Auf dem Dummenfang.
Kommunistische Schwindelmanöver.
Das Blatt der Kommunisten übertrifft sich jeden Tag aufs
neue in phrafenreichen Ergüssen gegen den Rapitalismus und die
Wiederbeginn der Parlamente.
Kapitalisten. Daneben übt es sich in Schimpfwellen gegen die Neukonstituierung der Reichstagsfraktion. Musterregistersachen( Erhebung auf das Fünfzehnfache mit Ermächt
große Sozialdemokratische Partei und ihre Beauftragten.
So im redaktionellen Teil. Die geschäftliche Leitung des Blattes aber wirft sich an die Kapitalisten heran, soweit fie als Inserenten in Frage kommen, und bringt sich in empfehlende Erinnerung nach Art gewisser Haufierer. Das folgende Schreiben fliegt uns auf den Redaktionstisch:
Berlin S. 48, den 6. Oftober 1922. Friedrichstr. 225. Wie Ihnen bekannt sein dürfte, hat die Tageszeitung„ Die Freiheit" ab 1, d. Mts. ihr Erscheinen eingestellt.
Die bisherigen Leser dieser Zeitung, welche den Kreisen der Hand und Kopfarbeiter angehören, sind fast restlos Abon nenten der Roten Fahne" geworden.
„ Die Rote Fahne " hat baburch einen gewaltigen Auf. schwung bezüglich der Höhe ihres Leserkreises erhalten; fie ist jetzt das einzige Blatt der werktätigen Bevölkerung Großwäre es vorteilhaft, wenn Sie in Zukunft die„ Rote Fahne" zu Wollen Sie in diesen Kreisen Ihr Abfahgebiet erweitern, fo Ihren geschäftlichen Ankündigungen benutzen würden.
Unsere alten Inserenten haben uns wiederholt bestätigt, daß die„ Rote Fahne" ein äußerst wirkungsvolles Insertionsorgan ift. Wir stehen gern mit näheren Details und Vertreterbefuch zur Berfügung und sind Ihres baldgefl. Bescheides gewärtig. Hochachtungsvoll
Anbei 1 Karte.
Der Brief ist ein Musterbeispiel fommunistischer Wahrheitsfiebe. Die„ Anzeigen- Abteilung" denkt augenscheinlich, daß sie das gleiche Recht habe, wie die die politische Leitung, im Sinne Lenins „ durch List und Verschweigung der Wahrheit" zu wirken. Nur hat sie das gute deutsche Sprichwort vergessen, daß Lügen turze Beine haben.
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Sie redet den Geschäftsleuten vor, daß die Abonnenten der " Freiheit" fast restlos( 1) Leser der" Roten Fahne" geworden sind und daß daher das Kommunistenblatt einen gewalti gen Aufschwung" erfahren habe. Noch in den letzten Sep. tembertagen aber fonnte man im politischen Teil derselben ,, Roten Fahne" lesen, die„ Freiheit" hätte nur noch 7400 Abonnen. ten. Wenn die Behauptung der Anzeigen- Abteilung" also richtig märe, bedeuteten demnach rund 7000 neue Lefer einen glänzenden Aufschwung" für die Rote Fahne". Bie miferabel muß dana der bisherige Abonnentenstand des Blattes gewesen sein! In Wahrheit ist natürlich die ganze Behauptung der zeigen- Abteilung" ein ebenso dreister Schwindel, wie die falsche Behauptung der politischen Abteilung. Ob die ,, Rote Fahne" von den früheren Freiheit"-Lesern überhaupt einen neuen Abonnenter gewonnen hat, können wir nicht wissen. In dessen ist es jeden Augenblick ziffernmäßig nachzuweisen, daß von den bisherigen Freiheit"-Abonnenten mehr als 95 Broz. für D tober schon den Borwärts" bezahlt haben! Und daß die 7400, von denen die„ Rote Fahne" sprach, nur einen sehr fleinen Bruchteil der wirklichen Auflage der Freiheit" bildeten, sei lediglich der Bollständigkeit halber erwähnt, um die ganze Wahrheitsliebe der Rommunisten erneut zu fennzeichnen.
Königliche Gerichtsschreiber.
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Uns liegt ein größerer Briefumschlag des Landgerichts III in Berlin Charlottenburg , Tegeler Weg 17-20, vor, mit Attenzeichen 37 R. 182 20 und Boftstempel vom 4. Oktober 1922, der die handschriftliche Adresse trägt:
An das Königl. Amtsgericht
in Frankenstein.
Nach vier Jahren Republif fönnen wir uns nicht mehr mit der üblichen amtlichen Ausrede begnügen, daß es sich dabei um ein„ bedauerliches Versehen" einer subalternen Schreibtraft handele. Ber heute noch in einer Amtsstube fist und derartige Adressen schreibt, will offenbar gegen die Republik demonstrieren. Dann foll er aber auf fein Gehalt als Staatsbeamter der Republik per
zichten.
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Wir verlangen, daß die zuständige Justizbehörde dem Fall nachgehe und den Königlichen Gerichtsschreiber feststelle- was ihr angesichts unserer genauen Angaben nicht schwer sein dürfte, wenn fie nur will, und das neue Beamtengefeß zum Schuß der Re publik entsprechend anwendet. Erst wenn ein Erempel statuiert und öffentlich bekanntgegeben wird, wird der Standal aufhören, daß Beamte vier Jahre nach der Revolution bei größeren und fleineren Amtshandlungen die Republik straflos verhöhnen zu können glauben.
gung zu weiteren Erhöhungen) angenommen.
Die sozialdemokratische Reichstagsfrat- Der Gefeßentwurf über die Abgaben auf dem Kaifer- Wilhelmstion trat gestern Dienstag nachmittag zusammen. Einstim- Kanal" geht nach einer Bemerkung des Abg. Thomas( Komm.), der mig wählte die Fraktion einen Vorstand aus 15 Mitgliedern. Umnennung in Nord- Ostsee- Kanal " wünscht, an den Hauszu Fraktionsvorsitzenden wurden ebenfalls ein haltsausschuß. Mittwoch 2 Uhr: Interpellation über die Sonntagsvor ftimmig gewählt die Genossen Hermann Müller , Dittmann, gänge am Zirkus Busch und über die Not der Wissenschaft, BeBels, Scheidemann und Hente. Geschäftsführende fcldungsgesetz und Nachtragsetat, Getreideumlagegese. Vorsitzende sind die Genossen Hermann Müller und Schluß 4% Uhr. Dittmann.
Ferner beschloß die Reichstagsfraktion die Bildung von 14 Fachausschüssen zur Vorbereitung der parlamentarischen Arbeiten.
Das Sekretariat der Fraktion soll in Zukunft mit mei Sekretären besetzt werden. Zu Sekretären wurden gewählt die Genossen Kahmann und Dr. Hertz. Während bisher immer erst dem Parteitag ein abschlie Bender Bericht über die Tätigkeit der Reichstagsfraktion vorTeilen erscheinen, und zwar am 31. Dezember, am 31. März gelegt wurde, soll der Fraktionsbericht in Zukunft in drei und am Schluß der Sommertagung.
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Anfragen im Reichstag.
Präsident Löbe eröffnet die 257. Sigung des Reichstags mit cinem Nachruf für die verstorbenen Abgg. Riele( Soz.) und Pintau( Soz.). Abg. Riefe war Alterspräsident des Reichstags und bereits 77 Jahre alt, als er 1920 ins Parlament gewählt wurde. Auf der Tagesordnung stehen zunächst 18 fleine Anfragen. Der größte Teil von ihnen ist bereits überholt oder während der Sommerferien schriftlich beantwortet worden. Das Reichseisenbahnminifterium erklärt, daß es nicht in der Lage sei, für Fahrten im Interesse der Jugendpflege nur ein Viertel der tarifmäßigen Fahrpreise zu er heben. Auf eine Anfrage des Abg. Unterleitner( Soz.) über monarchistische Demonftrafionen der Reichswehr bei Regimentsfeiern in Passau , München und Regensburg erflärt das Reichswehrministerium, die eingeleiteten Untersuchungen hätten ergeben, daß die Anfrage von falfchen Berausfegungen ausgehe und daß sich die geschilderten Vorgänge wesentlich anders abgespielt hätten. Zum Einschreiten liege tein Anlaß vor. Auf eine Anfrage des Abg. Moses ( Sez.) teilt das Reichspoſt der Anfrage erwähnten Fall. Schmähungen der Republik tragen, minifterium mit, daß in Zukunft Briefumschläge, bie, wie in dem in nicht mehr befördert werden dürfen. Auf eine Anfrage des Abg. 3 ubeil( Sez.) teilt das Reichspoftministerium mit, daß gegen den Bostdirektor Zangenmeister in Gotha wegen des Waffenfundes in feiner Wohnung und seiner Zugehörigkeit zum Jungdeutschen Orden nicht eingeschritten worden ist. Die Waffen waren zum Teil un brauchbar, zum Teil Jagdwaffen; der Jungdeutsche Orden ist in Thüringen aufgelöst und außerdem widersprechen dessen Sazungen Auf eine demokratische Annicht den Pflichten eines Beamten. frage antwortet das Reichsjustizminifterium, daß gegen diejenigen Personen, die in der Nacht zum 30. Juni in die Wohnung des Fabrifanten Philipp Helffe rich in Neustadt eingedrungen sind, die Boruntersuchung eröffnet worden ist. Eine Anfrage der Kommuniften führt Beschwerde über die sogenannte
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Zopfabschneide- Kommission des Selbstschuhes in Oberschlesien und ihr Eindringen in die Druckerei der„ Roten Fahne" in Gleimig. Wegen der Gleiwitzer Fälle ist nach der Antwort des Reichsministe riums des Innern gegen fünf Beschuldigte ein Strafverfahren eingeleitet worden. Die Schuld an der Tätigkeit der ZopfabschneideRommiffion falle auf die Interalliierte Rommission.(?!) Seit dem Einrüden der deutschen Polizei habe man von der Lätig feit dieser Remmission nichts mehr gehört.
Präsident Cobe gibt einem Wunsche des Acltestenrats Ausdrud, die fleinen Anfragen fünftig auf ein Mindestmaß zu beschränken. In allen drei Lesungen wird das Gefeh über die Gebühren in
Beginn der Räumung Thraziens.
Lärmszenen im Landtag.
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Als gefiern, Dienstag, der Preußische Landtag wieder zusammentrat, ftand Ray( Komm.) schon auf den Stufen zur Rednertribüne, als Bräsident Leinert furz nach) 2 Uhr die Sizung eröffnete. Sofort Geschäftsordnungsdebatte; aber die Schreie und Flüche des kommu nistischen Rebners waren zu gemacht, um wirten zu können. Rab sdyreit zur Rechten hinüber, Fascisten hätten im Zirkus Busch am Sonntag den bewaffneten Kampf gegen die Republik eröffnet. Mörder in Leipzig gefeiert und den„ Massenschlächter Hindenburg" Die Rechte freut sich über den ihr angedichteten Löwenmut und Kaz lacht. Die Orgesch ruft Stag hat den Sieg der Rathenauzum Reichspräsidenten vorgeschlagen. Durch die bürgerlichen Bänke geht die oft geübte Welle der Entrüftung und Kaz erhält einen Ordnungsruf. Er bringt nun schnell den Antrag heraus, der das Staatsministerium auffordert, den Berliner Polizeipräsidenten a b= aufegen, alle verhafteten Arbeiter zu entlassen, die Beschädigten aus Staatsmitteln zu entschädigen, den Bund für Freiheit und Ordnung aufzulösen und in Preußen eine Arbeiterwehr zu schaffen. Schließlich entzieht ihm der Präsident das Wort. Die Redezeit ist abgelaufen. Schon steht Dr. Derberg( Dnat.) oben, fommt mit einem ganz anderen Thema und die Krach- Atmosphäre löst sich auf.
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Derberg bedauert, daß die Interpellation über das besette Gebiet noch nicht zur Verhandlung tommt. Kaum ist er fertig, eilt Scholem ( Komm.) auf die Tribüne, um nochmals Stimmung zu machen. Er tobt vor allem über die Berhaftungen. Aber auch Scholem tann ous der verpfuschten Aftion nichts mehr machen. Was Gägen hinweg. Der Weltestenrat Don ihr übrig blieb, wischte Genosse Heilmann mit ein paar knappen so betonte er teilt das Be= dauern Derbergs und hat dem Ministerpräsidenten den bringenden Wunsch des Hauses ausgesprochen, daß die Rheinland - Interpellation schnellstens zur Sprache kommt. Allein es muß der Regierung überlaffen bleiben, zu beurteilen, mann den Interessen des Rheinlandes besser durch Schmeigen oder durch Reden gedient wird. schnellstens zu erörtern, teilen sämtliche Barteien. Meine ParteiAuch den Wunsch der Kommunisten, die Berliner Borgänge freunde vor allem wünschen, daß rasch festgestellt wird, wer bei diesen Borgängen eine üble Rolle gespielt hat. Am Donnerstag wird der Minister zur Beantwortung bereit sein. Benn Scholem befürchtet, daß bis dahin der ganze Apparat der KPD. lahmgelegt werde- muin, ber Spre ch apparat der Herren hier im Hause wird nicht fahmgelegt fein. Die Behauptung, daß irgendwer in unseren Reihen die Aussprache fürchtet, ist lächerlich.
trag, den Sonntagsfrawall fofort zu befprechen, abgelehnt. Die Noch etwas Geschrei bei den Kommunisten, dann wird ihr AnTagesordnung wird im Flug erledigt. Die Mitteilung des Finanzministers zur Deckungsfrage der Beihilfen für Sozial- und Kleinrentner wird dem Hauptausschuß überwiesen, nachdem noch Genosse Heilmann auf den Widerspruch zwischen diefer Mitteilung und der Erklärung des Finanzministers im Hauptausschuß über den Weg zur Dedung hingewiesen hatte. Angenommen wird der Beamtenausschuß- Antrag, den mit dem Sicherheitsdienst betrauten Beamten der Bergrevierämter, einschließlich der Einfahrer, eine besondere Zulage zu gewähren. Nachdem ein weiterer Antrag der Kommunisten, die Vorgänge am Sonntag als ersten Punkt auf die nächste Tagesordnung zu sehen, abgelehnt war, vertagte sich das Haus auf Mittwoch 12 Uhr. Auf der Tagesordnung steht u. a. die Erhöhung der Preise für das erste Drittel der Getreideumfage, wofür der Landtag gar nicht zuständig ist. Schluß 4% Uhr.
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Paris , 17. Oftober.( EE.) Wie aus Konstantinopel gemeldet Kopenhagen , 17. Oftober.( TB.) Im Foltething gab wird, hat die griechische Räumung Thraziens begonnen. Die Staatsminister Meergard eine Erklärung ab, in der es heißt: alliierten Truppen haben am 15. Oktober um Mitternacht ihren Bor - Die jetzige Regierung ist wieder aus der Linken hervorgegangen marsch begonnen. Beim Ueberschreiten der Demarkationslinie es und wird nach deren Programm arbeiten, aber jedes berechtigte eigneten sich feinerlei Zwischenfälle. Am 15. Ottober reiften 52 ita- Entgegentommen gegen andere politische Richtungen, Anschauungen liensche und französische Gendarmen nach Tschorno und Tscherkakoij und Forderungen zeigen. Gegenstände von großer Bedeutung ab, um bis zum Eintreffen der türkischen Gendarmen die Ordnung harren noch der Entschebung, so die Schulreform, das Zollgesetz, ein aufrechtzuerhalten. Die englischen Truppen befekten die Ort umfassender Plan zur Förderung des Wohnungsbaues. Durch die schaften am Marmarameer. Der neue Gouverneur Thraziens, neuen Steuergesetze und verschiedene Sparsamfeitsmaßregeln ist beChatir Bei, der sich gegenwärtig in Konstantinopel befindet, trifft rechtigte Aussicht geschaffen, das Gleichgewicht des Staatshaushalts bie letzten Maßnahmen für die Räumung. Aliierte Kommissare zu erlangen. Die in der Grenzfrage getroffene Regelung muß find in Adrianopel , Rodosto und in vier anderen Ortschaften einge voll respektiert werden und eine freifinnige, nach beiden Seiten gerechte Ordnung der Sprachen und Nationalitätsverhältnisse in den fübjütischen Landesteilen muß ebenso aufzur Erhaltung der dänischen Sprache und Kultur bei den Dänen jenseits der Grenze unterstüßen werden. Es wird nichts verabsäumt werden, um auf eine gefunde Weise unserm Erwerb zu stützen und zu entwickeln.
troffen.
rechterhalten und gestärkt werden, wie wir stets die Bestrebungen
Die Grenze des Hulfschiner Ländchens, das bekanntlich ohne
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Französisches Liebeswerben um Rußland . Umgehung des Grundschulgesetzes. Paris , 17. Oftober.( EP.) Anläßlich der Rückkehr Herriots Die Reichsregierung hat auf eine Anfrage der Genossen befaßt sich der„ Temps" mit der russischen Frage. Das Blatt schreibt, Löwenstein , Hellmann und anderer betr. Umgebung des es müsse als sonderbar angesehen werden, wenn man in Deutschland Grundschulgesetes u. a. folgendes geantwortet: glaube, daß eine russisch - französische Verständigung „ Das Gesetz vom 28. April 1920 betr. die Grundschulen und die deutschen Pläne in Rußland über den Haufen werfen werde. Aufhebung der Vorschulen ist in der Mehrzahl der Länder ohne Es dürfe aber gesagt werden, daß die Möglichkeit einer Berstänbi- Boltsabstimmung Deutschland weggenommen und ifchechoslowakisch besondere Schmierigkeiten durchgeführt worden. Der Reichsregie- gung rung ist es aber andererseits bekannt, daß häufig versucht wird, gung zwischen Frankreich und Rußland in dem Maße wachsen gemacht wurde, soll nun festgelegt werden natürlich die Grenze würde, als die Regierung von Moskau das nationale Inter - gegen Breußen. Im oberschlesischen Abstimmungswirrwarr hatte bas polnische Mitglied der Grenskommission diese Grenze eigens das Grundschulgefeg zu umgehen. Dies geschieht sowohl dadurch, daß die Privatschulen entgegen der Borschrift effe Rußlands verteidigen werde, denn die Rechte der ruff mächtig festgefest", die Botschafterkonferenz hat aber jetzt auf des§ 2 Abs. 2 des Gesetzes ihre Schülerzahl vergrößern, als auch fchen Nation feien von den gleichen Kombinationen bedroht, die deutschen Einspruch das ordentliche Verfahren angeordnet. durch Erteilung von Privatunterricht oder durch Einrichtung von die Rechte Frankreichs bedrohen. Jezt, da Rußland seinen Die Wahlen zum litauischen Parlament ergaben bei einer Wahlprivaten Schulzirfeln oder Familienfchulen in Fallen, die nach§ 4 Blaz in der europäischen Bolitit wieder zurüd beteiligung von zirka 80 Pro. der Wähler 44 Proz. der Stimmen res Grundſchulgesetzes nicht gerechtfertigt find. Um mißftänbe zu gewonnen habe, tönne es diefe Boliti? nicht so ansehen, als für die christlichen Demokraten, 83 Prog. für die Voltssozialisten, beseitigen, hat das Reichsministerium des Innern sich wegen aller ob sie Rußland nicht interessieren würde. Es würde z. B. feinen 10 Broz. für die Sozialdemokraten, 3 Broz. für die Fortihm amtlich zur Kenntnis gebrachten Einzelfälle mit den zuständigen Intereffen nicht dienlich sein, wenn das Meerengenabtomibrittler, 1 Broz. für die Polen , 5 Broz, für die Juden und 2 Broz. Landesregierungen in Bertindung gesetzt. Ferner hat sich ber men ohne seine Zustimmung abgeschloffen werde. Auch müffe man für Parteilofe. Reichsschulousschuß, in dem die. Unterrichtsverwaltungen aller
Länder unter Vorsitz des Reichs vertreten sind, auf allen Tagungen fich fragen, ob es feinen Interessen entspräche, wenn Deutschland vor mit der Grundschulfrage befaßt und sich stets für eine gewissenhafte ihm in den Bölkerbund aufgenommen werde. Durchführung des Grundschulgesetzes ausgesprochen. Bei feiten fekten Verhandlungen im April d. 3. hat er eine Entschließung angenommen, in der die energische Befämpfung von Umgebungen des Grundschulgesetes gefordert wird.
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Die polnisch- französische Allianz. Warschau , 17. Stteber.( DC.) Ueber das Ergebnis der Pariser Um die Landesregierungen erneut auf die der Grundschule in Reise des polnischen Generalstabschefs Sitorffi meldet die offieinzelnen Fällen drohenden Gefahren aufmerksam zu machen, wird zielle Boin. Telegraphen- Agentur". in den Verhandlungen Sikorskis die Reichsregierung ihnen Abschriften der Anfrage sowie der erteil mit den Leitern des franzöfifchen Militärwesens set befchloffen worten Antwort mit einem Begleitschreiben übersenden. Der preu Bifche Minister für Wissenschaft. Kunst und Boltsbildung wird den, die bisher 90 Offiziere zählende französische Militärmiffion in dabei um Stellungnahme zu den in der Anfrage erwähnten Ver. Bolen allmählich wesentlich zu vermindern. Dafür soll die Zahl der hältnissen in Berlin gebeten werben fomie darum, ge. polnilchen Offiziere. die in rantreid ausgebildet werden, er gebenenfalls gegen die Umgehung der Borschriften des Grundschul. höht werden; die Pariser Berhandlungen haben ferner sich auf das gesetzes innerhalb fetter Unterrichtsverwaltung Zusammenwirten der Generalstäbe beider Länder und auf die Dorzugehen." Fragen der technischen Hilfsmittel und der Heeresindustrie erstreckt.
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„ Oberleutnant v. Bredow". Unter diefer Ueberschrift brachten wir in Nr. 458 eine der Weltbühne" entnommene Darstellung Lothar Schüdings, die von einer Spionagefompagnie in Bilna handelte. Hierzu erhalten wir aus dem Reichswehrministerium eine Mitteilung, wonach es scheint, daß Schüting dos Opfer einer Mystifitation geworden ist. Nachforschungen haben nämlich ergeben, daß sämtlichen Dienststellen, die während der fraglichen Zeit in Wilna amtierten und die von dem Vorgang unbedingt hätten Kenntnis erlangen müssen, nicht das mindeste von der ganzen Sache Bredom befannt ist Den Ursprung der seltsamen Geschichte konnten wir nicht aufffären. Möglicherweise verhält es sich mit ihr wie mit so mancher Erzählung, die während des Krieges auftauchte, fest gerlaubt un weitergetragen wurde, ohne daß ihr entsprechende Tatsachen 3 grunde lagen. Vielleicht äußert sich Lothar Schücking zu der An gelegenheit. Auf Grund des Schuhgelehes wurden vom badischen Ministerium des Innern verboten die Deutschsozialistische Partei und der Verband nationalgesinnter Soldaten.
Paul Wegmann, der nach dem Tode Ernst Däumigs Reichstagsabgeordneter geworden ist und erst kurz vorher mit der KAG. Amerita fieht nicht abseits. Auf Veranlassung des USA . Bot-! Das thüringische Staatsministerium hat die in Leipzig erscheinende wieder zur USP. zurückgekehrt war, bleibt als einziges Mitgliedschafters oughton treten in Berlin - wie die Woii. 3tg."| Beitschrift Der Hammer" auf Grund des Gesches zum Schuße der ehemaligen USB- Frattion neben Ledebour außerhalb der meldet die nordamerikanischen Vertreter in den Staaten West- der Republik auf die Dauer von 6 Monaten für das Lard Thüringen Bereinigten Sozialdemokratie, jund Mitteleuropas zusammen. verboten.
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