Nr. 604 37.Jahrgang
1. Beilage des Vorwärts
Attacke gegen die Beamten.
Stürmische Debatte im Rathaus.
Freitag, 10. Dezember 1920
naruntersuchung gegen sich beantragt hat und den Stadtv. Herri mann wegen Beleidigung verklagen wird.
Das Schlußwort des Stadtv. Degner führt abermals zu tumultarischen Auftritten,
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als er über das Schicksal des Automobils sich weiter ausläßt und von dem Wüten der weißen Horden", der Weißgardisten" in jenen Tagen spricht. Das Automobil sei der Stadt durch die Schuld truppen verschoben worden.
Die Stadtverordnetenversammlung fommt lediglich beim Kapp- Butsch als Selfershelfer der Kapp- Verbrecher bes Stadtrats Berndt geraubt und schließlich durch die Regierungsmit ihrer Arbeit nicht von der Stelle. In der gestrigen Sitzung erig betätigt hätte, Beweise anzuführen sich anschidt. Er behauptet, standen auf der Tagesordnung nicht weniger als sieben An- daß Oberstadtfefretäre, die bis zu 25 000 m. Gehalt beStadtv. Berndt erklärt, daß auch er gegen Degner wegen träge, von denen mehrere, schon aus früheren Sigungen als aieben, mit dem Kleben von Invalidenmarken oder Beleidigung flagbar werden wird. Reste übernommen waren; erledigt wurden aber wieder nur und dergleichen, die sonst mit hödstens 20 M. pro Tag entschädigt rektors Buchholtz mit heiterer Ruhe entgegen. mit Tätigkeiten befaßt werden, wie Ausfüllung von Formularen Stadtb. Herrmann sieht der Beleidigungsflage des Dizwei. Ein Antrag der Kommunisten, der sich gegen An- würden. Ausgerechnet einen früheren Strafanstaltedirettor habe das Ergebnis muß durch Auszählung ermittelt werden. Der Antrag Hirsch wird zunächst zur Abstimmung gestellt; stellung von Beamten auf Lebensdauer wandte, man statt eines Fachmannes zum Direktor des so wichtigen AnMit 94 führte zu einer mehrstündigen und zeitweise recht wüsten schaffungsamts gemacht; allerdings habe der Herr auch besondere gegen 73 Stimmen wird der Antrag angenommen. Die An= Streiterei. Im Rahmen strenger Sachlichkeit hielt sich die Beziehungen als Mitglied des Aufsichtsrats einer bedeutenden träge, für die Untersuchung der ungeheuren Unterschlagungen auf Rede unseres Genoffen Baul Sirich, der einen Antrag Firma der Leder industrie.( Lebhaftes Sört, hört!)- Der Redner dem Biehhof und für die Automobilsache einen Ausschuß eingu der sozialdemokratischen Fraktion begründete, die Frage der empfiehlt dann unter fortdauerndem Getöse in der Versammlung, feben, gelangen zur Annahme. dessen Vorsteher- Stellvertreter Bruns vergeblich Herr zu werden Es ist inzwischen fast 9 Uhr geworden; der Antrag betr Protest Neueinstellung von Beamten zu prüfen. Das sucht, auch einen Antrag, der nicht nur die Einsichtnahme in die gegen die Nichtbestätigung des Oberstadtschulrats fommt heute nicht Ergebnis der den größten Teil der Sizung in Anspruch Bersonalakten für die Beamten und Angestellten, sondern auch die mehr zur Verhandlung. nehmenden Debatte war die Annahme diefes Antrags unter Aushändigung der Aften an die Beamten usw. fordert. Seine Höhe Ablehnung des Antrages der Kommunisten. Beschlossen wurde erreicht der Tumult, als der Redner die Behauptung aufstellt, Stadtferner, Aufklärung herbeizuführen über Unregelmäßigkeiten, rat Berndt habe in der Ausstandswoche am 9 Januar 1919 die die auf dem Schlachthof vorgekommen sein sollen und dem Stellung eines Automobils verlangt, und dieses sei nicht wieder zum Inspektor Lorenz zur Last gelegt werden, sowie über eine anVorschein gekommen! gebliche Autoverschiebung, die der frühere Stadtrat Berndt verschuldet haben soll. Ein paar Beleidigungsflagen. die in Aussicht gestellt wurden, vervollständigten den Ertrag Siefes anregenden Abends.
Sihungsbericht.
Vorsteher Dr. WenI eröffnet die Eizung mit der Mitteilung, daß die bisherige 1. S. P. D.( Linke)" in. Zukunft diese Bezeich nung nicht mehr führen wird, sondern sich von jetzt ab" Berei nigte fommunistische Partei Deutschland 3, Seftion der III. Internationale in der Stootverordnetenversammlung" nennt. Die Mitteilung wird mit Oho- Rufen auf der Rechten und auf der Linken begleitet.
Ein Dringlichteitsantrag dieser Fraftion. der die fofortige Aufhebung des Erlasses des fommissarischen Magistrats vom 16. November megen Streichung der Ausgaben für unentgelt liche Lieferung der Lernmittel in den Etats der Vororte verlangt, findet auf der Rechten Widerspruch und konn heute nicht verhandelt werden. In nachträglicher Abstimmung lehnt die Mehrheit gegen die Stimmen der bürgerlichen Fraktionen den Antrag der Wirtsch. Vag ab, der bestvedte, für die Arbeiter in den städtischen Gs, Wasser und Elektrizitätswerten vertraglich festzulegen, daß jeder, der gegen die Verordnung vom 10. November 1920 verstößt, fofort zu entlaffen ist. Der Entwurf eines Ortsgefeßes betr. die Ruweisung von Gemeindebeamten als Dezernenten wird vom Magiftpot zurüdgezogen. Die Beratun der Vorlagen wegen Grhöhuna der Tarife für Gas, Wasser und Gleftri. ttät fann nicht erfolgen, weil die Ausschußberichte noch nicht borliegen.
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Bureaudirektor Buchholz, den Magistratssekretär Engelle aus dem Die vom Stadtv. Degner aufgestellte Behauptung, daß der Stadtverordnetenbureau verdrängt habe,
weil er Sozialdemokrat sei,
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wird vom Vorsteher Dr. Weyl als unzutreffend bezeichnet; Herr Engelfe habe freiwillig seine Versehung betrieben. Stadtv. halts, die im wesentlichen mit der des fommunistischen Redners Herrmann( Soz.) gibt. dagegen eine Darstellung des Sachversich deckt, und beruft sich dafür auf das Zeugnis des Bureaudirektors selbst. Stadtrat Boetsch stellt richtig, daß mit den geheimen Personalakten seit dem 9. November 1918 die von dem Stadtv. Degner gerügte Prarie nicht mehr betrieben wird.
Stadtb: Paul Hirsch ( Soz.) empfiehlt Ablehnung des Antrags der Kommunisten und Annahme eines Antrags, den Magistrat zu ersuchen, die Frage der Neuanstellung von Beamten zu prüfen und der Versammlung vom Ergebnis mitteilung zu machen. Mit seinen
Uebertreibungen und Berallgemeinerungen
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habe der. kommunistische Redner feiner Sache nicht gedient. Nach dem indes diese Anklagen erhoben und Namen genannt seien, habe der Magistrat unverzüglich eine Untersuchung einzuleiten. Das Sperrgeses sei unrichtig ausgelegt worden. mit großer Lebhaftigkeit an. Aleinau( Dem.) nimmt sich der angegriffenen Beamtenschaft Die Demokraten werden für den Antrag Hirsch stimmen. Noch lebhafter tritt Martin( D. Bp.) für die Verdienste der preußischen Beamtenschaft und für den alt preußischen Beamtengeist in die Schranken. Berndt( Dnat. Bp.): Solche Töne, solche Schmähungen, wie sie Herr Degner hier ausgestoßen hat, find ein trauriges Beugnis Die Beamtenschaft steht turmhoch über diesen Schmähungen, auf für das Niveau, auf das diese Versammlung jezt herabgezerrt wirb. sie antworten, hieße, den Kommunisten zu viel Ehre antun.
Mit dem Vorwurf, Autofchieber zu fein,
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beime, Krippen, Kindergärten und hortel follen Die im Etat vorgesehenen Unterstüßungen an Säuglinge. heime, strippen, Kindergärten und horte sollen nach einem Antrag der bürgerlichen Parteien für diefes Quartal biefer Anstalten zu verhindern. Die betr. Anstalten sollen sich der fofort ausgezahlt werden, um die drohende Schließung muniften auf Kommunalisierung der bestehenden Säuglingsheime städtischen Kontrolle unterwerfen. Der Antrag wird angenommen, ebenso der Antrag der Komund Kinderhorte und auf Schaffung städtischer Einrichtungen gleicher Art.
Den Minderbemittelten, besonders den Erwerbslosen und Rentenempfängern, soll insgesamt für drei Millionen Mark Brennholz und im Gesamtbetrage von fünf Millionen Mark eine Weihnachtsbeihilfe
gewährt werden. Brüdner( Soz.) befürwortet die Bewilligung, die auch auf die Veteranen vpn 1864, 1866 und 1870 auszudehnen wäre. Ostrowski( Komm) regt an, die Erwerbslosen bezirksweise zu erfassen und ihnen und ihren Angehörigen das Gristenzminimum zu gewähren. Die Magistrate borschläge werden einstimmig an genommen. Schluß 10 Uhr.
Das wär' etwas für Kinder armer Zeute!
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Weite Kreise der Bevölkerung leiden unter dem Mangel an Kleidung. Viele unbemittelte Familien hatten die Anschaffung neuer Kleidungsitüde immer wieder noch hinausgeschoben, weil sie vor den unerschwinglichen Breiten zurüdicbredten. Aber schließlich hat alles mal ein Ende und feinen Rock, feine Hoie, fein Hemd und feinen Strump fann man his in Emiofeit wenden, flicken oder stopfen. Mit banger Sorge ieben die Mütter, wie von der Kleidung ihrer Kinder ein Stück nach dem andern zerfällt, io daß fein Stich mehr halten will. Und wie viele Kinder laufen fchon fast in Lumpen umber und haben längst tein Hemd mehr auf Von den Sozialdemokraten ist ein Antrag wegen Erhöhung des dem Leibe! In folder Beit bes Mangels wird man es faum glauben Ortslohnes und Neufestiebung des Wertes der Sachhezige entwollen, daß die staatliche Bildungsanstalt zu Lichtersprechend den Vorschriften der R V.O. eirgebracht, den Brü.dner felde, das ehemalige Kadettenbaus, noch sehr beträchtliche begründet. Nachdem Stadtrat Brühl die Erflärung abgeneben Mengen bon Kleidung bat, daß bis spätestens Ende März 1921 die Erhöhung bzw. Neu- befasse ich mich überhaupt nicht( Lärm bei den Kommunisten); ich Kadetten auf Lager hat. Für die war ja-in ibrer Anstalt immer im feftiekung in Kraft gefeßt sein wird, zieht Brüdner den, Antrag babe das Auto benußt, um von hier nach meiner Wohnung zu fahren, vorhanden, Ueberflug was fie an Röcken, Hoien, Hemden, Stiefeln zurüď. und dazu hatte ich das Recht. Auf der Rückfahrt von meiner Strümpfen ufw. brachten. Nach Umwandluna des Kadettenbaufes Unter profer Unruhe und immer steigendem Lärm begründet Wohnung ist es von einigen Banditen angehalten, und es ist von in eine Bildungsfärte wurden die zur Uniform der Kommunist Degner. Magistratebureauhilfsarbeiter. den An- diesen dem Chauffeur eine Bescheinigung ausgestellt worden mit Kleidungsstüde in givilfleitung umgearbeitet, und nun werden die geborenden trag feiner Fraktion:" Die Versammlung wolle beschließen. daß die der Unterschrift Revolutionäres Arbeiterfomitee".( Große Bewegung neiamien Vorräte an Ober- und Unterkleidung, an Veibwäsche und Neuschaffung von Beamtenstellen zu unterbleiben habe. und Aha!-Rufe rechts.) Der Antrag der Kommunisten ist direkt un Subwerf nach wie vor für die Anftalısınfaffen zur Verfügung Die bisher auf Privatdienstrertrag Angestellten bleiben auch ferner- fittlich und verwerflich; er hat lediglich einen agitatorischen Bwed, geba ten. Dieie müssen zwar dafür bezabien, aber die Brette. hin in ihrem bisherigen Arstellungsverhältnis. Neucinstellungen er bedeutet einen bewußten Borstoß gegen das Berufsbeamtentum, find so befcheiden, daß arme Familien ihre Freude taron find nur auf Brivatdienstvertrag vorzunehmen." Er geht von dem das den Antragstellern ein Dorn im Auge ist. Auch wir werden hätten, wenn man ihnen Kleidung to bilig abgäbe. Die Preise im Mai d. J. von der Landesversammlung beschlossenen Sperr- dem Antrag Hirsch zustimmen. für neue Kleidung find zum Beispiel 115 M. für einen Red 33 M. gesek aus, das von Berlin , noch mehr aber von den Vororten durch träge ein, die die Einleitung von Untersuchungen über 115 M. für einen Mantel. 15 W. für ein Semd, 44 m für ein Von den Kommunisten gehen zwei weitere Anfür eine Hausjacke, 5 M. für eine Weite, 43 M. für ein Paar Hoien, Der Allgemeinheit erwachse daraus ein ungeheurer Schaden. Riesenunterschlagungen auf dem städtischen Wich- und Schlachthof Baar Stiefel, etwa 4 M. für ein Baar Stümpfe. Stürme des Unwillens erregt der Redner bei der Nedten, als er für und über das Verschwinden der städtischen Personenautos fordern. getragene Kleidung, die noch sehr viel niedriger und und je nach dem feine Behauptung dak im Beamtenkörper der Stadt infolge der sondern die Arbeiterschaft in erster Linie hat Berlin im Kriege für einen Rod, bis 1 M für eine Weite, bis 7 M. für ein Paar Leid( U. Eoz.): Nicht die Beamtenschaft, wie die Rechte sagt, Grad der Abnuzuna wechseln, gehen hinab zum Berpiel bis 67 2. Bevorzugung der Militäranwärter gerettet. Die Erörterung wird durch Annahme eines Schluß- Sofen, bis 23 M für einen Mantel, bie 3 M. für ein Semid, bis antrags geschlossen. 9 M. für ein Paar Stiefel, bis 75 B. für ein Paar Sirin pfe. Vorsteher Dr. We hI teilt mit, daß der Bureaudirettor Buchholz nach der vorher erfolgten Auseinandersetzung eine Diszipli- des ehemaligen Kadettenbauies taufen, um seine Kinder wieder Wer möchte nicht zu diesen Preisen aus den Kleiderkammern und es lebte lebte und fang und schmang seine sausenden| den übrigen, weit vorgeschoben, allein in der Einsamkeit Wirbel im ehernen Lied der Arbeit. schwamm.
eine Barafitenwirtschaft herricht, daß eine Menge von auf Lebenszeit angestellten Schmarobern trob erwiesener Unfähigkeit dort ihr Leben friste und sich
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,, Mutter," sagte er, fieh dort hin!"
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Die Preise für
Sie verstand ihn sein Vaterhaus. Da war er geboren, von dort aus hatte er feinen Weg gefunden, aus dem Dunkel und der Stille heraus in die Welt und wieder zurück in die Seimat.
Lange saben sie schweigend hinaus, immer noch hielt er ihre Hand gefaßt. Bist du zufrieden, Mutter?" fragte er endlich.
Da sah sie ihn mütterlich an:„ Du bist start gewesen,
Diert."
,, Gs war deine Stärke," unterbrach er sie.
Sie schüttelte den Kopf: Jeder muß sich selbst durchs
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Dierks Augen glänzten, in stiller Freude sah er auf Sommer, seinen getreuen Freund und Helfer, dessen feine Sand liebkosend über den blanken Stahl glitt. Dieser Augen blid bezahlte beiden die Arbeit mancher durchpachten Nacht. Dann wanderte man vor den Resseln entlanggeEine spiegelnde Glaswand schloß an einer Shmalseite feffelten Ungetimen, deren gewölbte Stirnfeiten wie dro- des Moschinenscoles einen Raum ab, dessen Rüdieite eine hende Köpfe aus einer Mauer jahen. In ihrem langgestred weiße Marmortafel bildete. Ihre polierte Fläche war einten Leib, der fest un flommert in der schweren Masse des geteilt in Felder, deren jedes mit kleinen Zifferblättern, Biegelbaues steckte, führten die Elemente ihren erbitterten fchmarzen Schaltern und runden Knöpfen geschmidt war, Kampf. War es nidd. a18 börte man hinter den runden zwischen deren rote und grüne Rämpchen wie ein forbiges Klavren das dumpfe Toben einer fur htbaren Kraft, welche Spielzeug glühten. Sier war das Gehirn des ganzen Werkes, die stählernen Wände spannte und die Nieten zu zerreißen hier liefen olle Nervenfürdel zusammen, hier mündete der drobte, um Stein und Eisen von sich zu schleudern und sieg. Fluß, der in ununterbrochener Folge aus dem dunkeln Leben ringen, und es ist gut, wenn einer start ist. Aber reich der zerrissenen Weffeln und des ohnmächtigen Menschen Grund des Moores über Bagger und Schuppen, über Feuer man wird einsam dabei darum sorge ich mich um dich." geistes zu spotten? Der vorsichtige Fied fab mißtrauisch auf und Kessell, Turbinen und Dynamos die lebendigen Kräfte Sie streichelte seine Hand, wie sie es getan hatte, als er noch die runden Nietentorfe und die Kuppelungen der zischenden aufammenzog. Von hier aus liefen die fupfernen Stränge flein war. Dampfrohre, unwillkürlich trat er einen Schritt zurück. in ienen verschlossenen Raum mit der warnenden Inschrift ,, Warst du selbst nicht stark dein ganzes Leben hindurch?" Diert warf einen prüfenden Blick auf den schwankenden ebensgefehr", ter immer angefüllt war von einem leisen, fragte er. Reiger an dem Bleinen weißen Bifferblatt, das vor jedem durch Mauern getrennt. den von den Umformern zu schwin- hätte alles anders sein können in meinem Leben, wenn ich geheimnisvollen Summen, und in dem die Drähte, sorgsam Sie nichte: a-aber ob es recht war? Vielleicht Refsel angebracht war, und nickte, befriedigt. Die Kräfte delnder Spannung gesteigerten Strom hinaufführten bis in nicht so hart und stolz gewesen wäre." waren berechnet, die Spannungen. forgiam gemeffen, die un die höchste Svite des Gebäudes, um ihn von dort aus weiter geberdigen Mächte von Feuer und Wasser in sicheren Schran- aufenden noch lärmenden Fabriken, geschäftigen Städten und Eine idymale eiserne Treppe führte die Gesellschaft bom ſtillen Dörfern, die seiner in Ungeduld barrten. Dierk jah nach der Zeit es war gerade fieben Uhr. Da Reffelbaus hinauf in den großen Maschinensaal, der im hell gab er dem Moschinenmeister dos langerjohnte Beichen, ein ften Begenlicht strahlte. Peinlich sauber blinkten die weißen paar fleine farbige Lämpchen ofühten an der Marmorwand Fliesen auf Boden und Wänden, wie poliert glänzten die auf und der Kreis war geschlossen, Anfang und Ende anblonken Messing- und Eisenteile der drei gewaltigen Ma- einandergeknüpft. fern über Seide und Bald leuchtete das schinen, deren schwarze Reiber, hingefauert wie fprungbereite Bicht aus dem Moor. Banther, auf dem hellen Boden lagen.
fon bermahrt.
Das gedämpfte Pfeifen der faufenden Turbinen unter dem dünnen Stahlmantel, das dumbfe Grollen der rasenden Dynamos, deren Surfer blibende Ringe schnitt, füllten den Raum. Hier war Arbeit in edelster Form, befreit von Schmutz und Schladen in einer Sauberkeit, die fein StaubTorn mehr duldete, gesteigert ins höchste Maß einer fubelnden Kraft. die gleichsam spielend und mühelos in tosenden Kreifen stürmte gelenkt und gebändigt vom Geist des Menschen. Ein Griff am Schalter und alles erstarb. ein unbehoffener Klotz toten Metalls Tag reglos da. Ein neuer Griff,
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Während die Gäfte sich unten um Sommer scharten, der ihnen die Wunder der Marmormand erflärte, nahm Dierf Leife die Fond seiner Mutter und führte sie hinauf auf die hohe Blattform des Hauses.
Da lag das dämmernde Land unter dem grauen Wolfenbimmel zu ihren Füßen, endlos weit und eben, still und dunkel. Aber weit. weit in der Ferne glühten Richter auf ein zelne Bauernhöfe und Dörfer, die am Rande des Moors lagen.
Er wies auf ein einzelnes Licht, das abgesondert von
schloffen gehalten hatte, von dem er nichts wußte, und fann Da ahnte er dunfel, daß sie in ihrem Herzen etwas verstill darüber nach. Sie aber fuhr fort: Ein einziges Mal habe ich meinen Stolz bezwungen, und da habe ich gewonnen, was ich mit all meiner Kraft nicht erreichen fonnte- den Frieden für mich und einen anderen und für dich das Moor. Das mußte ich dir jagen, damit du mich verstehst. Es war mir sonst, als hätte ich eine Schuld gegen dich."
,, Mutter, liebe Mutter," flüsterte er und wollie sie an sich ziehen. Aber sie drückte ihm lächelnd die Hand und ging rasch die Treppe hinab.
Er mochte ihr nicht folgen, Es war ihm unmöglich. jetzt mit seinem vollen Herzen unter Menschen zu treten. So blieb er und schaute still in die Dämmerung hinaus.
Er wußte, was sie meinte: nicht das.beiten und Schaffen allein füllte ein Leben ein anderes mußte hinzukommen, um es hell und freundlich zu machen, eine reine und warme Liebe.
Und die leuchtete ihm entgegen aus einem Paar ruhiger
Augen!