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Englische U- Boot- Sorgen.

Uachklänge zum Eisenbahnerstreik.

Requirierung des Eisenbahnpersonals.

Paris , 31. Dezember. Nach einer Havas- Meldung aus Washing ton war die geftrige Bormittagssigung der maritimen Rommission einem Meinungsaustausch zwifchen Sarraut, Admiral de Bon und Bord Lee gewidmet. Letterer habe die Befürchtungen Diefer Borschlag wurde in der folgenden Diskussion von mehre­ren Rednern lebhaft betämpft; fie verlangten fofortige Streif Englands wegen der Grundsäge, nach denen Frankreich entl. Bir meldeten gefiers abend, daß der französische Minifter für erflärung. Nach langen und redt temperamentvolien Auseinander einen Unterfeeboot Rrieg führen fönne, ausgesprochen öffentliche Arbellen den Kriegsminister aufgefordert habe, zur fegungen wurde der Borschlag abgelehnt. Dagegen wurde ein und habe hinzugefügt, es fönnten pofitive Erklärungen Sicherung der Kohlenzüge für Reparationsliefe Antrag angenommen, nach dem der sofortige Streif erklärt wird, non feiten Frankreichs etwaige Mißverständnisse in dieser Richtung rungen die Eisenbahnen auf dem linken Rheinufer zu requirleren. jedoch foll, wenn bis Montag früh der Eisenbahnerfireit beigelegt beseitigen. Admiral de Bon habe nor technischen Standpunkte Die Ellenbahndireffion& 61u teilt nunmehr mit, daß von der Jufer- fei, bies aud für die Post- und Telegraphenarbeiter aus geantwortet und aufs neue jeden Bergleich zwischen Frankreich allerten Rheinlandtommission der Befehl eingetroffen ist, daß das gelten. und der Kriegführung der Deutschen abgewiesen. Minister Sarraut gesamte personal der Eisenbahnbirettionen öla Beamtenbund und Besoldungsaktion. habe mit großer Befriedigung von Lord Lees Erklärungen Kenntnis und Elberfeld durch die Beschungsbehörden te- Der Deutsche Beamtenbund teilt folgendes mit: genommen, jedoch nur bedauert, baß nicht vorher Gelegenheit ge- quiriert wird. Der gesamte Personen- und Güterverkehr fel Regierungsvertreter geäußerte Auffassung veröffentlicht, daß die In einem Teil der Tagespresse wird die angeblich von einem geben worden sei, sich durch freundschaftliche Aussprache über fofort in vollem Umfange wieder aufzunehmen. Das Perfo- Reichsregierung grundsäglich schon Anfang Dezember zu er Mißverständnisse zu einigen, die, wenn sie einmal der nal wird der Interalliierten Felbeisenbahnkommiffion, Unterabteilung handlungen mit den Organisationen der Beamten und Arbeiter Deffentlichkeit unterbreitet seien, übertrieben würden. Köln , unterstellt. wegen Erhöhung ihrer Bezüge bereit, gewesen sei, daß aber ihre Absicht durch die von den Organisationen unter Führung des Deutschen Beamtenbundes eingereichten hohen Forderungen DET eitelt worden sei.

Havas meldet ferner cus Washington, daß die Unterkommission für den Luftkrieg ihre Arbeiten vollendet habe. Die Frage der Verwen dung von Flugzeugen müffe Gegenstand einer neuen Ronfe renz bilden. Uebereinstimmenb habe der Unterausschuß die Un möglichkeit erkannt, praktisch die Zahl oder die Merkmale der Luftfahrzeuge, die für den Berkehr und für den Kriegs­gebrauch verwendet würden, zu bestimmen.

Die internationale Wirtschaftskonferenz. Paris , 31. Dezember. ( EE .)( Amtliche Mitteilung). Die Zu fammenfunft der Industriellen Frankreichs , Englands, Italiens , Belgiens und Japans fand heute am Quai b'Orsay unter dem Bor fize Loucheurs statt. Man gelangte zur Abfaffung eines Blanes, ber dem Obersten Rate in Cannes vorgelegt werden soll

Eine bedeutende Persönlichkeit erklärte einem Bertreter bes Intransigeant": Die Bersammlung der Sachverständigen beschäf tigte sich mit der Frage der Reparationen und der internationalen Wirtschaftskonferenz. Sie prüfte die allgemeine Lage vom wirt schaftlichen Standpunkt. Diese Brüfung brachte die Delegierten zu ber Ueberzeugung, daß internationale Solidarität notwendig sei. Die Frage, die die besondere Aufmerksamkeit der Delegierten in Anspruch nahm, war die, in welchem Verhältnis die verschiedenen Staaten an dem internationalen Konsortium teilnehmen sollen. Die Delegierten waren damit einverstanden, daß Frankreich , Großbri tannien, Deutschland und Amerika die gleichen Anteile zeichnen follen, Belgien , Italien und Japan in geringerem Maße: andere Staaten wie Holland , die Tschechoslowakei usw. tonnen ebenfalls an der Zeichnung teilnehmen.

Ein französisch- englisches Romitee wurde aus je zwei Mitglie dern gebildet, um die endgültige Fassung dieser Borschläge feftzu legen und sie endgültig zu flären.

Entente untersucht polnische Uebergriffe.

Sonderverhandlungen im befehten Gebiet.

Die Interalliterte Rheinlandtommission hat, mie die PPR. hören, der deutschen Regierung gegenüber den Bunsch ausgesprochen, daß am Sonnabend Bertreter des Reichsverkehrs­minifteriums zu Roblenz mit ihr verhandeln mögen über die Bei legung der Differenzen zwischen Reichseisenbahn und den Eisenbahnarbeitern. Unbeschatet der in Berlin gepflogenen und für bas ganze Gebiet der Reichseisenbahnen verbindlichen Berhant­tungen, bie im Hinblick auf eine begründete Aussicht einer be friedigenden Löfung Sonderverhandlungen an anderen Orten des Reichsgebiet ausschließen müssen, hat der Reichsverkehrsminister bem Bunsche der Interalliterien Rheinlandskommission insofern Rechnung getragen, als er amei Rommisfare aus dem Reichsvertehrsministerium nach Robleng entfandt hat, die bort dem Fürsten Hazfeld, bem deutschen Delegierten bei der Interalliierten Rheinlandsfommission als fachverständige. Berater und Gutachter zur Seite stehen werden in den Besprechungen über die Eisenbahner­frage. Streik in Breslau .

verfolgt, tem Deutschen Beamtenbund für die Berzögerung die Schuld Abgesehen davon, daß diefe Melbung die ungmeidentige Abficht aufzuladen, muß die vertretene Auffassung, daß bie Regierung wegen Erhebung zu hoher Forberungen ber Beamtenverbände jebe Ber handlung abgelehnt habe, um so stärter befremden, als in der Ant wort des Reichsfinanzministeriums auf die Eingabe der Spizen organisationen vom 3. Dezember von dem Reichsfinanzminifter cr flärt morben ist, daß er non fich aus rechtzeitig die als möglich und angemeffen erscheinenden Borldläge machen und hierüber mit nach der Veröffentlichung in der Tagespresse die Regierung bereit den Spitenverbänden in Berbindung treten" werde. Wenn aljo nach der Veröffentlichung in der Tagespresse die Regierung bereit die Forderungen im Rahmen einer Gesamtauswirtuna son etwa 8 errefen wäre, die Berhandlungen sofort aufzunehmen, falls sich bis 10 Milliarden Marf bewegt bätten, fo ftand der Bermirtlichung diefer Abficht nichts entgegen. Der Deutsche Beamtenbund trägt jebenfalls feinerlei Verantwortung für die Michaufnahme der Berhandlungen, noch ataubt er die Schuld dafür übernehmen au müssen, daß die Beamtenschaft durch die aöoernde Haltung der Res gierung bisher nicht in den Genuß der Erhöhung ihrer Bezüge go­langt ist. Sonnabend nachmittag 2 Uhr sind die im Deutschen Eisenbahner- Uebrigens ist die Zeitung des Deutschen Beamtenbundes verband organisierten Eisenbahnarbeiter in ben Streit gewährend fer lebten Tage unausgefekt bemüht gewesen, eine be treten. Der Güterverkehr ist faft gänzlich eingestellt, während fchleunigte Klärung der Lage herbeizuführen. Diese Bee der Bersonenverfehr aufrechterhalten wird. Die Beamtenschaft be- mühungen bauern zurzeit fort. teiligt sich nicht an dem Streif. Auch die in den christlichen Ge­werfiaften organisierten Arbeiter stehen dem Streif fern. Güterbahnhöfe Breslau ( Hauptbahnhof), Brockau und Mochbern lie gen still. Am Sonnabendvormittag und nachmittag fanden Sizun gen der Streiffeitung und der Obleute in Anwesenheit des Eisen­bahndirektionspräsidenten Bolgt statt.

Rampfbereitschaft in Staffel.

Die

Eine start besuchte außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Eisenbahnerverbandes nahm eine Entschließung aur Gehalts- und Lohnbemegung, Arbeitszeitgefen und zur Dristlaffeneinteilung an und erklärte sich bereit, aus Solidarität mit ben Stollegen der westlichen Bezirke in den Kampf zu treten. Andererseits aber wolle man die gewerkschaftliche Disziplin mahren Kattowitz , 31. Dezember.( DA.) In Oberschlesien find im und verlange deshalb vom Hauptvorstand umgehend die Bekannt Auftrage des Botschafterzates brei Ententeoffiziere eingetroffen, gabe ber augenblicklich herrschenden Berhältnisse. Im Eisenbahn­um die Beschuldigungen zu prüfen, baß bei der Liquidierung bireftionsbezir! Raffel ist alles ruhig. des Aufstandes polnische Militärfunktionäre unberechtigte

Streikbeschluß des Berliner Postpersonals.

Berhaftungen vorgenommen, Bersonen in Untersuchungshaft Die Funktionäre und Betriebsräte des dem Deutschen Berkehrs. gehalten, Aussagen erzwungen haben usm. Die polnische bund angeschlossenen Post, Telegraphen- und Fern prechpersonals Regierung gab zu dieser Untersuchung ihre Zustimmung unter nahmen gestern, nach einem Referat von, Bender über das Er der Bedingung, daß diese Angelegenheit die Hoheitsrechte gebnis der bisherigen Lohnbewegung, Elellung zu dem Eisen Bolens in feiner Weise berühren darf, soweit es sich um jest polnische bahnerftreit. Hinsichtlich der Lohnforderungen fonnte der tefe rent berichten, baß der Reichsfinanzminister sich bereit erflärt habe, Oberschlesier handelt. London , 31. Dezember.( DA.) Daily Telegraph " meldet aus am nächsten, Donnerstag mit den Vertretern der Gewerkschaften zu Paris , daß auf Anfrage der polnischen Regierung vom Generalsetre verhandeln. Was den Streit der Cijenbahner betreffe, so werde zur Stunde bereits im Berkehrsminifterium verhandelt und es fei eine tariat des Bölkerbundes eine Interpretation an den Botschafterrat Berständigung zu erwarten. Er schlage deshalb por, von einer Be ergangen sei über die Frage des Anteils des polnischen schlußfaffung heute abzusehen, aber am Montag obend in einer Ber­Oberschlesiens an den Reparationsleistungen Deutschlands . fammlung zu dem Streit, falls er bis bahin noch nicht beendet fein Daily Telegraph " glaubt verfichern zu können, daß die Antwort follte, definitiv Stellung zu nehmen. die Anteilspflicht des polnischen Oberschlesiens ausspricht.

heute aber auch baran erinnern, daß bem Janus ber boppeltürige Parteitag der französischen Kommunisten.

Lempel am römischen Forum heilig mar, der Tempel, beffen Pforten nur zu Friedenszeiten geschloffen waren. Im römischen Reich ist bas nicht allzuoft vorgefommen, und wir geschlagenen Rinder der Neuzeit können uns zum Neuen Jahr nichts Befferes wünschen, als daß auch für uns die Türen des Janus- Tempels endlich gefchloffen mürben, aber mit einem guten Schloß, das tein Klaffen zuläßt, durch das ein als Friede mastierter Krieg immer wieder burch fchlüpfen fann.

Das neue Jahr.

Das alte zu berlästern,

bat leinen gwed.

Hent ist es icon von gestern- ftell's weg!

Bir glupsden in bas neue:

Geschenkter Gaul,

ob id mir uff dir freue? Schon faul!

Tun wir, als wär uns schnuppe, ob die, ob ber

berfalze uns die Suppe...

Mallör!

Bill uns wer nicht gefallen,

ber uns anficht

Taffet die Kindlein Iallen.

Eis bricht!

Laßt uns das Leib bergeffen;

es wird vergehn.

Bie's tommt, fo wirb's gefressen.

Wir stehn!

Wir stehn bor neuem Jahre.

Zukunft ift ftumm.

Mut ist das einzig Wahre- punitum!

Baulden.,

Die durch die Streifbewegung der Eisenbahner gefchaffene Saga

hat die übrigen, an der Besoldungsbewegung beleifinten Verbände zu dem in einer Besprechung am 30. Dezember gefaßten Entschluß veranlaßt, neuerdings on das Reichsfinanzministerium wegen be

[ chleunigter Herbeiführung der Berhandlungen über die Erhöhung der Bezüge der Reichs- unb Staatsbediensteten berenzutreten. In einer am 31. De­ember vormittags mit dem Reichsfinansminifterium pepflogenen Aussprache wurde von den Vertretern des Reiche inanzministeriums mitgeteilt, daß der Reichsfinanzminister berett fei, am 5. Januar. nachmittags die Berhandlungen mit den Organisationen aufzunehmen.

Kommunistischer Schildbürgerstreich.

Die fommunistische Frattion des Reichstags hat beim Reichs tagspräsidenten die fofortige Einberufung des Reichstages wegen des Eisenbahnerfireits gefordert. Es mutet einigermaßen mertwürdig an, daß die Leute, die sonst nur das Parlament als Schwagbube" zu verhöhnen wiffen und behaupten, daß die Kleffen. fämpfe in den Betrieben und auf der Straße ausgefochten merden müffen, fich jetzt an das viel verlästerte Bartament flaminern. Wher die Einberufung des Reichstages wäre auch zmedlos, da höch wahrfdeinlich der ganze Ronflift auf dem Wege tirefter Berhandi ingen noch vor seinem Zusammentritt gelöst fein wird. Damit scheinen die Kommunisten auch zu rechnen, denn der Ginbes rufung des Reichstags liegt doch die Ermartung zugrunde, daß die in der Proving wohnenten Reichstagsabgeordneten nach Berlin fahren tönnen. Oder wie brei Biertel der Vollzahl ftellen sich die Kommunisten ben Zusammentritt des Reichstags vor, während der Zugserkehr nach Berlin ruht?

mindestens

Ariegsgefahr fei noch nicht beseitigt. An der Schwarze Meer- Rüfte habe sich ein omitee zur Rettung Rußlands " gebildet, das mit englischem und italienischem Kapital aegen Sowjetrußland arbeite. Im fernen Osten dauere die japanische Raubpolitit an. Eine bedenkliche Haltung werde auch von Rumänien , Belen und Finnland an den Tag gelegt. Unter frichen Umständen tänne niemand eine weitere Einschränkung der ruffischen Armee fordern. Rußland sei zum Frieden bereit, boch müsse bie

Armee über die

Gefahren des nächsten Frühjahrs

aufgeklärt werden. Im Jahre 1922 merde die Rote Armee in noch Der befferer ampfbereitschaft baftehen als je zuvor. Kavallerieführer Budjennn erflärte, vom Rongreß stürmisch be grüßt, die Rote Armee sei bereit. Das erste Kavallerieforps fönne im Laufe von 24 Stunden marschfertig zur Berfügung stehen.

Ralowfti verlas ein Begrüßungstelegramm& e mal Baschas. Gebrauch von Menschenfleisch im Sungergebiet? Ierijoti, 31. Dezember. ( DC.) Auf dem Räfefongreß hat

Marseille , 31. Dezember.( Intel .) Heute früh um 5 Uhr wurde der fommunistische Parteitag nach einer Nachtdebatte ge schlossen, die äußerst stürmisch und teilweise sehr wirr verlief. Ber­handelt wurde über die Wahl der neuen Parteileitung. Sou varine, der die franzöfifchen Kommunisten im Mostauer Erefutivfomitee vertritt, wurde ni át riebergewählt, da die Form seiner aus Mos­tau an die Bartei gerichteten Briefe von Frossard und seinen Freun den heftig angegriffen worden war. Die Vertreter des linken Flügels erflärten, daß mit den Angriffen gegen Souparine in Wirklichkeit die Erefutive der dritten Internationale gemeint sei und daß der Borstoß gegen Souvarine nur den Gegenfaz des rechten Flügels zur Kommunistischen Internationale und seinen Wunsch, die Be fchlüsse von Tours zu revidieren, verberge. Hinter Souparine stünde Mostau, das die Untätigkeit und die Unzuverlässigkeit gewiffer Barteiführer fürchte. Die Borwürfe Mostaus seien durch den Beifall, den ein Teil der Delegierten den kleinbürgerlichen Reben von Georges Bioch und Bictor Méric gespendet habe, nur der frühere Armeeführer Antonow- Dwjejento erschütterade bestätigt worden. Mit der Begründung, daß die nicht vollzogene Mitteilungen über die Lage im Hungergebiet gemacht. In mehreren Biedermahl Souparines als ein Schlag gegen die Kommunistische Internationale gemeint sei, erälärten Loriot, Treint, Dunois und Couturier, die Wahl in die Parteileitung nicht anzunehmen. Tom mast, Bestel und er fchloffen sich ihnen an. Daraufhin drückte der Rongreß durch eine. Neumahl Souparine sein Bertrauen aus. 1. November 14 780 Fälle von Hungerfod registriert worden. Un­Tommafi, Beftel und Rer zogen nun ihre Rücktrittserklärung zurüd, zählige Taufende seien dem Tode geweiht, wenn keine Hilfe tomme. während die vier ersten sich mit dieser Lösung nicht für befriedigt erflärten. Die porgelegten Thefen zur Agrarpolitit, Gemert­fchaftspolitit, zur Wahlpolitik und zur Frauenfrage wurden fast ein­ftimmig angenommen. Meinungsverschiedenheiten famen nur bei den ersten beiden Fragen zum Ausdruc.

Sowjetrußland rüstet ab.

Trokkis Bericht auf dem Sowjetkongreh. Mostau, 31. Dezember.( DE.) Der 9. Allruffifche Rite fongreß ehrte auf Antrag des Sowjetvertreters in Berlin , Kreftinfft, das Andenten des an Flediyphus verstorbenen Migllebs der Deutschen Rolen- Kreuz- Expedition, Dr. Gärtner, durch Erheben von den Sigen.

Ortschaften fei der bewußte Gebrauch von Menschenfleisch zu Nah­rungszwecken festgestellt worden! Es tomme vor, daß die Behörden die frischen Grüber bewachen lassen müssen, um den Leidenraub zu verhindern. Jn einem einzigen Kreife felen schon vor dem

An den Präsidenten der Gaarregierung.

OP

"

Saarbrüden, 31. Dezember.( MTB.) In der Boltsstimme" Deröffentlicht der Borsitzende der Sozialdemokratischen Partei des Saargebiets, Valentin Schaefer, einen offenen Brief an den Präsidenten der Regierungskommission, in welchem er Stellung nimmt zu der Berichterstattung des Präsidenten an den Bölferbund. Er mendet sich gegen die einzelnen in dem Bericht angeführten Puntie, die er als unobjektiv und als Berdächtigungen be zeichnet und sie auf das energischste zurückweist. Er sagt dann: Es märe beffer, Sie mürben versuchen, mit der Bevölkerung gemein. am beren Geschäfte zu führen. Eie müssen doch längst erkannt haben, baß wir hier politisch so hoch entwickelt sind, daß wir uns eine berartige Ausschaltung und Bevormundung, non deren Schäbüchleit wir feft überzeugt find, niemals gefallen lassen. Wenn Sie hoffen, uns nach und nach an Ihr bisheriges System zu ge­wöhnen, dann sind Sie im Irrtum. Wir wollen die uns zeit gemäß zustehenden politischen Rechte und das Bewußtsein der Sicher gänge 1899, 1900 und 1901, außer den Spezialtruppen. Der Rom heit unserer Eristenz. Die Erfahrung, die wir bisher mit Ihrer manbobestand fette sich zu 67 Broz Bauern, 9 Proz. Arbeitern umb 24 Broz. nicht proletarischen Elementen aufammen. Un den Methode gemacht haben, beweift uns, daß Sie allein mit Ihren biefem niemofs Freiheit und Wohlfahrt riegsschulen bilben ausschließlich Profetarier Roflegen aus, benen zum Bewußtsein gebracht wird, daß sie der herrschenbringen fönnen. Ich bin überzeugt, daß pieles beffer märe, menn Besondere Aufmertfamfeit werbe ben Klaffe angehören. der auf Ihrer Seite der gute Wille in demselben Maße porhenber Kriegsluftschiffahrt gewidmet. Die märe, mie bei der Bevölkerung!"

Trotti berichtete: Die Demobilmading fei zu Ende geführt und die zahlenmäßige Stärte non 5 300 000 auf 1593 000 herabgefeht

Stantbober. Am Sonntag, den 8., findet eine mukalilche Bor. mittagsveranstaltung. Anfang 11, Uhr, zum Besten ber Unteritügungs­taffe der Staatstheater statt und aroar auf Anregung Brofeilor Ferruccio Bulonis, der fich zur Ehrenmitwirtung zur Verfügung gestellt bat. Bur Bufführung gelangen das C- Dur, G.Dur- und G8- Dur Konzert von Mozart , gefpieit von Ferruccio Bufont unter musikalischer Leitung General worden. Es verbleiben unter den Fahnen nur noch die drei Jahr muftbirettors Blet. Der Berserkauf beginnt am 1. Januar an ben üb.

fichen Berkaufsstellen.

Der Botanische Garten und das Sofantle Museum in Dahlem find am Neujahrsing gefaloffen am Sonntag, ben 8., ist der Garten von 10-4, das Museum von 11-2 1hr bel freiem Eintritt geöffnet. Groke Boltsoper. Der 4. Dpernabend im Marmoriaal findet am 8., abends 7%, Uhr, ftatt.

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ohne has Bolf

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