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Groß- Berlin

Partelfunktionäre und Betriebsvertrauensleute

der S. p. D. Groß- Berlin. Sente Dienstag, den 11. März, nachmittags 5 Uhr, in den Kammerfälen, Teltower Str. 1-3, Ede Belleallianestraße: Funktionärkonferens der S. P. D.

1. Roti 2019 Sem Beebivat exflaffement Striego), r, nake- bed Rutgewerbemafeums Paft. Starten bel teilnehmer, getrennt nach Engeftellten und gewerblichen Arbeitern. Bertheim, Bote u. Bod unb am Saaleingang. Die Berorbnung fann im Ardyib ber Handelstammer gu Berlin , bas auch telephonisch Auskunft erteilt, eingesehen werden.

Das Leichenschauhaus wird jezt von bedeutenden Menschen maffen aufgesucht. Zu unserer am Montag früh veröffentlichten Bemerkung über die Organisation der Anstalt teilt ihr Borsteher gewöhnlichen Verhältnisse dieser schweren Beit eingerichtet ist. Im uns mit, daß die gange Anlage naturgemäß nicht auf die außer Bureau sind dem Vorsteher brei Beamte beigegeben, die Zeichenhalle Die Bartelfunktionäre der 48 Berliner Abteilungen und aber muß bei Eintritt der Dunkelheit gefchloffen werben, weil fie der angrenzenden Ortsvereine fowie sämtliche Arbeiterräte bisher keine künstliche Beleuchtung hatte und gerade jetzt eine Be­und Betriebsvertrauenslente einschließlich ber Bertraneus­leute der Beamten und Angestellten, die auf dem Boden der Sozialdemokratischen Bartel stehen, müssen vollzählig an­· wesend sein. Mitgliedsbuch und Ausweisfarte legitimiert.

Der Bezirksvorstand.

Die Vollversammlung

ber Groß- Berliner Arbeiter und Soldatenråte fubet morgen, mitt woch, vormittags 10 Uhr, in ben Germaniasälen, Chauffee­ftraße 110, Ratt.

Tagesordnung: Stellungnahme gum Ratefongres Der Bollzugsrat ber Groß- Berliner Arbeiter und Salbateurite. Rigarb aller Baul Rexa

Vollversammlung der Groß- Berliner Soldatenräte heute, Dienstag mittags pünktlich 1 he, im Gerrenhaus Tages orbnung: 1. Bablordnung&. Brüfung ber Banbate. 8. Ren wahl ber militärischen Bollzugsratsmitglieder( Garnisonfoldaten rate). Bahl der Delegierten an den Bollverfammlungen ber Groß- Berliner- a 6- täte. 5. Berfchiebenes

Die Berliner Die Berliner Stadtanleihe von 1919 ift eine Volksanleihe, ein Jeder soll zeichnen! zeichnen!

nicht in Bürzester Frist hergestellt werden önnte. Der Vorsteher leuchtungsanbage( bte unseres Grachtens ftets nötig gewefen wäre) bittet, daß Neugierige bem Schauhaus fernbleiben möchten, bamit nicht angehörige von Bernißten hinter ihnen suridstehen müffen und zu langem Warten genötigt werden. Die Feststellung der Toten ift oft beshalb sehr schwer, weil Bapiere, bie fich bei ihnen fanben, nicht mit nach dem Schauhaus gefchidt, fon­bern an anderer Stelle abgegeben wurden. Die Nachricht, daß das Beichenschauhaus am geftrigen Montag gefchloffen fein sollte, traf nicht su. Es wird nur dann gefchloffen, wenn teine anbelannten Beichen auszustellen find.

Reine 1 Rafe mehr Stettin und Reustrelit.

Arbetter- Samariterband. Rolonne Groß- Berlin. Ale Benoffen und Genoffinnen, welche außer ben beftebenden brei Wachen dies dem Borsigenden mitteilen, auch ihre Unfallstatistit gleich einsenden. tätig waren oder an anderen Stellen Wachen aufgemacht haben, wollen Die Legitimationsfarten müffen binnen zwei Tagen zur behördlichen Ab­stempelung auf der Neuen Bache( am Beughause) abgegeben werden.

Groß- Berliner Lebensmittel.

tarte 800 Gramm Trodengemüse. Neuköln. Abschnitt 163 ber Reuköllner Warenbezugs Berwendung größter Sorgfalt in ben Reutöllner städtischer Lebens.

Dieses Gemüse ist unter

mittelwerfen hergestellt, in den städtischen Küchen erprobt und hat dafelbft infolge seiner hervorragenben Beschaffenheit allgemeine Anerkennung gefunden. Der Verkauf erfolgt in denjenigen Ge schäften, in welchen die Anmeldung zum Bezug von Kolonialwaren bewirkt ist. Bortseßung der Ausgabe von Marmelade auf Ab­schnitte 104 und 105. Beanstandete Gemüsefonserven find von den Händlern umzutauschen und fönnen von diesen im städtischen Eis­werf eingewechselt werden. An Speisefett wird pro Kopf 40 Gramm und unregelmäßig. Für den weiteren Bezug von Fischen, Heringen, Butter und 80 Gramm Margarine abgegeben. Die Zufuhren an Fischen und Räucherwaren find infolge der politischen Lage stockend Räucherwaren und Marinaden wird in dieser Woche eine besondere Stundenliste in ben in Betracyt tommenden Geschäften zur Aus legung gelangen.

Lichterfelbe. r, 100, 230 g Brieß. zufammmen auf Nr. 101 umb 102 ber Rebensmittel­800 g Runthonig auf Rt. 105, 100 g Rubeln auf farte, 250 g geringe auf Nr. 19.

Wilmersdorf. Die vom- u. 6. Stat für die Verteilung ber Bazarettspende gebildete Kommiffion hat fich lonftituiert. Die Ber mehreren Personengligen nachteilung bes Restbetrages ber Lazarettspende soll an Wilmersdorfer Ariegsteilnehmer, insbesondere Kriegsbeschädigte und deren An­gehörige, auch Striegermitten uns Waisen, welche durch Krankheit aber sonstige Umstände in Not geraten find, erfolgen. Anträge sind an den Bollsbeauftragten Babowski, Nathaus, Bimmer 17, zu richten.

Abreißen von Blütentäschen. Der Eintritt bes Bocfcilings gibt Anlaß, vor dem massenhaften Abschneiden ober Abreißen von Blütentätchen- insbesondere bei Beiben und Safelsträuchern-

350 Bros. Steueraufles Anb in Bri bongefetjen, gegen su warnen wird buah diefe Unfitte nicht nur bas Aussehen 190 Bros. Im laufenden unb 170 Bros. im vorigen Jahre. und Bachstum der Bäume und Sträucher geschädigt, fondern auch ben Bienen, bie für die erste Frühlingetracht fast ausschließlich auf diese Räbchen angewiesen find, thre Haupternährungsquelle ent zogen. Es liegt daher im Intereffe unfever Boltsernährung und besonders der Krankenversorgung, das Abreißen von Blütentäbchen zu verhindern, ganz abgesehen davon, daß derartige Handlungen strafbar find.

Militärfahrscheine. Die fogen. Freifahrtscheine werben auf gehoben. Alle Militärpersonen müssen an ben Fahrkartenausgaben Militärfahelarten lösen. Nur die Militärfahrscheine mit Abschnitt 1 und Stontvollgettel bürfen noch für Transporte über 80 Mann be must worben. Bei der Lösung der Fahrbarten find nur befonders vorgeschriebene Aureise vorzulegen, die nur dann Gültigkeit haben, wenn fie neben der Unterschrift der zuständigen Militär­behörbe mit dem Dienststempel des zugehörigen Truppenteils ver fehen sind. Soldatenräte find zur Ausstellung dieser Ausweise nicht berechtigt. Jeber Urlauber muß fünftig außer dem Urlaubsschein noch einen biefer Ausweise zur Lösung der Militärfahrkarte er halten. Wird die Fahrlarte späterhin sur Erstattung der Baht foften beim Truppenteil gebraucht, so wird sie an der Bahnsteig Sperre nicht abgegeben. Die Militärpersonen, die ohne Bösung von Fahrkarten zur Reise nicht mehr augelaffen werden dürfen, follen ben Gtsenbahnbediensteten en ben Schaltern, Epercen und in den Zügen ihren schweren Dienst nicht noch weiter erschweren.

1 lhe mittags tam ein Schlächterfhrwert in rasender Fahrt die Das Schlächterfuhrwert im Glaferteller. Am Sonntag um Schillingstraße berab, um in die Blumenstraße einzubiegen. Der Denier des Wages, bet, mie fich alsbald herausstellte, fiernbagel betrunken war, lonnte das Pferd nicht regieren. So ereignete es sich, daß das Fuhrwerk in einen im Baufe Blumenstraße 6 befind lichen Glaserfeller hineinfuhr. Das Pferd stürgie burch bas siem­lich breite Fenster in ben Steller und blieb grischen zahlreichen bort getirilmerten Echeiben auf dem Arbeitstische des Blasermeisters liegen. Die Feuerwehr mußte berbeigerufen werden um bas Pferd aus dem Steller heraufzuholen. Bis auf einige Schnittwinden blieb bas Tier überraschenderweise unbeschädigt.

Der Direktor bes Königstädtischen Realgymnaftums, Geb. Etu­ermordet worden. Diese sind in die Wohnung bes Direttors in der Elisabethstraße 87/68 mit Gewalt und Baffen eingedrungen und haben ben Direktor mitfamt dem Mädchen erfchoffen. Dann haben fie geplündert und fich noch ihrer Untat gerühmt.

Melbung ber Arbeitnehmerzahl. Nach einer Berordnung bes Demobilmadjungsausschusses Groß- Berlin ist jeder Arbeit- bienzat Dr. Bötticher, und fein Dienstmädchen find von Banditen geber, ber& 8 mehr als 10 Arbeitnehmer be­fchäftigt, verpflichtet, bis sum 12 d. M. dem Demobil machungsausschuß im Berliner Rathaus, Bimmer 48, schriftlich an zuzeigen die Zahl der am 81. Juli 1014, am 1. April 1918 und am 2. Januar 1919 von ihm beschäftigt gewesenen angestellten uns ge werblichen Arbeiter, ferner die Zahl der von ihm& 8t. beschäftigten

Aufruf an alle Brillenträger!

( Nachdrud berboten.)

Nicht der Gründung eines neuen, überflüffigen Bereins gilt dieser Aufruf, sondern um wichtige Interessen handelt es sich.

Tragen Sie nicht eine Brille, sondern einen Streifer!

Das ist zwar das Gegenteil von bem, was früher die Kerzte anrieten, aber Umstände ändern bie Sache, und die erste haben ihre bisherige An­ficht auch geändert.

Früher war bie Brille bas bolllommenfte Augenglas, besonders wenn es darauf antam, nicht nur einen Rotbehelf für alterofchwache Augen zu haben, sondern um fomplizierte bauliche Fehler der Augen zu lorrigieren.

Groß- Berliner Parteinachrichten.

Geschichte bes Sozialismus beginnt am Donnerstag, abends 7 Uhr. Der Vertragsfurfus ber Bezirksorganisation Groß- Berlin über die im Bugendheim SW 68, Lindenftr. 8, IL of lints, 8 Teppen, statt. Begen Zerstörung der Aula des Stöllnischen Gymnasiums findet der Stursus Hörerfarten zu 1,50 V. find zu haben Buchhandlung Vorwärts, Linden Sugendfetretariat SW 68, Lindenstr. 114, born I links. firage 2, Dorich, Engelufer 15, Jofeph, Wilhelmshavener Str. 48, und im Erscheinen wird gebeten. Um pünfiliches

Mittwoch, abends 7 Uhr, im Schwarzen Abler, Chauffeestraße, Mariendorf , ftatt.( Richt bei Herolb 1) Mariendorf . Die Vollversammlung bes Bablvereins findet am

folgenden Gruppentolalen: L Schellbach, Königin- Elisabeth- Straße 6. Charlottenburg. Morgen Mittwo, 7 Uhr, 8 ahla bendin 11. Lerch, Friedrich- Karl- Blah 15. III. Leng, Tegeler Weg 97. IV. Ganger, Guttenftr. 24 VII. Brang, Spreeftr. 5. VIIL. Daut, Ballitr. 90. IX Reimer, Bilmers V. Grochom, Helmholtstr. 39. VL Stume, Cauerstr. 12. dorfer Str. 21. X Magienzemsty, ebbellir. 20. XL Fletcher, Kaiser­bamm 114. XIIL Schwarz, Windscheidstr. 14. XV. Denge, Boethe, Ede Schlüterstraße. XVI. Rausch, Liegenburger Str. 16. XVII Baech, Nante­ftrage 81. XVIII. Bernolath, Ansbacher Str. 48.

Donnerstag, 7 br: XIL Gruppe, Grimm, Bindigetbftr. 18. Steglit. Morgen Mittwoch Besirtsabenbe in folgenden Lo talens Rung, Fichteir. 67, Bratat, Schloßit. 121, Glément, Düppelstr. 7, Albrechtstr. 53, Sieble, Berlinide Str. 10. Mitgliedsbuch legislmiert. Thiel, Albrechtstr. 87, Stole, Lenbachstr. 8, Getßler, Sever- Str. 22, Müller, Miederichönbanien. Heute abend 7%, br bei Rettig, Blanken. burger Str. 4. febr wichtige Mitgliederversammung.

von Delar Bolle, mit 180 Lidibildern in natürlichen Farben, findet am Grscheinen unbedingt erforderlich. Wiärtliche Vorträge. Der Bortragsabend Die malerilde Davel legt, wo es gut Schonung der Augen beffer gewesen Ich freue mich sehr über den erhaltenen Streifer. wäre, Gläfer zu tragen. Für Militärs, Jäger, Sportsleute und im Er fist sehr gut, drückt nicht und ist trop ber fcharien Bureau Lätige ist er ebenso unentbebrlich wie für Nummer äußerst leicht. Ich werde nun wohl die Damen, welche von ihm seines unauffälligen ele­Brille, bie ich feit 30 Jahren trage, gang ablegen ganten und gar nicht entstellenden Aussehens wegen und mich nur noch Ihres Stueifers bedienen." entaüdt find.

2. Herold, Gr- lljes fiz.

Rochdem ich mich an diere fo febr angenehmen, Frau Staatsrat Ada G., Weimar , fchreibt: habe. ist mir jede andere Kneiferart unerträglich ge­letaten Gläser mit der brudlofen Mechanit gewöhnt worden.

Er flel beim Leien bornüber und ergab dann ein berzerrtes Bild und überanstrengte die Augen. Die Gläfer bingen nach außen feitmärts berab, und auch, wo bas( bei einem besonders breiten Nasen­rüden) nur in geringem Maße der fall war, paszten fie fich doch nicht dem Abftante der Eugen vonein Brennpunkte de lafes, hinter dem oberen und ander an; die BusiDe stand, statt genau hinter dem feulichen Bande u oft von dem einen Glas weiter entfernt als von dem andern. Hierdurch aber Weitere freiwillige Bulchriften lauten: fchielende Stellung gezwungen, was leberenfiren wurden wieberum die Augen in eine unnatürliche, Mit dem Lohmann- Kneifer bin ich außer gung, schnelle Ermüdung. Nervofität und Stepforbentlich aufrieden, denn beim Reiten oder hmerzen, befonders aber eine schnelle Berfchlechte. Laufen sist er böllig feßt, was ein großer Bor­rung des Sehvermögens verurfachte. Beutnant B. Berndt, s. 8t. im Felbe. Berbindlichsten Dan! für den Slemmer. Er fist la Jh batte mehrere Alemmer getragen, aber feiner hatte dielen guten Eig, wie der von Ihnen getaufte, welcher besser als jede Brille figt."

Ɖat trifft bente alles Rigt

Tur bie Brille batte einen genügend teften it mehr gui bei jeder Arbeit oder törperlichen Anstrengungen. Nur die Gläser der Brille paßten so genau vor die Der Lohmann neiter fist bei der an Hugen, daß diefe bei richtiger Bufammenstellung geftrengtesten törperlichen Tätigkeit so fest und ficher ber tünstlichen Linsen ungefähr dasselbe leisten wie eine gutpaffenbe Brille ohne jeben lästigen tönnen, wie normale, fehlerfreie Augen. Und nur Drud. bie Brille wurde beshalb verordnet.

aug ift."

Kanonier Dullin,& St. im Felbe. Der Lohmann meifer ift die empfehlens wertefte gur Beit egiftierende Konstruktion, und jeber, der fich jahrelang mit feinem alten Kneifer herumgequält hat, ist erfreut und beglüdi über den

Er fist auch genau so richtig, und jeder Arzt, Der Kneifer war berpönt, und damals mit der ihn fennt, wird erklären, daß er gegenüber der Recht. Er war bei der Arbeit unbequem, weil er Brille keinerlei Nachteile, aber manche Borzüge bat. fablet faß infolgebessen wurde er bielfach abge- Sp schreibt uns ein langjähriger Brillenträger: bequemeten, feften imb guten Sig.

REINHARD

Zeitfreiwillige vor!

Wer sich nicht zur Niederschlagung des Aufruhrs zur Verfügung stellt, macht sich mitschuldig am Treiben des spartakistischen Mordgesindels!

Schützt Eure Frauen und Kinder! Kämpft für Eure eigene Zukunft! Legt Bure Arbeit für ein paar Tage beiselte and kommt zu uns!

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