Nr. 382 36. Jahrgang
Groß- Berlin
Unabhängige Programmusiik. ( Mit Gongbegleitung.)
Wir sind prinzipienfest, Vertreten bis zum Rest
Chor:
Das Erfurter Programm
Tam, tam!
Wechselgesang:
" Zwar steht da was von Parlament..
-
Drauf pfeifen wir, poz Sapperment!
2. Beilage des Vorwärts
"... bom gleichen Wahlrecht, Mann und Frau..." -Das nehmen wir nicht so genau
.. parlamentarischer Regierung.
- Das ist nur Kapitalsverzierung "... von restloser Demokratie..." - Die geben wir im Leben nie,
Nur Räte Rätediktatur!
-
-
- Doch davon les' ich teine Spur?-" Chor( rasch einfallend):
Wir sind prinzipienfet,
Vertreten bis zum Rest Das Erfurter Programm Zam! tam!
Mich. b. Lindenheden.
"
Dienstag, 29. Juli 1919
Seit März ist der Brennstoff für Kraftwagen gebie fich jetzt zum Vergnügen ein Auto halten, sollte man das versperrt", mit Ausnahme von Wagen zur Beförderung von Aerzten, Kranken und Lebensmitteln. Sehe sich ein jeder mal die Kraftwagen an, ob die alle zu solcher Beförderung benutzt werden! Wo friegen diese Kreise die Betriebsstoffe her? Im Schleich handel. Der fleine gewerbliche Kraftdroschtenbesizer ist nun, um ber Kommune nicht zur Last zu fallen, auch gezwungen, seine Betriebsstoffe im Schleichhandel zu erwerben, um sich und seine Fa
Post- Abonnenten
D
amit die regelmäßige Zustellung des " Vorwärts" im nächsten Monat keine unliebsame Unterbrechung erleidet, ersuchen wir unsere Post- Abonnenten, das Abonnement für August bei dem zuständigen Postamt schon jetzt zu bestellen.
Vorwärts- Verlag G. m. b. H.
#
bieten, wie die Spazierflüge, die ganz enorme Mengen Benzol verbrauchen, wo nicht ein Kilo für den kleinen Gewerbetreibenden da sein soll. Wenn kein Brennstoff da ist, dann auch teine Ausnahmen, und zuerst die Kleingewerbetreibenden berücksichtigt, deren Wagen 4% Jahre im Dienste des Vaterlandes stehen und deren Besitzer jetzt sehen müssen, wie Striegsgewinnler durch die Straßen sausen oder durch die Lüfte fliegen, dem Ostseestrand zu, um sich dort gut zu tun. Reichswirtschaftsamt greife ein und das sofort!
Unterschlagung und Schiebung bei den Kraftfahrtruppen.
Umfangreiche Beruntreuungen, die sich nach vorläufiger Schäßung auf 200 000 m. belaufen sollen, sind bei der ehemaligen Betriebsstoffabteilung der Inspektion der Kraftfahrtruppen festge stellt worden. Als Täter kommt der Kassenverwalter Hofrichter in Frage, der verhaftet und nach dem Moabiter Untersuchungsgefangnis gebracht wurde. Die Betriebsstoffabteilung, die jetzt in die Mineralölterwertungsgesellschaft umgewandelt worden ist, hatte im Kriege den umfangreichen Heeresautopark mit dem nötigen Be triebsstoff zu versorgen. Hofrichter, der Bahlmeister war, murde seinerzeit zur Dienstleistung bei der Betriebsstoffabteilung tommandiert und mit der Kassenverwaltung betraut. Im Laufe seiner Tätigkeit, besonders nach der Umstellung in die Friedenswirtschaft, hat er sich nun umfangreiche Unterschlagungen zuschulden kommen laffen. Sein Treiben wußte er lange Zeit durch falsche Gintragungen in die Bücher zu verdecken, was ihm um so leichter gelang, als der Umsatz der Betriebsstoffabteilung außerordentlich hoch ist. Als man endlich dahinter fam, rüstete er sich zur Flucht. Der Grund seiner Unterschlagungen ist Leichtsinn. Hofrichter soll ein ständiger Gast von Spielklubs und Bars getresen sein. Außerdem sind bei der Betriebsstoffabteilung größere Schiebungen mit Benzol borgekommen. Hierfür fommen zwei Angestellte in Betracht, die ebenfalls verhaftet wurden.
Betriebsvertrauenslente, Arbeiterräte, Parteifunktionäre der S. P. D.
Dienstag, 29. Juli, nachmittags 5 Uhr:
Allgemeine Funktionärversammlung
milie zu erhalten. Benzol foftet jeht im Schleichhandel 6-7 M. das Liter und darüber. Da gibt es Benzol genug. Der Autobus bezieht seinen Brennstoff von der Freigabestelle das Kilo zu 90 Bf., während wir im Februar/ März schon 500 M. pro Milo zahlen mußten, seitdem gibt es für uns fleinen Gewerbetreibenden feinen Brenn ftoff mehr. Für Bereifung wird das Stüd mit 1400 m. bezahlt, im Deutschen Hof, Budauer Str. 15. Tagesordnung: 1. Striegsfür Auslandsreifen durch die Genossenschaft vor vier Wochen noch und Friedenspolitik der Sozialdemokratie. Referent: Reichswirt 2000 M. das Stück, und dann ohne Garantie der Haltbarkeit. Bor schaftsminister Robert Schmidt. 2. Die Vorgänge im Bolldem Kriege wurde Benzol mit 19 Bf das Kilo und ein Reifen mit zugsrat. Schlauch bei 10 000 Kilometer Garantie für Saltbarkeit 125 m. be zahlt. Die Untoften betragen auf 100 Kilometer für Gummi 56 M., wenn jeder Reifen 10 000 Kilometer läuft; das ist aber jetzt aus. geschlossen bei den schlechten Straßenverhältnissen, auch ist die Qualität der Auslandsreifen nicht so wie unsere Friedensware. An Brennstoff verbraucht ein Wagen jetzt im Sommer wenigstens 18
Heraus mit den Heeresbeständen! Man schreibt uns: Jeder Tag, den die Heeresbestände irgend welcher Lager noch von der Heeresverwaltung gehalten werden, tostet dem Staat Millionen; abgesehen davon, daß die Artikel im Preise fallen, muß für diese immer wertloser werdenden Gegenstände noch Lagermiete und Personallöhne bezahlt werden. In den letzten Wochen sollen allein bei der Luftschifferabteilung Reinidendorf Millionen verloren gegangen sein, weil die Waren Hals über Kopf verkauft werden mußten, um der Entente teine Gelegenheit zu geben, die Waren einzuheimsen. Die Heeresver waltung hat burch Nichtöffnung ihrer Lager dem Schmuggel an der Grenze und dem dadurch unausbleiblichen Wucher Tür und Tor geöffnet. Wie kommt die Heeresverwaltung resp. das Reichsver- iter auf 100 Kilometer, zu 6 M. das Liter= 108 M. Dazu wertungsamt oder die Reichs- Textil- A.- G. dazu, zu gestatten, daß 5 M. Del, Garagenmieten, Versicherung, Licht und Abnubung bis vor einigen Tagen Baumwolle zu Mull verarbeitet wird? Die wenigstens 15 M. pro Tag. Also auf 100 Stilometer 184 M. ArbeitsArbeiter werden doch nicht etwa brotlos, wenn fein Mull mehr lohn, Reparaturfoften find nicht eingerechnet, sie sind auf über das fabriziert wird, sondern die Rohstoffe werden von denselben Ar- Behnfache gestiegen. beitern nach Umstellung der Weistühle zu Friedensartikeln ber- Wie sind nun die Einnahmen auf 100 Kilometer? Bunächst arbeitet, und wir brauchen nicht durch Schmuggel und Wucher die sind einmal 20 Kilometer ohne Einnahmen abzurechnen durch AusBaren aus dem Auslande zu beziehen. Ferner wird davon ge- fahren früh, Rückkehr des Abends und Aufsuchung von Haltepläßen sprochen, daß mehrere Millionen Rollen Gruschwitz"-Garn im während der Fahrzeit. Bei dreifacher Berechnung der Tage 3 macht Gispalast, Lutherstraße, lagern. Hier war z. B. eine günstige Ge- dies 120 m. bei 100 Kilometer. Demgegenüber stehen 184 M. legenheit, den Wucher auszuschalten und unseren Hausfrauen jo- Unkosten, so daß jeder auf 100 Kilometer 64 M. zugeben muß. Da wie Tausenden armer Schneiderinnen das notwendige Material ist es ganz erklärlich, wenn der Chauffeur nach abseits gelegenen zukommen zu lassen, auch Sattune, Beinen, Baumwollstoffe und Zielen einen höheren Preis verlangt als ihn die Tage anzeigt. Sier Gardinen würden mit Freuden entgegengenommen. Es gibt noch muß das Reichswirtschaftsamt eingreifen, damit nicht die andere Wege, um Ware los zu werden, aber das Schlagwort Tausende von kleinen Eristenzen elendiglich zugrunde gerichtet wer Schieber" ist ja so billig und bequem. Was braucht man sich den den. So gut wie Benzol den Autobussen und anderen Gefährten für Kopf zu zerbrechen. Der Staat zahlt ja die Miete, die Löhne und billiges Geld zur Verfügung gestellt wird, muß auch uns ein kleines trägt auch den Verlust, der inzwischen gefallenen Ware. Jetzt end- Quantum, wären es auch nur 100 kilo pro Monat, abgegeben werlich, wo alles stündlich billiger wird und die Not sich verringert, den, um es mit Ersabbrennstoffen vermischen zu können. Ganze fängt man an, die Ware langsam atgugeben. Eine fürwahr das Kilo nicht überschreiten und die Auslandsreifen müssen von glänzende Politit, besonders im Interesse der Reichs wegen verteilt werden, nicht daß auch diese durch die Hände der Schieber gehen und um mehrere hundert Mart verteuert werden. Dann wäre es uns auch möglich, nach vorgeschriebener Tage zu fahren, dann ist es auch einem Minderbemittelben möglich, in dringenden Fällen eine Kraftdroschte zu benutzen. Uns fann es auch nichts nüßen, wenn man die Tare um das Fünffache steigern würde, denn dann wäre bald feiner mehr in der Lage, ein Auto zu benußen. Billig fahren ist unser Ziel, um so auch die raft. broschte der Allgemeinheit dienstbar zu machen. Reuben, geschieht extra, um den Soldaten abzumurksen, daß man ihm nicht eine vernünftige farblose Uniform gibt."
Minderbemittelfen!
Vor dem Zusammenbruch des Kraftdroschkengewerbes. Ein parteigenössischer Kraftdroschtenbesizer schreibt uns: Der arbeitenden Bevölkerung von Groß- Berlin muß auch einmal an Zahlen tlar gemacht werden, wie sich die Dinge im Kraftbroschfengewerbe gestalten, um die Gerüchte über Preisüberforde rungen niederzuschlagen.
25]
Eine Dame konnte sich nicht enthalten, ihm entgegenzutreten, und sie sagte:" Was, die Uniform unserer Soldaten ändern? Ausgeschlossen! Unmöglich! Das werden die niemals wollen, dem werden die sich immer widersehen!"
"
Sämtliche Funktionäre werden ersucht, an dieser wichtigen Berfammlung bestimmt teilzunehmen. Mitgliedsbuch und Ausweis vorzeigen.
Die Arbeiterräte finden sich eine Stunde vorher ein.
Studentische Sitten an der Handelshochschule. Der Vorwärts" hat fürzlich die Art und Weise gegeißelt, in der der Vorsitzende der Studentenschaft, Kunze, die sozialistische Opposition unterdrüdt. Nachdem auch seine dem Genossen Berger angetragene Forderung ihren Zwed verfehlt hat, wurde Montag vom Bund deutscher Studentinnen eine neue Geschäftsordnung borgeschlagen, die darauf hinauslief, die Opposition vollends zu eritiden. Obgleich unsere Genossen dagegen Berwahrung einlegten, wurden die Anträge in etwas veränderter Form angenommen! Es ist uns erklärlich, daß man jo viel Wert auf diefe Anträge legte, da keine andere Möglichkeit besteht, die sozialistische Arbeitsgemein schaft auszuschalten, die nach maßgebenden Aeußerungen bisher allein produttive Arbeit leistet.
Bei der Besprechung des allgemeinen deutschen Studententages in Würzburg fragte Genosse Berger an, ob es wahr fei, daß dort Verhandlungen zur Schaffung einer besonderen studentischen Shrenordnung stattgefunden hätten. Es wurde erwidert, daß hierüber ein schriftliches Referat vorgelegen hätte. Daraufhin erblärte Genosse Berger, daß er nicht einsehe, wie die deutsche fönne, nachdem sie durch ihr sittliches Verhalten in den letzten Jahren nicht den Beweis erbracht habe, eine besondere Ehre zu besiben.
Ein müftes Gebrüll folgte diesen Worten. Ein Antrag, den Genossen Berger aus der Versammlung auszuschließen, wurde angenommen. Der Vorsitzende Kunze erklärte, der Hinausturf fei war unstatthaft, hier aber angebracht. Auf diesen Hinweis waren die Herren Studenten nicht mehr zu halten. Der Feind" wurde unter Tätlichte ten aus dem Saale geleitet.
Deutsche Studenten in einer Hochschulversammlung!!!
die charakteristischen Merkmale seiner Raffe: Eine lange Hakennase und eine zurücktretende Stirn. Als er vorbei war, waren Maria und ich ein wenig verblendet und wir sagten gleichzeitig:„ Ein Adler!"
Nach einer Treibjagd sahen wir ihn wieder. Er hatte im Walde von Morteuil einen- Hirsch zur Strecke gebracht. Das Halalt und der Abstich sollten in einer Bartlichtung bei der Die Baronin dachte immer nur an Ringmauer stattfinden.
sollte dem Schauspiele beiwohnen.
Und ein junger Offizier rief: Schwerebrett! Da nehmen Jetzt ist ein ganzer geschlossener Teil meiner Lebensbahn wir alle unsern Abschied! Uebrigens sind die roten Hosen gar abgelaufen. Dente ich manchmal an die Länge der Zeiten, die schon hingegangen sind, und an die Zahl der Tage und nicht so gefährlich, wie man glaubt. Wenn sie so sichtbar wären, der versiechten Jahre, dann bin ich ganz verwundert. Das dann hätte das Oberkommando das auch bemerkt und seine die Bevölkerung, und so hatte sie angeordnet, daß man das ist eigentlich doch schnell gegangen, und es hat mich eigentlich Entscheidung getroffen, wenigstens für die Felduniform. Aber Pförtlein zu diesem Gutsteile aufschließe. Jeder, wer wollte, doch wenig verwandelt, und ich wende mich von diesem an die Paradeuniform rühren!" Der Waffenmeister entschied den Streit endgültig, indem Das Schauspiel war wirklich erhebend. Erat man aus Glücksehnsuchtsgesichten ab, die zugleich wirklich und mehr Seine der besonderen Landschaft in dieses Parkstück hinein, dann war als wirklich und weniger als wirklich sind. Indessen voll- er sich mit Verachtung zu Brisbille herumdrehte. endet und vollzieht sich vor meinen Augen meine Zukunft. Stimme zitterte, als er sprach:" Am Tage der Revanche aus dem altertümlichen Walde ein wohl abgemessener, dunkel Rings herum redten Meine Zukunft ähnelt meiner Vergangenheit. Schon ist sie werden wir noch da sein müssen, um uns für Leute wie Ihr grüner Rasenkreis herausgeschnitten. sich nur die majestätischen Bergesgipfel und die Hügelreihen ihr ganz gleich. Ich überblicke mein Leben von einem Ende zu schlagen!" Und Brisbille konnte nur etwas wie eine Antwort mit den Bäumen. Das überschattete mit seinen wolfenzum anderen, ich überblicke alles, was ich bin, ich überblicke stammeln. Denn der Waffenmeister war ein Athlet, und er umwallten Spizen und Wallungen die Lichtung, die derart alles, was ich gewesen sein werde.-- fonnte recht ausfallend werden, besonders wenn ihm andere von einem grünlichen Halbdämmer gebadet wurde. Und 8. Kapitel: Der Verkünder. Leute dabei zusahen. durch diese Großartigkeit der Natur, durch den Rasen, das Im Schlosse wurde ein Generalstab beherbergt. Bei Moos und Bröckelholz schwellte, ein wenig erdrückt die glänWährend der großen Herbstmanöver von 1913 war Viviers ein großer Mittelpunkt des Kriegsspieles. Die ganze Gegend dieser Gelegenheit wurden auch Jagden auf dem Herrengut zende Menge, die den legten Vorbereitungen zum Abtun des belebte sich mit einem blauen und roten Gewimmel und abgehalten. Und Wagen, die mit Gästen dicht befekt waren, Hirsches zusehen wollte. rollten vorbei. Unter den Generalen und all den anderen Das Tier war in die Knie gesunken, es war zerschmettert mit triegerischer Geschäftigkeit. Nur Brisbille maulte be- hohen Herren war die glänzende Erscheinung eines öster- und zermürbt. Man drängte sich aneinander. Zwischen den flissen herum. Man stand auf dem Hügel bon Chataigniers, von wo man der Entfaltung der Soldaten- reichischen Prinzen bemerkbar. Er war ein Prinz vor Geblüt Schultern und Köpfen schielte man durch, um, ordentlich sehen Er war zu können. Man sah das graue Buschwert des Hirschgeweihes, massen zujah, und Brisbille wies auf den Soldatenschwarm und trug einen der großen Namen des Gotha. hinab und sagte:„ Die Manöver, wem ist das ähnlich? Da offiziell nach Frankreich gekommen, um an den Manövern man sah die lange, hangende Zunge des Tieres, man bemertte sogar die ungeheuren Herzschläge, die diesen erschöpften plagt man ja vor Lachen! Die rote Kofarde wirft Gräben teilzunehmen. Die Anwesenheit dieses fast faiserlichen Gastes der Störper aufschleuderten. Aber an das große Tier schmiegte auf, und die weiße Stofarde schüttet sie wieder zu. Dan Baronin brachte diesem ganzen Landesteile einen eindrucks- sich ein kleines Hirschkalb, das auch getroffen war und reichlich braucht bloß den Striegsrat wegzudenken und es ist grad wie vollen Ruhm ein, als wenn ein altes, historisches Ideal jegt blutete. Wie aus einer Quelle strömte das Blut. Und rings ein Kinderspiel!" berwirklicht würde. Man wiederholte sich gegenseitig den herum standen die Teilnehmer am Jagdfest in mehreren Ein wichtiger Kriegskorrespondent war da und der er- Namen des Prinzen. Man wies auf die Fenster, hinter Reihen. Die Reihen der Jagdburschen brachten eine rote und flärte: So ist der Krieg!" denen er im Herrenschloß wohnte. Man schätzte sich glücklich, schreiende Note in die grüne und rostfarbene Luftbeleuchtung. Dann sprach der Journalist mit einem Kollegen über die wenn man nur den Vorhang seines Fensters flattern jah. Alle Jäger, Herren und Damen, waren von ihren Pferden Ruffen. Und Brisbille mischte sich auch in dieses Gespräch. Viele arme Familien brachen zur Abendstunde von ihrem gestiegen und sie stauten sich rings herum. Sie trugen die und er sagte:„ Die Russen, wann werden die auch eine Proletarierquartier auf. Sie wollten sich bei der Wand an- rote Jade und den schwarzen Hut. Abseits scharrten die ReitRepublit machen?" Der Journalist lächelte nur und sagte: stellen, hinter der der Prinz hauste. und Kutschenpferde. Das Lederzeug schabte an ihnen, die Zügel„ Schafskopf!" Auch Maria und ich haben ihn zweimal getroffen. beschläge aus Metall flingelten und flangen. Dann strömte Der Säufer fuhr aber fort, sein Steckenpferd zu reiten, Gines Abends streiften wir ihn so, wie man einen gewöhn- bie Menge der Neugierigen herbei, die von Augenblick zu und er sagte:„ Krieg oder tein Krieg, Blödsinn ist's auf jeden lichen Menschen auf der Straße streift. Er ging ganz allein Augenblick mächtiger wurde. Man hielt die Menge in Achtung Fall. Und dann, sehen Sie doch bloß mal die roten Hosen, einher und trug einen grauen Regenmantel. Sein Filzhut gebietender Entfernung durch eine Schnur, die man über Pfähle Die man kilometerweit sehen kann. Man sollte glauben, das war mit einer kurzen Feder geschmückt. Das Geficht zeigte l gespannt hatte. Corti folgt)