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Gewerkschaftsbewegung

Der Lohn im Eisenbahnbetriebe.

Gegen die Fascisten.

Das Bureau des Internationalen Gewerkschaftsbundes , als Ver­

Eine Streifversammlung, die am Mittwoch vormittag um 10 Uhr| nehmen. Strehlom gab am Schluß der Versammlung befannt, im großen Saal bei Kliem tagte, war so start besucht, daß die daß die Verhandlungen über die Verbindlichkeitserklärung des Räume nicht ausreichten; die Streifenden standen bis auf die Straße. Schiedsspruches noch nicht beendigt seien. Sie befinden sich in guter Kampfftimmung und find bereit, ihre Forderungen bei der äußerst günstigen Konjunktur im Gewerbe unter Das Bureau des Internationalen Gewerkschaftsbundes hat an Der Vorstand des Deutschen Eisenbahner- Verbandes hat ein allen Umständen durchzusetzen. Der Streit wird auf der ganzen Buch mit dem Titel Der Lohn im Eisenbahnbetriebe in der Zeit Linie geführt. Arbeitsberechtigungsscheine werden zurzeit nicht er den italienischen Ministerrat folgendes Schreiben gerichtet: vom 1. April 1918 bis 1. April 1922"*) herausgegeben, das die teilt, fomit find alle, die bei der Ausführung von Rohrleger- und Literatur über die Leistungen und Methoden der deutschen Gewerk- Bauklempnerarbeiten betroffen werden, als Streitbrecher zu treter von 25 Millionen in den freigewerkschaftlichen Arbeiterorgani­schaften um einen wertvollen Beitrag vermehrt. Die Darstellung betrachten. Die unter den Tarif für die Metallindustrie, die chemische sationen Europas , Kanadas , Südamerikas und Südafrikas organi­beginnt mit der Schilderung des alten Lohnsystems bei der preußi- Industrie fallenden oder die im Hotelgewerbe tätigen Betriebs fierter Arbeiter, hat in seiner Sigung vom 10. und 11. August d. I. schen Eisenbahnverwaltung vor und während der Kriegszeit. Es Rohrleger sowie die unter dem Bertrag für das Tiefbaugewerbe die letzten Nachrichten über die von den Fascisten seit geraumer Zeit irird in Erinnerung gerufen, daß der Arbeiter nach diesem Lohn- arbeitenden Tiefbau- Rohrleger werden von dem Streit nicht be­system, das als ein Dienstalterssystem bezeichnet werden troffen. Sie dürfen jedoch in keinem Falle die Arbeit der bestreiften walttaten zur Kenntnis genommen. fann, den Höchstiohn erst nach nahezu 20jähriger Tätig. Betriebe ausführen. Alle Bauarbeiter, Portiers, Hausfrauen werden ersucht, Soli­feit erreichte, so daß ein Eisenbahnarbeiter nach einer Betriebs­zugehörigkeit von so langer Dauer etwa den Lohnfah bezog, den darität zu üben, auf eventuelle Streifbrecher zu achten und sofort ein gleichwertiger Arbeiter der Privatindustrie vielfach telephonisch oder schriftlich Mitteilung über Streifbruchfälle zu machen. Meldungen find unter genauer Angabe der Arbeitsstelle schon im 21. Lebensjahr verdiente. und womöglich des Namens des Streikörechers an die Streifleitung im Lokal, Berlin SD., Melchiorstr. 15, Telephon: Moritzplatz 1854, in der Zeit von 9-5 Uhr zu richten.

Ein Kapitel über die Beseitigung dieses Lohnsystems der preußischen Eisenbahnverwaltung schildert den durch die Revolution veranlaßten Uebergang zu völlig neuen Verhältnissen in der Ent­lohnung der Eisenbahnarbeiter.

In diesem Kapitel und in den folgenden Absätzen des Buches cntrollt sich ein Bild von dem wirken der Gewerkschaf= ten in der Revolution, das durch die Ausnutzung der ge­gebenen Situation durch schnelles und entschloffenes Bugreifen ge­fennzeichnet wird. Die wahrhaft revolutionäre Umgestaltung des Entlohnungssystems im Eisenbahnbetriebe erfolgte zunächst durch eine Vereinbarung, daß ab 1. Dezember 1918 allgemein ein Stundenlohn gezahlt und alle Stücklöhne und Prämienver­fahren beseitigt werden sollten.

Dieser radikale Eingriff erscheint, verglichen mit dem sorgfältig ausgeflügelten Entlohnungssystem der alten preußischen Eisenbahn­verwaltung, zunächst wie eine brutale Vergröberung der Lohn­formen. Aber diese grundsätzliche Abkehr von den heimtückischen " Feinheiten" der alten Lohnordnung war zunächst notwendig, wenn das Alte mit der Wurzel ausgerissen werden sollte. Durch diese erste Vereinbarung, die auf Verhandlungen des Deutschen Eisen­bahner- Verbandes mit den zuständigen preußischen und Reichsbe­hörden beruhte, war

der Weg zum Tarifvertrag

Der Streik in den Wurstfabriken ist beigelegt. Bom Zentralverband der Fleischer wird uns geschrieben: Die Arbeit ist am Mittwoch früh in den Wurstfabriken zu den neuen Bedingungen wieder aufgenommen worden. Für das Zu­standekommen der Einigung setzte sich der Herr Oberbürgermeister Böß ganz besonders ein, und es gelang seinen mehrstündigen Be­mühungen auch, auf folgender Grundlage eine lebereinstimmung zu erzielen. Sämtliche Löhne und Gehälter werden ab 1. September um 80 Prozent erhöht. Die pst scheidet aus dem Tarif­vertrage aus und wird in den Betrieben abgeschafft. Die neuen Löhne sind bei steigender Teuerung am 15. September zu revidieren und den Verhältnissen anzupassen. Maßregelungen dürfen nicht stattfinden. Abschriften der neuen Lohnfäße sind im Bureau, Zorndorfer Straße 32, zu haben.

Die Personalpolitik der Reichspostverwaltung. Ueber die Personalwirtschaft der Reichspostverwaltung ent­nimmt die ,, Telegraphen- Union" einer amtlichen Berlautbarung fol­der in den weiteren Kapiteln des Buches genauer beschrieben wird, gendes: Wie bereits in der dem Rechstag vorgelegten Denkschrift eigentlich schon beschritten. Nachdem sich unter dem Druck der vom 21. Februar 1922 angeführt wurde, hat die Reichspostverwal­revolutionären Umstände auch die preußische Eisenbahnverwaltung tung im Kalenderjahr 1921 im ganzen 26 100 Arbeitsfräfte zu Berhandlungen mit den Gewerkschaften bereitfinden mußte, war abgestoßen. Eine weitere Verminderung des Personalbe­in Zukunft innerhalb des Eisenbahnbetriebes tein Vorgang, standes um 7959 Röpfe ist in dem Vierteljahr vom 3. Januar bis der sich auf die Entlohnung der Arbeiter bezog, mehr möglich, ohne 31. März 1922 vollzogen. Auf die Verminderung des ständig er­die einflußreiche Beteiligung der Gemerftfch afforderlichen Personals auf das niedrigste Maß ist mit allem ten. Diese Entwicklung mußte in verhältnismäßig furzer Folge Nachdruck hingewirkt worden. Bei einer größeren Zahl von Ver­zur vertragsmäßigen Festlegung der nunmehr wiederholt getroffenen fehrsämtern wurde die Personalbesetzung durch Beauftragte des Vereinbarungen zum Tarifvertrag führen. Ministeriums gründlich geprüft, mit dem Ergebnis, daß aus diesem Anlas im ganzen bis jetzt etwa 2500 Kräfte entbehrlich gemacht sind. Die schon im Dezember 1921 verfügte frühzeitige Einforde­rung ärztlicher Zeugnisse von Kranfgemeldeten, hat eine Abnahme des Krantenstandes herbeigeführt. Bei Beendigung der diesjährigen Urlaubszeit( September/ Oftober) feht hinsichtlich der Abstoßung von Arbeitsfräften eine größere Welle ein. Das Reichspoftministerium gibt in fürzester Zeit auf Grund der in den letzten Monaten bei der Besichtigung der Berkehrsämter gewonnenen Erfahrungen Richt­linien für die Bemessung des Personals aus. Die Ausführung dieser Richtlinien wird zu einer erneuten Prüfung des Personal­bestandes der Aemter und zu einer weiteren Verminderung des Per­fonals führen. 9500 Postbeamte werden, wie bereits gemeldet, im Roll und Steuerdienst Verwendung finden. Es wird mit Unterstügung des Reichsfinanzministeriums nachdrücklich darauf hin­gewirkt, daß die anderen Verwaltungen durch Entlassung eines Teiles ihrer Angestellten noch Raum für die Aufnahme einer größe­ren 3ahl von Beamten der Postverwaltung schaffen.

Der Tarifvertrag bot nun die Grundlage für alle weiteren Arbeiten, die sich in zwei Richtungen bewegten: möglichst schnelle Anpassung der Löhne an die Preise sowie ständig zunehmende Ver­feinerung der Entlohnungsmethoden, um den Eigenarten aller Kategorien der im Eisenbahnbetriebe beschäftigten Arbeiter gerecht zu werden. Nach der Uebernahme der Eisenbahnen durch das Reich mußte die Umwandlung des preußischen Tarifes in den Reichslohntarif vor sich gehen, der am 11. März 1921 unterzeichnet wurde.

Dem Reichslohntarifvertrag wird in der Schrift des Deutschen Eisenbahner- Verbandes ein besonderes Kapitel gewidmet. Das ge­schieht mit Recht, denn der Reichslohntarifvertrag für die Arbeiter der Reichseisenbahnverwaltung muß zu den wichtigsten und bedeu­tungsvollsten Werken gezählt werden, die durch die Entwidlung des Tarifvertragwefens in Deutschland hervorgebracht worden sind, und zwar nicht allein wegen der hohen Bedeutung der Arbeiter gruppe, für die der Vertrag bestimmt ist, sondern zugleich wegen feiner inneren Gestaltung, die den komplizierten Berhältnissen des riesenhaften Betriebes mit allen ihren Besonderheiten Rechnung zu tragen sucht. Die Schrift liefert somit auch einen wertvollen Bei­trag zur Beurteilung der Lebenshaltung der Arbeiter= schaft in den letzten Jahren. In einem Borwort wird die Fort­führung der Darstellung in einer späteren Veröffentlichung in Aus­

ficht gestellt.

th

Achtung! Blumen- und Federnarbeiterinnen! Bom Berband der Fabritarbeiter wird uns geschrieben: Der Schlichtungsausschuß für die Bekleidungsindustrie war in anerkennenswerter Weise bemüht, möglichst bald einen Termin an­zusehen; er schlug Montag, den 4. September, nachmittags 4 Uhr, Dor. Die Arbeitgeber haben diesen Termin abgelehnt, angeblich, Streik der Rohrleger, Helfer und Bauklempner. weil sie ihre Herren nicht so schnell zusammenbekommen. Infolge­dessen findet der Termin erst am Montag, den 11. September, nach­Am Montag abend nahm eine stark besuchte Versammlung der mittags 4% Uhr, statt. Für die Zwischenzeit haben wir den Arbeit Rohrleger, Helfer und Bauflempner Stellung zu einem Schiedsgebern vorgeschlagen, vorläufig am nächsten Lohnzahlungstage auf spruch des Schlichtungsausschusses über die Löhne für September. Die Auguftlöhne 75 Prozent Zuschlag zu zahlen. Auch dies haben Die Arbeitnehmer hatten eine Nachzahlung von 10. pro die Arbeitgeber abgelehnt. Stunde für die zweite Hälfte des August gefordert, mit der Begrün­dung, daß die Löhne in der ersten Hälfte des August nur um 14 Proz., in der zweiten Hälfte nur um 20 Broz. erhöht wurden, trotzdem im Juli nachgewiesenermaßen eine Berteuerung des Lebens­unterhalts um mindestens 35 Proz. eingetreten war. Sie forderten ferner einen Abschluß des Lohnabkommens bis zum 16. September. Für die Bauarbeiter, Maurer und Zimmerer ist das Lohnabkommen benfalls bis zum 16. September geschlossen worden. Trotz dieser Tatsache und trotz der weiteren sprunghaften Ent­wicklung auf dem Lebensmittelmarkt fällte der Schlichtungsausschuß einen Schiedsspruch, der die Löhne auch für die zweite Hälfte des September, d. h. also für den ganzen Monat September, auf 64 m. bis 68 M. festsette. Die Forderung auf eine Nachzahlung für August wurde durch den Schiedsspruch abgewiesen.

Mit Neunzehntelmehrheit beschloß die Branchenversammlung, diesen Schiedsspruch abzulehnen und am Dienstag in den ein­zelnen Betrieben nach den Bestimmungen des Statuts eine Ab­stimmung über den Streif herbeizuführen. Bei dieser am Dienstag stattgefundenen Abstimmung wurde in allen Betrieben der Streik beschlossen, in der übergroßen Mehrzahl der Betriebe fogar ein stimmig.

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Lohnbewegung der Straßenbahner.

gegen die Arbeiterorganisationen verübten Ge­

Die mehr als tolerante, unbegreifliche Haltung Ihrer Regierung gegenüber dem Treiben der Fascistenbanden, die unter den verschie= densten Vorwänden die Gebäude der Arbeitergewerkschaften, Ge­nossenschaften und der Arbeiterpresse zerstören und ein äschern, ja selbst vor der Ermordung der Arbeiter führer nicht zurückscheuen, hat die Mitglieder des Bureaus mit tiefer Erregung erfüllt.

Diese unerhörte Situation hat mit Recht eine immer mehr an­wachsende Entrüftung unter der Arbeiterklasse aller Länder hervor­gerufen, zumal sie nicht zu begreifen vermag, wie es geschehen kann, daß die italienischen Gewerkschaften, deren verdienstvolles Wirken in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage umstritten ist, Gewalttaten ausgesetzt, verfolgt und ihre Führer unausgesetzt mit dem Tode be­droht werden können, ohne daß sich Ihre Regierung zu irgendwelchen Schuhmaßnahmen bemüßigt sieht.

Im Namen aller Gewerkschaften und angeschlossenen Arbeiter erhebt das Bureau entschiedenen Protest gegen die Haltung Ihrer Regierung gegenüber den Fascisten und ihrem verbrecherischen Treiben.

Zu diesem Proteft glauben wir uns um so mehr berechtigt, als Ihre Regierung eines der einflußreichsten Mitglieder des Völker­bundes ist und als solches den Versailler Vertrag unterzeichnet hat, der im Teil XIII festlegt, daß der Völkerbund der Arbeiterklasse die freie Ausübung des Versammlungsrechts garantiert und ihr eine erträgliche Existenz zu sichern bestrebt ist.

Wir gestatten uns, an Ihre Regierung die dringende Aufforde­rung zu richten, Maßnahmen ergreifen zu wollen, die ihrer in Ver­failles gegebenen Unterschrift zur Ehre gereichen und geeignet sind, in einem möglichst furzen Zeitraum das Gut der gewerkschaftlichen und genossenschaftlichen Arbeiterorganisationen sowie das Leben der Führer vor den Miffetaten der Fascisten zu schützen.

Weltkongreß der Bäckereiarbeiter.

Die Exekutive der internationalen Union der Lebens- und Ges nußmittelindustrie beruft zum 14. und 15. Oktober einen Weltkongreß der Bäckereiarbeiter nach Köln a. Rh. Der Kongreß wird sich in der Hauptsache mit dem gesetzlichen Verbot der Nacht- und Sonntags­arbeit in den Bäckereien beschäftigen. Bekanntlich stehen die organi­fierten Bäckereiarbeiter seit längerer Zeit in allen Ländern, wo die Nachtarbeit gesetzlich verboten ist, im scharfen Kampfe mit dem Unternehmertum, das bestrebt ist, die Nachtarbeit wieder einzuführen. Die Beteiligung an der Tagung wird nach den vorliegenden Berichten eine große sein. Auch die Organisation der englischen Bäckereiarbeiter hat auf ihrem 12. Jahreskongreß, der erst dieser Tage in Swansea stattfand, beschlossen, zwei Delegierte zum Welt­tongreß abzuordnen.

Deutscher Berfmeister- Verband. Fachgruppe 29. Metallschraubenfabrikation. Freitag, 7 Uhr, Mitgliederversammlung im Bereinslokal, Neue Friedrichstr. 1. Wichtige Tagesordnung.

Sport.

Drenzel schlägt Vandoolaeghe.

Gestern abend fand unter starter Beteiligung des Publikums der mit Spannung erwartete Borkampf zwischen Prengel und Bandoolaeghe( Frankreich ) statt, der mit einem überlegenen Siege Prengels endete. In der 6. Runde gab der Franzose auf. Prengel war gut trainiert und konnte so muchtige Haken geben, daß der bisher noch nie durch knock out besiegte Franzose es sich diesmal gefallen lassen mußte. In der 5. Runde rettete ihn der Gongschlag vor dem Auszählen, und in dem Augenblick, als er die and hob, hatte Brengel eine Serie feiner überaus trockenen und harten gut gezielten haten angebracht, so daß er wieder schwamm". Prengel ist im Abblecen der gegnerischen Schläge bedeutend besser geworden und er hat aus dem Kampf mit dem Engländer Davies viel gelernt. Dem Franzosen muß man eine kaum glaubliche Härte und Zähigkeit nachrühmen. Der Kampf war offen und brauchte vom Ringrichter so gut wie gar nicht getrennt werden. Eingeleitet wurde der Abend durch das Paar Davison( England) gegen Rolauf. Der Engländer erhielt eine zweimalige Verwarnung wegen Haltens, mußte fich aber nach 10 Runden mit Unentschieden zufriedengeben. In der 5. Runde wurde Rolauf über dem linken Auge start angeschlagen, so daß seine Schläge unsicher wurden. Der Kampf um die Deutsche Fliegengewichtsmeister­schaft fand Kohler( Berlin ) und Friedemann( Hamburg ) im Ring. Er ging über 20 Runden und wurde vollkommen durch­gefämpft; obgleich to her bereits nach der dritten Runde das rechte Handgelenk brach, qualifizierte er sich als ein Kämpfer mit großem Stehoermögen. Der Kampf war frei und die Technik des Berliners verhalf ihm trotz der Verlegung zu seinem Siege. Der Meister­gürtel und ein großer Blumenstrauß mit schwarzrotgoldener Schleife Die Berhandlungsfommission nahm sofort dazu Stellung und waren neben einer von verschiedenen Seiten gestifteten Prämie von erklärte, daß das Angebot vollständig ungenügend sei. Wir ver- 27 000 m. die Trophäen, die er aus dem Kampfe gewann. langen eine Auszahlung von 1000 m. als Vorschuß. Die Verhand- Im Schwergewicht mußte sich Podzuhn, zum Kampfe gegen lungskommission werde das Angebot nur empfehlen, wenn keiner- Breitensträtter, den er herausgefordert hatte, qualifizieren, und stand lei Bindungen darin enthalten seien. im Ringe Hans Wagener( Duisburg ) gegenüber. Nach der zweiten Runde schon wurde der Kampf abgebrochen wegen Ueber­legenheit des riesigen Wagener.

Im Reichstafino", Reue Königstraße, nahmen am Mittwoch die Straßenbahner den Bericht vom Berbandstag und den Be­richt über den 13. Lohntarif entgegen. Schauer gab einen Ueber­blid über die Tätigkeit des Verbandtsages, während Strehlow eine Ergänzung dazu gab. Zum 13. Lohntarif führte Schauer aus, daß die Verhandlungen beim Reiche stattgefunden haben. Der Ma­giftrat hat uns folgendes Angebot unterbreitet:

Ungelernte 12 M., Angelernte 12,20 m. und für Handwerker 12,60 m. Stundenzulage. Die Kinderbeihilfe soll 2 m. betragen, während die Frauenbeihilfe die alte bleiben soll.

Lebhafte Klage wurde in der Diskussion darüber geführt, daß eine vollständige Lohnauszahlung niemals stattfinde, denn 10 Tage Lohn bleiben immer in der Kaffe. Der Lohn müsse wöchentlich ausgezahlt werden. Zum Angebot des Magistrats, so führte Schauer Bevantwortlich für den redakt. Teil: Bictor Schiff, Berlin ; für Anzeigen: Th. Glode, Berlin . Berlag Vorwärts- Berlog G. m. b. S., Berlin . Drud: noch aus, werde am Donnerstag die Tariffommission Stellung| Borwärts- Buchdruderci u. Berlegsanstalt Baul Ginger u. Co., Berlin , Lindenstr. 3

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DER NEUE ROMAN

Untergang

EIN LEBENSFRAGMENT

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