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offen auszufprechen, daß das Ruhrabenteuer verloren ift, troßdem das die Spaßen von den Dächern pfeifen. Man fürchtet die Dolch Stoßlegende. Jawohl, die fommt sicherlich. Wenn wir die Verwaltung demokratisieren wollen, dann ist es beffer, einen guten Republikaner als Beamten zu nehmen, der an fänglich Fehler macht, als bewußte Saboteure in ihren Aemtern zu lassen. Was man im November gegen die Koalition vorgebracht hat, git noch heute. Daran sollte sich die Reichstagsfraktion erinnern. Die alte USP. hat bei der Bekämpfung des Bolschewismus alles aufs Spiel gesetzt. Ich beurteile den Bolschewismus heute noch genau so, wie ich es früher getan habe. Die tommunistische Be. megung ist in Deutschland nicht einheitlich. Die Einheit besteht nur in der Abwehr der Unterdrückung. Wenn ein Gedanke falsch ist, wird er durch die Geschichte erledigt. Wenn wir die Rom­munisten mit der Polizei bekämpfen, erziehen wir unsere Genossen in den Betrieben zur Passivität. Ich will den

Kampf gegen die Turkestaner,

aber das fann nur mit einer proletarischen Politik geschehen. Daher teine Koalition mit den Bürgerlichen, eine Koalition der Arbeiter, die auf Rampf eingestellt ist. Erziehen Sie Klassenfämpfer, die nur cines fragen: Dürfen wir fämpfen, wir sind bereit, Opfer zu bringen, weil das der einzige Weg ist, uns vom Elend freizumachen. Im Kampf allein werden wir unser Ziel verwirklichen. Das ist mein Programm als Sozialdemokrat.( Lebhafter, anhaltender Beifall.) Die Aussprache über die beiden Referate wurde wegen der vor cerüdten Beit auf Sonntag, den 23. September, vertagt. Genosse Schlegel teilte mit, daß auf 500 Mandate zum Bezirktstag 464 Mertreter anmesend seien. Es fehlten 16 Delegierte der Mitglied­fchaften, 8 Reichstagsabgeordnete, 10 Landtagsabgeordnete, ein Mitglied des Bezirksvorstandes und 1 Revisor.

Hierauf wurde beschlossen, den Landtagsabgeordneten Genossen Meier außerhalb der Tagesordnung zu hören über den Fall Zeigner- Gekler.

Ich persönlich vermiffe, so führte Meier aus, von der Partei­leitung und dem Zentralorgan die Unterstützung Zeigners, die er in feinem Kampf gegen Geßler verdient. Am Tage des Regierungs­sturzes war Genosse Zeigner in Berlin , um mit dem Reichspräsidenten über die Reichswehr zu sprechen. Er fam nicht dazu, da die Cuno. Regierung inzwischen zurüdtrat und jeder annehmen mußte, daß Geßler nicht zurückkehren würde. Bei den Ministerbesprechungen in Berlin ist von der sächsischen Regierung auf die zweideutige Haltung der Reichswehr hingewiesen worden. Es ist nicht wahr, daß die Reichswehr die Verbindung mit den Geheimorganisationen abge brochen hat, sie hat diese Beziehungen vielmehr ausgebaut. Es gibt maßgebende Genossen, die aus guten Gründen der Meinung find, daß diese Dinge nicht in der Deffentlichkeit besprochen werden sollen. Aber es gibt doch einen Bunkt, wo man nicht mehr schweigen tann, weil man sich dann zum Mitschuldigen macht. Wir müssen die fächsische Regierung in ihrem Kampf unterſtüken. Es wird Herrn Geßler schwer fallen, zu seiner Erklärung zu stehen. Ich richte folgende

Fragen an den Reichswehrminister:

Ist es richtig, daß der frühere Reichskanzler Dr. Cuno mit Roßbach Besprechungen abgehalten hat, deren Inhalt es war, neben der Reichswehr noch eine schwarze Reichswehr zu bilden? Ist es richtig, daß Cuno mit Herrn von Graefe darüber verhandelt hat, mie die reaktionären Turnerschaften in die Reichswehr eingegliedert werden können? Ist es ferner richtig, daß General Ludendorff im Auftrag des Reichswehrministeriums die Bermittlung und Verbin dung mit jenen illegalen Organisationen aufgenommen hat und daß aur Führung ihrer Formationen die Generale Lettow- Borbed, Märker und von Stülpnagel bereitgestellt werden sollten?

von der wirklichen Lage. Darum sage ich: hinein in die Regie. lassen, die anderen benachteiligt hätten, wurden einfach verloft. Da­rungsstellen! Hätten wir schon im Februar oder März einen her gab es u. a. zu gewinnen eine Flasche Wein, Kürbisse von ganz Finanzminister gehabt, der den Betennermut aufgebracht hätte, zu beträchtlichem Umfang und Hans, einen jungen, schwarzen Hahn. fagen was ist, so hätte er schon damals erklären müssen, daß der Ruhr- Auch werden 90 Broz. der ausgestellten Gegenstände nach Aus tampf nicht mit der Notenpreffe finanziert werden könne. Ich bin stellungsschluß an Bedürftige verteilt. der Meinung, daß man aus der Praxis mehr lernen fann, als aus der Theorie. Ich bilde mir gar nicht ein, mit Polizeimaßnahmen einen Bürgerkrieg verhindern zu fönnen. Ich habe ausdrücklich ge­sagt, daß ein sozialistischer Minister sich in seinem Amt nur be haupten kann, wenn er sich auf die sozialistischen Maßnahmen ftügen tann.

Ich habe mich gegen jede leichtfertige Spielerei mit dem Bürgerkrieg zu wenden. Wer heute die Arbeiter mit den Waffen in Konflift bringt, verfündigt sich an der Arbeiterschaft. Für unsere Barteigenossen aber sage ich: Es ist ein Hundsfott, der jetzt die Partei verläßt. Das gilt für die Führer, das gilt auch für die Massen.( Lebhafter Beifall.)

Auf Antrag des Genoffen Ruben wird beschlossen, Genoffen 3eigner nach Berlin zu laden, um hier an den Genossen zu sprechen. Zu dem Bezirkslag am Sonntag, den 23. September, gelten die ausgegebenen Delegiertentarten nur, wenn sie auf der Rückseite den Namen des Delegierten und den Stempel seiner Ab­teilung tragen. Schließlich setzte der Bezirtstag den Beitrag für September fest. Er beträgt für Männer 150 000 m., für Frauen 60 000 m. je Woche. Schluß der Tagung um 22 Uhr.

Ein Pfund Knochen= 1 Million!

Der erste Tag der Kleinen Berliner". Die Wiederaufnahme des Straßenbahnverkehrs hat sich heutigen Montag früh in dem vorgesehenen Umfange vollzogen. Dem neueingestellten Personal, das bekanntlich rund 4000 Köpfe start ist, waren die veränderten Arbeitsbedingungen am gestrigen Sonntag auf den Bahnhöfen bekanntgegeben worden. Danach ist die Arbeitszeit für das Fahrpersonal gegenüber den bisherigen Bedingungen um Stunden täglich verlängert worden, da nur die reine Fahrzeit, aber nicht die Arbeitspausen berechnet werden. Zur Beruhigung der infolge der Neuregelung nicht wiedereingestellten Straßenbahner wurde auf allen. Straßen bahnhöfen eine Dr. Adler unterzeichnete Bekanntmachung veröffentlicht, in der die von Oberbürgermeister Böß und Stadtbaurat Gründe, die zur Stillegung bzw. Neuorganisation der Straßenbahn geführt haben, targelegt werden und gleichzeitig versichert wird, daß die Stadt Berlin ihr möglichstes tur. merde, um die Not der ent­laffenen Straßenbahner zu lindern. Das Handwerkerpersonal des Verkehrsunternehmens ist vorläufig auf ein Minimum beschränkt worden, da in der nächsten Zeit nur die aller notwendigsten Unterhaltungsarbeiten am Wagenpark und den Gleisanlagen vorgenommen werden sollen. Alle größeren Gleiserneuerungen und sonstigen Reparaturen sollen einstweilen aus Ersparnisgründen vermieden werden, mas um so leichter durchführ Dem Minderbemittelten wird das Verhungern leichter gemacht bar ist, als durch die Verringerung des Verkehrs betriebsfähige als die Ernährung. Er konnte sich vor einem Vierteljahre immer Wagen weit über Bedarf zur Verfügung stehen und auch die Bean­noch mit einem zum Sonntagsschmaus eingekauften Pfund Knochen spruchung der Gleisanlagen und sonstigen Einrichtungen eine weit Suppen und Gemüsegerichte bereiten. Jetzt gibt es auch das kaum fchen des auf die Straßenbahn angewiesenen Bublifums entspricht, einigermaßen helfen. Mit Brühknochen ohne Fleisch ließen sich geringere iſt als bisher. Inwieweit die heute in Kraft getretene Neuregelung des Straßenbahnverfehrs den Bedürfnissen und Wün mehr. Der Pfundpreis für Knochen ist glücklich bei einer Million muß natürlich abgewartet werden. Soweit bisher festgestellt wer angelangt. Einst hieß es mit verhaltenem erger:" Meister, nicht den fonnte, war heute die Inanspruchnahme der fo viele Knochen Fleisch will ich taufen!" Prompt ant- Straßenbahnwagen noch schwächer als in der letzten wortete der Meister: Globen Sie etwa, det die Ochsen uff Sülze 3eit, d. h. also völlig unzureichend. Umsteigefahrscheine wurden, lofen. Id muß die Knochen mitbezahlen und kann se nicht uff de wie durch Umfrage festgestellt werden konnte, jogar in noch gerin Straße werfen." Jetzt reißt man sich, wenn eine Million dazu übrig gerem Maße als in den letzten Tagen der alten Straßenbahn ver­ist, um Knochen. Die Nachfrage ist weit größer als das Angebot, Straft getretene sehr erhebliche Tariferhöhung zurückzuführen, die fauft. In erster Linie ist dieser Umstand natürlich auf die heute in was ebenfalls den Preis hochschraubt. Viel Nährwert hat ja die vorläufig noch abschreckend wirft. Möglicherweise verschiebt sich fettige Brühe nicht, aber man kann Hülsenfrüchte und Gemüse nicht das Bild etwas zugunsten der Straßenbahn vom morgigen Dienstag lediglich, wie einen Schweinefraß, mit Wasser zufammentochen. ab, an dem bekanntlich Stadtbahn und hochbahn ihre Nachfragende find hauptsächlich die Notleidenden des Standes ohne Tarife ebenfalls start heraufsetzen. Mittel", alles Leute, die meist bessere Tage gesehen haben, daneben Arbeiterfrauen mit vielen Rindern, Erwerbslose, Kurzarbeiter, An­gehörige der freien Berufe. Man muß wochenlang in diese Koch- Zu den beiden Morden in der Uhlandstraße und am Nazareth­töpfe hineingesehen haben, um das Wirtschaftselend unserer Zeit Friedhof wird mitgeteilt, daß die fortgesetzten Ermittelungen der richtig zu erfaffen und um die Ursachen zu erkennen, weshalb so Kriminalpolizei noch teine weitere Klärung gebracht haben. viele Menschen, namentlich die älteren, ausgemergelt und kraftlos In der Uhlandstraße wurde am gestrigen Sonntag vormittag wie Halbtote über die Straße schleichen. Die Kehrseite der Medaille nochmals ein Lofaltermin abgehalten, um besonders die Zeiten, find auch im Schlächterladen die in denen die ermordete Pleine Ingeborg Bart. Es ist erstaunlich, wieviel Fettwülste manche Menschen noch mit sich gefallen sein mußte, genau festzustellen. Die Grmittelungen, die na, fagen wir Wohlgenährten. tomsti nach Hause gekommen und ihrem Mörder in die Hände herumschleppen. Ohne fie wären die Schlächtermeister längst pleite. fich daran anschlossen, dauern noch fort. Eine Zeugin will gesehen haben, daß das Kind etwa 10 Minuten nach seiner Umfehr vor der elterlichen Wohnung wieder über den Hof gefommen und aus dem Haustor auf die Straße herausgetreten sei. Ob es allein oder in Begleitung zurückgekehrt sei, fann auch diese Zeugin nicht fagen. Für die Aufklärung des scheußlichen Verbrechens hat ein deutsch­freundlicher Holländer, der mit seiner Familie in Berlin weilt, eine Belohnung von über 100 millionen Mart ausgesetzt und der Polizei übermittelt.

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Opfertag der Kleingärtner Schönebergs . Der in Kreisen der Kleingärtner entstandene Gebante, von dem Alle Prozesse, die auf Grund des Gesetzes zum Schutze der Ernteertrag ihrer Gärten freiwillige Spenden Republik gegen solche Bandenführer geführt werden, werden im an Bedürftige und Notleidende abzugeben, hat auch im Sande verlaufen, denn die Führer der Reichswehr scheuen sich nicht, Berwaltungsbezirk Schöneberg rasch Freunde gefunden. Am Sonn­mit den Reichsgerichtsräten, Mitgliedern des obersten deutschen Ge- tag veranstalteten Kleingärtner des Schöneberger Südge rich bores in Berbindung au treten, um fie dahin zu beeinflussen, Lambeien athens com Rudolf- ile- Plak einen Opfertag, mit Daß fein solcher Brozeß oder eine Bernehmung unter Eid in diesen dem sie vielen alten Leuten eine Freude bereiteten. Das Wohl Ingelegenheiten stattfinde.

Der Redner behauptet weiter, daß ein führendes Parteimitglied em Bertreter des Dresdener Anzeigers" in einer Unterredung mit Bezug auf das Vorgehen Zeigners gesagt habe, es gehe nicht in, daß den Genossen in der Regierung von irgendeiner Seite in en Rüden gefallen werde. jegt wo die Regierung den schwersten Rampf gegen die Kommunisten zu führen habe.( Unruhe, Burufe: Ramen nennen.) Unser Parteiblatt in Dresden hat sich dagegen ewandt, aber der Dresdener Anzeiger" hat far erklärt, daß sein Berliner Vertreter nicht nur jenes Parteimitglied, sondern auch ein Mitglied jener Kommission gesprochen hätte, die in Dresden war, um die Angelegenheit Beigner- Geßler zu flären. Das heißt Beigner in den Rüden fallen. Die Machtposition, die wir in Sachsen haben, darf nicht erschüttert werden. Ich hätte gewünscht, daß heute hier an Stelle des Genossen Severing der Genosse Beigner gesprochen hätte. Der Redner legte eine Entschließung vor, die im Sinne feiner Ausführungen gehalten ist und in der zum Schluß dem Ge­noffen Beigner der Gruß des Bezirtstages entboten wird.

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Unaufgeklärte Morde.

Zur Aufklärung des Verbrechens an der Pflegerin Hed­wig Blettig wurden gestern auch die Eltern der Ermordeten und Angestellte der Anstalt Wuhlgart. von der Kriminalpolizei gehört. Aber auch diese Vernehmungen brachten feinen weiteren Aufschluß. Hedwig Blettig, ein lebenslustiges Mädchen, hat bel ihren Ausgängen in der dienstfreien Zeit zwar wiederholt auch ihre Eltern besucht, aber nicht immer. leber ihren sonstigen Verkehr fönnen auch fie feine Auskunft geben. Nach dieser Richtung wird weiter geforscht. Die Obduktion der beiden Leichen wird wahr. scheinlich im Laufe des heutigen Montags stattfinden.

fahrtsamt des Bezirks, das von der Kleingärtnerorganisation um Mitwirkung gebeten worden war, hatte aus den Armenrentnern, Sozialrentnern, Kleinrentnern, Kriegshinterbliebenen und Erwerbs lofen 525 Personen ausgewählt. In der Borhalle des Rathauses beieinander fihend, boben sie ein ergreifendes Bild geduldig er tragener Not. Unter ihnen waren von Alter und Krankheit gebeugte Greifinnen, die infolge förperlicher Schwäche der Führung bedurften. Die schlichte Feier, die der Spendenverteilung poranging, wurde durch Gesang des Schülerchors der Hohenzollernschule ein­geleitet. Gesanglehrer Ha a d, der zugleich Kleingartenlehrer auf Beschlagnahme von Kartoffeln und Butter. Gestern nachmittag dem Südgelände ist, hatte keine Jungen mobil gemacht, um die Alten wurden bei dem Händler L. in der Beusselstr. 12% Zentner Star­zu erfreuen. Im Namen der Kleingärtner begrüßte der Organi toffeln beschlagnahmt und zwangsweise verkauft, weil 2. die Kar­fationsvorsitzende Bolte die Versammelten. Wir erfüllen, sagte er, toffeln das Pfund für 120 000 m. vertaufte, während er selbst in der Not diefer Zeit nur eine Menschenpflicht, wenn wir 75 000 m. für das Pfund im Einkauf bezahlt hatte. In gleicher Ihnen mit diesen kleinen, aber gern gespendeten Gaben ein wenig Weise ging die Wucherpalizei gegen den Händler 3. auf dem zu helfen versuchen. Als Vertreter des Bezirksamtes Schöneberg Wochenmarkte in Schmargendorf vor. 3. hatte, obgleich der amtlich sprach Stadtrat Mohs, der Vorsitzende des Wohlfahrtsamtes. Er feftaefchte Preis 11 420 000 m. für das Pfund Butter betrug, wünschte, daß die schöne Hilfsbereitschaft der ihr Land mühsam 13 Millionen gefordert. Noch vorhandene 15 Bfund Butter wurden bearbeitenden Kleingärtner denen ein Vorbild fein möchte, die beschlagnahmt und zwangsweise verkauft. reichere Mittel haben, den Bedürftigen zu helfen.

Rann uns die nationale Welle vor dem Chaos retten? Zu dieser Frage nimmt Genosse Bleier am Dienstag, den 19. September, 7 Uhr, in der Aula der Kaiser- Friedrich- Schule, Charlottenburg , Stellung. ( Ring: Savignyplak.)

Wetter für morgen.

Berlin und Imgegend. Troden und überwiegend beiter, bei menig

geänderter Temperatur und meist schwachen, vorherrschend westlichen Winden

Kleines Feuilleton.

Schließlich erhielt nochmals Genosse Severing das Bort: Es gibt eine Methode, solche Dinge durch rednerische Auf­Nach einem Schlußgefang des Schülerchors begaben sich die alten machung und eine andere, sie ohne Inanspruchnahme der Deffent­fidyteit zu erledigen. Bei der gespannten Lage scheint mir das Beute in die Ausstellungshalle des Rathauses, um die Gaben in Empfang zu nehmen. Die Kleingärtner hatten Gemüse aller fettere geboten.( Zwischenrufe Unruhe.) Ich muß mich gegen ben Vorwurf verwahren, daß ich solche Dinge hinten herum" be- rt zusammengebracht, Kohl, Kohlrabi, Mohrrüben, grüne Bohnen, bandele. Ich muß schon den Genossen Meier bitten, diesen Gegen Kürbis usw., dazu eine ansehnliche Menge Kartoffeln, aus der Schweres Schiffsunglüd an der talifornischen Küste. Nach einer stand in der Landtagsfraktion zur Diskussion zu stellen. Ich kenne jebem 15 Pfund gegeben wurden. Auch für Bollen, Petersilie und Havasmeldung aus San Frar.zisto find fieben amerika . anderes Gartengewürz mar gesorgt worden. Bei jeder der zurecht- nische Torpedobootszerstörer in der Nähe von Santta bas material 3eigners gegen die Reichswehr . Es ist menig gegen das, was ich 1921/22 porgefunden gemachten 525 Gemüsespenden lag auch etwas Obst, und mancher Barbara infolge tichten Rebels gescheitert. 3meiundzwan habe. Beinner ist bei mir gewesen, und als er schied, sagte er Spender hatte noch einen freundlichen Blumenstrauß beigefügt. Aber zig Mann der Besatzung werden vermißt, dreizehn Mann wurden mörtlich: hier treffe ich eine Stelle, die meiß, was sie will, die die Kleingärtner opferten nicht nur von ihrem Ernteertrag. Sie ins Hospital geschafft. Eine weitere Havasmeldung berichtet, das mir für mein schweres Amt in der Zukunft eine gewisse Beruhigung hatten Mehl, Grieß, Erbsen, Salz Marmelade, Kakao, Tee- Kinder- alle gescheiterten amerikanischen Torpedobootszerstörer vollkommen gibt. Ich glaube, daß alle diefe Dinge in einer Besprechung nahrung, Rates, Schrippen, Brot angeschafft, hatten aus ihren verloren find. Die Zahl der Toten beträgt 25. der Innenminister zu klären sind. Wenn Sie die Resolution rennstoffporräten einen beträchtlichen Stapel Rohlen und Meier annehmen, ohne mir zugleich ein glänzendes Vertrauens. Holz zufammengetragen, so daß auch von diesen Dingen an Be­votum auszusprechen, dann sind Sie undankbar. Ich weiß, daß dürftige verteilt werden konnte. Nicht jeder konnte von allem Die Berbindungen mit der Reichswehr , von denen der Genoffe erhalten, doch waren die Spenden im ganzen aleichwertig. In Taschen Meier sprach, beseitigt find. Ich habe in aller Stille diese und Tüten. Säden und Nhen schleppten die Beschenkten, von Ange­Dinge bekämpft und dabei mehr als einmal mein Haupt auf den 30 Bfund schwer war. Der Gesamtwert der verteilten Nahrungs hörigen unterstützt, die Spenden nach Hause, deren jede etwa Blod gelegt. In ruhigen Seiten wird man ein Urteil gewinnen, mittel und Brennstoffe dürfte mit 5 Milliarden Mart nicht zu hoch wessen Verhalten richtiger war, meines oder des Zeigners.( Beifall.) geschäßt sein. ,, Aida" im Deutschen Opernhause. Man hört nach anfängliche Ich bitte heute, von jeder Resolution abzusehen und teine Ent­Klagen jetzt Gutes über die Geschäftslage des Charlottenburge schlüsse zu faffen, die den Parteivorstand, der die Angelegenheit in die Hand genommen hat. irgendwie festlegen. Ganz felbstverständ­Zeichen emligen Fleißes und unverdroffener Ausdauer zeigte Opernhauses. Man hört auch Gutes im Opernhaus, wenn Bled lich ist es, daß wir Zeigner unterstützen. Sollte das Interview im auch eine Ausstellung der Kleingärtner, die im die Leitung hat. Er ist der rechte Mann für dieses Haus, dem es Dresdener Anzeiger" wah: fein, fo ist dieses Berhaften eines Ges Charlottenburger Boltsgarten am Tegeler Weg bis immer an einheitlicher strenger Zucht gefehlt hat und das nun noffen eine große Taftlofinteit. Der Redner ging dann auf die um 11. September zu sehen ist. Trotz der verhältnismäßig un- Aussicht hat, aus seinem Mittelstand- Niveau in das der Großstadt Unterredungen Cunos mit Roßbach und v. Graefe ein und sagte, günftigen Witterung fonnten Brachteremplare von Kartoffeln und emporgehoben zu werden. Ihr spürt es vor allem in der wachsen­daß es der größten Aufmerksamkeit bedurfte, um im Februar, allen möglichen Gemüse- und Obstferten zur Schau geftellt werden. den Geschmeidigkeit und Sanglichkeit des Orchesters, weniger noch März und April Stellen der Reichsregierung vor Dumm. Die Tomaten freilich schauten recht grün drein. Sie haben den Mangel am Durchschnitt des folistischen Materials. Doch das fine Zeitfragen, heiten an der Westfront zurückzuhalten. an Sonne bemerkbar übel genommen. Kürbisse an 50 Pfund schwer 3eitforgen, Zeit- und Geldangelegenheiten Man hilft sich vorerst Ich stimme dem Genossen Crispien zu, daß es wohl noch nie und Maistolhen fielen, ihrer Gewichtigkeit und Eigenart wegen, mit zugträftigen Gästen. Die Hauptattraktion der Bismardstraße eine Beit gegeben hat, in der es fo nötig gewesen wäre, den Ge besonders auf. Auch dem Schönheitsfinn war vollauf Rechnung ist Laubenthal. Ueber diesen Geschmad ist ebensowenig zu getragen, denn die Blumen- und Gemüseförbe und die einzelnen streiten, wie über die bekannte Gepflogenheit des Tenors, immer noffen die Wahrheit zu sagen. Aber dazu gehört auch, daß man Stände untereinander traten in einen Wettbewerb betreffs der ge- dann abzusagen, wenn er in der gleichen Woche ein eigenes Konzert den Genoffen nicht vormacht, daß fie stärker feien, als fie es schmackvollen Anordnung. Photographien veranschaulichten, wie wüst vorhat. Warum sagt er nicht lieber dieses ab? Man sollte die wirklich sind. und unwirtlich früher das jetzige Laubengelände ausgefehen hat. Befugnisse tes Theaterarztes revidieren! Der Einspringer John­Ich bin kein Miesmacher, aber wir müssen auch die Grenzen unserer Dadurch bekommt man einen Begriff von der unendlichen Arbeit, die son tonnte schwerlich als Radames befriedigen. Vera Schwarz Kraft erkennen, sonst geht es uns wie Ludendorff , der Regimenter in diefes Land hineingesteckt worden ist zugleich fann man aber auch als Aida verliert sich in äußerlich wirksamen, aber sehr gemachten, auf Regimenter einfekte, bis er erkennen mußte, daß feine Kraft zu den Stolz es leingärtners auf alle das Gefbitaezogene verstehen. zugeftuzten Spielereien des Körpers und der Arme, ihre Stimme Ende ging. Genosse Crispien sprech von den viel zu vielen Theo- Der Reichsverband der Rleingartenvereine schärft sich zudem unleidlich zu. Trotzdem fie fehr gefeiert wurde, retifern, ich glaube, daß er ihre Bahl heute um einen vermehrt hat. Deutschlands , Gau Croh Berlin , Bezirk Westen II, be war der eigentliche Gewinn des abends Frau Cahier, die eine Noch nie hat es ein Land gegeben, das vor die Löfung fo grofter fcherte am Sonntag 250 Bedürftige. Die refpondeten eingarten menschliche Bewegtheit mit höchstem Stilgefühl im Singen paart, Aufgaben gestellt war wie Deutschland , und ich beneide den Geroffen crzeugnisse maren wirklich eine Ausstellung für sich. Mit Liebe aus und die eine dunkelschöne, breitklingende Stimme für die Liebe Crifpien ehrlich um fein Kroftbemuktfein. Er sagte, daß der Ruhr gewählt und aufcebaut, als aäfte es einen Breis zu gewinnen. Selbst und Tücke der Sklavin Amneris aufbietet. Der Aufzugsakt hatte fonflift schon früher hätte beendet sein müssen. Dazu aber märe ein paar Prestohlen und etliche Scheite Holz. damit auch das Mah! musikalisch und in der Regie großen Zuschnitt. Die früheren Noten­nötig gewesen, Einblick in die Finanzlage des Reiches zu haben. gefocht werden konnte, fehlten nicht. Die größte Freude aber machte pulte Aegyptens find fortgefallen. Man nehme den Musikern nun Leute wie der Genosse Herz haben in den Ausschüssen des Reichs den alten Beuten, um folche handelte es fich durchweg, wohl die noch die Noten und dem ersten Trompeter das ſtillose Pincenes! tages über ihre Kraft gearbeitet und doch hatten fie teine Ahnung Grattslotterie. Gaben, die, hätte man sie einem einzelnen zukommen R. G