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Pflicht boller Arbeitsleistung vergessen. Und die, die noch gewissenhaft, wie sonst sich ihrer Arbeit widmen, bermögen die Situation nicht zu retten. So beschämend es ist, ein sehr erheblicher Teil der Eisenbahnarbeiter bedarf eines 8wangsmittels zur Erfüllung der Arbeits­pflicht, die jeder dem Staate schuldig ist. Das Milliarden defizit der Eisenbahnen, das aus den Taschen des Volkes ausgeglichen werden muß, darf nicht größer werden. Es muß abgebaut werden, foste es, was es wolle.

wäre.

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Erwerbslosenkongreß.

Wahre Proletarierfreunde.

den damit zusammenhängenden Wafferstraßen ziemlich günftig to daß ten kosel die Benutzung des Wasserwegs für die Rohlen­transporte in Frage kommt. Allerdings leidet die Güte der Koble unter den verschiedenen Umladungen, von der Halde auf den Der zurzeit in Hamburg tagende Reichsfongreß der Eisenbahnwagen, von diesem auf das Schiff, dann unter Umständen Erwerbslosen steht völlig unter dem Zeichen kommunistischer wieder zurüd in den Eisenbahnwagen, von dem sie erst wieder Dialektik. Die Frage des Wiederaufbaues Belgiens un durch Umladen auf Straßenfuhrwert an den Verbrauchsort ge- Frankreichs wurde lediglich von dem utopischen Gesichtspunt: schafft werden kann. Mit der erhöhten Benutzung der Wasserstraßen der Weltrevolution aus behandelt. Der Songreß beschlos für den Transport der Kohlen wird auch auf der Oder ein Mangel gegen vier Stimmen, jede Beteiligung an den Wiederaufbau­an& vachtraum eintreten, der um so bedenklicher ist, als er durch arbeiten in Belgien und Nordfrankreich abzulehnen, da sic die Benutzung der Eisenbahn nicht ausgeglichen werden nur die Zwecke des Kapitalismus fördern würden. Außerdem ist die Umlaufszeit der Oberfähne ziemlich beträchtlich. Während fich Deutschland durch Unterzeichnung des Frie Für eine Reise von Oberschlesien nach Berlin und zurück müssen bensvertrages verpflichtet hat, so weit wie möglich die b 3. B. vier Wochen gevechnet werden, wobei die Liegezeit der Schiffe für das Be- und Entladen noch nicht eingerechnet ist. Zweifellos gangenen Schäden wieder gut zu machen, versuchen gewissenlose ist die Regierung bemüht, für schleunige Abhilfe zu sorgen, ob sie und unverantwortliche Elemente, diese Arbeit möglichst zu er aber der Schwierigkeiten Herr zu werben imftande sein wird, ist schweren. Die Kongreßvertreter scheinen weniger Erwerbslose as nach dem bisherigen Berlauf der Berhandlungen nicht vonus- Arbeitsscheue zu sein. Muz nicht den gesund denkenden

zusehen.

Zur Exmission des Vollzugsrats.

fann.

deutschen Arbeiter ein Gefühl tiefer Berachtung anfolmen fit Beute, die da von Beltrevolution und Völkerverstän bigung schwäßen und den ersten Schritt zur Anbahnung inte. nationaler Verständigung, die Unterstübung der not= Zu der in unferer Gonihagent@ gabe gemelbeben Aushebung Ieibenden Bevölkerung Frankreichs und Bel= des Roten Bollzugsrats" berichtet eine Berliner Botal- giens nämlich, mit allen Mitteln zu verhindern suchen? forrespondeng:

Greif zu, Staatsanwalt.

Uns wird geschrieben:

Nr. 423 des Vorwärts" vom 20. August bringt einen Bericht über die Sigung des Teltotver Streistages vom 18. August. Nach diesem Bericht führte Genosse Büchner, Klein- Glienice, am Schlußie feiner überraschenden Mittellangen über die durch den Prinzen Friedrich Leopold begangenen Uebertretungen der Lebensmitte und Kohlenversorgungsverordnungen aus: Eine Bestrafung könne angeblich nicht eintreten, ba ber Bring als Mitglied des fönig Ii ch en Hauses immu" fei."

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Wir gehören nicht zu jenen Phantasten oder Demagogen, die die Hebung der Arbeitsluft von der bolschewistischen Näte­herrschaft erwarten. Tropfi hat uns in seiner großen Früh­jahrsrede 1918 gesagt, daß die Räteherrschaft in Rußland die Produktionslust eher vermindert als gehoben hat. Als posi­tibes Heilmittel schwebt uns in erster Linie die Einführung der Entlohnung nach der wirklichen Arbeit 3 leistung bor . Der tüchtige Arbeiter muß Gelegenheit haben, aus der nüßlichen Anwendung seiner Arbeitskraft einen höheren Ertrag zu erzielen, als ihn der firierte Stun­denlohn darstellt, und der unwillige Arbeiter muß fühlen, daß er eine gute Bezahlung mur erreichen kann, wenn er gute ng mur erreid ben kann, wenn er g Arbeit leistet. In früheren Beiten fprach man mit Recht davon, daß Affordarbeit Mordarbeit" sei. Tatsächlich ist damals in den meisten Fällen die besondere Anspannung des Arbeiters zu- Die Tätigkeit des unabhängigen Bollzugsrates war in den gunsten des privaten Unternehmergewinns verwendet worden. Jetzten Wochen ganz bazu angetan, die in der Industrie und im Das ist bei der heutigen Macht der Gewerkschaften wohl Sanbel herrschende wirtschaftliche Unsicherheit bebentlich zu steigern. nicht mehr zu befürchten. Im Eisenbahnbetrieb handelt es Bor wenigen Wochen traten in aller Stille Delegierte der fich aber nicht um ein privates Unternehmen, sondern um ein 11. S. P. D. aus allen Teilen des Reiches zusammen, um über die Unternehmen des Voltes, des Staates. Sein Pri- fünftige Gestaltung des Wirtschaftslebens zu beraten, sobald die batmann hat ein Interesse daran, die Arbeiterschaft für seinen Beit gekommen fei, um mit der Uebernahme der Macht auch das persönlichen Bedarf auszunüßen. Wenn ja eine Ausbeutung Wirtschaftsleben zu reorganisieren. der Arbeiter in diesen Betrieben einmal Blat greifen würde, In den Berliner Betrieben ist seit Wochen für die Umftellung fo brandyte der Arbeiter nicht das bittere Gefühl zu haben, ber tapitalistischen Wirtschaft in die vom Mätesystem geforderten daß ein anderer daraus persönlichen Vorteil zieht, sondern Brobuftions- Zentralisierung durch Wort und Schrift eifrigft ge­Ich muß geftehen, daß mir dieser Sah nicht verständlich ge­daß die Allgemeinheit des Voltes in diesem Falle Ruznießer worben worden. Hebenall hingen graphische Darstellun worden ist, und fann mir annehmen, daß die Aeußerung des Ge­gen, welche den Aufbau des wirtschaftlichen und bas war aus meindevertreters Büchner ironisch gemeint gewesen ist; denn drücklich festgelegt- des politischen Rätesystem& dare Deutschland ist ja nach der von der Nationalversammluig beschlosse stellten. Auf ben Straßen wurden Hunderttausende von Ingnen Verfassung, die ingwischen Gesezestraft erlangt hat, eine Re­schriften verteilt, toelche die Erfebung der bisherigen Staats- publit. In Republiken gibt es teine töniglichen" Familien und Wirtschaftsreform durch die Räte predigte. Bekanntlich war ich verstehe also die Aeußerung nicht. das Haus in den Belten, das über 35 Bimmer besitzt, dem ut­sprünglich aus den drei Fraktionen der Demokraten, Sozial bemotraten unb Unabhängigen aufammengesetzten Artikel 178 bestimmt auch, daß die übrigen Gefeße und Ber Vollzugsrat zur Verfügung gestellt worden. Es war von vornherein ordnungen des Reichs mur in Kraft bleiben, soweit diese Ver flar, daß nach Ausscheiden der beiden ersten Frattionen das Ge- faffung nicht entgegensteht. Das frühere Gesek, daß der baube den Unabhängigen und Kommunistent nicht mehr allein Prinz als Mitglied des töniglichen" Hauses immun sei, stef überlaffen würde. Vorläufig ist die Wahlerfaffungsaktion der aber im Widerspruch mit der jetzt beschlossenen Verfassung und ist ... D. gelähmt, denn die einzelnen Sammelstellen förmen somit nicht in straft geblieben. Ober soll der Stß in dem 3. Absob selbstverständlich ihre Arbeit auch nicht weiter fortfeben. Erst die von Artifel 109: Deffentlich- rechtliche Vorrechte oder Nachteile der Busammenstellung aller Biften aus den Melbebureaus hätte dem Geburt oder des Standes find aufzuheben" cavo bedeuten, daß Vollzugsrat Unterlagen für die geplante Rätemahlen geben können. solche Vorrechte oder Nachteile noch solange in Kraft zu bleiben: In den großen Protestbersammlungen am fommenden haben, bis sie durch neues spezielles Reichsgefeß aufgehoben worden Dienstag werben die Unabhängigen und Kommmiften, wenn die sind? Das wäre doch öder Formalismus! Es ist vielmehr schon Versammlungen überhaupt stattfinden, fich mit der Frage beschäf- jetzt dringend zu fordern, daß der sogenannte" Bring" renfo mic tigen, was mirn zu tun fei. jeder andere Bürger dem Gefeß unterworfen ist und bei Verfehlun In einem Aufruf, der am gestrigen Sonntag erlaffen wurde, gen seinerseits wie jeder andere bestcaft wird. Unverständlich ist auch, wieso dem Friedrich Leopold von Hohen­wird in der üblichen Weise die Regierung angegriffen, die mit zollern 3 Automobile mit Gummi und Betriebsstoffen zur Verfü der gesetzlichen Beranferung der wirtschaftlichen Begung gestellt werden, während man der Gemeinde wegen der triebsräte den Unabhängigen und Kommunisten natürlich Wiederaufnahme des Automobilbetriebes und auch den öffent nicht weit genug gegangen ist. Der Aufouf schließt mit der Auflichen Automobilbetrieb die denkbar größten Schwierigkeiten forderung, fich an dem Aufbau der Näteorganisation zu beteiligen. macht. Welche Stelle ift denn hierfür verantwortlich? Muß denn Der Nebergang ber Finanzverwaltung Babens auf bas Reich dem ehemaligen Bringen noch immer eine Extratwurst gebraten findet am 1. Oktober statt. Die Stelle des Präsidenten des Ba­bischen Landesfinanzamtes wird Finanzminister Dr. Räucherheringe. Die Konferenz der Fischräucherer hat befanni­28irth neben seiner Stellung als badischer Finanzminister vergegeben, daß ſchottische Fischräucherer mit deutichen Käufern in walten. Als Direktor der Abteilung für direttes Steuerwesen kommt Rotterdam einen Vertrag auf Lieferung von 250 000 Faß ge der bisherige Boll. und Steuerbireitor, Geheimrat Schellenberg, als räucherter Heringe im Gesamtwerte von 750 000 Pfund Sterling Direktor der Abteilung für Zölle und Verbrauchsabgaben der Ge- abgeschlossen haben. Den deutschen Käufern wird dabei Kredit ge­heime Finanzrat Stahmer in Betracht. währt. Die Lieferung wird binnen furzem ihren Anfang nehmen.

Bei der schweren Beschädigung der Arbeitsmoral ist auf bie erzieherischen Wirkungen der Bezahlung nach der Leistung, also der Akkorbarbeit, in Staatsbetrieben nicht mehr zu verzichten. Notwendig ist, daß gleichzeitig unter Mitwir fung der Gewerfichaften alle Sicherungen ge­troffen werden, damit der Staat wie der Arbeiter dabei auf thre Rechnung kommen.

Das ist der praktische Borschlag für die Hebung der Pro­buktivität in den Eisenbahntverkstätten.

Gleichzeitig muß das ganze Verkehrssystem( Eisenbahn­whe Wassertransportwesen) einer ftarten organisatorischen Behandlung unterzogen werden, um alles das an Mißständen zu beseitigen, was in Organisationsfehlern begründet ist. Alle Vorbereitungen für die Verbesserung der Kohlen­förderung müssen fortgesetzt werden, damit im Augenblick der Besserung der Transportlage und fortschreitend mit ihrer Gesundung die Rohlenerzeugung gehoben werden kann.

Ohne gleichzeitige Neugestaltung des deutschen Ver­kehrssystems find alle Maßnahmen zur Förderung der Kohlen­produktion Beit- und Kraftbergeudung, denn der Zweck der Kohlenförderung ist nicht lediglich die Erde umzu­stülpen und die Kohlen aus dem Inneren auf die Erdober­fläche zu bringen, sondern der Bedarf der Wirtschaft an Kohlen soll befriedigt werden also die Kohle jst vom Er­zeugungsort bis zur legten Fabrik und bis zum letzten Küchen­herd zu bringen.

Bur Rohlentrte totib uns von gut unterrichteter Gette geschrieben: Rhe. Ueber den Abtransport der auf ben Salden der Oberschleſtſchen Kohlengruben lagernben Stollen schweben beim Reichskohlentonniffar zurzeit Verhandlungen. Det bem äußerst ungünstigen Stand des rollenben Eisenbahnmaterials ist mit der balbigen Abfuhr dieser Bestände auf den Eisenbahnwegen nicht zu rechnen. Dagegen sind die Wasserberhältnisse auf der Oder und

Jeanne Laborde.

Bon Mag Hochboxt

Die Oeffentlichkeit hat noch nicht viel von dem gewaltsamen Tode ber französischen Lehrerin Jeanne Laborde erfahren, die vor wenigen Wochen am Ufer des Schwarzen Meeres erschossen worden ist. Damals wurde fie von französischen Soldaten unter bem Stommando eines französischen Beutnants an die Gefängms­mauer gestellt. Man verbond ihr bie Augen. Mehrere Flinten fugeln genügten nicht; einem jungen Offizier, der den geladenen

ins Jenseits hinüberzuführen.

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Tob der englischen Frau verlangte. Die Henter von Jeanne La­berbe sparten sich auch diesen Aufwand eines nur minutenlang aufwallenden Gewissens und schossen.

Die Deutschen und die Franzosen , sie sind sich überall und ant alten Zeiten peinlich gleich gewesen, wofern sie nur das Krieger­herz reben ließen, das verhärtete und versteinerte Striegerherz, das sich über die Menschlichkeit hinweglügt, um die Unmenschlichkeit der sogenannten Kriegsgesetze allein anzuerkennen. Das ist die einzige Lehre, die wir aus dem Tode von Jeanne Laborde ziehen fönnen, die nach Edith Cavell zu einer Märtyrerin für den Wahn­finn unserer Tage bestimmt wurde. finn unserer Tage bestimmt wurde.

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Artikel 109 der Verfassung besagt in seinem ersten Absah: Alle Deutschen sind vor dem Geseze gleich."

tverben?

| phänome verschwanden erst 1886 wieder. Locher war der erste, der darauf hinwies, daß sie auf Lichtrefleyen beruhten, die durch Brechung des Sonnenlichtes in den feinen Staubteilchen hervor. gerufen werden.

Vielleicht werden die jest in Heidelberg beobachteten Dämme= rungsphänome/ an Haren Tagen auch anderwärts in Mitteleuropa wahrgenommen werden können und uns, wieder einmal sichtbar die ungeheuren Gewalten fatastrophaler vulkanischer Ausbrüche vor Augen führen.

Das Neuköllner Fernheizwerk.

Das neue Fernheizwert der Stadt Neukölln , dessen Bau, wie Gesundheitsingenieur" schreibt, mit einem Stoftenaufwand von rund 2% Millionen Mart beschlossen worden ist, soll in Ver­

der

Revolver abfeuerte, war es vorbehalten, seine Landesgenoßin Dämmerungserscheinungen und Vulkanausbrüche. bindung mit dem städtischen Elektrizitätswerk eine Reihe bo Wenige Menschen haben es in Frankreich gewagt, diese Blut­Die Sternwarte auf dem Königsstuhl bei Heidelberg hat seit städtischen Gebäuden mit Wärme und zum Teil auch mit Warm­tat an einer Frau in das richtige Licht zu setzen. Nur an einigen dem 14. August am Abend- und Morgenhimmel wieder das Auf- waffer versorgen. Das Heizwasser soll durch den Abdampf der Orten durfte gesagt werden, daß die französischen Soldaten häßlich letzten Jahrzehnten häufig, wahrgenommen worden find. Man einer Keffelanlage mit Stofsgrusfeuerung gewonne und mit Tem­und gegen die Menschheit handelten. Man warf den Deutschen vor, weiß, daß derartige auffallende, gewöhnlich gelbe, violette und peraturen bis zu 120 Grad durch Umwälzpumpen in die Fern­daß sie die Schwäche einer Frau leichtfertig in den Wind schlugen, rote Dämmerungsfarben namentlich nach gewaltigen Vultan- leitungen gedrückt werden. Diese werden in Betonfanälen ver­da sie in Brüssel Edith Cavell zum Tode verurteilten und ausbrüchen aufzutreten pflegen und eine Folge der Brechung legt, die den Straßenzügen der Stadt folgen, ihre Verbindungen, auf grausame Art das Urteil vollzogen. Der Vorwurf war richtig; des Sonnenlichts in den hoch emporgewirbelten Massen überaus werden durch Schwe hen hergestellt. In den zu beheizenden Ge­er belastet das Gewissen jener Männer, die in Belgien ohne Herz feinen bultanischen Staubes find. Die Heidelberger Astronomen bäuden mischt sich das Heizwasser dem in den Heizkörpern um­und Verständnis für die univegbaren Menschendinge fommandier- nehmen benn auch an, daß diese neueste Dämmerungserscheinung laufenden Wasser zu und wird durch besondere Wärmeverteilstellen ten. Die Gerechtigkeit verlangt aber zu sagen, daß die an Jeanne in ursächlichem Busammenhang mit der gewaltigen vulkanischen mit der üblichen Temperatur der Schwerkraftheizungen verwendet. Laborde in Odessa verübte Hinrichtung eine sehr gewöhnliche Katastrophe steht, die am 19. Mai d. Js. auf Java stattfand und Durch die Erhöhung der Heizwassertemperatur auf 120 Grad wird. und sehr niedrige Morbtat gewesen ist. zwischen 40 000 und 50 000 Menschen das Leben gekostet hat. Es die mit 1 Liter Wasser fortleitbare Wärmemenge bedeutend ver­Denn diese Frau, eine Kleinkinderlehrerin von Beruf, von Be war der Ausbruch des Kloet, eines Berges bon 1733 Meter Höhe, mehrt. Das Wert soll etwa 18 städtische Gebäude versorgen, die der 1252 Meter über seinem Fuß einen Kratersee trug, deffen bis zu 2,5 Kilometer vom Straftivert entfernt find. Es verdient rufung aber eine durchglühte Menschenfreundin, hatte nichts ge- fochendes Waffer eine Viertelstunde nach dem Beginn des bul- hervorgehoben zu werden, daß an das Fernrohrnek gleichzeitig tan, als daß sie ihren uniformierten Landsleuten anriet, fie foll- tanischen Ausbruchs die Stadt Blitar unterhalb des Kraters einige städtische Miethausneubauten angeschloffen werden, so dat zum erstenmal auch Mietwohnungen in größerem Umfang öffent ten im fremden Lande nicht die Gesetze der Nächstenliebe und der überschwemmte und alles fortriß und tötete, was die heißen fiche Wärmebersorgung erhalten. Die Anlage soll so gefördert wer­Brüderlichkeit vergessen. Die französischen Soldaten, die heute Fluten, auf ihrem Wege trafen. Zweifellos find bei dieser über den Erbball geschickt werben, um einer sehr bewaffneten Gol- Stataftrophe, wie ftete bei Bulkanausbrüchen, auch gewaltige Men- ben, daß sie zum großen Teil schon im kommenden Winter in Be­tricb genommen werden fann. batenrückständigkeit zu bionen, tamen nämlich nach Odessa . Da ge- gen bon Asche und Staub ausgeworfen und bis in sehr bedeutende Die feinen Staub. fellte sich Jeanne Laborbe zu ihnen. Sie vedete zu den jungen Höhen der Atmosphäre getragen worden. Soldaten gütig und beschwörenb. Sie warnte die Soldaten davor, teilchen, deren Durchmesser oft nur ein Tausendstel Millimeter groß ist, erhalten sich dauernd in schwebendem Zustand und ber­im fremden Lande heute noch das Herrschertum des zerschmetterten breiten fich infolge der Grbrotation und burch den allgemeinen Militarismus aufzupflanzen. Sie war vielleicht nach Striegsrecht atmosphärischen Kreislauf im Laufe der Zeit über den größten Teil eine Rebellin. Und es wäre vielleicht angegangen, fie nach solchem der Erde. Die Wahrscheinlichkeit, daß die Heidelberger Dämmerungs­Kriegsrecht in Gewehrsam zu nehmen, soll doch die Stimme der erscheinungen durch jene bor 3 Monaten auf Java emporgeschleuder. Milde und Barmherzigkeit in ben Ohren der Krieger eine Läster- ten vulkanischen Staubmassen erursacht worden sind, ist also nicht stimme sein. Aber man hat die Frau ohne Verfahren abgetan von der Hand zu weisen und kann beinahe als Gewißheit ge gleich einem auf Raub und Mord ertappien gemeinen Verbrecher. wertet werden. Der französische Offizier, der das anordnete, der nichts anderes Die Geschichte der Bulkanausbrüche aus den letzten Jahr wellte, als die gefährliche Kreatur mit Beschleunigung beseitigen, zehnten ist ja reich an gleichartigen Phänomen. Die großartigste steht jest in nichts dem deutschen Richter nach, der Edith Cavell Erscheinung dieser Art Inüpft sich an die ungeheure explosive Eruption des Bulfans Krakatau, durch die in der Nacht vom an die Henter ausgeliefert hat. Man sagt, daß die Deutschen noch 26. zum 27. August 1883 die gleichnamige Insel in der Sunda­einen Kampf mit sich ausgekämpft hatten, ehe sie Miß Edith vor straße zwischen Sumatra und Java größtenteils in die Luft ge­bie Flintenmündung stellten. Die Deutschen zögerten noch, aber sprengt und vom Meere verschlungen wurde. Ende November fie waren nicht mutig genug, bis zum Ende und bis zur Aufopferung 1888 beobachtete man schöne abendliche Lichterscheinungen auch in ibres gleißenben Amtes au gögern, als ber Generalgouverneur ben Deutschland, überhaupt in ganz Europa . Diese Dämmerungs- Berfuchstiere nachweisen.

Notizen.

Aus dem Theaterkulturberband.

Die Ges

schäftsstelle des Gesamtverbandes ist von Hildesheim nach Heidel. berg verlegt worden. Mit ihr verbunden ist in Zukunft eine Beratungsstelle für die Ortsvereine und angeschlossenen Körperschaften. Vom September ab wird der Theaterkulturverband ein eigenes Publikationsorgan erhalten.

Der Erreger des gelben Fiebers entdeckt? Nach einer Londoner Meldung hat der japanische Arzt Nogudi in Ecuador , wo er seit längerer Zeit Untersuchungen über das Gelb­fieber anstellte, den Erreger dieser mörderischen Tropenkrankheit gefunden. Es ist eine Spirochaete( schraubenförmiger Bazillus), die durch Müden weiter verbreitet wird. Nogudi sprizte Blut­proben von Patienten, die am gelben Fieber gestorben waren, Versuchstieren und Kranken in deren Blut, um den Erreger feftzu­stellen. Er stirbt bei einer Erhibung auf 56 Grad in zehn Minu­ten ab und läßt sich nur noch turge Beit nach dem Tode der