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Brottommiffion.

Schöneberg . Heute 7%, Uhr: Kunst- und Unterhaltungsabend in der Aula der Uhlandschule, Kolonnenst. 21-23. Schulentlassene beiderlei Ge­schlechts willkommen.

Bolizei- Präsidium, Grunewaldstraße 68, 8immer 207, und jedes farten( rankenernährungsabteilung). An Kinder im 1. Lebensjahre Weften, Sonnabend, 4. Dltober, 7 Uhr, Nationalhos, Bülowstr. 37: Bolizeirevier. 750 Gramm inländische Hafernährmittel, im 2. Lebensjahr 500 Gramm Herbstjeter. Gesang( Berliner Terzett), Ansprache, Rezitationen( Heinr. inländische Hafernährmittel auf besondere Berechtigungsfarten( Brottom- Albert Bürger), Reigentänze. Nachdem Tanz. Einlaßkarte 1. Die im Charlottenburger Schloß untergebrachten Kriegsbeschä- milfion). Ausgabe in Solonialwarengeschäften bis 31. Oktober. An Kriegs- Moabit . Elternwanderung. Im Restaurant Bergemann, Stolpe, bigten protestieren gegen die Behauptung des Finanzministeriums, beschädigte, die 50 Broz. und darüber erwerbsunfähig find, je 1 Bid. Reis, ab 2 Uhr besonderes Programm. Nachzügler treffen sich 12 Uhr: Kleiner daß der Kunstwert des Schloffes durch das Orthopädische Lazarett Hafernährmittel. Graupen und Teigwaren. Berechtigungstarten bei der Tiergarten( Denkmal). gefährdet jei. Sie schreiben u. a.: Nicht einmal in einem alten, für Zentral- Jugendheim. Heute ab 6 Uhr: Unterhaltungsabend. Friedrichshagen . 500 Gramm Hülsenfrüchte( 43), 125 Gramm 26 1. Dttober ist, das Heim täglich von 7-10 Uhr geöffnet. andere Riecke unbrauchbaren Schloß will man uns dulden. In Hafei floden( 44), 125 Gramm Teigwaren( 1, Sonderkarte), 500 Gramm Neukölln . Am Mittwoch 28 Uhr bei Schwengel, Elbestr. 8: Mädchen Wahrheit benußt das Bazarett Räume, die früher völlig verwahr- amerit. Mehl( G H 19). abend. Vortrag der Genossin Bohm- Schuch. Loft waren, zum Teil dem Freikorps Hülsen als Pferde ställe Friedrichsfelde . Dienstag: 1 Dole Armee- Ration, enthaltend Fleisch, dienten und erst durch das Lazarett wieder zu einem menschen- Startoffeln und Gemüse, große Dose 4 M, für fleinere Haushalte, fleine würdigen Aussehen gelangten. Die fünstlerisch wertrollen Räume Dole 3,75 M.( 33). Vorverkauf in den Gemeindeverfauisitellen. 250 Gramm werden nie beansprucht, schon weil sie sich zur Belegung mit Stranaismebl( 85). Donner tag: 1 Büchse fondensierte Milch à 3 M.( 17), 150 Gramm Nudeln( 87). Sonnabend: 250 Gramm ausländisches fen gar nicht eigneten. Man gibt nicht einmal den Speicher her, startoffelitärlemen!( 86), Gewürzluchen( Saushaltstarte, Gemeindeverkaufs. ftellen), für Jugendliche je nach Wahl 1 Kalbfleischpastete, Büchse 2,50 M., oder Pid. Salao, Badung 2,50 M.,( 39 Bemeindeverkaufsstellen). Brig. 150 Gramm Nudeln( 70), 150 Gramm Reis( 71), für Kriegs­beschädigte 1 Pfd. Reis( 2), für werdende Mütter und Kinder/ Bid. 250 Gramm Pflaumenmarmelade und 2 Stud Knorrs Suppenwürfel( 71), Tegel . 200 Gramm Startoffelstärfemehl und 200 Gramm Reis( 70), für Kinder. 250 Gramm Kindergerstenmehl( 3), für Jugendliche 250 Gramm Haferfloden( 46), für ältere Einwohner ebenfalls 250 Gramm Hafer­floden( 12).

in welchem bisher die Möbel und mehr oder minder intime Ge­brauchsgegenstände ehemaliger Monarchen untergebracht sind. Für ben Kriegsbeschädigten sind ja Baraden gut genug. Auf welchen re­publikanischen Geheimrat ist dieser Versuch einer Jrreführung der öffentlichen Meinung und diese Beschimpfung der Kriegsbeschädigten zurückzuführen? Wir rufen die gesamte Oeffentlichkeit als Schieds­richter auf: Stommt und seht selbst und dann urteilt, ob der Wert des Schlosses durch die Kriegsbeschädigten gelitten bat!

Den Zementschwindel betreibt ein neuer Spezialist. Siefige Unternehmer oder Leute, die Baumaterial suchten, erhielten ein Angebot von einem Manne, der sich auf feinen Briefbogen Hein­rich Stieling- Araul nannte und am Kurfürstendamm 145 zu wohnen angab. Gr teilte ihnen mit, daß er Zement in beliebigen Mengen zur Verfügung habe, fie aber vor Absendung den Kaufpreis durch Postscheck oder auf sein Girokonto bei der Reichsbant einzahlen müßten. Die Bewerber gingen auch gern darauf ein und zahlten Beträge von 8-10 000 m. ohne Bedenten ein. Bement aber er­bilten sie niemals. Der Gauner ist nach Abhebung seiner Gut­haben bei der Post und bei der Reichsbank verschwunden. Die Er­mittelungen ergaben, daß er in einem vornehmen hiesigen Hotel wohnte. Er ist vermutlich ein Schwede. spricht nur gebrochen Deutsch, steht im Anfang der dreißiger Jahre, ist mittelgroß und hot glattes, gescheiteltes Haar.

15 000 M. Belohnung. Reiche Beute machten Ginbrecher in der vergangenen Nacht auf dem Grundstüd Klosterstr. 77/78. Sier stahlen sie für etwa 150 000. Leder, besonders Chevreaur und Borcalf, letteres zum Teil mit dem Firmenstempel Karl Freuden­ berg , Weinheim , und ter schranden mit der Beute unbemerkt. Auf ihre Wieberherbeifchaffung ist eine Belohnung von 10 Proz aus gesetzt.

Fraktion der E. P. D. Arbeiterräte, Gruppe 7. Für die Arbetterräte, Betriebsräte, Mitglieder der Angestellten- und Arbeiteraus. schüffe der Zeitungs- und Papier- Industrie sowie des gesamten graphischen Bewerbes von Groß Berlin am Montag 4 Uhr in den Arminhallen, Kommandantenstr. 58/59: Ber­iammlung. Tagesordnung: Der Aufbau der Räteorganisation und die bevorstehenden Reuwahlen. Die Fraktion. J. A.: Franz Büchel.

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An alle Angestellten- Ausschüsse der Gemeinden Groß- Berlins and gemischt wirtschaftlichen Betriebe. Sigung Mittwoch, 1. Oftober, abends 6 Uhr, im Berliner Rathause, Zimmer 109. Tagesordnung: 1. Bericht über Tarifvertrag. 2. Berschiedenes. Die Fachgruppe 2. 3. Stubligt.

Gewählte. Vertrauensleute der Kriegsbeschädigten, Kriegs. hinterbliebenen und Kriegsieilnehmer der Kriegsorganisationen! Berfammlung Mittwoch, 1. Dktober cr., 4, Uhr, im Herrenhaus, Festsaal, Leipziger Straße .

Westpreußen ! Für die bevorstehende Bollsabstimmung in den weft­preußischen Kreisen Marienburg, Stuhm, Marienwerder und Rosenberg bat der in Berlin anfäffige Ditpreußenabend eine Sammelstelle zur Ermitte lung von Adreffen Stimmberechtigter eingerichtet. Anschriften der in Berlin anfäffigen Westpreußen , die in den obengenannten Streifen geboren find, erbittet Rechtsanwalt Martin Korsch, Berlin- Wilmersdorf, Düssel­dorfer Str. 42 I, Fernsprecher Uhland 2579.

Lazarett Jufaffen! Bertrauensleute ober beren Bertreter der Lazarette von Groß- Berlin werden ersucht, sich morgen Montag von 10-8 im Bureau der Lazarett- Kommiffion, Bridenstr. 6a, einzufinden. Erscheinen in Anbetracht der Umformierung zum 1. Oktober unbedingt erforderlich.

Neukölln . Bei den Wahlen zum Provinziallandtag wurden bon der Liste der sozialdemokratischen Frattion nicht zwei, sondern drei Kandidaten gewählt, nämlich Stadtverordnetenvor. fteher Scholz, Stadtrat Dr. Silberstein, Stadtverordneter Wermuth.

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Oberbürgermeister Kaiser verläßt am 1. November Neu­föln, wenigstens als Oberbürgermeister der Stadt, und wird Generaldirektor der im Kreise Budau belegenen Bergwerke, Biege­leien, Güter und industriellen Unternehmungen der Stadt Neuköln . Oberbürgermeister Kurt Kaiser, der im 55. Lebensjahre steht, gehört seit 1907 dem Neuköllner Magistrat als Bürgermeister und Oberbürgermeister an.

Groß- Berliner Lebensmittel.

Brotkarten- Stichwort: Feuer.

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Berlin . Statt Gefrierfleisch tönnen auf die Fleischmarte Nährmittel in doppelter Menge( 50 Gramm) entnommen werden. Kartoffeln auf Abschnitt 40a- g nur bis 1. Oktober. - In den Brotlommiffionsbezirlen 1, 8, 133, 175, 235, 242, und 243 Käse. Pfd ausl. oder inl. Betzen mebl( X 16). In der Woche vom 2.- 7. Ditober Neueintragung in die Fleisch- Kundenliste. Man berücksichtige die aus dem Felde zurückgekehrten Fleischer! Die fich zum Umtausch der Fleischfarten anmeldenden Per fonen erhalten dafür Bezugsscheine für Haferfloden und Nährmittel im Bureau für Fleischversorgung, Neue Friedrichstr. 1, vom 29. September bis 1. Dttober, 8-1 Uhr.

Reinickendorf . Süßftoff( 8).

Neukölln . Neuanmeldung des Buderbezuges! 3 Pädchen Milch­pudding. Kinder( 1-2 Jabye) 1 Pfd. Sets. Jm Bezirk 1 Harzertäje. Forfietung der Maisverteilung.

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Reis( 5).

Nowawes . 250 Gramm Kunsthonig( 34), 150 Gramm Graupen­mebl( 87), 2 Stüd Suppenwürfel( 35), 250 Gramm Maisgrtes( 36), Jugendliche 250 Gramm Kinbergeritenmehl( 3). Die Kartenabschnitte Nr. 84, 87, 35, 36 und 3 sind am Montag und Dienstag abzugeben. Auf blauen Ausweis für Kriegsbeschädigte und gegen Borlegung der Gefangenen­larte für entlassene Striegsgefangene Montag 8-12 Uhr im Rathaus, Bimmer 7, ½ Pid. Katao.

Groß- Berliner Parteinachrichten.

Frauenversammlungen. Montag 7, Uhr:

5. bis 8. bt. Frauenabend 7 Uhr, bei Schwachenwald, Gneisenau-, Ede Bärwaldstraße. Ref.: Gen. Lehrer Hübner. Bünftliches Erscheinen notwendig! 13./14. Abt. Alexandrinenftr. 44 bei Hennig. Ref.: Gen. Dr. Martha ygobains fi: Hygiene und Körperkultur".

mann über: Die Frau in der neuen Verfassung". 19. Abt. bei Kühn, Schreinerstr. 63. Vortrag der Gen. Hanne 20., 21. u. 22. Abt. Frauenabend bei Steffens, Landsberger allee 150. Gen. Domnid spricht über: Die Frau in Staat und Kommune. Charlottenburg . Schulaula Schillerstr. 27/32. Genoffin Dr. med. Benede über: Deffentliche Gesundheitspflege". Treptow - Süd. Bei Haaß, Baumschulenstraße. Bortrag der Gen. Ryne d über: Schwangerschaftsversicherung und die Reichswochenhilfe". Treptow - Nord. Bei Ebert, Graegftr. 1. Bortrag der Gen. Toden agen : Die Frau in der neuen Reichsverfassung". Reinickendorf - West. Bei Noad, Scharnweberstr. 65, Ede Antonftrage. Gen. Niedger spricht über: Häusliche Erziehung". Dienstag:

im Jugendheim ", Lindenstr. 3, 2. Hof, Aufg. links III. Tagesordnung: Teltow Beeskow . Frauenfonferenz nachmittags 4, Uhr, 1. Unsere Aufgaben im kommenden Winter". Ref.: Genoffin Ryned. 2. Wahlen für die Jugendwohlfahrtskommission. 3. Verschiedenes.. Berlin , 5. Abt. Franenabend bei Reufer, Havelberger Straße 3 ( 7%, Uhr). Gen. Seilbutt spricht über das Recht der Frau. Mariendorf . Frauenabend bei Hoch, Chausseestr. 44( 7, Uhr). Gen. Hannemann spricht über: Die neue Verfassung und die Frauen" ( noch nicht organisierte Frauen find ganz besonders eingeladen). Mittwoch:

Lichtenberg . Dret Frauenversammlungen bei Müller, Wüblisch, Ede Solteistraße, bei Schilling, Kantstr. 19 und bei Meier, Möllendorfftr. 77, Bortrag. Referenten sind die Stadträte Gen. Peter bansel und Baranowsti und Stadtv. Gen. Keg eL Siemensstadt. Im Lokal Heidefrug, Nonnendamm- Allee 89. Tages­ordnung: Frauen, was bringt Euch der Sozialismus?" Ref: Genoffin obenhagen.

Eisenbahner- Werbeausschuh. Montag 4 Uhr Rebnerkursus. Um 5 Uhr Sizung des Werbeausschusses. Bersammlungslokal: Dessauer bes Bezirksporstandes. Bericht über die Agitationskonferenz. Drgant Garten, Deffauer Str. 1. Tagesordnung: Bericht über die Sigung fationsfragen( Schmidt, Liebow, Hohenwald, Wittke). Neuaufnahmen und Bablabend. Berschiedenes( Balm).' Werbeausschuß für Voit und Telegraphie. Der in Aussicht ge­nommene Rednerfurfus findet erst am Sonntag, den 5. Dtober 1919, vormittags 9 Uhr, in der Bellevueftr. 7 II statt. Zur Berbreitung eines wichtigen Flugblattes wollen die Vertrauensleute sich im Agitations­bureau, Bellevueftr. 7, in der Zeit von 9 Uhr vorm. bis 4 Uhr nachm. ein­finden.

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S. B. D.Funktionäre des Siemens- Konzerns! Morgen Mon­tag 3, Uhr Stonferenz aller sich zur S. P. D. bekennenden Funktionäre im Lofal 8ur Schleuse, am Bahnhof Jungfernbeide. Tagesordnung er fordert pünktliches Erscheinen. Sozialistische Studentenpartei. Mittwoch 6. Ubr Benoffe Jenssen im Auditorium maximum der Universität über ,, Antisemitismus, Sozia lismus und Alabemiler". Eintritt frei.

10. Abteilung. Morgen Montag, 7 Uhr, bei Daus, Laufiger Straße 46, Sigung der Barteifunttionäre und Betriebsvertrauensleute. Friedenau . Dienstag 7%, Uhr im Festsaal des Ratskellers außer ordentliche Generalversammlung. Bericht der Geschäftsordnungs­tommiffion. Beschlußfassung über das Ortsstatut. Vereinsangelegenheiten.

Vorträge, Vereine und Versammlungen.

Versammlung der Bezirksgruppe Berlin des Zentralverbandes Deutscher Zigarrenfabrikanten. Morgen Montag, 4 Uhr, Spatenbrän, Seftion des Reichsbundes der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer und Friedrichstr. 172. Oesterreicher und Ungarn aller Nationen, Striegshinterbliebenen am Mittwoch, 7%, Uhr, im Elisabethgarten, Berlin , Elisabethstraße 30, Mitgliederversammlung. Saaleingang. Neuaufnahmen am

Gerichtszeitung.

Die Neuköllner Unruhen.

Am

Zeuge Thomsen, der seinerzeit Rompagnieführer und Mit­glied des Soldatenrats war, aber abgesetzt wurde, weil er der ges mäßigten Richtung angehörte, befundete, nach seiner Ueberzeugung hatten die Leute im allgemeinen den Gedanken, daß sie einer mili­tärischen Formation angehörten, andere waren anderer Meinung, und es schwirrte sogar die Rebensart umber:" Wir sind eine bessere Wach- und Schließgesellschaft." Die Stimmung unter den Leuten wurde nach und nach immer radikaler., Es wurde die Parole ausgegeben: fich nicht an Putschen zu beteiligen, aber auch nicht an 6. März stand die Fage der Beteiligung oder Nichtbeteiligung un der Bekämpfung eines Butsches teilzunehmen. flares Bild erhalten. Man versammelte sich in der Turnhalle, den Marstall- Kämpfen zur Debatte. Die Leute konnten aber fein beruhigend; viele Beute hatten gar feine politische Meinung; sie wo verschiedene Redner sprachen. Der Angeklagte Breuß sprach begleiteten die Ausführungen eines Redners mit Bravo und wenn derselbe Redner morgen die entgegengesezte Ansicht bertrat, fchrien fie auch Bravo! Die Erregung unter den Leuten wurde immer größer, als ein Kurier die Nachricht brachte, daß die 3. Kompagnie im Marstall eingeschlossen sei. Der Zeuge hatte den Einbrud, daß Die Leute im Marstall selbst zu der Schießerei die Veranlassung gegeben haben dürften, da doch sehr viel unzuverlässige Leute barunter waren. Jm Depot tourde dann die Anregung gegeben, daß Freiwillige nach Berlin

gehen sollten und dann ging der Trupp ab. Der Depotführer Schulz hatte keine Macht mehr über die Mannschaften. Der Stoß­Spise gestellt hatte, wußte der Zeuge nicht. trupp bildete sich selbst aus der Menge heraus; wer sich an die

Der Zeuge Böhmann, seinerzeit Mitglied des Soldaten­rates, bekundete, daß die Stimmung bei der Mannschaft bis Januar regierungsfreundlich war, weil bis dahin die S. P. D. die Mehr­Heit hatte. Im Januar änderte sich das. Daß irgendeiner der Mannschaft die Vorstellung haben fonnte, nicht einer militärischen Formation anzugehören, sondern sich im Privatvertrage berbungen zu haben, sei nicht anzunehmen. Am 6. März suchte der Zeuge beruhigend zu wirken, Haffe sei ihm aber sehr schroff entgegen­getreten. Der Angeklagte Müller hielt eine Ansprache an die Brauseföpfe und er sowohl als Preuß mahnten zur Ruhe und zum Verbleiben in der Kaserne. Es half aber nichts. Die Erregung unter den Leuten wurde durch die von Briesch überbrachte Meldung bis aufs höchste gesteigert, daß angeblich jeder Mann der R. S. B., der nach 6 1hr auf der Straße getroffen werde, unweigerlich er= hoffen werde. Dadurch hatten die Beute die Vorstellung be fommen, daß sie von den Regierungstruppen als feindliche Ele Soldatenrates, ist bei dem Zwiespalt der Ansichten zu dem Fünfer­mente betrachtet würden. Zeuge aufmann, Obmann des ausschuß gegangen, um sich Instruktionen zu holen und brachte die fommen würden. Die schon aufgeregte Mannschaft wurde durch Anweisung zurüd: In den Kasernen bleiben, bis nähere Befehle die erwähnte Behauptung des Angeklagten Briefch( der nicht zur Stelle ist) auf die Spike getrieben.

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Theater der Woche.

Boltsbühne: 28., 5. n..'s Jungferngift", 28., 29., 1., 3., 6. Bürger von Opernhaus:

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fummenschule, Martusstr. 49, of links II( Nähe Bahnhof Jannowis Calais", 30. Gas", 2. Der Schwarzfünfiler, 4., 5. Luther ". Schwerhörigengruppe. Bersammlung Mittwoch 7 Uhr, Taub­bride). Bortrag des Genossen Bradner: Abrechnung mit den Kriegs- 28. n. Martha", 5. n. Tristan und folde", 28." Carmen", 29. Evangelimann ", berbrechern". Bielhörer ist aufgestellt! Schwerhörige Parteigenossen, 30. Fidelio", 1. Maskenball", 2. Rappelfopf", 3. Salome", 4. Luftige Weiber Gewerkschaftler und Borwärts"-Leser, erscheint zahlreich! Parteigenossen, von Windsor", 5. Tristan und Ifolde", 6. Mignon". Schauspielhaus: 28. n. Mitgliedsbücher mitbringen! Gespenster". 5. n. Räuber", 28, Flachsmann als Erzieher" 20. Egmont". 30., 3., 6. Coriolan", 1. Nathan der Weife", 2. Beer Gnni", 4. Räuber", 5." Samlet", 30., 4. Clavigo", 1., 6. Fauft f.", 3. Othello". 5. Journalisten". Deutsches Theater: 28., 2. Raufmann von Benedig", 28., Rammer. spiele: 28. n. Weibsteufel", 5. n. Minna von Barnheim", 28., 2., 8. tiu", 29., 4. Frithlings Erwachen", 30., 3., 5. Bilchfe der Bandora", 1. Unter­wegs". Leffing Theater: 29. Der Schöpfer", 30., 2., 8., 5., 6. Christa, die Tante", 1., 4. Beer Gynt", 5. n. Der rote Sahn". Theater in ber König. gräger Straße: 28., 5. n. Mufit", 28., 2., 5. Rabale und Liebe", 29., 1., 3., 4. bung", 30., 1., 2., 3., 4. Banblung", 28. vorm. Politische Dichtung", 28. n. Rameraden", 30., 6. Erdgeist". Die Tribüne: 28., 29. Stetter", Entschei Retter"," Entscheidung". Kleines Theater: 28. n. Johannisfeuer", 5. n. Kümmelblättchen", 28., 29., 30., 1, 2., 3., 4., 5., 6. Selben". Kleines Schauspielhans: 28. bis 5. Rradh". Deutsches Opernhaus: 28. n. Martha", 5. n. Die verkaufte Braut", 28.. Sugenotten", 29. Mignon", 80. Siegfrieb" 1." Carmen", 2. Cavalleria rusticana"," Schwägerin von Saragossa ", 3. Sann­häufer", 4. Martha", 5. Troubadour", 6. Die schöne Helena". Schiller­Theater: 28., 5. n. wie es euch gefällt", 28., 30., 2., 3., 6. Biel Lärm um nichts", 29., 1., 4., 5. Flachsmann als Erzieher" Täglich. Komödienhaus: Liselott von der Pfala". Deutsches Rünstler Berliner Theater: Die Dame im Frad", Theater: Das Schloß am Wannsee ". terabe Trianon- Theater: Der gute Ruf", ab 1. Mas. ab 1. Bummelstudenten". Schönste von allen". Residenz- Theater: Das höhere Leben". Rentral- Theater: Die. Eben- Theater: Ab 1. u. 2. m. g.". Friebrich Wilhelmstädtisches Theater: Gretchen". Komische Oper: Liebeszauber". Metropol- Theater: Die Faschingsfee", 29., 30., 1., 2., 3. gefchloffen. Bust fpiethaus: So ein Mädel" Renes Operettenhaus: Die Dame vom Zirkus". Thalia- Theater: Jungfer Sonnenschein". Theater am Rollenberfplag: Die Puppe" Theater des Bestens: Die Frau im Hermelin". Theater ber Friedrichstadt : Bier Cinatter. Stofe- Theater: Rleine Etlavin", 3. Das Gefen". Walhalla- Theater:" Das Gefeh". Rafino- Theater: Großstadt­pflanzen". Wallner- Theater: Cine Ballnacht". Luisen- Theater: Strand­gut", ab 1. Das Mädel vom Ballett".

Bildungsveranstaltungen.

Wilmersdorf . Bom 29. September bis 5. Dftober: 250 Gramm Bezirksbildungsausschuß Groß- Berlin. Auf die beute nachmittag Marmelabe( 84), 500 Gramm ausländische Hülsenfrüchte( 72, 73), 8 lbr im kleinen Schauspielhaus, Fasanenstr. 1, Hardenbergstr., dicht am 250 Gramm ausländisches Startoffelstärtemebl( 86), 70 Gramm Margarine Boologischen Garten, stattfindende Aufführung Maria Magdalena " jet an ( B 17). Für Kinder im 1.- 6. Lebensjahre: 1%, fd. Haferfloden( 35 AD. biefer Stelle nochmals hingewiesen. Starten zum Preise von M. 1,65 find 2 fund( 35 A II), 1 Bid. Kindergerstenmehl( 34 BI, BII, CI und C II). an ber Stasse noch zu haben. Für Krante : Gier, Ende der Woche auf 40. 44. u. 45. Abtlg. Heute 7 Uhr, Grünthaler Str. 5: Wilhelm Charlottenburg. 150 Gramm Haferfloden( 87). Falls bei den Kauf- Buich- Abend. Eintrittstarten bet Gagmann, Stettiner Str. 59, Sterfin, leuten nicht genügend Borräte an Eago vorhanden sein sollten, wird der Pantstr. 60, und bei Pose, Kolonieftr. 15. Abschnitt bementsprechend verlängert werden. 250 Gramm amerikanische Maisfabrikate( 90) bis 4. Ditober. 70 Gramm Margarine( B 17). 250 Gramm amerikanische Soweinefleischerzeugnisse( G 11). 250 Gramm ausländisches Weizenmehl oder 94 proz. Inlandsmehl( Z 10). 1 Bfund Spetiejals( 245). 2 Pädchen Buddingpulver( 250). 250 Gramm Marme lade( 252). 250 Gramm Suppen( 253). Im Dktober einmalig an die Süden- Südwest. Sonntag, 5. Dftober, 6 Uhr, Blücher- Feftfäle: schwangeren Frauen vom 4. Monat ab 2 Bfd. Weizengrieß, 2 Pfd. Zwiebac Herbstfest. Musit, Ansprache, Rezitationen, Lieder zur Laute, Boltstänze. und 1 Büchse fondensierte Milch mit Zuder auf besondere Berechtigungs- Nachdem Tanz. Einlaßkarte 75 Pf.

Jugendveranstaltungen.

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Wetteraussichten für bas mittlere Norddeutschland bis Montag mittag. Bielfach heiter, aber sehr veränderlich, besonders im öftlichen Stüftengebiet verschiedentlich etwas Regen. In den Mittagsstunden ziemlich mild. In der Nacht zu Montag sehr lühl.

Das Brillengestell ist dem Abstand der Augen Kopischmerzen, Sehstörungen und Nervosi, tät er mir nie abgefallen, auch beim Büden nicht, si

Wenn der Kneifer schlecht fikt. voneinander angepakt, und wie es angepakt iſt, ſo find die Folgen dieſer ununterbrochenen lleber- baß ich noch kein neues Glas in zwei Jahren nöng

( Nachdrud verboten.)

bleibt es.

Es gibt nichts Unleiblicheres als einen schlecht- Bei den Klemmern gewöhnlicher Konstruktion figenden Kneifer. ist das nicht der Fall. Am meisten empfinden dies natürlich Ber. Sobald man die Bügelfeder auseinander biegt, fonen, deren Raienrücken so gebaut ist, daß fie einen verändert sich die Stellung der Gläser queinander. Klemmer gewöhnlicher Art überhaupt faum tragen Da nun sowohl die Breite des Nasenrüdens als fönnen; aber auch die glücklichen Inhaber flassisch auch der Augenabstand bei allen Berfonen sehr ver­geformter Rafen, auf denen selbst die primitivste schieden ist, so kann der Kneifer fast niemals wirt tneifertonstruktion ziemlich fest figt, baben darunter lich passen. zu leiden, denn diefer fefte" Siz ist durchaus Man tann fagen, daß es ein Zufall ist, wenn nicht gleichbedeutend mit einem guten" Sig. Der er wenigstens einigermaßen paßt. Sineifer figt gut, wenn er alle Vorzüge der Brille Das ist auch der Grund, weshalb die Augen hat ohne deren Nachteile, d. h. wenn er nicht nur ärzte bisher die Brille bevorzugten.

anstrengung.

gehabt habe. Dann sieht Ihr Kneifer gegen di Der Fehler liegt nur in der unzwedmäßigen, im Handel befindlichen neueren Systeme auch be primitiven Konstruktion des Kneifers. deutend eleganter aus, ganz abgesehen von de Stabilität gegenüber den anderen, bei denen di

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Federn und Federchen fortwährend Reparatures nötig machen."

Die Lohmann Kneifer find patentiert unl

Das hat man feit langer Zeit erkannt, es hat aber vielen Nachdenkens und vieler Experimente bedurft, bevor man zu der vollkommensten Kon­struktion, zum Lohmann Seneifer, gelangte. Teilweise gelöst wurde die Aufgabe ja schon früher, nur von der Orthozentrischen Kneifer. ihre Mängel. Erst im Lobmann Stneifer wurde welche auch gründliche Augenprüfung foftenlos au aber alle die berichiedenen Erfindungen batten noch gefellihaft m. b.. in Berlin , Bots, Damer Straße 184a, allein zu beziehen der höchste Grad der Bollkommen beit erreicht, der in zahlreichen ärztlichen Gutachten und Aner- jeder Zeit gewährt; geöffnet werhäçlia) 9-6 un. unterbrochen. Man laffe fich in dieser Hinsicht beim Turnen, Reiten, Radfabren keiner Nachhilfe In der Regel bängen die Bläfer des Klemmers fennungsschreiben von Käufern beftängt wird. nicht beirren und beachte bei periönlichem Be burch Rücken und Antüden bedarf, alfo weich, an feithärte fag nach unten, was übrigens dem Ge So schreibt z. B. Frau Ada G., Weimar : fue gena u die Hausnummer 134a, ba fid genehm und doch feft fist. fondern wenn außerdem ficht immer einen etwas schlaffen, weßleibigen Zug Nachdem i mich an diefe fo fehr angenehm unmittelbar baneben in auffälligerer Lage eis auch die Gläfer richtig ber den Augen stehen. gibt. Die Folge ift, daß die Pupille nicht hinter leichten Gläser mit der brudlosen Mechanit gewöhnt optisches Gefchäft befindet, welches infolge einer Sieht man jeden Kneiferträger, dem man be- bem Brennpunkte, sondern außerhalb desselben babe, ist mir jede andere Kneiferart unerträglich ähnlich lautenden Aufschrift oft zu Berwechslunger egnet daraufhin an, so wird man finden und steht, wodurch das Auge fortgefest zu einem geworden." Anlaß gibt, aber die 2 ohmann Sneifer nicht fonders dem Arzte wird dies auffallen ,, daß leichten, oft fogar zu starken Schielen gezwungen Herr Ostar 3, Weißenfels a. G., führen barf. ster zehn Aneifern kaum einer die richtige Stellung und dadurch sehr überanstrengt und geschwächt schreibt: Ich bin mit dem Kneifer außerordent- Rach auswärts berlange man Prospett 2 F, enimmt. lich zufrieden. Selbst beim stärksten Schwißen ist welcher gratis und franko sugesandt wird.

wird.