Gewerkschaftsbewegung
Einigung der technischen Angestellten.
Am
heitlichkeit der politischen Arbeiteraktion sei es die Pflicht der Ge-| für in Düsseldorf bezahlte Wertzuwachssteuer verwendet. werkschaften geweien, gegen die Parteiger splitterung Stellung zu Schlusse des Berichts heißt es: Jn das laufende Geschäftsjahr sind nehmen, die Spaltung zu verurteilen und zu bekämpfen. Die wir mit einem reichlichen Auftragsbestand eingetreten, so daß wir Gewerkschaften hätten dies im Sinne der Verteidigung der alten bisher gut beschäftigt waren; über den weiteren Verlauf zu ur teilen ist bei den erschwerenden Verhältnissen auf dem MaterialDer Weltfrieg hatte bekanntlich für die technischen Angestellten Bartei und der Wehrheit der Reichstagsfraktion getan, weil deren markt kaum möglich, doch hoffen wir, unseren Aktionären wieder eine höchst beklagenswerte Zersplitterung ihrer gewerkschaftlichen Haltung gegenüber den Kriegsfragen den Gewerkschafts - ein angemessenes Erträgnis in Aussicht stellen zu fönnen." Organisation zur Folge gehabt. Den Anstoß hierzu hatten die interessen entsprochen habe. Daß die Minderheitsanhänger Kriegsmaßnahmen gegeben, die der Bundesvorstand unmittelbar nach gegen diese Stellungnahme der Gewerkschaften Neutralität geKriegsausbruch zur Sicherung des Bundesvermögens beschlossen hatte. predigt, während sie früher die Gewerkschaftsneutralität bekämpft Der Kern dieser Beschlüsse war die sofortige Aufhebung fämtlicher hätten, beweise nur, zu welcher Abhängigkeitsrolle sie die GewerkUnterstützungsanrechte der Mitglieder für die Dauer des Krieges. schaften verurteilen wollten.
Nachdem die Spaltung der Partei zur Tatsache geworden, sei den
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Gerichtszeitung.
Der Ueberfall im Neuköllner Rathaus.
Zu der Geschichte der Lebensmittelnöke in Neukölln gehört die
Ein Teil der Mitglieder erblickte hierin nicht nur eine Rechtsverletzung Gewerkschaftsleitungen nichts anderes übrig geblieben, als ihre sozial- Episode, die sich am 25. Juni v. J. im Amtszimmer des Oberbürgerund persönliche Schädigung, sondern wegen der Einbeziehung der Arbeitslosen-, Solidaritäts- und Gemaßregelten- Unterstützung auch politische Interessenvertretung auch weiterhin der alten sozial- meisters Kaiser in Neukolln abgespielt hat und jetzt die 1. Strafdemokratischen Partei anzuvertrauen und jede Uebertragung der Zer- amtennötigung und Misshandlung des Oberbürgermeisters Kaiſer kammer des Landgerichts II beschäftigte. Wegen versuchter Beeine Preisgabe wichtiger gewerkschaftlicher Grundsätze. Die durch den Druck des Kriegszustandes begünstigte, vielleicht auch durch An zahlreichen Beispielen wird alsdann in dem Artikel auf die Ver- Der Angeklagte hatte schon am 21. Juni bei dem Oberbürgermeister splitterung auf die Gewerkschaften mit allem Nachdruck abzuivehren hatte sich der 38jährige Handelsmann Paul Koch zu verantworten. Gegensäge aus älteren Stoufliften genährte Leidenschaftlichkeit, mit der die Meinungsverschiedenheiten zum Austrag gebracht luche der Parteizerfplitterer verwiesen, die Gewerkschafts- Beschwerde über die Lebensmittelversorgung in Neukölln geführt. wurden, führte schließlich nach Ausstoßzung der Oppositionsführer einbeit gleichfalls zu untergraben.... Alle jene Vorgänge Am 25. Juni erschien er nochmals im Rathause und verlangte den durch einen Kriegsbundestag zur Absplitterung eines Teils der zeigten die Gefahr, die der Gewerkschaftsbewegung aus der Hinein Oberbürgermeister zu sprechen, und zwar allein. Der OberbürgerMitgliedschaft und zur Gründung einer Gegenorganisation. Diese tragung der parteipolitischen Streitigkeiten in ihre Reihen drohe. meister bestand aber darauf, ihn nur in Gegenwart des Stadtrats Neugründung scheint trotz der Grichterungen der Kriegszeit nicht der Arbeiterklasse, da sie diese in der bevorstehenden bedachte den Oberbürgermeister, den er für die Justände berantJede Zersplitterung der Gewerkschaften sei ein Verbrechen an Beschwerden über die schlechte Versorgung mit Bebensmitteln vor, Mier anzuhören. Nunmehr brachte der Angeklagte nochmals heftige erfolglos gewesen zu sein. Jedenfalls ist in der Mitgliedschaft an- wirtschaftsepoche, in der der Kampf mit überlegenen Unternehmer- wortlich machte, mit Schimpfworten und fragte ihn schließlich, ob gesichts der immer drohender werdenden Aussicht einer dauernden syndikaten und mit der monopolistischen Staatsgewalt geführt er abdanken wolle oder nicht. Als Oberbürgermeister Kaifer nach Organisationszerfplitterung in wachsendem Maße das Verlangen werden muß, ihren Gegnern wehrlos ausliefere.... Bu der Klingel auf seinem Schreibtisch griff, um einen Beamten gweds nach Wiedervereinigung hervorgetreten. Dies hatte zur Folge, daß der bestehenden Spaltung eine neue hinzuzufügen, heiße, das Entfernung des Angeklagten berbeizuloden, wurde der letztere auch die Führer der beiden Organisationen die Schädlichkeit der mühsame Wert von drei bis fünf Jahrzehnten handgreiflich, und es kam zwischen beiden zu einem Handgemenge. Zersplitterung stärker empfanden und den für eine Annäherung vernichten und damit jede Aussicht auf eine fulturelle Auf- Gurgel zu springen und ihm zu Boden zu werfen. Dabei tam Koch Der Angeklagte soll versucht haben, dem Oberbürgermeister an die unerläßlichen Gedanken der Versöhnung und des Ausgleiches Naum wärtsbewegung. Das tönne tein Verständiger wollen. Jedes ernste selbst zu Fall und soll nun seinen Gegner mit den Füßen vor den Au geben begannen. Gegen Ende des abgelaufenen Jahres find Nachdenken müsse zu dem Schluß führen, daß die gewerkschaftliche Leib gestoßen haben. Oberbürgermeister Kaiser hat dabei Schmerdann zwischen den leitenden Körperschaften beider Organi- Organisation unter allen Umständen start und tampfeszen erlitten und eine Hautabſchürfung an der rechten Hand davon= fationen unmittelbare Einigungsverbandlungen auffähig zu erhalten sei. getragen. Als er von Beamten mit Gewalt aus dem Zimmer des genommen worden, die einen günstigen Verlauf nahmen. Im Oberbürgermeisters entfernt wurde, soll er, wie die Anklage be= Januar d. J. sind durch einen Vorstandsbeschluß des alten Bundes hauptet, noch geäußert haben:" Hätte ich nur einen Revolver mitdie sogenannten, Kriegsmaßnahmen", der fachliche Anlaß genommen!" Oberbürgermeister Kaiser, auf deffen Beugenverder Zwistigkeiten, aufgehoben und damit sämtliche Satzungsbestim hatten wie aus dem in ihrer Generalversammlung am Donners- nehmung verzichtet worden ist, hat seinerseits den Strafantrag, mungen über das Unterstützungswesen wieder in straft gesetzt tag gegebenen Geschäftsbericht hervorgeht zu Anfang des ersten soweit dies zulässig war, zurückgenommen und erklärt, daß er ein Quartals einen Mitgliederbestand von 2270, der am Schluß des persönliches Intereffe an der Bestrafung des Angeklagten nicht worden.( Am letzten Sonntag hat eine gemeinsame Sigung der Duartals auf 2229 zurückgegangen war. Der Verlust von 41 Mit habe. Der einarmige Angeklagte wurde von R.-A. Wilhelm LiebVorstände des Bundes der technisch- industriellen Beamten und des gliedern ist in Anbetracht der gegenwärtigen Zeitverhältnisse nicht fnecht verteidigt. Gr gab im allgemeinen den Tatbestand zu, beBundes der technischen Angestellten stattgefunden, die nach zehn erheblich, denn in manden Zweigen der Textilindustrie herrscht ein ftritt aber, den Versuch gemacht zu haben, den Oberbürgermeister stündiger Tagung zu Beschlüssen geführt hat, die durch die Ver- derart ungünstiger Geschäftsgang, daß immer noch eine Ab- bei der Gurgel zu paden, ihn vorsätzlich mit Füßen gestoßen und schmelzung der beiden Organisationen durch Rüd- wanderung in andere Berufe stattfindet. Auch wurden im Laufe zuletzt die drohende Bemerkung gemacht zu haben. Ebenso habe er führung der abgesplitterten Mitgliedschaft in den alten Bund in ab- des Quartals zwei Betriebe geschlossen, die mehrere hundert Ber- nicht die Absicht gehabt, den Oberbürgermeister zu nötigen, sein fonen beschäftigt batten. Aus diesen Gründen hat sich auch die Zahl Amt niederzulegen. Als er bei diesem vorgesprochen, sei er sehr sehbarer Zeit als gesichert angefehen werden kann. der Arbeitslosen vermehrt, so daß die Ausgabe für Arbeitslosen erregt gewesen, da seine Frau sich in hochschwangerem Zustande Die bedingungslose Gleichstellung aller Mitglieder unterstützung, 627 M., gegenüber dem vorhergehenden Quartal auf befunden habe und die Lebensmittelversorgung absolut unzuund die volle Anrechnung ihrer gesamten Mitgliedschaft unbefchadet das Doppelte gestiegen ist. Eine Lohnbewegung in einer Ordensreichend gewesen sei. Er habe so gut wie nichts mehr an Lebenszeitweiliger Zugehörigkeit zur Oppositionsgruppe und zum bandweberei brachte nach mehrfachen Verhandlungen einen die mitteln gehabt und habe bei seinem ersten Besuch am 21. Juni im neuen Bunde war schon in voraufgegangenen Kommissions| Arbeiter befriedigenden Erfolg. Der Wochenverdienst hat sich das Rathause von Oberbürgermeister teine tröstlichen Mitteilungen erberhandlungen festgelegt worden. Eine Schwierigkeit haben durch um durchschnittlich 5 M. erhöht. Eine Lohnbewegung in der halten, sondern im Gegenteil den Hinweis, daß es in den nächsten dagegen gewisse Forderungen auf Berfassungsände Uniformstiderei brachte ebenfalle einen annehmbaren Erfolg. Lagen mit der Lebensmittelversorgung wahrscheinlich noch schlimrungen, die von der Leitung des neuen Bundes im Hinblick Mehrere Lohnbewegungen, die noch nicht abgeschlossen sind, lassen einen mer werden würde. Der Oberbürgermeister habe bei der zweiten auf bestimmte Erfahrungen in der Konfliktszeit verlangt wurden, günstigen Ausgang erwarten.- In den Euch- und Papierwebereien Unterredung zum Schlak gesagt, daß der Magistrat von um der Wiederholung ähnlicher Swiftigkeiten nach Möglichkeit Waschanstalten haben einen guten Geschäftsgang. Dasfelbe gilt für sei, sondern die Regierung. Der Angeklagte will durch ist der Geschäftsgang befriedigend. Die Färbereien und chemischen Neukölln für die Zustände nicht verantwortlich vorzubeugen. Es wurde aber eine Einigung erzielt, nachdem der die Striderei und die Seilerei. Die Lage der Stiderei, den Verlauf der Unterhaltung in immer größere Erregung geraten Vorstand des B. t.-i. B. erflärt hatte, daß er sich für einen fort der Detatur und der Bosamentenbranche ist sehr ungünstig sein und dem Oberbürgermeister gesagt haben:" Ich habe das Geschrittlichen, die Mitgliedschafterrechte erweiternden Die Löhne sind nicht nur in den verschiedenen Branchen sehr fühl, daß ein anderer an Ihrer Stelle es besser machen würde." Ausbau der Verfassung in Richtung der Vorschläge des B. 2. A. unterschiedlich, sondern sie weichen auch in Betrieben ein und Darauf habe der Oberbürgermeister erflärt:„ Ich werde. Ihnen mit allen Mitteln einsetzen wolle. Das einzige größere Hindernis, derselben Branche start von einander ab. In manchen gut gehen darauf gleich die Antwort erteilen," habe nach dem Klingel- Druddas hiernach noch geblieben war und an dem die Einigung zeit den Betrieben stehen die Löhne immer noch auf einer unzeitgemäß nopf auf seinem Schreibtisch gegriffen und dies habe ihn in eine solche Erregung verscht, daß es dann zu dem Handgemenge tam. weilig zu scheitern drohte, war die Frage der bedingslosen Mit- niedrigen Stufe. Der als Bouge vernommene Stadtrat Mier, der Dezernent für übernahme und Wiedereinstellung zweier zu Beginn des die Ernährungsfragen, hielt die Anregung des Angeklagten, daß Konflifts extlassenen Beamten. Aber auch hier hat schließDer Oberbürgermeister abdanten solle, nicht für eine Drohung, sonlich der Geist der Versöhnung den Sieg davongetragen dadurch, dern für eine unpassende Kritik. Der Angeklagte sei zweifellos in daß der Vorstand des alten Bundes sich bereit erklärte, sehr großer Erregung gewesen, die schließlich wohl beinahe zur Undiese beiden Bundesbeamten wieder einzustellen. Die Ver Die Oberschlesische Eisen- Industrie- A.- G., zurechnungsfähigkeit sich gesteigert habe. Die damaligen Ernäh schmelzung selbst soll in der Weise durchgeführt werden, daß fämt die vor dem Kriege jahrelang dividendenlos geblieben ist und rungsverhältnisse in Neukölln feien sehr böse gewesen, die Beliche Mitglieder des Bundes der technischen Angestellten in den die Eintönigkeit dieses Daseins nur durch seltene Aus- wesen, daß man im Magistrat sich schon mit dem lieferung fei fo außerordentlich schlecht ge= Bund der technisch- industriellen Beamten übernommen werden und schüttungen von 11/2 oder 3 Proz. unterbrach, hat ihre Di Gedanken trug, die Küchen zu schließen. Die Not daß dem ersteren bis zum Bollzug der neuen Wahlen auf dem ersten bidende für das Jahr 1915 bereits auf 6 und für 1916 auf sei bei der Bevölkerung sehr drückend gewesen, Friedensbundestage im Vorstand und in einer demnächst ins Leben 10 Proz. verteilt und präsentiert jekt ihren Artionären für so daß Beleidigungen gegen den Magistrat an der Tagesordnung zu rufenden Kommission zur Reform der Verfassung eine angemessene das verflossene Geschäftsjahr einen Rohgewinn von 12,6 Mil- waren und die Leute zu Hunderten jammernd aufs Rathaus tamen Vertretung eingeräumt wird. lionen Mark natürlich nach Abzug der 60prozentigen und um Abhilfe des Zustandes fortgesetter Unterernährung baten. Kriegssteuerreserve!- und einen Steingewinn von 10 Mil- Richtig sei es auch, daß zahlreiche Frauen sich zu der Frau Bürgerlionen Morf gegen 7,6 Millionen im Vorjahre. Nach Ab- meister Staiser begeben hatten und diese fie möglichst zu beruhigen schreibungen von 5 Millionen Mark( im Vorjahre 4 Millionen 6 Wochen hindurch auf seinen Geisteszustand beobachtet. Or fonnte fuchte. Der Anstaltsarzt Dr. Vieregge hat den Angeklagten Mark) wird die Ausschüttung einer Dividende von 14 Proz. ihn nicht für einen politischen Fanatiter ansprechen, bestätigte aber, beantragt. Die der Oberschlesischen Eisenindustriegesellschaft dag er erblich beloftet und ein psychopatisch Entarteter sei.§ 51 nahestehende Silesia A.-G. schlägt eine Dividende von St.G.B. sei nicht anwendbar.- Der Staatsanwalt ließ die An21 Proz. gegen 18 Proz. im Vorjahre und 7 Proz. im Jahre Hage wegen versuchter Nötigung fallen und beantragte wegen 1915 vor. Körperverlegung mit Rüdsicht auf die große Erregtheit des AngeR.-A. Liebknecht hielt flagten 300 Mark Geldstrafe. diefe Strafe für zu hoch. Das Gericht erachtete die Bernehmung des Oberbürgermeisters Saifer für notwendig, und da dieser zur zeit auf Reisen abwesend ist, wurde die Verhandlung vertagt.
Durch diese Vereinbarungen wird erfreulicherweise einem 8u stand ein Ende gemacht, der nicht nur in den Kreisen der unmittelbar Beteiligten als ein schlimmer Uebelstand empfunden worden ist und deffen Beibehaltung namentlich in der Zeit des Uebergangs zur Friedenswirtschaft für die technischen Angestellten eine Gefähr dung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Stellung bedeutet haben würde. Damit eröffnet sich auch die Aussicht, daß diese fanellwachsende Berufsgruppe, deren Arbeit durch die Menschenverluste diefes Krieges noch an Bedeutung gewonnen hat, sich nach dem Friedensschluß wieder mit geschloffener Kraft gegen die anscheinend niemals aufhörenden Anschläge der Arbeitgeber auf ihre persönliche Freiheit zur Behr sehen kann.
lassen.
Industrie und Handel.
So wird verdient!
Die glänzenden Abschlüsse der Oberschlesischen Eisenindustrie A.-G. und der Oberschlesischen Eisenbedarfs- A.- G. beweisen ein Doppeltes: daß die unzureichende Kriegssteuer sehr wohl eine Ergänzumg durch eine fräftige Dividendensteuer berträgt und daß die viel beklagten Den politischen Streit und seine Rückwirkungen angeblich zu niedrigen Eisen- und Rohlenpreise den Werken auf die Gewerkschaftsbewegung behandelt das„ Correspondenzblatt" der Generalfommiffion der Geum Schaden des Reichssädels einen übermäßig guten Nugen werkschaften Deutschlands in feiner letzten Nummer. Am Eingang des Artikels wird auf den der Arbeiterorganisation anhaftenden Mangel der Zersplitterung in mehrere sich scharf befehdende Nich- Die Ludwig Löwe A.-G. verteilt wieder nur 32 Proz. Divitungen verwiesen. Im Gegensatz hierzu habe die wirtschaftliche Organisation des Unternehmertums unter dem Drude der Kriegsnot einen privatmonopolistischen Charakter angenommen. Ein solcher Höchstgrad von Organisationen müsse die Kampfestraft der Unternehmer ungemein verstärken und in der Tat rechne man in Arbeitgeberkreisen schon lange mit einem Uebergewicht über die Gewerkschaften, das deren Errungenschaften während des Krieges zu erschüttern geeignet sei.
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Ein Universitätsprofessor unter der Anklage der Majestätsbeleidigung.
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Das Landgericht Königsberg hat am 11. Dezember v. J. den Universitätsprofessor Dr. Friedrich Lezius wegen Majestätsbeleidigung, begangen durch Absendung eines Briefes, zu Strafe verurteilt. Ueber die Revision des Angeklagten wurde vom Reichsgericht unter Ausschluß der Deffentlichkeit verhandelt. Das Reichsdende auf 10 Mill. Mart Kapital, obwohl der Robgewinn und gericht hob das Urteil auf und verwies die Sache an das Lunds Fabrikation und Beteiligungen von 6,2 mil. M. auf 7,5 Mia. M. gericht Insterburg . Zur Begründung wurde ausgeführt: Die geftiegen ist. Die Müdlage für die Kriegsgewinnsteuer ist natür Feststellung, daß die Täterschaft bei dem Briefe ertoiesen sei und eine Steigerung von 1,58 Mill. M. erfahren. Gebäude und Grund- sondern auch die Absicht der Ebrverlegung vorliegt, ferner daß die lich borweg abgefeßt. Trozdem hat der Reingewinn gegen 1914 daß nicht bloß das Bewußtsein des ehrenrührigen Charakters, stücke sind weiter um 2 Mill. M. abgeschrieben worden. Die Ge- Böswilligkeit der Aeußerung nachgewiesen fei, unterliegt rechtlichen sellschaft weist ein Bankguthaben von 5,3 Mill. M. sowie Effekten Bedenken nicht, dagegen hat der Senat die Feststellung der Ueberund Beteiligungen von 23 Mill. M. aus und hat offene Reierven legung zu beanstanden. Die Feststellung der Ueberlegung ist nicht von 9.5 Min. M. Der Auftragsbestand im laufenden Jahre ist ausreichend. Es erschien dem Senat daher angemeffen, die Sache groß. an ein anderes Gericht zu verweisen.
Liege der Block der Arbeitnehmerberbände dem Unternehmertum am schwersten auf der Seele, so zeigten fich Die Hein, Lehmann n. Co. A.-G., Eisenkonstruktionen, Brüdenneben dieser erfreulichen Einigung auch Anzeichen neuer Ber- und Signalbau in Berlin hat einen Fabrifationsgewinn von splitterung, die uns mit schwerer Sorge erfüllen müßten. 4 527 712 M. erzielt, gegen 3715 584 M. im Jahre 1916. Die allWohl wären sich alle weitblickenden Führer der Arbeiterbewegung gemeinen Geschäfts- und Betriebsunkosten betrugen einschließlich darüber einig, daß die Gewerkschaften die einheitliche wirt einer Rüdlage für Sicherung der Kriegssteuer 2 801 987( 2 189 354) schaftliche Drganisation der Arbeiterklasse darstellen und sich daher Mart. Die Abschreibungen sind mit 604 825 M. bemessen worden von parteipolitischen Gegensägen fernhalten müßten. Die Spaltung( 565 562 M.) Der Reingewinn beträgt 1484 018( 1 356 551) 7. der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion und später der Partei, trägnis eine Dividende von 15 Proz.( i. V. 14 Proz.) zu zahlen. Die Verwaltung schlägt, wie bereits gemeldet, bor , aus dem Er welch letztere bisher zur Bertretung der sozialpolitischen und wirt. Auf Grundstücstonto war ein Bugang von 308 839 M. zum Anschaftspolitischen Arbeiterinteressen in den gesetzgebenden Körper- fauf eines an das Reinickendorfer Grundstück in seiner Länge anschaften mit den Gewerkschaften zusammengewirkt hatte, habe die grenzenden Terrains zu verzeichnen, durch das im Bedarfsfall ein Interessen der letzteren aufs tiefste berührt. Im Interesse der ein- vorteilhafter Ausbau der Werkstätten ermöglicht ist und 6750 M.
Wanzen und Motten mit Brut
werden radikal vernichtet durch Wanzentod Pfeifferol in Flaschen zu 4,50 m., 3, M., 1,75 M. und 1, M. und Mottentod Pfeifferol( 50 Pf.) überall zu haben. Herr Paul Rades, Drogerie, Turmstraße 48, schreibt:„ Ihr Wanzentod Pfeifferol ist vorzüglich, ein Kunde empfiehlt Ihr Präparat immer dem anderen".
mannsgerichtsbericht in Nr. 88 legt das Abzahlungsgeschäft Der Herr Gerichtsvertreter". In bezug auf unsern KaufS. Gottlieb Gewicht auf die Feststellung, daß die von der Firma für 1800 m. verfauften Möbel nicht zurückgekauft, sondern von einem Beamten, mit dem fie in teiner Beziehung stand, für 700 M. getauft und nach erfolgter Ausbesserung und einschließlich Verpackung für die genannte Summe nach auswärts verkauft worden sind.
Berantwortlich für Bolitik: Erich Kuttner , Berlin ; für den übrigen Teil des Blattes: Alfred Scholz, Neukölln ; für Anzeigen: Theodor Glocke, Berlin . Berlag: Vorwärts- Verlag G. m. 6. S., Berlin . Berlagsanstalt Paul Singer u. Co. in Berlin , Lindenstraße 3.
Drud: Vorwärts- Buchdruckerei und
Hierzu 1 Beilage und Unterhaltungsblatt.
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