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Gewerkschaftsbewegung

Der Konflikt bei der Firma Loewe .

Griffeng ringt, in noch größeres Unheil gur fürzen. Daß Serartige! utopische Versuche gleich zu Beginn zusammenbrechen und gegen

neuen fommu­

Gegen die kommunistischen Quertreiber. die Arbeiterschaft ausschlagen, muß sich jeder halbwegs verständige Aus Düsseldorf meldet ein Drahtbericht: Gegen eine un Mensch selbst sagen. Und darum wird die gewerkschaftlich organi- verantwortliche neue Streikhete, die insbesondere von der fierte Arbeiterschaft die sehr radikal klingenden Forderungen, an St.P.D. ausgeht, nehmen die Geschäftsleitung des AIIge­Von Karl Weiner, Mitglied des Betriebsrats. deren Durchführbarkeit die kommunistischen Drahtzieher selbst nicht meinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, die Bei der Ludw. Loewe A.- 6. arbeiteten seit vier Monaten an- glauben, als das werten, was sie sind; ein Köder, der hingeworfen Bergarbeiterverbände und der Metallarbeiter­nähernd 500 von 2800 Arbeitern verfürzt, zum Teil drei und vier wird, um die Arbeiter auf die eine oder andere Weise zu törichten berband in einem Aufruf Stellung, nach dem die organi Tage in der Woche. Betroffen waren davon Kollegen aus der Handlungen hinzureißen, deren Folgen dann sierten Arbeiter des Rheinlandes und Westfalens sich an feiner Metallgießerei, einzelne Abteilungen des Maschinenbaues und der nistischen Agitationsstoff geben. Aktion beteiligen sollen, die nicht ausdrücklich als solche Rormalienfabrik. Der Betriebsrat verhandelte, dem Verlangen der freien Gewerkschaften bezeichnet ist. Diesem Bermehrung der Arbeitslosigkeit? der Kurzarbeiter Rechnung tragend, jchon vor Weihnachten mit der Aufruf haben sich die Leitung der U.S.P. für das Direktion über Gewährung von Wirtschaftsbeihilfen Giner Zuschrift des Ausschusses der Gewerkschafts- Rheinland und der S.P.D., Rheinland , angeschlossen. für die Kurzarbeiter. Die Firma lehnte damals grundsätzlich jede om mission Berlin und Umgebung entnehmen wir folgendes: Bewilligung von Wirtschaftsbeihilfen ab. Sie bewilligte lediglich Man sollte es faum für möglich halten, daß in einer Zeit, in 12000 M. zur Verteilung unter den Kindern der Kurzarbeiter. der die Arbeitslosigkeit einen ungeheuren Umfang ange­Diese Summe wurde dann auch unter Kontrolle des Betriebs­rates berteilt. Die Kinder der Kurzarbeiter erhielter 40-60 0. Bei dieser Verhandlung fündigte die Direktion für den 2. Januar die Herabsetzung der Kurzarbeit bon 4 Tage auf 3 Tage und Ausdehnung auf weitere Abteilungen des

Buchdrucker!

Gesamtbetriebes an Ein Antrag der Arbeiter, die Kurz- Kammerfälen, Teltower , Ede Belle- Alliance- Straße:

arbeit von 3 Tage auf 4 Tage zu erhöhen, wie im Vorwärts"- Bericht vom Sonntag, den 9. d. M., mitgeteilt wird, ist nicht ge= stellt worden.

In einer Betriebsversammlung am 4. Januar erstattete der Betriebsrat von den Berhandlungen mit der Direktion Bericht. Die Arbeiterschaft, durch die weitere Ausdehnung und Herabſegung ber Kurzarbeit gereizt, berlangte die Einführung der Boll arbeitszeit, da die Not der Kurzarbeiter fich immer un­ecträglicher gestaltet. Daraufhin verlangte der Betriebsrat er­neut Verhandlungen mit der Betriebsleitung, die auch von der Di­rettion sofort für Donnerstag 1 Uhr zugesagt und in Gegenwart yon Organisationsvertretern aufgenommen wurden.

Versammlung.

Tagesordnung: 1. Vortrag: Zweite oder dritte Gewerkschafts­internationale. Referent: Kollege Hildenbrand- Stuttgart , württem bergischer Gesandter in Berlin . 2. Freie Aussprache.

Wahlen der Berliner Holzarbeiter.

In der Streitfrage für und gegen Moskau haben sich die Generalversammlungsbelegierten und Vertrauensleute gegen Mostau entschieden. Damit ist aber der Kampf um die politische Richtung im Holzarbeiterverbande noch nicht beendet. Nun tobt der Meinungs­Sonntag, den 16. Januar 1921, vormittags 10 Uhr, in den und zum Schluß erfolgt eine Urabstimmung, in der gleichzeitig die streit in den Mitgliederversammlungen der Bezirke und Branchen neue Ortsverwaltung und auch die Delegierten zur Generalver sammlung gewählt werden. Jede Partei wird zur Wahl der Vera waltung ihre eigene Liste aufstellen. In der Wahlagitation sind die Kommunisten am eifrigsten. Sie machen alle Anstrengungen, um eine rein fommunistische Ortsverwaltung zusammenzubringen. Auch bei den Wahlen zur Generalversammlung und den Branchen und Bezirkskommissionen stellen sie die Parole für Mostau" auf. Es fann aber nicht gleichgültig mit angesehen werden, daß immer die radikalsten Schreier, die weiter nichts fönnen, als eben nur Kritik üben, die alleinige Zeitung des Verbandes in die Hände bekommen und die Beiträge zur Bekämpfung der Gewerkschaften verwenden. Die S.P.D.- Holzarbeiter nehmen dazu Stellung in heute, Dienstag, abends 7 Ubr. Wir ersuchen alle Genossen und einer Versammlung in den Musiferfälen, Kaiser- Wilhelm- Str. 32, Anhänger der Gewerkschaftsbewegung vollzählig zu erscheinen.

Dhne Mitgliedsbuch des V.d.D.B.u.Sch. fein Zutritt.

Die Kommission. Blumenthal Herrmann.

T

nommen hat, und es an Wohnungen mangelt, bereits in Angriff genommene Bauten wieder eingestellt werden müffen. Das Streifen der Bauarbeiter mitgeteilt wird, bei den von der früheren ist leider Tatsache geworden. Und zwar sollen, wie uns aus den Stadt Neukölln in eigener Regie in Angriff genommenen Vor diesen Verhandlungen am Donnerstag vormittag 10 Uhr Hoch- und Tiefbauten zirka 1000 Arbeiter entlassen wer­erschien der größte Teil der Belegschaft gegen den Willen den. Von der Stadt Berlin ist erklärt worden, daß sie infolge des Betriebsrates auf dem Sof, in der Annahme, die der mißlichen finanziellen Lage der Stadt dazu gezwungen sei, Mittel zur Fortführung der Bauten herbeizuschaffen, sci unmög Berhandlungen fönnten verschleppt werden. Diese überflüssige lich. Aus diesem Anlaß haben wir vom Volkswohlfahrtsminister Demonstration zog fich bis 5 Uhr hin. Bei den Verhandlungen, dringend gefordert, daß uns umgehend Gelegenheit zu erhand die während dieser Zeit stattfanden, mußte die Direktion zugeben, Lungen gegeben wird, um der Stadt Berlin zu den erforderlichen daß die Notlage der Kurzarbeiter eine sehr große ist. Sie er- Mitteln zu verhelfen. Wir wiesen auf die Gefahren hin, die ent­Härte sich schließlich bereit, die Kurzarbeit nicht unter vier stehen können, wenn die Arbeitslosigkeit vermehrt wird. Werden Tage herabzusehen und den schon seit Monaten verkürzt nicht so schnell wie möglich entscheidende Schritte getan, um diese Irbeitenden eine Wirtschaftsbeihilfe zu gewähren. Bei Gefahren abzuwenden, dann lehnt die organisierte Arbeiterschaft en Metallformern müsse jedoch eine Sturzarbeit von 3 Tagen bei- jede Verantwortung für die Folgen ab. ehalten bleiben, doch sollte den Formern, die binnen 3 Togen freiber Arbeitslosen, die die Versammlung der Obleute und Die Forderungen zur Linderung der Notlage rillig ihre Entlassung nehmen, eine Entschädigung von Borfizenden der Betriebsräte, am 20. Dezember 1920 beschlossen 00 M. gewährt werden. Dieses, lächerliche Entschädigungsange bat, sind dem Magistrat ind der Reichsregierung unter ot war natürlich wieder nur geeignet, die begreifliche Erregung breitet worden. Der Magistrat hat sofort Stellung genommen und och mehr zu steigern. Freitag früh wurde der Arbeiterschaft, die mit der Reichsregierung Verhandlungen zur Bereitstellung der sieber auf dem Hof versammelt war, das Resultat der Verhand- Mittel angebahnt. Wir hatten die Reichsregierung ersucht, uns ungen mitgeteilt. Unbefriedigt von dem Resultat fehrte die Ar- Gelegenheit zu geben, durch ründliche Verhandlungen die For­eiterschaft an die Arbeit zurüd. derungen der Arbeitslosen zu vertreten. Bis heute ist uns diese Sonnabend morgen trat die gesamte Arbeiterschaft, auch die worden, daß die Forderungen dem preußischen Minister für Gelegenheit. noch nicht gegeben worden. Dafür ist uns mitgeteilt urzarbeiter, die an diesem Tage dem Betrieb fern- Boltewohlfahrt zur Erledigung überwiesen worden sind, da es sich Jeiben sollten, die Arbeit zur gewohnten Stunde an. Kura um einer Berliner Angelegenheit handelt. or Arbeitsschluß wurde dann, von der Direktion dem Betriebsrat Die Arbeitskraft des Boltes ist das kostbarste Gut, das nd durch Anschlag der Arbeiterschaft die fristlose Ent- der ganzen Boltsgesamtheit erhalten bleiben muß, wenn affung der gesamien Belegschaft mitgeteilt. Me nicht unabsehbarer Schaden entstehen soll. Wir fordern barum von rund wurde die Unmöglichkeit der ordnungsmäßigen Aufrecht den zuständigen Stellen, daß zu den Forderungen der Arbeitslosen thaltung des Betriebes angegeben. nicht nur schnellstens Stellung genommen, sondern sie auch erfüllt werden.

Sonntag und Montag fanden Betriebsversammlungen der tgesperrten Arbeiter statt, Montag wurde beschlossen, den De­to bilmachungskommissar anzurufen.

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Bersammlung der S.P.D. - Mitglieder des Bekleidungsarbeiter. verbandes. Dieser Tage fand im Englischen Hof" eine über Er­warten gut besuchte Versammlung der auf dem Boden der S.P.D. stehenden Mitglieder des Bekleidungsarbeiterverbandes statt. Es. waren meistens langjährig Organisierte, darunter viele Frauen, die hier zusammengekommen waren, um sich über die Tätigkeit und die nächsten Aufgaben des Verbandes ruhig und fachlich aus­zusprechen, was in den Berliner Filialversammlungen unter der Beitung des Rußlandfahrers und plöblich zum Kommunismus be tehrten Bevollmächtigten Schumacher seit zwei Jahren einfach 1111 möglich geworden ist.

richt von der letzten Beiratsfibung, die fich hauptsächlich mit den be Thierfelder vom Hauptvorstand gab zunächst einen Be­vorstehenden Rohnbewegungen und der kommunistischen Zellenbildung innerhalb der Gewerkschaften befaßt hatte. Der Redner besprach die einzelnen Beschlüsse des Beirats und widerlegte die vielen Verdrehungen, die Schumacher in der lehten, Filialversammlung den Mitgliedern aufgetischt hat. In der lebhaften, aber sachlichen Diskussion sprachen u. a. die Kollegen Schmidt, Schmoll, rüger. Alle sprachen voll Empörung über die zersetzende und Rasche wsti, iala, Stanislaus, Gründer und schädigende Tätigkeit tommunistischer Wirrföpfe und der wider­märtigen Zaltit Schumachers und feiner terroristischen Gruppe; fie forderten und versprachen selbst, alles daran zu sehen, um an Stelle der parteipolitischen Hezereien in den Versammlungen wieder eine geordnete, fachliche gewerfschaftliche Arbeit des Ber bandes herbetzuführen. In diesem Sinne wurde dann noch die demnächst stattfindende Wahl der Ortsverwaltung besprochen und Die Stommiffion mit den weiteren Maßnahmen betraut.

Die Maschinisten und Sült. Und nun, Kolleginnen und Kollegen des Bekleidungsarbeiter­verbandes, die Ihr auf unserem Boden steht und nicht mollt, bags Wir erhalten folgende Zuschrift: In den Berichten der Breffe unser Verband ein Tummelplab politisch verbekter Wirrköpfe und Für die Arbeiter gilt diese Bewegung als ein rein wirtschaft über die Demonstration der Berliner Eisenbahner wurde unter Moskauer Lakaien werden soll, fchließt Euch uns an! Mitteilungen her Kampf. Hätte die Direktion bei einigem Weitblick sich schon anderem ausgeführt, daß der Führer der Elektrizitätsarbeiter, find zu richten und Auskünfte erteilt Kollege A. Kroll, Gitschiner i den Verhandlungen vor Weihnachten zu dem am Donnerstag ült, der an der Spitze einer Deputation der Berliner Elektrizitäts- Straße 16. machten Zugeständnis bereit erklärt, wäre der Kampf in seiner arbeiter erschienen war, erklärte, falls die Eisenbahner in den eutigen Schärfe wahrscheinlich vermieden worden. Achtung, Bekleidungsarbeiter! Die auf dem Boden der E.V.D. Streit freten, die Elektrizitätsarbeiter fofort ihre Betriebe verlassen, stehenden Mitglieder unseres Verbandes werden dringend ersucht, und in den Sympathieftreit eintreten werden. Er fei beauftragt, zu der heute ftattfindenden Generalversammlung in den Germania­diesen Entschluß der Elektrizitätsarbeiter den Eisenbahnern mit- fälen, Chauffeeſtr. 110, zu erscheinen. Mitgliedstarte oder-buch ist zuteilen. borzuzeigen, ohne dieses kein Zutritt. Der Fraktionsvorstand. noffen. Seute 6 Uhr Außergewöhnliche Generalversammlung in Böders Fest­Verband der Brauerei und Mühlenarbeiter und verwandter Berufsge­sälen, Weberstraße 17. Tagesordnung: Beitragserhöhung.

Durch die Betriebsschließung der Loewe A.-G. wurde auch der etrieb des Typograph" wegen Strommangel geschlossen. Es itte nur der Weiterbeschäftigung einiger Seizer Surft, um diesen Betrieb voll aufrecht zu erhalten.

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Bu begrüßen ist der am Montag gefaßte Beschluß, den, De­obilmachungskommissar zur Beilegung des Konfliftes anzurufen. offentlich gelingt es, auf diesem Wege eine die Arbeiterschaft des bertes einigermaßen zufriedenstellende Einigung herbeizuführen. nzwischen versucht natürlich das Berliner Kommunistenblatt mit ben Kräften, den wirtschaftlichen Konflikt zu einem politischen atsch umzumünzen. Es fajelt von der Besetzung des Betriebes rch die Arbeiterschaft und ähnlichen phantastischen Plänen, die it geeignet wären, die Arbeiterschaft, die. um ihre wirtschaftliche

INVENTUR

Die Geschäftsstelle Groß- Berlin des Zentralverbandes der Maschinisten und Heizer erklärt, daß dies nicht zutrifft und daß auch die Geschäftsstelle Groß- Berlin nicht weiß, welche Ver­fammlung den früheren Kollegen Sült beauftragte, oben stehende Erklärung abzugeben. Er fann höchstens nur im Namen einer fleinen Gruppe der Elektrizitätsarbeiter, die der Kom­munistischen Partei angehören, diese Erklärung abgegeben haben. Die Mehrzahl der Elektrizitätsarbeiter haben ihn zu dieser Er­tärung unferes Wissens nicht ermächtigt.

Die Drtsverwaltung des Zentralverbandes der Maschinisten und Heizer, Gefchäftsstelle Groß- Berlin.

und andere

Deutscher Sutarbeiterverband. Am Donnerstag, abends 5 Uhr, im Ge­wertschaftshaus, Engelufer 15, Gaal 5, Versammlung aber Strohhutnäherinnen. Gophienfälen( großer Saay), Sophienstraße 17/18, Afa- Bersammlung der An­Angestellte des Berliner Zeitungsgewerbes. Mittwoch, 6 Uhr, in den gestellten der obigen Branche.

Attumulatorenfabrik Oberschöneweibe. Mittwoch, vormittags 11½ Uhr, findet die beschlossene Betriebsversammlung statt. Der Betriebsrat.

Berantwo. für ben rebaft. Teil: Dr. Werner Beiser, Charlottenburg ; für Anzeigen: Th. Glocke, Berlin . Verlag: Borwärts- Verlag G. m. b. S., Berlin . Drud: Ber wärts- Buchdruderet u. Berlagsanftalt Baul Singer u, Co., Berlin , Lindenstr. 3. Hierzu 1 Bellage.

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