gegen 617, das sind 119 pet. Besonders fällt bei der zweiten Itassen zeigen, daß viele Kassenvorstände zu glauben scheinen, die Die Gewohnheit einiger Kutscher, beim Fortbewegen Gruppe die starte Zunahme in der letzten( heißesten) Juli Raffen feien der Kaffenbeamten und nicht der Kranten wegen zweispänniger Wagen mit Hilfe nur eines Pferdes neben diesem Woche auf. da. Der Schematismus und Bureaukratismus, der Hang, zu einherzugehen und zur besseren Führung die Deichsel anzufassen,
Die Berliner Gemeindeschulen sollten nach den wieder- Ungunsten des Arbeiters zu fnapsen und zu sparen, ist bei sehr hat am Freitag Morgen eine lebensgefährliche Verletzung zu vielen Orts Krankenkassen wahrnehmbar. Abhilfe hiergegen Wege gebracht. Gegen 9 Uhr befand sich der 51 Jahre alte holten Versicherungen des Stadtschulrath Bertram und seiner kann nur dadurch werden, daß die Kassenmitgiieder von Kutscher Wilhelm Krüger aus der Stralsunderstraße 58 auf dem Nachbeter in und außerhalb der Stadtverordneten- Versammlung dem winzigen Recht, General- Versammlungen zu besuchen, Wege von Charlottenburg nach dem Brandenburger. Thor zu. nicht blos von den Kindern der Armen, sondern immer mehr und in ihnen zu stimmen, endlich energisch Gebrauch machen. Im Als er die Siegesallee durchschnitt, machte das Pferd plötzlich auch von den Kindern der Reichen besucht werden. Mit dieser Behauptung war man namentlich jedesmal dann sofort bei der Interesse der erkrankten Arbeiter wäre es dringend zu wünschen, einen Seitensprung nach links, die Deichsel warf Krüger zu Hand, wenn es galt, die sozialdemokratischen Anträge, welche daß die einzelnen Gewerkschaften sich auch mit der Praxis Boden, und das linke Vorderrad ging ihm über den Kopf. der Krankenkassen beschäftigen und da, wo zu Ungunsten der Ein Schuhmann des 3. Polizeireviers nahm fich des Schwerfür die Schulkinder allgemein unentgeltliche Lieferung von Lehr- Arbeiter praktizirt wird, für Wahl eines anderen Vorstandes verlegten an und brachte ihn mittelſt Droschke nach einem Krankenmitteln, unentgeltliche Untersuchung durch Schulärzte u. s. 1. in der Generalversammlung Sorge tragen. Selbstverständlich ist hause. forderten, zu bekämpfen und zu Falle zu bringen. Die
Reichen, fagte man, wünschten solche„ Almosen" gar nicht, aber ein Erfolg nur zu erreichen, wenn die Gewerkschaft Das fann
fie
wenn man
wenn trok,
Einen flegelhaften Scherz hat sich ein Wohlthäter" mit werden, fie nur fie mächtig ist. würden sich„ beleidigt" fühlen, einer alten, halberblindeten Frau gemacht. Gestern Abend vers ihnen aufdrängte", u. f. w. Wir haben schon vor etwa drei ein jeder Arbeiter sich aur Pflicht macht, der Organisation Bankow ein 70jähriges Mütterchen eine Denkmünze als Zweija gerade wegen der jammervollen Erwerbsverhältnisse Jahren ausgeführt, daß, wenn die Schulverwaltung wirklich so ein jeder Arbeiter sich zur Pflicht macht, der Organisation suchte nämlich bei dem Billetschalter der Stettiner Bahn zu fest von der„ wachsenden Beliebtheit" der Gemeindeschulen bei seines Gewerbetriebes beizutreten und für sie zu wirken. Die markstück in Zahlung zu geben. Natürlich wurde die Frau soden Reichen überzeugt sei, es ihr ja ein Leichtes sei, den Beruf Borstandsschaft in den Ortskrankenkassen gebührt den klassen- fort festgehalten, wobei sie unter Thränen angab, die Münze der Eltern der Schulkinder festzustellen und durch Veröffent- bewußten Arbeitern, nicht Solchen, die in ähnlicher Weise von einem Herrn geschenkt erhalten zu haben nnd weiteres Geldb lichung der ermittelten Zahlen die Richtigkeit ihrer Behauptung wie manche Werkmeister nicht das Interesse des Arbeiters, son- nicht zu befizen. nachzuweisen. Solche Ermittelungen sind nunmehr endlich auf- beiter als Jemand behandeln, der aus purem Uebermuth frank genommen worden, wir sind natürlich nicht so naiv, anzu
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nehmen, daß das infolge unserer damals gegebenen Anregung zu werden und gar noch Zahlung der ihm zustehenden lumpigen geschehen sei. Am 1. Mai d. J. ist in allen Ge- Pfennige Krankengeld zu verlangen sich erkühnt hat. meindeschulen Stand und Beruf" der Eltern der die Schulen Es foll". Der hiesige Polizeimoniteur meldet gleich anderen besuchenden Kinder festgestellt worden. Die Ergebnisse, die Blättern:" Die sensationelle Nachricht, daß bei hiesigen jetzt durch die städtische Schuldeputation veröffentlicht worden Anarchisten gelegentlich der infolge des Straßenkampfes mit dem find, übertreffen noch unsere Erwartungen. Nach einer dies- Schloffer Schewe vorgenommenen Haussuchungen gefüllte Bomben bezüglichen Mittheilung der Voss. 3tg." befanden sich am aufgefunden feien, wird heute gemeldet. Es soll dies im Often 1. Mai d. J. in 203 Gemeindeschulen mit 3435 Klassen ins Berlins geschehen sein. Ferner sollen bei einem Mechaniker D. gesammt 90 284 Knaben, 92 068 Mädchen, zusammen 182 347 Kinder, in der Langenstraße Schriftstücke entdeckt worden sein, die dar thun, daß die hiesigen Anarchisten in engster Verbindung mit den : 28 582 Knaben, 29 866 Mädchen, zusammen 58 448, von Lohn- in Frankreich lebenden Genossen stehen. Die hiesigen Anarchisten und Fabrikarbeitern, sollen auf einem von einer Wittwe W. gepachteten, in der 24 572 Senaben, 25 345 Mädchen, zusammen 49 917 von Hand Nähe des Rentral Viehhofes belegenen Gelände ihre geheimen werksgehilfen, Zusammenkünfte abgehalten haben. Im übrigen deuten behörd: 22 391 Knaben, 21 764 Mädchen, zusammen 44 155, von felbliche Vorsichtsmaßregeln darauf hin, daß die Polizei auch von der beabsichtigten Verwendung des Sprengstoffes unterrichtet ist. Näheres ließ sich für den Augenblick nicht feststellen."
und zwar
ständigen Gewerbetreibenden,
9183 Rnaben, 9881 Mädchen, zusammen 19 014, von Unter beamten, 3213 Knaben, 3112 Mädchen, zusammen 6325 von KaufTeuten, Bankiers u. f. w.,
534 Knaben, 589 Mädchen, zusammen 1123, von Fabrikanten, 276 Ruaben, 167 Mädchen, zusammen 443, von höheren Beamten,
Militärbeamten.
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Wer dem Arbeiter seinen Lohn nicht giebt zc. Das Volk" berichtet: Der Bau der Samariterkirche droht ins Stocken zu gerathen. Der disponible Baufonds ist auf 700 Mart zufammengeschmolzen, und wie einzelne Arbeiter den Geistlichen der zuständigen Markusgemeinde geklagt haben, ist ihnen schon seit 3 Wochen kein Lohn ausgezahlt worden. Die Schwierigkeiten sind dadurch entstanden, daß der Magistrat von Berlin , welcher laut Resolut der vorgesetzten Behörde verpflichtet ist, einen Beitrag der politischen Gemeinde zum Kirchbau zu leisten, die Höhe dieses Beitrages, der von der Kirchenbehörde auf etwa 95 000 M. feſts gesetzt ist, bemängelt und detaillirte Nachweise gefordert hat, und daß infolge dessen die Auszahlung der Summe bisher noch nicht erfolgt ist. Da der Magistrat zudem die Rechtmäßigkeit der Forderung bestreitet, steht zu erwarten, daß der Magiftrat, der fich augenblicklich der Entscheidung der vorgesetzten Behörde wird fügen müssen, später die Rückzahlung des zu leistenden Beitrages im Klagewege erstreben wird."
Das„ Volk" bat schon oft und zwar mit Recht die Leute entsprechend qualifizirt, die Privatbauten ohne genügende pekuniäre Sicherheit aufführen lassen und dann, wenn es zum unvermeidlichen Krach kommt, die Arbeiter und Handwerker um ihren jauerverdienten Lohn bringen. Mag das Volt" erklären, inwieweit die Sache bei diesem Kirchenbau anders liegt?
Witterungsübersicht vom 17. August 1894.
Barometers
stand in mm,
reduzirt anf
d. Meeressp.
Windrichtung
758
760 759
NW
WSW
762
SW
764
M
760
760
GGD
762
OND
768
NW
760
A
765
NW
•
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•
Windstärke
( 1-1) 31224321323
Better
Temperatur
( nach Celsius
5 50 C.= 40 9%.)
wolfig
16
bedeckt
13
wólfig
15
wolkig
15
Regen
12
bedeckt
18
wolkig Nebel
18
15
wolkig
13
halb bedeckt
13
bedeckt
14
Wetter- Prognose für Sonnabend, den 18. August 1894. Etwas wärmeres, vielfach heiteres, zeitweise wolkiges Wetter mit mäßigen nordwestlichen Winden; keine oder uns erhebliche Niederschläge. Berliner Wetterbureau.
Ob und in wieweit sich diese in sehr fragwürdiger Form gegebene Nachricht bestätigt, bleibt abzuwarten. Mit dem so häufig wiederholten„ es foll" mag vorläufig nur der Wunsch als Bater des Gedankens fundgegeben sein. Der Börsenkourier bringt die Nachricht von dem„ Bombenfund" in folgender Fassung: Eine hiesige Korrespondenz meldete heute, daß bei einer Ein Opfer feines gefährlichen Berufes ist der Maler 434 Knaben, 328 Mädchen, zusammen 762, von Lehrern, Haussuchung in der Wohnung eines Anarchisten im Osten der Albert Raschte, Weißenburgerstraße 52, Seitenflügel 4 Treppen, 272 Knaben, 249 Mädchen, zusammen 521, von Rentnern, Stadt zwei gefüllte Bomben gefunden worden seien. Wir sind am Donnerstag Abend geworden. Raschke war auf dem Bau damit be 43 Knaben, 37 Mädchen, zusammen 80, von Offizieren, autorisirt, dies dahin richtig zu stellen, daß in der Wohnung verlängerte Tresckow- und Raumerstraßen- Ecke Schewe's bei der Durchsuchung der Räume zwei nicht geschäftigt, die Wände zu streichen. Er trat bei dieser Arbeit fehl Um dieses Ergebniß vollkommen richtig beurtheilen zu können, füllte und auch noch nicht abgeschoffen gewesene Granaten und zog sich beim Fall eine Darmzerreißung und Gehirn worden find. erschütterung zu, so daß er bereits am Freitag Morgen verstarb. muß man sich gegenwärtig halten, daß auch in denjenigen Be-( frische Munition) mit Beschlag belegt fand dort rufen, deren Benennung eine gewisse Wohlhabenheit zu ver- Außerdem die Polizei ein ganzes Arsenal Der Verunglückte hinterläßt eine Frau und drei Kinder in den Einbruchs Werkzeugen. Taß die Polizei dürftigsten Verhältnissen. bürgen scheint, in der Regel noch eine beträchtliche Zahl von von Unbemittelten mitenthalten ist. So sind z. B. bei den felb- auf dem Posten ist, kann versichert werden. Ueber Maßnahmen Selbst die Gäuse sind in das Bereich der Vertheuerungsständigen" Gewerbetreibenden auch die vielen Tausende von der Behörde und die erzielten Resultate werden wir zu berichten trusts hineingezogen worden. Die Großhändler, welche die fleinen Handwerkern mitgerechnet, die in Kellern oder unter dem haben; sensationelle Nachrichten möge man inzwischen mit Gänse in Preußen, Polen und Rußland anftaufen, haben sich Dache ein ein armseliges Dasein friften und trob ihres Ruhe aufnehmen. Wie weit z. B. die Mittheilung eine Grundgeeinigt, um die Zufuhr nach dem Bedarf zu regeln. Dadurch Meistertitels genau so wenig zu biegen und zu beißen lage hat, daß bei einem Mechaniker in der Langenstraße Schrift ist es ihnen gelungen, die Preise zu halten. Früher kam es vor, haben, wie Handwerksgehilfen, Fabrik. und Lohn- stücke gefunden wurden, die den engsten Zusammenhang der daß 60 Waggons mit je 1200 Stück am Markte waren, am arbeiter. Da sind ferner die kleinen Krämer, die sich„ Kaufleute" biesigen mit den französischen Anarchisten darthun, wird noch letzten Montag, dem Haupttage, waren es nur noch 18 Waggons. nennen, die kleinen Rentner", die höheren Beamten a. D., deren weiterer Erläuterung bedürfen. Daß geheime Zusammenkünfte Gehalt durch die Pensionirung geschmälert worden ist, die Lehrer der hiesigen Anarchisten stattgefunden haben, dürfte feststehen." a. D., denen es ebenso geht, u. f. w. Man kann nach der obigen Soweit der Börsen- Gourier", der den hellen Jubel, der im Statistik annehmen, daß von der Gesammtzahl der rund 182 000 Lager der Reaktionäre über einen veritablen Bombensund aus: Kinder knapp 3000, also etwa 5 vCt., wohlhabende Eltern haben. brechen würde, wesentlich zu dämpfen geeignet ist. Schaurig- gruselige Räubergeschichten weiß zu dem gleichen Stationen. Und um dieser 5 pEi. willen, die vielleicht auch noch zu hoch gegriffen sind, hat man all' die sozialdemokratischen Forderungen Thema ein später einlaufender Bericht dem gläubigen E3 fei, noch vorzuerzählen. abgelehnt! Wenn der Gedanke, daß die Reichen feine Almosen Philisterium wollen", dabei wirklich ausschlaggebend gewesen sein sollte, so so heißt es dort, nun zur Genüge Klargestellt, daß der hieße das doch, die Rücksicht ein bischen weit treiben. Man Anarchismus in Berlin internationale Verbindungen" auf Spinemünde darf übrigens gespannt sein, ob sein, ob nach diesen Ergeb- recht erhalten habe; die Polizei will das aus Sammel nissen noch ferner mit der Beliebheit" liften ersehen haben. Als der Führer wird der Schlosser Berlin wachsenden der Gemeindeschulen bei den Reichen operirt werden Schewe hingestellt, der Granaten unter seinem Bett versteckt Wiesbaden . wird. daraus Kapital man Möglicherweise wird zu gehalten habe. Das Schießen auf die ihm auf den Fersen schlagen suchen, daß nicht blos Fabrikanten und Bantiers, son- fißenden Beamten scheine nur den Zweck gehabt zu haben, die damit er das ihn belastende Haparanda dern sogar man dente! Difiziere die Gemeindeschulen als Polizei zurückzuhalten, feiner Wohnung entfernen könne. Ein Petersburg nicht zu schlecht für ihre Kinder ansehen. Wir würden uns Material aus wundern, wenn sich nicht herausgestellt hätte, daß auch aus Freund Echewe's, ein gewiffer Dräger, soll ebenfalls Gort. Bei ihm Aberdeen diesen Berufen eine Anzahl von Personen unter den Eltern der fompromittirt sein und sich in Haft befinden. eine Menge Paris dem Spiegel ein Revolver und Schulkinder vertreten ist. Gerade, daß es der Fall ist, könnte sei hinter Außer diesen eher als eine neue Bestätigung der Behauptung angesehen werden, anarchistischer Schriften gefunden worden. daß die Volksschulen vorwiegend für die Unbemittelten da sind. seien noch 20 Anarchisten verhaftet worden. Nachdem Die Unbemitteltheit drängt auch einen Theil derjenigen auf die diese Polizeigeheimnisse mit großer Geschwätigkeit verrathen Stufe des Proletariats zurück, die sonst nach Stand und Beruf" sind, heißt es zum Schluß, daß die weitere polizeiliche Unterzur Bourgeoisie gerechnet werden und ihrer Gesinnung nach auch suchung streng geheim gehalten" werde. zur Bourgeoisie halten. Einen Beitrag zu dem segenereichen Wirken der WohlJu das Ensemble des Adolph Ernst- Theaters, welches thätigkeitsaustalten bildet folgende von bürgerlichen Blättern mit dem heutigen Tage die Herbisaison eröffnet, find folgende unter der scherzhaften Stichmarte 8u jung" gebrachte MitMitglieder neu eingetreten: Frl. Gisela Fischer vom theilung: Um einer Unterstützung aus den Zinsen der Bankier Stadttheater in Frankfurt a. M., sowie die Herren Gebrüder Plaut'schen Stiftung( dieselben gelangen am 28. d. M. Die städtische Markthallen- Deputation denkt, doch der Alexander Klein vom Friedrich Wilhelm städt. an bedürftige würdige Frauen christlicher Konfession, die über und Franz Costa vom Lessing Theater und Ferd: 60 Jahre alt sein müssen, zur Vertheilung) theilhaftig zu werden, Richter lenkt. Ein Konkurrenztampf, wie er unter anderen Ge dinand Schny vom Stadttheater in Mainz ; die neu hatte sich die in der Stralsunderstraße wohnende 76jährige Reine werbetreibenden kaum schärfer hervorgerufen werden kann, besteht engagirten Mitglieder werden in der demnächst in Szene gehenden machefrau H. mit einer Bittschrift an die Armendirektion ge- zwischen den Pächtern der städtischen Markthallen- Restaurants Novität Lolott's 28 Tage" in hervorragenden Rollen wandt. Gestern früh wurde Frau H. zu dem Armenvorsteher und den in deren Nähe wohnenden Gastwirthen. Die Marktihres Stadtbezirks bestellt und ihr dort mitgetheilt, daß sie mit hallen Restaurateure glaubten sich auf grund ihrer Pachtverträge beschäftigt sein, 76 Jahren noch zu jung sei, um bei der qu. Vertheilung berück vor jeder Konkurrenz geschützt und bestimmten nach Gutdünken Amputation eines Fingergliedes aus Uebermuth? sichtigt zu werden. Von den Bewerberinnen, die zu einer engeren die Qualität und den Preis ihrer Waare; dies gefiel aber vielen Dem Tischler Sch. wurde am 28. Mai das erste Glied des Konkurrenz fämen, sei die jüngste 85 Jahre alt und die älteste ihrer anfänglichen Kunden nicht und sie bestellten sich ihren Bedarf bei den in der Umgegend der Markthalle wohnenfleinen Fingers der linken Hand durch eine Maschine abgerissen. habe sogar das 102. Lebensjahr bereits überschritten." Darüber entstand bei den Markthallen Er mußte sich in ärztliche Behandlung begeben und erhielt auf Das geht ja noch über den vielberühmten Segen der dem den Gastwirthen. grund der ihm traft Gesezes abgenommenen Kranken- Arbeiter im Alter von 70 Jahren gespendeten großartigen Pächtern großes Geschrei; häufig fam es in den einzelnen Markthallen zu sehr erregten Szenen und nun war auch faffen Beiträge von der Allgemeinen Orts Krantentaffe Staatsrente. die städtische Markthallen- Deputation gezwungen, sich in für die vereinigten Gewerbebetriebe Charlottenburgs " ärztTer Arbeiterschutz in königlichen Musterwerkstätten be- den Streit einzumischen. Ein Restaurateur Damerom, an liche Behandlung und eine sehr geringfügige Kranten leuchtet in recht interessanter Weise eine Notiz, die wir dem Magdeburger Platz, dessen Hausdiener, wenn dieser Waaren ab= unterstügung. Bom 18. Juli ab stellte der Kassenarzt die Behandlung ein, auch die norddeutsche Holz- Berufsgenossen- gut tapitalfrommen" Berliner Tageblatt" entnehmen. Dieselbe liefern sollte, von den Aufsichtsbeamten zurückgewiesen wurde, schaft sorgte für ärztliche Pflege nicht. Der erfrankte Arbeiter begab sich hilfesuchend in die chirurgische Abtheilung der könig: werden noch im Laufe dieses Etatsjahres durch Bauten im wortete durch ein Schreiben( gez. Kochhann), daß das Absetzen putation. Lettere stellte sich auf Seite ihrer Pächter und antDie Gewehrfabrik und Munitionsfabrik in Spandau wandte sich beschwerdeführend an die städtische Markthallen- Delichen Klinik. Hier wurde ihm mitgetheilt, daß Werthe von einer Million Mark erweitert. In der Munitions: von Speisen und Getränken in den Markthallen hierselbst nur Amputation eines ferneren Fingergliedes dringend nothwendig sei, fabrik hatte der königliche Gewerbe Inspektor bei den Markthallen Restaurateuren gestattet ist, und die Aufsichts= um die Schmerzen zu beseitigen und die Erwerbsfähigkeit zu er einer Revision festgestellt, daß Arbeiterinnen in einem beamten in den Hallen deshalb angewiesen find, jedem anderen Ech. unterwarf sich der Amputation und wurde vom 20. Juli bis 15. August in der Klinik ärztlich erfolgreich behandelt. u engen Raum beschäftigt wurden; auf sein Restaurateur das Einbringen von Speisen und Getränken, auch Erfordern muß ein neuer Patronen- Revisionsschuppen er wenn dieselben vorher bestellt sind, zu verbieten, Die Nothwendigkeit der Amputation ist durch Atteste mehrerer richtet werden. Die Arbeitsräume der Gewehrfabrik sind bei und ihnen das Betreten der Markthalle zu diesem Zweck zu Aerzte, unter Anderem ſelbſt des Kaffenarztes, bescheinigt. größerem Betriebe nicht ausreichend; es wird daher eine große untersagen. Wer diesem Verbote der Beamten zuwider handelt, Die Charlottenburger Orts- Krankenkasse wies den ſtatutarisch Maschinen- Reparaturwerkstatt gebaut. und gesetzlich vollberechtigten Anspruch des Sch. auf Zahlung Eo geschicht's am grünen Holze der Staatswerkstätten, in begeht eine Hausrechtsverlegung und wird von unshwegen Hausfriedensbruchzur gerichtlichen Verantwortung gezogen werden. des Krankengeldes trotzdem mit folgender Begründung ab: weder denen erst auf Erfordern des Gewerbe- Inspektors den Arbeiterinnen der Kaffenarzt, noch die Holz- Berufsgenossenschaft hätten die soviel Luft und Licht beschafft werden muß, als sie nothwendig triebsstätte des Markthallen- Restaurateurs Falkenberg das geAmputation angeordnet." Troßdem" sei Ech. aber zu einem Im übrigen bemerken wir Ihnen, daß zur räumlichen Begebrauchen. Und das sollen Muster für Privatunternehmer sein sammte Gebiet der Markthalle V zu rechnen und das Aufsuchen, anderen Arzt( königl. Klinit) gegangen, habe sich den Finger und das Ganze bildet die königlich preußische Sozialreform, sowie die Entgegennahme von Bestellungen an Speisen und Geweiter abnehmen lassen und sei dadurch vorsäglich welche die Sozialdemokratie mit Mann und Maus moralisch tränken innerhalb der Markthalle hiernach als Bestandtheil feines wieder arbeitsunfähig geworden". Der§ 17 des Kaffenstatuts stehenden Gewerbebetriebes anzusehen ist, den er in der Marktbefage, Mitgliedern, welche sich eine Krankheit vor sa ylich zu ertödten soll. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen! Das vorgestrige schwere Gewitter hat in Charlottenburg halle nur während der Marktzeit, innerhalb seines Lokales aber gezogen haben, wird ein Krankengeld nicht gewährt", mithin sei bei Sch. Krantengeld nicht zu gewähren!!! Diesen Bescheid zweimal eingeschlagen. Kurz vor 10 Uhr Abends traf ein Bliz- während der ihm vom fönigl. Polizeipräsidium dazu bestimmten Die strahl die Fernsprechleitung, fuhr an dieser entlang in das Zeit ausüben darf. Uebrigens bestehen auf den Bahnhöfen und wird selbstverständlich Sch. mit Erfolg anfechten. Thatsache, daß eine Ortstasse einem Arbeiter, der den Hauptgebäude der Flora und trat durch den Fernsprecher, der auch auf dem städtischen Biehhof ganz analoge Verhältnisse". Diese Antwort befriedigte Herrn Damerom feineswegs, Rath einiger Aerzte, einen Fingerstumpf amputiren zu sich im Keller befindet, wieder heraus, ohne besonderen Schaden Schwerer wurde der Bauernhof von und da außerdem den Standinhabern angedroht wurde, daß laffen, befolgt, zu schreiben wagt: er habe vorfäßlich sich eine angerichtet zu haben. Krankheit zugezogen, der Umstand ferner, daß ein Kassen- Braun in der Straße VI jenseits der Spree heimgesucht. Der ihnen, falls sie weiter von außerhalb Speisen und Getränke be= vorstand einem Arbeiter das Recht absireitet, die zu seiner Ge- Blis fuhr durch einen Luftschacht in den mit fünf Kühen besetzten zögen, ihre Stände gekündigt wurden, so ließ er es, um die An sundung und zur Erhöhung seiner Arbeitsfähigkeit nothwendigen Kuhstall, Der Strahl zertrümmerte zunächst eine Bodentreppe, legenheit zur richterlichen Entscheidung zu bringen, auf eine AnEchritte zu thun, sind leider nicht vereinzelt bastehende Erschei- ohne zu zünden und sprang dann auf eine Kuh über, diese sofort flage ankommen. Am letzten Donnerstag stand er dieserhalb vor der Straflammer. Er wurde glänzend freigesprochen nungen. Hunderte von Klagen über die Entscheide von Orts- Kranken- tödtend.
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eine
lautet:
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Gerichts- Beitung.