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2.

Beilage zum Vorwärts " Berliner Volksblatt.

Nr. 194.

Mittwoch, den 22. August 1894.

11. Jahrg.

Arbeiter! Varteigenossen! Trinkt kein boykottirtes Bier!

Noch einmal

Ferdinand Lassalle , Victor Hehnalle's seigt sich dieselbe tiven Gebanten bervor: die anwesenden Delegirten aus Hamburg . Was die Gründung

und die Kreuz- Zeitung.

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Doch in allen Ueberall dieselbe Un- 1 Jahren für den Industrie- Verband eingetreten, gegenwärtig in volkswirthschaftlichen Schriften fähigkeit, einen posi- Wort und Schrift dagegen arbeiten. Dazu gehören namentlich Unfähigkeit, einen pozubringen, überall Lüge! von Industrie- Verbänden anlange, so sei diese Idee keineswegs fitiven und lebensfähigen Bei seiner Bildung neu. Schon Theodor York fuchtz seiner Zeit die Verwirklichung sozialen Gedanken zu gefonnte er an die geistige derselben anzustreben. Die Reaktionsperiode des Sozialisten Wir haben dieser Tage die kundigen Thebaner der stalten, und dieselbe Ueberlegenheit der Argesetzes habe jedoch den weiteren Ausbau verhindert. Als das Kreuz- Zeitung bei ihrem Versuch, mit dem todten Victor Berlogenheit. Es bleibt beiter", die er doch ewig im selbe im Jahre 1890 gefallen, sei der Gedanke Mann von seiner Bilglauben. uudentbar, daß ein weunde, führte, unmöglich strammeren zentralisation in den Bordergrund getreten. dung an die geistige eberlegenheit der Ar­beiter" wirklich ge= glaubt haben solte...

Hehn für ihre unsauberen Zwecke zu frebsen, auf die aristo­tratischen Händchen geklopft. Als Paradestück aus den hinterlassenen Aphorismen des feinsinnigen Kulturhistorikers crschien in den Artikeln des Junkerblattes vor allem eine Betrachtung über Ferdinand Lassalle als Menschen.

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leben eines Mannes,

Wie aber kommt es, es, daß die posthume

Ver­

Alt­

Von diesem Gesichtspunkte aus habe der Halberstädter Gewerkschaftskongreß eine Resolution angenommen, wonach die Anbahnung der Industrieverbände anzustreben, event. Kartellver­träge zwischen den einzelnen Branchen bestimmter Industrien an­zubahnen feien. Diesem Beschluß seien bis jetzt nur die Arbeiter Was Hehn in dieser Betrachtung über den unsterblichen Und giebt es denn auf der Sein Charakter ist durch und der Metall- und Holzindustrie nachgekommen. Was die Durch­Denker und Kämpfer der Arbeiterklasse vorbrachte, erschien weiten Welt eine gemeinere Ber - durch us wahrhaftig: Demafo laffe sich nicht verkennen, daß einige Schwierigkeiten dem führung dieses Beschlusses in der Bekleidungsindustrie anbetrifft, so tindisch, gehässig und albern, daß uns von vornherein worfenheit, als das Demagogenthum bei Trüffeln gegenüber stehen. Die technische Entwickelung der Schuhmacherei leises Mißtrauen beschlich. Sollte wirklich der glänzende gogenthumbei Trüffeln und Sett, unzüchtiges babe in den letzten Jahren einen derartigen Aufschwung ge Stilist der Kulturpflanzen, der Reisebilder aus Italien und und Champagner? als Abenteurerleben dessen, babe in den letzten Jahren einen derartigen Aufschwung ges Frankreich , der seinen Lesern goldene Früchte auf silberner dies schlemmende und der den Heiland, der nemmen, daß die Arbeiter und Arbeiterinnen dieser Branche fast ausschließlich in Fabrikbetrieben arbeiten, während in der Schneider­Echale darbietet, so täppisch geschrieben haben? An wen doch züchtige Abenteurer Armen spielte." branche noch die hausindustrielle Betriebsform vorherrsche. Dazu erinnerte gleich diese Diktion, die wie ein tokettes Mammuth ber den Heiland der Tommen die verschiedenen Beiträge und Leistungen der einzelnen daher stampft, diese Fertigkeit, im tiefen Bruſtton der Ueber- Leidenden spielte!" zur Bekleidungsindustrie gehörigen Branchen. Es sei aber doch zeugung tönende, hohle Schlagworte hinauszuschleudern, die Frage aufzuwerfen, ob sich diese Schwierigkeiten nicht über­brücken Ber- brücken lassen; er behaupte es. Bei den Aktionen diese geifernde Gehässigkeit gegen den Sozialismus? Wir thun Buße in Sad und Asche. Nicht Sehn ist es, öffentlichung aus Hehus Papieren durch den der einzelnen Branchen komme dann die gegenseitige Solidarität Sack weiberklatsch des Treitschke verunziert wird? Ein zur Geltung. Ebenfalls ließe sich ein einheitliches Fachorgan für der so pöbelhaft über den großen Todten schilt, es ist das Victor Hehn plagiirt nicht. Der Herausgeber hat die gesammte Bekleidungs- Induſtrie schaffen. Hierdurch würden altbekannte historische Fischweib, der Geschichtsflitterer| Heinrich von Treitschke , aus dessen berufenem offenbar unter den Blättern und Blättchen des Hehnschen bedeutende Kosten erspart und die Mitglieder hätten zugleich Libell: Der Sozialismus und seine Gönner, einer der Nachlasses auch eines gefunden, worauf der alte Hehn, der einen Ueberblick der Verhältnisse anderer Beauchen. Daß es zur Direkten Gründung eines Industrieverbandes tomme, glaube er schäbigsten Schmähschriften gegen die Sozialdemokratie aus geistreiche Ironiker, sich die Stelle aus dem Treitschkeschen nicht, doch erwarte er, daß der Kongreß durch Kartellverträge den siebziger Jahren, die Lassallebetrachtung wortgetren Pamphlet aufgezeichnet hatte, zum dauernden Gedächtniß die gemeinschaftliche Agitation, Reise- Unterstützung, Streits u. f. 1. entnommen ist. Hier und da ist ein Wort ausgelassen, ver- der literarischen Geschmacklosigkeit, der geistigen Ohnmacht regeln werde. tauscht, wie z. B. das wälsche Champagner mit den für und des unübertrefflichen Auftandes eines Leibhusaren der Bock: Gotha : Da der Kongreß ihn als Korreferent be­preußische Liebesgaben- Empfänger geläufigeren Sekt, oder Hohenzollern . Schiemann hat dann unbefehen, was für ftimmt habe, wolle er feinen Standpunkt zu dieser Frage kurz ein Gattheil ist umgestellt, doch der Wortlaut der Texte bas Exzerpt für Eigenbau versehen und so das ganze Unheil verbände gewesen, und habe nie ein Hehl daraus gemacht, son­ein Sattheil ist umgestellt, doch der Wortlaut der Texte seinen kritischen Sinn nicht gerade gutes Zeugniß ablegt, erörtern. Er sei von Anfang an ein Gegner der Industrie­beweist ihre Uebereinstimmung. Mau urtheile selbst: dern er habe diese seine auf eine langjährige Erfahrung be­ruhende Ansicht stets flar vertreten. Die thatsächlichen und ge­schichtlichen Verhältnisse der Gewerkschaftsbewegung habe beurtheilt. Reißhaus falsch Nicht das Sozialistengesetz habe die Theodor York gegründeten Industrie­Es ist schwer, bei diesem Dniproquo ernsthaft zu bleiben. verbände zerstört, sondern York mußte schon früher vor seinem Weshalb mußte sich das Organ der Hammerstein und Kropatschek Tode sein Werk zu Grunde gehen sehen. Was für den In­bild. Stuttgart 1894, siehe in die Unkosten einer langathmigen Artikelreihe stürzen, da duftrieverband angeführt ist, fann mit derselben Begründung für G. 213.) sie doch ihr Scheltbedürfniß viel bequemer und wehlfeiler die Schaffung eines allgemeinen Arbeitervereins angeführt Seine( Lassalle's) wirth- Lassalle's Ideen, so bemerkt durch einen Griff in ihre Büchersammlung hätte befriedigen werden. Wie gewinnen wir aber die ungeheuere Zahl der Un­schaftliche Ideen sind, wie sehn zutreffend, find alle können? Und daß in dieser Bibliothek kein Pamphlet organisirten? so lautet die Frage, und da müſſe man nun ein­betammt, allesammt von fammt anderen entnom gegen unsere Partei fehlt, ist ja selbstverständlich. mal mit dem vorhandenen Kastengeift rechnen. Die Industries Mary entnommen, doch men; aber er verftet fle Blindlings in ihrem Haffe gegen den revolutionären niffe hinweg zu sehen. Wenn es nach unferen Wünschen ginge, verbandler juchen fich über die thatfachlich befiehenden Verhält Laffalle versteht diefe ent- mit Gewandtheit und lehnten Waffen mit eindring- dialektischer Fertigkeit Inden" ist die Kreuz- Zeitung auf das arme Zitat ge- so wünsche er viel mehr als Genosse Reißhaus, doch darum lehnten Waffen mit eindring- dialettischer Fertigkeittoßen wie die Ente auf den Köder bis an den Steiß. Statt handelt es sich nicht, sondern man müsse sich mit den realen licher Beredsamkeit und einer zu gebrauchen. seltenen dialettischen Ge Verhältnissen befassen. Das Zusammenwerfen des Hafen- und wandtheit zu gebrauchen. Auf den Treitschke also ist die Kreuz- Zeitung " ge- Werstarbeiterverbandes, der durch dieses Experiment von 6000 Er ist ein Meisterim Er ist Meister im Gr.fommen, in die Gesellschaft, wo sie sich am wohlsten fühlen auf 1000 Mitglieder zurückgegangen fei, beweise, daß man bei Erfinden jener finn- finden grober sinnlicher muß, die alte Freundin der Wagener, Ohm und Goedsche, derartigen Experimenten vorsichtig sein müsse. Schon die innere lofen Formeln, welche Formeln, welche durch das schofelste Werkzeug des platten, gewinngierigen Krant Berschiedenheit der für die Bekleidungsindustrie in Betracht kommenden Branchen verbiete ein künstliches künstliches Zusammen­durch den kraftvollen den Ausdruck des un junkerthums. werfen. Ebenso wie bei der politischen Partei die Ausdruck des Unsinns sinns den Hörer ver Habeat sibi! Gie möge den Treitschte für sich be- Sokalblätter der zweckmäßigen Agitation dienen, so den Hörer verblüffen, blüffen. liege es auch mit den Gewerkschaftsblättern der einzelnen als z. B. Das Eigenthum ist Es stinkt in der Fechtschul'. Branchen. Für die ersprießliche Fortentwickelung der Gewerk Fremdthum geworden." schaften sei die erste Vorbedingung, daß endlich die Formen­experimente aufhören, dann würden noch größere Fortschritte crreicht als dieses schon thatsächlich in den letzten drei Jahren geschehen.

Nebst

Aphorismen nach der

Heinrich von Treitschke , Victor Hehn in seinen Der Sozialismus und seine Gönner. einem Sendschreiben an Gustav Schmoller . Berlin , Druck und Verlag von Georg Reimer. 1875. S. 82/83.

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Kreuz Zeitung, Nr. 384 Morgenausgabe vom 18. Aug. 1894.( Bei Th. Schiemann, Victor Heh n. Ein Lebens:

Er tennt, wie wenige Ertenntben Zauber, Sterbliche, den unwiderstehlichen den die Frechheit auf Zauber, welchen die das autoritätsbedürf= Frechheit auf das nachtige Gemüth des Men Autorität verlangende schen ausübt; er braucht Gemüth der Massen ihn dreist; denn sich zu ausübt; und er hand- schämen ist er außer habt diese Zaubertraft, stande. denn er ist außerstande, sich zu schämen.

angerichtet.

Nicht Hehn schimpft, sondern, was niemand wundert und sich von selbst versteht, der spaßhafte preußische Hof­historiograph.

Hehn Treitschke!

halten!

Gewerkschaftliches.

Bekleidungsindustrie- Kongreß Erfurt . Nachmittagsfißung am Montag, den 20. August. Eingetroffen ist noch der Telegirte Schneider Zirl- Augsburg . Die Zahl der Delegirten beträgt so­mit 85. Zur Berathung steht der erste Punkt der Tagesordnung: Ist ein Bekleidungsindustrieverband zweckmäßig und nothwendig? Auf Antrag des Kongresses wird Reißhaus Erfurt als Referent, Bock- Gotha als Korreferent bestimmt. Reißhaus bemerkt ein leitend, daß sonderbarer Weise diejenigen Kollegen, die vor zwei

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In der Diskussion schließt sich Timm Berlin den Aus­führungen Bock's an. Er befürchtet sogar, daß durch die Verschmelzung der Schuhmacher und Schneider ein Drittel der Mitglieder verloren gehen. Im übrigen befürwortet er die Re­gelung der alle Branchen der Bekleidungsindustrie gemeinsam berührenden Punkte.

Rämming Stettin macht den Vorschlag, eine Kom­

Eine Romanbibliothek für das lichkeit liegt die Sache so daß die Kunst gerade da aufhört, iſt es sich bewußt zu bleiben, daß auf dem Boden der heutigen

werden.

werkthätige Volk"."

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hat, die Kunst bei Männern zu diskreditiren. In Wirk- So nothwendig der Kampf nun an fich ist, so nothwendig wo dieser Gegensatz eintritt. Was wäre uns auch etwas, Gesellschaft ein vollständiger Sieg zu den Unmöglichkeiten gehört. das in gar keinem Konner, weder mit dem inneren, noch dem Gegen diejenigen, die mit dem Gegengist besserer Literatur­Trotz der geistesaufrüttelnden Macht der Sozialdemokratie äußeren Leben stände? Ich denke Hekuba! erzeugnisse, also mit ideellen Waffen, gegen den Kolportage­findet der Schundroman in gewissen Kreisen des arbeitenden Das Kunstwerk ist eine Welt, die aus derselben Materie und roman ankämpfen, liegt ein übermächtiger Feind im Felde: das Wolfes noch immer seinen heimlichen Weg die Hintertreppen hinauf, nach denselben Gefeßen sich bildet, wie die der Wirklichkeit, und Materielle, die durch unser wirthschaftliches System be­um beim Schein der Petroleumlampe mit wollüstigem Gruseln die Abwesenheit der Gesetzmäßigkeit, der Gesetzmäßigkeit, das dingte Verelendung breiter Volksmassen. Die Frage der geistigen perschlungen zu werden. Wenn diese Thatsache nichts weiter Regellofe, das willkürlich Ronstruirte, das Verlogene ist das Volksernährung kann nun einmal ebenso wenig wie irgend eine bedeutete, als einige nach harter Tagesarbeit zwecklos ver- Kriterium des Unkünstlerischen überhaupt und andere Frage aus der Komplizirtheit des gesellschaftlichen brachte Feierabendstunden, könnte man derselben relativ ruhig somit im Speziellen auch das der Kolportageliteratur. Ihre ver- Organismus herausgerissen und für sich gelöst werden. Dem gegenüberstehen; aber das literarische Gift, das die Phantasie heerenden Wirkungen im Menschengeist entspringen dieser Eigen Kampf von heute wird darum ein Atom Resignation sich frankhaft arbeiten läßt und besonders auf die dunklen In- thümlichkeit und lassen sich aus derselben heraus als beimischen: das Bewußtsein, daß es sich nur um eine stinkte Furcht, Schrecken und Spannung spekulirt, hinterläßt psychologische Nothwendigkeiten begreifen. Wer sich fortgesetzt Verminderung des Uebels, um eine Erleichterung Folgen, die dem ganzen seelischen Organismus verhängnißvoll Handlungen und Vorgänge suggerieren läßt, die gefeylos zu der Bürde handelt.-- sammengestoppelt sind, wird selbstverständlich unsicher in der Nachdem wir das Kriterium des Schundromans und damit Aber woher, tönnte man fragen, diese verderblichen Beurtheilung der umgebenden Dinge, und wer in nächtlicher zugleich die Ursache seiner Schädlichkeit erkannt haben, wäre der Wirkungen, da doch bei wirklichen Dichtern die Stunde unter dem Einfluß brennender, raffinirt unnatürlicher Kampf vom rein literarischen Standpunkt aus mehr als einfach. Phantasie nicht minder erregt, nicht minder wie z. B. Farbenwirkungen steht, verliert die Empfindlichkeit für die Man brauchte nur unter dem Gesichtspunkte dieser Erkenntniß in Dostojewsky's Raskolnikow" die dunkelsten Empfin- mannigfachen Nüanzen und Uebergänge der Welt in natürlicher die Krämer und Wechsler nebst dem ganzen sich drängenden Troß dungen beschworen werden, ohne daß man diesen That- Tagesbeleuchtung. Darans refultirt dann einerseits jene un der Halb- und Nichts Könner mit der kritischen Peitsche sachen einen schädlichen Einfluß zuschreibt? unglückselige Verschrobenheit im Denken, die man leberspannt aus dem Tempel treiben. So herzerquickend aber Wer einem Dichter folgt, folgt immer einer psychologischen heit" nennt, und deren Wurzel auch Schiller erkannte, als er auch diese Exekution an sich wäre, so wenig würde Rette von Ursache und Wirkung, die nirgends unterbrochen ist, feinen Präsidenten dafür die Bezeichnung Romantopf" gebrauchen damit gethan sein. Es nüßt nichts, daß ein Buch auch wenn das Endglied eine seelische Ungeheuerlichkeit( z. B. ließ, und andererseits ein Nichtbefriedigtſein von normalen literarischen Werth hat; es muß den Streis, auf den es berechnet einen Mord) darstellt. Das scheinbar Abnorme ist unter den ge- Meizen, ein efles, unlustiges Gefühl, im schlimmsten Falle eine ist, auch interessiren. Wenn nun auch in einer Roman­gebenen Voraussetzungen eine nothwendige Konsequenz, im einzel- vollständige Erlahmung des Willens, weil derselbe an die bibliothek für das Volk die Namen Dostojewsky, Bola, May nen Falle also normal. Auch die stärkste Gemüths- absurden Verzerrungen des Kolportageromans gewöhnt, in der Kretzer, Kielland, Sie u. f. w. nicht fehlen dürfen, so wird es und Phantasie- Erregung, hervorgerufen durch ein wahres Wirklichkeit nichts findet, das kraß genug wäre, ihn reagiren zu doch unmöglich sein, aus ihren Erzeugnissen und denjenigen Kunstwerk, führt nicht vom Leben ab, sondern steigert lassen. Und wie der Sklave narkotischer Gifte immer größere gleichwerthiger Autoren den Bedarf zu decken, und es wird nichts die Kenntniß desselben, weil stets die Lektüre vom Blick in Quanten in immer Ileineren Zwischenräumen absorbiren muß, anderes übrig bleiben, als dem belletristischen Handwerk Kon­den Zusammenhang begleitet ist, und zwar nicht nur in den um die geliebte Nervenerregung herbeizuführen, so muß der Sklave zeffionen zu machen. jenigen, der zwischen den einzelnen psychologischen Momenten der literarischen Narkose immer häufiger zu immer blutrünstigeren Die ganze Angelegenheit ist eben eine kombinirte, eine besteht, sondern auch in den, der zwischen der Seele und der um- Produkten der Schundliteratur greifen. Allzu begreiflich also, daß literarisch dagogische, und im Interesse des letzteren gebenden wirthschaftlichen Wirklichkeit, dem Milieu, in Gestalt Dichter und sozialistische Politiker, die beide an der Konser Elements muß das erstere in seiner prinzipiellen Reinheit sich eine von zahlreichen feinen Fäden sich spinnt. Der von schwärmen- virung des Volksgeistes ein Interesse haben, an die Ausrottung Trübung gefallen lassen. Allerdings gerathen wir, sobald wir den Backsischen verzückt fonstruirte Gegensatz zwischen Poesie und dieses Uebels ernsten Schweiß verwandten; die Dichter, deren den festen Boden des literarischen Prinzips verlassen, auf der nüchternen Prosa des Alltags" ist eine schwachtöpfige Illu- Erzeugnisse in bürgerlichen Kreiſen durch seichte Familienblatt schwanken a Grund, und dem vorsichtigen Takt des Heraus sion, die leider, indem sie Glauben fand, viel dazu beigetragen kunst verdrängt werden, weil ihnen nun auch diese Absatzgebiete gebers wird es überlassen bleiben müssen, sich nicht allzu­rettungslos verloren gehen, und die Politiker, weil es schwer ist, weit vom Ufer zu entfernen. Allgemein giltige Normen *) Herausgegeben von Emil Rosenow . Sächs. Verlagshaus, in einen mit absurden Borstellungen gefüllten Kopf beffere Erlassen sich hier nicht aufstellen. Die Entscheidung über die tenntniß hineinzubringen. Bulässigkeit eines Werkes, das in den strengen Dahmen der Kunst Na Hoffmann, Hainichen i. Eachfen.

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