nach seinen Hilfsmitteln und feiner Beistungsfähigkeit gut für ble infung der beuffchen Berpflichtungen ble Straft der bent- jerten in gemeusamem anverständnis( en commum accond) bemessen, weiter das unverbrüchliche Recht, von der Reparations- fchen Wirtschaft einzusehen. Ich habe erklärt, daß die deutsche Wirt getroffen werden follen.( Hört! hört!) Der Verfaffer diefes Defommission hinsichtlich der Zahlungsfähigkeit gehört zu werden. fchaft, namentlich die Industrie- und Bantmelt berett richtes ist fein anderer als Herr Barthou ( erneutes Hört, hört!), der Mehr als einmal hat die deutsche Regierung im Laufe der letzten wäre, die Regierung bei der Durchführung ihrer Borschläge zu unter. Vorsitzende der Reparationsfommission. Ich sollte denken, daß er als drei Jahre erfahren müssen, daß diese stützen und bereit wäre, über eine von ihr zu übernehmende Garantie Vorsitzender dieser Kommission teine andere Auffassung vertreten zu verhandeln. Dieser Vorschlag ift tann, als die er damals als Berichterstatter des Parlaments geäußert nicht angenommen. hat.( Sehr gut!) Derselben Auffassung entspricht auch die wiederofte usage, die nach der Befehung von Frankfurt am Main die französische Regierung dem britischen Rabinett gab: Bertrages nur in Uebereinstimmung mit ihren Alliierten zu handeln. fie beabsichtige, bei allen interalliierten Fragen der Ausführung des aber selbst wenn alle diese Voraussetzungen jo flar gegeben wären,
abgelehnt.
wie sie in Wirklichkeit fehlen, so würden doch nie und nimmer militärischen Aktion zulässig sein.( Sehr richtig!) Um solche aber handelt es sich( 3ustimmung), denn auch die Worte, die Herr Poincaré in der französischen Kammer sprach), können über die Realität der französischen Soldaten und Waffen in Essen nicht hinwegtäuschen.( Lebhafte Zustimmung.)
wurden.( Sehr richtig!) Gleichwohl hat das deutsche Bolt sich ehrlich bemüht, bis zur Grenze seiner Leistungsfähigkeit die Wirtschafts- Nach der wirtschaftlichen Seite haben wir dem französischen Minifters schäden auszugleichen und ehrlich und aufrichtig der wirtschaftlichen präsidenten angeboten, eine Rommission von Vertretern der Inschäden auszugleichen und ehrlich und aufrichtig der wirtschaftlichen bustrie- und Bantwelt nach Paris zu entfenden, die mit franzöReparation zu dienen. Fast die ganze Handelsflotte haben fischen Vertretern im Einvernehmen mit Frankreichs Alliierten über wir dahingegeben, Binnenschiffe in großer Zahl, Lotomoeine wirtschaftliche Verständigung verhandeln tiven usw. bis zu einem Grade der Lähmung unseres Verkehrs sollte.( Ruf 6. d. Komm.: Die werden sich noch verständigen!) Maßnahmen einer politischen Belegung und einer lebens.( Sehr wahr!) Wir haben das deutsche Eigentum im Herr Poincaré hat diesen Vorschlag Ausland hingegeben, den Ertrag der Arbeit von Generationen, ferner Maschinen und Baustoffe, alles Leistungen, die fast größer waren, als es die Rücksicht auf die eigene Wirtschaft gestattete.( Sehr wahr!) Arbeitgeber und Arbeitnehmer waren einig in der Bereitschaft wie in den dringenden Wunsch, ihre Kraft an den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete Frankreichs sehen zu fönnen. Aber immer wieder wurden uns andere Laften auferlegt bis zum Verfall unserer Wirtschaft. Ich frage die Welt, ob jemals ein Bolt mehr geleistet hat und mehr hat leisten können, das durch die Absperrung vom Weltverkehr, durch die Berluste des Krieges, durch Hunger und Entbehrungen aller Art entnervt und entfräftet war. Ich frage: wie fann Herr
erklären, er fönne nicht mehr auf die falschen Versprechungen zählen und sich dadurch täuschen lassen, wie fann er der Ueberzeugung Ausdruck geben, daß Deutschland feinerlei Anstrengungen machen werde, feine Verpflichtungen zu erfüllen, ohne daß 3wang ausgeübt wird? Tatsache ist, daß die deutsche Regierung nicht nur durch Erklärungen, sondern durch Vorschläge und Maßnahmen die Lösung des Reparationsproblems in einer für Frankreich günstigen Weise bemüht war, nachdem durch das Ürteil aller Sachverständigen der internationalen Finanzwelt wie der Sachverständigen der Gläubiger staaten und auch durch die Reparationskommission selbst die gegen wärtige Zahlungsunfähigkeit Deutschlands festgestellt war?( Sehr richtig!) Die deutsche Note vom 14. November v. J. hat ein vor läufiges Programm für die Reparationen umschrieben, um ein endgültiges Programm vorzubereiten. Der Reichstag hat einmütig zu gestimmt. Das Problem stellte sich vom Standpunkt des Vertragsgegners aus gesehen unter drei Gesichtspunkten dar: Finanziell handelte es sich darum, Frankreich , das unbestreitbare Schwierigkeiten im Staatshaushalt hat, sofort greifbare Mittel zu verschaffen. Wirtschaftlich wurde davon ausgegangen, daß die deutsche und die französische Wirtschaft in wichtigen Beziehungen aufein ander angewiesen sind, und es sollten Wege gesucht werden, ohne Zerstörung des deutschen Wirtschaftslebens einen Ausgleich mit Frankreich zu finden. Politisch stehen wir der Tatsache gegenüber, daß Frankreich die Unentbehrlichkeit feiner Stellung am Rhein immer wieder mit der Behauptung friegerischer Absichten Deutschlands begründet. Unter diesen drei Gesichtspunkten fetzte gleichzeitig die Tätigkeit des Kabinetts ein. Der erste Schritt war Das Schreiben vom 9. Dezember an Bonar Lam zu der Konferenz in London , worin ein Vorschlag gemacht wurde, der für die nächsten Jahre den dringenden französischen Geldbedarf vorläufig befrie. digen sollte. Der Erfolg blieb aus. Dann arbeiteten wir
Borschläge für die Pariser Konferenz
aus. In meiner Hamburger Rede habe ich das Wesen dieser Vor schläge so deutlich gezeichnet, daß auch die Deffentlichkeit in den Ententestaaten flar die Ziele und Wege dieses Lösungsversuches fah. Nach eingehender und gründlicher Prüfung des deutschen Wirt schaftslebens und nach dem Urteil aller Sachverständigen fonnten wir aus eigener Kraft nicht alle Ansprüche Frankreichs auf finanziellem Gebiet befriedigen, wir haben aber erklärt, wir feien bereit, eine feste Summe als erste Rate zu bieten, die durch eine Anleihe auf dem Weltmartt garantiert ist.
Es kam dann weiter darauf an, weitere Zahlungen nach der Entwicklung der Wirtschaft zu leisten. Das geschah, indem wir bis zu einer zu bestimmenden Grenze uns verpflichteten, Anleihen nach Maßgabe des Bedürfnisses aufzubringen. Auf einen ähnlichen Ges danken in dem englischen Vorschlag hat Poincaré nach Pressemeldungen über seine Rede der amtliche Wortlaut liegt noch nicht vor.- gesagt:„ Wir haben keine Cuff dazu, internationale Bankiers als Schiedsrichter über Rechte Frankreichs anzuerkennen." Aber welch anderen und besseren, unparteiischen und rein wirtschaft lichen Maßstab gibt es für die Abjegung der Wirtschaft und Finanz. traft als den Kredit?( Sehr richtig!) Endlich fam es darauf an,
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Das Kamel und das Nadelöhr.
Bon Paul Gutmann.
Ilm politische Hemmnisse einer rein wirtschaftlichen Regelung zu befeitigen, traten wir durch Vermittlung einer dritten Macht an die französische Regierung heran und boten ihm einen durch Bolts abstimmung gesicherten Friedenspatt an. Herr Poincaré hat diesen Vorschlag abgelehnt.
Unsere Vorschläge boten Raum für Berhandlungen und Bereinbarungen über die Ausführung und Ausfüllung, die Grundgedanken unserer Vorschläge waren jenen verwandt, die aus den Kreisen der Alliierten felbft gemacht worden sind. Die Abweichungen waren nicht erheblich, aber der Unterschied, der uns von dem französischen Gedanken trennte, war nicht graduell und relativ, sondern radital und abfolut. Das ist der Unterschied zwischen dem machtpolitischen und wirtschaftspolitischen Denken.
Aus diesem machtpoflflichen Denken erklärt sich der geschichtliche Schritt der Note vom 10. Januar und des Einmarsches vom 11. Januar. Aeußerlich ist dieser Schritt nicht an das große gewaltige Problem geknüpft, sondern an die fleine Berfäumnis Deutschlands in den Holz- und Rohlenlieferungen, die in der Kohlenmenge wenige Prozente des ausmachen, was wir seit dem Waffenstillstand tatsächlich geliefert haben. Deswegen und wegen Schnittholz und Telegraphenstangen unternimmt Herr Poincaré eine militärische Affion, die Kosten von unabsehbarem Umfange macht und geradezu verhängnisvoll die Mittel für unproduftive Zwede bindet.
Was wird die Ingenieuregpedition ins Ruhrgebiet darüber hinaus dem Weltvermögen an Mitteln und Berten entziehen!
Wo bleiben die wirtschaftlichen Gründe,
auf die fich Herr Poincaré beim Einmarsch ins Ruhrgebiet zu stützen glaubte? So wenig wirtschaftliche Gründe er hat, so wenig läßt sich ein Rechtsgrund für fein Beginnen geltend machen. Ich fann das mit wenigen Worten nicht schärfer umreißen, als es in der Note geschieht, die gestern dem französischen Botschafter und dem belgischen Geschäftsträger übergeben wurde. Nach den ausdrüdlichen Fest ftellungen der Reparationstommiffion in ihrer Note vom 21. März 1921", so heißt es dort ,,, würde eine Berfehlung bei den Holz- und Rohlenlieferungen nichts anderes als die Forderung von Bar zahlungen rechtfertigen, so daß die Anordnung anderweitiger Maßnahmen auf Grund der§§ 17, 18 in diesem Falle ausgeschlossen ist. ( Sehr richtig!)
Selbst bei rechtmäßiger Anwendung der§§ 17, 18 würden aber nur wirtschaftliche und finanzielle Maß nahmen oder nur solche Maßnahmen, die ihnen dem Wesen und der Bedeutung nach gleichzustellen find, gegen Deutschland getroffen werden dürfen." Alliierten in ihren eigenen Hoheitsgebieten durchführen tönnten. Das könnten nur Maßnahmen sein, welche die Solche Maßnahmen dagegen nicht, die wie der gegenwärtige Einbruch von Truppen und Beamten in das Ruhrgebiet , die denkbar fchwerste Verlegung des deutschen Hoheitsrechtes bedeuten.( Sehr wahr!) Endlich tönnen nach dem Vertrage etwa zulässige Maßnahmen nur von den an den Reparationen beteiligten Mächten gemeinsam( fehr richtig!), nicht von einzelnen Mächten auf eigene Fauft getroffen werden. Was die Auslegung des§ 18 anlangt, so haben wir für unsere Rechtsauffassung gerade in diesem Bunkte
das wertvolle Zeugnis eines Franzosen,
der Herrn Boincaré nicht fernfteht und bei den jekigen franzöfifchen Plänen teine geringe Rolle spielte. In dem amtlichen Bericht des französischen Kammerausschusses über den Versailler Vertrag wird bei der Erörterung der von der franzöfifchen Regierung jeht berührten Bertragsbedingungen ausdrücklich gejagt, daß die bei nichterfüllung der Reparationsverpflichtungen vorgesehenen Maßnahmen von den
Was an deutschem Gebiet in Ausführung des Friedensvertrages besetzt werden darf, ist vom Vertrag selbst umschrieben. Die Allierten haben ja selbst in der Note vom 16. Juni 1919 der deutschen Delegation gegenüber feierlich erflärt, daß die Reparationskommission, auf deren Mehrheitsbeschluß hin jezt Frankreich diese Gewaltmaßnahmen stützt, weder ein Werkzeug zur Bedrüdung noch ein listiges Mittel zur Einmischung in Deutschland Hoheitsrechte sei, daß fie feine Truppen zur Verfügung, daß fie feinerlei Crefutivrechte innerhalb der Gebiete Deutschlands habe. Und als erblich das Schlußprotofoll über den Bertrag ausgetauscht wurde, war vorher von Herrn Clémenceau noch ausbrüdlich anerkannt worden, daß nach der Infraffehung des Bertrages die Anwendung von Sicherungsmitteln, wie fie der Krieg mit sich bringe, ihr Ende gefunden haben. Es steht fest: Recht und Vertrag find mit dem Einmarsch der Truppen in das Ruhrgebiet gebrochen worden. Die deutsche Regierung erhebt gegen die Gewalt, die hiermit einem wehrlosen Bolle angetan wird, vor Gie tann sich gegen diese Gewalt nicht wehren. Sie ist aber nicht der ganze Welt feierlich Profeft. gewillt, sich dem Friedensbruch zu fügen oder gar, wie ihr angesonnen wird, bei der Durchführung der französischen Absichten mit zuwirken. Sie weist diese Zumutung zurück. Die Verantwor tung für alle entstehenden Folgen fällt allein auf die Regierungen, die den Einmarsch vollzogen haben. Den Unterzeichnern des Friedensvertrages und den neutralen Staaten haben wir unsere Auffassung dargelegt. Den Regierungen Frankreichs und Belgiens haben wir unseren Protest gegen Rechtsbruch erklärt. Unser Botschafter in Paris und unser Gesandter in Brüssel sind zurückgezogen worden. Solange der vertragswidrige Zustand, geschaffen durch den gewaltsamen Eingriff in das Zentrum der deutschen Wirtschaft, andauert und die tatsächlichen Folgen nicht beseitigt find, ist Deutsch land nicht in der Lage, Leistungen an diejenigen Mächte zu bewirken, die jenen Zustand herbeigeführt haben. Es ist wenig, bitter menig, was wir der Gewalttat äußerlich entgegensehen können. Was wir innerlich entgegensegen fönnen und müssen, ist mehr: Wille und Entschluß. Wohl frage ich die anderen Glieder der Völkergesamtheit, ob sie fich Frieden für die Welt und Versöhnung erhoffen fönnen, wenn hier Gewalt über das Recht fiegt, über das innere Recht eines Boltes und über das Recht eines Vertrages, unter denen die Unterschriften fast aller Staaten der Welt stehen. Aber ich richte feinen Appell an sie; denn ich weiß, daß mehr als jemals über den Beschiden der Nationen harte Interessenfragen walten. Dürfen wir erwarten, daß die Zwangsläufigkeit führen wird, ehe sich vielleicht ein Brand entzündet, der nicht nur wirtschaftlicher Entwicklungen über furz oder lang zu einem Wandel Deutschland , sondern Europa bedroht?
( Schluß des Berichts in der 1. Beilage.)
Botschafterkonferenz gegen Litauen .
Paris , 10. Januar. ( EE .) Die Botschafterkonferenz veröffentlicht folgende Mitteilung: In Kowno wurden aufs neue Borftellungen erhoben, um die litauische Regierung zu veranlaffen, daß fle auf die Urheber der Bewegung Einfluß nähme, die einen Drud auf die Alliierten auszuüben und die Hoheitsrechte der Alliierten anzutasten versuchen. Die Botschaftertonferenz beschloß die Entfedung eines franzöfifchen Obersten, der den Befehl über die alliierien Landstreitkräfte übernehmen soll, sobald die englischen und fran3öfifchen Kriegsschiffe, die bereits unterwegs find, an Ort und Stelle fein werden.
werden.
Zeitungsannonce sich des gewünschte Objekt zu verschaffen. Bor-„ Törichte Jungfrau" und„ Cuffige Weiber". Die Geschichte von fichtig, wie er war, annoncierte Beter: Junges Ramet gesucht," der reinen Jungfrau, die ein Heerführer begehrt und von der da man doch nicht wissen tonnte, ob ein ausgewachsenes nicht zu Rettung einer umzingelten Stadt durch eben diese seltene Jungferngroß für das Nadelöhr fein würde. Es meldeten sich 85 Lehrlinge, fchaft, hat biblisches Alter. Will man daraus einen Operettenstoff Dem Gerechten gibt es der Herr im Schlafe. Darauf pochte vier Staffeepittolos, drei Liftboys, die alle glaubten, daß unter machen, so muß alles Ernste, Bathetische, Moralische abgestreift Peter Nabob, als er eines Morgens erwachte und sich der Worte Ramel fie gemeint seien, da Prinzipal und Gäste fie nie anders be- Schauspielhaus" zu sehen waren, sind weder lustig, noch frech, Die drei Afte von Florido, die im Großen entsann, die der Pfarrer zu ihm in der Konfirmationsstunde ge titelten. Beter war wütend. Seine Hoffnung auf das Jenseits noch interessant. Gie leihen sich eine Schauspielfassade, hinter der sprochen hatte. Serr, dein Pfund hat zehn Bfund erworben," wurde auf die Folter gespannt. Wie gelangte er zu feinem Be- mit unzulänglichem Deutsch Verse gezimmert sind. Langweilig, höchst so sagte der erste von den zehn ausgefandten Knechten, denen der weisstüd? Endlich, nach mühevollem, monatelangem Suchen gelang langweilig und unehrlich in diesem verstiegenen Pathos. Oskar Herr zehn Pfund, jedem eins, gegeben hatte. Und er sprach zu es ihm, von einem verkrachten Zirkusdirektor ein richtiges Ramel Straus hält sich bei den sozusagen ernsten Momenten lange auf, ihm: Ei, du frommer Knecht, dieweil du bist im geringsten treu zu erwerben. er erfinnt für die Dafen der Flottheit ein paar Rhythmen, inftrugewesen, sollst du Macht haben über zehn Städte." An diese Borte Der große Tag stand bevor. Auf dem Feld außerhalb der mentiert fie gut und läßt im übrigen die Baize abgebrauchter Roten hatte der Pfarrer allerhand lehrreiche Ermahnungen getnüpft, von Etadt sollte der endgültige Beweis erbracht werden, daß ein Ramel abschwirren. D, hätte man doch dafür seine wirklich luftigen Nibedenen Peter stets die eine im Ohre flang: Du sollst mit deinem durch ein Nadelöhr gehen, mithin ein Reicher in den Himmel tom- lungen einziehen laffen. Aber man hatte ja die Zugkraft Cle= Pfund touchern." men fönne. Blafate forderten die Menge auf, zu erscheinen, da hier titeln vorrepublikanischer Zeit behaftet ist, und als fescher, föstlich wings, die mit allen Professoren, Doktoren- und Kammerfängerein Problem von epochaler Bedeutung seiner endgültigen Lösung angezogener Ritter mit allen Mittein der Theatralit paradieren kann. harre. Die Presse war geladen, der Wirtschaftsminister foar hatte man hatte die Emmy Sturm, die aber in einer steifen Rolle sein Erscheinen zugesagt. nicht zeigen fonnte, welches Temperament fie befizt. as mann
Solcher Ermahnungen gedent, beschloß Beter, ein richtiges Pfund zu erwerben. Er legte es in ein Kästchen, das er von seiner Großmutter geerbt hatte und worauf inmitten von Muschein auf einem Stein eingegraben stand:„ Souvenir". Er betrachtete zärtlich sein Pfund jeden Tag und überlegte, was er damit anfangen sollte. Aber siehe, eines Tages entdeckte er, genau wie der Pfarrer es gesagt, daß sein Geld sich verzehnfacht hatte.
Eine Radel von der Größe und dem Ansehen einer gewöhn- und Thiemig und die kleine v. Thellmann sorgten für halbe lichen Stopfnadel wurde inmitten eines abgegrenzten Raumes in Luftigkeit. Ob es ein Erfolg beim Publikum war? den Boden gepflanzt. Alle Augen, zum Teil mit Operngläsern und Nach anderthalb Atten, nach zwei Stunden, in denen vergeblich Fernrohren bewaffnet, waren darauf gerichtet, als Peter erschien auf den sogenannten Schlager gewartet wurde, treibt es uns zu Nachdem so der Anfang gemacht, wucherte er weiter. Er faufte und spielend das Nadelöhr zu einer immensen Deffnung fnapp über den Luftigen Weibern" in der Boltsoper. Nun, diese und verkaufte, kaufte und verkaufte und war nach einigen Jahren dem Erdboden erweiterte. Ein berühmter Professor der National- Nikolaische Mufit spricht für sich selbst. Prätorius leitet das ein reicher Mann. Er tat nie etwas Gutes, sondern dachte stets ökonomie bewies, daß Beter Nabob das soziale Problem mit seiner ist es zu eng, zu stilvoll, zu unbewegt. Ein paar Stimmen, die Orchester frisch und wohlflingend. Aber da oben auf den Brettern nur an sich, aber da er dem Pfarrer, wie er vermeinte, seinen Auf- genialen Erfindung DRP. 0 274 596 gelöft habe. Als er geendet der Berta Maltin, der Ludmilla Dost al und des jungen Tenors stieg zu danken hatte, wurde er ein gläubiger Diener des geschrie- hatte, setzte sich unter den Klängen der Nationalhymne das Kamel Wilinsky fallen angenehm auf. Doch das sprühende Humorbenen Wortes. Er las, wenn er mit dem Börsenbericht fertig war, in Bewegung. Jaudzender Zuruf aus der bessergekleideten Menge volle fällt unter den Tisch. Was die Kehlen fingen, entspricht nicht jeden Abend in der Bibel und gelobte, möglichst genau sich an ihre begrüßte es. Man hörte vereinzelte Niederrufe und schrille Pfiffe, ganz der abgezirkelten Bewegtheit, der mittleren Temperatur all Anweisungen zu halten. Aber da gab es ihm jedesmal einen die aber bald von dem orfanartigen Beifall erstidt wurden. Das diefer Spieler. Mehr Komödiengeist, meine Herrschaften. Auch FalStich ins Herz, wenn er auf die Stelle stieß, wo gesagt wird:„ Es Kamel war nicht in guter Form. Es fnidte in den Kniekehlen, staff( Otto Gorlig) wirft mehr in fleinen individuellen Zügen, gehet eher ein Kamel durch ein Nadelöhr, ehe denn ein Reicher in zitterte und stemmte die Borderbeine widerstrebend nach hinten. als in denen, die von Shakespeare oder Verdi stammen könnten. den Himmel kommt." „ Borwärts! vorwärts!" schrie die erregte Menge. Aber gleichsam hin ist eines dieser luftigen Weiber mehr wert als drei törichte Also: Höchst anständig, aber bürgerlich und fleinfalibrig. 3mmerBeter/ wollte in den Himmel kommen, er, dem es auf Erden so als fürchtere es, das Gottesurteil herauszufordern, blieb es unJungfrauen. R. G. gut erging, wollte sein Pfund bis zur ewigen Seligkeit anwachsen mittelbar por dem Nadelöhr stehen, recte die bebenden Nüstern Erstaufführungen der Woche. Mittw. Theater in der Komman laffen. Was war zu tun? Es mußte der Beweis erbracht werden, gen Himmel, stieß ein ohrenbetäubendes Gemieher aus und brach dantenstraße: Legende eines Lebens". Sonnab. Boltsbühne:„ Das daß ein Ramet sehr gut durch ein Nadelöhr gehen könne. Er tot vor dem Ziel zusammen. Wintermärchen". Deutsches Künstler- Theater:.Magdalena". grübelte und grübelte, und endlich, nach vieler Geistesanstrengung, Die von einem Barlamentsausschuß verlangte Untersuchung( 22.) Stammerspiele:" Der Streis". erfand er das elastische Nadelöhr DRP. 0274 596. stellte fest, daß zwei Stunden vor dem tragischen Ereignis ein junger Staatsoper angehören wird, ein längeres Gastspiel am Dienstag als Nu In der Staatsoper wird Starl Günther, der vom Herbst ab der Man denke sich gewissermaßen als Verlängerung des Nadelöhrs Mann, dem Anschein nach ein Gymnasiast, in den Stall getreten bolf in Bohème" beginnen. Die Aufführung von Schrefers, Schat einen unendlich feinen Draht, der, über mehrere winzige Spulen war und das Kamel mit Pralinés gefüttert hatte. Es ergab sich, gräber" am Mittwoch wird der Komponist selbst dirigieren. Die Els gerollt, in die ausgehöhlte Nadel von der Größe einer gewöhnlichen daß diese vergiftet waren. Die Fäden der Untersuchung führten singt Maria Schrefer, die Gattin des Komponisten. Stopfnabel nach dem System Mannesmann eingelassen wird. in das Gebiet einer gewissen hochverdienenden Industrie und ver= Die Barnesty- Bühnen haben mit Rücksicht auf den NationalJm LessingDergestalt ist es möglich technische Einzelheiten bleiben dem liefen dort im Dunkel. Tatsache ist, daß das führende Organ der trauertag ihren Spielplan für Sonntag geändert. Theater geht, Faust", im Deutschen Künstler- Theater wissenschaftlich nicht geschulten Laien besser erspart, das Nadelöhr dortigen Gegend seit Wochen gewarnt hatte, es auf einen derartigen Strindbergsstönigin Christine" in Szene. nach Bedarf riesenhaft zu erweitern. Bersuch ankommen zu lassen, der geeignet wäre, die Volksleiden- Ein Drama aus der 48 er Revolution. Otto Ernst Hesse bat Es war nun weiter nichts nötig, als ein Kamel zu finden, um schaft aufzupeitschen, da er leicht negativ ausfallen könnte. einen bergeffenen Helden der ersten deutschen Revolution und Borkämpfer zu bimeifen, daß es bequem durch die Deffnung spazieren könne. Der Professor der Nationalökonomie gibt die Hoffnung nicht für die deutsche Republik in einem Drama zu neuem Leben erweckt. Das Drania trägt den Titel: Robert Blum . Die Tragödie eines Deuts Das Kamel des Zoologischen Gartens war an Unterernährung ge- auf. Er erläßt im Ausland Aufrufe zum Antauf eines zweitenschen". Es erscheint zur" 75- Jahrseier der ersten deutschen Revolution im storben, und es blieb daher nichts übrig, als auf dem Wege der Kamels zweds Förderung der deutschen Wissenschaft.
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Berlag Desterheld& Co.
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Mont.