Berbrechen, denn die, die ihn angezettelt und geschürt haben, wollen durch das Stillegen der Kohlenproduktion bas ganze Wirtschaftsleben vernichten. Das ist fpartatistische Tattit. Sie wird von den Unabhängigen nicht verurteilt. Aber von uns soll man nicht verlangen, daß wir diese Taktik der Unab hängigen mitmachen.
Es liegen hier Anträge vor gegen die
Freiwilligenkorps.
Gewiß, diese sind eine sehr unangenehme Erscheinung, aber die Regierung war in die bittere Notwendigkeit verfekt, fich zur Aufrechterhaltung geordneter Zustände auf diese Verbände zu stügen, weil ihre andere Truppen leider nicht zur Verfügung standen. Ausschreitungen der Regierungstruppen müssen auf das schärffte geahndet werden, aber man soll auch nicht vergessen, was auf der anderen Seite an Ausschreitungen geschehen ist. Die Regierungstruppen find bis jetzt eine Stüße der Demokratie gegen die Diffatur.( Sehr richtig!)
Unsere Stritit an der Partei soll immer getragen sein von der Erkenntnis dessen, was möglich ist. Für uns, die wir die Berantiportung tragen, handelt es sich jetzt nicht um die Partei, sondern um das Wohl des ganzen deutschen Voltes. Stimmungen sind ja zu berücksichtigen, aber wir dürfen uns nicht von ihnen leiten lassen, sondern wir müssen tun, was wir für recht halten.( Lebhafter Beifall.)
Von den vielen vorliegenden Anträgen wird auf Vorschlag des Borfizenden Krüger zunächst ein Antrag besprochen, der der Rebaition des Vorwärts" ein Mißtrauensvotum tegen ihrer polic tischen Haltung ausspricht.
Berger
erhielt das Wort zur Begründung des Antrages. Das Vertrauen der Massen sei uns verloren gegangen, weil der Vorwärts zu verschiedenen Fragen nicht die Haltung einnehme, die dem Emp finden der Maffen entspreche. Das beziehe sich auf die Freiwilligen werbung, auf die Haltung gegenüber den Berhaftungen von Spar. tafiften. Der„ Vorwärts" dürfe nichts anderes sein als unser Barteiorgan. Er müsse, wenn es notwendig sei, auch gegen die Regierung Stellung nehmen. Regierungs- und Barteipolitif müßten scharf getrennt werden. Dem Empfinden der Maffen müffe Die Redaktion Rechnung tragen.
Stampfer
durch die Gemeinden unier Ausschaltung des Bivischenhandels ber teilt werden.
Die Regierung foll untersuchen, ob Angaben, welche die Freiheit" über eine gegen revolutionäre Tendenzen bekundende Rede eines Majors v. Stockhausen auf Wahrheit beruhen und wenn das der Fall, den Major sofort verhaften.
Die Regierung soll sich gegen einen Gewaltfrieden erklären, die Genossen sollen sie dabei unterstüben.
Groß- Berlin W
Gegen die Schließzung der Luxuslokale
wenden sich begreiflicherweise die Artisten, Mufiler und Gastwirls gehilfen. Ihre Organisationen haben gemeinsam eine wohlbegrün bete Eingabe an den Vorsitzenden der staatlichen Verteilungsstelle Groß- Berlin gerichtet. Uns will scheinen, daß die Bummler und Schwelger durch die Schließung weit weniger getroffen würden. Die praffen dann einfach in Hotelzimmern und Bribat wohnungen. Db ein solcher Erfolg die Brotlosmachung vieler Taufende rechtfertigt, wird felbft angesichts des Bergerniffes, bas diese Lotale geben mögen, zweifelbait fein tönnen.
Die in Groß- Berlin gewählten Abgeordneten der National bersammlung und der preußischen Landesversammlung sollen in den Osterferien den Wählern Bericht über ihre Tätigkeit erstatten. Zur Frage des Rätesystems wurde die kürzlich im Vormärts" veröffentlichte Resolution der Bezirkskonferenz mit 229 gegen 51 Stimmen angenommen. Sie fordert Arbeiter- und Angestelltenräte als wirtschaftliche Interessenvertretung der Arbeit nehmer, deren Zusammenfassung in Bezirksarbeiterräte und als Spite einen Reichsarbeiterrat. Zur Regelung der Produktion und Warenverteilung sollen Arbeitsgemeinschaften gebildet werden. Bei der Nationalversammlung und der preußischen Landesbersammlung soll beantragt werden, daß der 1. Mai und der 9. No- gabe mit rund 719 Millionen auf gegen 437 Millionen im Vorjahre. vember zu nationalen Feiertagen erklärt werden. Um 6% Uhr schloß der Vorsitzende Krüger den Bezirkslag, indem er der Erwartung Ausdrud gab, daß die Beschlüsse zur Förderung der Partei beitragen werden.
Bei der Firma Aschinger werden zurzeit noch Hungerlöhne gezahlt. So erhalten a. B. die Handwerfer Wochenlöhne von 50 85 M. intl. einer sogenannten Demobilisationszulage von 10-25 welche indes auch erst seit Mitte Februar d. J. gezahlt wird. Geit sirka 4 Monaten stehen daher die Handwerker, Tischler, Schlosser, lempner, Maler, Maurer, Rohrleger usw. in Verhandlungen mit ber Direttion, um eine zeitgemäße Regelung der Löhne herbeiguführen. Bei der Berhandlung vor dem Schlichtungsausschuß erHärte der Borsigende, daß die von der Gesellschaft gezahlten Löhne chielt das Wort, um als Bertreter des„ Borivärts" dem Borrebner durchaus nicht als angemessen bezeichnet werden können und legte Bu antworten. Er verwahrte sich gegen persönlich aufzufaffende dem Vertreter der Firma nahe, sich den im Kollektivabkommen der Angriffe, die der Antrag gegen die Redaktion richtet, und sagte, Metallindustrie vereinbarten Löhnen anzupassen. Trotzdem er wenn der Borwärts" in Parallele mit der verlogenen bürger- flärte bei den letzten Verhandlungen Kommerzienrat Lohnert, teine lichen Bresse gestellt werde, so solle man bedenken, daß es in Berlin weiteren Zugeständnisse machen zu können. Den Arbeitern und den fein berlogeneres Blatt gebe als die Freiheit". Vertretern der Organisationen wurde bedeutet, daß auf der Grund( Rebhafter Beifall.) Mit den Nachrichten aus Lichtenberg fei der lage eines Stundenlohnes von 2,00 M. Verhandlungen vollständig Borwärts", gleich anderen Blättern hereingefallen. Das fet ein ausgeschlossen wären. Daraufhin traten am 3. April die gesamten Malheur, weil es den Unabhängigen und Spartatisten Anlaß gab, andwerfer mit Ausnahme der Maschinisten und Heizer gees so hinzustellen, als ob auf der Seite der spartatistischen Stämp- schlossen in den Ausstand. Die Arbeiterschaft der Firma Aschinger fer alles gut und edel gewesen sei. Dem Genoffen Berger, der bereift entschloffen, die Arbeit nicht früher wieder aufzunehmen, als bis langt, daß der Vorwärts" den Stimmungen der Massen Rechnung bie Direktion ein besseres Entgegenkonimen zeigt und bittet um tragen soll, ist das Wort Bebels entgegenzuhalten: Das wäre ein vollste Solidarität. schlechter Führer, ber nicht den Mut hätte, auch einmal der Stime mung der Maffen entgegenzutreten. Heute sei es mehr wie je Pflicht, geivissen Stimmungen entgegenzutreten. Nur durch Demokratie fei der Sozialismus möglich.
"
-
"
An Verurteilung von Ausschreitungen der Regierungstruppen habe es der„ Vorwärts" nicht fehlen laffen. Auf den Inseratenteil habe die Redaktion teinen Einfluß, aber das Erscheinen der Werbeinferate für Freiwilligenforps sei deshalb zu begrüßen, weil wir wollen, daß sich möglichst viele Parteigenoffen antwerben lassen und nicht nur bürgerliche Elemente in die Freiwilligen forps kommen.
Das Empfinden der Maffe müsse selbstverständlich berücksiche tigt werden, aber wenn wir Sozialbemokraten fein wollen, dürfen mir nicht immer dem nachlaufen, was im Augenblid die Stimmung des lautesten Teile der Massen ist. Wir müssen feststehen gegen rechts und links.( Beifall.).
Hierauf begann die allgemeine Diskussion. Heder
Die fozialdemokratische Fraktion bes Rätekongresses berfam. melt sich heute, Montag, 10 Uhr vormittags, im Festsaal des Herrenhauses, Leipziger Straße .
Der neue Berliner Stadthaushalt geht in Einnahme und Aus Als Zuschläge sollen erhoben werden 260 rog. Staatseinkommen steuer( 175 Broz. im Vorjahre), 220 Bros. Gewerbesteuer( 165 Bros), 208 Proz.( 178 Proz.) der staatlichen Grund- und Gebäudesteuer, die als 8,7 m. vom Tausend( gegen 3,1 M.) des gemeinen Weris der steuerpflichtigen Grundftüde erhoben wird.
Soldatenräte ber S. 3. D.! Morgen, Dienstag, den 8. Apri, nachmittags 2 Uhr, Bersammlung aller Delegierten der Soldatentate ber S. P. D., In den Belten 23, Saal 5, Wichtige Tagesordnung. Alle Delegierten müssen pünktlich erschei nen. Noch nicht abgeholte Delegiertenfarten find bort abszuholen. Arndt.
ber Teisten Vollversammlung der Groß- Berliner Arbeiterräte ist Vollversammlung der Arbeiterräte. In unserem Berichte vox ein Fehler enthalten. In der Erklärung der S. P. D. muß es heißen, daß wir den Grundsähen unserer Partei folgend, das System der politischen Arbeiterräte ablehnen" va
Ueber die Auguftaner wird uns geschrieben: Fast alle Leute des Erfaz- Bataillons sind mit Ausnahme des Jahrgangs 99 im Felde gewesen und jedem, der die Stajerne betrat, werden auf jeden Schritt Kriegsinvaliden begegnet fein. Bis zum Augenblick der Bewegung standen sie zur Regierung. Beweise: Bei den Januar unruhen wurden einige Soldatenräte, die anscheinend spartakistisch oder unabhängig gesinnt waren, entfernt. Bei den letzten Unruhen legen die Toten und Verwundeten der Auguftaner vom Bolizeipräsidium Zeugnis ab. Maschinengewehre ufw. waren nur zum Dienst zu erlangen und wurden sonst sicher und fest aufbewahrt. Die Waffen sind auch dem Freikorps vollzählig ausgeliefert worden. Von Angehörigen des Freikorps tourden aber 180 Deden, eine Anzahl Bettbezüge, Brot usto. enitvendet. Die einzige Sünde der Auguftaner war, daß sie nur einen Major und einen Beutnant in der Kaserne hatten und vielleicht Aeußerungen von Perfonen, die nichts mit der großen Mehrzahl der Auguftaner gemein haiten. Die Lazarettbeszüge werden erhöht. Die bei Gelegenheit ber Abschaffung der Arbeitsgulage auch für Mannschaften durchgeführte Bewilligung einer feften täglichen Zeuerungszulage( bon 3 M.) fommt auch den Lazaretifranten augute und milbert_ba durch die Härte, die in dem Unterschied zwischen Bazarettkranken, nichtfreiwilligen und freiwilligen Heeresangehörigen bisher besteht. Damit wird einer Reihe von Beschwerden technung getragen, bie an uns gelangt sind.
Helfer und Kuifcher die
Die Berliner Schilderanmacher, Helfer und Kutscher ftehen in einer Lohnbewegung, die ben Abschluß eines Tarifvertrages zum Ziele hat. Gefordert wird die Festlegung des achtstündigen Arbeitstages und Neuregelung der Löhne für Anmacher 2,50 M. und für Helfer und Kutscher 2,00 m. pro Stunde, außerdem eine Erhöhung der Spesen für auswärtige Arbeiten und ein Erholungsurlaub im Sommer. Die Forderungen find den Unternehmern am 1. April durch den Deutschen Transportarbeiter verband zugestellt worden, und bie Anerkennung des neuen Tarifs hat bis heute, Montag, zu erfolgen. Ab morgen, Dienstag früh, barf in den Betrieben nur zu den neuen Bedingungen gearbeitet werden. In Frage kommen 78 Betriebe, von denen bereits Sonnabendabend 42 Betriebe den Vertrag unterschriftlich anerkannt haben. Die zu den neuen Bedingungen arbeitenden Anmacher, Selfer und Kutscher find mit einem Arbeitsberechtigungsschein ver. feben, und nur jene, die einen solchen Schein aufweisen können, dürfen Schilderanmacherarbeiten in den Straßen ausführen. Schilberanmacher, die folchen Ausweis nicht führen, gelten als bei nicht bewilligten Firmen beschäftigt. Arbeitsberechtigungsbescheinigun gen find zu haben im Verbandsbureau oben genannten Verbandes. Die Bevölkerung Berlins wird gebeten, die Bewegung der Schilderanmacher aufs Latkräftigste zu unterstüben.
fritisierte die Haltung der Regierung in den Fragen des Waffen stillstandes und der Zusammensehung der Friedensdelegation. Dr. David sei der ungeeignetste Mann für Friedensverhandlungen mit der Entente, bei der er in ungünstigem Licht stehe. In der inneren Politik müsse die Durchführung der Einheit Deutschlands der leitende Gedante sein. In der Sozialisierung werde gar zu vor fichtig vorgegangen. Manche unserer Genossen in der Regierung betrieben eine Filzlatschenpolitit, die unter feinen Umständen gebilligt werden könne. Mit den Männern des alten Systems, die Der freie Angestelltenverband schließt sich den sich noch an den meisten wichtigen Stellen befinden, müsse auf- Forderungen der Angestellten in der Metallindustrie in allen ihren geräumt werden. Für die Arbeiterräte forderte der Red- Teilen an, wie er überhaupt den Standpunkt der Streifleitung ter weitergehende Rechte, als ihnen die fürzlich veröffentlichte boll und gang vertritt. Der Verband hat seine Mitglieder in der Entschließung der Bezirkskonferenz zubilligt. Metallindustrie angewiesen, sich restlos an die Maßnahmen der Streifleitung zu halten.
Meier- Coepenid
fante, die Genoffen, welche die Partei zu führen berufen sind, stehen nicht mehr in Stontatt mit dent Empfinder der Maffen. Die Regierung bersteht nicht, aus den durch die Revolution geschaffenen Verhältnissen den prattischen Nußen für die Arbeiter flasse zu ziehen. Nichte ist geschehen, um die Landwirtschaft zu heben und Arbeit für die Arbeitslosen zu schaffen. In der Frage des Rätesystem& hätte die Regierung den Standpunkt der Berliner Genossen einnehmen sollen. Unsere Genossen in der Regierung verstehen nicht, den Weg zum Herzen ihrer Wähler zu finden. Das ist eine große Gefahr.( Beifall.)
Die demokratische Tugend bes Mißtrauens wird in unseren Reihen häufig bis zur Selbstzerfleischung und zur Parteigefährdung geübt. Man ist nur zu oft geneigt, am leichtesten das zu glauben, was gegen die eigenen Barteigenoffen gefagt toirb. Benn wir die Freiwilligentruppen aufgeben sollen, dann ist es bas befte, fo fort mit fliegenden Fahnen zum Bolschewismus abzuschwenken. Sie find der Schuß gegen die Gewalt von linte Der Redner wandte fich gegen die Bestrebung ber radikalen Kreise, die Angehörigen der Freiwilligenforps im bürgerlichen Leben zu bohtottieren. Der Regierung fei der Vorwurf gemacht worden, fie habe keine positive Arbeit geleistet. Ja, die Gefeße, die hier angeführt wurden, bas sei doch positive Arbeit. Man müsse sich von ber Herrschaft des Schlagwortes freimachen und praktische Agitations- und Aufllä rungsarbeit treiben. Zum Aufbauen gehört nicht ein großes Maul, sondern ein offener Stopf.( Beifall.)
Best
Der Angestelltenstreik.
Die Angestelltenstreits auf den Thyssenschen Werken in Mül. heim- Ruhr und Deutscher Kaiser" in Samborn find beigelegt. Bir berichten noch über die geschlossenen Vereinbarungen.
Obleute und Vertrauensleute ber im Streif befindlichen Angestellten Organisationen, welche bei Firmen beschäftigt find, die nicht dem Verbande Berliner Metallindustrieller angehören, wollen sich heute, Montag, bei der Streifleitung, Saferlands Feste säle, Neue Friedrichstr. 35, einfinden.
Gruppe 13. Die auf 1 Uhr angefekte Versammlung findet nicht statt, dafür finden sich Dienstag, 10 Uhr vormit. tags, fämtliche Obleuje ber Unter- Streifleitungen und Fach gruppen bom Gewerkschaftsbund kaufmännischer Angestelltenber Verhandlung vor der Schlichtungskommission und Beratung über bände und. A. f. A. zweds Entgegennahme des Berichtes über die weitere Schritte ein.
J. A.: Broz, Ueberwachungsausschuß. Bersammlungen heute Montag: Bergmann- Elektrizitäts- Werke, früh 10 Uhr, in den„ Pharus fälen", Müllerstr. 142. Hennigsdorfer A. E.G. Betriebe, nachmittags 3 Uhr, in dem Lofal von Brose.
G. B. Goerz A.-G. Alle Vertrauensmänner haben vormittags 9 Uhr im Streiflotal, Restaurant Gürlich, Friedenau , Rheinftraße 31, au sein. Nachmittags 3 Uhr im Bürgersaale des Friedenauer Rathauses Betriebsversammlung.
*
Versicherungsangestellte für Organisation forderte schnellere Sozialisierung und betonte, die Regierung habe und Atquisition: nachmittags 6 1hr, im Wilhelmshof, An fich zu sozialen Maßnahmen und zur Anerkennung des Rätesystems haltstr. 12. Tagesordnung: Unsere Forderungen. erit von unten drängen lassen, anstalt selber die Initiative zu er- Bankbeamte. Nachmittag 24 Uhr, Betriebsversammlung der greifen. Ferner fritisierte der Redner die Haltung des Vorwärts". Bant für Handel und Industrie im Lehrervereinshaus. Bericht Gin Schlußantrag wurde angenommen und nach dem über das Ergebnis der Verhandlungen vor dem Reichsarbeitsamte. Schlußwort des Referenten über die vorliegenden Anträge abgestimmt.
Deutscher Metallarbeiterverband.
Der Anirag Berger und Genossen, durch den erklärt wird, daß die Barteigenoffen die Haltung des Vorwärts" nicht billigen, Heute, Montag, nachmittags 5 Uhr, Branchen- Bersammlung wurde toie der Vorfizende Krüger fonstatierte mit großer aller im Signalbau beschäftigten Monteure und Selfer bei Mehrheit abgelehnt. Krüger, Scheringstr. 11, Ede Sussitenstr. Bericht über die mit den Gin Antrag, Injerate für Freiwilligenwerbung Arbeitgebern gepflogenen Verhandlungen. Unsere weitere Stel nicht mehr im„ Borwärts" aufzunehmen, wurde mit 140 gegen 116 lungnahme. Stimmen angenommen.
Doch noch Brozeß Steinborn? Die Wilm. 8tg." behauptet, daß das Kammergericht das Hauptverfahren gegen das Sandjad fonfortium v. Behr- Pinnow, Stadtrat Steinborn usw. eröffnet habe
General v. Lettow ersucht bie Breffe, all den Bielen , die thn anläßlich seiner Rückkehr aus Oftafrifa beglüdwünscht haben, seinen Dant zu übermitteln, Wir sehen feinen Grund, diese Bitte des Verteidigers von Deutsch - Ostafrifa nicht zu erfüllen.
Serr Klawunde, der gewesene Stadtfommandant, läßt durch einen Rechtsanwalt die Richtigkeit der gegen ihn erhobenen Beschuldigungen bestreiten. Die Gerichtsverhandlung wird ja Klarheit bringen.
Ein Nommerzienrat Tremler erschwindelte für eine halbe Million Inneneinrichtungen in hiesigen Großgefchäften. In einem Falle trat er als Neffe von Lettoto- Borbeds auf, zu dessen Empfang er eine der Stellung des Generals entsprechende Wohnung aus statten müsse. Es gelang, ben Schindler zu erwischen, es ist der 41 Jahre alte schon oft bestrafte Kaufmann Siegesmund bon Jarontowski, der früher als Hoteldies und Hotelschwindler viel von sich reden machte.
einen verfchloffenen Waggon und ftablen 264 000 Bigaretten, Güterwagenbiebe erbrachen auf dem Güterbahnhof Moabit Avramilo, zusammen über 60 000 20. tert. Obwohl bie Diebe bie großen Stiften mit einem Fuhrwerk weggeschafft haben, sind fie nicht gesehen worden.
Eröffnungsrennen in Treptow . Dauerrennen mit Motor führung, 25 stilometer( 600, 500, 400, 300 2.): 1. Thomas 23 Min. 24 Set., 2. Appelhans 710, 3. Brahrembel 2340 Meter gurid; Rusch foto gestürzt und aufgegeben. Gröffnungspreis, 1800 meter( 150, 75, 50, 25 M.): 1. Gennede 8 Min. 17 Gel, 2. Rope,& Amort, 4. Schütz. Brämienfahren, 4500 meter( 120, 60, 40, 20 m.): 1. Rops 7 Min. 58 Sel., 2. Gennede, 3. Dehnte, 4. Sinfener. Dauerrennen mit Motorführung, 30 Stilometer( 700, 600, 500, 400 Marf): 1. Muschioto 28 Mix. 11 Eet., 2. Thomas 60, 3. Brshrembet 740 Meter aurüd; appelhans weit sürüd. Eramunterungsfahren, 1800 Meter( 30, 20, 15 m.): 1. 23iegand 2 in. 51 Sef., 2. Brodmüller, 3. Rabomski, 1. 23
Spandau . Abbau der Borfulen. Der Magiftraf hai dem Beschluß der Stadtverordneten wegen Abbau der Vorschulen bom Offertermin 1919 ab sugestimmt.
Friedrichsfelbe. Dem Unirage auf Erhöhung ber Monatsrate bon Krantenmehl fann nicht entsprochen verden. Demgemäß sind die Bertrauensärzte angehalten, mur folchen Personen Arantenbret ober Mehl zu berordnen, berenh Gefundheitszustand dies un be bingt erforderlich macht. Die Gemeinden sind gehalten, die Atteste von dem zuständigen Kreisarzt nadprüfen zu laffen. Neuanmeldung zum Speisefettbezug; hierbei ist ber Anmelde abschnitt vom Händler abzutrennen.
Groß- Berliner Parteinachrichten.
Charlottenburg . Für sämtliche Parteifunktionäre, Betriebsund Kommunalarbeiterräte der S. P. D. wichtige Besprechung morgen, Dienstag, abends 7 Uhr, im Rathaus, Festsaal Mitgliedsbuch legitimiert. Der Wahlvereinsvorstand der S... Tempelhof. Heute, Montag, abends 7 1hr, Aula Werberfiraße, rauen abend. Referentin Genoffin Styxed, MitFrauenabend. glieb der Nationalbersammlung.
Marienfelbe. Mittwoch, 8 Uhr, Mitgliederversammlung bei Manny. Bortrag: Einheitsschule unb Bericht über ben Bezirkslag. Referent: Lehrer Bimmer.
Morgen, Dienstag, nachmittags 3% Uhr, Branchen- Berfamm. Ferner wurden folgende Beschliffe gefaßt: fung aller in ben isentonftruttionsbetrieben be Spandau , Bertrauensleute unb Urbeiferräte ber. B. 9. Die Regierung wird aufgefordert, die Verwaltungshaftigten Rolonnenführer und Vorzeichner bei Wollschläger Nchf., der Staatsbetriebe. Heute, Montag, nachmittags 8½ Uhr: Cibung beamten des alten Systems zu entfernen und durch Männer dalbertstr. 81. Branchenangelegenheiten. Verschiebenes. im Papenhofer, Brüdenftr. 5. mit fozialistischem Geist zu erseßen. Morgen, Dienstag, abends 7 Uhr, Versammlung aller in den Babeapparaten Betrieben beschäftigten Klempner in Verbandshaus, Linienſtr. 83/85. Bericht der Kommission über die Verhandlungen mit den Unternehmern. Diskussion.