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Politische Leberlicht.

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Berlin , 11. Februar.

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Ein

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Im Abgeordnetenhaus wurde heute noch über den Wahl, wohingegen im zweiten Berliner Wahlkreis Eisenbahnetat debattirt. Die Sigung wurde fast ausschließ- Stöcker gegen Birchow in engerer Wahl stand. Diese Kon­lich mit Klagen über die ungünstigen Gehalts- und Avance- stellation suchten Herr Stöcker und seine Freunde zur Aus dem Reichstag . Zur Diskussion stand der Etat mentsverhältnisse der Eisenbahntechniker und Erwiderungen Herbeiführung eines gemeinsamen Zusammengehens gegen für den Reichskanzler und die Reichskanzlei. Der Umstand, hierauf seitens der Minister und Geheimräthe ausgefüllt. den Fortschritt zu benutzen. Und so erklärten sie sich bereit, daß der Leipziger Volkszeitung " die Abschrift eines Briefes Nächste Sigung ist Dienstag Vormittag. Tagesordnung für den sozialdemokratischen Kandidaten zu stimmen, falls zuging, in dem bitter darüber geklagt wird, wie in Ost- Etat der Eisenbahnen und des Finanzministers.- die letzteren die Erklärung abgäben, daß der sozialdemo preußen der Herr Regierungspräsident die Wahlen macht, gab heute gelegentlich des Etatsposten Einnahme des Reichs- Zentrumspartei scheint es stärker zu fochen und zu gähren, wenn dies geschehe, versprach man sogar, für die Aufhebung Das Zentrum und der Umsturz. Jnnerhalb der fratischen Partei alle revolutionären Bestrebungen fern lägen und sie sich auf den Boden der Sozialreform stelle. wählten Ausdrücken über genanntes Organ zu ergehen. Der offizielles Zentrumsblatt nach dem anderen bringt spalten- des Sozialistengefeßes zu wirken. Unter den damals maßgeben Brief soll im Reichstagsgebäude verloren worden sein. Unser lange Artikel, um den Umfall der Partei den Partei- den berliner Genoffen darunter auch Singer, der damals Genoffe Echoenlant, als Chefredakteur der Leipziger Bolts- genossen einigermaßen plausibel zu machen. Und wie kläg- och nicht kandidirte fand dieses Entgegenkommen die zeitung" wies diese Angriffe zurück. Er erklärte, daß die lich fallen diese Versuche aus! Das A und O der Ent- gebührende Abweisung. Man hielt es aber im Kreise der Redaktion den Brief in seiner Abwesenheit erhalten habe, schuldigungsversuche ist immer noch, die daß ja ohne näheres über den Ursprung desselben zu wissen, Abstimmung in Genossen auch für zweckmäßig, die Meinung der beiden denselben aber abdruckte, weil er ihr politisch hochwichtig der Kommission nicht endgiltig sei Kandidaten einzuholen, und so erschien in Dresden eine der Kommission nicht endgiltig sei eine Zentrums- Korrespondenz schrieb ja sogar, sie sei unterrichtete und diese um ihre Ansicht ersuchte. Die Ant­erschien. eine Zentrums- Korrespondenz schrieb ja sogar, sie sei Deputation die Bebel, Liebknecht und Hasen clever Bebel konstatirte, daß, wenn ein Mißbrauch der bei den späteren Abstimmungen immer noch ändern könne, daß man konservativerseits voraussetzte, daß, wenn die nur probeweise erfolgt und das Zentrum seine Tattit wort war eine schroff ablehnende. Bemerkt ſei, Stellung eines Abgeordneten hier im Hause vorliege, die wenn ihm dies nöthig erscheine. sozialdemokratische Fraktion auch wenn der betreffende Berliner Zentrumsblatt, die So schreibt heute das ihr selbst angehöre einen solchen Mißbrauch entschieden Sinne: Gerniania" in demselben Ronservativen für die sozialdemokratischen Kandidaten Germania " in demselben stimmten, die sozialdemokratischen Wähler für Stöcker mißbillige; allein ein solcher Mißbrauch liege nicht vor, wie Schoenlant dargethan habe. Im übrigen würde jedes missionsberathung und bindet gar nicht für die Zukunft, Die Abstimmung fand statt in der ersten Lesung der Kom- stimmen würden. Das Endresultat dieser engeren Wahlen war, daß im bürgerliche Blatt, wenn ihm ein Brief von Wichtigkeit von sondern läßt, wie jeder Parlamentarier weiß, falls nicht in der 2. und 4. Wahlkreis die fortschrittlichen Kandidaten, im einem sozialdemokratischen Führer herrührend zugehe, den zweiten Lesung der Kommissionsberathung eine einwandfreie 6. der sozialdemokratische Kandidat ficgte.-­selben ohne Bedenken ebenfalls veröffentlichen. Fassung gefunden wird, es völlig frei, gegen alle anderen auf­Der Abgeordnete Molkenbuhr frug an, ob und tauchenden Vorschläge und auch gegen den von der Regierung Der Verlauf, welchen die erste Tagung des vom wann die Reichsregierung gewillt sei, aus den Ergebnissen vorgeschlagenen§ 111a zu ftimmen." Parteitag in Frankfurt a. M. niedergesezten Agrar­der durch die Kommission für Arbeiterstatistik festgestellten Volks- Zeitung" zugegangener Brief eines hervorragenden Kreisen der Parteigenossen hohe Befriedigung hervorrufen. Von großem Interesse ist auch ein der Kölnischen Ausschusses genommen hat, wird in den weitesten Der Minister von Bötticher antwortete darauf, badischen Parlamentariers. Leider gestattet es der Raum Gerade diejenigen Punkte, die nach dem letzten Parteitage daß die Regierung ihre Entscheidung erst in letzter Zeit ge- des" Vorwärts" nicht, denselben wörtlich abzudrucken. zu ernsthaften Differenzen zu führen schienen, find, nachdem troffen habe und zwar gehe diese dahin, daß auf gesetzlichem Unser Bedauern ist lediglich auf den Umstand zurück- offene Aussprache gewisse Mißverständnisse beseitigt hatte, und nicht auf dem Verordnungswege, eine Regelung der Ar- zuführen, daß unsere Leser sich an dem merkwürdigen Eier- ohne jegliche Schwierigkeit erledigt worden. Durch die ge­beitsverhältnisse in den Bäckereien versucht werden soll. tanze des hervorragenden Parlamentariers" nicht mit faßten Beschlüsse ist nicht nur ein gedeihliches Zusammen­Von dem Abgeordneten Richter wurde der Reichskanzler, ergößen können. Nachdem der Mann die Haltung des wirken für das Studium der Landfrage sowohl als für die nach der staatsrechtlichen Giltigkeit der Erlasse des Zentrums sehr gelobt hat, schreibt er: Landagitation gesichert, sondern auch jeglicher Befürchtung, Kaisers vom Februar 1890 befragt, auf die sich der Kanzler Charakters nicht verstanden werden, da die definitive Annahme Programmis benutzt werden, Die Zustimmung zu§ 111a will trotz ihres provisorischen der Agrar Ausschuß könne zu einer Berwässerung" des legthin bei der Diskussion über die Interpellation Hiße der von der Kommission beschlossenen Fassung undenkbar er worden. der Boden entzogen berief, und welche bekanntlich von keinem Minister gegen scheint. Man hat bei uns so sehr als irgendwo in Deutschland überhaupt niemals Eine Abänderung des Programms war gezeichnet sind. und in Frage eine ausgeprägte Scheu vor Kautschut"-Bestimmungen über­ist es jetzt baupt, die nicht blos auf grundsätzlichen Anschauungen beruht, ob dem Parteiprogramm, dessen Grundlagen niemand an das worum es sich handelt ist blos die Frage, sondern auch auf Erfahrungen unerfreulicher Art. tastet und wir von niemandem antasten lassen, in seinem praktischen Theil durch Formulirung einiger speziell die Lage der Landbevölkerung betreffenden Forderungen zu ergänzen"- wie der Ausdruck in der Resolution des Frankfurter Parteitages lautet.-

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# 1903 tiamol

Da Fürst von Hohenlohe nichts Geschriebenes bei sich hatte, mußte der Minister v Bötticher antworten. Herrn v. Bötticher fehlt es nie an Worten und so sagte er heute Und seine Betrachtungen schließt er folgendermaßen: auch etwas". Eine halbwegs genügende Antwort auf die Die ernsten Bemühungen des Zentrums, der Vorlage eine Anfrage war es freilich nicht, was er zu sagen hatte. Richter Gestalt zu geben, daß ein Gesetz zu stande kommt, welches in replizirte deshalb wiederholt, wobei er auch die Thatsachen Wirklichkeit eine wirksame Waffe im Kampfe für Religion, Ordnung und erwähnte, daß Hauptmann von Nahmer zum Gouverneur Sitte" wird, verdienen und finden vollen Beifall. Doch ist bei uns in Baden die Hoffnung klein, daß Regierung und Parteien etwas von Kamerun ernannt worden sei, ohne daß der Kanzler zu stande kommen lassen, das für das Zentrum annehmbar er: Die Nachwahl in Mörs - Rees . Bei der am 9. d. M. im Graf von Caprivi etwas von dieser Ernennung wußte, und scheinen tann. Sollte diese Besorgniß in Erfüllung gehen, so 7. Wahlkreise des Regierungsbezirks Düsseldorf ( Mörs- Nees) fiatt daß beim letzten Kanzlerwechsel ohne Kenntniß des neuen wird das Zentrum leichten Herzens Nein" sagen können. gehabten Reichstage- Ersaywahl erhielt nach amtlicher Feststellung Kanzlers Graf von Eulenburg zum Statthalter von Elsaß - Seine Wähler werden ein solches" Nein" mit Genug Dr. Haniel( freitonjervativ) 10 432 Stimmen. Aus dem kleinen Amtsgerichtsrath Frizen( Zentrum) 12 787 Stimmen, Landrath Lothringen ernannt war, eine Herrlichkeit, die allerdings thuung entgegen nehmen. nur 24 Stunden gedauert hat. Richter bezeichnete die Landbezirk Damm- Dämmerwald steht das Resultat noch aus.- Antworten des Ministers v. Bötticher als ausweichende Bemerkungen und legte Verwahrung dagegen ein, daß eine unverantwortliche Kabinetsregierung Play greife.

Und je weiter es die Hand geboten hat, desto mehr wird es auch in anderen Kreisen gerechtfertigt erscheinen, die vielleicht ein " Ja" gewünscht haben.

Dieses Moment darf auch einige Berücksichtigung in An­spruch nehmen.

Mit einem Worte Was gewisses weiß man im Zentrum nicht! Und diese Partei ist die ausschlaggebende im Reichstag! Armes Deutschland !-

Zum Erlaß des Kaisers über Soldatenmißhand­fungen, den wir unlängst veröffentlichten, bemerkten frei­willige und honorirte Vertheidiger der Regierung, daß er Ein solches Bild hilfloser Verlegenheit, wie heute blos dafür Zeugniß ablege, daß vor 1890 Soldatenmißhand­die deutsche Reichsregierung, hat wohl noch lungen häufig vortamen, jetzt seien sie aber blos noch Aus­niemals eine Regierung geboten. Und wodurch diese hilflose nahmen. Leider sind diese Ausnahmen nicht so selten. Sehr Verlegenheit? Durch die einfache Frage des Abgeordneten Stöcker und die Sozialdemokratie. Am Freitag häufig kommen uns detaillirte Meldungen über Soldatene Richter: wie konnte die Reichsregierung kaiserliche Erlasse, Abend hielten die Christlich- Sozialen" des 6. Wahlkreises mißhandlungen zu, müssen aber in der Regel von der Ver­die nicht von einem Minister gegengezeichnet sind( wie die eine Versammlung ab, in welcher Herr Hofprediger a. D. öffentlichung absehen, da ein Beweis vor Gericht dadurch Februar- Erlasse, die Entlaffung Bismarck' s 2c.) im Reichs- Stöcker eine Enthüllung" eigener Art zum Besten gab. Er erschwert wird, daß die Zeugen noch in der Uniform stecken anzeiger veröffentlichen und ihnen Gesetzeskraft zuerkennen? erzählte( wir folgen dem Bericht des Ahlwardt- Moniteurs), und diese Nachtheile befürchten könnten, wenn sie von dem Der neue Reichskanzler war wie aus den Wolfen gefallen er habe einmal mit vier sozialdemokratischen Abgeordneten Redakteur eines sozialdemokratischen Blattes als Zeugen und blickte, wie nach einer Antwort suchend, um sich. Die zusammengesessen und sie gefragt, ob er nebst seinen Chriftlich über die Hanlungen ihres Borgesezten vernommen werden. Herren Bötticher, Berlepsch und Köller umbrängten ihn, Sozialen bei den Wahlen nicht mit den Sozialdemokraten Einen der uns in letzter Zeit mitgetheilten Fälle, für den um Rath einzuflüstern sie, deren Gesicht mit pein zusammengehen könnten. Doch müßte er die Bedingung wir aus dem Zivilstande mit ausreichenden Zeugenaussagen lichster Deutlichkeit verrieth, daß sie selber ohne Rath stellen; die Herren müßten neben den anderen aufwarten können, sei hier mitgetheilt. Und schließlich, nachdem schon einem anderen Parteien in Frieden arbeiten und ihre Beleidigungen gegen 52. Infanterie- Regiments in Rottbus. Otto Michau diente in der 10. Rompagnie des Redner das Wort ertheilt war, hatte der neue Reichskanzler Kirche und religiöses Leben lassen und ihren Haß gegen Müller drückte seinen Tadel über die mangelhaften Sein Sergeant eine Antwort gefunden, die nur ein Ausweichen war, und das Vaterland ablegen." Herr Stöcker behauptete, drei wahrhaftig fein geschicktes. Herr von Bötticher fam seinem der sozialdemokratischen Abgeordneten seien nicht abgeneigt Leiſtungen des Michau in der Weise aus, daß er Chef zu Hilfe, allein was läßt sich sagen, wenn man weiß, gewesen, auf den Vorschlag einzugehen, nur an Singer's ihm so gründlich auf den Fuß trat, daß Blut­daß die Wahrheit nicht gesagt werden tann? Die Bei- Widerspruch sei die Sache gescheitert.- spiele persönlichen Regiments, die der Abgeordnete Richter mehr andeutete als anführte, und denen er die Inschrift: Verfassungsbruch an die Stirn klebte, ließen in das Wesen unserer inneren Politit einen Einblick thun, so be schämend, daß sogar die Mitglieder der Reichsregierung sich der Wirkung nicht zu entziehen vermochten.

waren.

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Es muß aber auch gesagt werden, in einem fon­ftitutionellen" Staate hat noch niemals eine Regierung eine ähnliche Rolle gespielt, wie die deutsche Reichsregierung des neuesten Kurses.-

Die vorstehende Notiz druckt heute Abend die Bolts Beitung" ab.

vergiftung, welche den ganzen Körper erfaßte, die Folge war. Alle Versuche der Aerzte, die Amputation einer Zehe, die Einschnitte ins Fleisch halfen nichts, Michau starb an den Folgen der Blutvergiftung.

Diese Darstellung des Herrn Stöcker ist wie so vieles andere, was der Herr Hofprediger a. D. sagt, der Wahr Wir wollen noch hinzufügen, was die Märkische Volks heit nicht entsprechend, der Vorgang spielte sich, wie wir stimme" hierzu bemerkte. Sie schreibt: aus bester Quelle wissen, im Jahre 1881( Ende Oktober) beim hiesigen 52. Infanterie- Regiment norgekommenen Hefruten­Rottbus, 5. Februar. Abermals fönnen wir von einer anläßlich der engeren Wahlen zum Reichstag ab. Damals mißhandlung berichten, welche in ihrem weiteren Verlaufe den ftand im vierten Berliner Wahlkreis Genosse Bebel und im Tod des Betreffenden zur Folge hatte. Der Refrut Michau sechsten Wahlkreis der verstorbene Genosse Hasenclever wurde beim Exerziren vom Unteroffizier heftig auf die Behen gegen einen fortschrittlichen Kandidaten in der engeren getreten. Michau beachtete dies troß heftiger Schmerzen nicht dem Nachhauseweg war, erschien schon die Nachricht, daß Vögel zum Verkauf anbieten. Ich bitte um Entschuldi- dienen. Aber nichts von alledem. Helene verliebt sich der schon lange Zeit kranke Vizepräsident, der nach der Ver- gung, daß ich meine Menagerie mitgeschleppt habe; aber arglos, wie ein Kind, in einen Gast der Familie Lutschansty, fassung die Regierung bis zum Ablauf der Präsidentur diese Vögel sind einmal meine Leidenschaft, und sie sollen den vornehmen Herrn Arnemann, einen Regierungsassessor, der periode zu führen hatte, eben seinen Leiden Dich nicht viel stören, ich will sie auf dem Vorplay unter dem Polizeipräsidium zugetheilt ist. Leidenschaft verblendet! erlegen wäre. Am selben Abend hatte der Apotheker bringen." Gut! Aber soll ein Wesen, voll von gesunder Kraft, mit ges eine längere geheime Unterredung mit dem Herrn scheiten, weltkundigen Sinnen sich von einem moralischen Krüpvel Ober- Staatsanwalt und diese endete damit, daß Herr dauernd in Fesseln schlagen laffen? Anfangs meint's der Assessor leidlich gut mit seinen ernsten Absichten". Dann aber tritt das Guanes wieder in seine Tasche griff und das Konto uralte Komödienunglück ein und der plumpe Tric unserer Bühnen­fpetulanten, hundert- und tausendfältigen Erfahrungen des wirk­lichen Lebens zum Troh wird das bischen gesellschaftlicher Schliff so dargestellt, als sei er unerreichbar für Proletarier; als

Theater.

Gill's danach mit Interesse studirte. Wenige Wochen darauf Nenes Theater. Ein wohlfeiler Erfolg, mit stoffwohlfeilen wurde ein unbedeutender Deputirter namens Salvador Mitteln gewonnen, das war das Merkmal der ersten Aufführung Jovellanos zum Präsidenten erwählt, der in seiner eines Volksstücks am Sonntag. Man gab im Neuen Theater Antrittsrede zur großen Freude der Zuhörer versichern das Schauspiel Liebe von heute" von Robert Mifch. Wer seien die Proletarier Typen von wilden Barbaren, die sich sofort konnte, daß der Ertrag des englischen Anlehens dem- feit Jahren zum Theaterläufer verdonnert ist, der kennt längst unmöglich machen, wenn sie irgend einem Herrn von 2. begegnen. nächst in Asuncion eintreffen werde, um zur Unter- die billigen Theaterrequisiten, die für Volksstücke vom Schlage Der Assessor verlobt sich mit Helene, aber insgeheim. Herr ftügung und Neubelebung von Industrie und Ackerbau der Liebe von bente" im Schwang sind. Man beleidigt den Richter, der Lithograph und Arbeiterführer, ist so findlich naiv, proletarischen Intellett, mitunter in ganz roher und wider- daß er alles glaubt und alles duldet. Helene mußte aus dem verwandt zu werden. Er schäße sich glücklich, daß es finniger Weise, um desto lauter das gute Herz des armen Hause Lutschansky fort und mußte in die bescheidene Stube ihres seiner Regierungsperiode vorbehalten gewesen sei, in dieser kleinen Mannes preifen zu tönnen. Derlei schmeichelt Baters heimlehren. Dort fühlt sich der Herr Assessor genirt, zumal schönen Weise für den Fortschritt des Landes sorgen zu dem vollbesetzten Parquet; sie können auf die ehrlichen Tröpfe die Freunde und Genoffen des Lithographen fich benenehmen, als tönnen.- von Proletariern im Hochgefühl ihrer gesellschaftlichen Bildung sei ihnen gesellschaftliche Kultur auch nicht dem Namen nach be Du hast wohl nichts dagegen, lieber Freund, wenn mit Schadenfreude berabblicken, und da se anderseits doch einiges tannt. Das giebt ein Halloh im Theater, wenn in einer ich bei Dir mich auf einige Tage einquartiere", sagte Mitgefühl mit dem Leben der braven Proletarier haben, so neigen wichtigen Ausschußsizung der Arbeiterschaft einer der Ver­Nicanor Godoy zu Rivarola wenige Tage darauf, indem sie zugleich zur Selbstvertröftung und meinen: Sind wir nicht trauensmänner sich am Gilfa zum Bieb betrinkt! Wie jubeln da er einen späten Nachmittag, begleitet von einem Ecfensteher, prächtige, aufgeklärte Menschen?" Auf einer Trivialität und auf die Unwissenden den Dichter" heraus! Allmälig wird dem Er ist Lebemann und der ihm allerlei Sachen nachtrug, in die Wohnung seines einer verlogenen obendrein baut sich das Boksstück von Affeffor seine Braut zum Verdruß. Misch auf. In der Familie der prozigen, bis zur Schuldenmacher und muß sich arrangiren". Zuerst verführt, er Freundes trat. Jch tomme mit meinen ganzem Hausrath gröbsten Karriatur taktlosen Frau Lutschansky, einer Helenen, sie ist ihm blind ergeben. Sie lernt seine Lumpen= angezogen... Daß dieser so klein ist, dafür kann ich nicht neugebackenen Berliner Millionärin, wächst das Proletarierkind haftigkeit tennen und hofft noch immer und flammert ich gedente einige Tage hier zu bleiben, da ich allerlei Helene, die Tochter des Lithographen Richter, auf. Sie ist die fich an ihn, wo selbständige Naturen ihrer Art längst sich Geschäfte habe... Du wirst wohl ganz zufrieden darüber Nichte der Frau Lutschansty. Wenn Frl. Helene inmitten der mit Etel von solchem Manne abgewandt hätten. Schließlich sein, daß ich Dir ein paar Tage Gesellschaft lei ste... Du Pöbelhaftigkeit, die sie umgiebt, fein von Verstand und Gemüth verkauft der Assessor sich scham- und würdelos an Anna, die siehst mir gar zu kopfhängerisch aus.. Danke Freund," " wurde, so konnte ihr Wesen sich nur entwickelt haben in inneren Tochter der Frau Lutschansky und der alte Richter flucht dem wandte er sich dann an den Beon, indem er ihm einen Rämpfen gegen den reich gewordenen Pöbel, in den sie zufällig Verführer seiner Tochter. Die gröbliche Manier der Komödie Kleinen Koffer und einen großen Käfig mit kleinen Bapageien gerieth, nicht umgekehrt. Der Blick des gut veranlagten Weibes wäre vielleicht noch auffälliger geworden, wäre im ganzen nicht mußte geschärft werden gegen das Rowdythum und die leidlich gespielt und wären die Hauptrollen( Helene Fräulein mußte geschärft werden abnahm, von der Form, wie in ihm die Bäuerinnen von Windbeutelei der Frau Lutschansky und ihrer Tochter und Sandow. Assessor Herr Reusch) nicht zwei sehr ver­Paraguay am Asnecener Hafen oder auf dem Marktplay all der Gesellen, die der Parvenü Familie schmaroßend ständigen und diskreten Schauspielern anvertraut worden.

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