Stücke mittleren Kalibers. Wir erbeuteten außerdem eine große Anzahl von Pferden, ein unbersehrtes Flugzeug, biele Bombenwerfer und Maschinengewehre und ebenso Material jeber Art, darunter mehrere Automobile, bie zum Munitionstransport dienen. Die außerordentlichen Schwierig feten, die sich in der Verpflegung unserer Truppen in einer wegelofen Gegend entgegenstellten, wurden teilmeise überwunden mit Hilfe der großen Lebensmittelniederlagen, die der Feind bei seinem Rückzug zurüdgelassen hatte.
Zivilgefangenen- Austausch Frankreich
Deutschland.
Wie der Presse mitgeteilt wird, schweben Verhandlungen zwischen Deutschland und Frankreich , durch die ein Austausch iämtlicher 3ivilinternierten herbeigeführt werden soll. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn diese Verhandlungen zu einem positiven Ergebnis führen sollten.
Der Fall Almereyda.
=
Bern , 27. August. Nach Progrès de Lyon" hat Abgeordneter Brafe den Kammerpräsidenten benachrichtigt, er werde die Regierung über die zur Aufklärung des Falles Ime renda getroffenen Maßnahmen interpellieren. Untersuchungsrichter Driour hat im Gefängnis mehrere Beamte, Richter und Häftlinge bernommen, doch sind die Umstände, unter denen der er hängte Almerehda abgeschnitten wurde, immer noch völlig in Dunkel gehüllt.
Der Krieg auf den Meeren.
Genosse Scheidemann schreibt uns:
Da ich einer dringlichen Reise wegen nicht in der Lage sein werde, in den nächsten Tagen im Ausschuß auf die Angelegenheit zurückzukommen, will ich sie hier in fnappster Form darstellen.
Ich erinnere zunächst an die in parlamentarischen und Arbeiterkreisen bekannte Tatsache, daß seit langer Zeit feitens der Schwerindustrie eine Revision des Hilfsdienstgeseķes in rückschrittlicher Weise verlangt wird.
Die Polenfrage im Hauptausschuß. 1018011 Duisberg und Gröner.
General Gröner, der nicht je de Aenderung des Gesetzes Am Montag teilte der Vorsitzende vor Eintritt in die Tagesetwa grundsäglich ablehnte, ist sich über die Folgen einer Abänderung des Gesezes nach den Wünschen großer In- ordnung mit, daß der Generaldirektor der Farbwerke in Elberfeld , duſtrieller bollkommen flar gewesen und konnte demnach gar Geheimrat Duisberg, ein Schreiben an den Ausschuß gerichtet nicht daran denken, den Bestrebungen der sehr einflußreichen habe, worin es heißt: Herren Vorschub zu leisten. Damit war die Stellung der Schwerindustrie zum General Gröner gegeben. Daß die Herren nicht gerade von sentimentalen Gesichtspunkten aus fachliche und persönliche Politik treiben, ist bekannt.
Der Herr Kriegsminister v. Stein hat auf meine Darlegungen im Ausschuß einige Bemerkungen gemacht, die zu der Schlußfolgerung führen sollten, Herr General Gröner sei freiwillig und gern aus seiner Stellung geschieden. Eine solche Schlußfolgerung aber wäre, wie ich im Ausschuß bereits erflärt habe, durchaus falsch. Daß Offiziere fast ausnahmslos freiwillig" gehen, ist so bekannt, daß ich auf eine Erörterung dieses blauen Stapitels gewiß verzichten kann.
"
Folgende Tatsachen sind mir von einwandfreien Stellen als verbürgt mitgeteilt worden:
Soeben wird mir mitgeteilt, daß in der gestrigen Sigung des Hauptausschusses von einigen Rednern die Behauptung aufgestellt worden ist, ich hätte zur Abberufung des Herrn General Gröner beigetragen. Abgesehen davon, daß die Herren, die so etwas annehmen und behaupten, mir einen Einfluß zuschreiben, den ich überhaupt nicht habe, ist es mir nicht in den Sinn getommen, ben verdienstvollen Leiter des Kriegsamts, Herrn General Gröner, zu bekämpfen und auf seine Beseitigung hinzuarbeiten. Ich habe stets mit ihm auf bestem Fuße ge= standen und bei ihm besonders Persönlichkeit und Charakter geschätzt und hochgeachtet. Eine Agitation gegen ihn hätte ich daher nur heimlich und hinter seinem Rücken betreiben können. Jeder, der mich fennt, weiß aber, daß ich stets offen und ehrlich zu kämpfen gewöhnt und einer solchen Charakterlosigkeit nicht fähig bin."
General Gröner war am Tage vor seinem freiwilligen" Abg. Scheidemann erklärt, er behalte sich vor, bei Rücktritt im Hauptquartier. Er wurde dort sehr gut be- paffender Gelegenheit auf die Sache zurüdzukommen. handelt und kehrte zurück in dem Glauben, seine Position sei Hierauf wurde die Polenfrage sehr eingehend besprochen. fest. Am selben Tage brachte aber der Lokal- Anzeiger" An der Auseinandersetzung beteiligten sich Redner sämtlicher Barbereits die Nachricht von seinem bevorstehenden Rücktritt und teien und die Vertreter der Reichsleitung. Die Verhandlungen am folgenden Morgen nahm der General nach einer waren vertraulich. Unterredung mit dem Kriegsminister seine Entlassung.
Letzte Nachrichten.
Als die Entlassung erfolgte, hatte der Direktor Duisberg bereits eine Einladung an einen Kreis von Industriellen erBerlin, 26. Auguft. Neue U- Bootserfolge auf dem nördlichen gehen lassen zu einer Sigung in Düsseldorf . Dem Sinne Kriegsschauplat nach hieß es in dieser Einladung: Englische Friedenspetition: 221 617 Unterschriften. Tagesordnung: Die Abänderung des Hilfsdienstgesezes. Amsterdam , 27. August. Im Unterhause hat Minister Bonar Die D. H.-L. wird vertreten sein durch Oberstleutnant& aw in Beantwortung einer Anfrage Ponsonboys erklärt, daß b. Bauer. Dem Kanzler ist von dem Stattfinden der Lloyd George ein Gesuch erhalten habe, das von 221617 Pers Sigung Mitteilung gemacht worden mit dem Anheimſtellen, sonen unterzeichnet worden ist, in welchem um Gröffnung sich ebenfalls vertreten zu lassen.
21 000 Br.-Reg.-To.
Unter den versenkten Schiffen befand sich der englische bewaffnete Dampfer Lynorta( 3684 Tonnen) mit Kohlen nach Italien , ferner ein vollbeladener, bewaffneter Frachtdampfer von 5000 Tonnen mit Kurs auf England. Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Ob die Sigung getagt hat, wer an ihr teilgenommen hat bon Friedensunterhandlungen nachgesucht wird. und was beschlossen wurde, ist mir nicht bekannt geworden. Die Einladung durch Herrn Duisberg ist ein Beweis für die Bestrebungen, das Hilfsdienstgesez in rückschrittlicher Weise abzuändern und für den überfüürzten Eifer der Kreise, die die Abänderung betreiben.
Polizei gegen Pazifisten.
Rotterdam , 27. August.„ Nieuwe Rotterdamsche Courant" Berlin , 27. August. Amtlich. Unsere Flugzeuggeschwader der meldet aus London , daß die Polizei im Bureau der Union furländischen Küste haben in legter Zeit zahlreiche erfolgreiche Angriffsflüge gegen die Befestigungen, Flugstationen und militärischen Fabrik von D.( den Farbwerken in Leverkusen ) habe man schon 8 und Trevelyan stehen. Red. d.„ Vorwärts") in London und im Außerdem wurde im Kriegsamt erzählt, in der for Democratical Control( an deren Spike Macdonald Anlagen der Insel Desel ausgeführt. Dabei wurden auch die im Gebiete des Riga - Bufens gesichteten russischen Seestreit Gröner davon gesprochen, daß seine Tage gezählt seien. Tage vor der Entlassung des Generals Hause Morels in Watfort Haussuchungen abgehalten und zahlträfte erfolgreich mit Bomben belegt. Bei diesen An- Gröner davon gesprochen, daß seine Tage gezählt seien. reiche Dokumente und Briefe beschlagnahmt habe. griffen wurde ein Zerstörer der Nowit- Klasse durch einen Herr Gröner machte nie ein Hehl aus seiner Uebermit hoher Stichflamme bei dem hinteren Schornstein beobachteten zeugung, daß eine Abänderung des Hilfsdienstgesetzes zuBombentreffer zum Sinken gebracht und ein russisches Wertstattungunsten der Arbeiter nur erfolgen fönne, wenn iiff so schwer beschädigt, daß sein Sinten ebenfalls auch zugleich eine Regulierung der Löhne und mit Sicherheit angenommen werden kann. der Unternehmergewinne erfolge. Troz Eine diese Frage bestärkster feindlicher Gegenwirkung durch Land- und Schiffsabwehr- handelnde Darlegung hat er bereits vor längerer Zeit dem geschütze und verschiedener Luftgefechte mit russischen Flugbooten Stanzler unterbreitet. Auch Herrn Duisberg muß diese und französischen Kampfeinsizern, wobei ein feindliches Flug. Stellungnahme Gröners bekannt geworden sein. boot bei der Insel Abro im Rigaischen Meerbusen zum anden Gröner ebenso überrascht wie alle Welt. Die Reichskanzlei war über den Rücktritt des Generals Von dort aus ist gezwungen und so schwer beschädigt wurde, daß die Besazung über Bord sprang, sind unsere Flugzeuge sämtlich ohne Ber- Tatsachen wird durch den Brief des Geheimrats Duisberg nichts gegen ihn unternommen worden. Von allen diesen lust oder Beschädigungen zu ihren Stationen zurückgekehrt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. nicht das geringste erschüttert.
*
Eine offiziöse Erklärung.
Zum Fall Stumm.
Nach der kürzlich gemeldeten Versenkung des amerikanischen Dampfers Campana traf U..." einen kleinen schnellfahrenden Dampfer von etwa 1500 Tonnen Größe. Der Dampfer hatte das Die Kölnische Zeitung " meldet aus Berlin vom 26. Auguft: Aussehen eines fleinen Zantdampfers mit drei Maften. Er wurde Der Unterstaatssekretär des Auswärtigen v. Stumm hat den ihm unter Baffer angegriffen. ll.. tam jedoch nicht auf Schuß aus Gesundheitsrücksichten bewilligten Urlaub angetreten und wird
München , 27. August. Die Ordentliche Mitgliederversammlung des Gesamtverbandes Deutscher Krankenkassen trat heute zu einer Tagung zusammen. Reichstagsabgeordneter Behrens erstattete den Geschäftsbericht, wonach der Gesamtverband im Jahre 1916 gute Fortschritte machte. Die Zahl der an den Gesamtverband angeschlossenen Kassen stieg von 389 auf 568. Dies werde für die Einflußnahme auf die nach dem Krieg in Aussicht stehende Revision der Reichsversicherungsordnung von Wichtigkeit werden. An die Beeine rege. Aussprache an. kanntgabe des Geschäftsberichts und des Kaffenstandes schloß sich Verwaltungsdirektor Meyer= Essen sprach sodann über die Kosten der Krankenpflege, Geheimrat Profeffor Gruber- München hielt einen Vortrag über allgemeine Fragen der Bevölkerungspolitik. Sanitätsrat Hofrat May- München berichtete über die Bekämpfung der Tuberkulose, die durch den Krieg leider wieder zu steigen droht. Redner empfiehlt den deutschen Strantentassen, die außerordentlich wichtigen Fürsorgestellen durch namhafte Buschüsse zu fördern. Die Verhandlungen wurden auf Dienstag berlagt
11