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Stresemann über die deutschen Vorschläge.

Festsetzung der Mietezuschläge.

mietengesetz ist, nachdem der Oberpräsident seine Zustimmung ge­

geben Sie fich gar teine Mühe." Borf.: Doch, Boch, sie ist gleich hier, Sie werden sie gleich sehen." Die Bernehmung mußte jedoch verschoben werden, da der begleitende Kriminalbeamte nicht zur Stelle

In einer volksparteilichen Versammlung in Dortmund , Abänderungen durch den Oberpräsidenten. über die WTB. einen längeren Bericht verbreitet, äußerte war. Das städtische Zentralamt für Wohnungswesen teilt mit: Die fich Dr. Stresemann über die deutschen Vorschläge u. a. neue Abänderungsbefanntmachung des Magiftrots zum Reichs- Bandenführer Tyska wieder festgenommen. folgendermaßen: Man hat gesagt, die Deutschen betrieben eine Art betrügegeben hat, heute in einer Sonderausgabe des Gemeindeblattes" reden machte, ist wieder einmal hinter Schloß und Riegel gebracht. Ein Abenteurer, der in der Deffentlichkeit schon viel von sich rischen Bankrotts. Dabei weiß man genau, daß der Parise: veröffentlicht worden. Die neuen Säge gelten nach den Bestim- Der Elektromechaniker Haffo v. Tysta spielte in der Zeit nach der Konferenz ein Vorschlag vorlag, in dem viel mehr angeboten wurde, nuungen des Reichsmietengefeges ab 1. März d. J. Die neue Be- Revolution in Berlin eine unrühmliche Rolle. Er gehörte als Bize als der unparteiische amerikanische Bankier Morgan als das Höchst tanntmachung ändert den bisherigen Zustand sowohl materiell als feldwebel der republikanischen Soldatenwehr an, verließ sie heimlich, maß der deutschen Leistungsfähigkeit angesehen hatte. Die Regie auch hinsichtlich der Höhe der Hundertfäße und Höchstgrenzen. In behielt aber feine Ausweispapiere und den Waffenschein. Mit leh rung wollte bei Gewährung eines Moratoriums die gesamte Summe Geschäfts- und Industriehäusern ist der bisherige Begriff der ge- gesinnten Leuten bildete er nun eine Bande, die eine zeitlang der Kriegsentschädigung fofort verzinsen, auch wenn die internatio werblich( im Sinne der Gewerbeordnung) genutzten Räume" fort- der Schrecken der Berliner Spielflubs war. Bon Tysta fundschaftete nale Anleihe nicht zustande fam. Sie wollte die erste und zweite gefallen, und durch einen Begriff gewerblich zu Bureau-, Geschäfts- aus, wo sich zur Nachtzeit reiche Leute zum Spiele versammelten, Rate selbst aufbringen, wenn nur die dritte Rate vom internatio- oder ähnlichen Zweden genuste Räume" ersetzt. Das heißt: Die brach dann mit seiner Truppe plötzlich in die Räume ein, hielt die nalen Markt aufgenommen würde. Wäre der Vorschlag so schlecht Inhaber dieser Räume haben die Löhne der Hausange- Schach, beschlagnahmte"" die Spielgelder unt plünderte die Spieler unter dem Rufe Hände hoch" mit vorgehaltener Waffe in gewesen, wie man glauben zu müssen versucht ist, dann hätte Poin- ftellten bis zu der jeweils vom Demobilmachungstommiffar für ganze Gesellschaft möglichst gründlich aus. caré ihn fiche: längst veröffentlicht und darauf hingewiesen, verbindlich erklärten Höhe zu tragen. Der auf die Wohnung des fich wurde er mit 6 Mann festgenommen und zu einer Freiheits­Die Industrie hat sich mit der gesamten Wirtschaft, auch mit Hauswarts für die Sammelheizung entfollende kosten strafe verurteilt. Nach ihrer Berbüßung verschwand er aus Berlin , der Landwirtschaft, bereit erklärt, die Verzinsung der Summe zu anteil ist von fämilichen Rauminhabern( außer dem Hauswart) um anderswo ein Abenteurer- und Schwindlerleben fortzusetzen. garantieren, die Cuno anbot. Deutschland tann als Reich keine nach dem Verhältnis der Grundmieten zu tragen. Die Strom Jett hatte ihn die Kriminalpolizei in Karlsruhe wegen verschiedener Kriegsentschädigung anbieten. Das Reich ist bankrott, deshalb woll- to st en find für den Fahrstuhl in voller Höhe zu zahlen. Der Kreis Betrügereien wieder festgenommen. Von Tyska ist in Berlin in ten die Führer der Wirtschaft fur ihre Unternehmungen die Ver- der großen Instandsegungsarbeiten ist durch den mehreren größeren Prozessen mit politischem Anstrich auch als Zeuge zinfung garantieren Das Beste, was wir haben, die deutsche Wirt. Oberpräsidenten auch auf Teilarbeiten am Aeußern des Hauses aus­aufgetreten. schaft, stand als Garant da. gedehnt worden. Teilarbeiten gelten jedoch nur dann als große In­standsetzungsarbeiten, wenn sie einen Kostenaufwund von mindestens 500 v. 5. der monatlichen Grundmiete erfordern.

Besetzung Elberfelds?

-

End­

Die Kriegsblinden und ihre berechtigten Forderungen.

Ob die Darstellung des Herrn Stresemann über die Bor furzem hielt der Bezirt Brandenburg des Bundes er. Haltung der Industrie in der Garantiefrage in allen Einzel­blindeter Krieger Deutschlands in den Germania­heiten zutrifft, lassen wir dahingestellt. Auch die Frage, ob Die Hundertjähe und Höchstgrenzen haben im einzelnen folgende prach fälen eine außerordentlich stark besuchte Versammlung ab, die Führer der Wirtschaft" in den kritischen November- und Abänderungen erfahren. Es find festgesetzt worden: Für 3injen um Stellung zur Neuregelung der Kriegsblindenversorgung zu Dezemberwochen politisch glücklich operiert haben, mag Reinigungsmaterial und der Kosten für Hausangestellte in ein aus dem Kriegsbeschädigtenausschuß erschienen. Der Vertreter des steigerung 15 Broz., für Berwaltungstoft en einschließlich nehmen. Bon jämtlichen Barteien des Reichstages maren Vertreter für heute unerörtert bleiben. Hervorgehoben muß indes die fachen Häusern 450 Pro3., in Häusern mit warmwasser Bundes aus dem Reichsausschuß der Kriegsbeschädigtenfürsorge Tatsache werden, daß der Führer der Deutschen Boltspartei versorgung oder Sammelheizung oder Fahrstuhl 500 Pro3, berichtete über die Novelle und die Forderungen der Dr. Stresemann in einer öffentlichen Erklärung die dies in Häufern mit Sammelheizung, Warmwafferper. Rriegsblinden bei der Neuregelung, die in der Hauptsache mal hoffentlich auch von seinem Organ" Die Zeit" veröffent- forgung und Fahrstuhl 600 Proz., in Geschäfts- und In- barin bestehen, den vollständig Erwerbsunfähigen, ins lichyt werden wird die Bereitschaft der Industrie und Land- bustrie häusern für nicht gewerblich zu Bureau, Geschäfts- besondere den Kriegsblinden bei der Versorgung das Eristenz­wirtschaft bekundet, die Garantie für die deutschen Zahlungen oder ähnlichen Zweden benutzte Raume 600 Pro3., in Geschäfts- und minimum zu gewähren. In Desterreich erhalten die Striegs­Industrie häusern für gewerblich zu Bureau, Geschäfts- oder ähn blinden 220, in England 155, in Frankreich , Italien , Amerita zu übernehmen. lichen Zeden benutte Räume ausschließlich der Kosten für die 135 Broz. des Existenzminimums( wobei die zweite Auslegung des Hausange bellten 350 Pro3. 31 Häusern der letzten Art find wie Erstenzminimums in ben valutastarten Ländern zu berüdsichtigen bisher die Löhne der Hausangestellten von den Mietern zu tragen, ift), während sie in Deutschland nach der neuen Novelle Paris , 28. Februar.( TU.) Der Infranfigeant" schreibt: jedoch sind bei der Umlegung der Löhne solche Räume nicht zu nur 45 Broz. und bei Nachweis der Bedürftigkeit und Erwerbs. Paris , 28. Februar.( TU) Der Intransigeant" schreibt: berücksichtigen, die nicht gewerblichen, Bureau-, Geschäfts- oder ähnlosigkeit 75 Broz. des Eristenzminimums erhalten sollen. Wenn die Engländer uns teine Jugeständnisse machen, werden wir lichen Zweden dienen. Für laufende Inffandfehungsarbeiten ist ein Bisher erreichte die Versorgung ohne Teuerungszulage nur feine andere Möglichkeit haben als die, einen Weg in das Ruhr- Hundertsah von Tausend Prozent festgesetzt worden. 5 Broz, und mit sämtlichen Leuerungszuschüssen 25 Broz. des gebiet über Elberfeld zu fuchen. Eriftenzminimums. Der Bedürftigteitsnachweis wurde von den Kriegsblinden besonders bitter empfunden, ba sie durch den Nach­weis das brüdende Gefühl der Armenpflege haben. Der Bedürf tigteitsnachweis habe bei Kriegsblinden solange feine Berechtigung, als ihnen nicht das Existenzminimum gewährt werde. Die Kinder­zulage müsse bedeutend erhöht und ebenso müsse eine Frauenzulage gewährt werden. Bon der VSPD. führte Genoffe Albrecht aus, Daß seine Partei stets die Forderungen der Kriegsblinden unter ftüße, und erklärte im Auftrage der erschienenen Kollegen, daß sie die Berechtigung der sämtlich vorgebrachten Forderungen aner­fannten. In der Disfuffion versprachen die Kriegsblinden, ihr jahrelanges Mißtrauen zurückzustellen, und gaben der Hoffnung Ausdruck, daß das deutsche Bolt diesmal durch seine Vertreter ihre not, wenn auch nicht ganz aufhebe, so doch mindere.

133 000 Mann.

London , 28. Februar.( EP.) Auf eine Anfrage im Unterhause erklärte Bonar 2 aw, daß Frankreich gegenwärtig an der Ruhr eine Armee von 133 000 mann stehen habe.

Mobilisierung der Eisenbahner.

Brüffel, 28. Februar.( EP.) Die Militärbehörden haben eine größere Anzahl von Eisenbahnern, Post- und Telegraphen­angestellten für das Ruhrgebiet mobilisiert. Dem Personal ift gleichzeitig mitgeteilt worden, daß es im Weigerungsfalle der gericht­lichen Berfolgung ausgesetzt sei.

In einer Versammlung franzöfifcher Eisenbahner in der Nähe von Essen wurde von fast allen Rednern betont, die französische Re gierung habe die Eisenbahner ausdrücklich zu dem Zweck eingeholt, die deutschen Eisenbahner zu unterstützen. Sie seien daher überrascht gewesen, als sie nun dazu mißbraucht wurden, die deutschen Eisenbahner aus ihrer Arbeit zu verdrängen.

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Bei großen Instandsehungsarbeiten fann das Mieteinigungsamt Bufchläge bis insgesamt 1000 Broz, der Jahresgrundmiete bewilligen. Die Höchst grenze beträgt für Müllabfuhr 1500 Pro aent, für Schladenabfuhr 1500 Proz., für Versicherung gegen Feuer 1000 Proz., für Versicherung gegen Glas- und Wasser leitungsschäden sowie gegen Haftpflicht zusammen 800 Proz., für den Fahrstuhl 400 Broz. der monatlichen Grundmiete.

Der Vorschuß ist auf die 50fache Grundmiete erhöht worden. Die Mieter, die bereits am 1. Januar 1923 für das Bierteljahr den mietzins entrichtet haben, sind verpflichtet, den Unterschiedsbetrag am 1. März nachzuzahlen.

Was der 1. März bringt.

Der 1. März beschert uns wieder eine ganze Reihe von Tarif und Preiserhöhungen, die im einzelnen von uns bereits berichtet worden sind, bie mir aber noch einmal kurz zusammenfassen.

Elfenbahnen( Fernverkehr) 4. Klasse 16 M., 3. Klaffe 24 m., 2. Klasse 48 m. und 1. Klasse 96 m. pro Kilometer. Eine Bahn­fteigfarte foftet 80 m.

Prozeß Novarra.

In unserem Prozeßbericht über den Prozeß Novarra ist uns Stadt, Ring- und Vorortbahnen: Einzelfahrtarien ein Irrtum unterlaufen. Nicht der Stadtverordnete Heitmann, 3. Rlajse 1. 3one 160 m. und weiter bis zu 320 m., 2. Klaffe 1. Bone ber für unsere Fraktion Mitglied des Aufsichtsrats der Berliner 320 M. und weiter bis zu 640 M. Monatstarten 3. Klasse Anschaffungsgesellschaft ist, soll als Entlastungszeuge in dem Pro­4000 bis 8000 m. je nadh 3one, 2. Klaffe 8000 bis 16 000 m. je ze Novarra vernommen werden, sondern ein Herr Heimann, nach Zone. Geschäftsführer der Firma R. M. Maaßen, der seinerzeit die Aufsicht über die alte, während des Krieges gegründete R. B. G. innehatte. Unsere Genoffen im Aufsichtsrat ter Berliner Anfchaffungsgesellschaft früher mit großer Energie gegen die Wirtschaft in der alten legen Gewicht auf die Aufklärung dieses möglicherweise unan­genehmen Mißverständnisses, da die sozialdemokratische Frattion R. 2. G. Sturm gelaufen hat. Jetzt ist bekanntlich diese aus der Kriegszeit übernommene Gesellschaft reorganisiert und eine Tochter­gesellschaft des Berliner Anschaffungsamtes, dessen faufmännisch füchtige und zuverlässige Leitung von allen Seiten anerkannt wird.

Korre- Monatsfarten 15 000 bis 40 000 m. je nach der Zahl der Linien. Straßenbahn: Die Einzelfahrt 250 M., Bochenfarten 2500 m, Umsteigekarte 350 m.

Das Verfahren gegen Gehme. Paris , 28. Februar.( Eca.) Eine Anzahl Berliner fpondenten der franzöfifchen Bresse beschäftigen sich mit dem Ber fahren gegen Dehme. Der Korrespondent des Petit Parisien" sicht in dieser Verhaftung ein Zeichen nationalistischen Terrors, dem es gelungen fei, ein Meinungsverbrechen" herzustellen. Auch der Rorrespondent des Journal" nimmt Dehme in Schutz. Er er flärt, die Beröffentlichungen der Roten Fahne" feien für die aus­ländischen Korrespondenten Berlins nichts Neues gewesen.

Walter Oehme schickt uns eine Darlegung, die zunächst die Angaben der DTA. über ihr Verhältnis zu Dehme für unwahr erklärt und dann u. a. sagt:

Es ist unwahr, daß der Bericht über angebliche Meutereien in der Reichswehr sich auf Münster bezog. Es handelte sich um die in der Bresse damals allgemein erörterten Meutereien in Allenstein , sowie um eine Aeußerung, die der Reichswehr minister Geßler mir persönlich als Erklärung dieser Erschei­nungen im Reichstage gemacht hatte.

Gas: 420 m. pro Rubikmeter nach Bestandaufnahme im Februar.

Elektrisches Licht: 800 m. pro Kilowattstunde mit Wirkung von der Bestandsaufnahme im Februar.

Postgebühren: Postkarte im Ortsverfehr 20 m., im Fernverkehr 40 M.; Briefe im Ortsverkehr 40 bis 120 m. je nach Gewicht, im Fernverkehr 100 bis 180 m.; für Drucksachen 20 bis 150 m.; für Geschäftspapiere 100 bis 150 M.; für Barenproben 100 bis 120 M. Fernfprechgebühren: Die Berechnung erfolgt nach Friedenspreis. Hierzu tritt ein Teuerungszuschlag von 2900 Broz. zur Friedens gebühr. Das billigste Einzelgespräch bis zu 5 Kilometer Entfernung Don 3 Minuten Dauer foftet somit 29 m. Mieten: Die vom Magistrat beschloffffenen neuen Buschläge haben die Genehmigung des Oberpräsidenten mit einigen Ein schränkungen zugunsten der Mieterschaft erhalten.

Prozeß Röber- Morvilius.

Um einen kleinen Gummiball. Der Amtsgerichtspräsident und der Oberstaatsanwalt bei dem Amtsgericht Berlin- Mitte ersuchen uns auf Grund des§ 11 des Preßgesetzes um Aufnahme nachstehender Berichtigung:

Der Artikel Um einen fleinen Gummiball" in Nr. 40 der Morgenausgabe des" Borwärts" vom 25. Januar 1923 betreffend die Berurteilung einer Aufwartefrau zu 5 Tagen Gefängnis wegen eines aus Liebe zu ihrem Kinde in einem Warenhause verübten Diebstahls eines fleinen Gummiballes ist in folgenden Punkten un richtig: 1. Die Angeklagte hatte nicht nur einen fleinen Gummi ball entwendet, sondern auch noch eine Wachstuchtasche, ein Paar Strümpfe, ein Buch, 2 Stüd Seife, 1 Glasschälchen, 2 Duzend Sicherheitsnodeln, 2 Tuben Creme, 1 Magnet, im Gesamtwerte Schon lange vor Beginn der heutigen Sigung drängte sich ein pon damals 3713,75 m. 2. Der Amtsanwalt hat zur Begründung zahlreiches Publikum vor den Eingangstüren zum Zuhörerraum des feines Antrags auf Verurteilung des Angeklagten zu einer Woche einen Schwurgerichtssaales. Pünktlich um 9 Uhr eröffnete Band- Gefängnis nicht gefagt, daß er eine Freiheitsstrafe beantrage, da die Angeklagte eine Geldstrafe doch nicht bezahlen tönne, sondern gerichtsdirettor Schimmel die heutige Sigung. Er teilte mit, daß die den Antrag mit der Gemeingefährlichkeit der Warenhausdiebstähle, Es ist unwahr, daß ich einem Mitglied des französi- Angeflagte Frau Anna Förster , die bekanntlich nach Holland der Zahl ber von den verschiedenen Tischen entwendeten Gegen schen Generalfonfulats Sigungsberichte des Reichswirt eingetroffen sei. Gegen Frau Förster wird am Freitag verhandelt Rindes begründet. Der Berteidiger hat vielmehr um Verhängung geflüchtet und dort aufgegriffen worden war, heute morgen in Berlin schaftsrats verkauft habe. Bielmehr sind die für die Bereingetroffen ftände und der Ausführung der Diebstähle in Gegenwart des öffentlichung bestimmten, im Buchhandel täuflichen, der Sodann hält der Borsitzende dem Angeklagten Ehemann Röber einer niedrigen Gefängnisstrafe gebeten, da die Angeklagte eine Geldstrafe nicht bezahlen könne.

Es ist unwahr, daß die Transatlantic News Trans­mission der politischen Polizei als übel beleumundet bekannt ist. Der untersuchende Kommissar Mercier, mit dem der Vertreter der DIA. allein gesprochen hat, bestreitet energisch, eine solche Aeuße

rung getan zu haben.

1 holländischer Gulden

Devisenkurse.

1 argentinische Papier - Beso

1 belgischer Frant

27. Februar

werden.

Jugendveranstaltungen.

Sport.

DIA. von der Preffestelle des Reichswirtschaftsrates gelieferten vor, daß er entgegen seinem bisherigen Bestreiten schon längst ge­Berichte nach Bermertung in der DTA. mit Wissen des verantwort- wußt haben müsse, daß seine Frau stehle. In Elberfeld sei am Zu dem Leichenfund an der Mühlendammschleuse wird mit lichen Redakteurs, Herrn Frert, einem französischen wirtschaft. 8. Dezember 1916 die Frau Rober, die damals Schneider hieß geteilt, daß der Rumpf heute nachmittag abduziert werden wird. lichen Unternehmen zur Verfügung gestellt worden. ( in zweiter Che), bei einem Warenhausdiebstahl angehalten worden, Alter und Geschlecht hat man noch nicht feststellen fönnen, ebensowenig und zwar nach dem polizeilichen Bericht in Begleitung eines Matrofen den Ort, wo das Berbrechen begangen, und die Stelle, wo der namens Röber. Es wird dann das Urteil aus Düsseldorf verlesen. Rumpf in die Spree geworfen worden ist. Auf Veranlassung der Danach ist Frau Röber in Begleitung von Anna Förster abgefaßt Kriminalpolizei ist jetzt der Wasserschuß aufgeboten worden, um das worden und bei ihrer Durchsuchung wurden verschiedene Sachen in Gewäffer nach den noch fehlenden Zeichenteilen abzusuchen. Im ben Kleibern und Strümpfen verstedt gefunden. In den Wohnungen Laufe des Tages wird eine Bekanntmachung an den Anschlagsäulen 28. Februar wurden Koffer, die ebenfalls gestohlen waren, angefüllt mit Sachen, erscheinen. die aus Berliner und rheinischen Warenhäusern zusammengestohlen Käufer Berkäufer Räufer Berläufer waren, gefunden. Es find etwa 50 3eugen geladen. Bei Ber­ ( Geld-)( Brief-)( Geld)( Brief-) Kurs Kurs nehmung bes Ingenieurs Schltebting gerät Frau Röber in Kurs Rurs Efftafe. Sie springt auf, schließt die Augen und ruft: Endlich sehe die Arbeitsgemeinschaft findet erit am Sonntag in der Schule Petersburger Berbebezirk Often. Sugenbheim, Frankfurter Str 16. Mitgliederversammlung 8967.52 9012.48 8967.52 9012.48 ich ihn wieder! Als dann der Zeuge seine Aussage gemacht hat, die Straße 4 statt. 8428.87 8471.13 8428.87 8472.18 für die Angeklagten einigermaßen entlastend war, wirst die Röber 1206.97 1218.03 1216.95 1223.05 ihm Rußhände zu. Bors.: Aber Frau Röber, markieren Sie doch 4179.52 4200.84 4139.62 4160.38 bloß nicht so, Sie waren doch eine ganze Weile vernünftig!" Angeft. 4408.95 4431.05 4389. 4411. Röber: ,, Aber Herr Borfigender, das ist doch mein Schatz. Wenn Sie 6009.93 6040.07 6009.93 6040.07 müßten!"( Heiterfeit im ganzen Saal.) Der nächste Zeuge Kaufmann 617.45 620.55 610.47 613.53 ubwig Knoll hat von Förster für etwa 40 000 m. Waren ge­10872.75 10927.25 10842.72 10927.25 fauft, darunter gefchliffene Kristalloasen, seidene Stores, 1084.78 1090.22 1087.27 1092.73 Golfjaden usw. Staatsanwalt Rußmann: Herr Zeuge, haben Sie 106483.12 107016.88 106483.12 107016.88 wirklich geglaubt, daß die Sachen, die Sie gekauft haben, alle in 22643.25 22756.75 22643.25 22756.75 einem Spielflub zu haben waren? Waren Sie der Ansicht, daß man 1398.49 bort Golfjaden und feidene Stores befommt?" Beuge: Ich war 2606.50 noch nie in einem Spielklub, habe aber angenommen, daß die Sachen 4255 62 dort perfekt waren. Der Zeuge bleibt wegen Verdachtes der Mit 8543.84 täferschaft unvereidigt. Dann wird Frau Förster aufgerufen, 81.98 die Schwester der Angeklagten Röber, die in Holland verhaftet und 668.32 671.68 nach Berlin gebracht worden ist. Man hat bei der Festgenommenen 7.42 größere Barbeträge gefunden, die in zwei Bateten auf dem Gerichts­130.33 tisch deponiert werden. Als Frau Röber hört, daß ihre Schwester Berlin und Umgegend. Mild und vielfach heiter, aber veränderlich, 217.85 im Saale erscheinen soll, ruft fie: Meine Schwester tommt nicht, mit etwas Regen und lebhaften füdwestlichen bis westlichen Winden.

1 norwegische Krone

1 dänische Krone.

1 schwedische Krone

1 finnische Mart.

1 japanischer Jen

1 italienische Lire

1 Bfund Sterling

1 Dollar..

1 französischer Frant

1 brasilianischer Milreis.

1 Schweizer Frant.

1 spanische Beseta

100 österr. Stronen( abgest.)

1 tschechische Krone

1 ungarische Krone

1 bulgarische Rewa

1 jugoslawischer Dinar

1876 55 1383.45 1891.51 2493.75 2506,25 2593 50 4244.36 4265 64 4234.38 3528.65 3546.35 3526.16 31.93 81.77

31.77

7.50

7.54

]]

7.38 129 67 216.45

Stand des Sechstage- Rennens.

Nach der 14. Wertung( 2 Uhr morgens), bei der Hahn und Adolf Huichle je zweimal und Zieh einmal als erster durchs Biel gingen, ergab fich folgendes Bild: Bauer Ties 210 Punkte, Hahn- Strupkat 179 B., Gebr. Suichte 173 B., eine Runde zurüd Aberger- Techmer 112 P., Stell brint- häusler 55 B., Schrefeld 35 B., Manthey- Behrend 25 P., Billig­Rohl 14 P., zwei Runden zurüd Bawfe- Stuschfow 1 B. Nach dieser Wertung und Nein as eine neue Mannschaft und der erstere entfesselte durch einen bildeten die infolge Ausscheidens ihrer Bartner freigewordenen Schrefels Borstoß eine wilde Sagd, bei der eine halbe Stunde lang alle Fabrer im Felde waren. Da Neinas den Vorsprung nicht halten fonnte, rüdte das übrige Feld wieder auf, mit Ausnahme von Stellbrink- Häusler, die eine weitere Runde eingebügt hatten. Wetter für morgen.