Plebiszit für die Regierung!
Ein Vorschlag.
Unter dem Vorwande, daß in Deutschland feine anerfannte Regierung bestehe, droht die Entente, uns von der Friedenskonferenz auszuschließen.
Im roten Tag" fordert der Professor Karl Binding als Notbehelf die Einsetzung einer Reichsverweserschaft durch ben( nicht mehr existierenden! E. K.) Bundesrat und Reichstag. Ratürlich wäre das eine gegenrevolutionäre Lösung des Problems
Aber nichtsdestoweniger besteht die Notwendigkeit, daß wir schon vor dem frühestens Ende Februar zu erwartenden Busammentritt der Nationalversammlung der Regierung eine feste und einwandfreie Grundlage geben, daß wir die sechs Teitenden Männer, die unsere Reichsverweser sind, zu„ Boltsbeauftragten" im wahrsten Sinne des Wortes machen.
Als revolutionäres Mittel hierzu schlage ich vor das Plebiszit, die Volfsabstimmung. Die zu stellende Frage wäre etwa folgendermaßen zu formulieren:
Ift das beutsche Wolf damit einverstanden, baß die Regie. rung Ebert- Haase bis zum Zusammentritt der tonstituierenden Nationalversammlung die Geschäfte des Reiches leitet, insbesondere die Friedensverhandlungen mit unferen Gegnern führt?- Antwort: ja oder nein.
Groß- Berlin
Spektakelbund.
Herein, herein in unsern Bund!
Bei uns da wird gebacken.
Den Magen, der euch bald verschwund, könnt ihr jegt voll euch sacken.
Wir rühren euch den Phrasenbret; genießt ihn mit Behagen!
Doch, daß er auch recht schmackhaft sei, wird Schaum dazu geschlagen.
Wenn euch auch dies noch nicht genügt- wir können weiter dienen. Es wird was Feines zugefügt: Wir haben große Rosinen!
Wie? Was? Verdammt, ihr wollt ihn nicht, den schönsten aller Stuchen?
Auch nicht den Hafer, der uns sticht? Ha Bourgeois! Ha Eunuchen!
Wels, Wally Sepler. An alle Arbeiter, Angestellten und Beamten
toie, bezeichnenderweise ebenfalls das Beschäftigte Berfonat auf. Mit dem Magiftrat war auch feine Uebereinstimmung Aber die Richtlinien zu erzielen, nach denen das Mietseinigungsamt zu arbeiten habe. Das Amt vertrete die Auffassung, daß eine Mietssteigerung um 20 Broz. zulässig und angemessen sei, wogegen der Ausschuß wolle, daß keinerlei Steigerung eintrete und daß Ermiffionen unstatthaft sein sollen.
Beantragt wurde ferner, den Demobilisationsausschuß anzu weisen, die zurüdlehrenden Soldaten nicht zu entlassen, damit die Familie im Genuß der Kriegsunterstützung bleibt. Um Arbeitslosen Beschäftigung zu geben, sollen Notstandsarbeiten in Angriff genommen werden unter gleichzeitiger Einführung von Schichtwechsel. Frauen von Kriegsteilnehmern, deren Männer zurück und in Arbeit find, sollen entlassen werden.
Lachmund griff den Bollzugsausschuß an, weil er fich dem Magistrat gegenüber nicht energisch genug gezeigt habe und so zu leiner positiven Arbeit habe tommen fönnen. Keine Verordnung des Magistrats bürfe hinausgehen, ohne vom Vollzugsrat gegen gezeichnet au sein. Er bedauere auch, daß nicht schon längst die Enteignung der Hausbesizer durchgeführt fei.
jezen.
Einen anderen Antrag, in dem geforbert wurde, der A.- und S.- Rat möge sich mit der Klarstellung seiner Rechte gegenüber der Reutölner Soldatenwehr befaffen, vertagte man auf die nächste Sigung, weil noch Verhandlungen ſchweben.
Günther ist gleichfalls für fchärferes Vorgehen. Der.- und 5. Rat dürfe fich den Teufel darum kümmern, ob irgendein Ministerium es billigt oder nicht, er Oeffentliche Kundgebung für die Nationalversammlung. müfie fich unter allen Umständen dem Magiftrat gegenüber durchAn der Abstimmung nehmen teil alle über 20 Jahre alten Männer und Frauen. Sie geschieht ohne Aufstellung Wahlkampf. Um kommenden Sonntag, vormittags 10% Uhr, fin. Die fozialdemokratische Bartet Groß- Berlins eröffnet den Ein Antrag, dem Dberbürgermeister und bem bon Wählerlisten nach dem Verfahren, das Genosse bet in 13 der größten Säle eine öffentliche Rundgebung für die Bürgermeister je einen Beigeozbneten zur Seite Scheidemann hier vorgeschlagen hat. Nur verein- Nationalversammlung statt. Folgende 26 Nebner bam. Rebnerinnen au stellen, sowie ein weiterer Antrag auf Einfeßung einer facht dieses sich noch ganz bedeutend, denn es brauchen feine werden über das Thema„ Sozialismus und Demokratie Rommission aur Regelung der Gehälter, wurden sahlvorschläge mehr eingereicht zu werden, sondern die Ne- fprechen: Erwin Barth , Bauer, Braun, Breuer, Ebert, Emmel, der Verfassungstommission aberwiesen, die gebildet wurde, um eine gierung läßt einfach Stimmzettel deuden, auf denen ja und Ernst, Hedmann, Heilmann, Heine, Hirsch, Fr. Juchacz Kagenftein, Berfaffung für den A.- und E.- Mat auszuarbeiten. nein steht. Krüger, Landsberg , Gertrud Lodahl , Lüdemann, Molkenbuhr, Auf diese Weise ist es möglich, in allerfürzester Zeit die mirus, Scheidemann , Schmidt, Schulz, Stüdlen, Fr. Bielhaber, Regierungsgewalt in Deutschland auf eine Grundlage zu ergeht die Aufforderung, in Massen su erscheinen. Auf die Teilstellen, die auch von unseren Feinden anerkannt werden muß.nahme der Soldaten und Frauen wird besonders gerechnet. Näheres Für die Parteien bedeutet diese Art der Abstimmung fein wird morgen im Anzeigenteil bekanntgegeben. Opfer, denn es gilt ja nur, ein Provisorium bon wenigen Wochen zu bestätigen, das ohne diese Abstimmung ja ohnehin in raft bleiben würde. Es handelt sich bei der Abstimmung nicht um die Frage, ob je mand die jetzige Regierung dauernd wünscht, sondern nur darum, ob er fie mangels einer sonst vorhandenen Staatsgewalt bis zum 3ufammentritt der Nationalbersammlung mit der Führung der Reichsgeschäfte be Ich glaube daher, daß diese Abstimmmg niemandem irgendwie schaden, der Sache Deutschlands aber unendlich nügen würde, und bitte daher die Deffentlichkeit, diesen Vorschlag ernstlich in Erwägung zu ziehen. Erich Kuttner.
trauen will.
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Mehr Seife im Januar! Auf Grund der Bekanntmachung über einmalige Sonderzuteilung von St. A.- Seife vom 29. November 1918 dürfen auf den Januarabschnitt der laufenden Seifentarte einmalig statt 50 Gramm 100 Gramm R. A.- Seife verabfolgt werden.
Sprengung der Mariendorfer Gemeindevertretung. Die zu gestern einberufene Gemeindevertretersitzung hatte eine umfangreiche Tagesordnung, unter anderem Einführung des Acht stundentages, Eriverbslofenunterstützung, Notstandsarbeiten, Befoldungsreform für Bureauhilfskräfte und Gemeindearbeiter, und deren Geliebten, tourden in einem Hotel in der Dirffenstraße Eine Bande schwerer Einbrecher, bestehend aus fünf Männern Teuerungszulagen, Bewilligung von Mitteln für den Sicherheits- festgenommen. Die Betreffenden hatten es hauptsächlich auf dienst und für den Arbeiterrat. Infolge der in den letzten beiden Juweliere abgesehen, wie die Goldfachen beweisen, die bei der Veröffentlichen Versammlungen betriebenen Agitation der Spartakuffe haftung vorgefunden wurden. Beim Berhöre ergab sich, daß zivei unter Eberlein, die anberaumten Gemeindevertretersizungen als von ihnen, Soldaten, fich wiederholt gerühmt hatten, sie hätten nicht mehr zu Recht bestehend auseinanderzujagen, war die einen Matrosen erschoffen. Nach diesen Reußerungen hatten die Sizung unter Bustimmung und Gegenseichnung ber Revolution, einen Einbruch in ein Seidenwarengeschäft verübt. Beiden in der Nähe des Schloffes, etiva acht Tage nach Ausbruch des Arbeiter und Soldatentats eingeladen Auf der Straße wurden fie mit ihrer Beute von zwei berittenen Bor Eintritt in die Tagesordnung wurden die aus dem Felde heim- Matrosen angehalten. Diese forderten sie auf, vor den Pferden gefehrten Bertreter bom Gemeindevorsteher Holle begrüßt; hierauf her nach der Wache zu geben. Als ein Pferb scheute, kam einer Die Sozialiſirungskommission hat sich gestern nach kurzer Ge- verlangte Waldheim als Vertreter des Arbeiterrats darüber Aus- ter Verhafteten hinter die Patrouille, schoß auf einen der Maschäftsordnungsdebatte auf Montag verlagt. Es handelte sich vor funft, wer die Soldaten und Sicherheitswache beordert habe. Der trofen und traf ihn so schwer, daß er tot vom Pferde fant. Nurz allm um die Frage, ob sie als eine Sachverständigenfommission der Regierung oder als freie Stommission zu betrachten sei. Die leh- Bürgermeister erwiderte, daß er diese Anordnung gegeben hätte zum nach ihrer Verhaftung wurden die beiden Ginbrecher, wie sie belet- vede es um tere Auffaffung war die überwiegende. Zavede der allgemeinen Sicherheit, die nur vorbeugend wirken solle. haupten, damals wieder entlassen. Vielleicht handelt es sich um Waldheim protestierte im Namen des Arbeiterrats und unter allge- hof im Friedrichshain beerdigt und erst nachträglich festgestellt den erschossenen Matrosen, der zunächst unbekannt auf dem Fried meiner Zustimmung des zahlreich erschienenen Publikums gegen eine derartige willfürliche Handlungsweise und verlangte, daß die Frauenvortrag. Die Deutsche Gesellschaft zur Bea Mache sofort nach Hause gefchidt werde. Er appellierte an die Butämpfung der Geschlechtstranthesten veranstaltet hörerschaft, die Ruhe zu bewahren und übernahm dafür die Ber - heute, abends 6 Uhr, im Bürgerfaal bes Berliner Rathauses einen antwortung, daß keinem der Gemeindevertretung etwas zu Leide großen öffentlichen Vortrag mit Lichtbildern für Frauen und
Gewerkschaftsbewegung
Letzte Nachrichten.
Die Generalkommission der Gewerkschaften tritt für 39 die ausländischen Arbeiter ein. geschehe. Hierauf erfolgte Eintritt in die Tagesordnung, und Mädchen. Herr Stabsarzt Dr. Röschmann wird über Aerztwurde Genosse Weber( 1. S.) als Schöffe in fein Amt einge ich es über das Geschlechtsleben" sprechen. Der EinDie Generalfommiffion der Gewerkschaften Deutschlands hat führt. Für die finanzielle Beteiligung der Gemeinde an der Ge- tritt ist frei. an den Rat der Boltsbeauftragten folgendes Schreiben gerichtet: sellschaft„ Märtische Heimstätte" und Siebelungsgesellschaft im Der Bund der technisch- industriellen Beamten veranstaltet am Sonntag, Bei der jetzigen Umstellung des Wirtschaftslebens haben sich Streise Zeltow" follten 10 000 m. bewilligt werden. Bei dieser Ge- den 8., 9 Uhr vormittags, im Stadttheater Moabit , N. 87, Altfür die in Deutschland beschäftigten ausländischen Arbeiter Unzu- legenheit machte der Gemeindevorsteher babon Mittellung, daß die Moabit 47/48, eine Mitgliederversammlung, in der über Höhe und Umträglichkeiten ergeben, auf die die unterzeichnete Generalfommission Gemeiide zwischen der Großbeerenstraße und der Lichtenrader zustellenden Forderungen gesprochen werden soll. fang der von ihm in der jeßigen Beit gegenüber den Unternehmern aufder Gewerkschaften Deutschlands den Nai der Voltsbeauftragten mit dem Erjuchen aufmerksam macht, eine schleunige Regelung her. Chaussee ein Gelände zum Bau für 200 Wohnungen an eine Ge- Ein Druckfehler ist in unserem Bericht über die Versammbeizuführen. sellschaft zur Verfügung gestellt habe. Die Zustimmung zur Belung der Kriminalbeamten( Morgenausgabe 385 bom Der dänische Gesandte in Berlin , Graf Moltke, hat sich an die toilligung der 10 000 M. fonnte nicht erfolgen, da Eberlein im 6. Dezember) gu berichtigen. Polizeipräsident Gichhorn Generalfommission gewandt mit dem Hinweis darauf, daß dani- Saal erschien und dieses für die Spartatusleute das Beichen war, hat in seinen Ausführungen gegen den Mißbrauch der Krischen Arbeitern, die seit langen Jahren in Deutschland ansässig die Situng au sprengen. Aus der Mitte der Hörerschaft erscholl der minatpolizei su politischen 8weden gesagt, daß allerfind, jest nahegelegt wird, Arbeit in ihrer Heimat zu suchen, unser Ruf: Wir haben unsere Bustimmung nar erteilt, bings der Verfolgung( nicht: Be folgung) einer Aufforderung Land also zu verlassen. Die beigefügte Anlage 8 enthält eine Bebas bie Gigung die Söhne der Gemeinbearbeiter zum Mord- gleichgültig, ob fie fich gegen Liebknecht oder Hinden3 fanntmachung, die die Direktion der Norddeutschen Metallwerte in bewilligen foll; Ihr habt gar nichts mehr su bebung oder sonstwie richtet- nicht als„ politisch" anzusehen set. Berlin im Einvernehmen mit dem Arbeiterausschuß und Arbeitertat im Betriebe angeschlagen hat und in der unter 1 die im Betriebe#immen!" Auf dieses Signal stürmte alles auf die Gemeinde. beschäftigten Ausländer aufgefordert werden, sich möglichst wieder vertreter ein und drängte nach vorn. Bom Arbeiterrat versuchte Groß- Berliner Parteinachrichten. eine Beschäftigung in ihrer Heimat zu suchen. Genoffe Brandt( I. S.) die Zuhörer zu beruhigen, wurde aber Wahlkreis Niederbarnim . Die für Sonnabend, ben 7., angeGegen diese Bragis erheben wir Einspruch. Es darf nicht das gar nicht angehört. Eberlein forderte nunmehr zur Ruhe und Be- fündigte Streisfonferenz findet im Sizungssaale des ParteiErgebnis der Revolution sein, daß die Freizügigkeit aufgehoben sonnenheit auf; er verlangte, die Gemeindevertreter sollten nach vorstandes, 1. Hof, Eingang 2, vierte Stage, statt. Ihr geht eine wird und ausländische Arbeiter, die in Deutschland bis jetzt ihr Hause gehen, da sie in Mariendorf nichts mehr zu sagen haben. Vorstandssitzung voraus, die uin 5 Uhr, Lindenstr. 114, stattfindet. Brot fanden, munmehr über die Grenze abgeschoben werden. Der Die Geschäfte und Geschide der Gemeinde werden vom Arbeiterrat dänische Gesandte weist in seinem Schreiben an uns mit echt erledigt. Schöffe Weber( 11. S.) fonnte sich auch kein Gehör darauf hin, daß in Dänemark auch sehr viele deutsche Arbeiter an verschaffen. Schöffe Maaß( Bürgerlich) richytebe einen Appell an fässig sind und daß die dänische Regierung schließlich genötigt werden könnte, gegen diese Arbeiter in der gleichen Weise vor die Versammlung, aber jede vernünftige Auseinandersehung war zugehen, wie es hier in einzelnen Fällen bereits geschehen ist. awedlos; die Anwesenden wollten nichts weiter, als den Versamm. Eine weitere telephonisch übermittelte Nachricht der dänischen lungsbeschluß, Behinderung ber ordnungsmäßigen Erledigung der Gesandtschaft geht dahin, daß dänische Arbeiter, die während des sehr wichtigen Punkte der Tagesordnung, in die Tat umsetzen. Strieges in der hiesigen Industrie Beschäftigung fanden und nun Dieses ist nun auch, troz aller Bemühung von seiten des bestehenbei der Demobilisierung arbeitslos werden, auf Schwierigkeiten den Arbeiterrats, gelungen. Die Sigung wurde vom Gemeinde. stoßen, wenn sie ihre Bässe für die Heimveise nach Dänemark visiert vorsteher für aufgehoben erklärt.-- Bemerkt fei noch, daß sich unter Vortrag halten, in dem er die gesamte Wirtschaftslage des Reichs haben wollen. Auf dem Berliner Polizeipräsidium soll von ihnen ber Nachweis der bis zum Lage der Abreise bezahlten Steuern der Zuhörerschaft ein gang Teil junger Mädchen und halbwlichfiger behandeln will. Wegen der Nottz der B. B. N.", die übrigens nicht offiziös berlangt worden sein, bevor der Sichtvermert ausgestellt werden Burschen befand. tönnte. Möge ein formales Nedyt dieses Verlangen begründen, fo Bon einer Rokalforrespondenz wird dazu noch gemeldet: Das sind, daß die Arbeiter und Soldatenräte in den ersten 14 Tagen halten wir es doch für untunlich, diese Forderung zu stellen. Wenn Resultat der Aussprache war, daß der Arbeiter- und Soldatenrat 800 Millionen Mack verausgabt hätten, ist von verschiedenen Ardie Leute aus unserem Bande abreisen wollen, dürfen ihnen keine befannt macht, daß er in seiner Gesamtheit das Vorgehen Gberleins beiter und Soldatenräten gegen Stebattionen eine Art 8eugnisSchwierigkeiten bereitet werden, denn wir haben zurzeit jelbst ein auf das schärffte mißbilligt; baß er die Sprengung der gestrigen schchen wegen anderer Notizen, bie fich mit den Arbeiter- und Sol8wangsverfahren eröffnet worden Das gleiche ist ge Intereffe an der Entlastung des Arbeitsmarktes. Die Steuerlei Gigung als einen Putsch der Spartatusgruppe betrachtet und nicht stung darf aus sozialen Gründen nicht als Bedingung für die Ab reiſe angeführt werben. Die eventuellen Ersparnije ber Beute gesonnen ist, sich von biefer Gruppe vergewaltigen an laffen. Durch die von der Reichsleitung verfündet worden ist, ist ein derartiges batenräten beschäftigten. Mit der vollständigen Breßfreiheit, werden bei dem jezigen schlechten Stande unserer Baluta ver. den Vorsitzenden des Arbeiterrates Waldheim wurden noch im Laufe Vorgehen nicht vereinbar. Die Arbeiter und Soldatenräte müssen schwindend, wenn fie in ausländischer Währung umgerechnet wer- der Nacht das Minifterium des Innern und der Vollzugsrat von einsehen, daß die Bebelligung der öffentlichen Stritif ein Mittel der den, und die Leute haben, wenn sie in der Heimat angelangt find, dem Vorfall benachrichtigt und Hilfe erbeten. Der Vollzugsrat alten Machthaber ist, dessen Anvendung ihnen nicht würdig ist. mit einer längeren oder fürzeren Periode der Arbeitslosigkeit wird heute einen Bevollmächtigten nach Marienborf schicken, um die stidyt auf diesem Wege, sondern nur durch Marlegung der tat zunächst zu rechnen. Es wäre deswegen im höchsten Grade unfozial, Angelegenheit zu untersuchen. Im Interesse der Gemeinde erklärt fächlichen Verhältnisse und öffentliche Zurüdweifung ungerechter wenn man ihnen hier die Steuern bis zur Abreise in Anrechnung sich der Arbeiter und Soldatenrat bereit, die Geschäfte so lange Angriffe fann ihrer Suche gedient toerden. bringt, bevor der Sichtvermert ausgestellt wird. Wir haben diesen weiterzuführen, bis ein endgültiger Bescheid der Behörde erfolgt letten Fall bereits dem Ministerium des Innern in Preußen, 3.. des Herrn Eugen Ernst , mitgeteilt, halten es aber dennoch für not und evtl. das Ausscheiden Cherleine aus dem Arbeiter und Solwendig, daß seitens der Reichsregierung eine Anweisung ergeht, batenrat verfügt ift. Audy Bürgermeister Bolle hat wegen der Bes bie im ganzen Reich Berücksichtigung findet. Ergebenft gewaltigung des Gemeindeparlaments Beschwerde beim Begirt ausschuß eingelegt.
Die Generalfommiffion der Getverkjahaften Deutschlands . ges. G. Regien.
Auch uns find vor einigen Wochen bereits ähnliche Klagen gugegangen und es ist daher der Schritt der Generalfommission nur zu begrüßen.
Achtung, Dachbeder! Baut Beschluß der Tariftommission beträgt die Arbeitszeit vom Sonnabend, den 7. Dezember, 8 Gtunden. Der Lohn wird auf 2,20 m. pro Stunde festgesest. Die Arbeitsbermittlung findet nur noch vom paritätischen Arbeitsnachweis der Stadt Berlin , Gormannstr. 30 II, aus statt.
Die Finanzlage des Reichs. Die Ausgaben der A.- und S.- Räte. Staatssekretär Schiffer wird in den nächsten Tagen einen
Die Ernährungskatastrophe in Oesterreich . Wien , 6. Dezember. Das österreichische Reichsernährungsamt hat beschlossen, vom 8. Dezember ab keine Brot
Die Geschäftsstelle des Arbetter- und Goldaterrats befindet na farten mehr auszugeben. im Rathaus, Zimmer 29. Sprechstunden von 8-1 Uhr. Wilson gegen jeden Militarismus. Sigung des Neuköllner Arbeiter und Soldateurates. Amfterdam, 6. Dezember. Das Reutersche Bureau meldet So stimmte in feinem Bericht als Mitglied bes Vollzugs- aus New York , daß Wilson vor seiner Abreise nochmals nachdrücausichuffes ein bewegliches Stlagelieb über die Widerstände an, bie lich erklärte, baß er fich den Arbeiten des Ausschusses entgegenstellen. Der Magiftrat
gegen den Militarismus in jeder Form habe sich entschieden geweigert, ihnen Sig und Stimme einzuräumen. Tämpfen werde. Die Bertrümmerung des preußischen Militarismus Auch gegen die Mitwirtung in den Bollstüchen lehnten sich Magiftrat, betrachte er als den wichtigsten Teil seiner Aufgabe,