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Der Gendarm

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beburst hätte, um seinen Schaden genau festzustellen. Er vereinfachen Bankrotts schuldig und verurtheilte ihn zu drei Mo 1 stets zufrieden waren. Wilfe wünscht diese Angelegenheit näher pflichtete sich zur Zahlung der alten Echuld, die Beklagte zur naten Gefängniß. unterfucht und soll der Vorstand und die nächste Bersammlung fofortigen Herausgabe der Mäntel. Zivilgericht und Militärgericht. sich damit beschäftigen. Die nächste Versammlung findet bei Das mildere Gesetz in betreff des dem Wirthe zustehenden öppner ist, wie berichtet, durch Urtheil der 5 Zivilkammer ente, Naunynstraße 27, statt. Schluß Uhr. Retentionsrechts, welches in solchen Fällen Anwendung findet, Landgerichts II zu Berlin am 16. Oktober ds. Js. zur Zahlung Die Freie Vereinigung der Bau- und gewerblichen wenn der Miethsvertrag nach dem 1. Juli d. J. abgeschloffen von 310 M. nebst Zinsen an die Klägerin, die Nationale Hilfearbeiter hielt am 16. Tezember in Rixdorf eine Versamm­wurde, gelangte gestern zum ersten Male vor der zweiten Straf Kranken- und Sterbefasse der Droschkentutscher und Berufsgenossen, lung ab. Zur Erledigung stand zunächst die Wahl eines ersten kammer des Landgerichts I zur Anwendung. Eine arme Frau E. H. Nr. 75", und zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits Schriftführers und Expedienten für den Arbeiter", beide Posten war gerückt". Sie hatte ihre wenigen Habseligkeiten mit verurtheilt worden. Die Klage wurzelt in der Mißhandlung des wurden dem Mitglied Hohensee übertragen. Ein Antrag des genommen und dem Wirthe dadurch die Möglichkeit ge- Droichfenfuischers Ernst Schulze durch den Gendarm Höppner Mitgliedes Heinemann, aus der Vereinskasse teine Unter­nommen sich für die ihm noch zustehende Miethe an am 3. Juni 1892 vor der Schloßbrauerei zu Echöneberg. Das fügungen zu gewähren, sondern nur freiwillige Sammlungen zu den Sachen schadlos zu halten. Im Termin erklärte der jetzt vorliegende Erkenntniß in der vorgedachten Klagesache wirit diesem Zwecke zu benüßen, gelangte nach längerer Debatte zur Wirth sich bereit, den Strafantrag zurückzunehmen, es mancherlei interessante Streiflichter auf die vielbesprochene Säbel- Annahme. Die weiteren Gegenstände der Verhandlung waren wurde ihm aber bedeutet, daß dies nach dem Gesetze nicht zu affäre, welche nochmals zur gerichtlichen Untersuchung gelangte. mehr interner Art. läffig fet. Der Staatsanwalt beantragte drei Mark, das zulässig In dem Erkenntnisse heißt es u. a.: Rigdorf. In der Mitgliederversammlung des Deutschen niedrigste Straimaß. Der Gerichtshof tam aber auf grund des Der Zeuge, Restaurateur Scharner, hat bei seinen ersten Holzarbeiter- Verbandes, die am 16 Dezember tagte, sprach Ge­neuen Gesezes zu einer Freisprechung. Es steht danach dem Vernehmungen vor der Polizei und dem Gericht nur aufgefagt, noffe Rohrlad über:" Die Widersprüche der gesellschaftlichen Wirthe ein Zurückhaltungsrecht an den zum Leben nothwendigsten Schulze babe Beklagten, der ihn fortführen wollte, nach der Seite Pflichten mit den Naturgesetzen". Da man von einer Diskussion Sachen nicht zu und da die Angeklagte nur ein Bett, einen Tisch, gedrängt. Wenn Scharner bei seiner Vernehmung vor dem Militär- über das Thema absah, so gelangten in den weiteren Verhand­zwei Stühle, einen Spiegel und einiges Küchengeräth besessen und gericht, die erst ca. ein Jahr später am 4. August 1893 Iungen einigen Vereinsangelegenheiten zur Besprechung. Mehrere mitgenommen batte, so erachtete der Gerichtshof diese Sachen erfolgte, noch angegeben hat, Schulze sei mit vorgehaltenem Arm Redner sprachen ihr Mißfallen darüber aus, daß immer noch feitens des Wirthes nicht für pfändbar. in zweifellos drobender Weise auf Beklagten losgegangen, io von einige Kollegen boyfottirtes Bier getrunken wird. Zum konnte auf diese Angabe Gewicht nicht gelegt werden, weil der Schluß wird auf den Streik in der Pianofabrik von Görs u. Mit der Frage, ob die Bezeichnung Denunziant" Beuge sich bei seiner ersten Vernehmung im Juni und Oftober Kallmann hingewiesen und die Mitglieder ersucht, den Zuzug eine Beleidigung ist, hatte sich die achte Straffammer am Land: 1892 seiner Wahrnehmungen zweifellos besser entsann als ein fernzuhalten. Die nächste Versammlung findet am 20. Januar geric t I zu befassen. Der Beklagte, Dr. Miethe, steht mit seinem Jahr später. Bei jener erfien Vernehmung hat aber Scharner 1895 ftatt. ehemaligen Verleger, dem Buchhändler Häsgen, nicht auf dem von einem Vorgehen des Schulze auf Beklagten in drohender besten Fuße, und nachdem ihn der letztere in einer Straiiache Weise" nichts gefagt, vielmehr angegeben, er habe, weil er ebler in einer öffentlichen Versammlung über das Thema: Woltersdorf . Am 16. Dezember d. J. sprach hier Genosse durch drei Justanzen vergeblich verfolgt hatte, sendete Dr. Miethe ca. 30 Echritte entfernt und es ziemlich dunkel war, die Vor-" Der Kampf gegen den Umsturz." Nach einer kurzen Diskussion eines Tages einen Brief an Häsgen mit der Ausschrift: Dem gänge zwischen dem Beklagten und Schulze nicht genau wahr über den beifällig aufgenommenen Vortrag stimmte die Ver­Denunzianten zurück". Wegen dieses Wortes strengte Häsgen nehmen tönnen. Der 3er ge fügte bei seiner Vernehmung vor die Privatklage an, und das Amtsgericht hielt auch dem Königlichen Schöffengericht II zu Berlin am 8. Oktober 1892 Jammlung einer Resolution zu, die ihr Einverständniß mit dem eine Beleidigung für vorliegend und erfannte auf 30 m. ausdrücklich hinzu, er habe nicht wahrgenommen, daß Schulze a bel der Versammlung die Abrechnung. M. Referenten bekundete. Hierauf unterbreitete der Vertrauensmann Geldstrafe. Hiergegen legte Dr. Miethe Berufung ein. An Einnahme ist Habel Die den Höppner angegriffen habe. Es hat nun allerdings Straflammer Schloß sich jedoch dem Vorderrichter an, hielt ebenfalls auch noch der Zeuge Echlink ausgefagt, Echulz sei mit auf 84 verzeichnen 76,85 M., die Ausgabe beträgt 82,95 M., mithin den Ausdruck Tenunziant" für beleidigend und verwarf die Be- gebobenem bezw. vorgehaltenem Arm" auf den Beklagten zu trauensmannes übertrug die Versammlung den Genossen Neu­ist ein Defizit von 6,10 M. vorhanden. Das Amt eines Ver rufung. An und für sich sei ja die Aufschrift erklärlich, und man gegangen. Allein der Zenge hat gleich bei seiner ersten Ver­Tönne nicht in allen Fällen verlangen, daß die Bezeichnung An nehmung noch angegeben, dies sei geschehen, als Schulze vomann und wählte zu Lokalkommissions- Mitgliedern die Ge­vounoffen Kraus, Ertner; Herzog, Woltersdorf und Reich, tragsteller zc. gewählt werde. Da aber im Volksmunde unter Beklagten mehrere Schläge mit dem Säbel erhalten hatte. Schlink offen Kraus, Erfner; Herzog, Woltersdorf und Reich, einem Denunzianten immer eine Person gemeint sei, der ein ge- entsinnt sich auch jetzt noch, daß Schulze zu dieser Zeit seinen Rüdersdorf. wisser Makel auhaste, da der Ausdruck auch im allgemeinen eine Hut nicht mehr auf hatte. Unter diesen Umständen aber muß geringschäßige Bedeutung habe, so sei hier eine Beleidigung vor die Meinung, welche Schlink vor dem Militärgericht geäußert liegend. Die Bestrafung des Ausdruckes ändert natürlich, vom hat, er habe die Haltung des Schulze für eine aggressive an­vorliegenden Fall abgesehen, nichts an der Thatsache, daß ein gesehen, als irrig erachtet werden. Wenn Schulze, nachdem ihm Denu ziant ein Tenunziant bleibt. durch Säbelhiebe der Hut vom Kopje geschlagen war, die Arme in die Höhe hielt, so liegt die Annahme weit näher, daß er dies gethan, um seinen Kopf vor Verwundungen zu schüßen. Daß er als Waffenloser den bewaffneten Bellagten angreifen wollte, ist nicht anzunehmen, wie denn ja auch thatsächlich der Angriff nicht erfolgt ist.

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Die Wiederaufnahme des strafrechtlichen Verfahrens gegen den Referendar Schwabe in der vielbesprochenen Revolver­affäre mit dem Pferdebahnschaffuer Berg ist von dem Ersten Staatsanwali zum zweiten Male endgiltig abgelehnt worden.

Weißensee. In einer Versammlung des Arbeiter- Bildungs­vereins, die hier am 17. Dezember tagte, hielt Herr M. Canis einen Vortrag über die Naturheilkunde". Einen weiteren Gegen stand der Verhandlung bildete die Reorganisation des Vereins. Diese Angelegenheit wurde dahin erledigt, daß der Vorstand er­mächtigt wurde, sich geeignete Personen heranzuziehen, um die Reorganisation in die Wege zu leiten.

Dermilchikes.

Was ein Abzahlungsgeschäft einbringt. Wegen Konkurs Vorwärtstaumeln gewesen sein; ein solches wäre, da Echulze Das Vorwärtsgehen des Echulze tann ebenso wohl ein Eine telephonische Verbindung zwischen England und bergehen in der Form des übermäßigen persönlichen Siebe auf den Kopf und Hut erhalten hatte, f.hr leicht erklärlich. Holland soll hergestellt werden. Die niederländische Regierung Aufwandes, Hazardirens, unordentlicher Buch­führung und unterlassener Bilanzzichung stand gestern der Es ist in teiner Weise erwiesen oder auch nur hat das Projeft bereits genehmigt. Eisenbahn auf die Jungfrau. Der schweizerische Kaumann Konrad Wachsmann vor der 9. Etraftammer des irgend glaubhaft gemacht, daß Schulze den Beklagten thatlich Landgerichts I. Der Angeklagte hatte sich seiner Zeit nach angegriffen hat oder daß Beklagter Veranlassung Nationalrath hat ebenfalls die Ertheilung der Konzession für Amerika entfernt und erst nach einem Jahre von dort hierher hatte, einem drohenden Angriff durch Gebrauch seiner den Bau einer Eisenbahn von der Kleinen Scheidegg über den Eiger und den Mönch auf die Jungfrau, einen Berg von zurückgekehrt, um sich dem Gerichte zu stellen. Er war seiner Waffe zuvor zu kommen. Zeit eine in Sport- und Spielerkreisen bekannte Persönlichkeit. Es ist ferner auch nicht dargethan, daß Beklagter, während 4167 Meter, an Guyer- Beller genehmigt. Er hat im Jahre 1885 von er Schulze abführen wollte, von einer Menschenmenge in bedroh­dem bekannten Abzahlungs- licher Haltung, deren Angriff er zu fürchten hatte, umgeben war. Ittmann das große Abzahlungsgeschäft Alexanderstr. 24 ge­Briefhaften der Redaktion. kauft und mit dem Kaufmann Max Ladewig zusammen betrieben. charner und Schlink haben zwar vor dem Militärgericht die Letterer hatte 10 000 m. baar eingeschossen und als er 1891 aussicht geäußert, es würde ohne das energische Vorgehen des Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 3wet Buchstaben oder eine Baht) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. trat, wurde ihm außer seiner Einlage noch ein Baarverdienst Beklagten zu gefährlichen Exzessen gekommen sein, allein diese entbehrt Meinung Don 75 000 m. ausgezahlt. Seitdem betrieb Wachsmann das thatsächlichen Grundlage. Die Sprechstunde wird heute von 12 bis 1 Uhr Mittags Daß gut gehende Geschäft allein. Am 10. März verkaufte er das die genannten, noch andere zeugen. Auch über Drohungen, größere Menschenmenge herumstand, sagen weder abgehalten. K., Reichenbergerstraße. Die Berufung ist richtig eins Geschäft, welches in der letzten Zeit stark zurückgegangen war, die etwa feitens umstehender Personen ausgestoßen worden, gelegt. für den Preis von 250 000 M. an zwei seiner bisherigen An­erhellt nichts, es hat O. 3. 100, Köpenick . Der Vertrag muß gestempelt sein, geftellten, Kretschmar und Levyjohn, welche feine Baarmittel vielmehr Holdheim glaubhaft besaßen und das Kaufgeld in Afzepten hinterlegten. Am angegeben, Schulze und Beklagter hätten ganz frei dagestanden. ist aber auch nicht ganz forrekt. Wir rathen Ihnen, zu einem Rechtsanwalt damit zu gehen. 14. März 1893 gab er vor, eine wichtige Reise nach Könige berg gethan ist, in welchen nach§ 28 der Instruktion vom 30. De Verpflichtung zur Erstattung der dem Gegner erwachsenden Kosten Mech alledem war davon auszugehen, daß keiner der Fälle dar­M. F. 9. Die Bewilligung des Armenrechts bat auf die machen zu müffen. Seine Schwester, die ihn zum Bahnhofe begleitete, wunderte sich zwar, daß Königsberg vom Lehrter 3ember 1820 fich Gendarmen ihrer Waffen bedienen können. Es Verpflichtung zur Erstattung der dem Gegner erwachsenden Kosten feinen Einfluß. Bahnhofe aus erreicht werden folle, fie ließ sich jedoch ist gegen Beklagten weder Gewalt noch Thätlichkeit verübt worden, und noch weniger hat es der An= Kiesel. Name ist ganz unleserlich. C. R. 126. Falls es sich um einen Gastwirth handelt, schulden trifft.

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Versammlungen.

W. K. V. Die Erben haften allerdings der Stadt. O. A. 1869. Wenn Sie sich Ihrem Vorgänger gegenüber

B. A. Die Klage gehört vor die ordentlichen Gerichte. M. B. 31. Sie müssen den Sachverhalt genauer darlegen. M. H. 100. Wenden Sie sich an das Gericht mit der Bitte, Ihnen Theilzahlungen zu gewähren, die Sie dann aber pünktlich einhalten müssen.

B. p. 14. Machen Sie ein Gesuch an die zuständige eſuch an die Behörde. G. K. Danzig . 1. Es kommt ganz darauf an, welche Ver wandte der Verstorbene hinterlassen hat und ob ein Testament vorhanden ist. 2. Nein.

R. R. 100. Ja.

beruhigen und erhielt des Räthsels Lösung erst später, als sie wendung der Waffe bedurft, um den ihm anwürde er Ihnen hastbar sein, sofern Sie nicht eigenes Ber erfuhr, daß der Angeklagte thatsächlich nach Amerika gegangen war. Vor seiner Abreise hatte er feinen Rechte beistand, den gewiesenen Posten zu behaupten. Rechtsanwalt Michaelis brieflich benachrichtigt, daß er sich Es hat auch Schulze sich seiner Verhaftung nicht mit in das Ausland begeben habe, weil er die Sorgen und Qualen offener Gewalt" widersetzt Sträubte er sich bei seiner Abführung, nicht mehr ertragen fönne. Er hatte gleichzeitig Akzepte in 10 lag jedenfalls ein solcher Widerstand nicht vor, daß er nur verpflichtet haben, die Miethe zu bezahlen, so haften Sie diesem Höhe von 204 000 M überschickt und gebeten, einen Vergleich mit bewaffneter Hand" überwunden werden konnte. mit den Gläubigern anzubahnen. Letzterer tam auch zu stande. Seitens des Militärgerichts ist bezeichnender Weise das s. 3. selbstverständlich dafür, zumal Sie ja auch thatsächlich die Wohne Der Verkauf des Geschäfts an Kretschmar und Levysohn gegen den Gendarm Höppner eingeleitete Strafverfahren einräume bezogen baben. wurde rückgängig gemacht und unter der Garantie gestellt worden. eines Schragers Schragers des Angeklagten wurde ein Vergleich auf der Grundlage von 45 Ct. hergestellt. Das Geschäft soll an und für sich ein durchaus lebensfähiges gewesen sein und so lange der Angeklagte alle seine Kräfte für dasselbe einsetzte, Der sozialdemokratische Verein für Stralan- Rummels­auch profperirt haben. Die Auflage wirft dem Angeklagten nicht burg hielt am 18. Dezember im Lokal des Herrn Vowinkel vor, daß er darauf ausgegangen sei, seine Gläubiger zu benach eine öffentliche Versammlung ab. Die soziale Frage auf dem theiligen, fie macht aber seinen Leichtsinn und seine Spielsucht Lande", lautete das Thema, über welches Dr. Lux in einer für das schlimme Endergebniß verantwortlich. Er war ein interessanten amegenden Weise sprach. Redner schildert die Be ständiger Besucher der Rennpläge und da er auf die Dutsiders deutung der Landegitation für die Sozialdemokratie und giebt M. W. 53. 1. Die Ehe zwischen einem wegen Ehebruchs zu spekuliren pflegte, kaufte er bei jeder Rennnummer 5 bis im Anschluß daran eine Kritik der sozialen Verhälnisse Geschiedenen und seinem Mitschuldigen ist verboten. 2. Mit 6 Tickets zu 10-20 M. Er soll an manchen Renntagen recht viel der landwirthschaftlichen Bevölkerung. Die Diskussion, an jeder anderen Person fann sich der wegen Ehebruchs Geschiedene verloren haben. Er war ferner ständiger Gast bei dem der sich Ritter, Alschner, Weigel, Debiting, verheirathen. jour fixe, der allsonntäglich in der Privatwohnung des Herrn Prahmschiffer, Frau Sprung und andere beteiligten, S., Braunschweig . Der Betreffende wird gut thun, Bes Jitmann damals in der Hohenzollernstraße- abgebalten bewegte sich im Sinne der Ausführungen des Referenten. rufung einzulegen. Inzwischen wird die bisher festgestellte Rente wurde. Die Gäste waren fast durchweg leidenschaftliche Epieler, Unter Verschiedenem wurden die Adressen des Kassirers weiter gezahlt. Wachsmann selbst stand in dem Rufe eines schneidigen Spielers und des Bibliothekars bekannt gegeben und zum Anschluß an den und betheiligte sich lebbaft an dem Spiel. Er wurde nicht vom Verein sowie zur fleißigen Benutzung der Bibliothek aufgefordert. Glück begünstigt und soll an verschiedenen Abenden 500-1000 M. Der Kassirer Hente wehnt Rummelsburg , Göthestr. 71, und verloren haben. Er war auch ein großer Freund der Lotterie nimmt jeden Abend Beitrittserklärungen entgegen. Die Bibliothek Briefkaffen der Expedition. und kaufte jährlich eine Unzahl Loose zusammen, miethete auch verwaltet Genosse Rosenkranz , Rummelsburg , Lessing- Für die ausgesperrten Brauer gingen ferner ein: solche an den Ziehungstagen. Einen Lotteriegewinn, der straße 28, Hof part. Gesammelt auf dem Vergnügen des Gesangvereins Völker­ihm einmal in Höhe von 12 000 M. zufiel, hat er in Bierprozente aus der Sarg­Der Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken und frühling" durch Barty 5,80. acht Tagen im Spiel wieder verloren. Er hat sich auch Bei einer Geburtstagsfeier an Spielabenden betheiligt, die hier in auf Holzplägen beschäftigten Arbeiter und schlerei Ziegelstraße 30 7,-. abgehalten wurden Tie Anklage führt ferner an, daß er seiner Eintritt in die Tagesordnung ehrte die Versammlung in der Beuffelstr. 4, Fideler Schafskopp bei Conrad 8,-. Tischler­einem Café Arbeiterinnen( Filiale 11) tagte am 18. Zezember. Vor gesammelt bei Richter, Leipzigerstraße 53 durch Bartsch 0,45. Aus Crimmitschau 100,-. Bierprozente von Niz aus der Schwester eine Aussteuer von 20 000 m. gezahlt und seiner Mutter ein Erbbegräbniß für 7-8000 m. gebaut, eine Konfet üblichen Weise das Andenken des verstorbenen Kollegen Wilhelm tioneuse unterhalten habe 2c. 2c.- Nach dem Gutachten des enge. Ten ersten Gegenstand der Versammlung bildete ein werkstatt Martens, Thurmstr. 58, 9. Rate 10, 10. Von den Glas­Referat des Genossen Sassenbach über das Freimauerthum. Kinder der ausgesperrten Brauerei- Arbeiter gesammelt von den arbeitern Stralau's 50,00. Zur Weihnachts bescheerung für die gerichtlichen Bücherrevisors Dir. Salomon sind die Bücher Sierauf ging die Verfammlung, nach einer furzen Diskussion Schleifern in Martinicenfelde 12,75. Uebers chuß v. ringfreiem des Angeklagten ungenügend geführt und gaben kein Bild von über den Vortrag zur Erledigung der gewerkschaftlichen Bier Spandauerstr. 30, 2. Sof, 22. Woche 4,10. Von den der Vermögenslage. Ueber ein Kassenmanto von 82 300 M. fehlt jeglicher Aufichluß, ein Privatkonto fehlt gänzlich, hin und die Generalversammlung zu Weihnachten in Bremen statt fektionshaus Solidarität", Oranienftr. 178, 3. Rate, 9,- Angelegenheiten über. Der Vorsitzende theilt mit, daß Arbeitern und Arbeiterinnen der Wer fstatt im Kon­wider find 1000-1200 Mart auf den Namen des An- findet und spricht den Munich aus, daß der Telegirte möglichst getlagten gebucht. Die Untlage geht von der Ueberzeugung für das Weiterbestehen der Organisation wirken möge. Die Ab- Gesammelt bei Hübner, Grünſtr. 19, 4,35. Von den Möbel­Mark für Sport und persönlichen Aufwand verbraucht habe. eine Einnahme von 67,50 m. und eine Ausgabe von 36,10 W., im Elysium, arrangirt von den Gesangvereinen Fr. Männer aus, daß der Angeklagte in verhältnismäßig kurzer Zeit 100 000 rechnung vom Stiftungsfest, die sodann verlesen wird, ergiebt polirern und 1 Tischler der Equiz'schen Möbelfabrik, Frank­furterstraße 125, 12. Rate 4,- Konzert am 1. Dezember Ueber den Umfaß war aus den Büchern garnichts zu ersehen mithin einen Ueberschuß von 31,40 W. Arbeitsnachweis, M. Der Angeklagte felbst gab diesen auf zirka 330 000 m. mit zirka Bibliothek und Verkehrslokal befinden sich bei Pettersohn, chor Nordwest, Glück zu, Lyra II, Syrene, Weddinger 20 pCt. Nettogewinn an. Er behauptete, daß er seiner Spiel- Veteranenstr. 21. Harmonie und Treue und Einigkeit. Vorl. Abr. 90,- luft nur so lange gefröhnt babe, als seine Einnahmen glänzende Epandauer grüne Jungen 14. Rate 15,- Ertrag einer Amerit. waren. Er habe für 50 000 m. jährliches Einkommen Steuern Der Verein zur Wahrung der Interessen der Gast- Auktion einer Echten bei fidelen Buchdruckern Straßburgs 8,14. bezahlen müssen. Als junger, lebenslustiger Mann habe er das und Schankwirthe hielt am 14. Dezember in Echöneberg eine Finsterwalde durch Winkler( 32,12 freiwill. Beiträge, 10,- vom Geld nicht vertragen können". Der Ridgang feines Geschäfts falle Versammlung ab. Nach einem Vortrag des Stadtverordneten Gewerkschaftskartell) 42,12.. Von organisirten Buchdruckern in mit dem im Jahre 1891 begonnenen Pießfeldzug gegen die Abzahlungs. Wilte über die Nothwendigkeit der Organisation, gelangten Hagen i. W. 9,95. Gürtler von O. Lundershausen 1,75. Durch geschäfte zusammen. Er habe seit 1891 auch nicht mehr gespielt. mehrere geichäftliche Angelegenheiten zur Erledigung, in denen Wagner 4,-. Buchdruckerei J. Balke 1,50. Theaterverein Der Staatsanwalt beantragte 6 Monate Gefängniß. es sich besonders auch um die Verstöße gegen den Bierboykott Proletarier" 6,-. Landsmannschaft der Schleswig- Holsteiner Die Rechtsanwälte Dr. Fr. Friedmann und Dr. Löwen handelte. Beiste, Mitglied des Vereins Berliner Gastwirths zu Berlin , dritte Rate, 10,-. Hundert Billets à 50 Pf. stein bekämpften im wesentlichen den Vorwurf des übermäßigen gebilfen, macht darauf aufmerksam, daß die Gastwithe früher und 10,- von G. B., Oranienstraße. Richard Bock, Böttch er Aufwandes, indem sie darauf hinwiesen, daß dieser große Auf einen Beschluß gefaßt, nach welchem fich die Mitglieder ver- 3,-. Reschte, Martgrasendamm 1,- Innere Putzer, Bau wand nur bis zum Jahre 1891 reiche und der Angeklagte bis pflichteten, ihre Arbeitskräfte aus dem kostenlosen Arbeitsnachweis Nürnbergerir. 7, 11,-. Ges. bei Kollmann, Liesenstr. 19, dahin kolossale Einnahmen hatte. Als dieselben geringer wurden, des Vereins der Gastwirthsgehilfen, Annenstr. 16, zu entnehmen, 1,55. Jierlohner Gewerkschaften 80,75.. habe er auch von Sport und Spiel gelassen. Der Gerichtshof leider aber werde verschiedentlich dagegen verstoßen. Neumann Summa 460,31 M. Bereits quittirt 830,16 M.; in Summa erfannte den Anaetlagten im Sinne der Bertheidigung nur des und Liedte führen an, daß sie mit dem nachgewiesenen Personal 1290,47.

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