fich der Zentralrat und der kommunale Ausschuß des Vollzugsrates 1 Jnfektionskrankheiten Borichub Teisten, hat der Mensch auch Anspruch| Arbeitsnachweise in Frage kommt, müssen der Stempelpflicht nach bon Groß- Berlin veranlaßt gesehen, bei der Regierung die schleunige auf hele gesunde Arbeitsstätten. In solchen geschilderten Räumen fommen. Aufhebung resp. Abänderung der Verordnung zu beantragen. Da kann frohe Arbeit nicht gedeihen. Und was nugt es, aber die Schiedsstellen bereits durch Anträge der Vermieter in An- große Krankenhäuser und Heilstätten zu bauen, wenn wir Petershagen . Gemeindevertretung. Dr. Manasse- Fredersdorf spruch genommen werden und eine große Beunruhigung der Mieter die Lebens- und Arbeitsbedingungen nicht ändern? Pflaster auf schilderte die Pflichten und Aufgaben eines Schularztes. Hiernach eingetreten ist, so wird es notwendig, daß die Schiedsstellen der offene Wunden! Zu allererst würdige Wohn- und Arbeitsräume führte Genosse Mai unter allgemeiner Zustimmung aus, daß die artige Anträge vorläufig nicht zur Verhandlung bringen, sondern für alle Menschen! Ist diese Forderung erfüllt, dann können wir Rinder wohl Mittel im Etat vorgesehen, doch nie verausgabt habe. G.-B. bereits seit 15 Jahren für schulärztliche Untersuchungen der zunächst die Entscheidung der Regierung abwarten. weiter Denkmäler und Kunsthallen errichten. Vorerst haben wir Der Zentralrat und der kommunale Ausschuß des Vollzugs- genug. Ich erinnere an das Wort Rusfins:„ Seit Jahrtausenden Diesem Sparen auf Kosten der Gesundheit der Kinder müsse ein rates von Groß- Berlin stellen sich auf den Standpunkt, daß nur bauen die Menschen, und noch immer haben viele Menschen fein Ende bereitet werden. Sein Antrag auf. sofortige Anstellung eines Verträge, die vor dem 2. November 1917 abgeschlossen worden sind, würdiges Dach über ihrem Haupte; seit Jahrtausenden weben die Schularztes wurde einstimmig angenommen. Der Antrag des Gefür eine Steigerung überhaupt in Frage kommen fönnten. Auch Menschen, und noch immer gehen viele unter ihnen in unedlen Gemeindewaisenrates Bastor Wallis auf Gewährung einer Entschädigung bei solchen Verträgen sollte die Mehrvergütung für die gesteigerten wändern." Von dem neuen Deutschland hoffen wir Luft, Licht von 300 W. wird abgelehnt. Genosse Mai beantragte, den KohlenHeizstoffpreise gesondert von dem Mietzins nach Anhören des und einfache, im täglichen Leben wirkende Schönheit für alle seine großhandel in Gemeindeverwaltung zu übernehmen. Es gelte neue Mieterrates festgestellt werden. Die Preissteigerung darf in Kinder. Einnahmequellen ohne Belastung der Einwohnerschaft zu schaffen. feinem Falle auf die Mieter allein abgewälzt werden; sie müßte Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt. Nach einer erregten aber nach Auffaffung des Zentralrats und des kommunalen AusUnd die Blaubeeren? Nach einer WTB- Meldung ist der Frühe Debatte über die Planierung des Abelschen Grundstückes schloß die schusses des Vollzugsrats von Groß- Berlin wieder zur Auf- obsthandel frei, entgegenstehende Anordnungen sind ungültig. Einige Sigung. hebung gelangen, wenn der Rotspreis unter 5 M. pro Zentner Berliner Großhändler, die oberschlesische Blaubeeren heranholen Gastofs finft. Eine Steigerung müßte ausgeschlossen sein bei Miet- wollten, mußten aber feststellen, daß alles von der Reichsstelle für räumen, deren Jahresmietzins vor dem 2. November 1917 in Groß- bit und Gemüse bezw. der Provinzialstelle in Breslau dem freien Berlin weniger als 2000 M., in Städten von 20-50 000 Ein- Verkehr entzogen ist. Wo kommen sie hin? In Berlin sind sie und einen Vertrag mit einem Bächter abzuschließen. Der Beschluß wohnern weniger als 1500 M., in Städten unter 20 000 Einwohnern unerschwinglich.! ist jedoch so aufzufassen, daß lediglich eine im Marttverkehr bestens weniger als 1200 m. betrug. Verschiedene Wäschereien haben jetzt ihre Haftung für verlorene vertraute Person angestellt wird. die für ihre Tätigkeit eine entoder gestohlene Wäsche auf das 5-20fache des Wasch-, Roll- und sprechende Vergütung erhält, die Martieinnahmen aber der GemeindeBlättpreises begrenzt. Das bedeutet bei dem jezigen Wert, daß fasse abliefert. Im günstigsten Falle handelt es sich um eine unter Umständen z. B. für einen Verlust in Höhe von 700 M. wöchentliche Marktgeldeinnahme von 2- ɓie 300 m. Von dieser 125 M. Entschädigung gezahlt werden. Man sehe also zu, mit wem Summe erhält der Bächter für seine Arbeit 20 bis 30 Broz. Jedenman es zu tun hat. Vielleicht interessieren sich auch die Behörden falle ist von einer Ausbeutung der Allgemeinbevölkerung durch den für diese Frage. Bächter überhaupt keine Rede, ebenso auch von der Stärkung des Rapitalismus nicht. Die Gemeindeverwaltung ist gezwungen, den mailt, um ihn überhaupt lebensfähig zu machen, einem Facmanne zu übergeben, der aber an der Lebensfähigkeit des Marties nur dann Interesse hat, wenn seine Leistungen auch durch entsprechende Entschädigung abgefunden werden.
Die Gemeinden und der Gesetzentwurf Groß- Berlin. Zahlreiche Gemeinden haben dem Ministerium des Innern mit geteilt, daß es ihnen unmöglich sei, in der Frist von 4 Wochen die Beratungen ihrer Körperschaften über die Groß- Berliner Frage au Ende zu führen und um eine Nachfrist von vier Wochen gebeten. In den Gemeinden, wo sozialdemokratische Mehrheiten vorhanden find, findet der dem Gesetzentwurf zugrunde liegende Gedanke der Mangel an Bureauhilfskräften bei einer LandesversicherungsEingemeindung Zustimmung, wie in 2ichtenberg, wo die Ein- anstalt war vor einiger Zeit in einer Notiz der„ Voss. 3tg." behauptet. Ein schon lange stellungsuchender Kaufmann mit Er gemeindungskommission zu einer dahingehenden Entschließung gefahrung in der Sozialversicherung liest das, schreibt hin und wird fommen ist. In Tempelhof wurde der Ansicht Ausdruck gegeben, daß die Befugnisse der Gorortbezirke zu sehr beschränkt und an die Korrespondenz„ Neuer politischer Tagesdienst" als Verfasser der Notiz verwiesen. Eine Anfrage dort ergibt die Antwort, daß vor allem nicht scharf genug abgegrenzt seien. Eine unbedingte es sich um die L.-W.-A. Berlin handle, bei dieser aber aus Anlaß Ablehnung des Entwurfs trat auch in der Tempelhofer Kommission des Artikels schon Hunderte von Bewerbungen eingegangen seien. Der Mann fragt mit Recht, woher diese Hunderte gewußt haben, um welche Anstalt es sich handle. Natürlich hatte seine dirette Bewerbung keinen Erfolg und er meint, die Notiz iei nur Stimmungs mache gegen die Arbeitslosenunterstügung gewesen. Es war ganz verdienstlich, einmal der Herkunft solcher Nachrichten nachzugehen.
nicht hervor.
Die Notlage der Staatsbeamten.
Uns wird geschrieben: Mit welch verschiedenem Maße bei der Behandlung der Beamten und Arbeiter im Reiche sowie anderer Angestellten gegenüber den Verwaltungsbeamten gemeffen wird, soll in Nachlehendem beleuchtet werden. Ein Eisenbahnarbeiter, Schloffer, 26 Jahre alt, unverheiratet, erhält, weil er nicht gestreift, als Belohnung 1 Pfund Speck und 1 Pfund Fett zu je 5 Mt. zugewiesen. Derfelbe Arbeiter erhält einen Rohn von 600 M. monatlich. Daß die Eisenbahner schon lange Zeit neben ihrer Nation an Butter usw. noch nebenbei von ihrer Dienststelle alle möglichen Zuwendungen an Lebensmitteln erhalten haben, dürfte der Ceffentlichkeit doch wohl auch bekannt sein. Aus welchem Grunde erhalte ich, der ich 34 Jahre lang ohne Unterbrechung und ohne Streik meinen Dienst getan, nicht auch eine Belohnung in irgend einer Forin, bin ich ein Arbeiter zweiter Klasse?
Die Kopra ist nicht zu verwechseln mit der furchtbaren Brillenichlange Cobra. Es handelt sich aber auch richt um die Sopra- Ruß nach Deutschland kam, um hier, in der Weltfabrit, auf gett und die vor verflogenen Zeiten in ganzen Schiffsladungen aus Afrifa Kommunale Seife verarbeitet zu werden. Nein. unsere liebe Praris" hat jezt unterm demokratischen Gemeindewahlrecht soviel Abonnenten mehr, daß sie ihren der„ Kopra " Umfang
erweitern fann.
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Keine Königlichen" Amtsschilder mehr. Der Handelsminister hat an die Behörden einen Erlaß gerichtet, worin es als notwendig bezeichnet wird, auf den Siegel- und Stempelabbruden sowie bei den Anschriften an und in den Dienstgebäuden der preußischen Staatsbehörde das Wort„ Königlich" zu entfernen oder durch das Wort„ Preußisch" zu ersetzen. Mit Rücksicht auf die derzeitigen Schwierigkeiten empfiehlt der Minister, im allgemeinen von der Beschaffung neuer Amtssiegel und schilder vorläufig abzusehen. Rentenzahlungen an Kriegsbeschädigte. Beim Berzuge von zögerung bezw. Stockung in der Gebührniszahlung ein, daß die Kriegsbeschädigten pp, die leberweisung ihrer Gebührmisse bei ben zurzeit überlasteten Pensionsregelungsbehörden( Regierungen) direk beantragen. Die Empfangsberechtigten müssen lleberweisung ihrer Gebührnisse von einer Postanstalt zur anderen zur Vermeidung dieser Verzögerungen nur bei der bisher zahlenden Bostanstalt beantragen.
Lankwik. Der Gemeindevorstand schreibt uns zu unserem Bericht bom 28. v. M: • Die Gemeindevertretung hat beschlossen, den Markt zu errichten
Nowawes . Am 30. und 31. Angust veranstaltet der Arbeiter- Turner
bund eine Bundesturnfahrt nach Nowawes . Die biefige Freie Turn- und Sportvereinigung feiert an diesen Tagen das Fest des 25jährigen Bes und Turner zu rechnen. Diese müssen nun auf ein bis zwei Nächte stebens. Es ist daher mit einem starten Buzug auswärtiger Turnerinnen untergebracht werden. Wir richten an die Einwohnerschaft von Nowawes die Bitte, uns so viel wie irgend möglich Freiquartiere zur Verfügung zu stellen.
Wilmersdorf . Herrenanzug- und Damen- Koſtfimftoffe werktäglich von 9-12 Uhr, Biefeleritr. 7, gegen übliche Bezugsscheine. Bluſen in stoffen in vielen Größen und Farben vorrätig. Bezugsscheine erhält jeder, neuesten Formen. Kostüme, Röde, Frauen- Wintermäntel aus Friedens der im vorigen Jabre fein Reichskostüm oder feinen Reichsmantel bezogen bat. Snabenanzüge, fertige bunte Bettbezüge, Kopfkissen und weiße Leinenlaten und viele andere Bekleidungsstücke, darunter auch Stiefel mit fester Ledersohle, werden ohne Bezugsschein gegen Legitimation abgegeben. Mariendorf - Südende. 250 Gramm Haferfloden und 2 Suppen würfel( 32, 33). Für Jugendliche 200 Gramm Teigwaren( 35, 36), je 1 Pjund Graupen und Haferflocken( 45, 46). Abtrennung der Abschnitte bis Freitag. 50 Gramm Margarine( X 8). Bis 11. Juli in den Gemeindeläden an Kinder im 1.- 6. und an Jugendliche im 7.- 17. Lebensjahre brot nur 2000 Gramm. Auslandseier( 11). Bollmilch- und Jugendlichen- Starte vorzulegen. Stranken
Johannisthal. 250 Gramm Kunsthonig( 35), 200 Gramm Hülsen. fruchtmehl( 40), 1 Paket Sets( 462), 500 Gramm Küchenmehl( 42). Lichtenberg . Für Krante auf den Märkten bis 12. Juli 6 Eier zu 1,25 M. Weizenmehl( W 8). Garn auf Antrag für Familie mit mindestens 3 Kindern unter 12 Jahren( 369) Bekleidungsstelle Frankfurter Allee 87 bis 15. Juli. Brennholz- Verkauf Hauptstr. 4 und Deutschmeifterstraße. 225 g Kartoffelpräparate( 51). Küchenmchl 500 g( 42) der Lebensmittel im 1. und 2. Lebensjahre: 1 Pfund Haferfloden, 5 Batete Stets, 125 g Reis. farte des Kreises Teltow . Preis 0,32 M. Reis 125 g( 48). Für Kinder Für hoffende Mütter: 1 Pfund Grieß, 1 Pfund utr. Seizenmehl, 125 Reis. Für stillende Mütter: 1 Pfund Grieß, 1 Pfund ufr. Weizenmehl, 125 g Reis. Anmeldung: Maisgrieg oder Malzena 250 g( 49), am. Hafernährmittel 300 g( 54). Für Jugendliche: teis 125 g( 39), Hafernährmittel, 125 g( 40), Grieg 125 g( 41). Marmelade, 250 g( 35) Ausländisches oder Inlandmeh! 500 g( V 7, W 8). Anmeldung: Je 250 g( C 9, D 10, I- 11, K12). 1 Dole amerit. fondenfierte Milch( K 2) für Kinder, Serie VI- XII. Heringe 250 g( 32).
Alles dreht sich heute um die Verkehrsbeamten, als ob diese eine besondere Gattung von Menschen wären. Wie sieht es dagegen bei anderen Beamten aus? Ich habe das Gymnasium besucht, habe auf der Unteroffiziervorschule neben freier Station eine monats liche Löhnung von 75 f. erhalten, als Neunzehnjähriger 22 Pf. pro Tag, als verheirateter Feldwebel 60 20. monatlich, als 30jähriger verheirateter Beamter monatlich 111 M. und erhalte jezt nach 34 Dienstjahren als 50jähriger Mann ein monatliches Gehalt bon 350 M. einschließlich Wohnungsgeld als Kanzleisefretär, also Militär- Rentenempfängern tritt oft dadurch eine erhebliche Ber- Tempelhof. Als Erfaz für fehlende Kartoffelmenge 750 g Brot( 50), mittlerer Beamter, dazu kommt die Teuerungszuage von 195 M. monatlich, macht zusammen 545 M. monatlich. Gibt es wohl eine größere ungerechtigkeit in der Bezahlung der geleisteten Dienste? Die Stadt Berlin zahlt ihren Beamten Entschuldungszulagen und wir müssen durch höhere Steuern diese Zulagen wieder decken. Warum gibt das Reich seinen Beamten nicht auch ausfömmliche Besoldung? Nichts von alledem, sobald es sich um die Verwaltungsbeamten handelt, ist mit einem Male kein Geld da, während es für andere Volksgenossen milliartenweise ausgegeben wird. Wir Beamten haben früher am Hungertuche genagt, iegt nach der Revolution verschulden und verelenden wir vollkommen, das sind für uns die Errungenschaften der Revolution. Sollte dieser Verzweiflungsschrei nicht endlich mal dort gehört werden, wo er gehört werden müßte?
Die Kinder, die für den Kreis Rössel bestimmt sind, fahren nicht mit dem Sonderzuge„ Quintilius", sondern mit dem Zuge Paul" sammeln sich um 10 Uhr vormittags Gartenstr. 107 a. am 15. Juli, mittags 12 Uhr, vom Stettiner Bahnhof ab und ver
Arbeiterwochenkarten werden auf verschiedenen Bahnhöfen nur gegen Arbeiter- Ausweis verkauft. Man richte sich also darauf ein! Die Hundesperre in Berlin O ist auf Richtenberg ausgedehnt und zwar bis 2. Oktober.
Neuregelung der Seifenverordnung. Durch erhöhte Zuteilung von Fetten und Delen an die deutsche Der große Einbruch in das Berwaltungsgebäude der Gemeinde Seifenindustrie wird es möglich, die den Verbrauchern zugeteilten Reinickendorf am 31. Mai ist jezt von der Kriminalpolizei aufgeflärt Mengen erheblich zu verbessern. K.-.- Seife wird in Zukunft ohne und die Tater dingfest gemacht worden. Beteiligt waren ein junger Seifenfarte abgegeben. Unter Beibehaltung des bisherigen Preises Mann namens Schulz, der schon vor einiger Zeit bei einem Wohist ihr Fettgehalt von 16 auf 25 Proz. erhöht worden.-.- nungseinbruch abgefaßt worden ist, die drei Gebrüder Willi, Paul Seifenpulver wird unter Verdoppelung des bisherigen Fettgehalte und Gustav Fiedler und ein Händler Georg Lawrenz, die jetzt ers mit monatlich 125 Gramm auf Seifentarte geliefert. Der Preis mittelt und hinter Schloß und Niegel gebracht wurden. erhöht sich auf 0,45 M. für ein Halbpfundpaket. Es wird eine einwandfreie Kernseife von Friedensqualität( 60 Proz. Fettgehalt) hergestellt. Das 100- Gramm- Stüd foftet 0,80 m. als Feinseife wird eine gute polierte Toilettenfeife( 80 Broz. Fettgehalt) geliefert. Für die Selbstrafierer wird statt dessen einwandfreie Nafierieife zur Verfügung gestellt. Das 100- Gramm- Stück Feinseife wird mit 1,20 m., das 50- Gramm- Stück Najierfeife mit 0,60 m. berechnet. Gin Feinseifenabschnitt berechtigt zum wahlweifen Bezug von 50 Gramm der genannten Erzeugnisse. Bereits Ende August soll mit ihrer Lieferung begonnen werden. Der Vorbezug auf Sep tembermarfen ist bereits im August zulässig.
Angesichts dieser Verbesserungen empfiehlt es sich für die Verbraucher, vom Kauf ausländischer Seife im Schleichhandel nach Möglichkeit abzusehen, da durch diese Neuregelung in Stürze ein erhebliches Sinten der bisherigen Wucherpreise zu erwarten ist.
Billige Möbel. In der Zuderversorgungsstelle, Sommandanten traße 80/81. besteht eine Abteilung zur Linderung der Möbelnot, die an Bedürftige eine Einrichtung, bestehend aus Stube und Küche, zum Breise haus zu besichtigen. Eine Bescheinigung des Bezirksvorstehers über die von 1325 M. abgibt. Teilzahlung ist geftattet. Die Möbel find im StadtEinkommensverhältnisse, Ehe- und Mietskontraft sind bei der Buderversor gungsstelle vorzulegen; so lange fich die Preise auf dem freien Möbelmarkt und im Althandel nicht wesentlich senten, wird diese segensreiche Maßnahme bestehen bleiben.
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Groß- Berliner Parteinachrichten.
30., 31. und 32. Abtlg. Sonntag, den 13., Gemeinsamer Familien ausflug nach Birtenwerder Lehnik und Dranienburg. Abfahrt früh 8 Uhr vom Bahnhof Gesundbrumien. Nachzügler treffen sich mittags in Lehnit. Treffpunkt dor 32. Abtlg. bei Korn, Gleimstr. 10.
Neukölln. 5. Abteilung.. Morgen, Freitag, 7 Uhr, in Wolfs Ges fellschaftshaus. Kirchhofstr. 41, Abteilungsversammlung. Berger über: Lantwit. Morgen Freitag, 8 1hr, 6. Vorlesung des Gen. Herbert Schule II, Seydligstraße. „ Die Geschichte des Sozialismus" im Zeichensaal der
Vereine und Versammlungen.
Das
Reichsbund der Kriegsteilnehmer und Striegshinterbliebenen. Ortsgruppe Herzfelde und Umgegend. Sonnabend, 12. Juli, 8 1hr, im Gesellschaftshaus Tailer, öffentliche Bersammlung aller Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer und Kriegshiuterbliebenen. Recht der Kriegsopfer und ihre Zukunft. Referenten: Frau Schildhauer Mitglieder. und Stamerad Stephan. Mitgliedstarten mitbringen. Aufnahme neuer Besichtigung ber Nikolaikirche( am Molten markt) nach einem Vortrage und unter Führung des Pfarrers Göhrie heute abends 8 Uhr. Deffnung 7%, Uhr. Eintritt fret.
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Gerichtszeitung.
Falsche" Noske- Truppen" auf der Beutefahrt.
Tas Oscar- Helene- Heim für Seilung und Erziehung gebrechlicher Rinder in Berlin- Dahlem ( 3ehlendorf, Kronprinzenallee 171) hat im Juni sein Vereinslagarett für Schwerbeschädigte aufgelöst, um sich Am 17. Februar d. Js. erschienen in der Wohnung des Mecha wieder ganz der Stinderfrüppeljürsorge zu widmen. Es werden dadurch über 100 Bläke frei. Dafür kommen neben den schweren Lähmungen, den nikers Barthel in der Kleinen Frankfurter Straße zwei mit Geangebotenen oder erworbenen Verunstaltungen zurzeit hauptsächlich die wehren und Handgranaten bewaffnete Soldaten unter Führung Knochen- und Gelenktuber tulose und die schwere englische Strankheit in des Arbeiters Otto, der Bizefeldwebeluniform trug. Dieser legte Frage, weil in dem 20 Morgen großen Waldgelände die besten und zurzeit einen gefälschten Ausweis des Bolizeipräsidiums bor , nach welchem Baurechtsfragen im Verbandsausschuß Groß- Verlin. Der Ver einzigen Heilfaftoren Licht und Luit vorbanden sind, nachdem die er berechtigt war, Schleichhandelsware zu beschlagnahmen. Die bandsausschus hat sich mit einem Nachtrag zu der erst im April v. J. Friedensbedingungen uns die Länder, welche Müich und Butter erzeugen, Wohnung wurde durchstöbert, und schließlich fanden die Soldaten, wesentlich umgestalteten Bauordnung für die Vororte beschäftigt, ber Knochen und Gelente, hat sich befanntlich während der Hungerblodade welche falsche Abzeichen des Reinhardt- Regiments trugen, 25 Pfund und außerdem noch Milchfühe wegnehmen werden. Die Tuberkulose, auch der eine oderung der Bauweise in den Vororten anstrebt. in erschreckender Beise ausgebreitet, und wenn der neue furchtbare Feind frisches Schweinefleisch, zu dessen Fortschaffung Barthel auch noch So sehr dieses Bestreben zu begrüßen ist, ist doch dabei wieder zu des heranwachsenden Geschlechts wirksam bekämpft werden soll, fann es nur einen Rucsac zur Verfügung stellen mußte. Otto stellte eine tage getreten, daß die neue Vorortbauordnung, welche gegen das dadurch geschehen, daß die Kinder aus den überfüllten Wohnungen in den Quittung auf den Namen„ Wachtmeister Brandt" aus. Auf der Votum des Verbandes erlassen worden ist, eine ganz ungeignete Bald gebracht werden, besonders dorthin, wo auch alle übrigen Heilmittel Straße wurde das erbeutete Fleisch dann gleich in drei Teile geGrundlage für die Reform des Groß- Berliner Siedlungswefens der Orthopädie sowie eine Schule vorhanden sind. Auch in den erf. teilt. Das Gericht erkannte gegen Otto auf 1 Jahr Gefäng bildet und daß durch die fortwährenden Aenderungen das Baus hätten der Anstalt werden jest mehr Bläge für bewegungsgebeminte nis unter Anrechnung von 4 Monaten der Untersuchungshaft bei ordnungswesen immer komplizierter und unübersichtlicher wird. Lehrlinge frei, die ein Handwerk, Fabrikarbeit oder Gärtnerei jofortiger Sajtentlassung Der Verbandeausschuß hat daher erneut anf die Notwendigkeit wollen. Die Annahme der Kinder für Behandlung oder Ausbildung zu einem Beruf erfolgt in der vom Dscar- Helene- heim unterhaltenen orthohingewiesen, mit dem bisher geübten Verfahren der fortgesetten pädischen Poliklinik und Beratungsstelle in Berlin S., Staliger Str. 9, Monund eines einheitlichen Blanes ermangelnden Wenderungen zu tags, Mittwochs, Freitags, von 2-3 Übr, to ambulante Strüppelleiden bebrechen und an seine Stelle eine planbolle Reform treten handelt werden und die Kinder Ratschläge für Unterbringung in geeigneten zu lassen mit dem Ziel, das Baurecht flar, übersichtlich und ein Anstalten und Wahl eines Berufes erhalten. heitlich für den Bau- und Wirtschaftsförper Groß- Berlin zu ge stalten. Leider ist den mehrfachen Anregungen des Verbandes in dieser Hinsicht von der Staatsregierung bisher keine Folge geleiftet worden.
lernen
Eines Tages in März d. Js. wurde der Bädermeister Boge in Weißenfee telephonisch angerufen mit der Anweisung, sich sofort mit seiner Chefrau in dem Berliner Polizeipräsidium, Zimmer 86, einzufinden. B., der sich absolut nicht denken konnte, um was es fich handelte, fuhr sofort nach Berlin . Raum hatte er seine WohWer war der Netter? Am Sonntag vormittag fenterte auf dem nung berlassen, als dort drei Männer in Uniform, der Schlosser Tegeler See nabe dem Staiserpavillon ein Ruderboot. Die Infaffen, ein Sohnte, die Sicherheits" soldaten Beyer und Nichter, erschienen, älterer Mann und seine Tochter, fielen ins Wasser und schwebten in dem allein anwesenden Sohn des B. die Pistole auf die Brust Lebensgefahr. Ein junger Mann, welcher den Vorgang beobachtet hatte, setzten und im Befehlstone Auskunft verlangten, wo die Waffen warf fich furg entschlossen ins Wasser und rettete unter eigener Lebens. gefahr alle zwei Personen, welche besinnungslos geworden waren. Beberstedt jeten". Der junge Mensch wurde derartig eingeschüchtert, ben wiederbelebungsversuchen, welche sofort angestellt wurden, verschwand daß er nicht wagte, Silfe herbeizurufen. Die Räuber fanden der Retter, ohne jeglichen Dant anzunehmen. Er verlor an der linjall schließlich eine Raffette mit 30 000 m. Bargeld, welches B. trotz ftelle ein filbernes Zigarettenetui, gezeichnet G. E. Er wird gebeten, sich aller Warnungen gehamstert hatte. Der fünfzehnjährige B. wurde dann mit in das Militäraufo genommen, und in rajender Fahrt bei Richard Drtmann, Schönholzer Str. 4, zu melden. ging es nach Berlin . Unterwegs sollte der junge B. bei voller Schlichtungsausschuß Groß- Berlin. Da der Stadt- und Ring- ahrt aus dem Wagen geworfen werden, Richter erhob jedoch hierbahnverkehr ab heute aufgenommen ist, finden die Termine in Arbeitersachen gegen Einspruch, so daß man das Auto wenigstens halten ließ, Die Berliner Postämter befinden sich zum Teil in traurigem ab heute( in Angestelltenjachen ab Montag) wieder statt. nachdem man dem jungen Menschen nochmals die Pistole auf die Zustande, Tagein fißen die Beamten in den luft- und lichtlosen Neukölln. Kontrolle der Erwerbslosen. Für die Dauer des Brust gesezt hatte mit den Worten:" Wenn du die Schnauze nicht Räumen hinter den Schaltern. Es kann nicht gelüftet werden und Verkehrsstreits sind diejenigen Erwerbslosen von der Stempelpflicht hältst, kriegst du ein Ding gebrannt!" Dem Wahrspruche der Gedas elektrische Licht brennt den ganzen Tag. Dumpfe Hige brüret befreit, die den längeren Weg zu den Berliner Facharbeitsnachweisen schworenen gemäß wurden verurteilt: Hohnte zu 5½ Jahren. Zuchtin der staubgesättigten Luft. Ganz abgefehen davon, daß derartige aurfidzulegen hätten. Diejenigen hier wohnenden Erwerbslosen, für haus, 10 Jahren Ehrverlust, Beher zu 3 Jahren Zuchthaus und Räume unhygienisch sind und in hohem Maße der Verbreitung von welche die Kontrolle durch einen der drei städtischen Neuköllner Richter zu 2½ Jahren Zuchthaus sowie zu 10 Jahren Ehrverlust.
Berücksichtigung der Kriegsbeschädigten müßte man doch in erster Linie pon Reichsbehörden erwarten. Die Reichster tilfelle aber hat einem Angestellten gekündigt, weil er infolge feiner KriegsBeschädigung ab und zu Nervenanfälle erleidet, die aber nicht etwa eine Störung des Betriebs oder eine Beunruhigung des Personals herbeiführen können. Wir können unsere Verwunderung über dieses Vorgehen nicht verhehlen.