nervösen
bringt. Es muß eine flore und eindeutige Außenhandelspolitik getrieben werden, die alle überflüssigen Waren vom Inlandsmarft abhält, auf der anderen Seite aber die Ausfuhr auf das lebhafteste unterstützt, um die deutsche Handelsbilanz zu verbessern. Der Devisenmarkt muß auf seine volkswirtschaftlich notwendigen Funktionen beschränkt, jedes gewissenlose Spefulantentum rücksichtslos bekämpft werden. Wenn diese Boraussetzungen gegeben sind, dann hat es auch einen Sinn, bei Budungen des Marktes mit großzügigen Stügungsaftionen für die Mark einzugreifen, die ebenfalls vorher sorgfältig vorbereitet sein müssen und die nicht dann erst beraten werden dürfen, wenn das Haus schon brennt. Und man wird nicht davor zurückschrecken dürfen, die einzige Reserve, die Deutschland im Kampf gegen das Währungselend noch hat, nämlich den Goldbestand der Reichsbant, anzugreifen, um schlimmeres Elend zu verhüten. Vor allem müßte aber auch die Reichsbank alle Mittel. im Notfalle die Kredit fperre, gegen folche Banten anwenden, die noch jetzt fremde Depijen beleihen und so die Spekulation begünstigen.
Die Ursachen der Markkatastrophe.
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die Anschaffung der neuen Reichsfahne untersagt und die Aba Hirsch auf die Ursachen ein, die nach der Auffassung der ReichsIn einer Rede vor Pressevertretern ging Staatssekretär Dr. änderung der alten Fahne in die neuen Farben widerraten habe. regierung zu der fatastrophalen Erscheinung am Devisenmarkte geDie Deutsche Tageszeitung", eisenstirnig wie immer, ist über führt haben. Die Hauptschuld an der Entwertung der Mart hatte die Haltung des Vorwärts" im Falle Stubenrauch sehr unzufrieden. bereits seit langem unsere deutsche Zahlungsbilanz, und zwar sowohl Sie hat natürlich kein Bort des Staunens oder der Mißbilligung die Handelsbilanz( das Verhältnis zwischen Ein- und Ausfuhr) und dafür, daß ein Primaner, der Mordpläne gegen Minister schmiedet die reine Zahlungsbilanz. Schon zu einer Zeit, als Deutschland noch von der Schuldisziplin unbehelligt- weiter auf Staatstoften ausfeine Reparationszahlungen zu leisten hatte, hatten wir eine Mark- gebildet wird. Dagegen verübelt sie es Herrn Fehrenbach sehr, verschlechterung als Folge unserer passiven Handelsbilanz. Als dann daß er es gewagt hat, als Beisiger des Staatsgerichtshofes auf die vom Mai 1921 ab die Reparationszahlungen einsetzten und zugleich auch die Bassivität der Handelsbilanz flieg, erlebten wir den ersten verheerenden folgen dieser Art Schulpolitik hinzuweisen. Herr Sturz der deutschen Mark , der Dollar frieg von 60 im Mai 1921 Fehrenbach hätte dafür vom Vorsitzenden einen Rüffel bekommen auf 300 im November. Während im Laufe des Dezember 1921 eine follen. Das ist ganz im Stile des Blattes gesprochen, das feinerleichte Erholung auf 180 bis 200 eintrat, stieg der Dollar zur Zeit zeit die gerichtliche Verfolgung des Genossen Scheidemann verlangte, von Genua wieder auf 250 bis 300.
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Die Ermordung Rathenaus und die anschließenden innerpoliti. weil Genoffe Scheidemann sich gegen den Blausäureattentäter zur Die Ermordung Rathenaus und die anschließenden innerpoliti: hen Ereignisse wurden dann die Hauptursache für die katastrophale Behr jetzte! An Perversität des rechtlichen Empfindens fann fobald mit der„ Deutschen Tageszeitung" nichts konkurrieren. Entwertung der Mart bis 2000. Durch den Rathenau- Mord schwand das Bertrauen auf die deutsche Mark im Ausland und ebenso im Inland; es setzte eine Flucht aus der Mark
Reichsrat und Umlagepreiserhöhung.
Eine solche Gesamtheit von Maßnahmen allein verbürgt den Erfolg, der das Aufgebot der Kraft wert ist. ein, ohne daß von einem organisierten Prozeß die Rede sein Unter dem Borsiz des Reichsernährungsministers beschäftigte Das Ausland, das jetzt wieder mit einer neuen Finanzkontrolle fann. Diese Flucht aus der Mart" äußert sich im Auslande bisher fich der Reichsrat am Donnerstag mit der Vorlage über die Preise droht, wird sich durch den Kampf Deutschlands gegen das noch nicht so sehr in einem Verkauf der Mart, sondern vielmehr in für das erste Drittel der Getreideumlage. Ohne Erörterung wurde Währungselend dahin unterrichten lassen müssen, daß Deutsch einem Streit der Marttäufer", wie Rathenau sich in bie Vorlage angenommen. Danach betragen nunmehr. land feinen betrügerishen Bantrott betreibt, Mart immer mehr verloren, wir beobachten seitdem eine indirekte die Preise für Roggen 20 500 M., für Weizen 22 500 M., für Gerste Genua ausdrückte. Auch im Inlande ging das Vertrauen zu der daß schon deshalb eine verschärfte Finanzkontrolle nur ver- und eine direkte Flucht in die Devise. Die indirekte Flucht vollzieht 19 000 m. und für Hefer 18 000 m. pro Tonne. Diese Preise be bitternd wirken und der Regierung die Arbeit erschweren, fich in Sachwerte, in Waren, und zwar in zunehmendem Maße tragen ein Drittel derjenigen, die am 2. Ottober im freien Handel wenn nicht unmöglich machen würde. Die Maßnahmen, die in ausländische Ware wie Kleidungsstüde usw., was wiederum mehr erzielt wurden. Der Regierungsvorschlag wurde mit 47 gegen jetzt getroffen werden, haben mit der Erfüllung der Barzahlun- Devisen beansprucht. Wenn dabei die immer höher steigenden Preise 13 Stimmen angenommen. Dagegen stimmten die Vertreter gen an die Entente, nicht das geringste zu tun. Sie sind das eine immer größere Zahl von Käufern nicht mehr mitkommen laffen, Sachfens, Hamburgs, Medienburg- Schwerins, Aufgebot der letzten Kraft, um das durch die verfehlte Politik fo bedeutet das einen sehr zweifelhaften Heilungsprozeß; zumal Braunschweigs , Anhalts und übeds. gegenüber Deutschland nun einmal heraufbeschworene Miz andererseits eine ſtarfe lle berversorgung des Bolles und U. frauen gegen die Mart einigermaßen zu beseitigen. Es fann eine starte Uebere infuhr eingetreten ist, was wiederum die in der Sitzung nicht vertreten. 1. a. wurde noch die Berordnung über die Leuerungszuschüsse für Militärrentner, die eine wesentliche daher keine Rede davon sein, daß hier Goldwerte in die Hände Nachfrage nach Devisen bei verringertem Angebot gesteigert hat. Neben diefer indirekten Flucht in die Devise haben wir die Erhöhung bringen, angenommen. Die Zuschüsse sollen ab 1. Of. der Entente gespielt werden sollen, wie das von gewisser, offen- direkte. Die Fakturierung in Auslandswährung beim Auslandsver- tober gezahlt werden und betragen für vaterlose und elternlose fundig am Devisenhandel interessierter Seite ausgefprengt fehr feste fich in letzter Beit mehr und mehr auch im Inlande Baisen, für Schwerbeschädigte und Hausgelbempfänger, die für wird. Jezt geht es um mehr, nämlich um das Recht des durch, nicht nur bei der Fakturierung, sondern auch bei der Zahlung Kinder zu sorgen haben, 1200, 1800 und 1000 m. Boltes auf Leben. Und dazu bedarf es eines eni- selbst. Bom Handesverfehr ging diefes Verfahren allmählich über in schiedenen Borgehens gegen alle diejenigen, die durch gewissen den inländischen Geschäftsverkehr. Gleichlaufend haben wir lofe Treibereien der Entente noch geholfen haben, unsere Wäh- eine Flucht der Ersparniſſe in ausländische Zahlungsmittel. Als Schiedsspruch für die Magistratsangestellten Gesamterscheinung erlebten wir so in jüngster Zeit, daß die deutsche rung zu vernichten und jetzt fürchten, daß ihnen die Felle Einnahme an Devisen nicht nur die notwendigen Ausgaben an devonschwimmen und daß fie auf den hochgetriebenen Devisen- Devisen für die Einfuhr und die Schuldenzahlung decen soll, sondern furfen sizen bleiben fönnten. gleichzeitig auch den inländischen Verkehr an Zahlungsmitteln.
Zur Notverordnung gegen die Spekulanten. Dieser Zustand ist auf die Dauer natürlich unerträglich und unmöglich. Auf der einen Seite hat als Folge dieser EntWie die PPN. hören, hat zu der Berzögerung der Rotverord- widlung die Spartätigkeit beträchtlich nachgelassen; andererseits er nung gegen die Denisenfpetulation, deren Entwurf vom Reichswirt folgt die Kapitalsbildung nur mehr in Sachwerten. Die Bildung des schaftsministerium schon vor etwa 4 Wochen dem Kabinett vorgelegt mobilen Betriebskapitals, das neben dem Anlagefapital unwurde, der Umstand wesentlich beigetragen, daß eine Notverordnung bedingt notwendig ist, wird immer stärfer beeinträchtigt nach Artikel 48 der Verfassung nur erlassen werden kann, wenn die Um all diesen ungefunden und unhaltbaren, und auf die Dauer öffentliche Sicherheit und Ordnung bedroht ist immer fatastrophaler wirkenden Erscheinungen im deutschen Mirt schaftsleben zu begegnen, hat sich die deutsche Regierung nunmehr zu Erst als die Devisensteigerung einen solchen Umfang angenommen bur greifenden währungspolitischen und wirt. batte, daß die Reichsregierung nach dem Gutachten der zuständigen fchaftspolitischen Maßnahmen entschlossen, um m die Gefahr von Unruhen unmittelbar als gegeben anfah, aus innen- und außenpolitischen Gründen eine Gesunbung des deut glaubte fie den Weg der Notverordnung beschreiten zu können. Zur schen. Wirtschaftskörpers herbeizuführen. Ueberwachung der Durchführung der Notverordnung sind die Reichsbankstellen bestimmt, nicht, wie ursprünglich beabsichtigt, die Außenhandelsstellen. Das hängt damit zusammen, daß im befeßten Gebiet Außenhandelsstellen teils nicht vorhanden sind, teils unter Ententefontrolle stehen. Die Reichsbant selbst wird indessen die in der Notverordnung vorgesehene gewissermaßen polizeiliche Aufsicht über den Devifenverfehr nicht ausüben, weil sie fürchtet, dadurch das Bertrauensverhältnis zu ihren Kunden zu beeinträchtigen.
Gleichzeitig mit der Notverordnung gegen die Devisenspekulation sollte nach dem ursprünglichen Plane die Ausgabe von Gold sch abwechseln des Reiches erfolgen. Das Reichsfabinett wollte jedoch hierüber nicht Beschluß fassen, ehe eine Aeußerung des Reichsfinanzministers vorliegt, der gegenwärtig noch zur Rur in Riffingen weilt. Staatssekretär Dr. Schröder dürfte sich alsbald dorthin begeben, und sofort nach seiner Rückkehr werden die Beschlüffe auch über Ausgabe von Goldschazwechseln gefaßt werden.
An die früheren Freiheit"- Lefer!
Der Schluß des Romans„ Der Entgleiste" ist im Drud erfchienen und wird den Berliner Beziehern in den nächsten Tagen durch die Botenfrau nachgeliefert. Die Postabonnenten, welche die Zusendung wünschen, bitten wir um Adreifenangabe, foweit dies noch nicht geschehen ift. Borwärts- Berlag.
Plakatwand.
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Der Fall Stubenrauch.
Eine Anfrage der Sozialdemokratie.
Die Landtagsfraktion der Bereinigten Sozialdemokratie hat eine große Anfrage eingebracht, die Auskunft darüber wünscht, warum gegen den Primaner Hans Stubenrauch , der wiederholt Mordabfichten gegen Rathenau geäußert und Mordpläne ausgearbeitet hatte, nicht einmal im Wege der Schuldisziplin eingeschritten worden ist. Die Anfrage nimmt Bezug auf die Aeußerung des Beifibers am Staatsgerichtshof zum Schuße der Republik Fehrenbach, daß durch diese Handhabung der Schulzucht gewiffe Schulanstalten zu einer öffentlichen Gefahr würden.
Außerdem liegt noch eine Anfrage der Sozialdemokraten im Landtag vor, weswegen der Rultusminister der Universität Bonn
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spruchsvolle Arbeiter geht durch diese Halle, schaut alles genau an, freut sich über das Gelernte und fragt am Ende frech wie der Blebejer nun einmal ist ist dies die ganze Arbeiterwohlfahrt, die ihr zu verzapfen habt? Arbeiten und sich nicht die Finger schneiden? Die Antwort feines taiserlichen Herrn prangt an der großen Glaswand, die die Halle häßlich, wie alles aus der wilhel minischen Zeit, abfchließt: Die Glasmalerei stellt drei große engel. artige Figuren dar. In der Mitte lieblich und verheißungsvoll die Religion, rechts davon die Geduld und links die Ge. rechtigteit. Alles zur Bekräftigung der Arbeiterwohlfahrt. Und der Diener beklagt sich, daß die Arbeiter immer mit diesen roten Hezzblättern herumloofen...
Herbstlicher Tiergarten.
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In dem Streit zwischen dem Magistrat und dem 3d. um die Besoldungsordnung für die städtischen Hilfsangestellten wurde gestern ein Schiedsspruch vom Schlichtungsausschuß abgegeben. Eine Bersammlung der Funktionäre der Angestellten am gefirigen Abend nahm zu diesem Schiedsspruch Stellung. Krüger berichtete über die Berhandlungen und befaßte fich insbesondere mit dem Berhalten des Magistratsvertreters Dr. Bollbrecht. Derselbe habe sich in gehässiger Weise gegen die Organisation der Ringestellten gewandt und mit allerlei Berdrehungen operiert. Schließlich fei er, nachdem sich die Kammer zum Spruche zurüc gezogen hatte, an die Vertreter des 3d2. mit der Frage heran. getreten, ob es denn nicht möglich sei, fachlich zu verhandeln. Das eben habe er durch seine Taftit verhindert.
die Gruppen und Bezüge der Hilfsangestellten an die der städtischen Der Schiedsspruch geht dahin:" Der Magistrat ist verpflichtet, Beamtenbesoldungsordnung anzupassen. Es wird jedoch empfohlen, Besoldungsordnungsregelung abzuwarten."
die
Redner schlägt vor, sich mit diesem Beschlusse vorläufig abzu finden. Auch in der Aussprache wurde fein anderer Borschlag ge macht. Die Aussprache zeigte jedoch, daß auch hier infolge tom munistischer Treibereien das Vertrauen der Mitglieder zur Organi fation zu untergraben versucht wurde. Insbesondere murde auch die Rolle, die die Union der Hand- und Kopfarbeiter die Gesamtsituation, forderte zu fefterem Zusammenhalt auf und dabei spielt, ins rechte Licht gerüdt. Schmidt schilderte eingehend bezeichnete den Schiedsspruch als einen wertvollen moralisgen Erfolg, der sich nach Erledigung der Streitpunkte zwischen Magistrat und Finanzministerium über die Besoldungsregelung zeigen werde.
mitgeteilt wird, hat der Präsident der französischen Republik von Begnadigung der lehten deutschen Gefangenen. Wie dem WTB. ben noch in Toulon zurüdgehaltenen deutschen Kriegsgefangenen 22 polltommen begnadigt und die Strafe der übrigen vier im Gnadenwege gemindert.
glühende Rolle so scharf, daß die lehte schauspielerische Größe er reicht scheint. Ihr Partner Scheidel ist dabei weniger der be. geisternde Brophet, ais( bei aller stimmlichen Größe) der falte De flamator einer ihm zugeschnittenen Idee. Die Aufführung uns: Schillings mar ftraff und flanglich fein gestuft, das Bühnen bilb Birhans traditionell würdig in Architektur und Beleuchtung. R. S.
Bolkskunst. Das Bezirksamt Lichtenberg veranstaltete gestern einen Einführungsabend der Volkshochschule Groß- Berlin im Festsaal des Cecilien- Lyceums, Rathausstr. 8. Neben anderem wurden auch Arbeiten der Arbeitsgemeinschaft für prattifche Runstübungen" gezeigt. Diese Arbeitsgemeinschaft, deren Leiter der Maler und Bolkshochschuldozent AleganBom Rundblick der Siegessäule überblickt man den weiten röt. der Müller Lichtenberg ist, sieht ihr Biel nicht im Schaffen erbliat man das Unwesen der deutschen Reaktionsbestie, durch ein fich- gelben Laubwald des Tiergartens. Die Blätter fallen und be- von Werken der sogenannten" hohen Kunst", d. h. fie will nicht Plakat, das diefer Tage an einigen Litfaßsäulen Berlins angeschlagen decken, eine Beute der Verwesung, die Alleen, durch die der falte Bilder malen oder Statuen modellieren. Ihr Betätigungsfeld ist war. Böllig nadt giert es in mächtigen Lettern von der Oktoberwind froftündend weht. Es wird Winter werden. Bornehm die häusliche Kunstpflege. Bon schlichten handwerklichen Der Menschenström hält an. Unreife Burschen drän tuende Spazierreiter und reiterinnen führen, ein Bild der Behag. Grundlagen ausgehend, zeigt der Leiter den etwa 20 Teilnehmern gen mit stodenbem tem vor um auch das Kleingedruckte lefen zu lichkeit, ihre Pferde vom Nachmittagsritt heim. Die greffen Bichter der Arbeitsgemeinschaft, wie fie fich im eigenen Heim einen Kulturfönnen. Also doch! Das gibt es? Hier wird es öffentlich anges des Korfos am 300 bligen auf. Das Bergnügungsgeschäft beginnt. treis schaffen tönnen. Er ermedt in ihnen das Gefühl für die Unpriesen. eine Nadttänzerin! Was fost es? Dann liest man: steht bald die schaffende deutsche Bevölkerung da, wenn sie Die Sattheit fucht, appetitliche An- und Aufregung. Hier blidt schönheit, ben verlogenen Talmiprunt und die Unzwedmäßigkeit der steht balb die schaffende deutsche Bevölkerung da, wenn fie man dem Winter forgios entgegen. Weich ist der Bfühl des heute heutigen Wohnungseinrichtungen und des sie verunstaltenden melter bulbet, daß die jüdische Ausbeutung das letzte Hemd usm. maer denkt an morgen? Uebermorgen Er unterweist fie in gemeinsamer Arbeit, bei der Darum tretet selbstverständlich! was ist das? Winter? Schmudes". der Deutschsozialen Bartei bei! Gezeichnet- Stunze... Also Knüppeltunze nüßt- Wir find versorgt! einer den anderen fritisiert und unterstüßt, mit geringen Mittein auf seine Urt- bie Dollarhauffe aus! Er macht Bogromheze mit öden Straßen der Arbeit, wo Ruhe nur eine dumpfe Schlafpause und fünstlerisch empfundene Gestaltung zu beredeln, neues zu Draußen, im Norden der großen Stadt, in den unermeßlichen, felbst die unscheinbarsten Dinge der lingebung durch erfinderische erotischem Borgeschmad, fo gut wie jeder andere Birtusausrufer. ist zwischen Arbeit und Arbeit- da hodt die Gorge in den Straßen, schaffen und alles nach ästhetischen Gesichtspunkten zu ordnen. Diefe Den Bemerkenswert an der Sache ist nur die seelische Bereitschaft seines da nistet sie in den Hausfluren. Verzweifelt bliden Arbeiterfrauen Arbeit eröffnet meitefte Perspektiven: Wirtschafts- und Produktions Sublitums benn er muß es doch fennen! wirtschaftliche Not, auf, den zerronnenen Verdienst in den Händen. Niemand kann es largelegt und auf ihre bestimmenden Ursachen zurückgeführt. Ge fragen werden gemeinjam erörtert, hiftorische Entwicklungsreihen Politit, Judenverfolgung und Nadtheitstigel aus einem Topf zu effen. Und in der Tat: Der Blutrausch der weißen Bestie ist eine verstehen. Es ist ein boshaftes Geheimnis um die Geldentwertung. Fühl für echte Materialbehandlung und Erfindungsluft find die Abart der Psychopathia ferualis; das wird noch festgestellt werdenſt es Lücke oder Schicksal? Angstvoll und sorgenschwer drückt der Grundlagen der praktischen Arbeit, von der bie fleine Ausstellung müffen. Wie überall hinter dem meißen Mordmesser Sadismus und Kummer. Die Kinder find hungrig. Wir werden frieren Der frante Büsternheit verwüstend und schändend einherziehen oder Winter fommt... Der Dollar steht auf 2625...!!! fehr intereffante Beispiele zeigte: geftidte Deden und Rissen, be zumindest einherziehen möchten das ist kein Zufall. Es bemalte Kleider, geschnigte Kaften, Spielzeug usw. Alles ehrlich emp weist dem Blinden, in welchem Verhältnis die Reaktion zur Kultur funden und gründlich durchdacht und aus dem billigsten Material, steht. Diese Vermengung von Segualität und Politik in der KundStoffreften, Wellfäden, schlichten Holzbrettern usw. hergestefft. machung einer Partei, dieser erotische Köder zu politischem Fisch Staatsoper nicht, neue Werke herauszubringen. Das Ensemble der plastischen Schmuckmotive entstanden find, gegenstandslofe fleine Staatsoper: Salome". Die finanzielle Not erlaubt es der Einice Zeichnungen deuten darauf hin, wie die malerischen und fang, läßt tief blicken. Böllig nackt steht das scheußliche Ge Spenst da und siehe, es ist nur jämmerlich. Holt den Irrenarzt! Soliften ist zudem faum so lange und fest beieinander, daß man Malereien dienen der Pflege des rhythmischen Linien- und Farben mehrere Monate auf eine einzige Aufführung verwenden fönnte. finnes. Wir werden demnächst über die Methode Müllers und feine Kaiserliche Sozialpolitik. Bas früher heftig getadelt wurde, fann heute nur noch schmerzlich Lichtenberger Arbeitsgemeinschaft ausführlicher berichten, heute mag In der Fraunhoferstraße gibt es eine Ständige Ausstellung für bedauert werden. Schillings arbeitet unterdessen das alte Repertoire es genügen, weitere Kreise der Berliner Arbeiterschaft auf dieses Arbeiterwohlfahrt". Man freut sich, daß es so etwas gibt. Wie auf und gestaltet es darstellerisch interessant durch Gäste, szenisch durch sehr wichtige Unternehmen hinzuweifen. Die Ausstellung selber war mächtig und wie wichtig ist das Gebiet! Arbeiterwohlfahrt, das ist die Phantafie der Regiffeure und Maler Das ist ökonomisch und leider nur em gestrigen Abend zu sehen. Boltswohlfahrt. Die einzige Aufgabe, die einer Regierung Daseins flug, auf alles andere wollen wir mit Sehnsucht still warten. Zwischen berechtigung gibt. Hier aber lernt man verstehen, wie fich die kaiser- die Gastspiele Bohnen und Schwarz schob sich ein Gastspiel Kemp liche Regierung die Ausstellung ist eine alte Reichsanstalt die ein. Das übervolle Haus ehrte den Star und jubelte ihm zu als Wohlfahrt des arbeitenden Bolles vorstellte. Da sieht man in einer dem bedeutendsten Menschen dieser an Individualitäten nicht reichen großen Halle zahlreiche Maschinen aus allen Zweigen der Industrie. Bühne. Ihre Salome ist ein einziges, nach Musik und Wort geSchiffahrts- und Bergmertseinrichtungen, Baugerüste, furz jede Art gliedertes Spiel der Leidenschaft. Aus Weiblaune wird Trieb, aus Arbeit in ihrer Betriebsform. Trieb Wille und Trok, aus verlegtem Ehrgefühl Rachsucht. Mit der Jebe Maschine und jeder Betrieb ist mustergültig nach den ge- feurigsten Straußmufit wiegt und dehnt sich der Leib, werfen sich werbepolizeilichen Borschriften eingerichtet, mit auen Sicherheitsmaß- Arme in die Luft, frümmen sich im Krampfe, rufen zum Alarm. nahmen, die die Ingenieure empfehlen, um Unfälle zu vermeiden. Keine Note, keine Sefunde bleibt unerfüllt Die Angewohnheit, für Ein großes Museum der technischen Sicherheitseinrichtungen ist diese fich selber, in fich hinein zu fingen, wird schnell unter dem Brio des Halle, Sehr belehrend, fehr wertvoll, fehr müßlich! Aber der an- Orchesters abgelegt, und schließlich deden fanatisches Weib und
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J. G.
Museumsführungen. Wie im bei floffenen Winter, finden auch an den fommenden Sonntagen vormittags 9-11 Ubr brungen durch die staatlichen Mufeen unter der Leitung wiffen chaltlicher Beamten statt. Die Runft von Byzanz) und in der neu eröffneten Borgefdichtlichen Reihe beginnt am 15. Dftober im Ratler- Friedrich Museum abteilung im alten Runstgewerbe- Museum( Uebersicht über die vorgeschichtliche Kulturentwidlung Europas ). Einlah farten am Eingang der genannten Museen erhältlich.
fand sich ein Manuskript Selbstbiographie Richard Dehmels. Jn Richard Dehmels Nachlaz Dehmel- Gesellschaft erfcheint bas Heine Bert jest als Handschrift gebrudt, Mein Leben". Als zweiter Drud der herausgegeben von Gustab Kirstein, Alfred Mombert und Robert Betfch.