Einzelbild herunterladen
 

Die Neugestaltung Polens .

Neue österreichische Pläne.

Die Wiener Neue Freie Presse" glaubt versichern zu können, daß eine Annäherung zwischen den beiderseitigen Regie­rungen stattgefunden habe, und daß unter den möglichen Lösun­gen die a ustro polnische Lösung, die Vereinigung von Ga­ lizien mit Kongreßpolen im Anschluß an die Donaumonarchie jetzt im Vordergrunde sei".

fämpften Raumgewinn durchschnittlich nur 15 bis 21 Rilometer Französischer Bericht vom 5. September abends. Im Laufe Raum gewonnen, täglich also 1000 bis 1500 Meter. Es wäre des Tages festen unsere Truppen die Verfolgung des auf dem sogar durchaus denkbar, daß die deutsche Heeresleitung an sich Rückzuge befindlichen Feindes an der Front des Nordkanals und des Besle fort und machten trotz des örtlichen Widerstandes, dem gerné rascher sich vom Feinde loslösen und ihn in die traurige sie an manchen Punkten begegneten, bedeutenden Fortschrift. Am Wüstenei bis zur Siegfriedstellung hineinlocken würde, wenn Ufer des Nordkanals und der Somme halten wir Falvy und nicht die Sicherung zahlreichen für die Schlagfertigkeit des Offoy. Südlich nähern sich unsere Linien der Straße nach Ham, Heeres erforderlichen Gerätes, von Lebensmitteln, von Schieß­die wir von Le Plessis- Patte d'Oie bis Berlancourt bejezt halten. bedarf, von Anlagen aller Art einen hartnäckigeren Widerstand Südöstlich dieses Dorfes geht unsere Front über Guivry, Caillouel, notwendig machen würde. Denn ihr eigentliches Gepräge er Orepigny, nördlich von Marset Dampocourt und die Wälder und hält die Schlacht dadurch, daß der Gegner in ihr mit aller Macht Unter der austropolnischen Lösung wurde in Deutschland unserer Fortschritt etwa 6 Kilometer. Auf der ganzen Front der die Ränder südlich von Abbecourt. An einigen Punkten beträgt eine große Entscheidung erreichen will und deshalb bis vor furzem die Personalunion zwischen Dester- Ailette begann der Feind, der durch die Kämpfe, die sich seit dent feine Uebermacht zu immer wiederholten Widerstößen ansett, reich- Ungarn und dem vereinigten Galizien 20. Auguft abgespielt haben, erschöpft ist, heute gegen 3 Uhr während die deutsche Heeresleitung diese Entscheidung im gegen- und Kongreßpolen verstanden. Eine solche staatsrechtliche vor unseren Truppepn zu weichen. Auf der Verfolgung der wärtigen Augenblick nicht wünscht. Es mag wohl sein, daß sie Konstruktion erscheint jetzt den Desterreichern als zu schwach und deutschen Nachhuten haben unsere Einheiten nördlich der Ailette auch zwischen Arras und Soissons den Entscheidungskampf hätte zu wenig widerstandsfähig Sie wollen jetzt mehr als rasche Fortschritte gemacht. Pierremande und Autreville find in annehmen können und daß der feindliche Stoß hier, wie früher eine Personalunion, sie wollen sogar eine über den österreichisch - unserem Bejib, ebenso ein großer Teil des Waldes von Couch. schon wiederholt, schließlich im Sande verrieseln würde. Aber ungarischen Ausgleich hinausgehende Realunion mit Polen . la Ville und machten Fortschritte bis etwa ein Kilometer füdlich Weiter östlich besetzten wir Folembrah, Couch le Chateau, Couch die deutsche Heeresleitung bleibt in der Verteidigung dem Ver- mit anderen Worten: Wenn auch dem mit Galizien bereinigten bon Fresnes . Auf dem rechten Flügel geht unsere Front über fahren treu, das sie im Angriff befolgte: die feindliche Kraft Rongreßpolen eine weitgehende Selbstverwaltung zugesprochen den Ostteil von Landricourt, südlich der Ailette halten wir die allmählich zu zermürben, mit der eigenen hauszuhalten. wird, der eine Ausschaltung aus den spezifisch innerösterreichi- Linie Neuviller- sur- Margival, Bregny und die Abhänge westlich So glaubt fie die Ueberlegenheit des Gegners immer wieder schen Angelegenheiten entspräche, so soll doch eine so enge staats- vom Fort Conde. Mehr als 30 Dörfer find im Laufe des Tages auszugleichen, sich selbst aber die letzte Reserve aufzusparen. So rechtliche und Verwaltungsgemeinschaft bestehen, daß es nicht, auf diesem Teile der Front zurückgenommen worden. Nördlich des glaubt sie, den feindlichen Vernichtungswillen schließlich zu wie in dem Verhältnis zu Ungarn , eine gemeinsame Kriegs- Vesle halten wir die Aisne zwischen Conde und Vigil Arch. Unfere brechen, weil der mögliche Gewinn die weiteren Opfer nicht mehr wirtschaft unmöglich macht. Die Neue Freie Presse" schreibt: inie geht nördlich von Dhuizel, Barbonval und über die Hoch­lohnt, und so zu dem Verständigungsfrieden zuge­Wenn die übrigen Aronländer jemals auch noch den Ernäh­

-

fläche der Ferme Beauregard.

Bahnbau in Kurland und Litauen . Kowno , 6. Septem­

langen, den alle Einsichtigen herbeiwünschen. rungsüberschuß von Galizien verlieren sollten, wären sie auch im Der Krieg ist in diesem Augenblick und ist es wohl stets- mehr noch ein Ringen der moralischen als der materiellen Frieden ohne die Einfuhr aus der Fremde in beständiger Gefahr ber. In umfassender Weise wird nach Abschluß der erforderlichen Kräfte. Die Entscheidung wird für die vernünftigen Kriegs- des Hungers mit seinen Folgen im Kriege. Papierener Schutz ge- Vorarbeiten vom kommenden Frühjahr an daran gegangen wer­und Litauen durch Bahnbauten ziele dessen fallen, der sich die letzte Reserve an sittlicher Kraft, nügt nicht. Wir müssen die Macht haben, welche in solchen Lebens- den, Kurland fragen dem Recht zur Seite stehen muß, namentlich dann, wenn wirtschaftlich zu erschließen. Folgende bisher einglei­an entschlossenem Willen des Widerstandes bewahrt hat. fige Bahnen werden, wie die Baltisch- Litauischen Mitteilungen" er­Der letzte Entscheidungskampf wird für den Gegner um fo bon Wien aus trotz der Freiheit, die dem Königreiche Polen zu fahren, weigleifig ausgebaut: Schaulen - Mitau , Radfiewi schwieriger werden, je tiefer er in die Einöde eindringen muß, schwieriger werden, je tiefer er in die Einöde eindringen muß, gestanden werden wird, und trotz der ihm versprochenen Selbstän- lischfi- Jewke- Kaltuhnen, Muranjcwo- Mitau. die die Kämpfe des vorigen Jahres in erschreckender Tiefe ge- bigkeit die großen Interessen der Monarchie in einem Königreiche ne u werden folgende eingleifige Streden gebaut: Kugeleit schaffen haben, und die gegenwärtig noch wüster, trauriger, arm- mit einer ganz nationalisierten Beamtenschaft und einem nationalen Muvawjewo- Stenden- Domesnäs, feliger wird. Der Schild, den sie vor unsere Heere legt, wird die Heere geschützt werden sollen. Eine Personalunion wäre für diese Alt- Aug- Neuenburg- Tukkum, Telsche- Kellimiang- Deteki oder ernsten Zwecke ganz unzureichend.... Leomewe und Hafenpet- Goldingen- Wahnen- Tuffum. siegreiche Abwehr im Verteidigungskampfe erleichtern.

Der U- Boot- Konflikt mit Spanien . Aeußerungen v. Hinges.

Wien , 6. September. Die Neue Freie Breffe" veröffentlicht Aeußerungen, die Staatssekretär von Hinge zu einem Wiener Berichterstatter Madrider Blätter über die deutsch - spani­schen Beziehungen tat. Der Staatssekretär erklärte: Es ist richtig, daß die Note Spaniens diesmal einige Härten enthält. Wir

laffen.

Gänzlich

Memel - Telsche- Schaulen,

Der Fortschrittskandidat für Berlin I . Geh. Justizrat Kempner.

" Das Königreich müßte in eine solche staatsrechtliche Ordnung etngefügt werden, daß wir eine erträgliche innere Politik haben könnten und nach außen nicht zu einer, nationalen, aus den besonderen Verhältnissen hervorgehenden Stimmungs­Die Aufstellung des Geheimen Justizrats Maximilian politit der Polen gedrängt würden. Die Wehrfähigkeit, die zum fortschrittlichen Reichstagskandidaten für finanzielle Leistungsfähigkeit und die wirtschaftliche Abfabfähigkeit Rempner von Oesterreich dürfen durch die staatsrechtliche Veränderung in Berlin I , die am letzten Donnerstag in einer erweiterten Vor­Galizien nicht leiden. Der Unterbau muß fest sein, damit das standssitung der fortschrittlichen Organisation dieses Kreises er­Gebäude nicht zusammenstürze." folgt ist, bietet der Welt eine artige Ueberraschung. Geheimrat Wenn von der neuen staatsrechtlichen Konstruktion berlangt Stempner ist ein in Berlin sehr bekannter und angesehener Jurist, glauben jedoch, darüber schon aus dem Grunde hinweggehen wird, daß sie eine erträgliche innere Politik in Desterreich ver- aber als politische Persönlichkeit ist er bis jetzt, d. H. bis zu seinem zu können, weil Spanien im Kriege sich unserer Landsleute über See in wärmster Weise angenommen hat und wir Spanien dafür bürge, bezieht sich das offenbar auf den Wunsch der Deutschen , 65. Lebensjahr, nicht hervorgetreten. Eine fortschrittliche Lokal­dankbar sind. Diese Dankbarkeit, bekanntlich ein echt deut- durch Ausschließung der Polen die Mehrheit gegenüber den forrespondenz erinnert daran, daß Geheimrat Kempner Gefretär scher Charakterzug, beeinflußt auch unser politisches Ver- Tschechen und Slovenen im engeren österreichischen Reichsrat des ehemaligen Reichstagspräsidenten v. Fordenbed gewesen ist, halten. Wir sind bemüht, die aufgetauchten Differenzen in fried 34 gewinnen. Wenn aber auf der anderen Seite ein inniger aber das ist schon ziemlich lange her. G3 scheint fast, daß man lichem Geiste beizulegen und glauben, daß dieses Bestreben auch wirtschaftlicher, verwaltungsrechtlicher, militärischer und politi- sich in der Fortschrittlichen Volkspartei , da man sich auf einen bei Spanien vorhanden ist. Es besteht für Spanien fein Intereffe scher Zusammenschluß gewünscht wird, so wird sich diese Ansicht politischen Kandidaten nicht einigen fonnte, auf einen unpoplitischen Deutschland gegenüber andere Wege zu gehen als bisher. Ebenso faum ohne die Bildung eines weiteren Reichsrats erreichen verständigt hat. Die fortschrittliche Presse Berlins , die bisber einheitlich gegen Tassel und für Dernburg Etellung ge haben auch wir kein Interesse daran, die freundschaftliche Gesinnung Die Ungarn verlangen als Gegenleistung für die innige nommen hat, scheint sich bei diesem Ausweg beruhigen zu wollen. zu berlassen, wie wir sie Spanien gegenüber bisher bestätigten. Verschmelzung Bolens mit Desterreich einen Entgelt im Süd- Nach dem Gothaer Generalanzeiger" sollen die Unabhän­osten: Bosnien und die Herzegowina, womöglich gigen beabsichtigen, Richard Müller als zähltandidaten aufzustellen. aber auch das österreichische Kronland Dalmatien sollen an Bon anderer Seite wird der Landtagsabgeordnete Adolf Hoffmann den ungarischen Staat in ähnlicher Weise angeschlossen, werden, genannt. Die englische Regierung fährt mit ihrem Versuche fort, den wie es Kroatien und Slavonien schon sind. Die bisherigen Spieß umzudrehen und die bolschewistische Regierung eines Reichslande würden im ungarischen Abgeordnetenhause durch völferrechtswidrigen Verhaltens zu beschuldigen. etwa 30 Abgeordnete vertreten sein. Es fann für sicher gehalten Sei hat zunächst den bolschewistischen Vertreter in London , werden, daß eine solche Lösung die Südslawen nicht be. Litwinoff, unter Arrest gestellt, bis alle britischen Ver- friedigen würde. Aus allem geht eins hervor: Es handelt sich nicht mehr um treter in Rußland freigelassen sind und die Erlaubnis erhalten haben, nach Finnland zu gehen. Ihre eigene Unschuld an den die polnische und südslawische Frage. Das österreichische Vorgängen in Rußland sucht die englische Regierung durch ein Problem ist in seiner ganzen Breite und Tiefe Reuter- Telegramm zu befräften, wonach seit ungefähr zwei Mo- aufgerollt. naten feine unmittelbare Verbindung zwischen dent englischen Auswärtigen Amt und Petersburg bestand. Neuter macht weiter Mitteilungen über die Austauschverhand­lungen, die zwischen England und Rußland geschwebt hatten. Tschitscherin hatte angeboten, die Engländer nach Finnland frei­zugeben, fobald Litwinoff in Norwegen angekommen sein würde. Darauf habe sich die englische Regierung nicht eingelassen.

England und die Bolschewiks.

Litwinoff Englands Geisel.

-

Die Kämpfe im Westen.

Douai in Flammen.

Die Vaterlandspartei an der Front. Reichstagsmehrheit und Kriegslage.

Nach Mitteilungen, die uns aus dem Felde zugehen, werden dort immer noch Flugschriften der Vaterlandspartei eifrig ver­breitet. In einem uns besonders mitgeteilten Fall erfolgte die Verteilung am legten Sonntag auf einem Kirchplatz kurz vor dem Gottesdienst. Eine dieser Schriften ist von C. Scholz­Hamburg verfaßt und von Bürenstein in Berlin gedruckt. Sie führt aus, daß man auf keinen Fall nach dem Beschluß der Reichstagsfraktion handeln dürfe, das wäre ,, nicht nur völkischer Selbstmord, sondern sogar Vaterlands verrat". Der Beschluß des Reichstages dürfe auf keinen Fall ausgeführt wer den. Insbesondere jei von den Gegnern eine fräftige Kriegsentschädigung zu verlangen. In einer anderen Schrift, die im allgemeinen nur ein Aus­Nachdem die Kriegslage Deutschlands jetzt so vorzüglich ist, wie nur wenige sie vor eini gen Monaten zu erhoffen wagten, kommt der Beschluß der Reichstags mehrheit überhaupt nicht mehr in Frage.

Berlin , 6. September. ( WTB) Nach der Zurückverlegung unserer Stellung vom 2. zum 3. September haben Großlämpfe nicht mehr stattgefunden. Nachdem der Feind lange nichts mehr Die Prawda" vom 2. September teilt mit, daß im Gebiet bemerkt hatte und immer noch auf unser alten Stellungen schoß, von Tscherepowetz, im Gouvernement Wologda und Galißsch fühlte er erst zögernd, lange nach Beendigung unserer Bewegun- zug aus der ersten ist, heißt es: Verschwörungen entdeckt wurden, die sich um die englische gen, durch Batrouillen, denen Tanks beigegeben waren, gegen un­Mission in Wologda gruppierten. Es wurden zahlreiche jere zurückgebliebenen Nachhuten vor. In den einspringenden Bersonen füfiliert, von denen, wie Prawda" sagt, die meisten intel bei Arlaeug wagte er sich noch nicht hinein. Erst bisher in der Roten Armee als Offiziere dienten. am 4. nachmittags fanden hartnädige Rämpfe bei Juchy Ein Leitartikel der Prawda" rechtfertigt den Angriff auf die und Moeuvres statt. Der starte Verkehr auf den Straßen, englische Botschaft, wegen dessen ein neutraler Konsul Sinowiem die Schanzarbeiten der Engländer in unseren alten Gräben bei intervelliert hat, mit der Aufdeckung der Verschwörung und hebt Arlaeug und westlich Socourt- St. Quentin wurden von unserer das loyale Verhalten Deutschlands hervor. Artillerie wirksam unter Feuer genommen.

-

sweftija" vom 5. September teilt weiter mit: Mit Wissen Allmählich erst wird das Störungsfeuer des Gegners der außerordentlichen Kommission wurde ein fiktives Ietti stärker. Dagegen sette er die finnlose 3 er störung von Douai sches Nationalfomitee gegründet, das auf 20 charts burch Granaten mittleren und schwersten Ralers fort. So wurde Wünsche einging, sein Geldangebot aber zunächst zurückwies. gestern durch einen Volltreffer das schöne Theater vernichtet; der In einer Geheimsißimg bei dem amerikanischen Konsul Pool west teil der Stadt steht in Flammen. - Cambrai wurde die Frage der lettischen.Autonomie besprochen. Die wurde durch Bombenabwürfe schtver heimgesucht; viele Einwohner Diplomaten machten kaum ein Hehl aus ihrer Verwunderung wurden wiederum getötet und verwundet. Ein feindliches Bombe:- über die Vertrauensfeligkeit der Letten, die zu glauben schienen, geschwaber von 7 Flugzeugen freiste am 4. gegen 11 Uhr vormit daß für die Entente jezt die Zeit sei, sich mit solchen Kleinig- tags über Valenciennes , als es überraschend von unseren Kampf­feiten abzugeben. Nach der erwähnten Sizung nahm ein Ber- fliegern angegriffen wurde. Sie warfen darauf wahllos in das trauensmann des Komitees 700 000 Rubel, die ihm von Lock- Innere der Stadt ihre Bomben ab. Das Portal der St. Peters­hart ohne Quittung übergeben wurden, entgegen, lieferte aber firche wurde getroffen. Von diesen 7 Flugzeugen wurden zwei noch diesen Betrag an die Sicherheitsbehörde ab. über Valenciennes und weitere brei auf dm Rückvege bei Denfin abgeschossen.

Bei der Beiseßung des Kommissars Urizki fanden auf dem Marsfelde englandfeindliche Kundgebungen statt.

Die Reichstagsmehrheit hat monatelang vergeblich dagegen protestiert, daß sie durch alldeutsche Flugschriften an der Front herabgesezt und verleumdet wird. Vielleicht erkennt man aber jezt doch, an allen maßgebenden Stellen, daß die weitere Ver­breitung solcher Schriften nicht zeitgemäß ist.

Zucker für den Sekt. Seftfellereien als kriegswichtige Betriebe. Der Zuder ist knapp und knapper geworden. Im fünften Ariegsjahce wird er von besonderer Wichtigkeit werden, weil es infolge der schlechten Obsternte an Marmelade fehlen wird und deshalb möglichst viel Zucker für die Herstellung von Kunsthonig berivendet werden foll. Es ist daher nicht recht begreiflich, wes­halb noch immer viele Millionen Kilo Zuder für ziemlich nubloſe, jedenfalls aber entbehrliche Erzeugnisse verwendet werden dürfen. Groß ist zum Beispiel der Zuckerbedarf der Konditoreien für teure Kuchen, die kaum noch diesen Namen verdienen. Die Stadt Englischer Heeresbericht vom 5. September nachmittags. Nöln hatte vor längerer Zeit schon den Konditoren die 20 000 Pfund Gestern fand nördlich der Lys ein scharfer Kampf statt. Keine Reaktion, aber Berhaftungen. Morgens griffen unsere Truppen die Höhe 63 südwestlich von monatlich entzogen. Die Konditoren setzten aber bei Messines an, nahmen dieselbe und machten über hundert Ge- der Bentralstelle in Berlin die Wiederbeliefe. Niew, 4. September. Nach einer Meldung der niewskaja fangene. Nachmittags griffen wir das Dorf Ploegsteert an, er- rung mit 3uder durch. Nun erfährt man, daß auch den Myst" erklärte der Minister des Innern Ristiatowski den oberten es, machten weitere hundert Gefangene und erbeuteten Seftfellereien, die sich bisher mit Sacharin behelfen mußten, Bressevertretern, es herrsche feinerleit Reaktion. Die Abänderung eine Anzahl Maschinengewehre. Nördlich der Höhe 63 waren Zucker zur Verfügung gestellt wird. So schreibt die Firma Hendell des Semstwowahlrechts erfolgt unter nationalen Gesichtspunkten, unsere Truppen andauernd im Wytschaete - Abschnitt tätig, wo der u. Cie in Wiesbaden an einen Kunden: um dem kulturell und national hochstehenden mittleren Bauern- Feind wiederholt, aber erfolglos angriff. An der Lys- Front tum die Führung zu geben. Das Ukrainische solle alleinige Amts- halten unsere Truppen jezt die Hauptlinie Voormezeele- Wul bergham- Ploegstreet- Nieppe- Laventie- Givenchy. Südlich von sprache sein. Neuve Chapelle bis Givenchy gewannen wir die alte, früher am Der Landwirtschaftsminister Rolofolgem entwidelte den 9. April von uns gehaltene Linie wieder und befeßten östlich von Pressevertretern folgendes Programm: Givenchy Teile der alten deutschen Stellungen. An der füdlichen Schaffung fräftigen Kleingrundbesizes; Landkommissionen ar- Front griff der Feind gestern abend unsere neuen Stellungen beiten fast überall, ihre Aufgabe ist leberwindung von Gemein- bei Jnchy- en- Artois heftig an, wurde aber nach hartem Kampf Der Sett muß den Kriegsgewinnern erhalten bleiben, und gelage durch Zusammenlegung, Weiterverkauf staatlichen Landfonds abgewiesen. Wir verbesserten unsere Stellung südlich von man darf diesen wertvollen Zeitgenossen nicht zumuten, fünstlich an bäuerliche Bevölkerung, Sebung landwirtschaftlicher Technik. Das Moeuvres und östlich von Hermies und nahmen Neuville- Bour- gefüßten Schaumwein zu genießen. Man erinnert sich, daß schon Schicksal des Gemeindebesites ist besiegelt. Der bon Manancourt abgewiesen. Auch in der Nähe von Péronne fand im vorigen Jahre das Generalfommando in Koblenz die Sektfel­Schicksal des Gemeindebesites ist besiegelt. Der joubal. Ein feindlicher Gegenangriff wurde gestern abend östlich gejüßten Schaumwein zu genießen. Man erinnert sich, daß schon Ankauf von Gütern wird beginnen. Da ein Angebot ein Gefecht statt, unsere Linie wurde leicht verbessert. Während lereien zu friegswichtigen" Betrieben erklärt hat. zu nicht hohen Preisen vorliegt, ist die Enteignung nicht nötig. der letzten vier Tage machten die englischen Truppen über 16 000 Die ausreichende Versorgung unserer Kinder mit Brotaufstrich Diese Agrarreform fann nur allmählich fich verwirklichen. Gefangene und erbeuteten über hundert Geschüte. und Buder scheint weniger friegswichtig zu sein.

Als eine Folge des mit der Ukraine abgeschlossenen Friedens ist es gelungen, aus jenem Lande eine größere Menge Buder nach Deutschland einzuführen er foftet allerdings ein Biel­faches des deutschen Buderpreises und unsere Regierung hat daraufhin die Verwendung von Zuder zur Süßung des Schaumweines in beschränktem Umfange freigegeben....