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Heute kommt Hühnerfutter zur Berteilung. Die Geflügelhafter dagegen wurde der größte Teil der Einrichtung, ein Wagen und 14. Jeder die Hälfte. 5. Nur auf Antrag- R. Sch., Paukow. Benden Se mit den Buchstaben N bis S wollen sich in unserer Kriegswirtschafts- Wirtschaftsgegenstände ein Raub der Flammen. Das Feuer war fich mit dem Vertrage an das Arbeiterjefretariat, Berlin SO 16, Engelufer 15. abteilung, Rathaus, Zimmer 6, zur Empfangnahme der Bezug von der Tochter angelegt worden. Die Brandstifterin beging in scheine melden. Auf das einzelne Huhn entfäät 4 Pfund Futter. derfelben Nacht Selbstmord, indem sie sich bei der Alandbrücke von In der Woche vom 19. bis 25. August wird Fleisch nicht zur einem guge überfahren ließ. Verteilung kommen. Als Ersatz dafür werden gegen Abgabe der 10 Wochenabschnitte 34 der Fleischkarte 3 Bfund Kartoffeln auf den Kopf der Bevölkerung ausgegeben. Soweit Jugendliche nur die halbe Fleischration erhalten, wird ihnen auch nur die Hälfte der Ersatzmenge, d. 5. also Pfund Kartoffeln gewährt.

Gerichtszeitung.

Der falsche Schornsteinfeger. Als der größte Taubenbieb Berlins und Umgegend wird der Klempner May Redel ange­sprochen, der sich gestern wiederum wegen gleicher Diebstähle vor Der zweiten Ferienstraftammer des Landgerichts II verantworten mußte. Redel ist ein ganz unverbesserlicher Taubendieb, der des­megen viele Male bereits vorbestraft ist. Diese schweren Dieb­stähle verübte er immer ebenso dreist wie raffiniert, indem er sich als Schornsteinfeger verkleidet ungehindert Pugang zu den Dächern verschaffte und von bort in die Taubenverschläge ein ftieg. Jetzt wurden ihm wiederum mehrere derartige Ein­brüche zur. Last gelegt, bei denen mehreren Besizern über 80 Tauben, darunter sehr wertvolle Brieftauben, entwendet worden waren. Man hatte ihn insofern dieser Diebstähle überführt, als er einer Frau eine Anzahl bereits geichlachteter Tauben ver­fauft batte, die als die gestohlenen Brieftauben durch Handteller­große Reichsadler auf den Flügeln gekennzeichnet waren. Bedel behauptete zwar, diese Tauben von einem richtigen Schornsteinfeger erworben zu haben, mit Rücksicht auf seine Vorstrafen schenkte ihm das Gericht jedoch keinen Glauben, sondern verurteilte ihn zu vier Jahren Zuchthaus.

Eingegangene Druckschriften.

Kriegswirtschaftliche Verordnungen betr. den Wirkungsfreis des 1. t. Handelsministeriums von Dr. Arnold Lehmann. I. Nachtrag. 11 Kr. +10 Prog. Verlagsaufschlag. Manzsche Verlagsbuchhandlung, Wien . Joseph Montfort. Bon Albrecht Schaeffer. In Ppe. 7,50 M. Insel- Verlag, Leipzig , Kurzestr. 7.

Das Frauenstimmrecht vor dem badischen Landtag. Zwei Reden des Abg. Estar Mujer. 50 Pf. G. Braunsche Hosbuchdruckerei und Verlag, Karlsruhe i. B.

straße 15.

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Briefkasten der Redaktion.

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6. 15.

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A. S. 422. Tunlichst einmal im Jahre soll Urlaub gewährt werden. W. 419. Der Absender muß sich an das Aufgabepoftamt wenden. G. S. 53. Das betreffende Gesetz für Desterreich ist uns nicht bekannt. R. G., Warschau . Nach§ 615 Abs. I ruht die Rente während einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Dionat. 2Behrmann M. N. 35. Die Verfügung ist vom 18. 11. 17. G8 werden die Leute über 41 Jahre und mit größerer Kinderzchl ausgewechselt, jedoch nur, wenn sie bisher in borderster Linie waren. 8. 73. Krankheiten und Gebrechen an den unteren Gliedmaßen. Tauglich zum Landsturm. N. A. 800. 1. Benn 3hr Sohn noch Soldat ist, ja. 2. 2äßt sich mit Bestimmtheit nicht sagen. Bir raten zu nochmaliger Operation, wenn dadurch die Aussicht einer Besserung besteht. 3. M. 16. 1. Bon 17 bis 60 Jahren. 2. Als Ar­beiter werden Sie ohne Rücksicht auf das Alter angenommen. 3. Rein. 4. Läst sich nicht bestimmt beantworten. Bir raten zur Vorsicht. Mr. M. Sie werden nicht entlassen, da Sie die deutsche Staatsangehörigkeit noch befiken. 2. 25 779. Feldpost 2100. Darüber bestent feine Bestimmung. Sie bekommen beides ab 1. Juli nachgezahlt. Mt. St., Karlshorst 100. Die lette Quittungsfarte und die früheren Aufrechnungsbescheini­gungen beim Bersicherungsbureau der Gemeinde persönlich einreichen. 2. M. 96. Die spanische Botschaft befindet sich Berlin W 10, Regenten. Dort wird der Antrag auf Altersrente aufgenommen und weitergegeben. G. 2. 2003. 21 M. bro Monat. Erbschaft 21. Eine Verpflim­Spandau 50. Der Beitritt zum Konsumverein ist durchtung zu Urlaubserteilung zu diesem Termin besteht nicht. Sie können sich aus zu empfehlen. Auch Spargelder sind dort sicher angelegt. Es besteht vorläufig feine Aussicht, daß Heeresnäharbeiten an neue Be- berechtigt, innerhalb sechs Wochen die Erbschaft auszuschlagen. Eat fie ja gemeinsam einen Rechtsanwalt nehmen. 5. F. Ihre Schwester war merberinnen bergeben werden. G. M. 82. Stöln a. Rh. wird ver- dieses nicht, so haftet fie auch für die Schulden. 23. V. 999. Das treten durch den Reichstagsabgeordneten Meerfeld ( Sozialdemokrat), der Kriegselterngeld beträgt höchstens 250 M. jährlich und wird nur für die Wahlkreis Dortmund- Hörde durch Dr. Erdmann( Unabh. Sozialdemokrat). enthaltsort des Zigeuner bauptmannes Petermann zu erkundigen. Soltau 27. Wir haben Wichtigeres zu tun, als uns nach dem Auf- Zeit der Bedürfti afeit gezahlt. Antrag Gemeindebureau. Es muß ein An­frag auf Umschreibung der Unterstügung auf den zweiten Sohn ebendaselbst r. Gl. Eine Fachschrift für die Grabdenkmalsbranche ist:" Der deutsche Eine Reflamation ist nicht möglich. gestellt werden. .. 81. 1. Sie unterstehen dem Hilfsdienstgesez. Steinbildhauer", München , Amalienstr. 2.-W.( 23. 100. Die Adresse genügt. R.. 21. Die Frau muß sofort das Mieteinigungsamt und wo solches nicht ist, das Amtsgericht um Entscheidung auf Grund der Bundes­2. 2. 100. Ein der­ratsverordnung vom 26. Suli 1917 ersuchen. G. B. 28. Sie fönnen bei dem Unter­artiger Beschluß besteht nicht. fügungsbureau Ausgleichsunterstützung beantragen.- den Bezirisausschuß. E. S. 41. Erst asserstand am 13. 14. R. G. 29. Entlassen werden Sie wohl kaum werden, nur auf Antrag von der Front zurüdgezogen werden. Memel Tilfit 7. 2. 70. Berlin NW 7, Reichstag . F. F. 39. Wenn Bedürftigkeit Bregel Insterburg borliegt und der Bruder die Mutter vor der Einziehung ganz oder über- Weichsel Thorn wiegend unterhalten hat, fann die Löhnung gezahlt werden. Ein Ober Rechtsanspruch besteht nicht. G. R. 43. Entzieht sich unserer Kenntnis. O. A. J. Kommen Sie mit dem Kaufvertrag in die Sprechstunde. Aus Rache gegen die eigenen Eltern ist die 31jährige Jba Koch Otto 1910. 1. Wenn Sie widersprechen, ruht die Stlage, da sie in Warthe aus Vielbaum zur Brandstifterin geworden. Die St. war schon der Wahrnehmung des Rechts behindert sind. 2. Schwerlich. 3. Darüber häufiger mit ihren greisen Eltern des Geldes wegen in Streit ge fönnen Sie ja Vereinbarungen treffen. 4. Dem Teil, welcher nicht schuldig raten. wobei die Tochter gegen die alten Leute tätlich wurde, so ist. 5. Das ist Gefühlssache. 3. E. 22. 1. Nein. 2. Ja. 3. Nein. daß Nachbarsleute und auch der Drtsvorsteher einschreiten mußte. 4. Eine Nachuntersuchung fann angeordnet werden. 5. Wird verschieden Nach einer solchen Auseinandersetzung am legten Montag entfernte gehandhabt. Feldgrau 193. Die Sache wird noch nicht beendigt sein. fich die Tochter mit der Drohung, die Eltern würden schon noch an SW. 22. Der gestellte Strafantrag fann in diesem Falle nicht zurüc R. M. 100. genommen werden. sie denten. Gegen 11 Uhr abends brach plötzlich in dem von haben. Die Zeit läßt sich nicht vorher bestimmen. Die Reklamation dürfte Erfolg Stube 53. 1. bis den Eheleuten Koch bewohnten Hause Feuer aus, das, 3. Ja. R. B. 17. Auch Ausländer müssen Steuern zahlen für das da das Gebäude mit Stroh gedeckt war, sehr rasch um hier gewonnene Einkommen, genau so tote jeder Inländer. E. Sch. 32. fich griff. Nur mit Mühe konnten sich die alten Leute retten,. und 2. Ohne Beranlagung ist die Steier nicht zu zahlen. 3. Ja.

Aus aller Welt.

Sozialdemokr. Wahlverein Berlin- Schöneberg.

Bezirk 9.

Am 12. b. Mts. verstarb im Alter bon 49 Jahren

unser Mitglied, der Schrift­feger

Max Rzepka

Ehre seinem Andenken!

Die Einäscherung findet am Sonnabend, den 17.6.M., bormittags 10 Uhr, im Stre­matorium Berlin , Gerichts straße 37, statt.

Um rege Beteiligung ersucht 15/4 Der Vorstand.

Volks­Feuerbestattungs­Verein Groß- Berlin

Am Montag, den 12. Aug verstarb unser Mitglied

Max Rzepka

Schöneberg, Ebersstr. 12a.

Die Einäscherung findet am Sonnabend, den 17 Aug. bormittags 10 Uhr, im Sere matorium, Gerichtstr. 37/38, statt. 300/18 Friebe seiner Asche!

TYPOGRAPHIA.

Den werten Mitgliedern die betrübende Nachricht, daß unser treuer Sangesbruder und stellvertretender Chor­führer, Stollege

Max Rzepka

am Montag, den 12. Auguft, abends 6 Uhr, nach schwerem Leiden im 50. Lebensjahre verstorben ist.

Sein fiets reges Inter effe für den Verein sichert ihm ein dauerndes An­denten.

Die Einäscherung findet am Sonnabend, den

17. August, vorm. 10 Uhr, im Krematorium Gericht­Straße 37/38 statt.

Recht zahlreiche Beteili gung, besonders der Sänger, erwartet 57/4 Der Vorstand.

Statt Karten! Für die bergliche Teil­nahme und reichen Kranz­spenden beim Hinscheiden meiner inniggeliebten Frau, unferer einzigsten Tochter und Schwiegertochter sagen wir hiermit unseren herz­lichsten Dank. 280/14

Berlin , den 14. August 1918. Tresdomstr. 18.

Baul St tebler

im Namen der trauernden Hinterbliebenen.

Allen Freunden und Be­tannten bie traurige Nach­richt, daß mein lieber Mann, unfer guter Bater, Schwieger bater und Großvater, der Drechsler

Hermann Germey

im 54. Lebensjahre nach langem, schwerem Leiden am 13. August, früh 5 Uhr, sanft entschlafen ist.

Dies zeigt tiejbetrübt an Witwe nua Germey geb. Goldacker nebst Kindern. Neukölln , Mareschstr. 12. Die Beerdigung findet morgen Sonnabend, den 17. August 1918, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Neuköllner Gemeinde­Friedhofes aus statt.

Hlla. Kranken- und Sterbe­kaffe der deutschenDrechsler und deren Berufsgenoffen Ersatzlaffe. Verwaltungsstelle Berlin B.

Am 13. Auguft verstarb nach langem Leiden unser Mitglied 39/5

Hermann Germey

Neukölln, Maresch str. 12. Ehre seinem Andenken!

Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 17. August, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des neuen Neu­töllner Gemeinde- Friedhofs, Mariendorfer Weg, aus statt.

Ordnerfchaft

der neuen freien Volks­bühne.

Hiermit die traurige Nach richt, daß unser Stollege

Paul Hetz

nach schwerem Leiden ge storben ist.

Die Beerdigung findet am Sonnabend, nachmittags 44, Uhr, auf dem alten Neu fölner Gemeindefriedhof, Nudower Straße, statt. Um rege Beteiligung bittet 155/4 Der Vorstand.

Deuticher Metallarbeiter- Verband. Verwaltungsstelle Berlin . Den Mitgliedern zur Nach­richt, daß unser Kollege, der Dreher

August Wolf

Ablershof, Bismardstr. 31, am 14. Auguft gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, den 18. August, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Gemeinde­Friedhojes in Adlershof aus statt.

Rege Beteiligung wird er wartet.

116/8

Die Ortsverwaltung.

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Deuticher

Buchbinder Verband. ( Zahlstelle Berlin .) Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Kollege

Hermann Sabor

an seiner Verwundung ge­storben ist.

Ehre feinem Andenken! Die Beerdigung findet heute Freitag, den 16. August, bormittags 11 Uhr, auf dem jüdischen Friedhof in Weißen­fee( neue Halle) statt. Zahlreiche Beteiligung er wartet 23/4

Die Ortsverwaltung.

Danksagung.

Für die liebevolle, herzliche Teilnahme und für die zahl­reichen Blumenspenden bei der Beerdigung meiner lieben Fraut unserer guten Mutter

Anna Franke

fagen wir allen Beteiligten, ins, besondere dem Genossen Küter für die trostreichen Worte unsern herzlichsten Dant. +194 Chr. Franke nebst Kindern.

Danklagung.

Für die herzliche Teilnahme sowie die zahlreichen Kranz­Spenden bei der Beerdigung unferes lieben Sohnes Bruno fagen wir allen Verwandten und Bekannten, besonders der Direktion sowie den Artisten, Schauspielern und dem Bersonal des Birkus Sarrajani, ber Intern. Artiſtenloge, dem Kraft­turnverein Süd- Ost, dem Ring­sportverein Hellas, Witwe Scho nert und der Firma Niebe, Abt. Dittmann, unsern herzlichsten Dant. 2925b

Familie Otto Wehner, Gubener Str. 8. Dantiagung. Für die vielen Beweise Herz­licher Teilnahme sowie für die reichen Stranzspenden bei der Beerdigung meines lieben Mannes und guten Vaters unferen herzlichen Dant. Frau Agnes Klein u. Töchtern.

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Bekanntmachung.

II. Nachtrag Ortstrantentaffe für Berlin­

zur Satung der Allgemeinen

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Dem§96 2161. 6 der Satung. ift folgendes nachzutragen:

Die Mitglieder des Ausschusses haben für Teilnahme an der Ausschußfizung Anspruch auf Entschädigung in Höhe von 8,-. einschließlich des Fahr­geldes. 269/10 Beschloffen in der Vorstands. bezw. Ausschußsigung bom 24. Mai 1918

4. Juni 1918.

Der Vorstand. G. Bigalke, H. Pflanz, Vorsitzender. Schriftführer.

Genehmigt. Charlottenburg , 26. Juli 1918. Kgl. Oberversicherungsamt Groß- Berlin. L. S.( gez.) von Gostkowski. Mr. II. B. K. 308/18.

Beröffentlicht. Berlin - Steglit, 16. August 1918. Der Vorstand. G. Bigalke, H. Pflanz, Borsitzender. Schriftführer.

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