Die Schuld an den hohen Brotpreisen. Bom Zentralverband der Bäcker und Konditoren wird uns ge
schrieben:
Die hohen Löhne find schuld an den hohen Preisen", fagen alle bürgerlichen Blätter. Seht stößt auch die" Rote Fahne" in dasselbe Horn. Bringt sie doch am Mittwoch abend die Mitteilung, daß der Brotpreis auf 310 M. durch den Magistrat erhöht sei, da ein Schlich tungsschiedsspruch die Löhne der Bädergesellen erhöht habe. Wie liegen die Dinge in Wirklichkeit?
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Eine wichtige Auswirkung der Geld- und Preisentwicklung der legten Jahre ist die Schwächung der Finanzfraft der Gewerf schaften, die natürlich im gewerkschaftlichen, sozialpolitischen Leben deutlich spürbar ist. Die Jahresabrechnung der großen Gemertfchaften zeigt, daß die nominelle Steigerung der Einnahmen und Bei der Brotpreisfestlegung vom 4. Dezember 1922 war ein Bermögen in feinem Berhältnis zum Steigen der Sachausgaben Kohlenpreis von 1175 m. je Doppelzentner angenommen worden, da und zur Geldentwertung steht, insbesondere, wenn man dabei die der zu erwartende Preis noch nicht bekannt war, der sich dann aber Steigerung der Mitgliederzahlen gegenüber der Vor- auf 1545 m. stellte. Diese Kohlenpreiserhöhung macht nun pro Brot friegszeit in Anrechnung stellt. Die Mitgliederzahl des Allgemeinen rund 6,25 m. aus, wozu noch rückwirkend für 2 Wochen 8,48 m. Deutschen Gewerkschaftsbundes z. B. ist von 2,6 Millionen im Jahre 1913 auf 7,6 Millionen 1921, also etwa um das 2% fache ge= ftiegen. Die Einnahmen betrugen 1913 82,2 Millionen Goldmart, 1921 dagegen 1249,2 Millionen Papiermart. Bei gleicher Mitgliederzahl wie 1921 hätten die Einnahmen 1913 205,5 Millionen Goldmark betragen, die Einnahmen von 1921 würden also nur eine fechsfache Steigerung aufweisen. Ende 1921 betrug aber die Entmertung der deutschen Mark bereits das 50fache, die Steigerung der Großhandelspreise das 40fache, davon stellt die Steigerung der Einnahmen des ADGB. ein Siebentel dar. An Bermögen verzeichnet der ADGB. für 1913 88,1 Millionen, 1921 508,7 Millionen, also eine Steigerung um das 5.7fache. Die ungeheure und sprunghafte Geldentwertung und Breissteigerung des laufenden Jahres hat diese Berhältnisse zweifellos noch viel ungünstiger gestaltet. Wieweit dies auf die Kampffähigkeit der Gewerkschaften bei Finanzie rung großer Kämpfe zurückwirken muß, haben wir bereits in unferem Artikel:„ Die Lehre von Ludwigshafen " angedeutet. Bir tommen, so daß sich je Brot burch Kohlenpreis eine Erhöhung von schrieben:„ Die Geldentwertung macht es nicht nur den Arbeitern 15 M. ergibt. Hierzu fommt noch eine Breiserhöhung für Salz und unmöglich, irgendwelche Rücklagen zu machen, sie schwächt auch Streumehl. Der Arbeitslohn beträgt etwa 9 M. pro Brot, die Finanzkraft der Gewerkschaften und damit die Fähigkeit, große jedoch nicht nur für die Bäckergefellen, sondern auch für die Bere Kämpfe von langer Dauer zu führen." Die„ Rote Fahne ", die fäuferinnen. Auch die Umsatzsteuer, die das tägliche Brot der in ihrer standalöfen Heze gegen die Arbeiterorganisationen um alle Aermften im günstigsten Falle nicht unter fünf mal im Preis Besinnung gekommen ist, zitiert diefen Saz, um hinterher in ihrem erhöht, kommt noch hinzu. Kommentar zu schreiben, wir hätten behauptet. ,, die Gewerkschaften Aus diesem allen dürfte fich ergeben, daß nicht der Arbeitslohn hätten nicht mehr die Fähigkeit, große Kämpfe zu führen." das Brot verteuert, trotzdem er allerdings mitbestimmend im Preise Eine gefchwächte Fähigkeit und feine Fähigkeit ist für Leute wirkt, sondern daß es immer noch so liegt, daß durch die hohen mit fünf gefunden Sinnen bei weitem nicht dasselbe. Breise die Löhne gesteigert werden müffen, da bei jeder Steigerung die Lebenshaltung des Arbeiters fintt. Es ist beshalb den Zeitungen von der„ Roten Fahne" bis zum„ LokalAnzeiger" zu sagen, daß sie die Schuld für das teure Brot schon anderwärts suchen müssen."
Im übrigen haben alle Gewerkschaften die nötigen Gegenmaßnahmen ergriffen, indem sie die Beiträge einem Stundenlohn gleich fetzen, wodurch die Einnahmen sich automatisch der Geldentwertung in dem Maße anpassen, in dem die Löhne steinen. Aber diese Anpaffung ist eine unvollkommene, weil die angefammelten Summen thren Wert fortgefeht einbüßen und weil die Löhne der Teuerung im weiten Abftande folgen. Die Gewertschaften müssen also ein bebisher produftiv zu vermalten. Jedenfalls haben sie die Pflicht,
Vorwärts- Verlag G.m.b.H.
Der Streit bei der Firma Arnold Obersky. Hierzu wird uns geschrieben:
Die Arbeiterinnen dieier Firma fteben jegt in der britten
Stunden, sondern 24 Stunden ohne Unterbrechung unter dem Regime hervorragender Kommunistenhäuptlinge.
Bo führt eine derarige Handlungsweise hin? Die Unternehmer haben auch schon längst erkannt, daß die kommunistischen Betriebsräte für sie feine Gefahr bilden, denn in der Praxis find sie reformistischer wie diejenigen, die sie des Reformismus bezichten." Wir erheben diese Vorwürfe etwa nicht nur, um den Kommunisten am 3eug zu flicken, sondern vor allem um der Sache des Achtstundentags willen. Denn nichts ist schädlicher für den Achtstundentag als die elende Ueberstundenwirtschaft, die jede Solidarität untergräbt und den brutalen Egoismus, die Geldgier, triumphieren läßt.
Es ist daher unbedingt notwendig, daß die Anhänger der Kommunistischen Partei veranlaßt werden, ihre verwerflie Achtstundentagpragis mit der überheblichen Theorie in ein weniger schreiendes Mißverhältnis zu bringen. Daß die größten Schreier gegen die Gewerkschaftsbureaukratie" nicht immer die besten Gewerkschaftsbrüder find, das mußte ja in der fommunistischen Breffe mehrfach zugegeben werden. Dhne die so verächtlich gemachte gemertschaftliche Kleinarbeit, vorab die Erziehungsarbeit zur gewerthaftlichen Solidarität, geht es nun einmal nicht. Selbstverständlich verwerfen wir die nicht unbedingt notwendige Ueberstundenmacherei nicht nur bei den Kommunisten, sondern bei allen, die sie betreiben.
Jahreskongres der japanischen Gewerkschaften.
In den ersten Oftobertagen fand in Osata der Jahreskongres der Nippon Rodo Scdomci", der einflußreichsten Bereinigung japanischer Bewertschaften statt. Es sei daran erinnert, daß die erwähnte Organisation aus der ehemaligen, 1912 gegründeten Duai Kai hervorging, die hauptsächlich unterstüßungs- und Bi!. dungszwede verfolgte. Ihre Umwandlung in eine den Brinzipien der modernen Arbeiterbewegung entsprechende Kampforganifation vollzog sich erst in den letzten Jahren. Auf dem Kongreß von 1921 wurde diefe Umwandlung auch äußerlich vollzogen, inden die " Duai Kai" den Namen„ Nippon Rodo Sodomei"( Japanischer Gewertschaftsbund) erhielt.
Der
Dem Rongreß wohnten Delegierte von 43 Bewertschaften bei. Die" Nippon Roto Sodomei" sprach sich einmütig gegen die letzte Internationale Arbeitskonferenz und ihre Anerkennung aus. Japanische Gewerkschaftsbund hat seine Auffassung in dieser Sache noch vor Abhaltung des Kongresses in einem Manifest niedergelegt, in dem u. a. gefagt wird: " Die japanischen Delegierten auf der Internationalen Arbeitskonferenz waren von Beginn ab feine Ar beitervertretung, und ihre Absendung erfolgte nicht durch die Ars beiterorganisationen, fondern durch Gruppen von Arbeitern, und vollzog sich unter dem Druck der herrschenden Klassen.
De Kongreß formulierte eine Reihe von Arbeiterforderungen.
sonderes Augenmert darauf verwenden, ihre Einnahmen mehr als 3oche im Streit, um sich bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen Es wurden Resolutionen angenommen betreffend den Achtstunden. ihre Kämpfe mit der größten Sorgfalt vorzubereiten und zu erfämpfen. Es ist noch nicht abzusehen, wann die Firma zu tag im allgemeinen und den Sechsstundentag für die Arbeit in Bergwerfen. Der Kongreß sprach sich ferner für die Festsehung von Minur dort ihre ganze Straft mit voller Bucht einzusetzen, wo Berhandlungen bereit sein dürfte. Der amtliche Schlichtungsnimallöhnen und die Abschaffung der Nachtarbeit aus; die PolizeiLebensinteressen der Arbeiterschaft auf dem Spiele ftehen. Termin anberaumt, um durch seine Vermittlung eine Einigung ordnung wurde als Gefahr für den Bestand der Arbeiterorgani
ausichuß der Bekleidungsindustrie
einen
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sation richten.
fationen der wirtschaftlichen wie politischen- bezeichnet und ihre herbeizuführen. Der Vertreter der Firma, Herr Direktor Matthes, Reichswehr und Arbeitslosigkeit. lehnte jede Berhandlung ab. Da aber der Schlichtungsausschus Abschaffung gefordert. Als weitere Forderungen stellte der Kongreß die unbedingte troßdem tagte, blieb auch der Firmenvertreter da. Die Bermitt und sofortige Räumung Sibiriens durch die japanischen Truppen Vom Deutschen Transportarbeiter- Verband wird uns geichrieben: lungsaftion des Schlichtungsausschusses scheiterte jedoch. Von der Firma Friz Schrader, Berlin . Planufer 3, werden und die Anerkennung Sowjetrußiands. Die Entschließung über die Als am Mittwoch der Organisationsvertreter bei der Firma Maifeier bestimmt eine Feier mit allgemeiner Arbetsruhe, soweit der Speditionsfirma Paul Sour, Berlin , Alte Jakobftr. 149, anfragte wegen einer Aussprache, erklärte fich Direttor Matthes eine solche durchführbar ist. Es verdient vermerkt zu werden, daß ständig eine Anzahl Lohngespanne zum Abfahren von Bapiertollen bazu bereit. Nach einer halben Stunde erfolgte aber die Erklärung der Kongreß fie pegen jebe Agitation für das allgemeine Wahlrecht Da die Nachfrage nach Lohnfuhrwerken bei der Firma durch Telephon, daß die Aussprache nur 3wed habe, wenn die aussprach. Der Kongreß bekräftigt seinen Willen zur Fortlegung Schrader zurzeit erheblich start ist, kann sie wahrscheinlich den An- Organisation die 48 ftündige Arbeitszeit anerkennt. Die ber Aftion zugunsten der gewerkschaftlichen Einheit in Japan und forderungen für die Firma Schur nicht genügen und, anstatt solche Einstellung der Streifenden erfolge nach Belieben der Firma, alio beruzleitt alle Bestrebungen, die sich gegen das Brinzip der ZentraliAufträge an andere Unternehmungen zu vergeben, läßt sie die Maßregelung. Ueber die Erhöhung der Löhne wolle man Arbeiten von Reichswehrfoldaten ausführen. Wie bekannt sprechen, aber der Abschluß eines Tarifvertrages werde abgelehnt. Bei Beurteilung der Beschlüsse des japanischen Gewerkschaftsgeworden ist, hat sich Herr Schrader an das Reichswehrkommando Das Telephongespräch endete mit der Erklärung des Herrn Direktors, bundes muß man notwendig mit den speziellen Berhältnissen des gewandt und eine Anzahl Geipanne erbeten. Das betreffende der Organisationsvertreter sei ihm viel zu wenig und er verzichte Randes Rechnung halten. Die moderne Arbeiterbewegung ist in Reichswehrkommando hat, ohne weitere Feststellungen ob eine Not auf eine Aussprache. Japan in ihrem Anfangsstadium; wozu noch kommt, daß Japan ri lage besteht, dem Aniuchen des Herrn Schrader Rechnung getragen. Was hat den Herrn fo erregt? Der Schlichtungsausschuß war Seit einigen Tagen fann man nun beobachten, daß Eisenbahn erstaunt über die niedrigen Löhne bezw. Akkordverdienste, die bei ziemlich isoliert ist von den großen Freiheitskämpfen der Arbeiterschaft, die die Industrieländer des Westens erschüttern. Indes find waggons von Reichswehrfoldaten mit Fuhrwerken der Reichswehr der Weltfirma, der Korjettfabrit Arnold Obersty, auch in Japan in dieser Richtung unleugbare Fortschritte zu ver. zur Entladung kommen. gezahlt werden. Der Verbandsvertreter wies nämlich nach, daß zeichnen. Den erwerbslosen Arbeitskutsern und Speditions- bie tüchtigsten Arbeiterinnen, die etwa 20 Jahre im arbeitern ist damit die Möglichkeit einer Befchäftigung genommen. Beruf arbeiten, nur 5000 m. wöchentlich im Alford verdient In einer großen Anzahl von Fubrbetrieben muß schon seit Wochen berfürst gearbeitet werden, so daß die dort beschäftigten Kutscher und Arbeiter mit Verdiensten von drei bis vier Tagen aufrieden sein müssen. Viele Fuhrunternehmer müssen ihre teueren Geipane ohne genügende Beschäftigung durchhalten. In Rücksicht auf solche Zustände ist es unbegreiflich, wie es möglich fein tann, daß die schon ohnehin tnappe Arbeitsgelegenheit noch durch das
haben, trotzdem die Firma no 400 m. zugeschrieben hat für nicht geleistete Arbeit, so daß der tatsächliche Wochenverdienst, rund gerechnet, 4600 m. ausmacht. Den anderen Arbeitskräften hat man 800 M. hinzugeschrieben. Dies war dem Herrn natürlich außer ordentlich peinlich. Das selbstherrliche Regiment möchte die Firmen leitung aufrechterhalten wissen. Darum geht der Kampf weiter. Die Erbitterung der Streifenden ist groß und gerechtfertigt. Einsetzen der Reichswehr weitere Verminderung erfährt. Aufgabe Der Borfizende des Angestelltenrates würde beffer daran tun, des Reichswehrministers ist es, die hier gerügten Fälle zu unter- fich nicht in die Angelegenheiten der Streifenden hineinzumifchen. fuchen und sofort zu veranlassen, daß derartigen Vorgängen ein Seine Reuterungen rufen leicht den Gindrud hervor, als ob er das Ende gemacht wird. Das Reichswehrkommando ist anzuhalten, Berhalten der Firma begünstige. Um dies zu vermeiden, würde er ihre Fuhrwerke und Mannschaften, die sie der Firma Schrader zur sich besser jeder Aeußerung enthalten. Verfügung gestellt ist, sofort zurüdzuziehen.
lauten:
Kommunistische Achtstundentagtheorie und praxis.
Die neuen Gehaltstarife der faufmännischen Angestellten im Berliner Einzelhandel find gedruckt erschienen und im Verbandsbureau des Zentralverbandes der Angestellten, Belle- AllianceStraße 7/10, erhältlich.
Die Mißffimmung der Eisenbahner.
Eine Bersammlung der
Ortsgruppe Köln des Deutschen Eisenbahnerverbandes bezeichnet die Sugeständnisse der Regierung an die Arbeiter und Beamten der Staatsbetriebe als durchaus ungenügend und nahm eine Entfchließung an, in der zum Ausdruck gebracht wurde, daß die Eisenbahner die Zugeständnisse als Hohn betrachten und nicht gewillt find, sich diefe Provokation gefallen zu lassen. Vom Borstand wird Anwendung der letzten Kampfmittel gefordert. Mit den Forderungen der Berliner Eisenbahner erklärte sich die Bersammlung solidarisch.
Cattler, Tapezierer und Portefeuillerverband. Den Kollegen der Lebermarenbrandhe zur Mitteilung, daß die beiden Beihnachtsfeiertage fowie der Neujahrstag nach dem tatsächlichen Berdienst bezahlt werden müffen. Aus. feben infolge Inventur wird ebenfalls bezahlt. Am Mittwoch, den 27. d. M., Die Ortsverwaltung. ist das Bureau gefchloffen.
Aus der Partei.
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dieses
Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Nach den Auslaffungen der kommunistischen Bresse gibt es teine Auf der vierten Internationalen Arbeitskonferenz( Genf 1922) eifrigere Berfechter des Achtstundentages wie die Kommunisten. Das stimmt schon deshalb nicht, weil Gewerkschaften und Sozialwurde über die Mittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit bet demokratische Partei die Verkürzung der Arbeitszeit in lar.gen handelt. Der Ausschuß, der diefen Gegenstand vorzubereiten hatte, schweren Stämpfen allmählich errungen haben, während die Komempfahl der Konferenz eine Entschließung, die in etwas veränderter munistische Partei bei ihrer Gründung den Achtstundentag bereits Form angenommen wurde. Deren wichtigsten Bestimmungen als gesetzliche Anordnung vorfand, und um zu zeigen, daß sie radi- Jeder vierte Mann sozialdemokratisches Parteimitglied taler fei, den Sechs- und Bierstundentag forderte. Der Kom „ Die Stonferenz beschließt, daß das Internationale Arbeitsamt munistischen Partei ist es weniger um den Achtstundentag an und stolze Ergebnis treuer Parteiarbeit tönnen unsere Biener Gefortzufahren hat mit seinen Arbeiten betreffend die Sammlung für sich zu tun, sie wertet ihn vielmehr als ein recht brauchbares noffen aufweisen. Vom 1. Juli 1921 bis zum 30. Juni 1922 ſtieg und internationale Einordnung von Mitteilungen über Arbeits- Mittel für ihre Agitationszwede. Selbstverständlich muß fie bes- bie Zahl der männlichen Barteimitglieder von 139 742 auf 151 491 losigkeit, wie es früheren Beschlüssen der Internationalen Arbeits- halb mit den Achtstundentag publizistisch verfechten. Soll aber ihr( von 603 000 Wienern über 20 Jahre) und die der weiblichen von fonferenz entspricht. Insbesondere soll bei Durchführung der Er- Eintreten für die Aufrechterhaltung des Achtstundentags ernft ge- 48 637 auf 53 207; das find 68,9 Proz. der Männer- und 23 Proz hebung des Internationalen Arbeitsamtes auf die Schwankungen nommen werden, dann muß sie wohl oder übel auch ihre An- der Frauenstimmen, die die Partei im Oktober 1920 bei der National in der Produktion und im Verbrauch der verschiedenen Arten von hänger dazu erziehen. Davon ist sie heute aber noch recht ratswahl erhalten hatte. Die Zahl der Bertrauenspersonen war Gütern Bedacht genommen werden. Die Konferenz beschließt weit entfernt. Denn es ist fozusagen gerichtsnotorisch, daß gerade 8784. In würdigem Verhältnis zu dieser Stärke der Partei steht ferner, daß das Internationale Arbeitsamt, um im Kompf gegen die eifrigsten Kommunisten in den Betrieben die die der Jugendorganisation, der Sport, Kinderfreunde- und Stor die Arbeitslosigkeit mitzubelfen, beauftragt wird, in Bufammen größten Ueberstundenschieber find. So wird uns aus fumentenorganisationen. arbeit mit der wirtschaftlichen und finanziellen Abteilung des Gotha , einer Hochburg der Kommunisten, berichtet: Bölkerbundes das Problem der Arbeitslosenttisen und ihrer Wieder Obwohl die reformistischen" Gewerkschaftsführer dauernd tehr zum Gegenstand besonderen Studiums zu machen, die Er- gegen das Ueberstundenwesen auftreten, fümmern sich die tommu gebnisse der bereits ausgeführten Erhebungen zusammenzustellen nistischen Betriebsräte darum sehr wenig; fie leisten nicht nur auf und die Maßnahmen befannt zu machen, welche der Erhaltung der Furze Zeit leberstunden, sondern auf Monate hinaus. Stetigkeit der wirtschaftlichen Tätigkeiten dienen und geeignet find, Ohne die Organisationen zu befragen, geben sie ihre Unterschriften den Arbeitsmarkt zu stabilisieren." zur Leistung von Ueberstunden. Sie arbeiten nicht bloß einzelne
IVO PUHONNY
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Zum Parteitag der ungarischen Sozialdemokratie ist von unferem Parteivorstand Genofie Abolf Braun, von unserer banischen. Bruderpartei Genoijin Nima Bang entiandt.
Verantwortlich für ben rebaft. Teil: Bictor Schiff, Berlin : file anzeigen: Th. Glode, Berlin . Berlag Borwärts- Berlag 6. m. b.$.. Berlin . Drud: Borwäris- Budbruderei u. Berlagsanstalt Baul Singer u. Co., Berlin . Lindenstr. 3
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