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Gewerkschaftsbewegung

Politische Zustände und Gewerkschaftliche Praxis. bund und den im Deutschen Landarbeiterverband organisierten

Schiedsspruch für die Brauereiarbeiter Berlins .

Gewinn- Auszug

ber

19. Preuß- Südb.( 245. Preuß.) Klassen- Lotterie 11. 8iehungstag. 25. April 1922.

5. Rlaffe.

Auf jede gezogene Nummer find awei gleich hohe Gewinne gefallen, und gwar je einer auf die Cofe gleicher Nummer in ben belben Abteilungen I und II

Ohne Gewähr.

Rachbrnd verboten.

Jn ber Bormittagsziehung wurden Gewinne über 490 Mart gezogen: 2 za 300000 M 878 4

4 zu 10000 M 120573 185342

12 zu 60 0 M 1339 111971 166348 189209 213518 240915

116 zu 300 M 298 7:47 016 15546 17989 18692 22753 38326 45368 74836 7 747 8-9 8 87196 0393 91504 96770 97909 100816 105496 114052 145950 147490 147 17 152962 153000 174 99 175177 184441 184560 184960 186912 1 8975 210277 212114 213665 221995 239306 243195 243728 244843 252470 255949 264358 267175 267838 268538 270949 288404

382 zu 1000 M 746 414T 8304 6968 8634 8726 9395 11488 12110

Der Landarbeiterstreik im Lande Stargard . Am 24. April teilte das Reichsarbeitsministerium dem Deutschen Landarbeiterverband telegraphisch mit, daß es bereit sei, Eint gungsverhandlungen zwischen dem Mecklenburger Land. Ueber ,, Gegenfäße der Staatswirtschaft und der Weltwirtschaft streitenden Landarbeitern anzubahnen, und zu diesem Zwed auf ach dem Kriege und die gewerkschaftliche Praxis" sprach der öster- Dennerstagnachmittag 1 Uhr in Neustrelit im Schloß eine Berhand­eichische Bundeskanzler a. D. Dr. Renner Wien am Dienstag lung an.beraumt habe. Der Deutsche Landarbeiterverband in einer Versammlung der Berliner Gewerkschaftsbelegierten im hat dem Ministerium mitgeteilt, daß er bereit fei, sich an der Ber­Gewerkschaftshaus. Genosse Renner bedauerte, daß durch den Krieg handlung zu beteiligen. Es wird von dem Vorstand des Medien­cine Erschwerung des Verkehrs der österreichischen mit den deutschen burger Landbundes , der sich anscheinend an das Reichsarbeits­Genossen eingetreten ist. Die geistige Gemeinschaft werde aber trog minifterium gewandt hat, abhängen, ob in dieser Verhandlung eir. der Grenzpfähle aufrechterhalten bleiben. Die Nachkriegszeit hat Tarifabfluß zustande femmt, der die Beendigung des Streits uns ganz eigenartige Zustände gebracht, Gegenfäße, wie wir sie herbeiführen könnte. früher nicht gefannt haben. Der Krieg brachte einen Riß in die Weltwirtschaft; sie wurde unterbunden. Vor dem Kriege war jeder Staat ein Glied in der Weltwirtschaft, mit der alle verflochten waren. Die Berliner Brauereiarbeiter, deren Wochenlöhne im März 118063 124538 1.9985 130027 132778 137222 137322 1 9352 144844 145287 Und nach dem Friedensschluß gaben wir uns allgemein der Hoff d. 3. 700-710 m. betrugen, haben Ende März d. J. den Arbeit nung hin, daß die Belebung der Weltwirtschaft nun wieder folgen gebern neue Forderungen unterbreitet. Hauptsächlich wurder. ge­werde. Über das Gegenteil ist eingetreten, die 3errissenheit forbert: ochenlöhne von 1000-1010 m. für Arbeiter, gleich ist immer größer geworden. Wenn sich heute die Bölker in Genua hohe Lohnzulage für Frauen und Jugendliche, Erhöhung der Pro- 17158 18570 21294 22652 22879 23307 3383 24256 25178 26600 6033 bex Ropf zerbrechen, so liegt dem das Bedürfnis zugrunde, die pifionen für das Tourenfahrpersonal, Aufbefferung der Bezüge aus Weltwirtschaft wieder in Gang zu bringen. Heute wird unterschieden zwischen Schuldner- und Gläu$ 616 des BGB. , Erhöhung des Montagegeldes. In der Berhand­bigerstaaten. Zu den Hauptschuldnerstaaten zählen Defter die Erhöhung der Provisionen, der Bezüge aus§ 616 BGB. und des 78038 80404 828 8 84603 86192 8698 lung der beiderseitigen Lohnkommissionen lehnten die Arbeitgeber reich und Deutschland . Bei uns war aber nichts zu holen, Montagegeldes grundsätzlich ab, erklärten sich aber bereit, die Löhne ulle Säde waren leer und damit wir nur weiter wirtschaften tonn- der männlichen Arbeiter um 100 m. je Woche zu erhöhen. Die Ar­ten, mußte Amerifa 48 Millionen Dollar hergeben. Anders in beitnehmervertreter lehnten diese Zugeständnisse ab. Die Arbeit Deutschland , dem eine ungeheure Schuldenlaft aufgebürdet wurde, geber riefen daraufhin den Schlichtungsausschuß an. Am 15. April 206427 208458 208503 211818 213 39 214822 218718 219283 219931 220537 obgleich englische Staatsmänner erklärten, daß Deutschland diese fällte der Schlichtungsausschuß folgenden Schiedsspruch: Ab Last nicht tragen fönnte. 6. April follen die Löhne betragen: Für Gelernte 875 M., Fahr­Inzwischen hat sich gezeigt, daß bie Sache nicht shne völlige personal 870 m., Ungelernte 365 m. je oche; Frauen und Jugend­Zerstörung der Weltwirtschaft durchzuführen ist. Man mußte bie Baluta auftaufen, um in God zahlen zu fönnen und die art liche erhalten eine Zulage von 120 m. zu ihren bisherigen Löhnen; mußte infolgedessen finden. Immer schroffer traten die Gegenfäße abkommen soll auf unbestimmte Zeit gelten mit 14 tägiger Ründi­Erhöhung der Provisionen für das Fahrpersonal. Das Lohn in der Weltwirtschaft hervor. Hier ueberarbeit, dort Argungsfrist. Am 17. April d. 3. beschäftigte fich eine Funktionärver­beitslosigkeit. England hat an Arbeitslosenunterstüßung fammlung mit diesem Schiedsspruch. Allgemein wurden die Säge mehr leisten müssen, als es an Kriegsentschädigungen erhalten fönnte. als zu niedrig bezeichnet. Als erfreulichstes Moment wurde der Teil Die Arbeiterfasse eines jeden Landes hat eine besondere Art des des Schiedsspruches anerkannt, der die tarifliche dreimonatige, mit Rampfes zu führen. Hier um beffere Löhne, dort zur Abwehr von eineinhalbmonatlicher Kündigungszeit verbundene Lauffrist des Lohn­Lohnherabsehungen. Das eine, valutaschwache, Land fann billiger abkommens in ein. Lohnablommen auf unbestimmte Zeit 169312 172 77 174.09 177419 178561 184088 1925.7 19.660 194643 196391 vertaufen, weil es niedrigere Löhne zahlt, das andere, valutastarfe, mit 14 tägiger Kündigungsfrist umwandelte. Diefer Umstand gab der sucht sich durch Absperrungen gegen die Einfuhr zu schüßen. So Funktionärversammlung Veranlassung, dem Schiedsspruch zuzu­haben wir durch den Krieg mehr Staaten, mehr 3ollinien erhalten. Statt Ausdehnung des freien Berkehrs, von Tag zu Tag Lohnabkommen sofort wieder aufzufündigen. In einer darauf stimmen. Die Organisationsleitungen wurden beauftragt, das mehr Einschränkungen. folgenden Verhandlung mit den Arbeitgebern gelang eine Eini­Die neuen Löhne, Provisionen und sonstigen Bezüge werben a b gung über die durch der Schiedsspruch offen gelassenen Punkte. 6. April gewährt und fommen am Freitag zur Auszahlung.

Rebner schilderte hierauf die Maßnahmen, welche von der fozialdemokratischen Regierung zur Zeit ihres Wirtens zum Schuhe der Arbeiterschaft ergriffen worden sind, um den Zusammenbruch zu verhüten. Es wurden soziale Geseze und Berordnungen ge­schaffen, die die Arbeiter gegen die Willkür der Unternehmer schützen. Ferner wurden, um die Lohnfämpfe möglichst zu vermeiden, pon den Gewerkschaften feste Grundlöhne aufgestellt, während der be­megliche Teil des Lohnes nach einer gleitenden Lohn stala zu zahlen ist. Dadurch haben die Löhne mit dem Wechsel Der Krone Schritt gehalten. Das Enstem ist so erklärte der Vor tragende allerdings mit der Zeit etwas tompliziert geworden und ein Scherzwort fagt deshalb: die eine Hälfte der Beamtenschaft redhne aus, wieviel der Lohn für die andere Hälfte betrage. Hätten mir nicht die Sozialdemokratische Partei , die Ge­wertschaften und die Genossenschaften gehabt, so

-

Die Konzentration in der Großindustrie behandelt der Kursus der Betriebsräteschule am Donnerstag um 6 Uhr in Zimmer 117 ber städtischen höheren Fachschule für Textil- und Bekleidungsgewerbe, Warschauer Blaz 6/8. Am Donnerstag wird mit der Besprechung der Konzentrationsbestrebungen der Chemischen Industrie , bet Stinnes- und AEG.- Zusammenschlüsse begonnen. Es fönnen daher auch neue Teilnehmer, die sich an diesem Kursus bisher nicht beteiligten, mit Erfolg dem Unterricht beiwohnen.

würde der Zusammenbruch und die Auflösung Desterreichs zweifel- Vorträge. Vereine und Versammlungen.

los erfolgt fein.

Durch Schulung und Aufklärung der Maffen werde endlich doch der Sozialismus zum Siege gelangen. Der Bortrag wurde von der Versammlung beifällig aufge­

nommen.

Der amtliche Stenographieunterricht( System Stolze) im Preußischen Landtage( früherem Abgeordnetenhause) beginnt am Dienstag, den 25. April, abends 7 Uhr. Er fest gute Schulbildung voraus und ist namentlich für Schüler höherer Lehranstalten bestimmt.

27063 29541 8268 340 6 35994 38021 86381 37410 39237 46423 48978 47173 47486 47841 44 12 53544 54045 8 522 5666) 57967 58203 9914 F0049 61655 64986 65854 67263 68827 88338 69152 71762 72 76 75435 87102 94461 95076 95322 97584 101793 1028-2 103481 103620 104076 107324 110086 111765 112839 118869 119847 124: 49 125105 125.65 12 522 125657 126428 128: 01 130: 39 138215 140428 141891 143120 144421 146911 147289 149599 151117 151505 1518 5 152804 156888 157464 158277 158639 159686 160137 161036 162824 165696 168004 168219 174286 174581 177290 180818 1: 0688 81530 18: 642 86286 186401 187046 188322 189166 19 093 192441 1999 6 203012 204180 205349

221838 22: 006 224810 224889 225968 226818 226910 2 0012 30113 232284 233 45 234466 235591 236439 36633 237175 238629 240734 243666 243853 244846 245428 247690 290 250353 253172 253219 253710 254284 256253 257.53 257096 258871 260844 2610 2 261999 263842 265854 266575 27 562 277 08 277661,27 241 280107 28 212 288374 285949 2800.7 288152 286779 288328 290818 2908.9 2958 6 295947 298867 299622

Jn der Nachmittagsziehung wurben Gewinne über 490 tart gezege:

2 E 15000 M 121580 2 E 10000 M 1580: 7

18 zu 6000 M 62372 88514 93838 100459 180778 139450 234422 298683 114 zu 3000 M 19427 38701 40055 44228 44579 45512 46490 47883 63724 63851 829 8 86129 88610 89484 91618 111426 118820 123681 125682 127687 129.07 131184 132673 140974 142126 14-117 150-88 153845 168518

196699 197972 20 929 211800 2185 0 220750 22 854 285393 25.297 25.162 2640.4 265595 267182 268037 269208 27 118 280910 286500

358 zu 1000 M 5618 8120 8.35 11138 14448 15.68 17878 19121 19455 20888 21487 22645 27976 28504 29194 31640 37240 38266 40176 40721 40732 42030 45858 46562 49297 49.26 50919 51403 53908 55:74 56863 58072 68150 61091 62612 62872 7363 67901 69665 71156 71323 72101 14063 75966 77507 77813 79141 80907 84 83 84902 86569 88932 89918 91824 92792 95570 96789 57790 102807 108452 106244 106474 108 98 11093 114413 115042 115184 119875 121452 122193 122464 123228 126169 128016 130568 131496 1. 1645 13 934 132793 141860 144110 146235 147254 149402 162938 153 29 155115 157104 158355 189865 162379 162517 16468 165.48 166055 167373 167577 167963 169508 169981 173417 178729 17.545 1778 176.2 180012 181397 18.736 181935 182185 188083 191619 194255 196 07 1957 7 196360 196901 197512 198636 199715 204965 205193 20.080 208969 2089 3 21021 210349 210668 212756 214786 217785 218692 2.9.08 210444 221135 224440 2 65 0 230671 234320 235276 236169 24: 220 244256 246 46 247661 250399 250877 2 1994 253453 255039 256308 255326 25634L 257376.69165 260267 26 937 264040 266140 266564 208266 268483 26-759 268868 270518 272-51 274506 276203 270580 277702 2832.1 287201 290800 2018.2 292360 98513 20 652 298023 299484

Die in dem vorstehenden Gewinn- Husang nicht enthaltenen niedrigeren Gewinne find aus den Biften au ersehen, die bei den staatlichen Lotterie- Einnehmern zur unentgeltlichen Ein­ficht ausliegen.

Berantw. für den redatt. Teil: Franz Klühs . Berlin- Lichterfelde ; für An. eigen: Th. Glode, Berlin . Berlag Borwärts- Verlag G. m. b. S., Berlin . Drud: Borwärts- Buchdruckerei u. Berlagsanstalt Paul Ginger u. Co., Berlin . Lindenstr. 3.

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