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Gewerkschaftsbewegung

Unternehmer und Reallohn.

bartma, i bie nadte Bebensmögilfeti zu erhalten. Steinkohlenbergban 201,6 Millionen und in den Kernrebleren bes Für die Unternehmer aber gehts nur um ben Brofit. In bem mitteldeutschen Brauntohlenbergbaus 255,15 Millionen je Schicht. notwendigen Rampf um diese Objekte muß sich der Anspruch der Arbeitnehmerschaft durchsetzen, wenn sie einmütig dafür eintritt. Das Wort Reallohn ist lediglich ein besonderer Ausdruck für den Lebenswillen, die Lebensmöglichkeit.

Die nenen Reichsarbeiterföhne.

Der Lohn und die Teuerungszulage für einen ledigen 24 Jahre

Tapezierer! Die Lohnverhandlungen für die laufende Boche find geisheitert, da die Unternehmer nur den Reichsinder von 43,8 Proz. anboten. In Anbetracht der außerordentlichen Teuerung lehnte die Kommission dieses Angebot ab, so daß der Schlich tungsausschuß angerufen werden muß. Die Unternehmer verpflichteten fich jedoch, den Inder vorläufig als Borschuß an zahlen, so daß der Lohn eines älteren Gehilfen borläufig 23 Millionen Mart beträgt. Die Löhne der übrigen Gruppen entsprechend. In der Treibriemenindustrie beträgt der Lohn vom 30. Sep­Drtsverwaltung des Sattlerverbandes. In der Bilderrahmen- und Goldleiften- Judustrie erfolgte eine Rohnerhöhung um 200 bzw. 60 Broz, so daß sich folgende Löhne ohnerhöhung um 200 bzw. 60 Proz, so daß fich folgende Löhne

ergeben:

Neuerdings wurde wieder an die Ausführungen der Groß­induftriellen Dr. Guggenheimer und Dr. Kraemer erinnert, die fie über den Lohnanteil am Produkt machten, wonach bei vielen Pro­duften die Löhne durchschnittlich nicht mehr als 5 Proz. betrugen, da den Hauptteil der Gestehungskosten die in Gold vom Ausland Die Verhandlungen im Reichsfinanzminifterium am Donners. bezogenen Rohstoffe und sonstigen Materialpreise bilbeten. Dem tag führten um Mitternacht zu der Regelung, die Löhne für die Borstandsmitglied der Maschinenfabrit Augsburg- Nürnberg, Dr. erste Oktoberwoche um rund 67 Proz. gegen die Vorwoche zu er Guggenheimer, ist es nun recht peinlich, an diese Ausführungen, die höhen. Die Meßzahl beträgt danach 63 000, die Teuerungszahl tember bis 6. Oftober 34 Millionen. er vor etwa einem Jahre gemacht hat, erinnert zu werden. Die 56 168. Arbeitnehmer fordern jegt nämlich statt der schwindelnd hohen Bapiermarklöhne, der sog. Nominallöhne, Reallöhne, da sie die notwendigsten Lebensmittel nur noch zu Realpreisen", nach Dollar oder Goldmark berechnet, faufen fönnen. Dr. Guggenheimer fett nun des langen und breiten auseinander, daß es damals, als er den Lohnanteil am Produkt schätzte, etwas ganz anderes war. Damals habe die Frage, wie hoch in der Tat der Lohnanteil sei und ob die Höhe billig oder unbillig wäre, nicht zur Erörterung" gestanden. Mit anderen Worten, damals erforderte es der Zweck der Aus­führungen, die Höhe der Gestehungsfoften ins rechte Licht zu rücken. " Heute aber muß ich feststellen, daß sich gerade von der Lohn­feite her die Verhältnisse in den letzten Monaten, seitdem wir den den Lohn ohne Produktionssteigerung wertbeständig zu erhalten, vergeblichen Versuch machen, an Hand eines Lebenshaltungsinder wesentlich verschoben haben."

Es sei sehr wohl möglich, daß der Lohnanteil am Preis zahlen­mäßig gesunken sei, daß er aber bei richtiger Bergleichsbafis min­destens auf Friedenshöhe, wenn nicht sogar darüber liege. Aus der Feststellung, daß der Lohnanteil bei dem einen oder anderen Bro­duft heute nur ein Viertel oder ein Fünftel des Friedensanteils dar­stellt", fönnten nur bei oberflächlicher Betrachtung der Dinge ,, irgendwelche Schlüsse auf die Billigkeit oder Unbilligkeit dieses Lohnanteils und auf die Gerechtigkeit des dem Arbeiter bewilligten Lohnes" gezogen werden.

Diese Ausführungen Dr. Guggenheimers, die in der Berliner Börsenzeitung" vom 5. Oktober 1923 aus dem Arbeitgeber" wieder gegeben merden, entbehren insofern nicht eines gewiffen Reizes, als fie davon ausgehen, daß gerade im gegenwärtigen Zeitpunkt, wo durch die Stühungsmaßnahmen der Regierung der Dollar wieder erheblich gedrückt ist, man erneut beobachten könne, daß unsere Papiermarklöhne über den Goldinder wie über den Lebensmittelinder umgerechnet zu Beträgen führen, die über dem Friedensreallohn liegen".

Ob diese Beobachtung" richtig war, fann dahingestellt bleiben. Heute trifft fie jedenfalls nicht mehr zu weil gerade im gegenwärtigen Zeitpunft, wo trotz der Stüßungsmaß­nahmen der augenblicklich nicht vorhandenen Regierung der Dollar wieder erheblich gestiegen ist.

alten Arbeiter in der Ortskaffe A beziffert sich also in der Lohn woche vom 30. September bis 6. Oftober in Lohngruppe I auf 25,515, Lohngruppe II auf 24,948, Lohngruppe III auf 24,381, Lohngruppe IV auf 23,814, Lohngruppe V auf 23,436, Lohn­gruppe VI auf 23,058, Lohngruppe VII auf 22,680 Millionen Mart. Der Lohn für die 24 Jahre alte Arbeiterin beträgt 15,687 Millionen Mart. In den Orten, in denen Ortslohnzuschläge gewährt werden, treten zu diesen Löhnen die Ortslohnzuschläge. Die Spannung in den Ortstlaffen beträgt für männliche Arbeiter 567 000 m. und für weibliche Arbeiter 378 000 Wt. Die Frauen und Kinderzulage be­trägt je 2 394 000 Mt. pro Stunde und die Nachtdienstzulage wurde Neuregelung Kenntnis. von 1,2 auf 2 Millionen Mark erhöht. Die Gewerkschaften nahmen unter Protest von dieser

Die in der Nacht zum Freitag abgebrochenen Berhandlungen über die Erhöhung der Beamtengehälter wurden gestern nachmittag aufgenommen. Ein Ergebnis lag bei Redaktionsschluß noch nicht vor.

Lohnregelung in der Berliner Metallindustrie.

Die Lohnverhandlung für die Zeit vom 1-7. Oftober hatte nachstehendes Ergebnis: Männer über 21 Jahre 34 Millionen pro Stunde, die anderen Löhne erhöhen sich im gleichen Hundertfat. Wo die technischen Möglichkeiten bestehen, muß am Montag, den 8. Oktober, ein Borschuß gezahlt werden. Wo diese Möglichkeit nicht vorhanden ist, erfolgt die Borschußzahlung am Dienstag, den 9. Oktober. Die Höhe beträgt 50 Broz. des verdienten Nettolohnes, unter Berücksichtigung des tatsächlichen Wochenverdienstes nach Ab. zug der Steuern usw. Ausführliche Tarifverträge find ab heute mittag 12 Uhr bis 7 Uhr abends im Verbandshause des DMV., Abteilung Tirpik, bzw. Zimmer 3( nach 4 Uhr), Linienftr. 83-85. zu kaufen.

Der Hochbahnerstreik.

Die bevorstehende Währungsreform werde zur entscheidenden Auseinandersetzung der Tarifparteien über den Reallohn führen. Jeglicher Versuch, einen erträglicheren Reallohn zu schaffen, die Reallohnhöhe festzuhalten und den Lohn wertbeständiger zur Aus­zahlung zu bringen", müffe scheitern, wenn nicht die Gewerkschafts­feite fich endlich entschließt, gemeinsam mit der Arbeitgeberschaft ein Plares Probuftionsprogramm aufzustellen, in dem die Aufhebung der Demobilmachungsverordnung wie die der Reichsarbeiter erhöht werden. Dabei handelt es sich Dom 12. Februar 1920 an allererster Stelle wird stehen müssen. Eine Wirtschaft, bei der der Leistungseffeft der Ar­beit und die Produktion dauernd sinkt und die trotzdem verpflichtet wird, unproduttive Arbeitskräfte, deren Zahl sich bei fortschreitender Wirtschaftsfrisis täglich vermehren wird, zu beschäftigen, wird nie mals einen Reallohn oder einen festen Lohnanteil am Produkt garantieren fönnen."

Die Arbeitnehmerschaft kann also nach Auffassung der Unter­nehmer nur dann auf einen Reallohn rechnen, wenn die Unter­nehmer je nach Belieben Arbeiter entlaffen tönnen, wieder eine große industrielle Reservearmee bilden fönnen, die durch ihr bloßes Borhandensein die Lohn- und Arbeitsbedingungen auf den äußer­sten Liefstand herabdrückt. Ein Teil der Arbeitnehmerschaft tann eventuell Reallohn bekommen. Die Frage, wo dann der andere Teil, der heute noch in Kurzarbeit sieht, mo all die Erwerbslosen, die wir dann zu verzeichnen haben, mit ihren Frauen und Kindern bleiben sollen, mag vom Unternehmerstandpunkt aus fehr naiv erscheinen. Selbst auf diese Gefahr hin müssen wir sie schon stellen. Es ist leicht gefagt: fie mögen sehen, wo sie bleiben", doch damit ist ihnen nicht geholfen. Sie müssen ebenfalls leben und können es nur von der Arbeit, zu der sie bereit stehen.

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bom 22. bis 28. Sept. bom 29. Sept. bis 5. Dkt. männlich weiblich männlich weiblich Facharbeiter 17 499 000 12 862 000 28 000 000 19 779 000 Angelernte. 15 661 000 10 629 000 25 085 000 17 482 000 Alle übrigen Löhne erhöhen fich um 200 Broz. für die erste und um 60 Proz. für die zweite abgelaufene Woche.

Die Löhne in der Kistenbranche erhöhen sich für die Woche bom 29. September bis 5. Oftober um 60 Broz, so daß der Spigen lohn 28 Millionen beträgt. Kutscher erhalten 1223 600 000 m. Wochenlohn. Affordzuschlag 147 946 700 Broz.

Angestellte im Zeifungsgewerbe. Der in dieser Woche zur Aus­zahlung tommende Betrag ist gleich einem September­gehalt. Für die faufmännischen Angestellten in der Lederwirtschaft find die Tarifverhandlungen für September abgeschlossen. Die Angestellten erhalten 21,5 Augustgehälter, zahlbar bis heute Sonne abend. Außerdem werden heute auf Konto Oktober 35 Proz des Septembergehaltes ausgezahlt.

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Angestellte der Feinmechanit und Opfit. Die für den Monat September gültig gewesene Grundzahlentabelle zur Festlegung des Monatsgehaltes gilt auch für den Monat Oftober. Als Multiplikator wird die Reichsteuerungszahl wiederum angewandt. Am 12. Of­teber sind 40 Proz. und am 26. Oftober weitere 40 Broz. des Oktobergehaltes zu zahlen. Der Restbetrag ist am 2. November nach Erscheinen der Reichsinderzahl vom 1. November abzurechnen.

Die Löhne in der Süß- und Teigwarenindustrie sind durch Ber­einbarung vor dem Zentralausschuß wie folgt festgesetzt worden: Spike der Ausgleich bis 25. September erfolgt. Bom 26. September für Berlin ist durch Nachzahlung von 105 Millionen Mart in der bis 2. Oftober beträgt der Stundenlohn in der Spitze 22 557 400 m., für den Rest der Woche vom 3. bis 6. Oftober beträgt der Studen John 32 708 100 M. Bon nächster Woche ab werden die Lohnwochen nach der Kalenderwoche berechnet. Die Berichterstattung und Ausgabe von Tarifen erfolgt in der Versammlung am Montag

Buchdrucker. Heute, Sonnabend, finden in den nachfolgenden Be zirken Fraktionsversammlungen statt mit der Tagesordnung: 1. Frattion und Gewerkschaft; 2. Stellungnahme zur Bezirksversammlung. Bezirk bei Birnbaum, Bastianstr. 2; Bezirk 4 im Freischilt, Fruchtftr. 96a; Bezirke 5 und 10 bei Timpe, Adalbert, Ede Naunynstraße; Bezirk 8 bei Gohlle, Hermannstr. 199. Die Bersammlung im Bezirk 9 fällt umstände­halber aus. Beginn im 5. und 10. Bezirk um 5 Uhr, in allen anderen Bezirken um 7% Uhr. Wir erwarten von allen Genoffen, baß fie in diefer politisch hochgespannten Situation die obigen Berfammlungen restlos befuchen, um gemeinsam den Beg fruchtbarer Mitarbeit in ber Gewerkschaftsbewegung zu finden. Parteiausweis legitimiert. Der Fraktionsvorstand. J. A.: Otto Fiebler.

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Gestern nachmittag um 5 Uhr traten die Funktionäre der Hoch bahn zusammen, um zu dem Streit des Personals der Kraftwerke und Werkstätten Stellung zu nehmen. Die Situation hatte sich in zwischen durch die Entfaffung der Streitenden verschärft. Die Funktionäre beschloffen, den Streifenden die fofortige Wieder. aufnahme der Arbeit zu empfehlen, wenn der Entlassungsutas zurüd­genommen würde. Die Direktion lehnte dies ab. Sie verbreitet eine Darstellung, wonach fie mit dem Demobilmachungskommissar darin einig sei, die Löhne um die gleiche prozentuale Zulage zu erhöhen, sich jedoch nur um die Anwendung der Meßzahl, die nur 90 Proz der Reichsarbeiterbezüge darstellt. Der Demobilmachungskommissar hat es abgelehnt, den Schiedsspruch für verbindlich zu erklären. Heute früh früh finden erneute Berhandlungen zwischen den Barteien über die Lohnregelung statt. Inzwischen bleibt der Teilstreit bestehen. Soll er auf dem schnellsten Cophieaftr. 5, Bersammlung sämtlicher Bertrauensleute und Betriebsräte der Wege beendet werden er tonnte wie gesagt schon beendet sein und nicht etwa zur vollständigen Betriebslahmlegung führen, bann ist in erster Linie notwendig, daß die Kündigung bzw. Ent. laffung der Streifenden rüdgängig gemacht wird.

-www

Der Rücktritt Fimmens.

Achtung, Chirurgie- Mechanik! Heute nachmittag 21 Uhr bei Hummel,

Branche.

Deutscher Holzarbeiterverband. Sente, Sonnaben b, pünktlich 3 Uhr

Sigung der erweiterten Ortsverwaltung. Stellungnahme zum Schiedsspruch. Die gabiftelle in Schöneberg , Bahnstraße, geht ein. Achtung, Brunnenbaner! Sonntag vormittag 10 Uhr Bersammlung bei

Kropk

Aus der Partei.

Bom Internationalen Gewertschaftsbund wird mitgeteilt: Im Zusammenhang mit verschiedenen in der legten Zeit ber­breiteten Zeitungsmeldungen über einen Rücktritt Fimmens erachten Die deutsche Sozialdemokratie in der Tschechoslowatel hält bom wir es als nötig, zu erklären, daß die Behauptung, der Vorstand 10. bis 18. Dezember ihren Parteitag in auffig a. d. Elbe ab. des JGB. habe Fimmen seines Amtes enthoben, absolut auf der Tagesordnung stehen außer den üblichen Berichten und unwahr ist. Wahlen Referate über Wirtschaftskrise und Wirtschaftspolitik sowie über Klassenfampf und Massenschulung.

Berantwortlich für Politik: Richard Bernstein; Wirtschaft: Artur Gaternus; Gewerkschaftsbewegung: 3. Steiner; Feuilleton : Dr. John Chilowski; Lotales und Sonstiges: Friz Karstädt; Anzeigen: Th. Glode; sämtlich in Berlin . Berlag: Vorwärts- Berlag G. m. b. S., Berlin . Drud: Borwärts- Buchdruckeret und Berlagsanstalt Baul Ginger n. Co., Berlin E. 68, Lindenstraße S. Sierzu 1 Beilage.

In der Anfang August abgehaltenen Borstandsfizung hat Fimmen den Wunsch ausgesprochen, von seinem Boften zurüdzu­Der Vorstand nahm hiervon Kenntnis und überließ es Es mag auch naiv flingen für Unternehmerohren, von den treten. Unternehmern zu fordern, sie selber follen während der Krife ein immen, innerhalb einer gewissen Frist den genauen Zeitpunkt für mal Opfer bringen, anstatt folche auf Kosten hungernder Arbeits- feinen Rücktritt selbst zu bestimmen. lofenmassen zu fordern, auf ihre Profite einstweilen Bis heute liegt dem Vorstande noch keinerlei Mitteilung über verzichten. Es erscheint uns, rein menschlich betrachtet, logischer den Zeitpunkt des Zurücktritts vor. und leichter durchführbar, als die Berurteilung Hunderttausender oder gar Millionen zum Hungertode. Wenn die willkürliche Aus- Die Löhne im Kohlenbergban für die Bohnwoche vom 1. bis schaltung großer Arbeitermassen aus dem Produktionsprozeß im 8. Oftober wurden durch einen vom Reichsarbeitsministerium ein­Programm der Unternehmer die allererste Stelle einnimmt, gefeßten Schlichtungsausschuß festgelegt. Nach dem Siebs. dann ist die Aufhebung der Erwerbslofenfürsorge als unproduttive ipruch beträgt der Durchschnittstariflohn einschließlich des Haus­Belastung nicht an letzter Stelle zu suchen. stands- und Kindergeldes für diese Lobnwoche im rheinisch- west­Kurzum, für die Arbeitnehmerschaft dreht sichs mehr denn je fälischen Steinfohlenbergbau 458,6 Millionen, im oberschlesischen 10 Uhr vorm. bis 6 Uhr nachm., ab 1 Uhr ermäßigtes Bintrittsgeld.

Theater, Lichtspiele usw.

Volksbühne

Theater im Admiralspalast

Tägi. 7% Uhr

7 Uhr: Und das runter und drüber

Licht scheinet in

der Finsternis

DeutschOpernhaus

Theater i. d. 7: Rigoletto KöniggrätzerStr. Milvana Passmere v. d. Grand Opera Comp. in Chicago a. G. Burg v. Staats­

730 Uhr:

Schweigertheat, Dresden a. G. Komödienhaus Große Volksoper

8 Uhr:

im Theat. d.Westens 74: Schneeflöckchen

Apollo- Theater

Direktion: James Klein 7%, Allabendlich 72 Die große Revue

Europa spricht davon!

Ueber 150 Mitwirkende! 6 Balletta! U. a. Senta Söneland , Richard Senius , Hugo Flink usw. Vorverk, ab 10Uhr ununtbr.

Mein Vetter Eduard Intimes Theater Reichshallen Tb.

8 Uhr: Abendbesuch Tägl. 72 U. Stettiner Sänger

Lessing Th . Die k. u. k. Hose etc. u.Sonnt. 3 U.

Allabendlich 7/2 Lustspielhaus Der Unbestechllche ,, Die Truppe ( Max Pallenberg ) 7 Uhr zum 1. Male VomTeufel geholt

Deut. Künstler- Th. Metropol- Theater Fürst v. Pappenheim / Casinogirls

Allabendl. 7: Der

( Max Adalbert )

Rose Theater 32: Dornröschen 7% U: Ein Mann aus dem Volke

Neues Theat, a. Zoo

71 Uhr:

Die Luxusirau

Thalla- Theater

U. Mimikry

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Seit 40 Jahren Spezialität Conrad Miller, Schkeuditz - Leipzig .

Die Premiere der Komischen Oper mit der größten Revue des Kontinents: ,, Die Welt ohne Schleier findet erst am Dienstag, d. 9. Okt., statt. Vorverk. ab 10 Uhr ununter­brochen an der Theaterkasse

The Marken- Zigaretten Rennen zu Grunewald

72 Uhr

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mittag 3 Uhr: Schweizer Stumpen ELITE- und Zigarren Sänger gibt billigst ab

U. a. DerHaus

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Sonnabend, 6. Oktober

nachm. 1 Uhr

schlüssel Hermannplatz 6 Ortskrankenkasse für das Maurergewerbe

curop.

Casino- Theater Theater 1.d. Kommandantenstr. Barnum& Bailey

8 U.

Die 8 U.

Täglicn 71 Uhr:

neuen Reichen Charlie

Wallner- Theater

SCALA Uhr: Causa Kaiser

8

8 Uhr: Internat.

Varieté

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Sensationsprogramm!

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Für die Woche von 8 bis 14. Oftober 1928 gelten folgende Lohnstufen, Grundlöhne 82718 Grund Tgl. Beft lohn in vollen

und Beiträge:

Tagesverbienst

Lohn­

stufe

1284567590

in vollen Millionen Mtact Tauf . M.

bis einschließl 30

22

1780

60

45

3.600

90

75

6.000

120

105

8400

150

185

10 800

180 165

18 280

BRIEN

210

195

15 600

240

225

18000

gestiegen im Preise sind Ungeheuer alle Lebensmittel u. Be­

270

255

20 400

10

fiber 270

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Invalidenversicherung.

Durch Berordnung des Reichsarbeitsministers ift die Beitragsleistung für

die Invalidenversicherung vom 1. Oftober 1928 ab folgendermaßen festgesezt: Bei einem Verdienst

monatlich

wöchentlich

in Millionen M. bis 1,200 von mehr als 1,200 1,500 1,500 2,000 8,000

Bohn Höhe der Bei­taffe tragsmarken

" 20

in Millionen M. von mehr als 280

in Millionen M.

bis 280

36

14

850

40

5,7

850

466

41

- 2,000

"

"

74

466

700

42

"

10,6

3,000 4,000

700

933

43

14,8

4,000

5.000

998

"

1,168

44

19

5,000

7,000

1,166

1,693

45

25

7,000 10,000

1,683

2,333

46

36

10,000 15,000

"

15,000 20,000

2,398 3,500

47

52

20,000

"

"

8,500 4,666

48

74

25,000

4,036

mehr als

BEY

25,000 mehr als

5,883 49 5,883

94

50

116

Auch für Beitragszeiten vor dem 1. Oftober 1923 dürfen Beitragsmarken nur nach Maßgabe der voritehenden Zusammenstelling verkauft werden. Die Beitrags­marten mit dem alten Aufdruck werden zum zehnfachen Betrag abgegeben.

File weibliches häusliches Dienstpersonal find bis zu einem Barlohn von 912 Millionen M. monatlich neben freier Station( Wert zurzeit 288 Millionen M. monatlich) Beitragsmarten der Lohntlaffe 36 zu verwenden.

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