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Nr.30738.Jahrgang Ausgabe A nr. 156

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Der Borwärts" mit der Sonntags bellage Volt und Zeit", der Unter haltungsbeilage Heimwelt" und der Beilage Siedlung und Kleingarten" erscheint wochentäglich zweimal, Sonn tags und Montags einmal

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Vorwärts

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Zentralorgan der fozialdemokratischen Partei Deutschlands

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Sonnabend, den 2. Juli 1921

Waffendiebstahl ohne Ende.

Eine vollständige schwere Batterie gestohlen. stellung. Damit entfallen ungezählte unliebfame Betrachtungen im I spricht übrigens auch feineswegs meiner obigen Gefundheitsfest In der Nacht vom 6. jum 7. Juni sind, wie unser Liegniher deutschen Blätterwalde. Aber werden nun die Verfasser an die Parteiblatt mitteilt, auf dem Truppenübungsplatz füfirin 18 Ge- stolze Männerbrust schlagen und sprechen: Ich habe geirrt? Wird es schüße, die zur Bernichtung bestimmt waren, gestohlen wor- der Reichsjustizminister tun? den. Es handelt sich um vier schwere Feidhaubihen( 10 Zentimeter) und 14 Feldtanonen mit Proßen, alle vollständig gebrauchsfähig.

werden?

Diese Meldung stammt aus zuverläffigster Quelle. Sie stand nämlich unauffällig im amtlichen Mitteilungsblatt der Eisenbahnbehörde. Der Abtransport dieses Geschütparts, zu dem eine große Anzahl Mannschaften und Pferde gebraucht worden fein müssen, ist angeblich von niemand bemerkt worden! Alle Dienststellen versichern ihre Unschuld. Wird Herr Geßler gegen die Stellen einschreiten, die feft schlafen, während 18 Gefchüße gestohlen Es handelt sich nicht um den einzigen Fall dieser Art. In der Nacht zum 30. Juni erschienen etwa 30 Personen mit zwei Lastautos vor dem Ehrenfriedhof in Liegnitz und begannen die dort aufgestellten vier Geschütze aus dem Friedhof fortzufchaffen. Der Friedhofswächter wurde jedoch durch die Geräusche aufmertfam und clarmierte eine Polizeiftreife, der es gelang, drei der Täter festzunehmen. Einer derselben ist der

Hauptmann v. Nitisch, Führer der Orgesch in Landkreise Schlesien .

Drei Geschütze wurden den Tätern sofort abgenommen, das vierte war aber schon abgefahren und wurde später in einer Schonung verstedt von Liegniter Parteigenossen aufgefunden.

Die bürgerliche Presse schweigt den gesamten Vorfall tot.

Jagow verhöhnt Schiffer. Traugott v. Jagow meldet sich wieder. Durch die rechtsstehende Presse verbreitet er folgende Erklärung: Auf die Mitteilung des Reichsjustizministers in der Reichstagssigung vom 28. Juni:

Zum Fall Jagow fönre noch kein Verfahren stattfinden, weil

Jagom ertrantt fei," stellte ich als Tatbestand fest:

Irren ist menschlich; aber was von der Sella curulis, dem Amis feffel her spricht, sollte nicht irren!

Auf die Behauptung, mein Aufenthalt sei nicht bekannt, ftelie ich fest, daß ich am 3. Mai d. 3. bei der Bernehmung durch den Untersuchungsrichter in Leipzig zu Protokoll gegeben habe: Ich wohne in Potsdam , Bergerstr. 7."

www

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Pardon wird nicht gegeben!

Vor dem Reichsgericht in Leipzig steht ein deutscher General unter der Antlage, den Befehl gegeben zu haben: werden nicht gemacht!" mit Mienen der Angst und Bardon wird nicht gegeben, Gefangene des Abscheus weist der angeklagte. General die Zumutung, einen solchen Befehl erteilt zu haben, zurüd. Und wie er leugnen alle Offizierszeugen, bis auf den einen Major Crusius, die Möglichkeit eines solchen Befehls. Mit ihnen einig ist die ganze nationalistische Presse in der Beteuerung, daß der General Stenger zweifellos nur ein Opfer feindlicher Berleumdungssucht sei.

Wäre er es, brächte die Berhandlung den Beweis, daß weder ein solcher Befehl erteilt, noch in seinem Sinne gehan­So wenig ich gewillt war, mich der m. E. durch nichts gerecht- delt worden ist, so würde uns allen eine Zentnerlast vom fertigten Untersuchungshaft zu stellen, ebensowenig bin ich Herzen fallen. Denn darin find wir ja alle einig nicht - allerdings lediglich aus praktischen und politischen Gründen gewahr?, einen solchen Befehl im Striege für schändlich willt, mich etwa dem Verfahren zu entziehen. Flucht kommt für und verbrecherisch zu halten. Wir fühlen alle, es mich nicht in Betracht. Obwohl die Berrüdtheit der Zeit mich freund geht hier um die Ehre des deutschen Boltes. Wir müssen lichst mit lebenslänglichem Zuchthaus bedroht, ist vielmehr mein Ziel: uns reinigen entweder von der Anklage, wenn fie falsch, ungefäumter Fortgang des Berfahrens. oder von der Schuld, wenn sie erwiesen ist. Wir wollen nichts zu tun haben mit Leuten, die es fertig bringen, die Abschlach tung wehrloser Kriegsgefangenen anzubefehlen, die durch das internationale Kriegsrecht geschützt sind.

An die Adresse des Abg. Dr. Rosenfeld sei schließlich gefagt: die 13monatige Berhängung eines Haftbefehls gegen mich, obwohl ob ob­jektiv nie Flucht oder Kollusion in Betracht tam, habe ich wie Klassen justiz empfunden; ich bin aber weit entfernt, folche zu behaupten. Jagow."

"

Was der General Stenger, befohlen oder nicht befohlen hat, ist Gegenstand der Beweisaufnahme in Leipzig . Aber ein Befehl, den einst ein anderer erteilt hat, steht in der Geschichte fest. Nur von ihm soll hier weiter die Rede sein.

Am 27. Juli 1900 schiffte sich in Bremerhaven eine Ab­teilung deutscher Soldaten nach China ein. Sie sollte teil­nehmen an der Niederwerfung des Boreraufstandes, in dessen. Berlauf der deutsche Gesandte in China , Freiherr v. Ketteler, ermordet worden war. An diese Truppe hielt Wilhelm II. eine Ansprache, in der er jagte:

Der Hohn dieser Erklärung trifft in erster Linie den Reichsjustizminister Schifer, und man muß sagen, daß Herr Schiffer nicht unsuldig an dem ist, was ihm jetzt widerfährt. Wird Herr Schiffer uns jetzt mitteilen, welches die Stelle ist, die Herr v. Jagow für unauffindbar erklärt hat und in welcher Weise er fie für ihr Täuschungsmanöver zur Rechenschaft ziehen wird? Die rechtsstehende Bresse hohn­lacht obendrein, daß die Adreffe des Herrn v. Jagom im Ber zeichnis der Fernsprechteilnehmer steht! Auch der Rommt ihr an den Feind, so wird derselbe geschlagen. Pardon " Borwärts" fonnte die Adresse Jagows in fürzester Zeit wird nicht gegeben, Gefangene werden nicht gemacht! er euch auf anderem Wege ermitteln, nur daß infolge eines Ueber in die Hände fällt, sei euch verfallen! Mie vor tausend mittlungsfehlers aus der Bergerstr." eine Beyerstr." wurde. Jahren die Hunnen unter ihrem Rönig Ehel sich einen Namen ge­Jedenfalls zeigt all das, daß die Stelle, die dem Justizminister macht, ber sie noch jest in Ueberlieferung und Märchen gewaltig mitteilte, daß Herr v. Jagom unauffindbar fei, mit einer erscheinen läßt, so möge der Name Deutscher in China auf taufend geradezu frivolen Leichtfertigteit gehandelt hat. Jahre in einer Weife betätigt werden, daß niemals wieder ein Wir haben nicht den mindesten Grund, ein Wort von dem, was wir über den Fall Jagom geschrieben haben, zurüd Chinese es wagt, einen Deutschen auch nur scheel anzusehen. nehmen. Im Gegenteil, wir unterstreichen unsere bisherigen Ausführungen und ergänzen fie um die neue Frage: Wie dische Antläger auf sie aufmerksam machen. Sie tennen fie tommt es, wenn Herr v. Jagow seit 13 Monaten ununter nur zu gut. Als der Weltkrieg ausbrach, da hießen die Deut­Bisher handelte es sich also um das Berfahren; feht um den brochen zur Verfügung der Justizbehörde steht, daß bis heute fchen in einem großen Teil der feindlichen Breffe einfach Haftbefehl. Ueber diesen heißt es in dem maßgebenden Bedie Sache noch nicht einmal vom Oberreichsan- die Hunnen". In Artikeln, die von der Obersten Heeres= waltandas Reichsgericht abgegeben worden, ge- leitung inszeniert waren, wurde gegen diese schimpfliche schlusse des Reichsgerichts vom 26. März 1921 wörtlich: Durch Sicherheitsleistung im angegebenen Betrage ist schweige denn das Verfahren eröffnet worden ist. Herabwürdigung der deutschen Armee entrüstet protestiert. Fluchtgefahr als ausgeschloffen anzusehen, und es war, Wer ist für diese Justiz verschleppung verantwortlich? Hinweise der sozialdemokratischen Bresse auf die Tatsache, dak da Berdunkelungsgefahr nicht besteht, der§ 117 StrẞD. anzu Zu der Beschwerde Jagows über den Haftbefehl aber ein die deutschen Soldaten diesen Schimpfnamen ihrem eigenen wenden." Wort: Als ehemaliger Polizeipräsident von Berlin sollte Herr obersten Kriegsherrn" verdankten, wurden von der Zenfur Also: tein Wort über Gesundheit. v. Jagow wissen daß ein Haftbefehl feiner besonderen Be- unterdrüdt. gründung bedarf, wenn es sich um die Verfolgung eines mit 3uchthaus bedrohten Verbrechens handelt. Seine Unkenntnis dieser Bestimmung beweist die hohe sachliche Tüchtigkeit" altpreußischer Beamter.

" Ich war seit März 1920 nicht einen Tag frant."

Darauf hat in der Reichstagsfihung vom 28. Juni der Reichs. Der Haftbefehl fei mit Rücksicht auf den Gesund. heitszustand nicht vollstreckt worden."

fuftizminifter nach Zeitungsberichten erwidert:

Daß in einem abfclut einwandfreien Zeugnis meines Hausarztes die Gefahr schwerer gesundheitlicher Schädigung durch Unter­Juchungshaft eingehend begründet wurde, hatte mithin mit der Nicht­vollstreckung des Haftbefehls nicht das mindeste zu tun; es wider

Helft Oberschlesien !

Folgender Aufruf geht uns zu:

Deutsche Arbeiter, Angestellte und Beamte!

Die Not unserer oberschlesischen Schwestern und Brüder ist so groß geworden, daß die vom Reich und den Einzelstaaten zur Ber­fügung gestellten oder zu stellenden Mittel zur Linderung der augenblicklichen Notlage der Oberschlesier nicht ausreichen können. Auf die dringenden Hilferufe der oberschlesischen Gewerkschaften hin hat sich das internationale Rote Kreuz bereit erklärt, alsbald Ab­hilfe zu schaffen und hat die Durchführung dieses Hilfswerks dem deutschen Roten Kreuz übertragen.

Man sage nicht, an diese Rede erinnern, heiße auslän­

unsere oberschlesifischen Arbeitskameraden entsprechend ihrer Zahl stand auch schon damals fast jedermann. Aber so tief war die

und ihres Notstandes berücksichtigt werden. Berlin , 1. Juli 1921.

Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund. gez. Graßmann. Deutscher Gewerkschaftsbund. gez. Baltrusch, Thiel, Gutschet. Gewerkschaftsring deutscher Arbeiter, Angestellten- und Beamten­

verbände. aez. Hartmann.

Deutscher Beamtenbund. gez. Remmers.

Die Amnestie.

Oppeln , 1. Juli. ( WTB.) Die Interalliierte Rommission gibt bekannt, daß, gehorsam ihren Anordnungen die polnischen Infur­Um die dafür erforderlichen gewaltigen Gelder, Kleidungsstüde genten und die irregulären deutschen Formationen sich aus ihren und Lebensmittel aufbringen zu fönnen, hat sich das deutsche Rote Stellungen zurückziehen und am Abend des 5. Juli vollständig auf Kreuz unter seinem friedlichen Symbol mit den vereinigten Ber - gelöst sein werden. Von dieser Unterwerfung befriedigt und eine bänden heimattreuer Oberschlesier und dem Bund der deutschen Besänftigung des Grolles sowie eine Milderung der bestehenden Grenzmartenschutzverbände im Einvernehmen mit den Reichs- und Raffengegensätze wünschend, hat die Interalliierte Kommission be­Staatsbehörden zum Oberschlesier Hilfswerk"

zufammengeschlossen.

schlossen, eine Amnestie für alle ungefeßlichen Handlungen zu ge­währen, die mit dem Aufstand in Zusammenhang stehen, jedoch mit Ausnahme folcher Handlungen, die in gewinnsüchtiger Abficht oder aus persönlicher Rachsucht oder auch aus Grausamkeit begangen

Da es sich bei den durch die Borgänge in Oberschlesien Betrof. fenen besonders auch um Arbeiter, Angestellte und Beamte handelt, richten die unterzeichneten Berbände an alle ihre Mitglieder die dringende Bitte, das Oberschlesier Hilfswert nach besten Kräf- wurden. Von dieser Amnestie werden jedoch alle Personen aus­ten zu fördern und zu unterstüßen und insbesondere auch in allen geschlossen, die nach einem noch festzusehenden Zeitpunkt in unbe­Betrieber Sammlungen für das Oberschlesier Hilfswert vorzuneh. fugtem Befihe einer Schußwaffe oder von Explosionsstoffen be men. Die dazu erforderlichen Flugblätter und Sammellisten stellt funden werden. In der Erwartung, daß die Bevölkerung durch ihr das Oberschlesier Hilfswerk, Hauptgeschäftsstelle N. 7, Unter den Berhalten sich dieses Attes der Milde würdig zeigen wird, sowie fest Linden 78, auf Anforderung gern zur Verfügung. Die eingehenden entschlossen, jeden Berfuch der Störung der öffentlichen Sicherheit zu Gelder sind auf das Konto Oberschlesier Hilfswerf bei allen Banten unterbrücken, fordert die Interalliierte Kommission die Bewohner und Bostanstalten oder auf Postschecktonio 112 300 einzuzahlen. Mit Oberschlesiens auf, in Ruhe und in vollem Vertrauen auf die Gerech dem aeschäftsführenden Ausschuß des Oberschlesier Hilfswerks haben tigkeit und Unparteilichkeit der alliiereten Mächte die Entscheidung mir Abmachungen getroffen, die uns die Gewähr dafür bieten, daß abzuwarten, die gemäß dem Friedensvertrage von Versailles ge= die einlaufenden Gelder richtig verteilt und bei ihrer Verwendung troffen werden soll.

Heute wird fein Mensch bestreiten, daß Wilhelm II. und seine Hunnenrede vom 27. Juli 1900 dem deutschen Heer und dem deutschen Volt den schlimmsten Schimpf angetan hat. Von den Unglücksfällen, die dieser zurechnungsunfähige Mensch mit seinem nie rastenden Mundwerk angerichtet hat, war dieser einer der allerschlimmsten. Das empfand, das ver­Knechtschaft des deutschen Bolfes, daß die Protestbewegung gegen diese majestätische Ungeheuerlichkeit in lahmen Auslegungsversuchen und vorsichtigen Satiren ver­fandete. Die Die Regierungspresse erstarb in Untertänigkeit. " Kölnische" log, Wilhelm habe nicht gesagt:, Bardon wird nicht gegeben", sondern:" Bardon wird euch nicht gegeben!" Majestät habe also nur auf die Grausamkeit der Chinesen hingewiesen. Aehnlich die redliche Bost":

"

Als oberster Kriegsherr sprach er gestern zu seinen Truppen und mahnte sie, dessen stets eingedent zu sein, daß es ein heim­tückischer Feind ist, gegen den es zu fämpfen gilt, ein Feind, der den Pflichten des Bölkerrechts und des Gastrechts Hohn spricht und während der bisherigen Mirren weder Pardon gegeben noch Gefangene gemacht hat. Ihm gegenüber usw. Und die Kreuz 3eitung":

Dieser Satz ist verschiedentiich mißverstanden und sogar In­Geiner mögliches hineingelegt worden, indem man Majestät zumutet, daß von ihm die Truppen ermahnt werden follten, feinen Pardon zu geben.

Im Gegensatz zu diesen verlogenen Verlegenheiten gab es auch Blätter, die Wilhelm II. für seine Rede feierten, wie 3. B. das höfische Kleine Journal":

Mit Worten, deren rüd haltlose Offenheit jebes Soldatenherz paden muß( schrieb Leon Leipziger), hat der Monarch den scheidenden Truppen den Weg gewiesen.... Sie fommen nach Zweifeln und Schlichen der legten Tage wie ein reinigendes Gewitter...

Aber die sozialdemokratische Presse? Sie hatte schon soviel Redakteure wegen Majestätsbeleidigung" den