Einzelbild herunterladen
 

Nr. 498 39. Jahrgang

Beilage des Vorwärts

Sonderbesteuerung des Prozentums.

Die Schlemmerftener, ein Mittel zum sozialen Ausgleich.

-

-

Sonnabend, 21. Oktober 1922.

sozialen Aufgaben, die bisher bei der Finanznot Berlins nur in einem ganz unvollkommenen Rahmen gelöst werden konnten.§ 7 des Ent­wurfs, der voraussichtlich schon in der nächsten Woche der Stadt­verordnetenversammlung zugehen wird, bestimmt: Das Aufkommen aus dieser Steuer ist zur Notversorgung der minder bemittelten Bevölkerung zu verwenden." Schon um dieses Swedes willen müßten die Arbeiterparteien, denen wirklich an einer Milderung der gegenwärtigen Not und nicht an ihrer Ver­schärfung gelegen ist, geschlossen für eine solche Steuer eintreten. Die Stadt erhält so die Möglichkeit, die gerade von uns immer wieder fatastrophe in dem größtmöglichen Rahmen durchzuführen. geforderte kommunale Selbsthilfe bei der gegenwärtigen Teuerungs­

Richard Lohmann.

Straßenbahnen in Not.

Wenn sich die Etadt Berlin mit einer solchen fleinbürgerlichen gehungen zu erzielen sein werden, ergibt folgender Ueberschlag: Steuer lächerlich machen will wir haben nichts dagegen." So Wenn in den 2000 eigentlichen Lurusgaststätten täglich nur je ein ungefähr ereiferte sich der kommunistische Stadtverordnete Gast eine Zeche macht, die den Normalbeirag um 2000 m. übersteigt, Dr. Rosenberg in der Sitzung der Finanzbeputation über die in so ergibt das 2000 mal 1000 M. Steuern, d. h. runde 2 millionen das ist der 20. Teil des Aussicht genommene Steuer auf den übermäßigen Berzehr in Gast. pro Tag oder 4 Milliarden im Jahr gesamten Berliner Etats. und Schankwirtschaften", die unter dem Namen der Schlemmer biefe Summen in großen Weinlofalen wie in so mancher Diele" Es ist aber anzunehmen, daß steuer" schon heute vor ihrer Einführung die populärste aller noch erheblich überschriften werden. Rann eine Stadt in Not, wie Steuern sein dürfte. Die Gründe, die hier zur Einheitsfront zwischen Berlin , auf eine solche Einnahmemöglichkeit verzichten, selbst wenn fommunistischen Arbeitervertretern und Litörstuben- Gastwirte und Hotelbefizer über ihre" neue Belastung, über die besitzern geführt haben, liegen auf der Hand. Der Hauptwert technischen Schwierigkeiten der Durchführung in der gesamten ihnen der neuen Stetter liegt auf psychologischem, moralischem Gebiete. dienstbaren tapitalistischen Presse dagegen Sturm laufen? Rann Die Verkehrsunternehmen vor dem Zusammenbruch? Wenn irgend etwas die Erbitterung in diesen Zeiten der Not bis ein sozial Dentender es verantworten, eine solche Steuer unausgenutzt zu lassen, wenn die Steuerkraft der Lohn- und Gehalts- Wegen der andauernden Verschlechterung der Wirtschaftslage zur Empörung steigern kann. so ist es das Prozentum, das sich in empfänger bis zur alleräußersten Grenze ange aller deutschen Verkehrsunternehmungen und der immer näher rücken­den modernen Lurusgaststätten, in Dielen und Bars breit macht spannt wird? den Gefahr eines völligen Zusammenbruchs besonders des Straßen. und hier für Schlemmereien das Geld zum Fenster hinauswirft, während Tausende und aber Tausende nicht wissen, wo sie das Geld Die Steuer wird den Etat der Stadt Berlin nicht unmittelbar, Straßenbahnen, Kleinbahnen. und Privateisen. bahnwesens hatte der Vorstand des Vereins Deutscher zu trockenem Brot hernehmen sollen. Die Unterbindung dieses aber mittelbar sehr start entlasten. Sie soll als ausgesprochene Treibens stößt in der jetzigen Wirtschaftsordnung auf die größten 3 wedsteuer eingeführt werden, und zwar gerade für diejenigen rufen, die gestern in Berlin stattfand. Die Leiter kommunaler und bahnen eine außerordentliche Hauptversammlung einbe­Widerstände; um so leichter aber ist es, auf dem Umweg über eine fräftig zupackende Steuer große Teile des Geldes, das sonst, ver­schwendet wird, der Notversorgung der minderbemittelten Bevölke rung dienstbar zu machen. Und die breitesten Schichten des Volkes würden eine solche Maßnahme mit Befriedigung, mit einem Gefühl der Erleichterung begrüßen. Das ist es aber gerade, was die Steuer den Kommunisten so außerordentlich unbequem macht. Diese poli­tische" Wirkung, wie sie der Vertreter der Kommunisten mit erfreu­licher Offenherzigkeit nannte, paßt so gar nicht zu den politischen Absichten derer, die mit der wachsenden Berelendung und Erbitte. rung ihre Parteigeschäfte fördern möchten.

Die Notwendigkeit der Steuer.

-

-

Die Steuer wird jedoch kommen. Und sie muß fommen. Die Städte, deren Finanzfraft bis zum Brechen angespannt ist, fönnen auf eine folche neue Quelle schon aus rein finanziellen Gründen nicht verzichten. Und all die Schwierigkeiten, die zweifellos vor­handen sind, technische und menschlich- böswillige, müssen überwunden werden. Die Steuer ist bekanntlich so gedacht, daß allmonatlich ein Höchstbetrag für normalen" Verzehr in Gastwirtschaften festgesetzt wird, abgestuft natürlich nach dem Charakter der Wirtschaften und der Art der Getränke und Speisen. Von dem überschießenden Be­frag sind dann 50 Proz. Schlemmersteuer" zu entrichten, für die vom Kellner sofort Steuermarken auf die pflichtmäßig einzu­führende Rechnung geklebt werden. Ein sehr einfaches Verfahren, bas natürlich tausend Umgehungsmöglichkeiten bietet menn einer sparen will. Aber darauf kommt es ja am allerwenigften an, daß biejenigen erfaßt merden, die noch so weit mit ihrem Gelde rechnen, daß sie lieber die Unbequemlichkeit des Lofalwechsels in Kauf nehmen, als die hohe Steuer zu entrichten. Es bleiben doch in Berlin allabend lich noch Tausende, die sich den Teufel um das bißchen Papier " scheren und ihren gewohnten Lurus und die Ruhe ihres Schlemmer febens dadurch nicht im geringsten stören lassen. Sie können und fie follen erfaht werden. Gegen böswillige Steuerhinterziehungen wird eine häufige unauffällige kontrolle der in Betracht kommen Den Lokale in Verbindung mit der zehnfachen Steuerstrafe einigen Schuß bieten. Die meisten Gastwirtschaften werden von der Steuer überhaupt nicht betroffen werden. Wir haben in Berlin rund 20 000 Schantstätten, von denen nach oberflächlicher Schäßung neun Zehntel felten oder nie Gäste beherbergen, die meit über" normale" Berhältnisse hinaus zu schlemmen pflegen. Das steuertechnisch ein fachste Mittel wäre es ja, die Lurusgaststätten besonders zu fenn­zeichnen und in ihnen jeden Berzehr mit einer prozentualen Steuer zu belegen, wie dies beispielsweise in Brag mit bestem Er­folge durchgeführt ist. Leider steht diesem Wege in Deutschland das 11msatzsteuergesetz entgegen. So bleibt hier nur der oben gefenn­zeichnete andere, etwas schwierigere Weg übrig.

-

Das sichere Erträgnis.

Welche enormen Summen aber auch hier bei aller vor fichtigen Schäzung und bei aller Rücksicht auf die möglichen Um­

39] Sachawachiat der Estimo.

Bon Ejnar Mittelsen.

Lange saßen fie schweigend; Sachawachiat stand am Scheidewege, Haß und Freundschaft kämpften in ihm. Wäre der schwarze Soe nicht in sein Leben getreten, würde er auf gebrochen sein, ohne sich nur eine Minute zu bedenken- aber jetzt-? " Du sollst dafür bekommen, was du willst," lockte ihn James Smith, aber Sachawachiaf unterbrach ihn furz:" Tue ich es, geschieht es deinetwegen, aus Freundschaft zu dir, nicht um Bezahlung," und dann schwieg er wieder. James Smith begriff, daß er einen Fehler gemacht hatte. Dann tue es um unferer Freundschaft willen. Sachawachiat, ich und alle anderen, wir werden stets deine Freunde fein."

"

|

Wie wird das Sonntagswetter?

NW W

SW

N..

NO

SO

GU

Sturm

Regen und

eranderlich

Schön

Wind

Gewitter

30

30

20

20

30­

20

10­

0.

$ 10

10

10

ㅇㅎ

0

privater Verkehrsunternehmen beteiligten sich in großer Zahl; ver­treten waren auch das Reichsverkehrsministerium, das Reichsfinanz­ministerium, das Reichsarbeitsministerium, das preußische Handels­ministerium, verschiedene Ministerien von Baden, Hessen , Braun­ schweig , Oldenburg . Medlenburg. das Reichstohlenfommissariat, die Eisenbahndirektion Berlin , der Deutsche Städtetag, der Berliner Ma­giftrat, das Berliner Polizeipräsidium, mehrere Verbände des Ver­fehrsgewerbes, der Technik und der Industrie.

Der Verbandsvorsitzende, Generaldireitor a. D. Dr. Wussow, betonte einleitend, diese Tagung sei feine leere Demonstration, sondern die Not habe die Teilnehmer zusammengeführt. Als Vertreter des Magistrats mies Bürgermeister Ritter darauf hin, wie sehr Berlin an den hier zu erörternden Fragen interessiert ist. In einem ersten Referat entwarf dann Dr. Wussow ein Bild der Notlage der Verkehrsunternehmen. Sie leiben noch stärker als andere Betriebe unter der Steigerung aller Ausnaben, fönnen aber weniger leicht als andere ihre Einnahme durch Mehr­forderungen steigern. Gegenüber der Zeit vor dem Kriege haben fich erhöht die Ausgaben durchschnittlich um das Bierhundertfache, aber die Einnahmen durchschnittlich nur auf das Hundertundfünfzig­fache. Sechzehn Straßenbahnen und drei Klein­bahnen mußten bereits ganz still gelegt werden, andere haben den Betrieb nur noch zum Teil aufrecht erhalten können, zu weiteren Einschränkungen wird es in den nächsten Wochen fommen. Borschläge zur Abhilfe

Am Anfang dieser Woche drang aus dem Innern Rußlands vom nördlichen Eismeer über Lappland und Finnland ein umfangreiches Tiefdruckgebiet ein, vor dem das auf dem westeuropäischen Fest- wurden in den folgenden Referaten gemacht. Vereinsdirektor Pro­land befindliche Hoch nach Norden zurückwich In Deutschland feffor Helm referierte über die Preispolitik der Industrie. fanden demgemäß zunächst an der östlichen Ostseeküste in der Die Materialien für Bahnbau und Wagenerneuerung zeigen Nacht zum Montag Regenfälle statt, die sich in der Folgezeit öfter Steigerungen auf das Sechshundertfache, Acht­wiederholten und langsam weiter nach Westen und Süden fort- hundertfache, Tausendfache. Die Kartelle belasten heute, pflanzten. Dazwischen aber nahm die Bewölkung meistens rasch das hob der Referent scharf hervor, die Berbraucher mit unerträg­wieder ab. Bei mäßigen nördlichen Winden blieb es auch in den lichen Teuerungspreisen. Dringend sei in dieser Notzeit eine Mit­Tagesstunden verhältnismäßig kühl. Nur im Rheingebiet dauerte die trockene Witterung ununterbrochen fort. In Frankfurt a. M. wirkung der Verbraucher bei den Preisfestlegungen zu wünschen. stieg das Thermometer am Dienstag mittag bis auf 16 Grad Celsius. In der Diskussion wurde auch über die Stromtosten geflagt, Seit Mittwoch hörten die Niederschläge in der ganzen nördlichen deren Höhe nur zum Teil durch die Kohlenpreise gerechtfertigt Hälfte Deutschlands auf. während sie in Mittel- und Süddeutsch - werde. Man sprach geradezu von Ausbeutung der Berkehrs­land in geringer Stärke noch anhielten. Das nördliche Hochdruck- unternehmen durch die Elektrizitätsunternehmen. Die Stromprcise gebiet hatte an Ausdehnung und Höhe noch gewonnen, zerfiel maren früher mit 14 bis 18 Proz. an den Gesamtausgaben beteiligt, aber am Freitag in zwei Teile, von denen der eine nach Nordost- heute sind es 25 bis 30 Broz. Beschlossen wurde, mit den führenden deutschland gelangte und jetzt langsam aber unter Vorfachung Berbänden der Elektrizitätsindustrie wegen einer Strompreisermäßi südwärts weiterzuziehen scheint, während gleichzeitig ein in Nord­ostfrankreich entstandenes Teiltief in nördlicher Richtung fort- gung zu verhandeln. Generaldirektor Dräger wandte sich in schreiten dürfe. Bei uns hat sich demgemäß der Wind nach Süd- feinem Referat über Arbeitszeitpolitit gegen den Acht­ost gedreht. Das Wetter wird am Sonnabend und Sonn- stundentag, den er nicht auch im Berkehrswesen systematisch durch­tag voraussichtlich trocken und noch überwiegend geführt sehen möchte. Bon den Schaffnern fagte er( wohl weil er heiter bleiben, aber etwa von Sonntag nachmittag ihre Arbeit nicht tennt), daß sie nicht ihre volle Arbeitstraft einzus ab dürfte die Bewölkung zunehmen. Dabei ist in der Nacht zu Sonntag nochmals an vielen Stellen, egen brauchen; er wies hierzu auf ihre Arbeitspausen hin. Dräger besonders in der Außenstadt und ihrer weiteren tadelte auch die Lohn- und Gehaltspolitik des Reiches. Umgebung leichterer Frost zu befürchten, während die mit ihren rückwärts wirkenden Festsetzungen ruinös für die die Mittagstemperatur an beiden Tagen etwas höher Privatbetriebe sei. In der Diskussion wurden die Ausführungen des als in letzter Zeit emporsteigen dürfte. Referenten von mehreren Rednern unterstützt. Vereinsdirektor Bro­

sammen. Wohl dachten sie an ihre erste Begegnung, damals,| Männer, die nicht wollten, daß die Anstrengungen des Eski­als sie, von dem schwarzen Joe aufgefordert, auf ihn schossen, mos zuschanden wurden; sie antworteten zurück: Der Zoll­und die Weißen schämten sich; aber Sachawachiat fchwieg. dampfer Corwin" geht von Unalasta ab, und wenn es das Warum das wieder aufwühlen, was vergessen sein sollte? Er Eis gestattet, läuft er St. Michaels um Nahrungsmittel und hatte sich entschlossen, zu helfen, wo Hilfe nötig war, ob die Medizin an. Von dort dringt er so weit, wie es wegen des Bedürftigen nun Weiße oder Eingeborene waren. Eises möglich ist, vor, und wenn ein Vorwärtskommen zu Schiff unmöglich wird, geht es in Booten nach Norden. Bittet den Eskimo, daß er wartet, Kapitän Hobson will ihn als Lotfen gebrauchen."

-

-

-

ge=

Er übergab seine Briefe, und zwei Tage später gingen zehn Schlitten mit Medizin, Gemüse und so viel Nahrungs­mittel, wie nur möglich, nach Norden ab, als vorläufige Hilfe; aber am selben Tage fuhr Sachawachiat mit dem Schlitten 3wei und einen halben Monat später sah die Besazung über den Kotzebuesund, während Douglamana und das Kind auf der Walfischfängerflotte eine Reihe Boote, die sich im be: ihrer Familie zurückblieben, denn nun mußte scharf und Landwasser nach Norden vorwärts arbeitete. Am Bug des schnell gereist werden. wenn die Botschaft zur Zeit in das ersten, einer Dampfbartasse, stand ein Eskimo, er nichte nach Land der Weißen tommen sollte. vorn und hielt die Beine leicht gespreizt, um fester zu stehen, Mit sechs Schlitten im Gefolge, fuhr er ins Weite, vom menn die Dampfbartasse gegen das Eis stieß, aber ständig Lande fort und verschwand. Aber drei Tage später bot sich nichte er vorwärts! fchneller noch! und mit äußerster den Estimos an der Südlüfte des Rogzebuefund ein feltener Straft schnitt das kleine Fahrzeug am Landeis entlang, in " Die Versprechen der Weißen sind nicht gut," antwortete Anblick: ein Schlittenzug, der vom Norden zu ihnen über das das offene Waffer zwischen dem Treibeis. Jezt hob er die Sachawachiaf kurz, dich kenne ich und viele von den anderen, Eis fam. Es war ein halsbrecherisches Unternehmen, eine Hand hoch, die Maschine hielt an: So, Hobson , besorge ich glaube, ihr werdet halten, was ihr versprecht; aber auf tollkühne Tat, aber man hatte einen Umweg vermieden und du das lebrige, wir find angelangt!" Weiße verlasse ich mich sonst nicht mehr, ich habe gelernt, was Beit gespart. Sachawachiak hatte den Versuch gewagt, und er Jekt tam die Hilfe, von Sachawachiat herbeigeholt. An ihre Versprechen wert sind." war gelungen. die fünfzig Mann waren in der Zwischenzeit gestorben, aber Die Weizen fentten die Köpfe: das war nur allzu richtig, Die besten Hunde por drei der Schlitten gespannt, steuerte der größte Teil der Befagung fonnte gerettet werden und der Manflower"-Rapitän liekt verzweifelt den Kopf er landeinwärts auf Bort Clarence 3. Da traf er mehrere rettet von Sachawachial, dem Weißenhasser. auf seine Arme finten und ftöhnte laut:" Ach Gott, ach Gott, weiße Männer, die die Briefe von den Brüdern aus dem Von Lohn wollte er nichts hören, nicht einmal von Dank. wir müssen alle sterben." Aber diefer verzweifelte Ausbruch Norden lafen und verwundert auf den hohen, schlanken Er drückte James Smith, der jeht auch an Storbut ertranft trieb Sachawachiak zum Entschluß. Er schlug auf den Tisch: Eskimo saben, der allem getroßt, der das Unmögliche möglich war, die Hand, als er ihn an Bord der Narwhale" traf. Sprecht nicht von eurem Gott, ich habe einmal an ihn ge- gemacht, Botschaft und Briefe so tief im Süden, zehn Tage, Du halfit mir damals, als ich in der Klemme faß, nun habe glaubt, aber habe entdeckt, daß er der Schlimmste von allen nachdem er sie in Icn Cape bekommen hatte, abzuliefern. ich dir wiedergeholfen. Du gehst nach Süden, ich nach Norden, Weißen ist nun wohl, ich will tun, was ihr wollt, wenn Aber er bar noch nicht am 3iel; nachdem er sich eine aber triffst du den schwarzen Joe, so fage ihm, wenn er hierher cuer Gott euch nicht helfen kann, will ich es!" Nacht ausgeruht und Aufenthalt in dem Hause des weißen ins Land fäme, schlüge ich ihn tot!" Den nächsten Tag fuhr er fort, nach Süden, den Weg, Mannes genommen, wo er wie ein Freund betragtet wurde, Das Jahr darauf fam Sachawachiat nach Stuwuf und den er jüngst gekommen war, von Douglamana, ihrem Kinde fauste er, von den besten Wünschen begleitet, über Land nach ließ sich dort nieder, aber er blieb nicht lange. Er sehnte fich und einem jungen Estimo gefolgt. Süden weiter und fam nach der großen Norton- Bucht. nach dem freien, ungebundenen Leben, das die Estimos früher Er hatte die besten Hunde, die man in Jen Cape auf- Wieder ging es über das Eis in jagender, faufender geführt hatten, bevor die Weißen tamen es ging ihm gut, treiben konnte, und den besten Schlitten; etwas Fleisch hatte Fahrt, und zwanzig Tage, nachdem Sachawachiat James aber er konnte doch nicht recht gedeihen, wo Meike wohnen. er auch mit, aber nur für den Bedarf einiger Tage, den Rest Smith Hilfe in die hand gelobt hatte, ftand er im Haufe des Bon Religion wollte er nicht mehr spre hen hören. Er fon ließ er zurück. Leicht mußte er reisen, schnell mußte der Sheriffs von St. Michael, vierhundert Meilen von Icy Cape derte sich mehr und mehr ab, und in einem Sommer als die Schlitten fahren, wenn die Hilfe zur Zeit fommen follte. entfernt, und erzählte von der Not da oben. Walfifchfängerflotte in Numut vor Anter ging, und James

"

-

"

Essen bekam er schon noch unterwegs, man fonnte überall Der Telegraph besorgte das übrige; er tidte eine Botschaft Smith fich beeilte, an Land zu fommen, um seinen Freund jagen. Und von den innigsten Wünschen der Weißen begleitet, nach Süden, nach St. Francisco: Ein Eskimo ist aus Icy zu begrüßen, fand er den Jalu leer. Sachawachiat und Dou 30g er fort, um denen Hilfe zu bringen, die er am meisten Cape nach einer wahnsinnig raschen Reise angefommen; er alamana waren fort, nach Often gereift, an Orte, wo sie in haßte. Fringt die Nachricht, daß die Walfischfängerflotte im Eife fest- Frieden leben und ihre Jungen zu tüchtigen Fängern erziehen Er erreichte Point Hope nach einer übertrieben schnellen figt. Fünfhundert Mann hungern und sind von Storbut an- fonnten, ohne die Entfittlichung zu fürchten, die den Spuren Reise und fam nun mit den dort wohnenden Weißen, als gegriffen, sie werden sterben, wenn feine Hilfe kommt." der Weißen zu folgen pflegt. Freund und Erretter der fünfhundert Mann in Icy Cape, zu Am anderen Ende des Drahtes saßen entschlossene

( Fortsetzung folgt.)*