Ausschluß Kautskys noch größere Dimensionen annehmen| die üble Lage, in die Amerika fich gebracht hat, außnugen, um Ge- als selbstverständlicher Grundfah anerkannt wird, bag bem Beamten als bisher. nuginung für den Affront zu erlangen, den es uns dadurch angetan Ginsicht in seine Personaialten zu gewähren ist. Obwohl dieses Verhalten des Herry Oberstaatsanwalts über hat, daß es, sich auf den angeblichen Bruch unseres Versprechens berufend, die diplomatischen Beziehungen ohne weiteres abgebrochen den Einzelfall hinaus für die fommende Justizreform von Be hat. Wenn Amerika jest wieder berhandeln will, deutung ist, wäre diesseits gegenüber dem noch schwebenden Verso möge es zunächst die normalen Organe hierfür wieder in Funk- fahren jede Stellungnahme in der Oeffentlichkeit unterblieben, wenn nicht die ständigen Verunglimpfungen durch die nationalistischen tion treten lassen. Studenten eine Parteinahme erforderlich gemacht hätten."
Für einen großen Teil der Unabhängigen würde es auch eine innerliche Unehrlichkeit bedeuten, wenn er dem Ausschluß Rautsfys zustimmte. Denn es ist ja ein offenes Geheimnis, daß Kautsfy in der U. S. B. zahlreiche stille Anhänger hat, denen der Sowjetschwindel nachgerade zum Halse heraushängt und denen bloß der Mut fehlt, dies offen zu sagen. Peinlich wirkt es darum, daß Kautsky in der ganzen U. S. P. feinen Verteidiger findet auch nicht in der Freiheit", wo man sich doch sagen muß, daß man nach dem Hinauswurf eines Rautsky mit andern erst recht nicht viel Federbesen machen würde.
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Das sind indes Dinge, die die U. S. B. mit sich allein abzumachen hat. Was aber uns alle angeht, ist dies: fann sich auch die U.S. P. auf Präzedensfälle" in der alten Partei berufen, wenn sie sich selber auf Moskauer Befehl die besten Köpfe abschlagen will, so steht sie heute doch in einem andern, viel wichtigeren Punft im Gegeniag zu den lebrlieferungen der alten Partei. Sie hat das Staatsbürgerrecht der freien
Amerika überlegte es sich dann bekanntlich noch ziemlich lange, ob es bom bloßen Bruch der diplomatischen Beziehungen zum Krieg übergehen solle oder nicht. In jener Zeit berichtete Admiral v. Holzendorff über einen Wunsch des in Wien verbliebenen amerikanischen Botschafters, man möge, um die Atmosphäre nicht zu verschlechtern, die nächsten nach England fahrenden amerikanischen Schiffe nicht torpedieren. Der tapfere Admiral plädierte für Ablehnung dieses Wunfches. Der Holzendorff- Bericht enthält als Anner folgende
Randbemerkung des Kaisers: Einverstanden, abzulehnen.
An Auswärtiges Amt 18, 3. 17.( ilhelm). Es ist ein für allemal Schluß mit Verhandlungen mit Meinung abgeschworen, Amerika . Will Wilson Krieg, so soll er ihn herbeiführen unb daun haben.
Staatsbürgerrecht der freien Meinung abgeschwoten, und jene russische Diktaturforderung akzeptiert, die als die letzte Mode des„ revolutionären" Sozialismus gilt, obwohl sie doch weiter nichts ist als ein fauliger Rest des alten 3arismus.
Zweck der Befreiung des Proletariats".
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So war nun das in üble Lage" geratene Amerika bei Majestät gänzlich in Ungnade gefallen. Die Folgen waren bekanntlich schredlich für Amerika !
Geheime Senatsakten.
Ein Beitrag zum Fall Nicolai.
Herr Rechtsanwalt Dr. Ernst Emil Schweizer ersucht uns als Prozeßbevollmächtigter des Professors Nicolai um lifnahme einer Erklärung in Sachen seines Klienten, aus der wir folgendes wiedergeben:
Die berichtigte Berichtigung.
Die Untersuchung im Falle Buchrucker noch nicht abgeschlossen.
Daß der Vorwärts" von der Nachrichtenstelle des Reichswehrministeriums seit Jahr und Tag fleißig mit Berichtigungen bedacht wird, ist unseren Lesern nicht unbekannt. Sie werden uns auch darin beipflichten, wenn wir diesen Berichtigungen recht geringen fachlichen Wert beimessen, nachdem der Kapp- Putich flar erwiesen hat, daß unsere Auffassung der Zustände in der Reichswehr weit richtiger war als die der offiziösen Beschwichtigungsstelle. Und wenn auch seit diesen Tagen Herr Korvettentapitän Sumann als Lohn für seine Rettuschierungstünfte zum Chefredakteur der stinnektierten Stelle Berr Giehrl getreten ist, so hat sich doch an der " Deutschen Allgemeinen Zeitung" avanciert und an seine Tatsache nichts geändert, daß an dieser Reichswehrstelle die ,, alte Tradition" besonders fräftig weiter gepflegt wird, in diesem Falle also das„ Nachrichtensystem Ludendorff". Herrn Giehrls Berichtigungen gehen sogar so weit, daß er seine eigenen Berichtigungen wieder berichtigen muß, wie folgendes Schreiben zeigt:
Sehr geehrte Herren!
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Ginge es in Deutschland nach Moskauer Diftat, dann würde Kautsky nicht nur aus der U. S. P. ausgeschlossen, sondern auch als Staatsbürger und Gelehrter feiner Meinungsfreiheit beraubt werden, es gäbe dann feire BeriammTung mehr, in der er reden und feine Zeitung mehr, in der er schreiben fönnte. Denn die Sowjetceipotie begnügt sich Im Falle des Major Buchruder beehrte ich mich, Ihnen vor nicht damit, Arbeiterberräter" wie Rautsfy aus den Reihen der Seiligen und Reinen zu entfernen, sie macht sie" In der großen, von den sozialistischen Studenten einbe- einigen Tagen mitzuteilen, daß das Verhalten dieses Offiziers auch st um m. So hat sie es mit unzähligen revolutionären rufenen Versammlung, welche am 12. Juli in der Berliner Uni - während der Kapp- Tage vom Parlamentarischen UntersuchungsausBorfämpfern Rußlands gemacht, die nicht in ihr Sorn stoßen versität stattfand, haben es die Vertreter der nationalistischen ichuß untersucht und als einwandfrei befunden worden sei. wollten, folche Experimente hält fie für unerläglich zum Studentenschaft es wieder für angezeigt gehalten, die alten pe Mitteilung unzutreffend war und daß das endgültige Urteil = Zu meinem größten Bedauern stelle ich foeben fest, daß diese sönlichen Beschimpfungen Kautsky , der Vorfämpfer des europäischen Sozia. der Person des Herrn Professors Nicolai aufs neue zu mieterholen, des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses und damit die Ents lismus gegen den von ihm so genannten tatari. Da jich jene Leute hierbei auf das" Urteil" des Senats der Berliner scheidung des Herrn Reichswehi ministers erft in einigen Tagen zu Erwarten ist. Ich werde mir erlauben, Sie von dem endgültigen schen ist der Sowjetdespotiz besonders verhaßt. Jedes Universität berufen, sei folgendes mitgeteilt. neue Schreiben des Erefutiviomitees fordert von der Herr Professor Nicolai hat gegen die Verfasser des Urteils Ergebnis dieser Untersuchung in Kenntnis zu setzen und würde U. S. P. seinen Kopf. In Hessen haben sich schon gefällige Strafantrag gestellt. Er beabsichtigt allerdings diesem Ver- Jonen zu Dank verpflichtet sein, wenn Sie bis dahin eine weitere Helfer eingestellt die Partei ais Ganzes und ihre ein- fahren aus follegialen Gründen keine Fortjeßung zu geben, Erörterung des Falles falls diese von Ihnen beabsichtigt jein zelnen Mitglieder schweinen. niemand hat den Mut, die nachdem ihm nunmehr der Senat den persönlichen; ut für sollte- unterlassen würden. Unter der Versicherung der vorzüglichsten Hochachtung habe ich unverschämte Einmischung Mostaus zurückzuweisen. Würde seine Vorlesungen zugesichert hat. Wohl aber wird Professor Ihr ergebenster eine ausländische Partei ich eine ahnliche Bunnutung an die Nicolai auf dem Wege des Zibilprozesses ben gegen ihn er die Ehre zu sein gez. Giehrl. deute Sozialdemokratie leisten, sie hätte längst eine Antwort hobenen Anschuldigungen entgegentreten, um eine Klärung der Sachmit einem Bitat aus Goethes berühmtem Jugendwert. Aber lage zu erreichen. Wir begrüßen es immerhin als Fortschritt, daß die Naches ist offenbar nicht revolutionär", auch ein wenia Selb it an einer solchen Aufflärung des Sachverhalts zu hindern sucht, selber berichtigt und uns damit die Mühe erspart, die UnCharakteristisch dafür, wie man Herrn Professor Nicolai gerade richtenstelle des Neichswehrministeriums ihre Berichtigungen achtung zu besigen... ist folgendes: Der Oberstaatsanwalt beim Landgericht I, Berlin , richtigkeit der offiziellen Berichtigungen ausführlich nachzuhat in seinem Bescheide vom 30. Juni 1920 die Erhebung der weisen. Wir schlagen vor, daß dieses Verfahren für die öffentlichen Anflage zunächst abgelehnt, indem er sich auf die von 8 ukunft beibehalten wird. der Staatsanwaltsschaft herbeigezogenen Alien der Berliner Universität beruft. Ich habe darauf, als Prozeßbevollmächtigter des Herrn Professors Nicolai, um mich über die Ginlegung einer Be schwerde schlüssig zu machen, den Oberstaatsanwalt ersucht, mir, bzw. Professor Nicolai Einsicht in die Atten der Staatsanwaltschaft zu gewähren. Diesem Ersuchen, dem die Staatsanwaltschaft als unparteiische Behörde selbstverständlich hätte nach fommen müssen, ist der Oberstaatsanwalt durch Bescheid vom 6. Juli 1920 entgegengetreten, indem er erklärte, er habe Be denken, ehne Genehmigung des Senats der Berliner Universität die Einsicht in die Akten des Senats zu gewähren."
Wie Amerika in Ungnade fiel. Dem Bericht des parlamentarischen Untersuchungsaus schusses, von dem wir an anderer Stelle den entscheidenden Teil veröffentlichen, ist auch eine Reihe von Telegrammen beigegeben, aus denen auf den politischen Horizont des deut schen Erkaifers wiederum etliche Streiflichter fallen. So telegraphiert Legationsrat v. Grünau aus Pleß an das Aus wärtige Amt am 9. November 1917 das Folgende:
Der Kaiser argumentiert folgendermaßen: Die Demarche Wilsons ist erfolgt, um England vor dem U- Boot- Krieg zu bewahren und uns unter seinem und der europäischen Neutralen Drude zum Nachgeben zu zwingen. Den Krieg wollte er nicht oder nur, menn die anderen Neutralen mitgingen und vorgespannt werden konnten. Nachdem man gesehen, daß die Neutralen sich mit U- Boot- Krieg abfinden und sich nicht für England erklären, ist man geneigt, einzulenken, um auf andere Weise das Unheil abzuwenden. Wir sollten
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Woigişti und Barczewski.
Narr auf eigne Hand.
Berlin , 17. Juli. Amtlich. Durch die Vernehmung des Zäters, der am 14. Juli die Flagge von der französischen Bot fchaft herunterholte, ist einwandfrei festgestellt, daß der Täter, der durch die Erregung der Menge auf dem Pariser Plak mit gerissen wurde, vollständig selbständig gehandelt hat. Seine Anwesenheit bei dem Vorfall war rein zufällig. Trog, forg famster Nachforschung haben sich irgendwelche Anhaltspuntie für eine Anstiftung des Täters durch Dritte in irgendeiner Form nicht erbringen lassen. Politisch ist der jugendliche Täter bisher in teiner Weise hervorgetreten.
Diesseitigen Erachtens wäre der Herr Oberstaatsanwalt ber pflichtet, alles zur Aufklärung des Sachverhalts zu tun, und es ist im bohen Grade befremdlich, daß die Strafverfolgungsbehörde Moralisch ist natürlich nichtsdestoweniger die allbeutsche Herrn Professor Nicolai an dieser Aufklärung behindert. Das Hespreise als Anstifterin des Falles zu betrachten, auch wenn geschieht zu einer Zeit, in der nach Artikel 129 der Reichsverfassung eine direkte Auftiftung nicht vorgelegen hat.
Jan, den die Muttes Gottes von Czenstochau beschüßen soll und| Wagengruppe, und mitten zwischen all den bunten Fabnen das rote der dem Germansti heimleuchten wird. Sein Name geht wie der Banner der Sozialdemokratie. Und fein Ende des Jubels! eines Schinderhannes, der es den Reichen nimmt und den Armen Heimat.
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gibt, von Mund zu Mund, heimlich und schwarznächtig, verehrt von Und die Jungfrau, deren Widerschein über dem ganzen Fest zu allen, die auf ihn hoffen. Oft waren wir hinter dem großen Jan liegen schien, dünfte uns, fie verförpere jene, der all diese Freude her. Nie konnten wir ihn erreichen. Immer hieß es, er war hier, und all diese Lust und all die Liebe gelten sollte die Heimat! ist jetzt dort, und kam man nach dort, war er schon wieder weg. In allen polnischen Munden aber klingt sein Ruhm, und auf jedem polnischen Gesicht liegt der Abglanz des großen Jan.
In dichtbevölkerten Gegenden, wo die Menschen zu Hundert tausenden eng beieinander wohnen, ringen sich Beriönlichkeiten und Führer nur sehr schwer nach oben. Anders, wo die Menschen dünn gefät sind und erst nach Lagereisen wieder ein leines Bandstädtchen Jeanne d'Arc von Bischofsburg. auftaucht, wo Zeitungen felten und der Fernsprecher nur bei Post Boigizli aber und Barczewski sind überstrahlt vom Ruhm der anstalten zu treffen ist. In solchen Gegenden legen fich Sagen und Jungfrau von Bischofsburg. Um ihr Haupt liegt ein Heiligen Gerüchte lang und schwer über die niedren Dächer und gar leicht schein, Deutiche wie Polen beten sie an. Sie ist eine latholische ranken sich, wie Efeu dicht, Legenden um die Menschen in der vor- Lehrerin mit dem gut beutichen Namen Lehmann. Boren es Polen , dersten Reihe. So in Ermland und Majuren, wo die einfam waren es Deutsche , die sie schmeichlerisch in Lehmanowska um wohnenden Gutsbefizer froh die Schenkel schlagen, wenn ein getauft haben? Man weiß es nicht! Seit sie jedoch den Kreis Gast zu ihnen fommt. Den bewirten sie mit allem Ueberfluß des Rössel aus den Händen der Polen befreit hat, ist sie die Jeanne Landes, und zu dessen Ehren und aus Freude über die Abwechslung d'arc von Biscofsburg. Von den Deutschen wagte sich zu Beginn erlebten wir einen Gastgeber, der in einer einzigen Nacht hundert des Wahlkampfes niemand in die Dörfer dieses start polnisch durch große Schnäpfe trant und am frühen Morgen leicht und beiter im fühlen See die heißen Glieder badete. Hier wachsen Menschen, unverbraucht und von feines Gedankens Bläffe angetränkelt. Hier gedeihen aus ihnen Führer, schon wenn sie zollbreit über die Masse
ragen.
fegten Steises. Steine Versammlung fonnte veranstaltet, tein Flug blatt verbreitet werden. Da erging der Ruf an die Jungfrau von Bischofsburg, und wie jene Johanna von Domrémy trug auch sie die Driflamme und eroberte das Land für Deutschland zurück. Ein polnisches Attentat, das einmal gegen sie versucht worden ist,
In der Arbeit für den 11. Juli, seit hundert Jahren die tiefste war Del in die Flammen ihres Ruhms. und stärkste Volksbewegung des Dstens, hört man auf jedem Weg und in jeder Schenke und in jedem Haus zwei Ramen: Woigigti und Barczewski.
Bu ihr waren sie gekommen aus den Gruben und Schächten der Bergwerke und aus allen Städten, wohin sie einst vom Schicksal getrieben. Sie ist das ewige Rätsel und die nimmer gestilte Sehnsucht der Menschen. Was trieb jene unbekannte Hand, als sie auf der Landlarte des Eisenbahnwagens zwischen all die genannten Städte einen Bunft malte und daran dick unterstrichen den Namen Binnowiz" fette, ein Dorf bei Wolgast ? Mögen die Ruhrbergleute noch so wild und fest im Talt einer roten Armee marschiert sein, fanft, still und bleich sind sie über die Felder der Heimat geschritten.
Fern dem braufenden Jubel der Deutschen gingen wir in einen armieligen Straßenwinkel, wo feine Fahne wehte und fein grünes Blatt die verfallene Haustür schmückte. Im Flur faßen barfüßige Frauen und Kinder, und durch die schmuzigen Scheiben saben finster und brütend harte, verwitterte Männer mit verlangenden dunklen Augen. Polen wohnen hier, Menschen, die voll tiefer Sehnsucht ihres Landes dachten und nach Hause begehrten. Noch nach Tagen sahen wir diesen Blid, als wir auf dem Rückweg am Meeresstrand standen und das ewige Wiegen und Wogen und Murmeln der Wellen hörten, die aus der Unendlichkei tamen und zur Unendlichkeit gingen. Der Leuchtturm flammt fein Licht in die Nacht, erlischt sekundenschnell und flammt wieder lange über das Wasser. Am Uier steht ein alter Schiffer und lugt dort hin, wo ein weißer Punft schimmert, untergeht und wieder stärker sichtbar wird, ein Schiff, das wachsend, näherkommend dem Hafen austrebt, der Heimat!
Wilson in weiten Streifen befannt gewordenen Professor Bonn von der Universität München als Profeffor der Staatswissenschaften berufen. Bonn 1914 bis 1917 in den Bereinigten Staaten, wo bat den Ruf angenommen. Er ist lange im Auslande tätig gewesen, gulegt er Univerfitätsvorlesungen hielt. Nach der Rückkehr trat er in das Auswärtige Amt ein. übernahm wieder die Leitung der Handelshochschule München , jeste seine Borlesungen an der Münchener Universität fort und gehörte im vorigen Jahre als Sachverständiger der Friedensdelegation an. Tuaillons Tode verwailien Weiterateliers für Plastik an der Der Bildhauer Hugo Lederer wurde zum Vorsteher des seit Bochichule für die bildenden Stünste in Charlottenburg ernannt.
Wir haben sie gesehen, die Jeanne d'Arc , und haben verstanden. Mehr junge Frau als Jungfrau, Ende der Zwanziger, ist sie die Güte und die Anmut selbst. Für den Zauber und das Rätsel ihres Boigizli, der Führer der Deutschen , der die Heimatvereine ge- Wejens gibt es nur einen Bergleich: die Gioconda! Weber die eine gründet und der der Kopf der deutschen Agitation ist. Ein Mann noch die andere vergift, wer fie gefehen. Wo ihr Name geht, um die Vierzig. voll Energie und Rube und mit abenteuerlicher Ver- geht Licht und Sonne. Einmal soll die Lehmanowska verlicht gangenheit. Böllig im Hintergrund stehend, leitet er von hier aus gewesen sein. Bor vielen Jahren. Jetzt bewahrt sie nur noch eine die Bewegung mit tausend Fäden. Keiner kennt den Volkscharakter der wenigen ermländischen Hochzeitshauben, die der Krieg verschont Die Handelshochschule Berlin hat den durch seine Schriften über to wie er, und feiner weiß ihn derait für seine Sache auszunügen. hat. Jene golddurchwirkte, langgebänderte Haube, die sich ehedem Jedes Flugblatt, jedes Schlagwort, jeder Zeitungsartikel, jeder in der Familie von Generation zu Generation forter bte, die der Aufruf trägt seinen Stempel. Wohin man fommt: Woigitti! Wo Stolz der Braut, war und um die ein junges Mädchen zwei Jahre er sich öffentlich zeigt, brausen Hochrufe auf ihn. Wo die Voltse ohne Lohn bei der Herrschaft dienen mußte. menge feiner habbaft werden kann, hebt sie ihn auf die Schultern. Bielleicht wird die Jungfrau von Bischofsburg eines Tages doch Verschämt sucht er allen Huldigungen zu entgehen, und wer ihn die baube hervorholen; es find nicht wenige, die darauf hoffen, siebt, ruhig, gelassen und harmlos, der abut nicht, daß tausend gute und Taufende jubelten ihr zu, als fie am Tage vor der Abstimmung Teufel und bundert böse Engel in ihm wohnen, den immer lächeln im Festzuge durch Bischofsburg schritt. Witten durch die Scharen ben und immer heiteren Woigizli, auf dessen Kopf die Polen fchwarzbefracter Männer ging fie im einfach weißen Kleid, und 150 000 m. gelegt haben sollen. auf ihrer Stirn lag der Sieg. Und hinter ihr in Jubel und Auf der anderen Seite dann Jan Barczewski, der große Polen Freude: Stadt und Land. Alle Gehöfte und Dörfer der weiten führer. Sein Alter wird zwischen 30 und 40 Jahren angegeben. Umgegend waren um diese Stunde, menschenleer. In laub Er ist Gutsbesitzer in der Gegend von allenstein . Die Polen nennen geschmückten Erniewagen waren die Bewohner gekommen und feinen Namen mit Ehrfurcht. Seine Stärke ist die mündliche fuhren im Festzug. Gutsbesizer mit ihren Söhnen, bis zu den Agitation. Als guter Redner zieht er von Versammlung zu jüngsten, ritten Hinter der Musit. Die Frauen und Töchter fuhren Versammlung. Er scheint der Anwalt jeiner Landsleute zu sein, in leichten Federwagen, deren Räder mit Kornblumen durchflochten denn wo auch Polen wohnen, überall wartet man auf den großen und völlig davon bededt waren. Jeder Beruf stellte eine besondere
Die Kunstelle der Sozialdemokratischen Partei fens bat vom November 1919 bis ult 1920 62 Beranstaltungen unternommen, die von 186 000 Personen besucht waren. Es wurden 121 Dramen und Lustspiele und 16 Opern aufgeführt, daran reihen sich 21 tlaifische Stonzerte und 2 auf, führungen an der Teschener Figurenbühne. Es wurden gespielt: Gerhart Hauptmann 19mal, Shakespeare und Raimund 13mal, Schiller 11mal
Leffing und Schnipler Emal und Wedekind 6mal.
An Goyas Sterbebaus in Bordeaug wurde eine vom Madrider Museum der modernen Stänjie gestiftete Gedenktafel angebracht.