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Genossen, Genoffinnen, kommt alle zu den Maifeiern der SPD .

Friesland freigelassen. Nach Meldung der Roten Fahne" ist der Kommunistenführer Friesland( Reuter) aus der Haft entlassen worden. Wir erwarten, daß auch das Verfahren wegen seiner Tätigkeit als russischer Regie rungsfommiffar in Rußland eingestellt wird, da es rechtlich unzu­Täffig ist. Einberufung des preußischen Staatsrates. Nach einer Meldung der Frankfurter Zeitung " hat das preußische Staatsministerium den Staatsrat auf den 6. mai zu feiner tonstituierenden Sigung im ehemaligen preußischen Herrenhause einberufen.

pellation einbringen, um die Reichsbehörden auf die dem Fremden-| hin sichtbaren Brandes Herr zu werden. Der Dachstuhl fonnte nicht verkehr drohenden Gefahren aufmerksam zu machen. Er selbst habe mehr gerettet werden. Der Schaden ist ganz erheblich und trifft sich bemüht, die Schließung des Savoy- Hotels zu verhindern, mußte sowohl den Hauseigentümer wie die Mieter sehr empfindlich. Die jedoch feststellen, daß das Landesarbeitsamt nicht in der Lage war, Entstehung des Brandes war nicht aufzuklären. die Stillegung zu verhindern. Seinem Empfinden nach erfreuten Das erste städtische Volkskonzert des Blutbner Drchefters Auch Genosse Stadtverordneter Schuldt versprach bei der Stadt- Abend, ber zufriedenstellend verlief. Bielleicht hätte das Tempo bei dem sich die Inhaber dieses Hotels des Schuhes höherer Personen. brachte unter der Leitung von Selmar Mehrowit einen Bagner verwaltung darauf hinzuwirken, daß man weitere Stillegungen ver- Einzug der Gäste" etwas mäßiger sein dürfen. Konzertmeister Nikolaus 2ambinon entzüdte durch vorzüglichen Solovortrag. Die nächste Ver hindern werde. Zu stürmischen Auftritten und wüsten Schimpfereien tam es anstaltung findet am Montag, den 2. Mai, in den Germania. falen, Chauffeftr. 110-111, abends 8 Uhr, ftatt. Es werden dann, als außer der von der Versammlungsleitung festgelegten Re- Werte von Mozart , Glud, Fändel, Weber, Mendelssohn, Bach und Liszt solution noch von einer tommunistischen Gruppe eine Ent- zum Vortrag gelangen. Als Solift wird Herr Gottfried Zelander mitwirten. Erklärung. Im Sommer vorigen Jahres zitierten wir im schließung eingebracht wurde, die außer dem gesamten Programm Der Bund zur Beihilfe der körperlich Behinderten, nach einem ,, Borwärts" Polemiten des Schriftstellerpaares Lauffenberg. der BKPD. das Gelöbnis enthielt, die Gastwirtsangestellten würden feiner Begründer auch Otto Berl- Bund genannt, nimmt sich besonders Wolffheim und des ehemaligen Vorsitzenden der KPD . Paul fich mit aller Kraft für den Umfturz der jczigen Gesellschaftsordnung der jugendlichen Körpergebrechlichen an. Diese finden dort sachgerechte Be­Levi gegeneinander, in denen sie sich auf Gegenseitigkeit als einsetzen. Der Versammlungsleiter suchte einen Vermittlungsoor ratung in Ausbildungs- und Berufsfragen, ihrer törperlichen Behinderung angemessene Arbeitsvermittlung, im tameradschaftlichen Verkehr mit Gleich Lodspikel und Berräter bezeichneten. Die beiden Ham- schlag zu machen, die beiden Entschließungen zu vereinigen. Schließartigen und Gleichfireber den Aufmunterung und fördernde Führurg ſowie lich vergaß man vollständig den Zweck der Protestversammlung und in den allmonatlich stattfindenden Zusammenfünften anregende, belehrende burger ließen sich das nicht gefallen und verklagten den or­wärts" in der Person unseres damaligen Berantwortlichen Artur die politischen Auseinandersehungen im Saal nahmen bald eine der- und frohsinnige Unterhaltung. artige Schärfe an, daß der Versammlungsleiter kurzerhand die Ver­Zidler. Da es nicht Zicklers Sache ist, Paul Levis Interessen sammlung schloß, ohne daß man zu dem zweiten Punkt der Tages- Arbeiter- Samaritern zur Kenntnis, daß für Sonntag, den 1. Mai, an­Arbeiter- Samariter- Bund, Kolonne Groß- Berlin E. B. Den zu vertreten, schloß er mit den beiden Privatklägern vor dem Schöf- ordnung Proteft gegen die Polizeiftunde um 11 Uhr" Stellung ge- läßlich der Demonftrationen allgemeiner Dienst ange. fengericht Berlin- Mitte einen Bergleich, der die Aufnahme fol­ordnet worden ist Es ist Pflicht eines jeden Samariters, der gender Erklärung im Vorwärts" zum Ziele hat: Parole Folge zu leisten.

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nommen hätte.

Der Beklagte erklärt, daß er die beiden Privatfläger nicht für In der nächsten Zeit soll ein Teil des am Bahnhof Friedrich­Spizel und Verräter halte und die in dieser Richtung in den den straße gelegenen Elite Hotels als Hôtel garní wiedereröffnet Gegenstand der Beleidigung bildenden Artikeln des Borwärts" werden. Das Hotei wurde Ende März stillgelegt, um als Bureaus möglicherweise enthaltenen Vorwürfe mit dem Ausdruck des Berwendung zu finden. Auf Weisung des Wohnungsamtes wurde Bedauerns zurücknehme. Er erklärt weiter, daß ihm feine Tat- jedoch zur hebung der Schwierigkeiten bei der Unterbringung Aus­fachen bekannt seien, welche für die Behauptung, die Privatkläger wärtiger bestimmt, daß ein Teil des Hauses weiterhin als Hotel hätten mit Lettom- Borbed in Verbindung gestanden oder Berwendung zu finden habe. Die Eröffnung wird in einigen Wochen politische Beziehungen unterhaiten, sprächen. Er erklärt, daß er erfolgen. Someit möglich hat das frühere Hotelpersonal wieder Ber Diese von spartatistischer Geite aufgestellten Bewendung gefunden. hauptungen fich niemals zu eigen gemacht hat.

Artur 3idler."

Groß- Berlin

Vom Küchengarten.

Wie bebaue ich praktisch mein Baubenland?" Diesen Titel führt eine fleine, gut vorbereitete Ausstellung bei Tieg am Alexander plag, vom Berliner Hausfrauenverein veranstaltet. Die Ausstellung ist deshalb sehr zeitig im Jahr, damit das Publikum die gesammelten Erfahrungen noch rechtzeitig in diesem Frühjahr verwenden kann. Lernbegierige sollen durch Vorträge auf diesem Gebiet weitergebildet werden.

Die Ausstellung zeigt einige besonders hübsche Neuheiten, z. B. blühende Apfelbäumchen in Kübeln, die schon Früchte getragen haben, man sieht allerlei Spalierobst, das sehr praktisch an der Hauswand gezogen ist, Aprikosenstämme, die über Beete geführt wurden, um Staum zu sparen. In Kästen sind die üblichen Ballonblumen gee pflanzt, die für die einzelnen Jahreszeiten passen, vom Frühlings­eefmütterchen geht es zu den sommerlichen Betunien und Geranien zu den Erikatöpfen des Herbstes und den Tännchen im Winter. Tomaten sind eingepflanzt und Schlingpflanzen und im freien Land find Erbsen und Bohnen sichtbar in den Boden gelegt. Daneben sehen Bohnenstangen aufgerichtet; für Küchenbretter sind Käften mit Sellerie, Schnittlauch und Petersilie eingerichtet.

Am 1. Mai

demonstrieren wir für das gleiche Recht aller Menschen und aller Bölker, für den wirklichen Weltfrieden, für die weltumspannenden Ziele des internationalen Sozialismus. Kein Mann, teine Frau fehlet

Notruf nach Polizei.

Vorträge, Vereine und Versammlungen. Berband Deutscher Händler, Ortsverwaltung Berlin . Kollegen, schließt euch am 1. Mai den Versammlungen eurer Bartei an. Begeht würdevoll und geschlossen den Arbeiterweltfeiertag

Theater der Woche.

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Vom 1. Mai bis 8. Wiai. Bollsbühne: 1., 5. u. 8. Stapitän Braßbounds Belehrung. 2. Das Kät. chen von Heilbronn . 3. Nach Damastus. 2. u. 3. Teil. 4. Antigone. 6. Wallensteins Lod. 7. Das Poftamt. Die Romödie der Grrungen. Opern haus: 1. Mignon. 2. Boheme. 3. Galome. 4. Ginfonie- Konzert. 5. Ariadne auf Ragos. 6. Ayba. 7. Violetta. 8. Walküre. Schauspielhaus: 1. Tor­ quato Tasso . 2. Der Sturm. 3. Die Sterne. 4. Maria Magdalena . 5. Der Kronpring. 6. Fiesco . 7. Peer Gynt. 8. Fiesco . Großes Schauspielhaus:

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Theater: Jonta.

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1. Danton . 2. bis 5., 7. u. 8. Ein Sommernachtstraum. 6. Der Kaufmann von Benedig. Deutsches Theater : 1. Woyzed. 2. Cäsar und Kleopatra . 3. bis 8. Bottasch und Perlmutter. Rammerspiele: 1. Die Büchse der Pan­Lessing- Theater: 1. Ein idealer Gatte. 2. Ge­dora. 2. bis 8. Mesalliance. ( penster. Theater in der Königgräger Straße: Rugby. Deutsches Opern­haus: 1. Mignon. 2. Der Widerspenstigen Zähmung. 3. Undine. 4. Die 5. Oberon. Fledermaus. 6. La Traviata . 7. Tannhäuser . 8. Die Huge­notten. Schiller- Theater: 1., 3., 5. u. 7. 100 000 Zaler. 2., 4. u. 6. Jeftchen Gebert. 8. Alt- Heidelberg. Neues Bolls- Theater: 1., 2., 5. u. 7. Rose Bernd. 3. Nora. 4. Jugend.& Jugendfreunde. Saglig. Die Tribüne: Der Teufel. Deutsches Künstler- Theater: Die selige Erzellenz. Komödienhaus: Die Sache mit Lola. Berliner Theater: Das Milliarden- Souper. Aleines Schauspielhaus: Reigen. Trianon- Theater: Rosen. Residenz- Theater: Das Privileg. Zentral Theater in der Rommandantenstraße: Der verjüngte Ado­Zum Schuß gegen Einbrecher wird für Berlin eine lar. Friedrich- Wilhelmstädtisches Theater: Shre Hoheit die Tänzerin. Einrichtung geplant, die ermöglichen soll, aus Wohnungen Stomische Oper: Alt- Heidelberg. Lustspielhaus: Die spanische Fliege. und Geschäftsräumen bei Gefahr jederzeit in metropol- Theater: Die blaue Mazur. Reues Operetten- Theater: Der lachende Thalia- Theater: Mascottchen. Theater am Rollendorfplatz: wenigen Gefunden die Polizei zu benachrichti hemann Der Better aus Dingsda. Theater des Westens : Morgen wieder Luftit! gen. Eine Aktiengesellschaft Notruf", die unter Zustimmung des Kleines Shea er: Nur ein Traun Bauer Theater: Der Fraum vom lict. Rose Theater: Rur nicht drängeln. Ministeriums des Innern bereits einen Vertrag mit dem Polizei- Balhalla- Theater: Die Scheidungsreife. Rafino- Theater: Bolirich und Gohn. Enisen Theater: Mutterlegen. präsidium geschlossen hat, will die Anlage schaffen und für Zuver- Bollsbühne Norben: 2, 8. u. 5. Der Weibsteufel. Reihe 6, 7 u. 8. Folies Am Badestrand. Admirals. lässigkeit des Betriebes forgen, die Hilfeleistung aber bleibt natür- Caprice: Der teusche Joseph. Sein Modell. fich Aufgabe der Polizei. Die Teilnehmer werden gegen Miete an palaft: 3., 5., 7. Abrakadabra. 2., 4., 6 Die roten Schuhe. Rachmittagsvorstellungen. Boltsbühne: 1. Das Postamt. besonderes elettrisches Leitungsnes ange Die Komödie der Irrungen. 5. u. 8. Wallensteins Tod. ein Schauspielhaus: Großes Schloffen, das mehrere Häuferblocks zu Bezirken zusammenfaßt und über die Bezirksmeldestellen selbsttätig den Notruf an die für den Stadtteil auf einer Polizeiwache eingerichtete Hauptmeldeftelle weitergibt. Der Notruf wird nicht durch Telephon, son­dern durch einfachen Bug an einem Griff bewirkt, Der Bette- Verein hat einen Miniaturgarten eingesandt, der von worauf an der Hauptmeldestelle eine diesem Teilnehmer zugewiesene Rindern hergestellt worden ist, es ist der Kindergarten, in dem die Zahl fich im Morfeapparat aufzeichnet, aus der Straße, Haus­Steinen pflanzen und jäten, gießen und ernten, von einer Lehrerin nummer und Wohnung mit Hilfe eines Verzeichnisses rasch zu er­betreut, sehr sauber ausgeführt. Das Rote Kreuz" schickte einen mitteln ist. Von der Hauptmeldeftelle wird dem Teilnehmer fofort ganz kleinen Mustergarten seiner Anstalt, ein Laubenbesitzer stellte ein Bestätigungsfignal gegeben, bis zu dessen Eingang bei ihm einen ganz einfachen Wursträucherapparat aus, den er selbst aus einer höchstens 20 Sekunden, gerechnet von dem Notruf ab, ver- qualen. gehen follen. Unverzüglich wird dann die Polizei, ausgerüstet mit Blechbüchse und einer Holzleiste hergestellt hat, und der Berliner einen Plan des Hauses und der Wohnung, auf Fahrrädern oder Hausfrauenverein zeigt einen praktischen Apparat, mit deffen Hilfe Autos sich in Bewegung setzen, um Hilfe zu bringen. Auch elet­man aus Teig, der in den Apparat gefüllt wird, Teegebäd in trisch- automatische Sicherungen an Türen, Fenstern usw. fönnen mit Genform herstellen kann. An den Wänden des Ausstellungs- dem Leitungsnes verbunden werden, so daß selbst in Ab. raumes find Bildertafeln angebracht, die über die brauchbarsten wesenheit des Wohnungsinhabers ein Notruf die Fruchtsorten für Garten- und Laubenland unterrichten; die Be- Polizei alarmiert. Angeblich wird höchste Betriebssicherheit ge­pflanzung des Ausstellungsraumes hatte die Firma Späth- Baum- währleiſtet sein und jede mutwillige oder zufällige Störung in der Losenunterstützung auch über den 30. April hinaus meiterbezahlt chufenweg übernommen. Die Ausstellung dauert bis zum 3. Mai eitung fit felbfttätig ber Sauptmerbestelle mitteilen. er werden sollen. Dem Telunion- Sachfendienst" wird dazu von u-

und ist täglich von 10-6 Uhr zu besichtigen.

Der Verkehr am 1. Mai.

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heute im Bolizeipräsidium gebotenen Borführung, zu der ein großer Kreis von Fachleuten mit Ausnahme der Herren Einbrecher geladen mar, gelang jeder Notruf nach Wunsch. Eine Einrich­tung dieser Art besteht schon in Hamburg.

Schauspielhaus: 1 Danton.

Rammerspiele: 1. Der Weibs

8.% Uhr: Wohltätigteits- Matinée; 2% Uhr: Die Gespenster. Deutsches Theater: 1. Tage unseres Lebens. ( Russisches Gastspiel.) 8. Stabale und Liebe. teufel. Theater in der Königgräger Straße: 1. Galome. 8. Rausch. Deutsches Overnhaus: 1. u. 8. Hoffmanns Erzählungen. 5. Die Fledermaus. 6. Alessandro Siradella. Neues Bolis.Theater: 1., 5. u. 8. Jugendfreunde. Trianon- Theater: 1. n. 8. Rosen.

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Schiller- Theater: 1. u. 8. Der Meineidbauer. Romöbienhaus: 1. u. 8. Die Gache mit 2ola. Berliner Theater: 1. u. 8. Der legte Walzer. Resibenz- Theater: 1. u. 8. Lady Winder meres Fächer. Romische Oper: 1. Der Barbier von Sevilla. Theater am - Aleines Theater bes Westens: 5. u. 8. Der Naub der Sabinerinnen. dour. Rafino- Theater: 1. u. 8. Höllen Buisen- Theater: 8. Rumpelstilzchen.

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Rollende: jplan: L, 5. u. 8. Benn Liche erwacht. 4., 6. u. 7. Der Trouba. heater: 1. 1. 8. Casanovas Gohn.

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Gewerkschaftsbewegung

nur bis 30. Juni?

Wir berichteten am Donnerstag, daß die Winterfäße der Arbeits­

ständiger Stelle" mitgeteilt, daß die Wintersäge nur bis um 30. Juni dieses Jahres gezahlt werden. Wir fonnten eine Bestätigung dieser Meldung nicht erhalten, bemerken aber schon jetzt, daß uns dieser Beschluß sehr befremdet. Alles deutet darauf hin, daß die Arbeitslosigkeit in den kommenden Bir veröffentlichten gestern den Aufruf der Ortsverwaltung Ein Falschmünzer and Damaskus. Wochen sehr start zunehmen wird. Angesichts der trostlosen Berlin des Deutschen Eisenbahner- Berbandes, der seine Mitglieder aufforderte, die Arbeit im Stadt, Ring- und Vorortverkehr am Ein internationaler Fälscher und Schwindler wurde gestern non Aussichten, die sich für die nächste Zukunft unseres Wirtschaftslebens Sonntag einzustellen und nur Fern- und Lebensmittelzüge ver- der Berliner Kriminalpolizei zum zweiten Male festgenommen. Ein eröffnen, erscheint uns diese Maßnahme mindestens sehr voreilig. Drohender Streit der Handelsangestellten. tehren zu lassen. Trotz dieses Beschlusses ist damit zu rechnen, daß 37 Jahre alter Kaufmann Gabriel Rabbat aus Damaskus sich der Verkehr auf der Eisenbahn in normaler Weise ab. erfuhr vor einiger Zeit, daß ein Landsmann bei einer Berliner In einer Versammlung von Funktionären der dem Zentral. Großbant ein Guthaben von 80 000 m. inne hatte. Das Geld war wideln wird. Die Eisenbahn- Direktion Berlin hat dazu alle Bor- ihm aus Beirut hierher überwiesen worden. Diese Summe reizte verband angehörenden Handelsangestellten am Freitag erstattete fehrungen getroffen und wird darin von dem größten Teil der Rabbat, und er brachte es fertig, sich vollgültige Papiere auf Bublib Bericht über die bisherigen Verhandlungen vor dem Beamten und der Reichsgewertschaft deutscher Eisenbahnbeamten den Namen des Eigentümers zu verfchaffen. Mit Hilfe Schlichtungsausschuß und mit den Bertretern der Arbeitgeber. Er und Arbeiter unterstützt. Von Seiten des Eisenbahnpräsidenten dieser Popiere erhob er zunächst 30 000 m. Bevor Rabbat dazu faßte seine Ausführungen dahin zusammen, daß es troß aller Be wurde bei den Beratungen allerdings betont, daß der Verkehr tam, meiteres Geld abzuheben, murde bei der Abrechnung auf der mühungen der Angestelltennertreter nicht gelungen sei, eine Eini­fofort eingestellt wird, wenn durch Fehlen der nötigsten Hilfskräfte Bant der Betrug entdeckt. Die Infpeftion C6 der Kriminalpolizei gung in der Lohnfrage zu erreichen. Man habe es gewagt, eine er sonstige nicht vorher zu übersehende Schwierigkeiten die Durch ermittelte den Schwindler und nahm ihn fest. Bor furzem lief nun Erhöhung von 2% bis 3 Proz. anzubieten, Angestellte unter führung unmöglich wird." Die Reichsgewertschaft deutscher Eisen bier von der Staatsanwaltschaft in uremburg ein telegraphischer 20 Jahren follen teine Zulage erhalten. Es sei aber un= bahnbeamten glaubt, durch die Aktion erft vielen Arbeitern die aftbefehl gegen Rabbat ein, weil er bort gefälschte möglich, auf ein so winziges Angebot einzugehen. Wir haben holländische Guldennoten in den Berfehr gebracht hatte. eine Gehaltserhöhung von etwa 20 bis 25 Proz. gefordert. Man Möglichkeit zur Teilnahme an der Maifeier zu geben und erwartet, Jetzt ergab sich, daß der von Luremburg aus Gesuchte, den man glaubt nicht, daß wir den Kampf aufnehmen wollen, es wird sich daß die Arbeiterschaft ihre gute Absicht nicht durchkreuzt. hier bereits hinter Schloß und Riegel wähnte, unterdessen die Frei- aber dieser Glaube als ein irriger erweisen. Wir erwarten heit wieder erlangt hatte und nach den neuen Ermittlungen in nichts mehr von weiteren Verhandlungen, sondern nur noch von Es muß nun am Sonn­Berlin mieder ein flottes Leben führte. Gestern gelang es Beamten unserer wirtschaftlichen Kraft

Hotelschwund".

Protestversammlung gegen die Hotelschliehungen. Die zahlreichen Hotelverfäufe, die in den letzten Monaten in Berlin und im Reich erfolgt find, hatten den Zentralverband der Hotel, Restaurant- und Café- Angestellten veranlaßt, gestern eine Protestversammlung nach dem Lehrervereinshaus einzuberufen, um dagegen zu protestieren, daß, wie im Falle des Savoy- Hotels, Gast­ftätten von internationalem Ruf ihre Pforten schließen.

der Streife BI, feine Spur zu finden. Sie führte nach einem Boft- abend( heute) die Abstimmung in den Betrieben erfolgen und am amt am Kurfürstendamm, von dem Rabbat seine Briefschaften abzu Montag um 7% Uhr abends Joll eventuell im Lustgarten die holen pflegte. Die Beamten erwarteten ihn dort und nahmen ihn, Proflamierung des Streits im Einzelhandel erfolgen, als er am Arm einer Dame erschien, von deren Seite meg fest und der sich auf etwa 30 000 Angestellte erftreden wird. brachten ihn nach dem Bolizeipräsidium. Der Berhaftete wird nach forderte zum einmütigen treuen Zusammenhalten auf, dann werde der Erfolg nicht ausbleiben.( Sturmischer Beifall.) Luremberg gebracht werden.

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hätten.

Redner

In der folgenden Aussprache trate. alle Redner für die Auf­Die Zwangsbewirtschaffung für Petroleum wird ab 1. Mai nahme des Kampfes und dafür ein, alle Borbereitungen für d. 3. aufgehoben. Lediglich über die aus dem Auslande einzu den Streit zu treffen. Auch für die Aufklärung des Publikums müsse Der Hauptredner, Aufhäuser von der Afa, betrachtete die führenden Gesamtmengen behält sich das Reich gegenüber den Ein in ausreichender Weife Sorge getragen werden, zumal man durch jüngst erfolgten Schließungen groker Hotelbetriebe aus dem Ge- fuhraesellschaften noch die Kontrolle vor. Im üb; igen aber wird Desavouierungen und Diskreditierungen gewiß versuchen werde, fich wintel der internationalen Wirtschaftslage und fritifierte die der Handel mit Petroleum am 1. Mai d. I. vollständig frei. Höchst irreleitend auf das Bublifum einzuwirken. Jatobomiz machte Haltung der Hotelbefizer und der Behörden in außerordentlich preise für Betroleum werden von der Regierung nicht mehr feft. bekannt, daß die Kollegen und Kolleginnen, benen die Forderungen Die Betroleum- Importgesellschaften haben den Großbewilligt fcharfer Weife. Die Unternehmer verkauften ihre Häuser nur des gesetzt. Die Betroleum- Importgesellschaften haben den halb, weil sie aus ihnen nicht mehr so ungeheuerliche Profite heraus- handelspreis für Petroleum neuerdings um mehr als 1 bewilligt würden, die Zulage an die Streitleitung abzuführen ziehen tönnten, als bis vor furzer Zeit. In Berlin herrsche geradezu pro Liter ermäßigt. ein Hotelschwund und dem Fremdenverkehr seien mehr als Großfeuer in Steglih beschäftigte gestern abermals die Steg­1000 Betten entzogen worden. Es gehe nicht an, daß man mit dem liger und anderen benachbarten Wehren vier Stunden lang in der Berkehrsbedürfnis der Reichshauptstadt so Schindluder, treibe, wie es Lauenburger Straße 4, nachdem erst am Tage vorher der Dachstuh! jezt der Fall sei. Noch schärfere Töne fand Burde vom Zentral- eines Hauses in derselben Straße total niedergebrannt war. Gestern verband der Hotel-, Restaurants und Café- Angestellten. Stand der mächtige Dochstuhl des Edhauses 2auenburger Als Vertreter des Landesarbeitsamts Berlin versprach Genoffe Straße 4 und 4a und Poschinger Straße an mehreren Stel Korsten, beim Reichsarbeitsminister dahin vorstellig zu werden, len in Flammen Diese hatten fo reiche Nahrung gefunden, daß daß weitere Hotelschließungen verhindert werden. Sollte das teinen die Wehren von Stealih und Schöneberg usw. stundenlang mit acht Erfolg baben, io werde die SPD- Fraktion im Reichstag eine Inter- Schlauchleitungen fräftig löschen mußten, um des gewaltigen, weit

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Streifschluß in Breslan.

Breslau, 30. April .( Eig. Drahtbericht des Borm.".) Der Angestelltenstreit in der Breslauer Metallindustrie wurde gestern abend durch Annahme eines Vermittlungsvor fchlags feitens der Angestellten beigelegt.

Die Gast- und Kaffeehausangestellten Salzburgs find wegen Lohnforderungen in den Streit getreten. Die Gast wirte und Kaffeehausbefizer haben ihre Betriebe geschlossen.