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wenn er als Beweis der Vorsorge für Zahlungsmittel ein sich dem Bertrauensvotum angeschloffen, hinfällig werden. Haven- Kampffraft zunächst auf ein anderes Ziel einfegen: grund­beliebtes Datum herausgreift, ohne sich daran zu erinnern, ftein erklärte als Vorsitzender zum Schluß der Konferenz lediglich, legende Steuerreform, die es den besitzenden. daß gewaltige Störungen in der Zahlungsmittelbelieferung daß er glaubt, in Uebereinstimmung mit dem Zentralausschuß fest Klaffen unmöglich macht, mit Hilfe der fortschreitenden Geld­ja schon wiederholt, auch ohne Buchdruckerstreif, stellen zu können, daß die Reichsbank bisher nach bestem Wissen entwertung ihren Steuerverpflichtungen zu entwischen. Und eingetreten sind, so im vorigen Jahre und auch neuerdings und Können gearbeitet habe und sich bei ihrem Berhalten lediglich darüber hinaus, um dem Staate die Mittel zur Erfüllung wieder, ehe der Buchdruckerstreit eingesetzt hatte. Die Reichs- von fachlichen Gesichtspunkten habe leiten laffen. Damit mar feiner Reparationsverpflichtungen zu verschaffen, eine scharfe bankleitung war eben den Situationen, die sie bei ihrer Wäh- die Sigung geschlossen. Vermögenssteuer, das heißt ein Eingriff in die rungspolitik hätte voraussehen müssen, nicht gewachsen, fie Die abschließende Feststellung des Herrn Hapenstein als Bor Substanz der kapitalistischen Vermögen, als deffen zuläng war dazu nicht beweglich genug. Hat man nicht sogar in fighender, die schließlich nur seine eigene Meinung wiedergibt, lichste Form nach wie vor, ja mehr als je die Erfassung einem Falle einen Referenten, der zu rechtzeitiger Bereit in ein einstimmiges Bertrauensvotum" umzumünzen, ist wirklich der Sachwerte zu betrachten ist." stellung großer Banknoten mahnte, in die Provinz verfeßt ein startes Stüd. Scheinbar glaubten die Stüßen Havensteins im und so seines Einflusses auf die Geschäfte beraubt? Zentralausschuß, insbesondere die Vertreter einzelner Großbanken,

Zu allem auf dem Hörigen gefellt sich das Rerfagen der Reichs. den Mann, dem sie einen erheblichen Teil ihres neuen Reichtums Erſatz für die Reichswehr .

Finanzelend und Goldwährung.

Frankfurt a. d. D., den 16. August 1923.

Infanterieregiment Nr. 8. 2. Romp. ( Brinz Karl v. Preußen.) Lgb. N.... 123.

Herrn..

Zum Einstellungsgesuch vom 10. d..

Gleichzeitig sind folgende Papiere einzusenden: a) Geburtsurfunde;

bank Gebiete der Kreditpolitit. Daß die Ban- verdanken, mit dieser Taftit stüßen oder gar halten zu können. Thre Ortsgeistlicher, Kriegerverein und Landbund. fen, die selbst Nuznießer dieser Politik find, ihr nicht wider- Versuche, die aussichtscos sein dürften, find um so trügerischer, als Ein junger Mann aus der Provinz Brandenburg , der sprechen, durfte kein Anlaß dazu sein, die Sache auf die lange die Bertreter der Gemerkschaften und Genossenschaften im Verlauf sich zum Eintritt in die Reichswehr beim Infanterie- Regiment Bant zu schieben. Jetzt bekommen wir endlich wertbeständige der sich an Havensteins Rede anschließenden Diskussion mit einer Nr. 8 in Frankfurt a. D. meldete, erhielt von dem Kompagnie­Kredite der Reichsbant und Goldfonten. Man sehe sich ein- Kritik an dem bisherigen Verhalten der Reichsbank nicht zurüd- chef den folgenden Schreibebrief: mal das Gebilde an! Die Reichsbant gibt wertbeständige hielten. Kredite gegen Pfänder in Form von Wechseln. Diese lauten auf Papiermart, müssen aber bei Eintreten der Geldentmer­tung gegen einen Aufschlag, der 80 Proz. der Geldentwertung beträgt, eingelöst werden. Steigt die Mart, so muß der Dar Zu der jetzt lebhaft erörterten Frage einer radikalen lehnsnehmer gleichwohl die ganze entliehene Papiermark- Währungsreform wendet sich der wirtschaftliche Mitarbeiter fumme zurückzahlen. Auf ihm lastet also das Risito der der Leipziger Volkszeitung ", Genosse Dr. Alfred Braunthal, Beldentwertung, er hat keinen Vorteil der Geldwertbefferung. gegen die Annahme, daß ein radifaler Bruch mit der Papier - Sie merden ersucht, zwei bis drei Bertrauenspersonen Aber der Kredit lautet auf eine schwankende Summe von währung und die Rückfehr zur effektiven Goldmährung dem namhaft zu machen, die über Ihre Verhältnisse Auskunft geben Bapiermart. Die wertbeständigen Reichsanleihen, Dollar Finanzelend mit einem Schlage ein Ende machen würde. tömmen. Als solche tommen in Frage der Borsigende des Ichaganweisungen und die neue Goldanleihe lauten auf Gold­In der Tat, es scheint so einfach wie das Ei des Kolumbus, Kriegervereins, der Geistliche, der Vorsitzende des mark bzw. auf den 4,20. Teil des Dollars. Jekt macht außer bas Radifalmittel, das mit einem Schlage das Währungs- und Landbundes usw. dem die Reichsbant Goldtonten gegen EinzahWirtschaftschaos beseitigen würde: von morgen an wird die Papie lungen von Devisen auf, die in Festmart" berechnet mart ihrer Funktion als Bertmesser gesetzlich entfleidet, alle Zah worden sollen. Diese Goldkonten sollen ihrerseits die Aus- lungen auf Goldmarkbasis verlangt und geleistet und übermorgen b) polizeiliches Führungszeugnis mit Lichtbild nach Leiliegen­gabe anderer wertbeständiger Darlehen ermöglichen und neue die Goldmart wirklich als neues Zahlungsmittel geschaffen; um die dem Muster; Gelegenheit zur Anlage in festen Werten schaffen. Nun ist Dedung" braucht einem angesichts der Tatsache, daß das National­c) polizeilich beglaubigte Einwilligungserklärung des gesetz­eine Festmart, auf die diese Titel lauten, gleich ein hundertstel vermögen ja noch immer nicht verschwunden ist, nicht bange zu fein. lichen Vertreters für eine 12jährige Dienſtverpflichtung; Pfund Sterling oder etwa ein zwanzigstel Dollar. Durch ihr Die vielen gutgemeinten Vorschläge, die in den letzten Tagen auf­d) Führungszeugnisse der Arbeitgeber während der letzten Zögern hat die Reichsbant es also schon dahin gebracht, daß getaucht sind und sich etwa auf dieser Basis bemegen übersehen zwei Jahre; allein in ihrem und des Reiches Namen drei verschiebabei nur einige Kleinigkeiten. Erstens daß die Stabilität e) schriftliche Erklärung von Ihnen, daß Sie noch nicht gesetz dene Wertmeffer für Festwerte gültig find. Noch ein einer Währung feineswegs von der Größe des National fich bestraft sind. Vierteljahr Politik Havenstein und fein Mensch kennt sich oder des Staatsvermögens und ebensomenig von der Höhe des Außerdem muß Ihr Größenmaß mindestens 1,65 Meter be­mehr in der Wirtschaft und ihren Bertmeffern aus. Das alles Deckung der ausgegebenen Banknoten abhängt- besonders menn tragen. Falls Ihre Papiere in Ordnung sind und fonft nichts ist nicht etwa die Folge eines böfen Willens, sondern lediglich die Dedung nur oder teilweise aus Schuldforderungen Lesteht nachteiliges über Sie bekannt wird, können Sie mit einer Ein­davon, daß die Reichsbank die Entwicklung zum wertbestän- sondern im Falle der Goldwährung von der tatsächlichen Fähigkeit stellung zum 1. Oktober d. I. rechnen. digen Kredit nur zögernd mitgemacht hat, daß fie erst hinter der Notenbant, Bantnoten jederzeit gegen Gold eins Ausschlaggebend ist für die Einstellung selbstverständlich die drein ging, wo die Wirtschaft ihre eigenen Wege suchte, und zu lösen, und im Falle der Bapierwährung von der Stabilität ärztliche Untersuchung, die in hiesiger Garnison stattfindet. Der daß fie infolgedeffen unter peinlicher Berücksichtigung von des Verhältnisses zwischen Bapiergeldmenge und umlaufender Tag derselben wird Ihnen noch mitgeteilt. einigen Dußend bureaukratischen Bedenken viel zu spät erst warenmenge. 3meitens aber wird übersehen, daß diese Bedingun­Eine vorherige Borstellung bei der Kompagnie ist nicht nötig. selbst in den Gang der Geschicke eingriff, um noch führend gen- Einlöfungsfähigkeit der Notenbank bzw. relative Stabilität 1 Anlage. sein zu können. der Papiergeldmenge so lange unerfüllt bleiben müssen, als ter gez. Scheidler, Hauptmann und Kompagniechef. Aus alledem spricht nicht, daß unehrenhafte Motive die Staat sein Geldschöpfungsmonopol zu finanzpolitischen Zweden, Die Reichswehr ist bekanntlich die allerdings starf Reichsbantleitung geführt haben. Man wird ihr bestätigen zur Dedung seines Haushaitdefizits mißbraucht, die zusammengedrängte Heeresmacht der deutschen Republip! fönnen, daß sie nach bestem Wissen und Rönnen gehandelt hat. Notenpresse als die bequemite Steue quelle Letrachtet. Und diese Sie ist auf Freiwillige angewiesen, die sich ihr für zwölf lange Aber auch das allerbeste Wollen der gegenwärtigen unselige, brutale, unfoziale Finanzpolitt. die wie dem Finanzgenie Jahre verschreiben. Die Dienstpflicht ist beseitigt. Deshalb Reichsbankleitung reicht, wie der Millionenkurs des Dollars Helfferichs zu verdanten haben und di uno auf der Gipfel der sollte die Reichswehr nur aus überzeugten Republikanern_be und die fragwürdigen Erfolge in der Kreditpolitif zeigen, Runft getrieben hat, fann nicht von heute auf morgen von der stehen, die innerhalb und außerhalb des Dienstes sich als Sol­nicht aus, um jetzt noch die Bewegung in das richtige Geleis daten der Republik fühlen, nicht nur als Söldnertruppe zu bringen. Jeder Versuch dazu wäre ein gewagtes Erperi­Es sollte, meint Genosse Braunthal, nicht allzu viel Weis- irgendeiner Regierung, ob sie demokratisch- republikanisch oder ment, das sich das deutsche Bolf nicht mehr leisten kann. Die heit dazu gehören, einzusehen, daß man zuerst die frante faschistisch- monarchistisch ist. Nach den unter der Amtstätigkeit Not steht zu hoch. Herr Havenstein ist überreif. Lunge heilen muß, ehe man die schädliche und gefähr des Reichswehrministers Dr. Geßler herausgegebenen Heeres liche Ersaglunge herausschneiden darf, daß die Beseitigung ergänzungsbestimmungen ist nun aber die Werbetätigkeit zu der Inflation und eventuell der Uebergang zur Goldmährung dem Heereserjazz ganz in die Hände der Offiziere das Ziel, nicht den Beginn der Sanierungspolitif zu bil- gelegt, vorzugsweise in die der Kompagniechefs. Diese sind Wir müssen gestehen, es ist in den letzten Tagen vorzüglich verden hat. Währungsfragen find heute Steuer berechtigt, 2eumundszeugnisse nicht nur amtliche.. standen worden, die Oeffentlichkeit irrezuführen. Bekanntlich fand fragen. Am Anfang muß daher die Steuerpolitit Führungsatteste sowohl über die Anzumerbenden selbst, als am Sonnabend eine Sigung des Zentralausschusses der Reichsbant ftehen, nicht ein Herumturieren an den Symptomen einer neraud über deren Angehörige(!) einzufordern. statt, über deren Ergebnis mitgeteilt wurde, daß dem Reichsbant hängnisvollen Steuerpolitit, am Währungsübel. Das schließt Der Hauptmann Scheidler aus Frankfurt a. D. handelt präsidenten zum Schluß der Sizung ein einstimmiges Bertrauens natürlich nicht aus, daß der Staat auch seinerseits, nach dem also ganz im Sinne seiner Instruktionen, wenn er von drei votum" erteilt worden sei. In Wirklichkeit hat weder eine Ent. Vorbild der Privatwirtschaft, feine Einnahmen mert Vertrauensleuten Auskunft fordert. Nach seiner Meinung schließung, die das Vertrauen aussprach, vorgelegen, noch beständig zu machen fucht. Aber es wäre eine wahnsinnige sind augenscheinlich der Ortsgeistliche, der Krieger­würde überhaupt eine Abstimmung vorgenommen, so daß ohne Berschwendung und Verzettelung unserer Kräfte, wenn wir vereinsporfizende und der Vorsitzende des Land weiteres also auch die Behauptungen, die im Zentralausschuß heute die Forderung nach der Goldwährung zur Kampfparole bundes die richtigen Vertreter republikanischer Welt. fizenden Vertreter der Genossenschaften und Gewerkschaften hätten machten. Wir müssen schließt Braunthal unsere anschauung, die über den zufünftigen Berteidiger der

Das Vertrauensvotum für Havenstein.

Der Soz. Parlamentsdienst" schreibt:

Gespräch über Goethe.

Bon Nepomu f.

Man fann sagen was man will: Goethe bleibt unser größter Dichter. Bergleichen Sie nur die heutige Dichtergeneration mit diefem Genie wo gäbe es einen, der ihm auch nur das Wasser reichen fönnte." Dieser Vergleich scheint mir nicht gezecht. Bedenken Sie die

Zeit, in der unsere Jüngsten leben. Als Goethe lebte brauchte

man für die Butter noch keine Million zu zahlen."

Million sagen Sie. Bei uns mußten Sie gestern schon eine Million vierhunderttausend bezahlen. Und Sie konnten froh sein,

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wenn Sie überhaupt melche befamen." Wenn wenigstens andere Fette noch billiger måren! Aber Margarine 800 bis 900 000 man weiß wirklich nicht, was man dazu sagen soll." Bewiß, die Zeit in der Goethe lebte, war in mancher Be.

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ziehung freundlicher. Aber sie hatte schließlich auch ihre Sorgen. Und darin sehe ich eben das Zeichen des Genies, daß es Freuden wie Leiden dichtezisch zu gestalten weiß. Nehmen Sie einmal Goethes Naturgefühl. Sie tennen wahrscheinlich alle fein feines Gedicht: Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser. Wissen Sie, daß der Magistrat das Baffergeld schon wieder erhöhen will?"

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,, Selbstverständlich. Und Gas, Elektrizität usw. auch." Die Folge wird sein, daß dann natürlich auch wieder alle

Lebensmittel teurer werden."

,, Beachten Sie einmal, wie die lebendige Naturempfindung Goethes sich in diesem Gedicht äußert, wie das menschliche Leben sich hier gleichsam im Wasser spiegelt.. Und dann solche lyrische Ergüsse, wie jenen: Ueber allen Gipfeln ist Ruh..."

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#A.

Bildfläche, verschwinden."

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70 000 die Taffe. Ich fiel beinahe vom Stuhl. Heute ist das abwartendem Respett von der Presse gegrüßt, omnipotenter Mann freilich auch schon wieder längst überholt. Unter 100 000 gibt's an der Oper. Wenn das fein Experiment wäre, so würden wir mohl nirgends mehr ein trinfbazes Geträu." schmeigen und den Dingen ihren Lauf laffen. Aber mit dem ,, 100 000 fagen Sie? In einem besseren Koffee müssen Sie fait accompli der Bureaus sind wir schon einmal hereingefallen, jetzt schon 150 000, fogar 200 000 zahlen. Und dann friegen Sie noch nicht mal Mokka"..." Das Wundervolle an Goethe ist wie er uns trotz all seiner Erhabenheit doch auch immer menschlich nahe bleibt. Waren Sie

einmal im Goethe- Haus in Weima:?"

Bor Jahren. Damals foftete die Besichtigung noch fünfzig Pfennige pro Person. Jetzt wird man wohl 50 000 mart dafür

zahlen müssen."

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wie dieses Weimarer Goethe- Haus ausgestattet ist ,, Sie werden mir recht geben: die Schlichtheit, die ganze Art, man fühlt sich geradezu heimisch in diesen Räumen. Dabei müssen Sie bedenken: Es war immerhin nicht nur der anerkannte Dichterfürst Deutsch­ lands , der da wohnte, sondern auch der erste Minister eines an­gesehenen Staates. Wie würde man heute eine solche Behausung Na wissen Sie, heute vielleicht auch nicht meh so! Bei den Möbelpreisen."

pomphaft ausstatten.

Ach, lieber Freund, Sie wiffen ja gar nicht, wieviel Geld immer noch da ist!" Natürlich! Irgendwo müssen die Billionen ja auch bleiten, die die Reichsbant jegt täglich herausschmeißt."

und man plaudert es überall herum, daß die diplomatischen Ver­handlungen mit Kleiber nicht ganz frei waren von persönlichen Bünschen und Strebungen.

Mannes! Der Tatt hätte es aber verlangt, daß Stiedry, der Nichts gegen die fünstlerischen Fähigkeiten des kommenden wesentlich Weltere, der in Berlin seit zehn Jahren Bewährte, dem neuen Mann foordiniert wurde. Da er selbst ein Mensch von Ehre und Selbstbewußtsein ist, zog er die Konsequenzen und demissio nierte, da Kleiber ihm plöglich als Brätendent auf den Generalmusit­direttorpoften vorgesetzt wurde. In der Runft gibt es nur entschei­dendes Können, feine Kollegialitätsrüdsichten; aber in einem repu­blitanischen Staat darf nicht von heute auf morgen eine so tüchtige Kraft, ein gewissenhafter Beamter der Kunft wie Stiedry, moralisch bewilligt ist, haben wir Hoffnung und Vertrauen, daß ein Weg ge­auf die Straße gefeht werden. Solange das Entlassungsgesuch nicht funden wird, Stiebry der Oper zu erhalten. Die Konsuln mögen zusehen, daß tein Schade entsteht. Die Staatsoper ift gebrechlich: noch ein Pfeiler weniger, und sie bricht zusammen. Die Krise heißt nicht mehr Kleiber oder Schillings, sondern Stiebry. Er scheint mir, neben und mit dem neuen Mann stehend, unentbehrlich. Singer.

Verbilligte Bücher. Im Ansching an den Artikel Der geistigen Ich sage: Goethe! Goethe! Und immer wieder Goethe!! Er Berarmung entgegen" macht der Parteiberlag 3. H. B. Dies Nachf. G. m. b. S.( Buchhandlung Vorwärts) darauf aufmerksam, daß er sich entschloffen ist eine Art Jungborn. Wiz müßten unsere Jugend noch ganz bat, feine Berte zu einer Schlüffelzahl zu liefern, die 15 Broz. unter der anders mit Goethe vertraut machen als jetzt. Aber Sie haben allgemein üblichen steht, zurzeit also ftatt 1000 000= 850 000. Außerdem die Buchhandelsschlüsselzahl ist jetzt glücklich auf 1 Million find für eine Reihe grundlegender Berte des Sozialismus die Grundpreise menn auch nur 10 auf 7. bedeutend herabgesezt, z. B. für den Band F. Lassalle von K. Renner von gestiegen. Eine anständige Goethe- Ausgabe eine Auswahl ist damit kaum mehr unter 20 bis 30 Millionen erhältlich. Die Gedichte allein werden auf drei oder vier Millionen zu stehen fommen. Ach ja, wir leben in einer herrlichen Zeit!"

recht

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Staatsopernleichtsinn.

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,, Ach ja! Wenn ich die Verse höre, muß ich immer an die Silberhöhe bei Schönbach denken. Da hatte fre jemand in den Balken der Schughütte eingeferbt, die dort stand. Man konnte es Die Staatsoper tommt aus ihren Krisen nicht heraus.. Un aber auch wirklich erleben, was da in den Berfen gesagt ist. Ich zu zeigen, daß Ministerium und Intendanz Herren der Situation wäre dieses Jahr so gern wieder nach Echönbach gegangen. Aber find, zerbieb man den Knoten, statt ihn starfarmig zu lösen. Man wer kann sich jetzt eine Ferienzeise leisten!" tommandierte die Berwirrung ab, wie einst Herr v. Kessel die Reno­ Ich bin ja neugierig, wie hoch die Eisenbahnfahrpreise noch lution verbieten wollte. Mit Bruno Walter schwebten Berhand­Klettern werden, wenn jetzt erst die wertbeständigen Tarife ein- lungen, Klemperer verdarb sich durch Ueberforderungen feine setzen!" Bofition, Furtwängler war zu sehr schon gebunden. Immer " Nun, Sie können nicht leugnen, daß die Eisenbahn bisher noch aber suchte man die schwierige Situation durch Ernennung einer Be­immer relativ billig war. Als ich vor zwei Wochen nach Hannoner rühmtheit zu retten. fuhr, da kostete die Reise 3. Ale noch nicht einmal soviel mic ich in Hannover im Wartesaal für eine Tasse Kaffee bezahlen mußte."

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Was fostete denn damals der Raffee?"

tatsächlich ein ganzer, ein repräsentativer, ein höchst bewährter Mann, An die Staatsopfer wie an die angegliederten Konzerte gehört einer, der in Berlin schon einen Ruf hat. Erich Kleiber biri gierte einen Fidelio", der durchaus nicht übermältigte, aber zu allerhand Hoffnungen berechtigte. Zwei Tage später war er, mit

Eine Stiftung für die Berliner Antikensammlung. Der frühere Direktor am Münzfabinett der Staatsmuseen, Prof. Dr. Heinrich Dressel , hat den Museen seinen Kunstbefiz durch Vermächtnis hinter laffen. Er besaß einige Marmoritulpturen und eine sehr reiche Sammlung von Berten der antifen Kleinfunft und von antifen Geräten, die nun dem Alten Museum zugefallen find..

in Weimar unter Vorsitz von Prof. Richard Niemerschmid statt. Außer einer Die diesjährige Werkbund tagung findet vom 13. bis 15. September Besichtigung der Baubausausstellung und einer Borführung des mechanischen Kabaretts der Bauhausbühne im Theater zu Jena gilt die Tagung den Fragen des jezigen funstgewerblichen Schaffens. Das Rigner Herder- Denkmal, das seinerzeit nach Rußland über aeführt worden ist, soll nach einer Meldung aus Moslau in diesen Tagen nach Riga zurüdgebracht werden. Das Denkmal befiudet fich in einem Speicher in einer Moskauer Borstadt.

Ruiüiche Forschungsreise nach Tibet . In Troikko- Samst in dann wird sich Koslow mit seinen Gefährten nach der Mongolei unh Sibirien ist die Expedition des russischen Forschungsreisenden Sto slom angelommen. Hier werden noch einige Vorbereitungen getroffen und dann nach Tibet begeben. Roslom hat dadurch einen Weltruf erworben, baß er vor dem Weltkriege eine Forschungsreise nach der Mongolei ge macht hat, wo von ihm eine alte mongolijche Stadt entdeckt wurde