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Der Friede mit der Türkei .

Preußische Landesversammlung.

( Schluß aus der Abenbausgabe.)

Das Körperschaftssteuergesetz. Berlin , 25. Februar. Der Steuerausschuß der Am vorigen Donnerstag hat Lloyd George im Un­Nationalversammlung nahm heute das Körperschaftsterhaus erflärt, daß, benor irgend welche Bedingungen der steuergeses mit Abänderungsvorschlägen von Dernburg und ürkei überreicht würden, England gerne Gelegenheit au monach die preußische Stegierung die Reidsregierung veranlassen Es folgt die Beratung des Antrags des Bevölkerungsausschusses, Legenbre, die zum Teil einem Unterausschuß überwiesen wurden, einer Distuiiion geben würde. Das würde gegenüber foll, zur Bekämpfung der Geschlechtsfrankheiten in erster Lesung an. den Methoden der Geheimdiplomatie, nach denen und zur Regelung des Prostitutionswesens mit mög der Oberste Rat bei der Ausarbeitung des Versailler Frie- lichter Beschleunigung einen Geje bent to urf vorzulegen. Der Die Gefahr für das Zeitungsgewerbe. dens und des Friedens von Saint- Germain gehandelt hat, Ausschuß fordert als Grundlagen für einen solchen Gesetzentwurf Im Anschluß an die allgemeine Zeitungsverlegerversammlung immerhin einen wesentlichen Fortschritt bedeuten. Ob unter anderem die Errichtung von Beratungsstellen, die Be in Weimar trat am Sonntag auch die Vereinigung Großstädtischer aber der Inhalt selbst der Friedensbedingungen um ein Haar feitigung der polizeilichen Reglementierung unb bie Grrichtung von Zeitungsberleger zusammen, um die Regierung zu Maßnahmen besser und gerechter sein wird, als der Inhalt der bisher ge- Pflegeämtern, die Behandlungspflicht für alle Geschlechts­aufzufordern, die geeignet mären, die der deutschen Tagespresse schlossenen Friedensperträge, muß starf angezweifelt frankheiten, die Anzeigepflicht ohne Namensnennung an ein drohende Katastrophe aufzuhalten, und faßte insbesondere folgende werden. Zwar ist die Entente offenbar sowohl wegen der zum strengsten Stillschweigen verpflichtetes Gesundheitsamt; ferner u. a. die Belehrungspflicht für Aerzte, ein unentgeltliches Entschließung: in ihrem Schoße bestehenden Uneinigteit als auch we- Behandlungsrecht, Behandlungsvorschriften, Gesundheitsnachweis

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Abg. Dr. Struwe( Dem.) empfiehlt die Annahme der vom ausschus einstimmig gefaßten Beschlüsse.

Die geseggebenden Körperschaften werden ersucht, die in die gen der um sich greifenden Gärungimila m- davon ab- ton Personen, die gewerbsmäßig Unzucht treiben sowie Behand Umfassteuer eingefügte Anzeigensteuer fofort wieder aufzuheben. gekommen, den Türfen ihre Hauptstadt Se on stantinopel Tungszwang für solche Personen. Weiterhin werden verlangt Das Zeitungsgewerbe weigert sich nicht, an den der Allgemeinbeit wegzunehmen und Lloyd George hat auch in seiner Rede im Strafbestimmungen zur Verhütung von( lebertragung von auferlegten Basten mitzutragen und will sich daber der allgemeinen Unterhaus verkündet, daß dem Vizetönig von Indien Geschlechtsfrankheiten, die Strafbarkeit der Verlegung des öffent­Umsatzsteuer von Proz. auch für das Anzeigenwesen unter- offiziell die Entscheidung der Aliierten mitgeteilt worden lichen Anstandes, der Kuppelei und der Zuhälter sowie ein Fire werfen. Wieder abschütteln aber will sie die Sonderbelastung, als sei, daß der Sultan in Konstantinopel bleiben werde. Im forgeberfahren bei Minderjährigen, welche gewerbsmäßig Im Geschlechtsverkehr betreiben. welche sich die Anzeigensteuer darstellt, zumal in der jeßigen Fassung, übrigen aber wird der Grundsatz des Selbst bestim­welche die Tageszeitungen gegenüber allen seltener erscheinenden mungsrechts der Völfer ebenso gehandhabt werden, wie Drudschriften in Nachteil bringt. gegenüber den Deutschen in Danzig , im Saargebiet, in Eu­Seit Grlaß des Gefeßes hat sich der mutmaßliche Ertrag der pen und Malmedy , in Nordböhmen , in den Sudetenländern Umsatzsteuer tielleicht schon um milliarden bergrößert. und in Südtirol . Die Schwierigkeiten werden aber vor allem Auch an dieser Ertragssteigerung hat das Zeitungsgewerbe einen dadurch entstehen, daß sich die Sieger über die Verteilung Anteil durch die in Gelbvert geschehene ungeheure Umsatzsteigerung der türkischen Beute noch weniger werben einigen tönnen, als irgendwo sonst in der Welt. So wird Smyrna Da die Nationalversammlung die Notlage der Breffe an gleichzeitig von den Griechen und von den Italienern be­erkannt und sich bereit erflärt hat, ihr zu helfen, so leiste fie mun gehrt, obwohl die Mehrheit der dortigen Bevölkerung un­Sefe Hilfe vor allen Sondervergünstigungen durch die Befreiung zweifelhaft türkisch ist, um den Besis von Syrien streiten bon einer ungerechten Last. Sie erspare der Bresse ferner alle fich Engländer und Franzosen in immer erregterer Weise, weiteren gefeßgeberischen Eingriffe, mie s. B. die Sinebelung des der König von Hedichas macht seine Rechte als Bundes Stellenmarktes. die Erhöhung der geitungspostgebüh- genosse der Entente geltend, die allerdings gar keine Rechte ren ufm., bie geeignet find, bie totrtschaftlichen Grundlagen des find, sondern bloß ehrgeizige Eroberungspläne, die die Ant. Berlagswesens noch mehr zu erschüttern und der Breffe die Grierten in Geheimberträgen gutgeheißen haben, als fie in füllung ihrer öffentlichen Aufgaben zu erschweren. zur Aufputschung der arabischen Stämme gegen die türkische Oberherrschaft brauchten; in Armenien , in Mesopo­ tamien , in Balästina, furz faft überall im weiten ehe­

bon Papier, Rohstoffen, Gehältern und Löhnen.

Feuer- Gerlach" gegen Wasser- Gerlach".

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maligen türkischen Reiche find Intereifengegenfäße In der Kreuz- Beitung, benußt der P. Martin b. Ger - borbanden, die ebensolche Konfliktmöglichkeiten für die Bu­Iach als Geschlechtsältefter" derer von Gerlach die Vorfälle der ges funft bilden. Es ist gewiß feine leichte Aufgabe, die den Sprengten Gerlach- Versammlung, um öffentlich von seinem pazififti. Alliierten obliegt, aber die imperialistische Art, auf ſchen Namensvetter abzurücken. Zu seiner tiefen Befriedigung die die Sieger fie lösen wollen, läßt die Befürchtung auffom­ist dieser adlige Gottesstreiter, den natürlich nichts wie christliche men, daß der iezt abgeschlossene Weltkrieg nicht der legte Nächstenliebe erfüllt, in der Lage nachzuweisen, daß jener Namens- Krieg der Welt gewesen sein wird. Und deshalb erheben better einem anderen Geschlecht angehört als er selber, wir als Sozialisten schon jetzt Einspruch gegen den neuen feine Brüder und Bettern. Seine genealogischne Ausführungen, Gewaltfrieden, den man dem türkischen Wolfe aufzu­die sich wie ein wiederauferstandenes Stud Mittelalter lefen, erlegen sich anschidt. feien als Auriosum hier festgehalten. Der Herr schreibt:

Aus einer einen Residenz. London . 25. Februar. Daily Telegraph " melbet aus Roboroffiet vom 18. Februar: Denilin bat ein neues demokratisches Stabinett unter Melnikoff als Premierminister gebildet.

Abg. Gräf Frankfurt( Soz.): Die Gefekgebung hat auf diesem Gebiete viel versäumt. Erst die Zusammenarbeit ber Arbeiterschaft mit der ersteshaft in der Gesell schaft zur Bekämpfung der Geschlecht strankheiten hat eine neue bie bafür sorgt, daß alle erste zur Bekämpfung der Geschlechts­Aera eingeleitet. Wir brauchen eine Universitätsreform, frankheiten ausgebildet werden. Der alte Polizeistaat hat alles bem Schuhmann überlassen und dadurch ist die Prosti tution geradezu gefördert worden. Wir werden den Vorschlag des Ausschusses annehmen.( Beifall bei den Soz.)

Abg. Dr. Fahbender( 3.): Wir haben Bedenten gegen die Anzeigepflicht. Abg. Dr. Behl( U. Sog.): Wir stimmen dem Vorschlag des Ausschusses zu, aber die Prostitution wird auf diese Weise nicht bew eitigt terben, denn fie ist zu eng mit der tapitalistijden Wirtschaft berbunden. Wir beantragen eine Berschärfung der Anzeigepflicht.

Abg. Stendel( D. V.) erklärt, daß seine Freunde gegen die Be­fimmung über die Anzeigepflicht stimmen.den. Hierauf nimmt das Haus den Vorschlag des Ausschusses für Bevölkerungspolitik einstimmig an, bis auf die Bestimmungen über die Anzeigepflicht, die gegen das Zentrum und einen Teil der Demokraten angenommen werden. Der Antrag der Deutsch nationalen wurde dem Ausschuß für Bevölkerungspolitit über­wiesen. Der Antrag der Unabhängigen betreffend Berschär= fung der Anzeigepflicht wurde abgelehnt.

Hierauf vertagt sich das Haus auf Donnerstag 12 Uhr.( Meine Vorlagen und Anträge)

Der Siedlungsausschus der Preußischen Landesversammlung erledigte in geiter Besung das Bodenteibesserungsge Seinem( Helmuth v. Gerlachs) Vorfahren verlieh Se. Maj. feb bis auf den§ 5, über den am Donnerstag verhandelt werden König Friedrich Wilhelm IV. im Jahre 1840 den Abel mit einem foll; er ist der einzige Teil des Gefehes, bei dem sich große Mei­Wappen, das ein aus dem Waffer wachsendes Pferd zeigt. Jenes nungsverschiedenheiten innerhalb der Kommission gezeigt haben. Studienreise ins Ruhrrevier. Der Ausschuß der Landes­Geschlecht der Wasser- Gerlach" wird übrigens die Ab trünnigfeit Helmuths b. G. ebenso beflagen, wie wir bebauern, berjammlung für den Siebungsverband Ruhrkohlen­Genoffe Ehrler Bolizeipräsident von Frankfurt . Frankfurt heairt nahm nach einer erneuten Debatte über den Verbands. diesen Namensgenossen zu haben. am Main.( Eig. Drahtbericht.) Durch einen Erlag bom 18. Februar präsidenten ben Rest des Gesezes ohne Abänderungen in der Res Unier altes fönigstreues Geschlecht ber feuer.Gerhat ber minister bes Jnnern den bisherigen tommiffarischen gierungsfaffung an. Ferner murrbe beschloffen, daß der Ausschus Iach", mit dem aus Flammen wagjenben filbernen Bolizeipräsidenten Genoffen Fris Girler endgültig aum eine weitägige Besichtigungsreise ins Stuhrrevice Pferde auf schwarzem Wappenschilde, hat noch keinen Ab Bolizeipräsidenten von Frankfurt ernannt und be- vornehmen soll, woran sich eine Ronferenz mit allen beteiligten trünnigen zu beklagen gehabt; die Söhne wandelten noch ftets in den Fußtapfen der Bäter und versprechen es auch ferner zu tun.

Wir bestätigen Herrn P. Martin v. Gerlach, dem Geschlechts­ältesten gern, daß er durchaus in den Zußtapfen seines Wappen­pferdes wandelt, dessen starke reaktionäre Didfelligkeit dadurch symbolisch angedeutet ist, daß keinerlei Flammen des Geistes

ihm etwas anhaben können.

Wer sich verteidigt verteidigt...

ftätigt.

Wirtschaft.

Abschlüsse der Hüttenwerke 1918/19.

Stadt- und Kreisvertretungen anschließen soll.

schwedischer Erze durch die Valutaverschlechterung infolge es Stundung der Bezahlung sehr erhebliche Verluste evmadsen, a. B. für Phönig 36,6 Millionen, Hoesch 15,25 Millionen, Bis­mardhütte 780 000 m. Die Rheinischen Stahlwerte Verein haben ihre Bahlen nicht angegeben. schulden 8 Millionen schwedische Kronen. Krupp und Bochumer Die Abschlüsse stellen sich nun, wie in nachstehender Tabelle Bezug langegeben ist:

Bericht über die Geschäftslage der Hüttenwerke, aus dem wir fol­Die Zeitschrift Stahl und Eisen" bringt einen interessanten gendes hervorheben: Wie bekannt, find unseren Hüttenwerken aus dem

Der glorreiche Nationalverband Deutscher Dffiziere" ist auf einen neuen Einfall gekommen. Da für ihn Kriegsgreuel von deutscher Seite einfach nicht egiftieren, so will er, um den Ber Ieumbungen unferer berehrten Heerführer, unferer tapferen Rame raden, unserer pflichttreuen Beamien" schon jetzt zu begegnen, noch Phönig bor der Berhandlung eine große Verteidigungs- theinstahl fchrift herausbringen. Zu diesem Zwed folien die Angefchuldigten Bochumer Verein umgehend au den Anschuldigungen öffentlich Stellung nehmen. Haiper Eisen Alio eine Sammlung bestehend aus Aeußerungen von Ange lagten, die fich demnächst vor Gericht verteidigen sollen, noch Ban der Shpen ehe die Beugen gehört find! Das wird in der Tat ein überaus Mannesmann überzeugendes Dolument fein. Auf diesen Verteidigungsübereifer Bismardhütte. paßt nur bas alte Sprichwort: Wer sich berteidigt, lagt geich. sich an.

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Gutehoffnungsbütte Georgsmarienhütte

Krupp

Laurahütte

Nohgewinn ausschl. Vortrag 1918/19| 1917 18

Abschreibungen

Mil. M. Min. We

Reingewinn einschl. Bortrag 1918/19| 1917/18 1918/19 1917/18 18/19 will. M. Mil. M. Min. M. Min. M. Prog.

Gewinnausteil

Neuer Bortrag

17/18 Broz.

1918/19 1917/18

wein. Mr. Mil. M.

24,56

59,89

8,02

28,74

8,00 16,00

21,93 21.64 11,72 46,94 3,72 9,07

8

20

2,97

9,09

12½

0,05

1,20

8,21

19,45

8,44

7,48

3,37 15,61

5

221/

3,60'

3,14

8,47

2,01

4,50

2,11

4,89

10

16

0,02

0,98

9,59

25,67

8,25

10,16

2,68

17,01

20

0,29

1,49

4,52

6,44

4,90

4,50

0,16

2,74

10

0,16

0,58

4,76

15,25

3,51

9,99

2,92

6,92

25

0,94

1,67

9,64 29,80

4,61

5,68

9,78

24,30

18

4,54

4,78

7,74 18,87

8,08

11,54

1,31

7,47

80

0,18

0,14

8,08

27,63 25,98 15,59

12,56

24

0,14

56,99 54,27

52,69

19,60

10,00

15,53

4,33

7,19

8,34

12

0,23

9,47

2,49

3,85

6.15

30

0 10

0,59

88,26 316,70 156,80 170,71 37,77 181,60 5,07 18,46

9,25

84,42

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Der Rattenkönig". Gegen die Beschlagnahme der Broschüre: Gelfentirchener Gußstabl- und Eisenwerte Der Rattenkönig" ist von ihrem Berleger am Dienstag Be schwerde erhoben worden. Für die Richtigkeit des Inbalts wird Beweis angeboten. Das wird schwer sein! Ein Blid in die In der Spalte Rohgewinn" find die Unkosten abgezogen,| Lager, die der Stadt Altona freigehalten werden, Häute aus eigenen Broschüre hat uns bereits überzeugt, daß sie mit tatsächlichen Un- Entnahmen aus den Rüdlagen nicht berücksichtigt, wäh.cno in Schlachtungen. Sie weisen weiter darauf hin, daß eine 3 entrab richtigkeiten geradezu gespidt ist. So hat der Verfasser- um nur der Spalte eingewinn" die Eninahmen aus den Rücklagen bewirtschaftung der bessere eg zur Verivertung sei; doch ein Beispiel zu nennen auf Seite 15 einen Vorwärts enthalten find, die angegriffen wurden, um die entsprechend hohe besteht bisher unseres Wissens eine derartige Bentrale noch nicht. redakteur Friedländer" erfunden, von dessen Existenz Dividende auszahlen zu können. Unter den Abschreibungen, Wir wollen auch gar nicht irgendwie Häute aus anderen Kom­außer ihm selber, bisher noch feine Geele etwas geahnt die verhältnismäßig sehr hoch sind, befinden sich die Abbuchungen munalverbänden kaufen. Es werden heute auf den Auktionen bis zu hat. Bon der gleichen Richtigkeit sind faft alle übrigen Mebaup auf die obenerwähnten Kursverluste, Krupp und Laurahütte 26 bis 28 M. pro Pfund grüne Haut gezahlt. Bei freiem Handel tungen der Broschüre, die den Vorwärts" oder Führer der sozial- fchließen mit erheblichen Verlusten ab. besteht die allzu große Gefahr, daß die Häute verschoben wer demokratischen Bartei zu begeifern suchen. Man vergleiche den Rückgang der Rohgewinne gegenüber den. Daß die Händlerkveise besonderes Interesse daran haben, daß Zeitungsverbot. dem Vorjahr, insgesamt 238 Millionen Mart weniger, die Abbie Kommunen nicht zur eigenen Bewirtschaftung der Häute Auf Anordnung des Reichswehrministerschreibungen find 13 Millionen Weart niedriger, der Rein übergeben, ist durchaus flat. Würde jede Kommune so verfahren Noste ist das Grscheinen des Reichsboten" wegen Abdruds we­fentlicher Teile einer verbotenen Schrift auf die Dauer von zehn sepinn ging gegenüber dem Kriegsjahr um 143 Millionen Mart wie wir berfahren haben, bann würde eine Verteuerung der Häute­und Rederpreise durchaus nicht eintreten. Wird eine verständige Tagen berboten. Stecht ungünstig fehen die neuen Vorträge aus, das sind die sentrale Regelung geschaffen werden können, so daß auch die Kom­Sonnenfeld jun. nach Deutschland ausgeliefert. Wie die als Betriebsmittel ins neue Rechnungsjahr hinübergenommenen munen, die heute nicht im stande find, in eigener Gerbung Morrespondenz B. S. melbet, ift der Kaufmann Ernst Sonnenfeld, Barbeträge. thre Haute zu verwerten, dann wäre das allerdings ein Weg, der der int Eflarz- Prozeß eine große Rolle spielt, nunmehr von Holland Wir bemerken, daß diese Bilanzen den Stand der Unterneh durchaus zu beschreiben wäre. Eine ganze Reihe von Gerbereien ausgeliefert worden und in Berlin eingetroffen. Er war wegen mung an einem Tage, am Tage der Inventuroufnahme wider- lehrt es ab, für die Kommunen die Gerbung der Häute zu über­Unterschlagung von 1200 000 m. in Holland zusammen mit seiner spiegeln und erst dann ein richtiges Bild ergeben, wenn man die Geliebten, einem Fräulein Echlad, verhaftet worden. Lettere ist vorhergehenden Bilanzen zum Bergleich heranzieht. von der Staatsanwaltschaft gestern aus der Haft entlassen worden, da ihr eine Mittäterschaft bei der Unterschlagung nicht nachgewiesen werden tann. Nach der Rückkehr des G. Sonnenfeld dürfte nun= mehr der Prozeß gegen Sonnenfeld sen. megen Beleidigung des Genossen Scheidemann in furzer Zeit beginnen. Dieser Brosch hatte bordem bertogt werden müssen, meil Sonnenfeld jun, der von der Verteidigung als Zeuge benannt war, nicht zur Stelle jein tonnte.

Der Simplisiffimus" jendet uns eine Berichtigung, in der Sie Nachricht, daß er von der Schwerindustrie angekauft worden sei, für

erfunden erklärt wird.

Eine Begutachtung". Herr Richard Kunze , der Knüppel­verläufer, foll in einer Debatte erklärt haben, jein Totschläger Seda" jei von Neste begutachtet worden. Das haben auch ver­schiedene rechtsstehende Blätter geschrieben. Es jei deshalb betont, dah diese Begutachtung in dem Berbot des Kunzefchen Blattes wegen Anpreisung der Knüppel bestanden hat.

zurüd.

Die an die Aktionäre ausgeschütteten Gewinne der genannten Unternehmungen in Prozenten zeigt die folgende Tabelle: 1914/15 1915/16 1916/17 1917/18 9,85 17,54 18,18 18,46

1913/14

8,19

1918/19 5,07 Prog.

Die Städte als Ledererzeuger. In Nr. 93 des Bormärts" veröffentlichten wir eine Ein­

fendung, zu der uns folgende Entgegnung zugeht:

nehmen.

Belohnungen für wiedererfaßtes Heeresgut. Die Verfügung, nach der allen Berfonen für die Wiederbeschaffung von abhanden gelommenem Heeresgut eine Belohnung bis zu 10 Broz. des Bertes ausgezahlt wird, ist bis Ende dieses Jahres verlängert worden. Alle Anträge auf Auszahlung von Belohnungen sind an die Ab* teilung Biebererfafung", Franzöfifche Straße 55/56, bam. an die einzelnen Zweigstellen bet Reichsverwertungsamtes zu richten, in deren Bereich bas wiedererfagte Heeresgut lagert.

Unsere Versorgungsaussichten. Der Unterstaatsfefretär Hirsch besprach vor Vertretern rheinischer Gemeinden die Pläne der Reichs munen gezwungen, für die minderbemittelte Bevölkerung stehende Berordnung über bestimmte zur Einfuhr freigegebene Waren Die andauernde Verfeuerung des Schuhwerks hat die Roms regierung für die Regelung der Einfuhr und wies auf die bevor die Anfertigung von billigem Schuhwerk zu erleichtern. Die bin. Geheimrat Merz bom Reichswirtschaftsministerium machte Aus­Versorgung durch die Reichsstelle ist durchaus unzureichend. führungen über den Stand unferer Ernährungslage. 100000 Tonnen Altona ist deshalb dazu übergegangen, die aus eigenen Schlachtun- Getreide feien im Auslande gekauft worden, und ein weiterer Ab­gen an die Stadt fallenden Häute in hiesigen Gerbereien selbst schlußs in gleicher Höhe stehe bevor. Die augenblidliche Kartoffel­gerben zu lajjen, um daraus billigeres Edufwer herzustellen. Bis ration fönne bis Mitte Mai aufrechterhalten werden. Fleisch her sind an die hiesigen Gerbereien von der Stadt Altona 1256 Stüd werde zu etwa 30 Prozent aus dem Inlande gedeckt. Die Fette Häute zur Gerbung gegeben und 1579 Stüd Häute liegen nag auf versorgung sei bis Anfang Mai gesichert.