Nr. 2.
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Vorwärts
12. Jahrg,
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Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.
Nachklänge vom Boykott.
Wie nicht anders zu erwarten, gehen die Meinungen über die Bedeutung des Friedensschlusses in Sachen des Boykotts sowohl innerhalb der Reihen der Arbeiterschaft wie auch in den bürgerlichen Kreisen weit auseinander.
Freilich würde man sich sehr täuschen, wollte man annehmen, die fich theilweise diametral gegenüberstehenden Urtheile über die Bedeutung der Friedenspräliminarien feien stets der Ausfluß sachlicher Würdigung und nicht beeinflußt durch Interessen und Nebenzwecke.
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Solche Nebenzwecke drängen sich auf beiden Seiten vor, sowohl bei denen, welche in den Vergleichspunkten eine voll ftändige Niederlage der Brauereien und einen Verzicht derselben in ihren Etablissements in Zukunft noch Herr zu sein, wie auch bei jenen Zadlern, welche in dem Vergleich eine Niederlage der Arbeiter und ein Preisgeben ihrer Interessen erblicken wollen. Es find in erster Linie parteipolitische Zwede, parteipolitische Zwecke, die mit diesen Urtheilen verfolgt werden. So haben die Darstellungen der Presse des großen Unternehmerthums, als haben die Brauereien, dem Terrorismus der Sozialdemofratie weichend, fich auf Gnade und Ungnade unterworfen, nur den einzigen Zweck, den Schein zu erwecken, als sei die Industrie den Arbeitern gegenüber hilflos und deshalb das Eingreifen der Staatsgewalt unbedingt nothwendig. Die Organe der Bismard'schen Fronde und der großindustriellen Vereinigungen Schildern den Sieg der Arbeiter deshalb in den grellsten Farben, um damit Stimmung für die Umfturzvorlage und noch einige Berschärfungen dazu zu machen. Man müßte ein sehr findlicher Politiker sein, wenn man diese Absicht aus den à conto der Arbeiter geschriebenen Sieges- Fanfaren der Berliner Neuest. Nachr." nicht herauslesen würde. Verstimmen thut uns diese Abficht freilich nicht, wir waren uns über deren Werth von Anfang an flar und treffen unsere Maßnahmen danach. Wenn aber Herr Röfice und seine Ringgenossen sich durch diese SiegesFanfaren und die daran geknüpften Vorwürfe über den geübten Berrath an dem Unternehmerthum einschüchtern lassen, und die Voss. 3tg." den Auftrag erhielt, den Vergleich in eine vollständige Niederlage der Arbeiter umzulügen und über die Rixdorfer Versammlung vom letzten Sonntag einen von der ersten bis zur letzten Zeile gefälschten und erlogenen Bericht zu bringen, so beweist uns das zwar, wie vortheilhaft der Vergleich vom 24. Dezember vor. Jahres für die Arbeiterschaft und die Partei ist, aber zu einer übertriebenen Schäßung deffelben lassen wir uns auch dadurch nicht verleiten.
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Donnerstag, den 3. Januar 1895. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.
ebenso groß wie gegen die herrschenden Klassen, und wo sich irgend eine Gelegenheit bietet, dieser Feindschaft gegen uns Ausdruck zu geben, da sind wir gewöhnt, diese Herren Anarchisten und Unabhängigen auf der Bildfläche erscheinen zu sehen. Außer den Freunden der Arbeiterfnebelung, welche aus dem Vergleich Kapital für ihre reaktionären Abfichten schlagen wollen, und den unabhängigen Anarchisten, welche im Trüben zu fischen fuchen, giebt es noch eine dritte Gruppe, welche an dem Vergleich feinen Gefallen findet. Es sind dies besonders einige Führer der Brauereiarbeiter und jene Parteigenossen, welche behaupten, es sei von den aufgestellten Forderungen nichts, oder fast nichts, erreicht worden, und das Wenige, was erreicht worden sei, werde von den Brauereiunternehmern nicht eingehalten werden. Wir haben es hier mit den sogenannten Pessimisten in dieser Frage zu thun.
weis sollte ausschließlich von der Arbeiter- Organisation geleitet werden, nur für organisirte Arbeiter funktioniren und die Brauereibefizer sollten gar feinen Einfluß auf denselben haben. Ein solcher Arbeitsnachweis mag das Ideal eines solchen Instituts für gewerkschaftlich organisirte Arbeiter sein, aber durchführen läßt er sich wohl bis auf weiteres noch in feinem Gewerbe. Daß die Unternehmer bei der Anstellung von Arbeitern sich jedes Einspruchsrechtes begeben und jeden Arbeiter zu nehmen verpflichtet sein sollen, der ihnen zugesandt wird, das ist ein Verlangen, das so lange nicht realisirt werden kann, so lange es noch Unternehmer und Arbeiter giebt.
Abgesehen aber von dieser Forderung, bringt das neue Arbeitsnachweis- Statut, eine ganze Reihe von Verbesserungen gegen früher. Bum Beweise mögen hier einige entscheidende Bestimmungen zum Vergleiche angeführt sein. Zum Vorhinein Daß es auch noch Interessenten in der Boykottangelegenheit fei dabei bemerkt, daß der bisherige Arbeitsnachweis sich immer giebt, welche gegen jeden Ausgleich sind, weil dadurch ihr Ge- nur auf die Brauergesellen, nie aber auf die Hilfsarbeiter bezog. fchäft leidet und sie letzteres höher stellen, wie das allgemeine Für diese wird jetzt zum erstenmal der Arbeitsnachweis von den Was dann die Prozentzahl von Partei- oder Arbeiterinteresse, darauf sei nur nebenher hin- Unternehmern anerkannt. gewiesen. Bemerken wollen wir nur, daß, nach unserem fubjektiven Arbeitern betrifft, welche eingestellt werden können, ohne den Empfinden, dieses Privatintereffe in einer Weise erstarkt war Arbeitsnachweis zu benügen, so ist dieser Prozentsaz jeht für die und sich geltend zu machen wußte, daß gerade um dieser Er- Großbrauereien erheblich ungünstiger wie vor dem Bontott. Von entscheidender Bedeutung sind aber die Bestimmungen scheinung willen der ehrenvolle Abschluß des Kampfes willkommen über die Besetzung des Vorsitzenden des zur Leitung des Nachgeheißen werden muß. weises berujenen Kuratoriums resp. der Kommission.
Was nun die Behauptung betrifft, daß durch den Vergleich teine der Arbeiterforderungen bewilligt worden sei, so kann das nur jemand sagen, der entweder die ursprünglichen Arbeiter forderungen nicht tennt, oder wer mit Abficht die Wahrheit nicht zur Geltung kommen lassen will.
Die Arbeiter haben nach der erfolgten Doppeldezimirung folgende fünf Forderungen aufgestellt:
1. Wiedereinstellung der Arbeiter an ihre alten Poften; 2. Aufrechterhaltung und Anerkennung der bestehenden Brauerei Arbeiter- Organisationen; 3. Anerkennung des Arbeitsnachweises; 4. Lohnentschädigung für die ausgesperrten Arbeiter; 5. Anerkennung und Freigabe des 1. Mai als Ruhetag.
Von den vorstehenden Forderungen sind die ersten brei entweder ganz oder doch in wesentlichen Puntten zugestanden.
Was zunächst Punkt 1 betrifft, so wird heute, wo der Kampf acht Monate gedauert hat, im Ernste niemand mehr verlangen können, daß die Arbeiter in ihre alten Posten eingestellt werden sollen. Die Wiedereinstellung der Arbeiter nach Bedarf und in erster Linie ist aber zugestanden, ebenso die Zusicherung, daß nach Beendigung der Mälzerei die bis dahin eingestellten Arbeiter nicht in erster Reihe entlassen werden sollen. Gerade letztere Befürch tung wurde von den Führern der Arbeiter bei den früheren Verhandlungen immer ausgesprochen, jegt, da die gewünschte Zusage gemacht ist, soll dieselbe mit einem Male feinen Werth mehr haben.
Wir wissen, was wir errungen haben, und wir werden das Errungene gegen Lober wie Tadler zu vertheidigen wissen.. An letteren fehlt es nun feineswegs. Besonders finden sich folche auch im Kreise von Arbeitern, welche zu diesem Zwecke die Maste der Parteizugehörigkeit vorbinden. Wir meinen hier die Herren Unabhängigen und Anarchisten. Wir wollen gerne anerkennen, daß der Sozialist" vom Beginn des Boykotts an sich Die Forderung 2 ist rund und in vollem Umfange zugestanden. für denselben ausgesprochen hat, wie weit seine Anhänger aber Den Werth dieses Zugeständnisses wird man ermessen, wenn sich zur Durchführung desselben mitgeholfen haben, darüber die Kritiker erinnern wollen, daß die Brauerei- Inhaber dahin fein vermögen wir Urtheil abzugeben. Wenn aber einig waren, bei längerer Fortdauer des Boykotts jeden organiüber jezt in sämmtlichen Bersammlungen, welche die firten Arbeiter rücksichtslos zu entlassen. Aufhebung des Boykotts zu beschließen hatten, die Anhänger des Puntt 3 ist zwar nicht in dem Umfange angenommen, wie „ Sozialist" die Führung der Opposition gegen das Abkommen die Arbeiter dies erst verlangten, aber es ist der neue Zustand vom 24. Dezember übernommen hatten, so erscheint uns dieses eine weitgreifende Verbesserung gegen die Verhältnisse vor dem Manöver ebenso selbstverständlich, wie es durchsichtig ist. Die Boykott. Feindschaft der Herren Anarchisten und ihres Anhanges gegen die sozialdemokratische Partei und ihre Führer ist mindestens
Die Arbeiter verlangten Anerkennung des von der BrauArbeiter Organisation geschaffenen Arbeitsnachweis. Dieser Nach das darf so nicht hingehen. Ich will kämpfen, protestiren. Man fann mir das Recht nicht nehmen, meinen Beruf als Advokat auszuüben. Die Presse wird mich vertheidigen, [ Nachdruck verboten.] mich unterstützen.
Feuilleton.
Im Exil.
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Am selben Abend noch ging er zu seinem Freunde Peyrade. Schlimme Sache! sagte dieser in einem mehr besorgten Roman von Georges Renard. Autorifirte Uebersetzung als erstaunten Tone. Der Ordnungsrath ist souverän. Es wird sehr schwierig sein, ihn zu veranlassen, daß er sich noch einmal mit der Sache beschäftigt. Man muß es aber trotzdem versuchen. Wir werden morgen schon die Runde durch sämmtliche Zeitungs- Redaktionen machen.
von Marie Runert.
Das kommt von dem Rath des Advokatenstandes, fagte sie. Gewiß ist es die offizielle Benachrichtigung, daß Du in die Liste der Pariser Rechtsanwälte wieder eins getragen bist. Bor drei Wochen hast Du Dein Gesuch eingereicht. Sie haben sich mit der Antwort Zeit gelaffen. René empfand eine Regung der Freude. Er sollte also in die Laufbahn wieder eintreten, in der er vorwärts tommen fonnte, ohne daß man von ihm verlangte, daß er Protektion oder Staatspapiere besaß. Er öffnete den Brief, aber als er ihn las, erblaßte er und wie im Fieber zer Initterte er ihn in seiner zitternden Hand.
Nach§ 10 Abs. VI der von den Arbeitern selbst aufgestellten, resp. anerkannten Satzungen des Zentral- Arbeitsnachweises der Brauergesellen Berlins vom Jahre 1890 war der Borsigende der Kommission aus der Zahl der Arbeitgeber und der stellvertretende Borsigende aus den Reihen der Arbeitnehmer zu wählen. Wählbar in die Kommission waren nach demselben Baragraphen nur, Brauergesellen, welche mindestens während zwei der Wahl voraufgegangener Jahre in Berlin gearbeitet haben."
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Die Frage der freien Auswahl" war in§ 7 wie folgt geregelt:„ Sollten Brauergesellen Brauereien zugewiesen werden, aus welchen dieselben innerhalb der lezten 12 Monate aus irgend einem Grunde entlassen oder ausgetreten sind, oder sollten Thatsachen vorliegen, welche ein gedeihliches Zusammenwirten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern nicht voraussehen lassen, so bleibt es den Arbeitgebern überlassen, ob sie die betr. Gefellen einstellen wollen oder nicht..." Solche Kautschutbestimmungen sind also 1890 noch mit mancher der heutigen 3ustimmung der Gesellen in das Statut, das zunächst auf ein Opponenten war dabei Jahr galt, aufgenommen worden. Ein Jahr später änderten die Herren Unternehmer dann einseitig die Sagungen dahin, daß zu dem Vorsitzenden auch noch der Stellvertreter aus der Reihe der Unternehmer genommen werden mußte; weiter führten sie den Prozentsaz frei einzustellender Arbeiter ein und fügten einen neuen§ 20 dem Statut bei, der lautet wie folgt:§ 20. Aenderungen dieser Sagungen behält sich der Verein der Brauereien Berlins und der Ilmgegend jederzeit vor." Dieser Arbeitsnachweis bestand bis zum Beginn des Boykotts im Braugewerbe, und nun ver gleiche man damit das neue Statut und urtheile dann, ob für die Arbeiter etwas erreicht wurde oder nicht. Wenn aber von den Opponenten, sobald sie in die Enge getrieben werden, immer wieder erklärt wird, es sei gleichgiltig, was die Unternehmer zu1= gestanden haben, sie würden die Zugeständnisse doch nicht halten, fo fragen wir dem gegenüber, warum haben dieselben Leute, welche
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Die fortgeschrittenere Presse, die einer Fehde eher geneigt war, beeilte sich, René's Beschwerde abzudrucken. Aber niemand antwortete darauf. Wie ein in die leere Luft ab= gegebener Pistolenschuß verhallte der abgeschwächte Knall kaum hörbar. Nur eine konservative Zeitung machte eine kurze Anspielung auf die Geschichte, ohne das Opfer zu nennen, und dies war nur geeignet, niederdrückend zu wirken. In dem übrigens anonymen Artikel wurde gesagt, daß der Ordnungsrath sich eines ernsten Verstoßes gegen die Statuten hätte schuldig machen können, da es jedem Advokaten verboten sei, irgend einen anderen Beruf, ausgenommen den eines Publizisten auszuüben, daß die Persönlichkeit, die René schlief in dieser Nacht nicht. Er überdachte die man kürzlich ausgeschlossen hätte, auch abgesehen von Ausdrücke des Protestes, die er gegen die ungerechte Maß ihrer revolutionären Vergangenheit gegen diese die Würde regel, die ihn getroffen, schleudern wollte. Am nächsten des Advokatenstandes schüßende Bestimmung verstoßen Morgen stellte er mit Penrade seinen Feldzugsplan fest. und dadurch schon ihren Ausschluß verwirkt hätte.- Bes Von den reaktionären Zeitungen war nichts zu erwarten, sagte Persönlichkeit würde demnach gut thun, hieß es außer einer Billigung des Beschlusses. Es blieben nur noch weiter, anstatt einen zweifach begründeten Beschluß anzut Die einflußreichsten unter greifen, durch bescheidenes Schweigen die großartige Gunst, die republikanischen Blätter. ihnen, die sich gemäßigt" nannten, weil sie wie Peyrade deren Gegenstand sie gewesen, anzuerkennen. Man gestand sagte mäßig republilanisch" waren, zeigten sich René einiges Bedauern zu, vorausgesetzt, daß er sich ruhig verhalten wollte und rieth der Jugend, sich vor schlechten sehr widerstrebend. Lehren zu hüten, indem man auf das traurige Beispiel dieses Entgleisten" hinwies, dessen Auftreten früher ein glänzendes, vielversprechendes gewesen, und der seitdem leider--
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Was giebt es denn? rief seine Mutter ängstlich. Eine Schmach! Man verweigert mir das Recht zu Schließlich, meinten sie, wäre ja der Ordnungsrath nicht plädiren, weil ich an der Kommune theil genommen habe. über die Grenzen seiner Kompetenz hinausgegangen. War Frau Meffant wollte die Nachricht mit eigenen Augen es in diesem Falle angebracht, ihn fich zum Feinde zu Lesen, um sie glauben zu können. Weinend umarmte sie machen, für irgend ein beliebiges Individuum und ihren Sohn. Er, der zu aufgebracht war, um ihre Bärt gegen eine mächtige und gefährliche Körperschaft Partei lichkeit erwidern zu könnern, ballte die Fäuste und ging zu ergreifen? Das ganze wäre ein häuslicher Streit, der mit heftigen Schritten im Zimmer auf und nieder. das große Publikum nicht interessiren könnte, ein vereinzelter Diese Lumpen! Diese Feiglinge! rief er. Sie zerbrechen Fall, der keine Aussicht hätte, die öffentliche Meinung auf mir mein Werkzeug in der Hand! Sie nehmen mir das zuregen. Es wäre unangenehm, aber was wäre gegen eine Brot vor dem Munde fort! Das war wohl gerade der unausweichliche Nothwendigkeit zu machen? Alles in Mühe werth, mich nach Frankreich zurückkehren zu lassen, allem bedeutete dies also eine in mehr oder weniger wenn sie mich hier zum Berhungern verurtheilen wollen. Aber heuchlerische Umschreibungen gekleidete Absage.
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Mit diesem unvollständigen Sage schloß der Artikel perfiderweise, um vermuthen zu lassen, daß René seitdem Verbrechen aller Art begangen hätte. Er schäumte vor Wuth über diesen Schimpf. Seine erste Regung war, eine Erwiderung zu schreiben. Seine Mutter bat ihn, es nicht zu thun. Wollte er denn immer für einen unverbesserlichen Queru lanten gelten, sich jede Karrière verschließen? Mit Widerstreben gab er nach, und mehrere Tage war er wie zu Boden