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Das Neueste aus Le Vorwärts".

Berliner Arbeiterschaft, alfo Beimathunbetttan gruppen zerriffen werden, die fich mit Rüffungen überbielen. fend Landesverräter in Berlin , das sei doch ein Auch die farbigen Völker dürften nicht nur als Mittel zunt Wir haben schon wiederholt darauf hingewiefen, daß Le wenig reichlich. Für die treuzzeitung" fann es im Inter - 3wed angesehen werden. Diese Ziele find Menschheits­Vorwärts", wie er in der französischen Presse massenhaft zitiert effe des Parteigeschäfts offenbar gar nicht genug Landes- ziele, sie werden sich unaufhaltsam in allen Ländern durch­wird, mit dem wirklichen Borwärts" fehr wenig zu tun hat. Es verräter" geben. Das fonservative Blatt schließt: fegen; wer 3 u ihnen steht, wird Sieger sein, ift einfach unglaublich, was in Le Vorwärts" alles gestanden haben Es wundert uns nicht, daß die Regierung sich durch solche Er- wer sic verlengnet, wird unterliegen." Am 1. Februar z. B. brachte Deubre" folgende Siobsfahrungen in ihrer Haltung nicht beirren läßt, eine so deutliche botschaft: Sprache sic auch reden. Denn man weiß ja, wie sie zu ihrer Vor­

fol.

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Ein offiziöfes Blatt berboten] Amsterdam , lage gekommen ist, und daß der Druck, unter dem sie sich zu ihr 30. Januar. Der Bortvärts( ,, Le Vorwärts") vom Dienstag entschließen zu müssen geglaubt hat, fortbesteht. Die hilflosen Ver­meldet, daß die, Norddeutsche Allgemeine Zeitung" fuche aber, sie troß alleden als innerlich begründet hinzustellen, vom Rommandanten von Brandenburg für drei Tage verboten können u. E. dem Ansehen der Regierung nicht gerade förderlich worden ist wegen Beröffentlichung eines Artikels: Graf Hertling fein. berlangt neue Friedensbedingungen"."

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Es liegt hier offenbar eine recht reizvolle Verwechslung vor. Brme Norddeutsche!

U- Boot- Erfolge im Mittelmeer .

Berlin , 14. Februar.

1. Außer den gestern veröffentlichten Erfolgen unferer U- Boote in öftlichen Mittelmeer find nach neu eingegangenen Meldungen auch solche im mittleren Teil des Mittelmeers erzielt toorben, durch bie im besonderen der Transportverkehr nach Italien getroffen wurde.

Drei Dampfer und drei Segler fielen hier unferen U- Booten zum Opfer. Die Dampfer, von denen zwei bewaffnet waren, wurden fämmtlich aus start geiierten Geleit zügen herausgeschoffen. Von den Seglern hatten zwei Papier maffe, einer Holz geladen.

2. Am 31. Januar hat eines unferer Unterfeeboote bie chemische Fabril Areurla bei Palermo auf nahe Entfernung erfolgreich be­fossen.

Der Chef des Admiralstabes ber Marine.

Kleine Kriegsnachrichten. Zivildienstpflicht in Italien . Romt, 15. Februar.( Savas.) Ein föniglicher Grlaß ordnet für Landwirtschaft, Industrie, Staats­Dienst usw. den freiwilligen Zivildienst an. Für den Fall, daß das Angebot Freiwilliger ungenügend ist, behält sich die Regierung die Einführung des Zwanges vor

Tod der Kaiserin - Witwe von Abessinien. Addis Abeba , 15. de­rbuar.( Renter.) Die Kaiferin- Witwe Taitu von Abessinien ist am 12. Januar gestorben.

Die Entente- Zwingherren in Griechenland . Athen . 12. februar. ( Reuter.) Das Kriegsgericht, das infolge der Meuterei in Lamia und der späteren Unruhen zusammengetreten war, ver­urteilte 3 Leutnants und 2 Soldaten zu Degredation und zum Lebe und einen anderen Leutnant zur Degradation und einem

Jahr Gefängnis.

Joffre unter den Unsterblichen". Paris , 14. februar. Mar­call Joffre wurde einstimmig zum Mitglied der französi­ schen Akademie gewählt.

Ungeheure Kriminalität. Stodholm. 14. Februar. Nach

einer Weldung aus Petersburg berichtet die Zeitung Rossija" vom 8. Februar, daß in der Zeit von Mitte Dezember bis 20. Januar von Geschäften und 203 801 Taschendiebstähle vorgelommen find. Registriert wurden 135 Morde und Zotschläge.

... Wahlreform mit allen Mitteln.

Nene Regierungserklärung.

Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung von Freitag morgen veröffentlicht an leitender Stelle einen Artikel zur Wahlreform, in dem ausgeführt wird, die Reform solle ein neues Rechtsverhältnis zwischen Bolt und Staat" zum Ausdruck bringen. Dann heißt es weiter:

Die Staatsregierung hat von Anfang an teinen Zweifel darüber gelassen, daß sie der Wahlrechtsfrage diese große und grund­jäßliche Bedeutung gibt und es deshalb als ihre Pflicht aufieht, den Grlaß vom Juli des vergangenen Jahres die volle Durch­führung mit allen Mitteln zu erstreiten. Weil der Entschluß zur Wahlreform auf dem Kriegserlebnis felbft, auf seiner allgemein­politischen Beurteilung begründet ist, darum können ihn auch ein­zelne immerpolitische Ereignisse nicht erschüttern.

Damit find die Streifvorgänge gemeint, von denen ge­sagt wird, daß sie die Regierung von dem betretenen Wege nicht um Haaresbreite abbringen könnten. Das Band, mit dem der Wahlrechtserlaß vom 11. Juli die preußische Mo­nardjie mit dem Volk und ganz besonders mit der Arbeiter­schaft verbinden, Laffe die Regierung nicht vom verbrecherischen Beichtsinn einer kleinen Zahl Pflichtvergessener zerreißen. Zum Schluß wird dann gesagt:

Der Kreuzzeitung " könnte es wohl passen, wenn das, was sie den Drud auf die Regierung" nennt, aufhören würde. Denn dann würden die Konservativen erleichtert auf atmen. Sie steht sich aber auch in dieser Beziehung getäuscht.

Das freie Wahlrecht heraus!

Eine Kundgebung gegen die Verschleppung und Ver­schlechterung der Reform.

Der Volksbund für Waterland und Freiheit" hatte gestern abend eine Bersammlung in den Germaniasälen. Genoffe Reichs­tagsabgeordneter Giebel führte aus: Die hartnädige Art, ntit der die Parteien, die sich mit Vorliebe als staatserhaltende" be­zeichnen, die Wahlrechtsvorlage behandeln und diese zu verschleppen fuchen, hat schon schlimme Folgen gezeitigt. Jeber, ob drinnen oder draußen, ist heute Vaterlandsverteidiger, leistet Großes und Schweres und wird es noch weiter leisten müssen. Diese Pflicht ist bisher getan worden, nicht auf Grund, sondern trop der elenden verfassungsrechtlichen Verhältnisse. Die wirtschaftliche Revolution, die mit dem Weltkriege verbunden ist, wird neben manchem anderen auch das Dreiflaffenwahlrecht unmöglich machen. Der Volksbund und seine Freunde wollen verhindern, daß diese politische Entwicklung fich mit zu gewaltigen Erschütterun gen durchfehen muß, die dem Staate als Ganzes zum Verhängnis werden können.

Das Sahnedentempo der bisherigen Beratungen wirkt erregend, das Bolt verlangt nicht nur, daß gearbeitet fvird, es will, daß angesichts der Dringlichkeit auch schnell und entschieden etwas capas geschafft wird, das dem Ziele nahekommt, mit freiem Volf

auf freiem Grund zu stehen!"

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Das große Steuerraten.

Die Nordd. Aug. Stg." schreibt: Die Morgenblätter enthalten wieder allerlei Andeutungen und Mitteilungen über die neuen Steuervorlagen, die dem Reichstage zugehen werde Berliner Lokal- Anzeiger" meint, es handle fich diesmal n Hauptsache um indirekte Steuern, nämlich um Steuern auf Weine und Mineralwäffer, fowie eine monopolartige Steuer auf Brannt weine. Dazu ist zu fagen, daß bisher noch feiner­lei Befolüffe gefaßt worden sind, welche Steuern bent Reichstage vorgeschlagen werden sollen. Mit dieser Feststellung er­lebigen fich auch die Einzelheiten über eine Reichsweinsteuer, die der Kölnischen Zeitung zugetragen worden sind. Alle Unterhaltungen über den Inhalt der neuen Steuervorlagen beruben alfo auf Rom binationen der intereffierten, bei den vorbereitenben Arbeiten ge­hörten Streife. Der Tag, an dem der Reichshaushaltsetat dem Pars lament vorgelegt wird, steht übrigens noch nicht fest.

Pfarrer gegen Zentrum.

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Die Reichstagswahl in Koblenz - St. Goar . Mus Koblenz wird gemeldet: Bei der Reichstagserfahwahl im Landkreise Koblenz St. Goar am 14. februar erhielt Pfarrer Greber 5287 Stimmen, Generalleutnant Freiherr v. Stein. äder, der offizielle Zentrum standidat, 4609 Stimmen. farrer Greber ist somit gewählt mit einer Mehrheit von 678 Stimmen.

Die Wahl ist überaus fennzeichnend. General v. Steinäder ist ein Zentrumsmann von der Michtung der Köln . Wolfsztą.", also Annegionist. Pfarrer Greber hatte gegen ihn den Kampf für eine Politit des Verständigungsfriedens aufgenommen. Und so ereignete der feltene Fall, daß in dem zu 82 Proz. fatholischen Kreise dic Disziplin des Zentrums versagte. Nach Baußen ein neues deutliches Beichen für die wahre Stimmung der Bevölkerung.

Bei der Wahl im Jahre 1912 hatten erhalten: Wellstein( 8.) 18 153 Stimmen, ein Nationalliberaler 5547, ein Sozialdemokrat

3568 Stimmen.

Höhere Preise für Heu und Stroh.

Der Zentrumsabgeordnete Giesberts fagte: Das Wahl­recht ist eine Frage der Gerechtigkeit. Wir erstreben nicht die Herrschaft einer Geldsadautokratie, wir wollen die Gleichbe­rechtigung aller Volksschichten. An den Organisationen, die sich Der parlamentarische Beirat des Kriegsernährungsamtes war, die Arbeiter geschaffen, tann die Energie, die Intelligenz, das wie jezt berichtet wird, am Montag, den 11. Februar 1918, nach tiefe Verantwortlichkeitsgefühl nicht genug bewundert werden, mit mittags zu einer Sigung zusammenberufen worden, um sich zu der sich der Arbeiter als reifer Staatsbürger beweist. Wer einem dringlichen Antrag der Obersten Heeresleitung auf die deutsche Arbeiterschaft tennt, muß ich am los sein, ihr das möglichst schnelle Lieferung erheblicher Mengen an Heu gleiche Wahlrecht vorenthalten zu wollen! und Strob als Pferdefutter zu äußern. Der Beirat erkannte die

Der nationalliberale Dr. Böhme ties auf die traurige unbedingte Notwendigkeit an, dem Heere die erforderlichen Mengen Aeußerung eines Konservativen hin, der bei der Einführung des fofort zur Verfügung zu stellen und ersuchte den Staatssekretär des gleichen Wahlrechts den Krieg als verloren betrachte. Er Kriegsernährungsamtes, mit allen ihm zur Verfügung stehenden erklärte sich nicht nur persönlich, sondern auch im Namen des Mitteln dafür Sorge zu tragen, daß die Heeresverwaltung die er­Bauernbundes einig mit den Forderungen der Arbeiter- forderlichen Mengen an Heu und Stroh so schnell wie möglich schaft und der anderen im Wolfsbunde" vertretenen Berufs- erhält, wenn nötig, auch im Wege militärischer Zwangsmittel gegen die schuldhaft Säumigen. Die Mehrheit stimmte ferner dem Bor

gruppen.

Zum Schluß sprach der Bolfsbund im Namen der vier Michlage des Staatsiefretäre zu, eine borübergebende lionen Männer und Frauen, die hinter ihm stehen, in einer Refo Breiserhöhung für heu und Strob eintreten zu ahlreform einzustehen. Lution feinen festen Entschluß aus, für die Durchfezung der laffen, um dadurch eine möglichst schnelle Ablieferung anzutegeit.

Prinz Max von Baden über den Frieden. Das Wolffiche Telegraphenburean beröffentlicht eine lange Unterredung, die sein Direktor, Dr. Mantler, mit dem badischen Thronfolger und Präsidenten der Ersten Kammer gehabt hat.

Hebräisch im Landwirtschaftsrat.

Ein bezeichnender Zwischenfall ereignete fich am Freitag im Deutschen Landwirtschaftsrate. Herr v. Wangenheim trat dafür ein, den Landarbeitern das allgemeine Wahlrecht zu den Landwirtschaftskammern einzuräumen. Damit sie nicht der Sozialdemokratie anheim fielen. Darauf erwiderte Herr b. Oldenburg- Januschau, sein Freund v. Wangenheim habe soeben für ihn-- hebrätsch gesprochen.

Letzte Nachrichten.

Erfolgreicher Torpedobootvorstoß.

Die Ausführungen des Prinzen zeichnen sich ebenso wie feine bekannte Rede in der Ersten Kammer durch ihre Nei­gung zu ruhiger Objektivität aus. Selbst den Bolschewiki Bundesratsarbeit. In der Mittwoch- Sigung des Bundesrats wird zugestanden, daß fie, soweit sie Idealisten sind, für eine ist der Entwurf einer Verordnung über Erleichterung des Erlaffes Idee kämpfen, als deren entschiedener Gegner fich der Prinz berufsgenossenschaftlicher Unfallverhütungsvorschriften angenommen allerdings bekennt: Die Zerstörung der Nationen. Gegen worden. dieje moralische Infektion" fucht Prinz Mar Abwehrmaß­Das rote Amtsblatt. Es ist kein Produkt der Neuorientierung, nahmen, die sehr vernünftig gedcht sind, u.. a. jagt er: sondern des Papiermangels. Es zwang das Amtliche Wir müssen der Weltunordnung Tropfis, die die Freiheit Streisblatt für den Kreis Soltau ", die Böhme- 3eitung" zerstört, eine Weltordnung entgegensehen, die die Freiheit schüßt. am 18. Februar 1918 auf knallrotem Papier zu erscheinen. Deutschland soll es getrost bekennen, daß es das Glück und das mit welcher Beruhigung mögen die Soltauer Bürger am 14. Fe­Recht anderer Völker in seinen nationalen Willen auf- bruar festgestellt haben, daß der preußische Staat trotzdem fort­nimmt. Unser Stame darf nicht nur innerhalb unserer Grenzen bestand und in der Nacht kein Umsturz der Gesellschaftsordnung Die Verhandlungen über die Wahlrechtsvorlage haben nach einen guten Klang haben. Alle großen Nationen müssen einen stattgefunden hatte. Erledigung der ersten Befung der Herenhausvorlage im Ausschuß Weltenzustand anstreben, wo ihr Name mit Furcht und Hoffnung des Abgeordnetenhauses begonnen. Die Staatsregierung überall dort genannt wird, wo Unrecht geschicht. Hier darf ift entfchloffen, nur einem Verhandlungsergeb. Deutschland nicht auf die moralische Weltgel. nis auzustimmen, das auf dem Boden der Regie- tung berzichten. Das hieße einen Verzichtfrieden anstreben. zungsvorlage ruht, und sie erivartet, daß ein solches Gre Brinz Mar findet die Verbitterung mancher Kreise aus Berlin , 16. Februar. Amtlich. In der Nacht vom 14. bis gebnis im Wege der Berständigung erreicht wird. Die Einführung der langen Dauer des Krieges erklärlich, hält sie für eine Ge- 15. Februar griffen unsere Torpedoboote unier Führung des des gleichen Wahlrechts in Preußen verlangt nicht geringe Opfer fahr, aber mahnt doch: Storbettentapitans Heinede die starke Bewachung des englischen an politischen Ueberlieferungen von großen Parteien, die sich um den Wir müssen aufhören, bei unseren inneren Auseinandersetun- Kanals zwischen Calais- Dover und Grisnez- Falkestone über. preußischen Staat unvergeßliche Dienste erworben haben. Die gen beim politischen Gegner immer nach unpatriotismen raschend an. Ein großes Bewachungsfahrzeug, gahla Regierung fordert diese Opfer, aber sie weiß, daß fie Motiven zu suchen; solche Anklogen dürfen nicht laut werden, reiche bewaffnete& isch dampfer und mehrere Motorfahr nicht leichten Herzens, nicht in spontanem Gnischlug gebracht werden fei es auch nur als Waffe im Rebekampf. Das ist eine Versündi.zeuge wurden zum Stampf gestellt und größtenteils vernichtet. fönnen, sondern sich in anhaltendem Austausch der Meinungen gung an der Front und der Gesinnung, die dort herrscht. Unsere Torpedoboote erlitten dabei keine Berlufte und Bea durchsetzen müffen. Das soll man auch im Lande, soll man bor Bei Besprechung der legten Wilsonbotschaft ver- fchädigungen; sie sind vollzählig zurückgekehrt. allem euch da würdigen. wo das gleiche Wahlrecht von jeher geweift er auf jene Stelle, in der der Präsident auf ein Welt­fordert worden ist. Nach den Erklärungen der Staatsregierung richtertum verzichtet und meint, alles wäre gewonnen, ift es selbstverständlich, daß fie zur Anwendung der besonderen wenn einmal die Völker so weit wären, zueinander zir Mittel, die die Berfassung an die Hand gibt, schreiten wird, wenn sprechen, ohne Anspruch auf Unfehlbarkeit, vielmehr in einer Amsterdam , 15. Februar. Die Times" bernehmen aus Baris es unvermeidlich und netwendig ist zur Erreichung des Zieles. christlichen Gesinnung. Gegen Lloyd George heat Prinz Mar noch über den Schinß des Boloprozesses: Es wurden dem Gerichts­Aber es ist ebenso selbstverständlich, daß sie solche Mittel nicht in dagegen tiefes Weißtrauen, er fieht in feiner Mäßigung nur bof ef ragen vorgelegt und dann bezüglich aller Fragen Grwägung zieht oder gar eiwa zu ihrer Anwendung fich drängen den Schafspelz des Pazifisten". Die Gegner wollten nicht Bolo für schuldig erklärt. Bei Verkündung des Urteils ging ein läßt, so lange Aussichten bestehen, die Wahlrechtsvorlage durch eine verhandeln: Bittern durch den Saal, aber noch keine Minute nach der Urteils­bon Kampfmitteln unbeeinflußte Beratung und Beschlußfassung Diese Angst vor dem Verhandlungstisch liefert fällung erhob die große Menschenmenge, die sich vor dem Justiz­der beiden gesetzgebenden Körperschaften Breußens zur Annahme den untrüglichen Prüfstein für die Kriegsziele, die die feindlichen palajt angesammelt hatte, ein Jubelgeschrei. Man tief: Zum Tode zu bringen. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens der Wahlrechtsvor- Regierungen anstreben. Wer Vertrauen hat, daß seine eigenen mit den Verrätern! Es lebe die Armee! Das Urteil war in Ab= Jage ist nach wie vor so in Aussicht genommen, daß die nächsten Ansprüche vor seinem Volke bestehen können, der kann das Risiko wesenheit des Angeklagten gesprochen worden. Wahlen, d. H. die ersten Wahlen nach Friedensschlag, nach dem der Verhandlungen auf sich nehmen, denn er kann nach dem Schei­neuen Bahlrecht vor sich gehen sollen. Auch dafür wird die Staats- tern von neuem vor sein Bolt hintreten und es aufrufen, nun mit regierung mit aller Straft und mit allen gebotenen Mitteln ein- Waffengewalt für die Ziele zu kämpfen, die sich durch die Schuld des Gegners auf dem Wege der Verhandlungen nicht durchsezen Genf , 15. Februar. Der Progrés de Lion" meldet: Während ließen. Nur toer fürchten muß, daß die Verhandlungen die Un- das Todesurteil über Bolo verhängt wurde, verlangte die vor dem sauberkeit der eigenen und die Sauberkeit der feindlichen Justizpalast versammelte Voltsmenge den Tod Bolos, was Forderungen bloßlegen, der muß eine Konferenz scheuen, wie an obespierres Revolutions tribunal crinnere. der Schuldige die Gerichtsverhandlung. Gegen die deutsche Farbenindustrie.

tteten.

Die rechtsstehende Bresse ist von dieser Erklärung begreif­licheriveise menig erbaut. Sie weist spöttisch darauf hin. daß dies schon die dritte sei, die in dieser Woche erlassen wurde. Die Kreuzzeitung " will als verfassungsmäßiges Mittel nur die Auflösung des Abgeordnetenhauses fennen und tröstet ibre Lesere, daß sich die Regierung im Striege zu diesem Schritt nicht entschließen werde. Außerdem findet sie es sehr un­logisch", daß die Regierung wegen des Streifs die Bahlreform nicht aufgeben will und nur von einer kleinen Zahl Pflicht pergeffener sprede 200 000 per 12 Bros. der gesamten

Die Gegner hätten die Schuld, wenn die Hölle dieses Jahres" noch einmal losgelaffen werde.

Der Chef des Admiralfiabes der Marine. Das Urteil gegen Bolo.

H

Das Neius van den Dag" erwartet nicht, daß Bolo Begna­digt werde. Bolo müsse bereits als on toter Mann betradjtet werden.

Loudon, 15. Februar. ( Reuter.) Daily Mail" schreibt, die Bring Mag sprach dann sympathisch von Lansdowne Regierung billigte einen Plan, der die Entwicklung der und meinte zum Schluß, es dürfe fein neuer Hungerkrieg Farbenindustrie varsteht. Man hoffe, daß der Blan, der mehr geführt werden, ein allfeitiges Bekenntnis zum Handelsberfiebene Millionen Pfund vorsicht, den Erfolg frieben fet notwendig. Die Welt dürfe nicht in Sweimächte. haben werde,' bas riesige deutsche Monopol an bredjen

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