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gesehen, zum Fenster herausgeworfen, außerdem ist der Verlust wehr in Hamburg einrücken zu lassen. Die Hamburger | Republit im Bereich der Reichswehr nirgends zu feheu zahlloser Arbeitsstunden besonders in jeziger Zeit geradezu Arbeiterschaft hat mit diesen Machenschaften nichts zu tun. feien. Er verlangte energisch Abhilfe. Namens des Reichswehr. unerträglich.

Eine Verleumdung.

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ministeriums erflärte hierauf General von Feldmann, daß die neuen schwarz- gold- roten Kofarden nunmehr fertig. gestellt seien und alsbald zur Ausgabe gelangen würd n. Im übrigen wird streng darauf gesehen werden, baz die Reichswehr die Farben der Republik in Ehren halte. Wir wollen hoffen, daß dies Versprechen gehalten wird. Es

Bei den Verhandlungen mit allen beteiligt gewesenen Körperschaften wurde wiederholt von angesehenen Unterneh­Der R. F. B. soll Putsche vorbereiten. mern betont, daß Aktionen, wie die geschilderte, bei denen die Der Lokal- Anzeiger" bringt wieder einmal einen myste­Städte ein großes Risifo übernehmen, nur dann gemacht wer­den dürften, wenn die in Betracht kommenden Unternehmer riöjen Bericht über linksradikale Geheimorganisationen und auch bereit feien, erhebliche Opfer zu bringen. Butschvorbereitungen in Berlin . Ererzierübungen einer Roten wird allmählich Zeit, daß sich die Reichswehrangehörigen mit den also selbstverständlich an den ihnen abgenommenen Waren Armee in der Gegend von Spandau und was sonst zu dem republikanischen Farben vertrauter machen als dies bisher der Rügenarsenal der hinlänglich bekannten Spielberichte gehört. Fall war. Gut wird sein, wenn im Reichswehrministe nichts verdienen dürfen. Daß auch mit Hilfsaftionen wie der erwähnten dic Diesmal aber wird noch ein besonderer Zwed verfolgt, rium selbst der Anfang gemacht wird, denn die Farben Stadt Cassel läßt natürlich, soweit fie irgend kann, Arbeiten der aus der fetten Ueberschriftszeile Beteiligung des schwarz- rot- gold find dort ziemlich unbekannt. Wenn sich der hervorgeht. Herr Reidswehrminister einmal der Mühe unterziehen mollte, herstellen, um Arbeitslose zu beschäftigen die Arbeitslosigkeit Republikanischen Führerbundes" nicht aus der Welt zu schaffen ist, brauche ich nicht besonders Selbstverständlich ist jede Behauptung über die Beteiligung des durch die Bureaus seines Ministeriums und des Gruppen. 31 betonen. Aber ein Palliatiomittel von nicht zu unter- Republikanischen Führerbundes" an linksradikalen Butschverfommandos. I zu gehen, würde er manche Ueberraschung er schäßender Bedeutung kann diese Art des Eingreifens doch suchen bewußte nwehrheit. Der R. F. B. steht. scit leben. Es gibt dört viel sinnigen 3immerschmud, der nicht merden. Kommt dazu ein Eingreifen des Reichs überall dort, seiner Gründung fest und unerschüttert auf dem Boden der in jedem Fall die helle Freude des Ministers ermeden dürfte, wo es sich um Betriebsstillegungen aus Gewinnjucht oder Bös- demokratisch republikanischen Verfafiung, So ist z. B. in dem Zimmfer eines Offiziers folgender Spruch in willigkeit handelt, dann ist immerhin erheblich mehr geschehen, zu deren Schuß gegen Angriffe bon rechts wie großen Lettern und schwarz- weiß- roter Umrahmung zu lesen: Schwarz- weiß- rot, tren bis zum Tod, als früher. Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit wird natur. links er gegründet wurde. Aber gerade dies und nament. hat ihm den Schwarz- rot- gold, macht was ihr wollt!" gemäß auch der stärkste Antrieb sein für alle, denen es mit der lich seine feste Haltung in den Rapptagen Also, Herr Minister, machen Sie in Ihrem Ministerium mit Sozialisierung ernst ist, das heißt für alle, die nicht nur über heftigen Born aller Realtionäre zugezogen, namentlich derer die Sozialisierung reden, sondern dafür wirken vom Schlag des Lokal- Anzeiger", der ja befanntermaßen vom der Einführung der republikanischen Farben den Anfang und wic 13. zum 18. März ganz und gar im Dienste der Rapp mollen glauben, daß es Ihrem General mit der Durchführung und Lüttwit stand. Daß diesen Leuten kein Mittel der feines Versprechens ernst ist. Verleumdung zu niedrig ist, um die republikanische Organi­sation zu diskreditieren, weiß der N. F. B. auch mannigfaltiger Erfahrung. Er weiß auch, daß die Quellen der Verleumdung bei gewissen militärischen Stellen zu finden sind, denselben, die soeben erst im Fall Buchruder sich nicht ge­icheut haben, die Oeffentlichkeit mit erlogenen Berichtigun gen" irrezuführen. Wohin die neueste Hebe zielt, ist flar. Wir erwarten aber von den maßgebenden Regierungsstellen, daß sie das Ver­leumderhandwerk mit der gebührenden Verachtung ftrafen werden.

mollen.

Pfeffer an der Arbeit.

Wozu steckbrieflich Verfolgte Zeit finden. Ueber die Verschwörertätigkeit des angeblich stedbrief lich berfolgten Hauptmanns Pfeffer im Kreise Arns­malde haben wir schon mehrfach berichtet. Die Freiheit" ist jetzt in der Lage, einen vom 12. Juli(!) aus Arr 3 walde datierten Befehl dieses famosen Putschorganisators an seine sogenannte Arbeitsgemeinschaft Pfeffer" zu ver­öffentlichen. In diesem heißt es u. a. wörtlich:

7. Ich bin im Hotel Ladisch, Marktplatz Arnswalde , Telephon Nr. 10, von jetzt an dauernd erreichbar.

8. Zäglich vorab Befehlsempfang und Auskunft in meinem Quartier. Dazu von jedem Kompagnie bereich ein Ver­treter Bahnfahrt wird verrechnet.

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Eiferne Kreuze und kein Ende!

Man schreibt uns:

Amerikanische Kommunistenjustiz.

Politische Prüfung der Geschworenen. In Chicago hat in den legten Junitagen ein Schmur­gerichtsprozeß gegen die Gründer der Kommunistischen Ar­beiterpartei begonnen. Die Vorbereitung zog sich bagelang hin, da der Ankläger immer wieder fast alle Geschworenen kandidaten wegen politischer Unzuverlässigkeit ablehnte. Die Geschworenen, wurden dabei in einer Weise, die man sich hierzulande faum vorstellen fann, einer Gesinnungs­prüfung unterworfen und je nach ihrem Ergebnis ange nommen oder abgelehnt. Ein anschauliches Bild dieser naib schamlosen Prozedur geben die Berichte der Newyorker Volkszeitung", der wir die folgenden Fälle entnehmen:

Als Mitarbeiter bei einer biefigen Abwidlungsstelle habe ich Der steckbrieflich verfolgte Pfeffer fann also zu Arns­Ein Kandidat namens Bardich gab auf die Frage, ob er walde sein Hauptquartier aufschlagen und von dort aus Bez Gelegenheit, den widerlichen Schrifttechfel in dieser Angelegen. fehle geben, und dies zu einer Zeit, wo sein Treiben durch heit zu lesen. 1673 Gesuche um nachträgliche Verleihung dieses miffe, was Sozialismus oder Kommunismus ift, folgende Ant uns den Behörden bereits enthüllt war! Wir können vollständig entwerteten Behanges liegen nur bei dieser einen, wort: Biele Leute glauben, daß fie es wiffen, in Wirklichkeit wiffen ste es aber ebenso wenig wie ich." Auf die Frage, ob er noch hinzufügen, daß wir vor bereits einer Anzahl von Tagen bon jo bielen, owidlungsstelle vor, Die E. N. erfordern viele Rückfragen uf., im Mittel zirta schon einmal für einen Sozialisten feine Stimme abgegeben hat. den Behörden die Adressen Pfeffers und feiner bis 7, alio find 1673 x 5= 8365 Borgänge daraus entstanden. erwidert er vielsagend: Bis jetzt noch nicht." Nachdem man hauptsächlichen Mitverschworenen im Kreiſe Arnswalde übermittelt haben. Tropdem hat die Mitwelt bis Arnswalde übermittelt haben. Troßdem hat die Witwelt bis Erledigt werden bei der wunderbaren Organisation genannter ihm auseinandergesezt hatte, was kommunis. heute noch nichts von einer Verhaftung dieser Gesellschaft Stellen, pro Tag und Angestellten, zirka 4 Vorgänge, Gehalts- mus bedeutet, erklärte er sich ganz damit einver⭑ heute noch nichts von einer Verhaftung dieser Gesellschaft crfahren. Nach der Freiheit" sind im Kreise Arnswalde vier durchschnitt zirka 40 Mt. pro Tag.. Ein Borgang fostet 10 Met. X standen. Daraufhin wurde er aus allgemeinen Gründen ents 83 650 Mt., dazu kommen noch alle möglichen anderen Kompagnien Infanterie und mehrere Batterien Artillerie Untoften. Die Kosten der E. R. selbst usw. Hier dann ber Ar­Wie wohl sich auch andere Kappisten im Zustand steck- beiter sehen, für was ſeine Steuern verpulbert werden. brieflicher Verfolgung befinden, das beweisen die Eisernen Blätter", die nach wie vor literarische Beiträge des Herrn Traub bringen.

untergebracht.

8365 1

Wer befommt nun das E. K.? Jeder, der darum ichreibt! Es ist ja jebem bekannt, der im Felde war, wie schreibt! Es ist ja jebem bekannt, der im Felde war, wie dort die Berteilung vor sich ging. Wer es verdient hatte, bekam felten das E. K., aber desto mehr wurde es an Schmaroßer und

schuldigt".

Ein Geschworener naments Christensens gab an, zehn

Jahre hindurch ständig für das sozialistische Tidet geftimnut uhrgejebes nicht überzeugt, worauf er aus allgemeinen Grün­3 haben, und fügte hinzu, er sei von der Berechtigung des Auf­den entschuldigt" wurde.

Ms ein Mann von nicht abgeflärben Ansichten

An die Regierung muß die Anfrage gestellt werden, was fie denn eigentlich zur Verfolgung dieser Leute tut, oder wie Speichelleder ausgegeben. Also der Feldborgefekte muß erwies sich der in Bremen geborene Geschworene St I app. Er sagte fie es rechtfertigen will, daß diese Gesellschaft ganz ungeniert heute, wie damals, die Würdigkeit bestätigen. Diese Bestätigung nämlich, er habe biermal für sozialistische Kandidaten, darunter r ihrer Naje weiter die Rüstungen zur Gegenrevolution Betteln um das E. N. hat doch schon der Mann seine Bürbig­

Detreibt.

Die Putschgerüchte aus Hamburg .

teit bewiefen

Viele Männer von Charakter tragen dies

Ehrenzeichen schon lange nicht mehr, sondern überlassen dies

den Kriechern.

Ge wird höchste Zeit, daß Schlug mit diesem Unfug ge­macht wird.

Landesfarben und Reichswehr.

Das B. T." gab gestern abend ein im Lübecker Ge­neral- Anzeiger" veröffentlichtes Schreiben wieder, in welchem ber links radikale Putsch borbereitungen in amburg Einzelheiten mitgeteilt wurden. Wie uns bon bestunterrichteter Seite aus Hamburg gedrahtet wird, ist der ganze Bericht im Lübecker General- Anzeiger" Man schreibt uns: Bei der Beratung des Heeresetats im von Anfang bis zu Ende ein Phantasieprodukt. Er Sauptausschuß des Reichstags brachte ein Abgeordneter zur ist offenbar auf dieselbe Quelle zurückzuführen, die sich seit Sprache, daß die" Reichswehr noch immer die schwarz langem den Versuch angelegen sein läßt, erneut die Reichs- weiß- rote Rotarbe trage, wie überhaupt die Farben der

Studentenelend.

Von Ernst von Harnad.

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dem

auch für Debs, gestimmt und er glaube auch an den Sozia

lismmis, jedoch nicht an die Difftatur des Proletariats. Ueber die Schulb oder Unschuld der Angeklagten hatte er fich im voraus noch feine Meinung gebildet, ba er, wie er gestand, bei Empfang der Vorladung als Geschworener überhaupt nicht wußte, um was für einen Fall es fich handelt. Als man ihm den Inhalt des Gesetzes mitteilte, auf dem die Anklage beruht, erklärte er sich damit ein verstanden. Er wurde schließlich vom Anfläger zurüd­gewiesen.

Herr Wilson tam einst zu uns als Apostel der amerika­ nischen Humanität und der amerikanischen Demokratie. Es gibt aber in der amerikanischen Demokratie doch manches, was wir lieber nicht annehmen wollen.

gehilfe, Mellner oder Kraftwagenführer Konkurrenz zu machen. 13wiegestalt der Geschlechter beim Menschen"( Leipzig , Curt Na. Ist die Ausbildung endlich nach unsäglichen Mühen beendet, so bitsch), schlecht zu der mehrfach aufgestellten Theorie, daß die Ver. haben auch Unterernährung, Wohnungsnot und Ueberarbeitung den besserung der Ernährung den Knabenüberschuß steigere. Nach dem Kriege ist der Knabenüberschuß unter den neugeborenen Kindern Boden für die Proletarierkrankheit Tuberkulose bereitet. größer als in normalen Zeiten. Vielfach wird diese Tatsache da­Geistige Not auf dem Grunde des materiellen Mangels mit zu erklären versucht, daß die Natur bon selbst" einen Aus­Mancher Leser des Vorwärts" wird erstaunt fragen: Gibt Sozialisten eine allzu bekannte Erscheinung! Sollen wir mit der gleich der Kriegsverluste anstrebe. Diese Erklärung ist natürlich es ein Studentenelend? Die bunten Mützen und die frischen Hilfe warten, bis sich ein neuer Untergrund einen neuen Ueber- bolltommen unwissenschaftlich. Auf richtiger Bahn dagegen mird Schmisse, die wohlausgebügelten Anzüge und die grazios geschwun- bau geistigen Lebens geschaffen hat? Niemand könnte eine solche sich wohl folgende Erklärung finden: Nach den Kriegen werden genen Spazierstöckchen- turgum allerlei Aeußerlichkeiten, die zum Verzögerung verantworten! In den nächsten Tagen werden sich mehr Ehen geschlossen als gewöhnlich. Da nun unter den ersten Bilde einer verelendeten Menschenklasse nicht recht paffen wollen, die Hochschulen Berlins , unterstützt von den Vertretern aller Zweige Kindern die Knaben stärker vertreten sind, als unter den von der­jie treten heute wie einst, ja beinahe noch aufdringlicher wie einst der Industrie, des Handels und der Wissenschaft in einem Aufruf selben Mutter später geborenen, so erklärt sich damit auch das in die Erscheinung. Oder steht das Elend politischer Unter- an bas Bolt wenden. Mögen ihm auch unsere Parteigenoffen, die mäßige Ansteigen der Knabengeburten nach den Kriegen. Ein weiterer Grund für das leberwiegen der Knabengeburten drückung in Frage? Nun, die Weitherzigkeit der borgesetzten Be- dazu in der Lage find, in Würdigung der Bedeutung dieses Werks nach dem Kriege fönnen wir in der Tatsache erbliden, daß wäh hörden" gegenüber den zahlreichen lauten Aeußerungen des alten für unsere Zukunft Folge geben. Von der Utopie zur Wissenschaft, rend und kurz nach dem Kriege sehr viele junge Ehen gesch'offen pseudopatriotischen Geistes oder vielleicht u n geistes ist wohl von der Wissenschaft zur Tat das ist der Weg des Sozialismus. worden sind; denn nach Fehlinger sind bei den jungen Eltern die der sprechendste Gegenbeweis. Und doch trügt der äußere Schein! Noch erscheinen freilich manchem unter uns die deutschen Hoch- Knabengeburten den Mädchengeburten gegenüber in der Mehrzahl. Der Lärm, den jene wohlgenährten Bürgerknaben und jene chau- schulen eher Nester der Reaktion als Pflegestätten des sozialen Auch die Tatsache, daß während der Kriegszeit weniger Männe vinistischen Desparados machen, er lenkt leider die Augen so oder gar des sozialistischen Gedankens zu sein. Denen sei gefagt, als früher ausgewandert sind, wirft nach früherer Statistit erheba manches einfichtigen Sozialpolitikers von der schweren materiellen dag eine von Herzen fommende soziale Studentenfürsorge die lich zugunsten des männlichen Geschlechtes. Fehlinger geht fo weit, Notlage ab, in der sich ein großer, allzu großer Teil unseres atade beste Propaganda für die großen Ideen sein wird, die in daß er für die Entstehung des Frauenüberschusses die früher stärs feren Wanderungsverluste auf männlicher Seite verantwortlich nk. mischen Nachwuchses befindet. Es mag dem Sozialismus under- uns leben. macht. jtändlich, ja widerfinnig erscheinen, daß auch der arme Student Der Erzieher. Ein junger Ehemann hatte einen Onkel, der meist nicht den Weg zu seinen handarbeitenden Bolfsgenossen suchen Wie mir hören, wird unter Mitwirkung des Ministers für Junggeselle, Universitätslehrer und Spezialt für Psychologie und mill, um mit ihnen gemeinsam für die Herbeiführung einer neuen, Wissenschaft, Kunst und Boffsbildung, Genossen Haenisch, ein Bädagogif war. Für ihn war es ein Glaubensjah, daß die Eltecn refferen Ordnung zu wirken. Die individualistische, antisoziale Aufruf zur Binderung der Rotlage unserer tu. nichts von der Behandlung der Kinder verstehen. Sie müßten den Erziehung der vergangenen Epoche hat hier wahre Berge der Ver- bierenden vorbereitet, der schon in den nächsten Tagen ver- leinen weit mehr, als es gewöhnlich der Fall sei, den Willen Gines Abends wurde nun der Taffen, pflegte er zu predigen. ständnislosigkeit aufgetürmt. Aber es wäre schlimm, wenn ftim öffentlicht werden dürfte. Profeffor beauftragt, auf den dreijährigen Jungen des Ehepaares mungsmäßige Abneigung uns den Blick für die klare Erkenntnis aufzupassen. während die Eltern im Theater waren. Sobald der früben würde, daß wir auf das Emporsteigen einer ganz anderen, Profeffor mit dem Jungen allein war, fing dieser an: bon Grund auf im neuen Geifte erzogenen Studentengeneration " Ich will die Uhr da an der Wand haben!" Der Profeffor stieg auf einen Stuhl, nahm die Uhe herab und nicht warten können. Die Sorge um Deutschlands kulturelle und wirtschaftliche Zukunft macht uns die Hebung der Notlage der sie dem Jungen. heutigen, akademischen Jugend zur ernsten Pflicht, zumal es gerade die für den Neuaufbau wertvollsten Elemente sind, die am

schwersten leiden.

gab

Werden mehr Knaben oder Mädchen geboren? In Europa war das Geschlechtsverhältnis bei der Geburt vor dem Kriege etwa 106 Knaben auf 100 Mädchen, wenn auch in einzelnen Ländern Abweichungen darin vortamen. So nimmt um das Mittelländische " Ich will den Hafen auch haben!" sagte der Junge. Meer her der Knabenüberschuß start zu. Auf je 100 Mädchen beträgt er in Griechenland 132, in Rumänien 88, in Bulgarien 82, Der Profeffor riz mit Mühe den Hafen aus der Wand und gab in Spanien 78 und in Italien 61. Gegen Norden zu nimmt der ihn ism.. Knabenüberschuß nach den vortrieglichen Statistiten im allgemei- Ich will das Loch auch haben!" fam es dann, und der Meine Unter den Studenten, die nach den Worten des alten Liedes nen ab. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist er bei den streckte bittend die Bände nach der Wand aus. zur Herrlichkeit geboren" sein sollen, geht Frau Sorge, die graue, Weißen ungefähr ebenso hoch wie im Durchschnitt der europäischen berschleierte Frau um. Unter den Großstadtstudenten zumal. Be- Länder, bei den Negern dagegen beträgt er bloß 9 auf je 1000 Mäd­scheiden waren die Berliner Buden" schon immer. Jekt nächtig! chen. In Japan treffen auf 1000 Mädchengeburten 1047 Knaben­mancher in den Wartesälen der Bahnhöfe und in ähnlichen Zu- geburten. Ein Heruntergeben des Anabenüberschusses piesen vor fluchtsstätten. Ueber 5000 Etudierende der Berliner Hochschulen dem Kriege auf: England, Frankreich , Belgien , Schweiz , Italien , fönnen sich nur einmal in der Woche ein warmes Mittagbrot Bulgarien , Rumänien und Serbien , dagegen hält Deutschland seit leisten. Nebenberufe, die in einem gewissen Zusammenhange mit geraumer Zeit feine Zahl von 106-108 Knaben auf 100 Mäd- liner Sezessionist Richard Janthur eine Reibe chengeburten fest.

dem eigenen Studium stehen, wie Nachhilfestunden oder Aushilfe

Die Tatsache, daß in Deutschland , wo vor dem Kriege eine bei wissenschaftlichen Arbeiten von Gelehrten, find überfüllt. So weitgehende Besserung der Lebensverhältnisse stattfand, die rela­beginnt der Student, der Not gehorchend, dem gewerblichen Ar- tive Häufigkeit der Knabengeburten nicht abgenommen hat, paßt, beiter als Laternenanzünder, nächtlicher Stredenarbeiter, Seize führt H. Fehlinger in seinem bor kurzem erfchienenen Büchlein

Jetzt hatte der Theoretiker genug und läutete nach dem Kinders

mädchen.

Die Filmoberprüfungsstelle ist der kommissarischen Leitung des Zu Gedichten Rabindranath Tagores, des indischen Poeten, ber Schriftstellers Carl Bulde unterſtellt worden. in der Weltliteratur der Gegenwart einen Play erobert hat, hat der Ber­von Stein. radierungen geschaffen, die mit 14 Gedichten Tagores als erster Cid­Drud bei Karl Schnabel in Berlin erscheinen sollen. Ein Rembrandtfund fam bei einer Londoner Versteigerung zutage. Gs ift ein brachtpolles Spätwerk des Meifters, das auf großer Tafel beratlit und Demokrit , den weinenden und den lachenden Philosophen, darstellt.