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Gewerkschaftsbewegung

Die Erhöhung des Brotpreises.

Die Stellungnahme der Bädergefellen. Die Zwangswirtschaft für Brotgetreide wird am 15. August einer anderen Regelung unterzogen, auch das Kuchenbackverbot fällt. Bon diesem Zeitpunkt ab soll das Arbeitslosenproblem im Bäder gewerbe nach Ansicht der Bäckermeister völlig gelöst sein. Die Zahl ftelle Berlin des Zentralverbandes der Bäcker, Konditoren und ver wandter Berufsgenossen Deutschlands hatte daher am Mittwoch eine öffentliche Versammlung einberufen, in der zur Aufhebung der Zwangswirtschaft und der Arbeitslosenfrage im Bädereiberuf Stellung genommen wurde.- Außerdem wurde die Frage der Lohnerhöhung behandelt.

Nachklänge zum Gutsarbeiterstreik.

Die SPD. - Mitglieder des Verbandes der Gemeinde- und Staats­arbeiter waren am Mittwoch abend zahlreich versammelt, um einen Bortrag des Genossen Polenste über den Verlauf des Guts­arbeiterftreits zu hören.

fennen gelernt, als er in der Provinzial- Landtagsversammlung gegen den Oberpräsidenten und sämtliche republikanisch gesinnten Staats­beamten vorging und den Wunsch aussprach, daß diese sofort aus dem Amte entfernt werden mögen. Es wird allgemein angenommen, daß H. nach dem Boften des Oberpräsidenten strebt, und damit wäre auch den Arbeitgebern zweifellos gedient.

Tarifverträge im Bekleidungsgewerbe.

Der Referent tam in feinen sehr sachlichen Ausführungen auf die Die Arbeiterschaft der Vereinsbrauerei hat sich einen Betriebs­Gründe zurüd, die den Streif veranlaßt haben, und schilderte dann rat gewählt, aber Herr Direktor Feig hat denselben nicht anerkannt. deffen bekannten Berlauf. Einem Sympathiestreit habe man mit Die aushängende Liste war eines Tages verschwunden und Herr sehr gemischten Gefühlen gegenübergestanden, weil hierbei die Still Feigt bestimmte feine Getreuen zum Betriebsrat. Das sind Zu legung fämtlicher lebenswichtiger Betriebe der Stadt in Frage ge- stände, die unbedingt beseitigt werden müssen. Es wird erwartet, tommen wäre. Der Redner rügte insbesondere, daß eine Einigung daß das Reichsarbeitsministerium, das in dieser Angelegenheit an­auf die von allen beteiligten Fraktionen anerkannte zehnprozentige gerufen ist, im Interesse der Arbeiterschaft eingreifen wird. Zulage nicht zustande gekommen sei, indem ein Teil der Magistrats­mitglieder nachträglich nur für 7% Proz. gestimmt habe, die dann schließlich von den Streifenden angenommen wurden. In der fol­Im Jahre 1920 wurde nach einer Statistik des Deutschen Be genden regen Aussprache wies Genosse Dr. Borchardt die gegen ihn im Berlaufe des Streits erhobenen Angriffe leidungsarbeiterverbandes im Bekleidungsgewerbe 234 Tarife abgeschlossen und 321 erneuert. Es bestehen zurzeit als jeber Grundlage entbehrend zurüd. Völlig un- neu mahr sei der Borwurf, daß er sich bei einer Verhandlung gegen die 4 Reichs- und 551 Ortstarife, die fich auf 530 Orte Bulaffung von Arbeitervertretern erklärt habe. Auch fonne ihn erstrecken und 21 157 Betriebe mit 201 670 Perfonen erfassen. Auf tein Vorwurf treffen, daß er eine Sigung ver- dem Wege der Verhandlungen wurden für 20 482 Betriebe mit laffen habe, in der sonst eine Stimmenmehrheit 195 825 Personen 519 Tarife abgeschlossen. Der Abschluß von für die Forderungen der Streifenden erreicht 36 Tarifen für 675 Betriebe und 5245 Personen fonnte erst mit worden wäre. Er habe die bezügliche Sigung nach Hilfe des Streits erreicht werden. Die vier Reichstarife er­mehrstündiger Berhandlung verlassen müssen, ftreden sich auf 375 Orte und umfassen in 9590 Betrieben 77 884 um an anderer Stelle eine unabweisbare Pflicht Beschäftigte, während die Ortstarife fich auf 530 Drte mit zu erfüllen jedoch mit dem Borlag, baldigst wie 11 576 Betrieben und 123 186 Beschäftigten erstrecken. berzukommen. Hiervon habe er auch den anwesen­Den Parteigen offen fofort mitteilung gemacht. Ganz wider Erwarten fet aber inzwischen die Ab. ftimmung im Ausschuß erfolgt, die Stimmen gleichheit ergab. Auch wenn er nicht gefehlt hätte, würde daraus noch keineswegs zu folgern sein, daß die Sache endlich anders für die Streifenden verlaufen wäre.

Der Borfizende der Zahlstelle Berlin des Bäckerverbandes Schuhmann referierte. Er schilderte die Lage im Bädergewerbe und erklärte, daß der Fachausschuß der Versicherung der Bäder meister, daß nach Aufhebung der Zwangswirtschaft die Arbeits­lofigkeit im Bädergewerbe verschwinden werde, von vornherein steptisch gegenübergestanden habe. Der Beschäftigungsgrad in den Bäckereien hängt ab non dem Ronsum. Durch das Sinten der Reallöhne ist aber die Bevölkerung nicht so zahlungsfähig, um so viel faufen zu können, daß für aus reichende Beschäftigung der Bäcker gesorgt ist. Es ist auch zu be­fürchten, daß die zahlreichen Kleinbäder durch Einstellung von Lehr lingen und auch durch erhebliche Ueberschreitung der achtstündigen Arbeitszeit auf die Beschäftigung von Arbeitslosen verzichten werden. Bisher waren fie gezwungen, auf ein bestimmtes ihnen zugeteiltes Rontingent Mehl eine bestimmte Zahl von Bädern einzustellen. Nach Aufhebung der Kontingentierung würde dieser 3wang fort fallen. Den Borschlag des Arbeitsministeriums auszuführen, Ar­beitslose des Bädergewerbes in anderen Berufen unterzubringen, ist Folgende Resolution wurde einstimmig angenommen: bei der Lage völlig unmöglich. Es ist der Vorwurf erhoben worden, daß durch die Rontingentierung die Arbeitskraft nicht völlig aus. Die heutige Berfammlung der SBD.- Mitglieder des Gemeinde. genutzt werde und daß dadurch auch eine Erhöhung der Bad- und Staatsarbeiterverbandes hat mit Bedauern Kenntnis genommen warenpreise hervorgerufen werde. Das Beispiel Hamburgs aber von der Haltung der Genoffen in den städtischen Körperschaften aus Sie beauftragt den beweist, daß nach Aufhebung der Kontingentierung Anlak des Streits der Riefelfelderarbeiter. die Preise infolge der Kaltulationen der Arbeit. Frattionsvorstand, mit der Berliner Parteileltung dieserhalb in Ber­geber gestiegen find. Nach dem 15. Auguft werden alle Ar binbuma zu treten." beiter mehr Lohn fordern müssen und die Bäder werden da nicht Alsdann fam die Lohnfrage zur Sprache. Polenste fonnte zurückstehen können. Nachstehende Entschließung, in der die weiteren berichten, daß bereits mit den zuständigen Stellen Rücksprache ge­Ausführungen des Referenten zusammengefaßt sind, wurde von der nommen sei, und daß man dort zu Berhandlungen bereit fein würde. Bersammlung einstimmig angenommen: Falls eine Einigung auf diesem einfachen Wege nicht erfolgen sollte, folle eine Schlichtungsinstanz entscheiden. Wünschenswert würde es fein, wenn man ohne Ründigung zu einer Erhöhung gelangen tönnte.

Die am Mittwoch, den 27. Juli im Gewerkschaftshaus tagende Bersammlung der Bäckergesellen vor Groß- Berlin fordert den Magiftrat bzw. die Ernährungsdeputation auf, an dem bis jetzt in der Kontingentierung liegenden Beschäftigungszwang für Bäderge fellen nichts zu ändern. Würde doch durch den Wegfall des Be Schäftigungszwanges die schon jetzt durch ihre Dauer sehr drüdende Arbeitslosigkeit sich zur Unerträglichkeit steigern. Dies um so mehr, als prozentual die Arbeitslosigkeit im Bäderberufe die größte und durch die übergroße Mehrzahl von Kleinbetrieben im Bäckergewerbe ( 98 Broz. alfer Betriebe) noch vergrößert werden würde durch lange Alleinarbeit des Arbeitgebers oder durch Erfaz durch billige Arbeits­fräfte, durch Lehrlinge.

Der angebliche voltswirtschaftliche Nachteil, den die Rontingen. tierung in sich bergen soll, würde durch den Wegfall derselben nicht beseitigt, sondern würde durch die Bergrößerung der Arbeitslosigkeit der volkswirtschaftliche Nachteil" nur anderwärts gebucht. Durch biefe anderweitige Buchung ergäbe sich aber noch eine Verschlechte rung für die Gesamtheit, als ja zu dem angeblichen materiellen Ber­luft noch ein moralischer hinzufäme. Anderseits muß aber die Ge­fellenschaft gegen die Aufhebung der Kontingentierung und des darin enthaltenen Beschäftigungszwangs protestieren, als sie ja daburch die Berwirklichung der 10 Puntte des ADGB. preisgeben würde, die burch die Kontingentierung bisher für das Bädergewerbe bestand. Der Wegfall der Kontingentierung muß aber auch deshalb zurüd. gewiesen werden, als ja der von den Gegnern als voltswirtschaft licher Nachteil bezeichnete Teil schon jetzt in Wegfall tommt. Ist doch bei der Brotpreisberechnung für den 15. Auguft die Lohnerhöhung, die sich durch die tommende Brotpreiserhöhung und deren Fern wirtung notwendig macht, nicht mit in Ansah gebracht worden, sondern wird sich diese nur auf der unbewirtschafteten Produktion aufbauen.

Die Versammlung weist aber aus diesen Gründen auch alle etwaige, wie schon in früherer Zeit erhobene Vorwürfe, der Brot­verteurer zu sein, ganz energisch zurüd und weist die Bevölkerung darauf hin, daß in dem neuen Brotpreis, welcher ab 15. Auguft zu zahlen ist, fein Pfennig erhöhter Lohn, aber 6,4 Pf. für Verteue­rung von Kohle und sonstigen Artikeln und rund 1,90 mt. für die Erhöhung des Mehles enthalten sein wird.

Die Bädergesellen verlangen also nichts als Arbeit und dadurch Eriffenz, was durch die Kontingentierung mit erreicht wird, deshalb fordern fie die Beibehaltung derselben."

Bei der Wahl zum Verbandstag der Metallarbeiter wurde in Frankfurt a. M. die Liste Mulansti( SPD .) mit 4614 Stimmen ge wählt. Die Unabhängigen erhielten 3786, und die Kommunisten, die ebenfalls, trotzdem nur zwei Listen zugelassen wurden, eine be sondere Liste aufgestellt hatten, 772 Stimmen.

Landarbeiterstreif in Sachsen . In vielen Orten der Amts­hauptmannschaft Leipzig find die landwirtschaftlichen Arbeiter infolge Ablehnung an Lohn. und Deputatsforderun gen in den Ausstand getreten.

Unruhen in Lodz . In Lodz ist es erneut zu großen Unruhen unter den streifenden polnischen Textilarbeitern gefommen, die Lohnerhöhung und die Einführung von Fabritarbeiterräten fordern. Gelegentlich einer Demonstration vor dem Gebäude des Lodzer Ar beitgeberverbandes und dem Amtssitz des Wonmoden machte die Polizei und die berittene polnische Gendarmerie von der Waffe gegen die Volksmenge Gebrauch, wobei es eine große Anzahl Tote und Verwundete gab. Die polnische Militärkommandantur gab be­fannt, daß im Falle einer noch längeren Dauer des Streifs die streifenden Arbeiter rücksichtlos zum Militärdienst einberufen und an die oberschlesische Front geschickt würden.

Tarifkündigung in der chemischen Industrie. Betriebsräte und Funktionäre der städtischen Betriebe! Freitag, Die Afa- Funktionäre der chemischen Industrie erörter den 29. Juli, abends 6 Uhr Vollversammlung im Bazenhofer por ten in einer Bersammlung am Mittwoch die Frage der Tarifmals Bockbrauerei, Fidicinstr. 2/3. Tagesordnung: Stellungnahme fündigung. Jungblut vom Zentralverband der Angestellten zur Lohnforderung bzw. Tariffündigung. und Günter vom Burd technischer Angestellten referierten. Sie Bund der technischen Angestellten und Beamten. Freitag. 7 Uhr, Bertrauens stellten feft, daß sich die wirtschaftlichen Berhältnisse so gestaltet männerversammlung der Fachgruppen Hoch. Tiefbau und Architekten im Simmer 6 haben, daß die Angestellten der chemischen Industrie dringend einer der Haverlands- Festfäle, Neue Friedrichstr. 35. Berbefferung ihrer Lage bedürfen, und daß in den nächsten Monaten dies Bedürfnis durch die Auswirkung des Dittats der Entente und durch neue Verteuerungen der Lebens­mittel, insbesondere des Brotes, noch erheblich verstärkt werden wird. Die Frage sei nur die, ob die notwendig werdende Tarif­fündigung bereits, wie es angeregt mar, zum 1. September oder erst zum 1. Ottober erfolgen solle. Alle Gründe, namentlich die inzwischen eintretende beffere Uebersichtlichkeit der Gestaltung der Lebensbedingungen, ließen eine Tariffündigung erst zum 1. Of tober praktischer erscheinen im Interesse einer günftigen Durch führung der Tarifberatung.

Alle Distuffionsredner mit einer Ausnahme hießen diesen Bor­fchlag gut. Die Bersammlung beschloß dann auf Antrag eines Mit gliedes der Tariftommiffion, daß im Auguft eine allgemeine Mit­gliederversammlung der den Afa- Berbänden angehörenden Mitglie der aus der chemischen Industrie über die Tariffündigung befchließen fell. Die Versammlung wird um den 20. Auguft herum stattfinden.

Ein Arbeiterfeind.

Wirtschaft

Verschiebung und Preiswucher mit Hafenfellen?

Hafenfelle, bzw. die davon gewonnenen Haare, sind ein unent­behrliches Rohprodukt für die Hutindustrie. Nach einem uns zu­gegangenen Berichte des Zentralvereins der Hutfabrikanten Deutsch lands scheinen sich gewisse unlautere Methoden, die feit Kriegsbeginn in die verschiedensten Zweige des Handels eingerissen sind, auch beim Handel mit Hasenfellen bemerkbar zu machen.

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Der genannte Berband teilt mit, daß die Haarhutindustrie wohl reichlich mit Aufträgen versehen ist, auch noch für eine gewisse Beit zu annehmbaren Preisen eingetauftes Hafenhaar besigt, daß indessen in letzter Zeit wieder eine wilde Spekulation in Hasenfellen Platz ge­griffen und die ursprünglichen Fellpreise von 10 M. pro Stüd bis auf 23-25 m. pro Stüd hinaufgetrieben hat. Infolgedessen haben Ein Demobilmachungstommiffar, wie ihn die Reaktion wünscht, die Hutfabrikanten in ihrer letzten Bersammlung eine Sperreim ist der Regierungsrat Dr. Söhnen, Straffund. Bom Berband der Hasenbaareintauf mit fofortiger Wirkung beschlossen und Brauerei und Mühlenarbeiter wurde der Schlichtungsausschuß an die Geschäftsleitung beauftragt, mit allen Mitteln bei den Behörden gerufen, weil die Brauereidirektoren der vorpommerschen Brauereien dahin zu wirken, daß die Zurückhaltung der Hafenfelle seitens einiger fede Berhandlung mit der Bemerkung ablehnten, daß nunmehr die weniger Spekulanten oder die unbefugte Hinausschaffung von Hasen­Zeit zum Lohnabbau gekommen sei. In der Schlichtungsausschuß- fellen in das Ausland sofort inhibiert wird. Es wird Aufgabe des Deutschen Hutarbeiterverbandes sein, diese fihung am 3. Mai 1921, die Regierungsrat Dr. Brauns als Bor. Mitteilungen der Fabrikanten zu überprüfen und gegebenenfalls auch figender leitete, wurden die Löhne in der Stralsunder Vereins­brauerei um 25 M., in Greifswald um 20 m. pro Woche erhöht. Die feinerseits alle Maßregeln zu ergreifen, um eine durch Spefulations. Arbeitgeber und auch deren Bertreter Herr Heyder, ein früherer wut und Gewinnfucht der Fellhändler seinen Mitgliedern drohende Hauptmann, lehnten jede Lohnerhöhung ab. Nun wurde der De- Arbeitslosigkeit zu verhindern. mobilmachungstommiffar angerufen. Trokdem in allen Städten In der Diskussion wurden die Ausführungen des Referenten Bommerns die Löhne 205 m. und 195 m. wöchentlich betragen, Berbandstag der deutschen Haus- und Grundbeflhervereine. unterstrichen. Es wurde auch insbesondere darauf hingewiesen, daß wurde unterm 15. Juli die Berbindlichkeitserklärung des Schieds- Der 42. Verbandstag des Zentralverbandes deutscher Haus- und die Bäder 25 Broz. Arbeitslose aufweisen und daß die Arbeitsnach­weise bisher bei Ueberführung der Arbeitslosen in andere Berufe fpruches von Herrn Höhnen mit folgender Begründung abgelehnt: Grundbesigervereine findet in den Tagen vom 6. bis 9. August in völlig versagt haben. Ferner wurde für die Stommunalisierung der erklärung des Schiedsspruches des Schlichtungsausschusses in Strat usw. Darbietungen, verfchiedenen gemeinschaftlichen Mittagessen völlig versagt haben. Ferner wurde für die Kommunalisierung der" Dem Antrage vom 26. Mai dieses Jahres auf Berbindlichkeits- Köln a. Rh. statt. Neben einem Empfangsabend mit musikalischen Brotversorgung eingetreten. Dr. Hers gab als Mitglied der Er- fund vom 3. Mai dieses Jahres in Gachen gegen die Stralsundische und einer Dampferfahrt nach Königswinter werden die Herren nährungsdeputation die Erklärung ab, daß sich die Kommission für Bereinsbrauerei in Stralsund , die Herkulesbrauerei und die Hendries Hausbesitzer sich auch mit der Aufhebung der Zwangswirtschaft im die Beibehaltung der Kontingentierung einfegen wird.( Beifall.) brauerei in Greifswald wegen Abschlusses eines Tarifvertrages vermag Wohnungswesen, mit ihren Forderungen zu einer Neugestaltung Zur Lohnforderung referierte ebenfalls Schumann. Er ersuchte ich nicht stattzugeben. Die Erledigung dieses Lohnstreits muß einer der Mieterschutzgesetzgebung und anderen Fragen befaffen. Die die Bersammlung um Ermächtigung bei den Verhandlungen mit den gütlichen Einigung vorbehalten bleiben, da die notwendige Rücksicht Bresse ist zu dieser Veranstaltung ergebenft eingeladen. Sie tann Unternehmern, eine Lohnerhöhung von 30 Proz. zu fordern. nahme auf das allgemeine Wirtschaftsleben ein staatliches Eingreifen, sich die Reise nach Köln schenken. Was dort geredet werden wird, In der Diskussion wurde die Erhöhung um 30 Pro3. als Min- mie etwa bei lebenswichtigen Betrieben, hier nicht erfordert. J. B.: tann man sich ungefähr denten. Man hat dasselbe schon zu ver. deffforderung bezeichnet. Auch sprachen die Redner sich scharf gegen gez. Dr. Höhnen." Herr Höhnen ist wahrscheinlich der Ansicht, daß schiedenen Malen anderweitig gehört. die Nachtarbeit aus. Man sollte die Bädereien fontrollieren, die den Brauereien, wenn sie diesen Lohn zahlen müffen, nicht genügend schon morgens um 6 oder 7 Uhr frische Schrippen liefern. Brofit verbleibt. Daß aber die Arbeiterschaft mit einem Wochenlohn von 165 M. zugrunde geht, das fümmert diese Herren wenig. llebri gens hat die Arbeiterschaft diesen deutschnationalen Dr. Höhnen schon

Die Bersammlung stimmte dem Berschlage, eine Lohnerhöhung Don 30 Broz. zu fordern, einstimmig zu.

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