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sie mir den befferen Weg angeben. Bis dahin bleibe ich dabet, daß ich's für das Richtigste halte, von jedem erwerbenden Staatsbürger die Ansammlung femmes Wohnungswertes wenigstens bis zu einem bestimmten Minimum geieggeberisch zu fordern. So lange aber die Geseßgebung nicht in diesem Sinne vor geht, ist jede Art freier Organisation für die Ansparung des Wohnungswertes für die, die sich daran beteiligen, eine große Wohltat. Man braucht nur auszurechnen, was ein Mensch, der all' fein Leben lang zur Miete wohnt, für seine Wohnung ausgibt, und es zu vergleichen mit dem, was der ausgeben muß, der sich von einer Genossenschaft zur Ansparung seines Wohnungwertes atingen läßt, so wird man finden, daß der erstere sehr viel teurer wohnt. Wer nämlich nicht für sich spart, weil er angeblich nicht tann, muß auch sparen, rettungslos, aber nicht in seine Tasche, sondern bei jeder Mietezahlung in die Tasche des Hausbesizers. Man zeige mir mal, wie einer, der nicht im Asyl für Obdachlose wohnen will, um dies letztere Sparen herumkommen will. Ich ziehe es vor, den Leuten den Nat zu geben, für sich zu sparen. Auch die 30 000 Mart, die dafür erforderlich wären, stören mich nicht. Es handelt sich immer, wie auch die Preise sich gestalten mögen, im Durchschnitt um den drei bis vierfachen Jabreslohn. Wer den nicht ansammelt, nicht für sich, muß ihn erst recht ansammeln, aber dann für den Haustapitalisten. Die Dummen bleiben da bei, für den Haustapitalisten bis hin zum Grundstüdsipekulanten zu sparen, die lug en befolgen meinen Rat. Und noch flüger ist

der Staat, der tut, das ich will.

Es ist in der Partei hinlänglich bekannt, daß Genosse Beis sich oft auf Wege begibt, die nicht viel begangen werden

und daß er mit einer geiviffen Hartnädigkeit seinen Frrweg Kappistensieg im Reichswehrministerium.

gez. Scherer."

General b. Braun. Auch der Einwand, die Auflösung des

hinauslaufen, ohne daß vorher das Recht der Gefanrt- 1 tätisch beteiligt. Die Auflösung erfolgte durch Sie auf mili heit an Grund und Boden festgelegt wäre. Im Gegensak zu tärischen Befehl, dem Sie zu entsprechen hatten, ohne daß meine Beus find wir immer noch der Meinung, die in den Kom- an die Auffassung des abwesenden Herrn Staatssekretärs an­munalprogrammen der Bartei niedergelegt ist, daß die Be- schließende anderweitige Stellungnahme als Politiker zur Geltung schaffung von Wohnungen Sache der Allgemeinheit tam. Den im Ausschuß tätigen Politikern ist durch die erfolgte sei. Das Wohnen gehört nun einmal zu den Notwendig. Art der Auflösung mangels jeglicher Ausführungsbestimmungen feiten für die Erhaltung der menschlichen Arbeitstraft, somit des Herrn Reichsministers zu dem Kabinettsbeschluß jede Möglich. also auch zu den gesellschaftlichen Produktionsmitteln" im feit genommen, an der Erledigung der noch schwebenden Fälle An­weitesten Sinne. Die Wohnungsnot zu beheben ist daber teil zu nehmen. Ebenso ist keinerlei Garantie geschaffen, von allen Sozialisten zu allen Zeiten als eine Pflicht der daß bei rückwirkender Anwendung der Amnestie auf die militär­Allgemeinheit angesehen worden. Die Sparkasse mit dienstlichen Entscheidungen in den bereits behandelten Fällen ſtaatlichem Zwang für diesen Zwed ist allerdings eine Er- das Staatsinteresse gebührend gewahrt wird. Dies findung des Genossen Peus, um die wir ihn nicht beneiden. steht zu den Prinzipien, nach denen der Ausschuß eingesetzt wurde, Noch weniger beneiden wir ihn um die Harmlosigkeit, in Widerspruch. Ich erhebe gegen diese Art der Erledigung der mit der er in der Jahresversammlung der Haus- und Grund- Arbeiten des Ausschusses schärfsten Protest und behalte mir befizerkapitalisten seine angeblich antikapitalistischen An- jede mir geeignet erscheinende Stellungnahme vor. Die beigefüg­fichten vom erweiterten Rod" vorgetragen hat. Er sollte ten Abschriften bitte ich Sie an den Herrn Reichswehrminister, den wissen, daß sich gerade in dieser Vereinigung seit Jahren der Herrn Staatssekretär Stod und an das Personalamt weiter verbohrteste Haß gegen alle sozialistischen Gedankengänge zuleiten. breit macht. Wenn sie ihn trotzdem einlud, ihr seinen Welche Erfolge eine Fortsegung der Säuberungsaktion Vortrag zu halten, so sicher aus dem Grimde, weil sie in der des Ausschusses durch das Personalamt zeitigen wird, Spartheorie vom erweiterten Rod etwas ganz anderes fab, wird allein schon daraus ersichtlich, daß in dieses Personal­als Sozialismus, nämlich den Stock, um die unbotmäßigen amt zwei wegen ihres Eintretens für app in Wil­proletarischen Wohner vor den Karren der Hauskapitalisten helmshaven durch den Ausschuß beurlaubte Offiziere zu spannen. Da Peus das nicht einfieht, ist es unsere Pflicht, nach ihrer Beurlaubung eigens hereingenom men das öffentlich auszusprechen. Wobei wir vom Geschmad wurden und daß dieses selbe Personalamt andere Offiziere, nicht einmal reden wollen. gegen die der Ausschuß auf Dienstenthebung erkannt hatte, in verantwortliche Stellen der Truppe plazierte. Im übrigen ist sein Chef der stodreaktionäre für den rechten auszugeben pflegt. Es ist weiter bekannt, daß er es liebt, ganz frasse Gegensäße aufzustellen und von diesem Das Ende des Untersuchungsausschusses. Ausschusses diene der endlichen Wiederkehr von Ruhe und selbst geschaffenen Standpunkt seine sonderbaren Fechter- Man schreibt uns: Die reaktionäre Anmaßung, mit der Vertrauen in der Truppe, verfängt nur bei ganz Naiven. Jit übungen zu verrichten. Solch ein seltsames Gedankenspiel ist in diesen Tagen der Chef des Personalamtes im Reichswehr. doch bekannt, daß die Offiziere, die infolge einer Reihe giüin­jein Vergleich der menschlichen Wohnung mit einem ervei ministerium, General v. Braun, den Märzprüfungsaus- ftiger Umstände sich herauszuschwindeln imstande waren, den terten Rock ". Er hat schon bei den Hausbefizern davon ge- schuß für Offiziere über den Haufen warf, wird nur Spieß umzudrehen und gegen ihre Anfläger aus der Truppe sprochen und kommt auch in seinen Darlegungen darauf zu noch übertroffen von der unfähigen Ohnmacht, in der ein eine großangelegte Vergeltungsaktion einzu­rück. Aber so sehr sich Peus auch in diesen Gedanken ver- politischer Reichswehrminister zu diesem offenen leiten beabsichtigen. Die wahre Absicht der Reaktionäre ist liebt hat, so sehr hinft der Vergleich auf beiden Füßen. Denn Koppistenstreich die Hand bot. Daß Dr. Gegler nicht die jonnenklar: durch die Niederschlagung der noch schwebenden einmal will Beus selbst feine sozialistische Stammer", wo Kraft fand, in krassen Fällen die Entscheidungen des Aus- Fälle soll allen denjenigen Kappisten, die nicht das Glück Titan jeinen Rock abgibt oder was er nicht sagt ihn idhusses auf Beurlaubung und Dienstenthebung fappistischer hatten, zu spät vor den Ausschuß zu fommen und bereits beziehen kann. Dann aber will er ja für den privaten Offiziere zu vollstrecken, erscheint beinahe bedeutungslos an- ihre Verurteilung weg haben, die Möglichkeit der Re­Red auch feine Reichssparkasse für Röcke. Wohl aber ver- gesichts der ungeheuerlichen Verantwortungslosigkeit, mit der babilitierung durch Rüdkehr in die Truppe langt er diese Stasse für den erweiterten" Rod und be- er es deckt, daß zielbewußte Offizierswillkür den von der verschafft werden. Außerdem wollte man die sozia­denkt doch gar nicht, daß ein Rock transportable ist, die Woh- Volksvertretung eingejezten Ausschuß zur Force und seine listischen Mitglieder des Ausschusses, längst im Reichs­mung jedoch nicht. Es sei denn, daß man als privateigen reiche Mühewaltung im Interesse einer zuverlässigen ver- wehrministerium wie die Best gemieden und bespitelt, endlich tümliches Haus, einen Reisewohnwagen wie die fassungstreuren Truppe zur belanglofen Schreibarbeit macht. los werden. Auch der Tätigkeit des Genossen Krüger Markt- und Meßreisenben anjähe. Und den will Pens sicher Schon am Tage nach der Annahme der Amnestie im( Mecklenburg ) im Ausschuß für Unteroffiziere und Mann­nicht propagieren, wenn er bei den Haus- und Grundbesizern Reichstag war es lediglich der energischen Haltung des schaften wird man bald ein Ende zu bereiten wissen. Daß der seine Vorträge hält. Staatssekretärs Genossen Stod zu danken, daß der Aus- Sieg der Kappisten im Reichswehrministerium ein vollstän Denn im Ernst gesprochen kann ein Sozialist doch un- schuß infolge der sofort einfegenden Minierarbeit der Offi- diger wird, ist bei Dr. Geßlers grandioser Energie über möglich das Haus und die Wohnung als etwas Privateigen- ziere nicht schon damals aufflog. Am 11. August aber führten jeden Zweifel erhaben. tümliches" ansehen, das außerhalb jedes gesellschaftlichen Ein- die infolge Abwesenheit des Staatssekretärs ungehemmten griffs steht und nur erspart" werden brauche. Die Woh- Treibereien der Offiziere zu einem Sobinettsbeschluß, der Amnestie bei Scherl. nungsfrage ist in der kapitalistischen Gesellschaft etwas ganz die sofortige Aufhebung des Ausschusses als August Scherl . Nach dem Scheitern des Kapp- Putsches beeilte sich Auf sein Reich ausgedehnt hat das Amnestiegesch der Verlag anderes, als in einer sozialistischen . Sie ist auch etwas ganz im Geiste der Amnestie eingeschlossen" bezeichnet. anderes für den ießbaften Bürger und für den durch die brauchte nur noch den militärischen Auflösungsbefehl des Ge- Regierung, Herr Sarnisch, nicht mehr in seinen Diensten stände. Es der Lokal Anzeiger" mitzuteilen, daß der Pressechef der Kapp­Eigenart der kapitalistischen Wirtschaftsweise hin- und her- nerals v. Braun an den zum Stellvertreter des Staats- Wie wir erfahren, ist Herr Harnisch aber jest wieder als Redakteur geworfenen Arbeiter. Das Ideal, daß jeder sein eigen sekretärs bestellten Oberstleutnants Budde und der Triumph am, 2. A." tätig. Wo alles liebt, fann Scherl allein nicht hassen! Häuslein habe, bleibt ein deal, das durch das Anwachsen der schmunzelnden Kappisten war fertig. Der Zivilreferent der Industrie mit ihren Riesenbetrieben immer aufs neue des Ausschusses Genosse Scherer legte gegen dieses Vor­gestört wird. gehen folgenden bis heute noch unbeantworteten Protest ein:

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Aber nur für dieses Ideal, das die Sehnsucht auch der ärmsten Proletarier umschließt, würden sich die breiten Schichten der Arbeiterschaft schließlich das Opfer des mehr oder weniger zwangsweisen Sparens auferlegen. Aber obne es würde die Zwangssparkasse für den erweiterten Rock nur den Stock darstellen, mit dem die arbeitende Bevölkerung gezüchtigt würde, während diejenigen, die vorsichtig in der Wahl der Eltern oder skrupellos im Verdienen waren, ja die ganze Sparkasse nicht brauchten. Praktisch würde die Spa­rerei auf eine neue, in ihren Ausmaßen unbekannte Steuer

Die Weisheit der Freude.

Karl Ludtoig Schleich hat unter diesem Titel eine Fülle von Aphorismen vereinigt( Verlag Ernst Rowohlt , Berlin ). Sie sind aus Lebensfreude geboren und zeugen wieder Lebensfreude. Und wo sie zum Widerspruch heraus. fordern, regen fie jedenfalls an. Hier sind einige davon: Es wäre eine mystische Sache um die Telegraphie ohne Draht, wenn nicht jede Uebertragung seelischer Eindrüde eigentlich das­selbe wäre. Ich sehe ein Kind lachen und mein Herzdrud steigt meßbar; ich lefe eine Todesanzeige und meine Pulse stocken. Das ist das Mysterium des nervus sympathicus: Millionen Mein­ster empfindlichster Fangschirme aller Weltall - Wellen, eingestellt gewiß auf alle X, Y- und 3- Strahlen von Mensch zu Mensch, von Unbejceltem zu Belebtem.

Das Gefühl der Freude entsteht aus einer plöblichen Bejahung des Lebens. Indem wir lachen, jauchzen wir dem Weltall hauſend Ja!" entgegen. Unsere Freuden sind unsere erhaltungsgemäßesten Ereignisse. Unser Lebenslied konsoniert zum Wettafford, jede Dissonanz zu ihm ist Unlust

An den stellvertretenden Vorsitzenden des Märzprüfungs. ausschusses für Offiziere

Die Ernährung der Bergleute.

Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft Dr. Hermes begab sich Donnerstag, abend nach Essen ( Rubr) um sich an Ort und Stelle über die Durchführung der zur Vers Herrn Oberstleutnant Budde im Reichswehrministerium befferung der Ernährungsverhältnisse im rheinisch- westfälischen In­Die Arbeiten des Ausschusses wurden heute von Ihnen auf dustriegebiet getroffenen Maßnahmen zu orientieren und weitere eine in Anlehnung an den Kabinettsbeschluß vom 11. August durch Verhandlungen zu führen über die Frage, welche Maßnahmen noch den General v. Braun an Sie ergangene Weifung hin für er außerdem ergriffen werden müssen, um die Lebens ledigt erklärt und der Ausschuß aufgelöst. Die noch un- haltung der Bergarbeiter so zu heben, daß sie die erledigten Akten wurden dem Personalamt überwiesen. An zur Durchführung des Spa Abkommens notwendige Mehr der Tätigkeit des Ausschusses waren Politiker und Militärs pari- lleistung zu vollbringen imstande sind.

Gesundheit heißt: feinen eigenen Rhythmus dem des Welt. I durch einen vielgeschossigen Hochbau möglich ist. Aus diesen Er ganzen eingefügt zu empfinden. Wer krant wird, ist in der Symphonie des Lebens aus dem Taft gekommen.

getojen.

Die meisten Menschen, die früh alt werden, sind es immer Es gibt greisenhafte Kinder, wie es Kinderfeelen bei alten Leuten gibt.

Jugendlichkeit ist nicht an Zeit gefettet, sie ist Sache des an Gindrucksfähigkeit gebunden!

Herzens

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Die höchste Weltanschauung ist die des Humors: fein Menschen geist wird über ihn hinauskommen. Alle Genies haben Humor.

vägungen heraus hat Dipl.- Ing. Haimovici- Leipzig, von dem Gea danten geleitet, das Spekulative zu meiden, das Aesthetische zu wahren und das Technische sachlich zu behandeln, einen Vorentwurf für einen 30 stödigen Messeturm dem Rat der Stadt ausgearbeitet. mehr Stodwerfen. Bei uns zählt ein Haus mit 8 bis 10 Stod In den Vereinigten Staaten gibt es Geschäftshäuser mit 40, 50 und werfen schon zu den Seltenheiten. Für die bloße Nachahmung amerikanischer Häuser dürfte bei uns feine Veranlassung vorliegen, allein die Raumnot und die ungeahnte Ausdehnung, die das Messe­wesen genommen hat, zwingen froß der Knappheit an Baustoffen zur Errichtung eines vielgeschossigen Messeturmes, an Stelle der weit auseinanderliegenden und nur zum Notbehelf errichteten Hallen. Auch erweisen sich die Kosten für sechs Messehäuser von gleicher Auswußungsfähigkeit wie die des Turmbaues mindestens ebenjo hoch tie für den Turmbaut, we bei aber der Boden mindestens jechsmal mehr als beim Turmbau in Anspruch genommen werden einandergetürmten Geschossen bietet der heulige Stand deutscher muß. Für die Ausführungsmöglichkeit von dreißig sinnreich auf­Baukunft sowie die Leistungsfähigkeit deutscher Arbeit volle Gewähr.

Die Saijon ist eröffnet. Liebe im Schnee- wie verheißungsvoll Komische Oper: Liebe im Schnee, Operette von Ralph Bernasty. das flingt! Wie eine Borahnung des Winters im Sommer, wie ein Kontrast von Glut und Eis! Das nun übertragen auf Fürstin und Gautler ein altes, ein ewig neues Problem. Bernazly und ganzen Weg von London bis nach Australien im Flugzeug zurück­Ein langer Flug nach Australien . Der erste Fliaper, der den Prager denten faum an Probleme in dieser recht abgestandenen gelegt hat, Leutnant Perer, ist jetzt glücklich an dem Endziel seiner und taum auf Eis konservierten Liebesgeschichte und die Texte der Reise angelangt. Wenn das Sprichwort Ende qut, alles gut" Koupleta, die Wize und Kalauer sind abgeschmackt und abgestanden. wahr ist, dann war seine Reise glüdlich, aber sie hat recht lange Diefe freiheitssüchtige, menschlich immer sympathische Prinzeffin ist gedauert. Er hat nämlich gegen sieben Monate gebraucht, eine uns aus alten Tagen der Hofluft, der tollen Komteffe, der komtes Wenge von Abenteuein bestanden und große Schwierigkeiten zu Friedel und wie die Duodez- Stüdchen alle heißen, bekannt. Dies- überwinden gehabt. Ant 8. Januar flog er von Sounalom aus. mal ist der Liebhaber fein verkleideter Bring oder Fericht, sondern unter seinen Erlebnissen seien der Brand seines Flugzeuges in ein richtiger Tenor, der Schwarm aller Badfiiche, der Inbegriff der einer Höhe von 3000 Fuß, eine Banne gerade über dem Krater des jungen Verliebtheit. Und spielt und singt im 2. Aft wie weiland| Vesuv , in den er beinahe gefallen wäre, und eine Unzahl von Not­Musik ist die Beschreibung der Welt ohne Worte und Begriffe. der Prologos aus dem Bajazzi". Nein, wirklich fein Problem. landungen erwähnt. Immer wieder mußte er Aufenthalt. nehmen, Sie ijt cine Philosophie der Gefühle. the sid um die Maschine reparieren zu lassen. Aber mit zäher Hartnädigs feit hielt er an seinem Entschluß fest und hat ihn auch glücklich durchgeführt, wenngleich freilich in einer Zeit, die er sich nicht hatte träumen lassen.

Der Sinn des Lebens wäre ein Unsinn, wenn er nicht auf Freude gestellt wäre. Alle Unlust, alle Traurigkeit ist ein schmerz­Freude gestellt wäre. Alle Unlust, alle Traurigkeit ist ein schmerz­fiches Verlangen nach Lust. Diese ist der produktive Gedanke der Schöpfung, jene nur seine Regation. Der Pessimist ist ein an­magender Kritiker des höchsten Kunstwerkes, des Lebens.

Der Traum ist ein Zauberer der Verjüngung. Unter seinem Zeltdach sehen wir uns alle jung. Er läßt alles wieder sein, wie einst. Da leben, die wir liebten und die uns genommen, und fißen unter der alten Heimatseiche.

Im Schatten des Schlafes reifen die Pläne, spinnt das Ge dächtnis feine Nebe, heilen die Leiden, wachsen die Gedanken. Gärtner, Schmied und Arzt ist der Schlaf. Er zicht die Schn fuchtsblume, er schmiedet den Panzer gegen Gefahr, er braut die Säfte, die uns heilen.

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Die Musik Bernagtys will und wedt tein Erstaunen. Er müßte nicht aus Wien sein, um nicht vom Dreivierteltalt durchgllibt, ber hert zu sein. Gott sei Dank hat uns das Leben einen Walzer gegeben das ist die Devise. Diefer flotte Tanz, das barmlose Schneemannlied, der Kußwalzer, das Trottel Quartett, das Gassen­bauer- da- capo- erzetter zählt die Häupter aller Lieben? Es ist Lustigkeit und Freude, Wiz und Recheit in diefer gelenlig, fein der Kurs nach Diten zeigte, ait manchen anderen oftjüdischen Dichtern Scholem Alechem if in Deutschland während des Weltkrieges, als und ausdrudsreich geschriebenen Partitur. Aber ein Körnchen entbedt worden. In der Tat verdiente er es, denn er hat als echter Bifanterie, felbstverständlicher Wirbel, ein Schuß Rasse und Bumorist nicht nur die fleinen und großen Schwächen des Ghettovoltes Johannes Strauß fehlt ihr doch. Das erfette der doppelte Tenor Karl Grünwald durch persönlichen Schneid und Tanzfeuer, die Erlaucht Else Müller durch findlich- lausbubenhafte Grazie und Schelmerei( auch in ihrer Indisponiertheit). Mizzi Delorm temperiert ihre Rolle noch um ein gut Teil, und Alfred 2äut. ner, der Fürst, holt aus der altbadenen Torlelei des Sereniffimus Charlé ein beflügelnder Spielleiter, Artur Guttmann ein Wie­alle möglichen Bointen heraus. Dem Ganzen war der Direktor

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Der Frau eine geistige Minderwertigkeit gegenüber dem Manne zuzusprechen, bedeutet eine Ueberschäßung des Intellet- nerischer Kapellmeister. titellen. Instinktive Fähigkeiten können wertvoller fein, als Urteile. Ahnung ist oft mehr als Beweis. Der Mann analysiert den Menschen, die Frau wittert ihn.

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k. s.

der Leipziger Messe bringt es mit sich, daß in jedem Jahr im Leip­Ein Messeturm von 30 Stodwerkten. Die gewaltige Entwicklung ziger Stadtinnern neue Meßkaufhäuser entstehen. Aus vielfachen Gründen erscheint es wirtschaftlich vorteilhaft, neben den bisherigen

mit lächelndem Auge geschaut und ihre forrupten Seiten gefittenschildert, sondern über Leid und Freud der Armen das Licht einer verstehenden Güte gebreitet. Wir bieten den Lesern eine feiner föſtlichen kleinen Geschichten von Stefania Goldenring. aus dem jüdischen Alltagsleben. Die Uebersetzung aus dem Jüdischen ist

22., nachmittags, nicht wie irrtümlich angezeigt, Der Jurbaron", sondern Theater. 3m Theater am Nollendorfplat wird am Sonntag, den Drei alte Schachteln gespielt.

Das Kunstgewerbemuseum ist, da der Umzug der Sammlungen aus der Prinz- Albrecht- Straße nach dem früheren föniglichen Schloß am. einer Herzfrankheit, ber Universitätsprofessor Siegmund Abler, der Luftgarten mitten im Gange iſt, bis auf weiteres gefchloffen. Victor Ablers Bruder gestorben. In Bien starb, gleichfalls an Bruder unseres unvergeßlichen Vorlämpfers. Er war ein Schüler Schmollers und Knapps und als deutscher und österreichischer Rechtshiftorifer von hohem eng bertnüpft.

Das Genie kann nicht anders, als fleißig sein, es muß sich be- Sochbauten für Geschäfts- und Meffezwedz auf einem geeigneten Stang. Politisch hat er sich aktiv nie betätigt, mit seinem Bruder war er tätigen, wie das Feuer brennen, das Wasser fließen muß.

Ploh den Boden in einer mehrfachen Weise auszunuben, was nur