Gerüchte um Dr. Rathenau.
-
Die Klagen der Siedler.
Billiges Land, aber....
Die hohen Kanalisationstoffen.
Der Deutschen Allgemeinen Zeitung" und der B. 3. am Mittag" zufolge soll Walter Rathenau Reichsminister des Aeußern werden. An amtlicher Stelle wird dagegen erklärt, daß dieses Gerücht jeder Begründung entbehrt. Bekanntlich gehört In der Abenbausgabe von Montag, den 12. d. Mts., brachten| 80 Familien wohnen) ruht aber feit Anfang September beim Be Hugo Stinnes zu den schärfften politischen und persönlichen Gegnern wir eine Notiz, die sich mit dem Antrage der Märkischen zirksamt 9. des früheren Wiederaufbauminifters. Es ist daher nicht recht flar, 5eim stätte auf Zuweisung von 34 000 Quadratmetern Siedwelche Zwecke das Stinnes- Organ mit der Beröffentlichung dieser lungsgelände in Eichlamp beschäftigte. Dazu sendet uns der Ver. Am meisten foftet aber die Forderung der Falschmeldung verfolgt. Gerade in der jetzigen Zeit sollten die Führer band sozialer Baubetriebe folgende Mitteilung: Behörden auf Kanalisation selbst solcher Eiedlungen, der deutschen Wirtschaft, besonders Herr Stinnes , alles permeiden, Der Preis von 1,80 M. für den Quadratmeter Rohland er wo über 400 Quadratmeter Land zu der einzelnen Wohnung ge. was den Anschein eines Börsenmanövers erweden fönnte. scheint selbst angesichts der Tatsache, daß es sich um ganz armen hören. Hier scheinen die Behörden auf dem Standpunkt zu stehen, Wir haben schon bei der Umbildung der Reichsregierung klar zum Gandboden handelt, sehr gering. Werden aber alle mit der daß es auf die entstehenden Kosten überhaupt nicht ankomme. In Ausdruck gebracht, daß wir das Ausscheiden Rathenaus aus dem Erschließung des Landes zusammenhängenden der alten Siedlung Eichkamp belastet der Ausbau der Kanalisation Kabinett bedauern und seinen Wiedereintritt in einem späteren Sta Rosten gerechnet, so ist eine Siedlung höchstens für jeden Quadratmeter Land mit 34 M., und das bei den Löhnen und dium für durchaus wünschenswert hielten. Indessen scheint uns, daß Kriegsgewinnter möglich, nicht aber für Angestellte und Materialpreisen des Jahres 1919. Welche Summen heute heraus. für den Augenblid Rathenau in seiner nichtamtlichen Eigen- Arbeiter. Die Anlagen der Straßen belasten den Boden mit min- fämen, fann sich jeder selber sagen. Ebenso leicht läßt sich ausschaft der denkbar beste Unterhändler für Deutschland ist. Wann und in welcher Position er wieder in das Kabinett eintritt, möge deftens 10 M. auf den Quadratmeter. Dazu kommt das Verlegen rechnen, was allein die von der Behörde überflüssigerweise ver. und in welcher Position er wieder in das Kabinett eintritt, möge von Gas, Elektrizität und Waffer, was ja alles der Siedler belangte Kanalisationsanlage für ein Grundstück mit 500 Quadrat. ihm und der Reichsregierung und nicht ihren offenen und ver= zahlen muß. meter Fläche fostet. stedten Gegnern überlassen bleiben.
Aus der Beamtenbewegung. Eisenbahnerstreit in Oberschlesien .
Der Streit um die Besatzungszulage hat in Oberschlesien zum Ausbruch eines Teilstreits der Eisenbahner geführt. An die Eisenbahndirektion Ratto wig wurde ein Ultimatum gestellt, bis Mittwochabend diese Zulage auszuzahlen. Da das nicht geschah, trat das Personal in den Streit.
Der Zugverkehr wurde eingestellt, so daß auch der um 9 Uhr fällige Berliner Schnellzug nicht abgelassen werden konnte. Nach einer späteren Meldung aus Beuthen hat die Streitbewegung im Direktionsbezirk Kattowitz einstweilen nur die Eisenbahner des Bahnhofs Gleiwig erfaßt. Es besteht zur Stunde die Gefahr, daß sich auch andere Bahnhöfe der Bewegung anschließen.
Im Sonderzug begab sich ein Bertreter der Kattomizer Eisenbahnbirektion nach Gleiwiß, um mit den Streifenden zu verhandeln. Die Verhandlungen begannen um Mitternacht. Der Berliner Frühzug, der von Kattowig mit Berspätung abgelaffen wurde, hat seine Fahrt nicht fahrplanmäßig durchführen können. Ueber die weitere Entwidlung des Streits sind die amtlichen Etellen noch im ungewissen.
Die Versammlung der Berliner Eisenbahner. In der gestrigen Versammlung der Ortsgruppe Berlin des Deutschen Eisenbahner- Berbandes, über deren Ergebnis wir schon im Morgenblatt berichteten, referierte Kour vom Hauptvorstand über die Lohnbewegung, über deren Berlauf wir unsere Befer fortlaufend unterrichtet haben. Ueber die gefirige Beratung der Spikenorganisationen machte er noch folgende Mitteilungen: Um die brüdendste Not noch vor Weihnachten zu mildern, halten wir es für nötig, daß das Januargehalt für alle Beamten und alle Ortsflaffen, nicht nur für A und B, zur Auszahlung gelangt und sich zugleich eine entsprechende Auswirkung für die Angestellten und Arbeiter ergibt. Für Borschußbelastungen find wir durchaus nicht. Aber wir sehen in solcher Borausbezahlung einen Weg, weil wir annehmen, daß es sich nur handein kann um eine Abschlagszahlung auf eine neue Ginkommensbefferung. Der Reichsfinanzminister hat ja auch zum Ausbruck gebracht, daß er bereit fei, im Januar über eine Neuregelung der Beamtenbezüge zu verhandeln. Eine neue Situation ist durch die Aenderung des Einkommens steuergeseges geschaffen. Durch die Neuregelung der Steuer abzüge werden die höher befoldeten Beamten gegenüber dem jetzigen Stand erheblich bevorteilt. Das ist die beste Begründung dafür, daß das Besoldungsgesez von Grund auf geändert werden muß. Der Borstand unferes Verbandes wird zur Ortsflaffeneinteilung für die Arbeiter Stellung nehmen. Im Wir werden übrigen ist unsere Bewegung nicht abgeschlossen. Berhandlungen erzwingen und wir werden alles tun, sie zu einem erfolgreichen Abschluß zu führen.
-
Es entspann sich eine sehr lebhafte Distuffion, in der verschiedene Redner vom Vorstand ein energisches Auftreten forderten. Die Stimmung der Kollegen fei auf dem Siedepuntt angelangt; nicht nur die Arbeiter, fondern auch die Beamten feien in Rampfestimmung. Dann wurden die von uns bereits mit geteilten Entschließungen angenommen.
Die Wünsche der Polizeibeamten.
Die Stellungnahme der Behörden. Die Verfeuerung des Wohnungsbaues. Was das Siedeln am meisten verteuert, ist aber die Stel. Ueber folche Verhältnisse muß die Deffentlichkeit unterrichtet Tungnahme der Behörden, die auf die Siedlungsbauten merden, um beurteilen zu fönnen, welche Hindernisse bei der Lösung zum Teil immer noch die Baubestimmungen der Border Wohnungsnot zu überwinden sind. Die Behörden können sich friegszeit anwenden. Biele stehen der ganzen Siedlungstätig- nicht von der Schuld freisprechen, daß sie durch schleppende Erledi feit überhaupt ablehnend gegenüber und bringen durch den schle p- gung aller Anträge und durch starrsinniges Festhalten an über. pen den Geschäftsgang die Siedlungsgenossenschaften zur fommenen Anschauungen eine starke Berteuerung des WohnungsBerzweiflung und in Zahlungsschwierigkeiten. Sollte man es bei- baues verschulden, während die Bau- und Siedlungsge. spielsweise für möglich halten, daß einer Angestellten- und Arbeiter- nossenschaften ihnen schußlos gegenüberstehen, siedlungsgenossenschaft in Eichkamp auf ihren Antrag, im August da bei ihnen eben Zeit Geld ist und jeder verlorene Tag fie in eine gestellt, die Bauerlaubnis bis jetzt noch nicht erteilt worden ist? Es teurere Lohn- und Materialperiode bringt; das Reich, die Länder soll erst die Ansiedlungsgenehmigung beigebracht werden. Der An- und die Kommunen aber mit immer höheren Bauzuschüssen immer trag auf Ansiedlungsgenehmigung( für eine Siedlung, in der schon weniger Wohnungen herstellen.
Groß- Berlin
Der Kampf um den Weihnachtsbaum.
Se näher das Fest herankommt, desto größer wird der Unwille der minderbemittelten Bevölkerung, der Kriegsinvaliden, Krieger. witwen, Veteranen, Arbeitslofen, Kleinrentner, über die ins Unermeßliche steigenden Preise für Weihnachtsbäume.
Leider ist es auch am gestrigen Tage zu einigen Zwischenfällen zwischen Händlern einerseits und Schutzpolizisten bzw. Käufern andererseits gekommen. In der Butligstraße forderte gestern ein Weihnachtsbaumhändler Preise von 25 bis 75 mart je Stüd felbst für kleine und unansehnliche Bäume. Beamte der Schuhpolizei prüften die Einkaufspreise nach, wobei es sich ergab, daß der Händter beim Einfauf im Durchschnitt zur 4,50 m. je Baum bezahlt hatte. Darauf wurden dem Händler die Bäume beschlagnahmt und unter Aufsicht der Polizei der Verkauf zu 10 m. je Stüd fortgesetzt. In der Schönhauser Allee tam es, gleichfalls gestern abend, zu einer Schlägerei zwischen Weihnachtsbaumhändlern und der infolge der unverschämten Forderungen erbitterten Menge, bei der die Händler den Kürzeren zogen.
-
betreffende Bagenführer ermittelt und ihm der Fahrschein entzogen worden. Die gleiche Bestrafung hat ein Droschten führer erfahren, der sich an den Gewalttätigkeiten gegen den Fahr. gast, Ingenieur N., beteiligt hatte. Mitteilungen von derartigen Borfällen sind bei der Hauptverkehrsstelle im ehemaligen Polizeipräsidium Charlottenburg zu machen.
Boftdienst am Heiligabend.
Für Sonnabend, den 24. Dezember, hat die Boftverwaltung auf Grund der in den Vorjahren gewonnenen Erfahrungen einige, nach der Berkehrslage angängige Dienst beschränkungen in Aus ficht genommen. Die Boftschalter werden im allgemeinen um 4 Uhr nachmittags geschlossen. Der Bestelldienst soll möglichst zu dem felben Zeitpunkt zu Ende geführt sein. Die Brieftastenleerungen werden jo geregelt, daß die legte Leerung gegen 7 Uhr abends be endet ist. Im Telegrammannahme und Fernsprechdienst treten feine Beschränkungen ein. Es liegt im Interesse der Allgemeinheit, Postsendungen an diesem Tage möglichst frühzeitig einzuliefern.
Helft den Invaliden, Alten und Witwen! Die furchtbare Not der ertverbsbeschränkten und erwerbeun fähigen Invaliden, Alten und Witwen hat die Kreise der Berliner Der Weihnachtsbaum ist uns allen ein Symbol des Friedens Stadtverordneten , Behörden und Organisationen veranlaßt, einen und der Freude, zudem sehen wir in ihm einen Gruß der Natur. ifsausfuß für die Stadtgemeinde Groß. Berlin zu bilden. Der zusammengetretene Hauptausschuß wendet Es ist deshalb ein unerquickliches Schauspiel, daß selbst mit einem sich nunmehr an die gesamte Bevölkerung Groß- Berlins mit der solchen Gegenstand gemeinster Wucher getrieben wird. Schließlich Bitte, dieſe Hilfsaktion zu fördern, um den Wermsten und Bedürf ftellt es sich, wie in früheren Jahren, vielleicht noch heraus, daß tigsten unserer Stadt eine Weihnachtsfreude zu bereiten und ihnen noch genug Bäume vorhanden sind und daß man sie absichtlich über die barte Winterzeit hinwegzuhelfen. Der Aufruf ist u. a. zurückgehalten hat, um die Preise hoch zu treiben.
Zum Raubmordversuch in der Uhlandstraße. Geständnis des Täters Verhaftung seines Spießgefellen. Rasch aufgeklärt wurde der Raubmordversuch, den vorgestern abend, wie berichtet, der Drogist Willi Tierlein an dem Juwelier Bonik in der Uhlandstr. 48 verübte. Tierlein, der auf die Hilferufe des schwerverletzten Juweliers von Baffanten und einem Beamten der Schutzpolizei auf frischer Tat ergriffen wurde, gab an, daß ihm unversehens ein Schuß aus seiner Pistole in der Rocktasche los gegangen sei. Trotzdem ihm im Verhör die Unmöglichkeit seiner Darstellung nachgewiesen wurde, blieb er hartnädig bei seiner Behauptung. Endlich aber fegte er dann doch ein Ge ständnis ab. Hierbei nannte er auch den gleichaltrigen Mechanifer Frizz Schulz aus der Meineckestr. 9 als seinen Helfershelfer. Schulz wurde daraufhin ebenfalls verhaftet und nach dem Polizeipräsidium geholt.
auch unterschrieben von unseren Genossen Otto Braun , Dr. Bürger, Paul Göhre. Paul Hirsch , Hugo Heimann , Franz Krüger , A. Battloch, Mann, Adolf Ritter, Start Severing, Wilhelm Siering, Sugo Subte und Minna Todenhagen
.
Spenden werden erbeten unter Groß- Berliner Invalidenhilfe" ( Berlin 8, Jägerstr. 11), Postichedtonto Berlin Nr. 120 000. Ebenfalls werden Spenden von den städtischen Sparkassen und Bezirksamtstassen entgegengenommen.
Das ffürzende Haus. An dem in Gefahr geratenen aus, Turm str. 65, über das wir gestern berichteten, find inzwischen auf Beranlassung der Berliner Straßenbaupolizei Abteilung I umfangreiche Stügungsarbeiten begonnen worden. Das für den Straßenverkehr gefährliche Gebäude, das an den Wänden bereits brei große Riffe aufweist, ist heute früh in weitem Bogen abgesperrt worden.
3m Fernsprech- und Telegrammverkehr von Berlin nach aus. wärts ist inzwischen der Betrieb in fast allen Leitungen, die durch den Ortan am Sonntag gestört waren, wieder aufgenommen worden. Auch mit den drei nordischen Ländern besteht wieder Berkehr.
Verband Volksgefundheit. Donnerstag, den 22. b. Mts.,( heute)
abends 7, 1hr, Bortrag des Genossen Grüßer: Seelische Sträfte im Menschen. Dberrealschule, Niederwallstraße 12. Eintritt frei. Gäste willtommen.
Der Berband Breußischer Polizeibeamten( Landesgruppe GroßBerlin) nahm am Mittwochabend in einer Bollversammlung Stel lung zu den Fragen, die zurzeit die ganze Beamtenschaft bewegen. Bunächst referierte Polizeihauptmann Rusch Hamburg über Wie er jetzt einräumt, frug fich Tierlein, der seit dem 1. d. M. die Organisationsfrage. Er betonte in seinen Ausführungen, daß diese Frage für die Polizeibeamten von außerordentlicher beschäftigungslos war, schon seit mehreren Wochen mit dem Plane, den Juwelier zu ermorden und seine Juwelen zu rauben. Er kannte Tragweite fei. Bisher fei die notwendige Einheitsfront noch Bonis schon lange und wußte mit allen feinen Gepflogenheiten Benicht erreicht worden. Es hänge aber die Bewertung der Polizei viel von ihrer Organisation ab. Heute fönne der Polizeibeamte scheid. So war ihm auch bekannt, daß Bonik von seiner Frau ge nicht mehr als Diener und Büttel einer bestimmten Gesellschafts- schieden ist und stets allein in seinem Geschäft tätig war. Bonit Plasse, sondern als schützender Beamter für das Bolks- hielt ihn auch für einen vertrauenswerten jungen Mann und hatte nicht den geringsten Arg gegen ihn. Schon am Freitag vergangener ganze angesehen werden. Das Trennende in den Organisationen Woche suchte Tierlein unter der Vorspiegelung, ein Armband für müsse ausgemerzt und der Gedanke des Zusammenschlusses zu einer feine Tante faufen zu wollen, den Juwelier in feinem Einheitsfront dürfe nicht aufgegeben werden. Baden auf, um die Gelegenheit auf das genaueste aus= Generalsekretär Frante sprach über das zu schaffende Beamtenrätegefeß. Die Regierungsvorlage entspreche nicht zufundschaften. Außer der Pistole, die er im Englischen Kaffee den Anforderungen, die von der Beamtenschaft an dieses Gesetz ge- am Kurfürstendamm unter der Hand kaufte, verschaffte er sich auch stellt werden. Das Gesetz müsse eine Vertretung für alle Beamten - noch einen Totschläger. Als Helfershelfer hatte Tierlein seinen körper schaffen und den Beamten eine ausreichende Giche Freund Schulz, der ebenfalls seit einem Monat ohne Beschäftigung überwiegend trübe mit weiteren Regenfällen und sehr lebhaften südwestlichen rung des Mitbestimmungsrechts gewähren. Es mache war, schon früher gewonnen und in feinen Blan eingeweiht. Bei Berübung der Tat ging der Schuß aber zu früh los und so den Eindruck, als ob verschiedene Beamtengattungen so die traf die Kugel den. Juwelier, der in gebückter Haltung stand, unter Polizei von dem Gesetz ausgenommen werden sollen. Hiergegen müsse entschieden Protest erhoben und eine andere Gestaltung des halb des Ohres in den Kopf; fie durchschlug den ganzen Kopf, verlegte aber zum Glück im wesentlichen nur Weichteile, besonders die Gesetzes verlangt werden.( Beifall.) Raumuskeln. Infolgedeffen ist die Verlegung nicht ganz so schwer, wie es anfangs den Anschein hatte. Das Befinden des Berletzten ist zurzeit noch sehr ernst, doch hoffen die Aerzte, ihn am Leben zu
Hierauf sprach Ahmus( vom Reichsverband) über Befol. dungsfragen. Bei der letzten Regelung habe die Regierung eine offene Hand für die oberen Beamtengruppen gehabt, weniger offen sei diese Hand für die unteren gewefen. Diesen habe man nicht soviel gegeben, wie zur notwendigen Eristenz erforderlich ist. Die von den Spikenorganisationen der Gewerkschaften geforderte Aufbefferung der unteren Beamtengehälter ist von der Regierung abgelehnt worden. Wir brauchen aber mittel, um unsere wirtschaftliche Existenz aufrecht zu erhalten und fordern die Er. höhung der Grundgehälter für die unteren Be amtengruppen sowie eine bessere soziale Staffelung des Teuerungszuschlages.( Beifall.)
erhalten.
Die Fahrverteigerung der Droschken.
Troy wiederholter Warnungen finden sich immer wieder Droschfenfutscher, die die Annahme von Fahrten zunächst verweigern. Ein derartiger Fall ereignete sich gestern, nachmittag gegen 5% Uhr in strömendem Regen auf dem Spittelmarkt, wo der Führer einer Droschte die Fahrt verweigerte, trotzdem es sich um die Beförde rung eines plöglich auf der Straße ertranften Die den Borträgen folgende Aussprache drehte sich haupt. Mannes handelte. Erst das Einschreiten eines Beamten der fächlich um Organisationsfragen. Nach den Schlußworten der Re Schutzpolizei bewog den Droschfenführer zur Nachgiebigkeit. Als ferenten wurden zwei Entschließungen angenommen. Die erste Entschuldigungsgrund, weshalb er die Fahrt nicht annehmen wollte, fordert eine andere Ausgestaltung der Beamtenrätegefeges. Ins- gab er an, daß fein Pferd zu lahmen drohe", trotzdem das Tier besondere protestiert sie gegen jede Sonderstellung der anscheinend in guter Berfassung und wohlgenährt war. Polizeibeamten. Die zweite Entschließung fordert von den Droschtenordnung schreibt vor, daß in solchen Fällen, in denen sich Organisationen weitere Einigungsverhandlungen, um eine Droschte außer Dienst befindet, über die Fahne Frei!" des endlich eine geschlossene Einheitsfront herzustellen.
„ Im Namen des Belfes. Dem Beispiel des thüringischen Justizministers folgend, hat jetzt auch der fächsische Justiz minister angeordnet, daß über den Kopf von gerichtlichen Urteilen jeder Art die Ueberschrift. Im Namen des Voltes gefeßt wird. Etwa noch vorhandene anders lautende Bordrucke sollen Handschriftlich geändert werden.
Die
Fahrpreisanzeigers ein Schild gestreift werden soll, welches die Aufschrift Außer Betrieb" trägt. Bei Fehlen dieses Schildes auf der Fahne muß der Droschfenführer jede von ihm geforderte Fahrt aus. führen.
Bor einigen Tagen hatte ein Chauffeur für eine nächt liche Fahrt von der Jägerstraße nach der Kulm. straße ben unerhörten Preis von 1000 m. gefordert. Wie bie Breffeftelle des Polizeipräsidiums amtlich mitteilt, ist der
Deutsche Friedensgefellschaft. Am Freitag, den 28. Dezember, 7 Uhr abends, findet im Bürgerfaal des Rathauses, Stönigstraße, eine eihnachtsfeier statt. Mitwirkende: Pfarrer Bleier( Festredner), Alfa Schüße( Gesang), Mufillehrer Franz( Harmonium), Ernst Friedrich ( Rezitation). Wetter für morgen.
Berlin und Umgegend. Mild und zeitweise etwas aufklarenb, jedoch bis westlichen Winden.
Berantw. für den redakt. Teil: Franz Klähs, Berlin - Lichterfelbe; für Anseigen: Th. Glode, Berlin . Berlag Borwärts- Berlag G. m. b. S., Berlin , Druds Vorwärts- Buchdruckerei u. Verlagsanftaft Baul Ginger u. Co.. Berlin . Lindenste. 8. Gewinn- Auszug
ber
19. Breu.- übb.( 245. Preuß.) Klaffen- Lotterie 1. Rtaffe. 2. Ziehungstag. 21. Dezember 1921. Auf jebe gezogene Nummer fnb alvei gleich hobe Getvinne gefallen, und stvar je einer auf die Cofe gleicher Summer in ben beiden Abteilungen I und I
Ohne Gewähr.
Rachorud verboten.
In der Vormittagsziehung wurden Gewinne über 200 Mart gezegen: 2 zu 3000 Mk. 204219
4 zu 1003 Mk. 93748 246810 2 zu Feo Mk. 294703
10 zu 400 Mk.
58215 167885 348220 205380 293558 20 zu 300 Mk. 60529 92087 96715 97889 126888 170773 190861 198446 226364 278201
In der Nachmittagsstehung wurden Gewinne über 200 Start gezogen: 2 zu 125000 Mk 7770
2 zu 50000 Mx. 88694 2 zu 5 0 Afk.
90182
2 zu 400 Mk. 224105
32 z 100 Mk. 83730 03442 81048 08136 103542 127530 137571 157245. 172946 183067 209900 244975 252135 258529 261601 2895.0
Die in dem vorstehenden Gewinn- Huszug nicht enthaltenen niedrigeren Gewinne find aus den Liften zu ersehen. Die bel Den staatlichen Lotterie- Einnehmern aux unentgelblichen Einsicht ausliegen,