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Klarheit hat die Debatte nur darüber gebracht, daß ein berufsständisches Wahlrecht keine Aussicht auf Annahme bat. In dieser Erkenntnis haben denn auch die Konservativen ihren Antrag zurückgezogen, Der Haushaltsausschuß trat am Dienstag nach Schluß der entschieden Einspruch erhoben werden. Davon vollen aber nur, um ihn durch einen neuen Antrag zu erseyen, Plenarsipung zusammen, um einen Bericht des Staatssekretärs die Wölfer nichts mehr wissen, mit diesem Systent hätten sie zu der ein äußerst plutokratisch wirkendes Mehr. b. Kühlmann über den Friedensvertrag mit der schlimme Erfahrungen gemacht. Redner fordert Auskunft darüber, 11traine entgegenzunehmen. Das war nötig, weil der Staats- ob etwa schon ein Beschluß vorliegt, wonach wir sekretär zu den Verhandlungen mit Rumänien abreisen muß.

Der Nkrainefrieden im Hauptausschuß.

Staatssekretär v. Kühlmann: Der Friedensvertrag ist feinem Inhalt nach bekannt. Die Verhandlungen mit den Bolschewisten haben den Ausgang genommen, der zu unserem Bedauern vor­auszusehen war. Die Erklärung Tropkis war nur ein Mittel, um sich aus einer unhaltbaren Situation zu befreien. Bei den Beratungen hat Herr Radet eine recht unheilvolle Molle gespielt und die russischen Vertreter stark beeinflußt. Tropki hat immer gezeigt, daß es ihm nicht darauf antam, ernstlich auf die aufgerollten Probleme einzugehen. Mit dem Nichtzustandekommen cines Friebens war der Waffenstillstand hinfällig. Die Borgänge in Rußland haben gezeigt, daß es den Bolschewifi nicht um die Achtung des Selbst bestimmungsrechts der offer zu tun ist. Ihr Verhalten gegenüber Finnland und der Ukraine bestätigen das. Die Russen hatten in Brest -:- tomst die Absicht, alle Fragen offen au laffen für einen allgemeinen Friedenstongreß. Die Vorgänge in den uns benach barten Gebieten haben

militärische Maßnahmen unfererfeits

in Finnland intervenieren?

Die Bustände im Osten bilden ein wüste s Chaos. Von zwei Bentren aus mache man Politit. Vor allen Dingen müsse Klar heit geschaffen werden über die Politit, die man in den östlichen andgebieten zu treiben gedenke.

entstanden?

stimmenwahlrecht vorsicht. Da dieser neue Antrag bereits 16 Unterschriften, und zwar die aller Kon­fervativen und Freikonservativen trägt und zur Mehrheit nur 18 gehören, so steht sein Schicksal auf des Messers Schneide. Die Entscheidung ruht bei den National­liberalen, die am Mittwoch zu einer Fraktionssitung zusammentreten. Bemerkenswert ist es, daß die Regierung Abg. Dr. Gohn( Unabh. Sog.) fragt, ob bei Abschluß des sich zur Frage des Pluralwahlrechts nicht wieder geäußert Friebensvertrages befannt war, daß die Zentralrada nicht mehr hat, sie griff überhaupt nur ein einziges Mal in die Ber­im Besis von Kiew war. at man nicht die Absicht gehabt, den Krieg weiterzuführen mit den Lebensmitteln aus handlungen ein, um die Unmöglichkeit der Einführung der der Ukraine ? Ist dem Staatssekretär bekannt, daß die ukrainischen Wahlpflicht für Preußen auseinanderzusetzen. ropagandisten bereits 1915 in Deutschland aus Kriegs- Unser Vertreter nahm im Verlauf der Debatte Gelegen­gefangenen gebildet wurden? Diese Art Politik werde offenbar heit, die in der letzten Sizung von nationalliberaler Seite von dem Grundjazz geleitet: teile und herrsche. Diese Politif sei aufgestellte Behauptung, daß sich sozialdemokratische Reichs­ein Teil des militärischen Programms, das die Spitzmarte trage: tagsabgeordnete bei den Besprechungen im Sommer mit dem Sicherung unserer Grenzen. Nur Deutschland , nicht auch Defter Pluralwahlrecht abgefunden hätten, als völlig reich, hat die Aufhebung des Waffenstillstandes als gegeben erachtet. irrig zu bezeichnen und für das gleiche Wahlrecht Vermutlich werde man jest schleunigst e- val befeben. Eine trria au bezeichnen und für das gleiche Wahlrecht baseßen. Sind die Hilferufe aus Livland , Estland usw. nicht etwa in Berlin unter Ablehnung jeder Verschlechterung der Regierungsvor lage eine Lanze zu brechen. Abg. Graf Weftarp erklärt für seine Freunde deren unge­trübte Freude an dem Friedensschluß. Bu bedauern wäre, In der Dienstagssigung des Verfassungsausschusses bes Ab­nötig gemacht, um dort Ruhe und Ordnung berzufter- wenn an dem Vertrag noch wesentliche Umänderungen vorgenommen geordnetenausschusses polemisterte zunächst ein Bole gegen den Len. Man foll in Petersburg wiffen, baß wir an unserem mürben. Er halte es für einen Vorzug des Friebensvertrages, bat Stonservativen, der die Sozialdemokratie als revolutionar bezeich Standpunt festhalten, das wird bestimmt ernich nunmehr auch die Dardanellenfrage als gelöst anzusehen fei. net habe. Von einer Partei, die sich aufa engste an den Staat ternd wirken. Wir haben alles getan, um mit Rußland zum Abg. Dr. Stresemann bespricht das Glend in Aurland, Bib. angefchloffen habe, und die nicht einmal dann in Opposition gehe, Frieben zu kommen, und sind auch heute noch dazu bereit. Die land und Estland . Redner wünscht die Vorlage von statistischem wenn ihr Führer auf der Straße von Schupleuten Uraine bot uns die Friedensband und wir haben sofort einge. Material über die Minderung der Bevölkerung in Cholm. Man verprügelt werbe, fönne man so etwas nicht sagen. Die schlagen. In der Ukraine , bie lange vom Barismus unterdrückt müsse auch wissen, wie weit die Macht der Zentralrada noch reiche gestrige Erklärung Dr. Friedbergs habe und wie start die militärische Macht sei, über die sie berfüge. das Prinzip des gleichen Wahlrechts aufgegeben. mar, ist der Friede mit Jubel begrüßt worben. Die Abg. Fischbeck: Wir stimmen dem Vertrag zu. Ein Vertrag Ein Verhältniswahlrecht nur für den Often würde ein Aus­1traine umfaßt die wichtigsten Bunfte bes ehemaligen 8aren mit ganz Stußland wäre uns lieber gewesen; nachdem das nicht nahmegefeb gegen die Polen bedeuten. Für den Aus­reiches. Es ist versichert worden, daß dieses Gebiet auch jetzt noch zu erreichen war, müsse man sich mit dem Erreichten zufrieden brud, die deutsche Weste sei in Brest - Litoipal nicht sauber ge­reide Borräte hat, die uns nupbringend fein tönnen. Für die geben. Die Polen haben uns nur sehr mangelhaftes Ent blieben, wird der Rebner zur Ordnung gerufen. Ein Konfer Zukunft dürfte es von Wert sein, daß die Mittelmächte die ersten gegenkommen gezeigt und könnten sich nicht darüber beklagen, vativer führt aus, auch durch die Gefahr von Unruhen waren, die mit diesem Lande Berträge schloffen. Das große ruffifche baß ihre speziellen Interessen nicht in den Vordergrund gestellt dürfen sich die überzeugten Gegner des gleichen Wahlrechts nicht Reich besteht nicht mehr, deshalb war unser Verhalten gegen die worden seien. Immerhin sei bringend zu wünschen, daß dem be- au seiner Genehmigung bringen lassen. Gerecht sei eigentlich das traine sicher von großem Vorteil. Für die Ziehung der Grenzen rechtigten Verlangen der Bolen Rechnung getragen werde. berufsständige Wahlrecht 28as bie Regierung vor­tes neuen Staates konnte nur das völkische Moment Abg. Ledebour : Als die Finnen der deutschen Regierung ihre schlage, würde durch Blut und Tränen führen. Ein Unabhängigkeit mitteilten, hat die deutsche Regierung ihre Aner- Sentrumsredner bekämpft das berufsständische Wahlrecht, zumal maßgebend sein. Schwierigkeiten bot lediglich das fennung davon abhängig gemacht, daß Rußland diese Ines fich im Landtage nicht so sehr um Berufs- und Wirtschafts­abhängigkeit anerkenne. Diesen Vorbehalt habe man fragen bandle, sondern um Kirche, Schule, Kunst und Wissenschaft. ber Ukraine gegenüber nicht gemacht. Zum Mehr stimmen system werde das Zentrum Stellung Winifterialdirektor teilt eine Aeußerung des braunschweigischen nehmen, sobald bestimmte Anträge vorliegen. Staatsministeriums über die dort bestehende Wahlpflicht mit, wo­nach bei direkten Wahlen die Wahlpflicht nicht aufrecht= zuerhalten wäre. Bei solchen Wählermassen wie in Breußen fungen mit der Ukraine nicht zugezogen wurden, sollte eine entschieden für das gleiche Wahlrecht ein, das durch die Vorlage Staatssekretär v. Kühlmann: Daß die Polen zu den Verhand- könnte man die Gründe des einzelnen Nichtwählers nicht prüfen. Ein Zentrumsrebner tritt namens der christlichen Arbeiter Unfreundlichkeit gegen die Polen fein. Der rasche Abschluß noch nicht einmal gebradit werde, da die ungerechte Wahlkreiseln der Verhandlungen ließ es nicht zu, diese Frage weiter zu erteilung bestehen bleibt. Auch die Zusammensetzung des Herren­

Gouvernement Cholm.

Daran konnte man die Verhandlungen nicht scheitern lassen. Alle Entschließungen find in voller Uebereinstimmung mit Defter- geige, bedeute gar nichts. Dann dürfe man sich nicht wundern, Abg. v. Trampzynski: Was man den Polen an Girigegenkommen reich- Ungarn getroffen worden. Es konnte nicht ausbleiben, daß die wenn die Polen erbittert sind. Die Befugnisse des Regent Bolen sich verleht fühlen würden. Aber aus Rücksicht auf schaftsrats in Warschau seien derart beschränkt, daß von einer ihre Ansprüche konnte man den Frieden mit der Urtraine nicht Selbstregierung gar teine Rede sein könne. fbeitern lassen. Redner zitiert zum Beweise bafür, daß Desterreich auf dem gleichen Standpunkt steht, Teile aus der Nede, die Ministerpräsident Seidler am Dienstag im österreichischen Reichsrat hielt. Hervorzuheben ist dabei, daß über das Schicksal des Gouvernements Cholm erst später endgültig durch eitte ge- örtern. Die mishte Kommission, an der auch Bolen beteiligt sein werden, ent­schieden werden soll. Der Staatssekretär empfiehlt schließlich die Annahme des Vertrages.

fanns

in der Ukraine lagernden Getreidemengen

Gin

hauses ist eine genügende Sicherung gegen die befürchteten Ge­fahren. Sollte die Regierung zögern, zaudern oder umfallen, so mükte das Vertrauen der christlichen Arbeiter zu ihr erschüttert

werben.

Ein Volksparteller wendet sich eingehend gegen den konserba­tiven Antrag; vie Bufabstimme für Bermögen und Besi würde auf dem platten Lande jeder bekommen, die wirt­schaftliche Selbständigkeit haben sehr viele Kriegsteil­nehmer verloren, die Zufabstimme für Bildung würde die­jenigen, bie nicht damit bebadet werden, als ungebildet hinstellen, und die Berücksichtigung der Kinderzahl würde bie entgegen meisten Kinder bat bas Proletariat. In der landwirtschaftlichen gesette Wirtung erzeugen, als fie beabsichtigt ist, denn die Berufsgruppe nach dem konservativen Antrag würden die Wähler erfter lajfe 40mal soviel zu sagen haben als die in der zweiten und 77mal mehr als die in der britten, während beim Dreitlaſſen­initem das Verhältnis tvie 18: 34: 1 ist. Gerade das Drei­laffenwabifb stem bat bie Sozialdemokratie in Preußen am meisten radikalisiert und das Meer von Blut und Tränen würde dann kommen, wenn man nach dem Rezept der Non­fervativen borginge.

Ein Konservativer meint unter anderem, jebt hätte wohl jeder Arbeiter 6000 m. erspart,

find nach ihrem Umfange nicht bekannt, man habe sich auf die Abg. Grüber bedauert, daß die Vorlage den Mitgliedern noch Angaben der Vertreter verlassen müssen. Daß in Kiew Mangel nicht zugegangen ist. Nicht zu verstehen sei, daß man zu ben Ver- berrschte, beweist nicht, daß keine Vorräte vorhanden seien. Die handlungen die Bolen niot hinzugezogen habe; das Transportmittel feien allerdings sehr beschränkt. Die endgültige beritoie gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völter. Der Bezirk Abgrenzung des Chalmer Gebletes sei ausdrücklich vorbe Cholm habe bisher stets als polnisch gegolten. War es nötig, halten. Die Offupationslinie bleibt vorläufig be­einem Staat, der sich nicht einmal felbst verteidigen tann, solche stehen. die Utvaine sei damit einverstanden. Redner weist Konzessionen zu machen? Ob wir aus der Utraine viel bekommen, bie Angriffe des Abg. Seyda in erregtem Zone zurüd. Daß biz bleibe abzuwvarten, denn es fehle an jeder Uebersicht über die dort Abgrenzung auf polnischer Seite Widerspruch hervorrufen borfandenen Borräte. Große offnungsfeligteit fei nicht angebracht, bem Bertrag allerdings müffe man zu würbe, war far, ließ sich aber nicht bermeiben. Daß den Ukrainern stimmen. Dringend erforderlich aber fei, daß man in den stritti. Brovinzen aufgedrängt worden feien, fei eine Annahme, die völlig gen Gebieten es dem Bolke felbft überlaffe, zu entscheiden, ob sie unzutreffend sei. An dem Bezirk Cholm burfte man den au Bolen oder zur Ukraine gehören wollen. Die Offupationslinie Frieden nicht scheitern lassen. Abg. Ledebour habe ihn auf ein müsse aufrechterhalten bleiben, bis die lifraine sich selbst verteidigen Gebiet geführt, bas ihn lebhaft an die Verhandlungen in Brest­Litowsk erinnere. Die Ukraine war in Brest an den Berhand­Art ein, wie bei diesem Friedensschluß mit dem Selbstberopti etwas dagegen einzuwenden hatte. Jeden­Abg. Sehba( Pole) legt feierlichen Protest gegen die fungen durch eine besondere Delegation vertreten, ohne daß stimmungsrecht der Bölker verfahren worden ist. Die falls feien die Vertreter der Ukraine durchaus legitimiert gewesen, polnische Regierung in Warschau hätte zu den Berhandlungen zu Frieben abzuschließen. Die Forderungen der Ukraine gingen über sei also aur Ergänzungssteuer veranlagt und außerdem verdienten gezogen werden müssen. Es fei über Bölker entschieden worden, obne fie zu fragen. Seit Jahrhunderten war der Bezirk Cholm das hinaus, was ihnen zugestanden worden sei. In der Ukraine hie Arbeiter so viel, daß sie wohl überall über den Gemeinde­ein Bestandteil des polnischen Staates. Von einem utrainischen herrscht momentan ein Chaos; zur Zeit der Unterzeichnung des durchschnitt Steuern zahlen. Sie würden also diese Zusatz­Bolle habe man bis vor wenigen Jahren noch gar nichts gewußt. Bertrages befand sich Stiem den Händen der Rada. stimmen erhalten. Man könnte über das gleiche Wahlrecht vielleicht Das ukrainische Bolts- und Staatsbewußtsein fein tünstlich Die Frage, ob eine Regierung bon Dauer fei, anders reden, wenn nicht die unglüdielige Bolitif Beth= gezüchtet worden. Die Bevölkerung im Gouvernement Cholm fönne beim Abschluß eines Friedensvertrages nicht berücksichtigt manns die Arbeiter, die bereits wankend geworden waren, in das wolle polnisch und katholisch bleiben. Man tönne fich des Ein- werden. Ein Bündnisvertrag mit der Ukraine bestehe nicht, wohl sozialdemokratische Lager zurüdgeführt hätten. Wohin man komme, bruds nicht verschließen, daß die Absicht bestanden habe, aber fönnte es notwendig werden, die Eisenbahnen zu sichern. In sehe man ja in Frankfurt , wo die Stadtoerordnetenversamm­der Polenpolitik sei feine Wendung eingetreten, für den lung mit Zustimmung des Oberbürgermeisters die Einführung ferneren Gang der Dnige fei natürlich das Verhalten der ten Wahlrechts für Männer und Frauen beschlossen hat. des allgemeinen, gleichen, geheimen und direk olen nicht ohne Einfluß. Die Zukunft Polens sei zudem noch feineswegs entschieden. Der Sozialdemokrat verzichtet darauf, auf die Ausführungen Gin 8 wiespalt zwischen der fonservativen Vorredner, insbesondere auf die einstündige Nede bg. Ledebour wünscht au miffen, auf welden ftaatsrecht stillstandes bestehe nicht, aber Oesterreich habe keine boliche. Behauptung vom Montag stellt der Redner fest, daß nach seinen Er­Deutschland und Oesterreich in der Frage des Waffen- des letzten von ihnen einzugehen. Gegenüber der nationalliberalen Tiden Standpunkt die Regierung sich bei diesem Friedens­schluß gestellt habe. Man fönne nur Frieden schließen mit einem wistischen Truppen mehr ggeen sich stehen. Die Sprengung des fundigungen bei den Berhandlungen zwischen den Parteiführern Staate, mit bem man krieg geführt habe. Bisher hat Ringes sei doch immerhin ein Aktivum, das von unseren Fein- des Reichstages kein Sozialdemokrat sich mit einem Pluralwahlrecht die Ukraine immer noch als Bestandteil Rußlands gegolten, es sei den sehr hoch eingeschätzt werde. Für das Getreide werden der abgefunden hat, es ist unmöglich, daß auch nur der Einbrud ent­micht bekannt, daß sich die Ukraine durch einen staatsrechtlichen Utraine Waren geliefert, daß das deutsche Volt dadurch benach stehen konnte, als würde sich die Sozialdemokratie mit einem Blu­Att von Rußland losgelöft habe. Das Cholmer Gebiet sei erft telligt würde, sei nicht zu befürchten. Bei den ganzen Verhand- Friedbergs haben den Redner unangenehm berührt. Die geftrigen Ausführungen Dr. 1911 durch einen zarischen Utas von feinem Berwaltungsgebiet fungen fonnte nur das deutsche Intereffe maßgebend Die Regierung, die bisher stets für das gleiche Wahlrecht eingetreten Tosgelöst worden. Die gezogene Grenze sei eine Wilfürlichkeit, die fein. Der Friede mit der Ukraine sei die Borstufe cince Friedens war, hat damit mit den ethnographischen Verhältnissen nicht in Eintlang gebracht mit ganz Nußland. ben Boden der Borlage verlassen, General v. Wrisberg erklärt, baß er die Auskunft über die Wenn sie sich einmal für ein Mehrstimmenwahlrecht erklärt, so vom Abg. Cohn angeschnittenen Fragen erst später geben fönne. gibt es kein Salten mehr. Die Aussichten für das Zustandekommen Abg. Seyba erwahrt sich dagegen, daß er dem Staatssekretär der Reform sind dadurch nicht gerade gestiegen, die Konser­Unterstellungen gemacht habe, die eine derart gereizte Antwort bativen werden nach der eben gehörten Erklärung auch gegen das rechtfertig n tönnten. gemäßigte Bluralwahlrecht stimmen und zu ihnen wer­barüber gegeben werden müsse, ob die Absicht bestehe, noch weitere sie das gleiche Wahlrecht haben wollen. Unglaublich sei es, heute Abg. Ebert fordert, daß unter allen Umständen Auskunft den sich diejenigen gesellen, die das Pluralwahlrecht ablehnen, weil Gebiete von Bolen loszulösen. Seiten des Bertrages erörtert werben. noch für ein Pluralwahlrecht einzutreten, das sich auf Ver­Am Donnerstag sollen die rechtlichen und die wirtschaftlichen mögen und Einkommen stübt. Nach dem Kriege dürften die hohen Löhne durch große Arbeitslosigkeit ersetzt werden. benachteiligt ein solches Wahlrecht die Kriegsteilnehmer! Auch eine Zusatzstimme für höheres Alter lehnen wir ab, denn die Arbeiter vieler Betriebe sterben infolge der ungefunden Zustände in jungen Jahren. Die Einführung des Propora in gemischtsprach­lichen Landesteilen allein lehnen wir, als ein Ausnahmegeseb gegen bie Bolen, ab.

ben polnischen Staat von vornherein möglichst zu beschneiden, te ja auch die Absicht bestehe, auch noch andere Gebiete absutrennen. Das polnische Volf erblide darin eine Verge waltigung der schlimmsten Art und habe das durch seinen Proteft flar und deutlich bewiesen.

werden lönne.

Aba Naumann: G3 müsse die Meinung entstehen, als habe man mit dem Friedensvertrag auch gleich einen Bündnisvertrag geschlossen, von dem wir keine Kenntnis erlangt haben. Wenn ein folcher Bündnisvertrag bestehe, dann müsse der Reichstag in formiert werden, denn Bündnisse sollen von Bolt zu Bol! aba geschlossen werden. Die durch die Zweibaiserproffamation einge­Teitete Polenpolitit fei offenbar auf ein neues Geleife ge schoben worden. Vor 14 Tagen noch wurden die polnischen Ab­ordnungen in Wien and in werin feientis empfangen, jenen feierlich jest vers biete man die Beröffentlichung einer Rundgebung der polnischen Regierung. Die Zuweisung des Gebietes von Brest- Litowsk an die traine tonne nur aus politischen Gründen erfo at fein. benn die ethnologischen Verhältnisse sprechen dagegen. Welche Sicher­beit haben wir dafür, daß wir aus der Ukraine entsprechende Men­gen an Lebensmitteln befommen? Aus Stiem felber feien in der Tebten Zeit unger fram alle gemelbet worden. Die Eiferbabnsicherung fönne fich leicht zu eines Ottupation aus

waffen.

Ausschußberatung

der Wahlrechtsvorlage.

Dauerreden.

Und wie

Rach weiterer Debatte siehen bie Konservativen ihren Antrag Rönnte man den Gedanken des gleichen Wahlrechts bracht, wonach 3ujabstimmen erhalten sollen: diejenigen, bie surtid und es wird ein tonfervativ- freifonservativer Antrag einge­Abg. Dr. David: Ausgiebia tönne über die Sache erft im Plenum geibrochen werden. Die Utrainer batten ohne meifel durch Reden totschlagen. so wäre er längst erledigt. 50 Jahre alt sind und mindestens 3 cheliche Kinder, die das das Recht, Frieben aufchließen. Die Ufraine hat eine Aber er ist lebendig und er wird weiter leben und sich fiegreich 14. Lebensjahr vollendet haben, haben oder gehabt haben; die zur Sonftituante. An Formalien dürfe man fich bei einem Friebene durchfeßen, trotz aller Versuche der fonservativen Wahl echts. Ergänzungssteuer beranlagten, bie über den Gemeindeburchschnitt schluß nicht flammern. Die Grenzsiehung fei geifellos fehr feinde, durch endlose Steden die Verabschiedung der Wahl- oder zumindestens mit 3000 m. Einkommen zur Steuer Betan­bedenklich und die Ausschließung der Polen geradezu un reform zu berzögern. Mögen fie fich noch so oft gegen den lagien; biejenigen, bie mindestens eine versicherungspflichtige Pers verständlich. Nach den Ausführungen Seiblers sei die Grenz- Borwurf der Verschleppung wenden, an der Tatsache, daß fie son beschäftigen oder mindestens 2 Hektar Landwirtschaft betreiben; ziebung noch nicht endgültig, die Wünsche der Polen fönnten also noch berüdfichtigt werden. Der ukrainische Staat fei alt fich in eigen wiederholungen ergehen und daß diejenigen, die das Ziel einer Mittels der Sealschule, die Verschung und teise Schöpfung der Neuzeit. Bo bie Intereffen der Wolter fie alle möglichen Dinge in die Debatte ziehen, die mit der Schule oder die Aufnahme in die 3. Seminarflasse einer Lehrer­in die drittoberste Klaffe einer mehr als fechstlaffigen hoberen so aufeinanderstoßen, müsse man den Weg der Verständigung Frage des Wahlrechts in gar keinem oder nur sehr losem Bu- bildungsanstalt erreicht haben. Weiterberatung: Mittwoch fuchen. Gegen den Abschluß eines Geheimvertrages müsse fammenhange stehen, wird dadurch nichts geändert.

nachmittag.

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