eines befriedigenden Friedens zu erwägen".
Groß- Berlin
Bargeldloser Zahlungsverkehr.
Moskau, 2. Auguft.( P. T. A. ) Am 30. Juli wurde das Herannahen eines englischen Kreuzers und englischer Flugzeuge zu Archangelsk bemerkt. Am 1. August begann die BeDie„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schießung der vorderen Posten und der Befestigungen durch schreibt: Ich bin jüngst auf einen Kirschfern getreten.( in Berlin auf englische Kriegsschiffe. 3wei reuzer und ein Trans- Nach eine von mehreren deutschen Blättern verbreiteten Lonportschifffam en heran und schlugen den russischen Batte- doner Meldung des„ Nieuwe Rotterdamsche Courant" soll Bonar einen Kirschfern! Den muß ein Auswärtiger verloren haben) und hingefallen. Schlug mit dem Kopfe an eine Ritfaßsäule, rien vor, sich zu ergeben. Die Batterien weigerten sich, wonach Law auf eine Anfrage Kings im Unterhause erwidert haben, die und als ich die Stelle bejah, hing da ein Plakat: Pflegt den ein Kreuzer wieder in See ging, während die anderen Schiffe englische Regierung sei immer bereit, Vorschläge zur Herbeiführung und als ich die Stelle bejah, hing da ein Plakat: Pflegt den bargeldlosen Zahlungsverkehr! Man wird mir drei Meilen von der Stadt entfernt Anfer warfen und die Batterien zu beschießen anfingen. Unsere Auch uns war diese Nachricht aus Holland zugegangen. Wir also nachfühlen können, daß ich mich für das Problem intereſſiere. Batterien antworteten gleichfalls mit Feuersalven. Ueber den haben sie aber vorerst nicht wiedergegeben, weil es uns ratsam erschien, zunächst die unmittelbare englische Darstellung des Vorgangs. Offen gesagt: ich halte nicht viel davon. In der Theorie Batterien erschienen vier englische Flugzeuge, die an dem Be- im Unterhause abzuwarten. Erst aus ihr wird man sehen, ob die mag die Sache nicht schlecht aussehen, aber in der Praxis? schießen der Batterien teilgenommen hatten. Darauf erschienen Aeußerung Bonar Laws in Wirklichkeit von englischer FriedensIch stüße mich auf Erfahrung, habe die Fälle erlebt. Mein am Horizont noch andere englische Kriegsbereitschaft zeuge. Wir möchten bas lebhaft bezweifeln, Onkel in Hamsterbach z. B. hat mir jüngst eine Tabelle gezeigt, schiffc. Moskau , 3. Auguſt. Wie„ Isweitija" meldet, ist die weil Bonar Law durchaus nicht zu den Leuten gehört, bei denen auf der stand: 1 Liter Petroleum ist 1 Pfund Butter; Mudjuginsel nach Verteidigung gefallen. Eine Batte- man diese Gesinnung vorausseßen kann, wenn man an das zurück1 Baar Stiefel sind 10 Pfund Mehl; rie wurde durch das Feuer englischer Kreuzer zusammen- denkt, was er früher zur Friedensfrage gesagt hat. 1 Anzug ist ein Schinken usw. geschossen. Die Sowjettruppen gingen auf Arch an- laut der Meldung aus Holland bestärkt. Selbst wenn Bonar In dieser Ansicht werden wir übrigens auch durch den Wortgelsf zurü cf. Law so geantwortet hätte, wie der„ Nieuwe Rotterdamsche Cou- 3u rant" aus London erfährt, so müßte man sagen, daß sich der engche Staatsmann sehr vieldeutig ausgebrüdt habe. Wir glauben zu der Vermutung berechtigt zu sein, daß Friedensvorschläge, die Bonar Lam„ befriedigend" fände, diese Kennzeichnung nur im britischen Sinne verdienen würden, aber durchaus nicht im Sinne Deutschlands und seiner Bundesgenossen. Schon der bloße Gedanke an Englands Tarifpläne
Der Widerstand
gegen die Tschechoslowaken. Mostau, 3. August. Am 2.August fanden in Moskau zahlreiche Versammlungen zur Agitation unter den Arbeitern für den Kampf gegen die Gegenrevolution und die Tschecho- Slowaten statt. Im Buthrichen Rahon sprach enin. Er führte unter anderem aus:
Die Feinde der Sowjetrepublik umgeben uns mit einem eisernen Ring. Mittels Betrug und Lüge haben die Engländer Murman weist darauf hin, daß man drüben offenkundig die Weiterführung bejekt, dann Kemi eingenommen und erschießen unsere Genossen. einer für uns, besonders auch für die deutsche Arbeiterschaft ganz In den Tichecho- Slowaken haben sie Bundesgenossen gefunden. unannehmbaren, auf die Erdrosselung Deutschlands berechneten Englisches Gold hat jie angeworben. Wir wollen weder mit den Deutschen noch mit Engländern und Franzosen Krieg führen. Die Wirtschaftspolitik nach dem Abschluß des Krieges betreiben will. Arbeiter halten die Fabriten fest in ihren Händen, Ehe mithin von britischer Friedensbereitschaft und die Bauern werden das Land den Gutsbesizern die Rede sein kann, muß die Frage geklärt werden, was für Benicht zurückgeben. Zur Verteidigung dieser Groberungen dingungen Bonar Law als befriedigend" ansehen würde. Wir erflären wir auch den
Krieg allen Marodeuren und Spekulanten,
die uns mit Hungersnot bedrohen. Wir werden alle Vorräte den armen Arbeiter nicht ihrem
Spetulanten abnehmen und die Schicksal überlassen.
Moskau , 2. August. ( P. T. A. ) Die Meldung über die Gin nahme der Stadt Sarators durch die Tschecho- Slowaken wird fatégorisch dementiert. Im Gegenteil ist die vor kurzem in Saratom durchgeführte Mobilisation sehr günstig ver
laufen.
Nowousenst, 29. Juli, verspätet.( P. T. A. ) Die Nachricht über die Einnahme Nowousensts( Kreisstadt des Gouvernements Samara) durch die Tschecho- Slowaken wird dementiert. Die normale aufbauende Tätigkeit dauert an. So ist z. B. vor kurzem in der Umgegend von Nowousenst eine große Bauernkommune mit 8474 Mitgliedern organisiert worden, welche eine Kollektiv wirtschaft mit 3000 Stück Vich und ungefähr 1000 Pflügen usw. auf 58 000 Hektar Land führt.
haben unsererseits feinen Anlaß, diese Frage an England zu richten, denn der Widerhall, den die bisherigen Bekundungen unserer Friedensbereitschaft im feindlichen Ausland gefunden haben, läßt deutlich erkennen, daß jeder weitere Schritt auf diesem Wege nur
zu
neuen Verdächtigungen Deutschlands und zur Ermunterung der feindlichen Kriegsheßer, führen würde. Nach ihrer ganzen Natur sind diese gar nicht imstande sich vorzustellen, daß ernste Friedensbereitschaft sich sehr wohl mit zuversichtlichem Kraftbewußtsein vereinbaren läßt und bei uns auch tatsächlich ver
einbart.
Man beschuldigt uns im feindlichen Lager zwar noch immer der Zweideutigkeit. Aber was unsere Staatsmänner über, den Frieden gesagt haben, ist für alle, die richtig zu hören bereit sind, vollkommen genügend, um unseren Anspruch darauf zu begründen, daß man jetzt vor allem einmal von der Gegenseite Antworten gibt, die als„ befriedigend" anerkannt werden können.
Weshalb Nivelle die Apriloffensive 1917 Frage wird von den Arbeiter- und sozialistisch en
abbrach.
9
Bern , 3. August. Der Deputierte Chaumet, frühere Marineminister, veröffentlicht in der Gironde ", Bordeaug, folgende dejt stellungen über die Apriloffensive 1917 an der Aisne und in der Champagne . Auf Grund der ihm als Deputierten zugänglichen Dokumente gibt Chaumet bekannt, Nivelle habe die Offensive am 16. April morgens nach monatelangen Vorbereitungen begonnen. Er bezweckte von Reims und Moussy drei bis vier Linien deutscher Stellungen und deutscher Artillerie zu über
Das ist eine offiziöse Frage nach den Friedenszielen Englands und der Entente. Die Berechtigung einer solchen Organisationen auf der anderen Seite anerkannt. Mögen fie dahin wirken, daß eine Antwort erfolge, aus der sich die Möglichkeit einer Annäherung ergibt!
Der Frieden, eine Gefahr für die Volksgesundheit!
Mein Onkel sagt, das System bewähre sich, und es ist ihm glauben; er wiegt 230 Pfund.
Das große Aber ergibt sich von selbst. Da ich kein Betroleum babe, fann ich mir feine Butter kaufen, und ein Paar Stiefel tun mir so not wie 10 Bfund Mehl...
Gr
Der zweite Fall. Mein Freund Stepke war ein prinzipieller Vertreter des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. pumpte, und als sein Kredit auf die Aussichtslosigkeit alldeutscher Kriegsziele herabgesunken war, Ia ute er. Er wurde verkannt. Anstatt als Bahnbrecher edlerer Zahlungsmittel ge
würdigt zu werden, wurde er eingesperrt. Sist heute noch. fichtslos. Es müßte denn gerade sein, daß ich das Plakat trob Wie gesagt, ich halte die Sache nach allen Seiten für ausder engen Berührung noch nicht richtig verstanden habe. Was sich entschuldigen läßt, wenn man eben auf den Kopf gefallen ist.
Erzeugerhöchstpreise für Obst.
Die Reichsstelle für Gemüse und Obst gibt jetzt die endgültig sind. Danach kosten pro Pfund:
festgesetzten Preise für Obst bekannt, die bereits in Kraft getreten
1. Aepfel und Birnen.
Gruppe I: Tafelobst 35 Pf. Tafelobst sind alle gepflüten, genuß geeigneten Früchte unter Ausscheidung sämtlicher fleinen, nach ihrer Beschaffenheit sofort oder nach Ablagerung zum Rohverkrüppelten und beschädigten Früchte und mit Ausnahme von Edelobst.
Gruppe II: Wirtschaftsobst 15 Bf. Wirtschaftsobst ist alles Schüttel-, Most- und Fallobst sowie das aus der Gruppe I ausgeschiedene Obst, soweit es für die Herstellung von Marmelade, zum Kochen, Dörren und zu sofortigen Wirtschaftszweden geeignet ist. UPG 2. 3 wetschen. Zwetschen, Hauspflaumen, Hauszwetschen, Hauszwetschen, Muspflaumen, Bauernpflaumen, Thüringer Pflaumen, mit Ausnahme der Brennzwetschen, 20 Pf., Brennzwetschen 10 Bf.
Für Edelobst( epfel und Birnen) wird kein einheitlicher Höchstpreis festgesetzt. Hierfür darf dem Erzeuger durch die zuständigen Stellen ein nach der Güte und Verwertbarkeit des Obstes zu bemessender höherer Preis als 35 Pf. bis zu 80 Pi. ie Pfund, in besonderen Ausnahmefällen bis zu 1 M. je Pfund gewährt
werden.
Als Edelobst kommt ausschließlich allerfeinstes, schon bisher in Stückfrüchten gehandeltes Obst in Betracht, das vollkommen ausgebildet, ohne Schönheitsfehler und ohne Beschädigungen sei, den anerkannt besten Sorten angehören, das für die betreffende Sorte gültige Mindestgewicht aufweisen und beim Versand so sorgfältig verpackt sein muß, daß eine gute Ankunft gewährleistet ist.
Auf den Erzeugerpreis von Tafeläpfeln und Tafelbirnen dürfen Aufbewahrungszuschläge berechnet werden, und zwar für die Zeit vom 16. bis 31. Oftober je Zentner 3 M., vom 1. bis 15. November 2 M., vom 16. bis 30. November 2 M. und dann je Monat und Zentner 2 M. mehr. Für Wirtschaftsobſt dürfen Aufbewahrungszuschläge nicht gewährt werden.
In dieser tragischen Zeit gewährt das gelegentliche Durch rumpeln. Nivelle rechnete mit einem Fortschritt von zehn Nilo- blättern der alldeutsch - militärischen Vorkriegsliteratur doch auch meter in acht Stunden, mit der Einnahme Rimonts am ersten manche erheiternde Augenblicke. Der General v. Bernhardi beVormittag, Einnahme aons am Morgen des zweiten Tages. trachtet in seinem berühmten Buch„ Deutschland und der nächste Aim zweiten und dritten Offensivtage sollte das Vorrücken noch schneller sein und in der Richtung von Sedan Krieg" den Krieg gewissermaßen als eine gesunde Leibesübung, Neugegründete Haushalte ohne Wäsche. und Namur nach der Südspite Holland's erfolgen. Ni der sich kein Volf entziehen dürfe. As Menschenfreund wünschte Wie die Reichsbekleidungsstelle mitteilt, werden ihr in großen velle war der Ansicht, der Durchbruch durch die deutsche Front werde der gute General allen Völkern, daß sie sich dieser gesundheitbinnen 24, längstens 48 Stunden erfolgen, sonst könne die Schlacht fördernden Uebung recht fleißig unterziehen möchten. Darum Mengen ausgefertigte Bezugsscheine auf Waren vorgelegt, für die nicht gewonnen werden. Aber statt der erwarteten zehn Kilometer machten ihm die Vereinigten Staaten von Amerika nicht ge- die Ausfertigung von Bezugsscheinen ausdrücklich verboten ist. Sie rückten die Franzosen durchschnittlich nur 500 Meter, an einigen ringe Sorgen, in denen gerade damals, 1911, die pazifistischen macht daher erneut auf die in den Mitteilungen der ReichsbekleiBunften 2½ Kilometer vor. Am 17. April mittags' liek Nivelle Ideen große Fortschritte zeigten. Es ist nun geradezu rühstellung von Bezugsscheinen ist verboten, insohne irgendwelchen Druck seitens der Regierung aus eigenem An- rend, wie der gute deutsche General die Amerikaner warnte, besondere: 1. auf fertige aus dichten Stoffen hergestellte Vorhänge, trieb die Offensive einstellen, weil eine Schwächung der sich nur ja nicht dem schändlichen Friedenslaster gefangenzu- Markisen, Wetterrouleaus u. dgl. sowie auf dichte Stoffe, die zur Anfertigung von Vorhängen, Markisen usw. bestimmt sind, 2. auf deutschen Front nicht erzielt werden fonnte. Neben geben. Er schrieb: der ungenügenden Vorbereitung von Verbindungswegen, der unNichts Schlimmeres fann einem begabten und kräftigen Boffe Bettwäsche und auf die zu ihrer Herstellung bestimmten Stoffe nicht aber auf Inletts und Inlettgenügenden Ausbildung der Stoßtruppen, dem Versagen des Sa- widerfahren, als wenn es in unbestrittenem Genuß des sowie auf Matraßenbrell 3. auf Bademäntel und Badelaken, 4. auf Wäsche, z. B. Auch von stoffe nitätsdienstes und der außerordentlich schlechten Witterung vor and Friedens einem beruhigten Phäakentum verfällt. Tischwäsche, Mundtücher, Handtücher- nicht aber während der Offensive, sowie dem Umstand, daß die Angriffs- Einfluß auf die Politik gewinnen, außerordentlich gefährlich für die kleidung, Taschentücher, Hausschürzen, Wisch- und Scheuertücher. diesem Gesichstpunkt aus sind die Friedensbestrebungen, sobald sie auf Leibwäsche( Männerplättiväsche), Säuglingswäsche und-Bedispositionen von drei Armeekorps den Die Bezugscheinstellen werden nun darauf aufmerksam gemacht, sen in die Hände gefallen waren, was das französische Volksgesundheit, und die Staaten, die aus welchen Rücksichten immer in dieser Richtung tätig sind, untergraben die Wurzeln daß Ausnahmen von den erwähnten Bezugsscheinverboten nur Obertomando mußte, ohne seine Anordnungen zu ändern, waren es hauptsächlich die deutschen Maschinengewehre, die die Stoßkraft der ihrer eigenen Kraft. Den Vereinigten Staaten von Nordamerika in den von der Reichsbekleidungsstelle besonders hervorgehobenen Franzosen brachen und die vorgehenden Infanteriewellen förmlich zum Beispiel, die neuerdings für die Ideen des allgemei Fällen zulässig sind, z. B. bei Bettwäsche für Krante gegen ärztnen Friedens auch deshalb eintreten, um sich ungestört dem liche Bescheinigung oder für Wöchnerinnen und Säuglinge gegen bekanntlich mit dieser Schlacht den Geldgewinn und Geldgenuß hingeben zu können und die drei- Bescheinigung des Arztes oder der Hebamme oder gegen GeburtsDie Neugründung eines Haushalts Namen der Blutjäufer" erworben. Der gescheiterte Pfan brachte hundert Millionen Dollars zu sparen, die sie für Kriegsrüstungen kann als solcher Ausnahmefall nicht aufgefaßt werden. ausgeben, erwächst eine große Gefahr nicht so sehr aus der Möglichfeit eines Krieges gegen England oder Japan , sondern Käseverteilung. In der Zeit von Montag, den 5., bis DonHochverratsanklage gegen Eugen Debs. gerade daraus, daß sie alle Konflikte mit ebenbürtigen Gegnern neratta, den 8. Auguit, wird an diejenigen Kunden, die in die auszuschließen und damit große politische Spannungen zu ver- Speisefettkundenlisten der in den Bezirken der 121., 124., 126. Gegen Eugen Debs, den ehemaligen sozialistischen Präsident- meiden suchen, die doch allein die sittliche Ausbildung des Volks- bis 128., 130. bis 132., 182., 196. und 229. Brotkommission gelegenen schaftskandidaten der Vereinigten Staaten , ist Anflage wegen charakters ermöglichen. Wenn sie auf diesem Wege fortschreiten, Geschäfte( Filialen. Verkaufsstellen) eingetragen sind, pro Kopf Hochverrats erhoben worden. Sie gründet sich auf eine Stede, werden sie in Zukunft für eine solche Politik schwer zu büßen haben." 125 Gramm Käse verteilt. in der Debs auseinandergesetzt hatte, daß die Kriegsziele Die Sorge, daß das amerikanische Volf im Frieden verder Entente wesentlich mit denen der Mittel- fommen fönnte, find wir nun, Gott sei Dant, los. Allerdings mächte identisch seien. Außerdem setzte sich Debs für die England und Japan sind heute nicht Feinde der Vereinigten Anerkennung der russischen Sowjetregierung ein. Debs wird seine Gedanken natürlich mit Leidenschaft zum bringen würden, auch noch mit Amerika Krieg zu bekommen, Staaten, sondern ihre Bundesgenossen. Daß wir es fertigAusdruck gebracht haben. Aber wenn einzig die mitgeteilten Punkte die Gründe der Anklage bilden, so bleibt nur die An- das hat selbst Bernhardi vor sieben Jahren sich nicht träumen nahme übrig, daß im Lande Wilsons jeder böje kritische Gedanke laffen. Und war doch ein schneidiger, alldeutscher Kavallerie über den Krieg der Dollarrepublik als Hochverrat angesehen general 3. D.!
niedermähten.
General Nivelle hat
ihn um seinen Oberbefehl.
wird.
Von
Letzte Nachrichten.
Bei Albert und an der Vesle.
Die Fünfundzwanzigpfennigstücke aus Nickel gelten vom 1. Oftober 1918 ab nicht mehr als gefeßliches Zahlungsmittel. diesem Zeitpunkt ab ist außer den mit der Einlösung beauftragten Kassen niemand verpflichtet, diese Münze in Zahlung zu nehmen. Englischer Heeresbericht vom 3. August abends. Die FortBis zum 1. Januar 1919 werden diese Fünfundzwanzigpfennig- schritte unserer Patrouillen im Abschnitte von Albert stücke bei den Reichs- und Landesfassen zu ihrem gesetzlichen Werte in Zahlung genommen.
Für die streikenden Eisenbahner in der Ukraine sind in Moskau laut„ Jswestija" 150 000 Rubel gesammelt worden. Außerdem hat der Kongreß der Bauarbeiter beschlossen, einen Tagesverdienst für die Streifenden zu spenden, indem er im voraus 100 000 Rubel hierfür bewilligte.
dauern an. Wir halten einen größeren Teil des Geländes, das vorher der Feind westlich der Ancre innehatte, besetzt. Wir warfen starke Streifabteilungen füdöstlich von Hebuterne vollständig zurück. Amerikanischer Bericht vom 3. August. Der Feind wurde in Verwirrung über die Vesle- Linie getrieben. Seit dem 18. Juli haben wir im Laufe unserer Unternehmungen 8400 Gefangene gemacht und 133 Geschüße genommen.
Eine Lederbörse in der Laubenkolonie wurde von der Kriminalpolizei entdeckt und aufgehoben. Es hatte sich herumgesprochen, daß seit einiger Zeit auf einem Laubengelände bei Halensee eifrig wurden auch gewerbsmäßige Schleichhändler auf die Gelegenheit Leder gehandelt wurde. Ein Fuhrherr von dort, der auf dem Gelände seinen Wagenplatz hat, bot Leder unter der Hand an. aufmerksam, und einer überbot den anderen. Aber auch die Krimnialpolizei erhielt Kenntnis von den Geschäften. Ein Kommiñar
Ge
fuhr mit seinen Beamten hinaus, um sich zu beteiligen, erhielt Einblick in den Betrieb und konnte dann noch fünf Ballen, jeder Zentner schwer, beschlagnahmen. Wie die weiteren Grmittelungen ergaben, handelte es sich um ganz charakteristisite Schiebergeschäfte. Das Leder staminte von einem Vorarbeiter Karl Göbel, der auf einem hiesigen Güterbahnhof beschäftigt ist. Von dort hatte der Fuhrmann es nach seinem Gelände abgerollt. Göbel sagte erst, er habe das Leder ohne Papiere in einem Wagen liegen gesehen und geglaubt, es sei Schleichhandelsware. Endlich gab er jedoch zu, daß es regelrechtes Frachtgut sei und mit einem ordnungsmäßig ausgestellten Frachtbriefe versehen gewesen sei. Den Abiak batte man sich leicht gedacht. Er ertoies sich jedoch als ziemlich schwer. Man mußte sich an zu viele Leute wenden. Das Leder, das noch in seinem Versteckt lagerte, follte für 12 Mark das Pfund verschoben werden. Ein Ehepaar wollte es nehmen, suchte aber erst einen Käufer, der ihm 19 M. bot. Es fand einen Bewerber in einer Frau, die ihrerseits wieder für 20 M. verkaufen wollte. Zwei