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einer Schwächung der Arbeiterschaft im eigenen Lager. Kommn» nisten� Unabhängige, Sozialistischer Bund, Republikanische Parte! und Deutsche Arbeitnehmerpartei betreiben systematisch die Zer- splitterung und Zerrüttung der Arbeiterbewegung. Wirtschaftliche Not und Verzweiflung führen ihnen manchen Arbeiter zu, der viel- bricht meint, der Arbeiterfache bei ihnen besser zu dienen während er in Wahrheit nur das tut, was die Reaktion gern möchte! Auch auf die Zersplitterer der Arbeiterschaft im Lager der Arbeiter selbst setzt die Reaktion ihre Hoffnungen! Soll die Arbeiterschaft sich heillos zersplittern und damit das Spiel der Reaktion spielen? Dos darf nicht sein! Der schwere Kamps gegen die Reaktion erfordert die geschlossen« Front aller Arbeiter in der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei. fluch eine Hungerblockade. Ter Reichslandbund gegen die s�leischvrrbraucher. Di« Reichsbahn trägt sich mit der Absicht, die Frachtsätze für Gefrierfleisch zu ermäßigen und so eine Senkung der Preise für Gefrierfleisch herbeizuführen. Gegen diese Absicht, die die Fletsch. Versorgung der minderbemittelten Bevölkerung verbessern will, hat der Reichslandbund, die Interessenvertretung der Agrarier, schärfsten Protest erhoben. In einer Entschließung vom 4. April sagt er: .Es muß daher verlangt werden, daß jede weitere Er- leichterung der Gesriersleischeinsuhr. insbesondere von amtlicher Seite, wozu die seht in Aussicht genommene her- absehung der larise gehört, unter allen Umständen unterbleibt t" Die Agrarier fürchten, daß sie zu einer Herabsetzung und dau- ernden NIevrighaltung der Biehpreise gezwungen sein werden, wenn die Gefrierfleischeinfuhr erleichtert wird. Gewissenlos suchen sie die minderbemittelte Bevölkerung vom Genuß von Gefrierfleisch abzu- schrecken durch das alte Märchen, daß nur das deutsche Vieh gesund, das ausländische aber krank sei: .Gerade für die V ol k s ge s u n dhe i t ist da» Gefrier. fleisch auch insofern im höchsten Grade bedenklich, da es ohne die inneren Teile eingeführt wird(weil anders der Gefrierprozeß nicht möglich ist) und Infolgedessen«ine korrekte Untersuchung in Deutschland nicht möglich ist. Wissenschaftliche Untersuchungen in den letzten Jahren hoben einwandfrei ergeben, daß durch das Gefrierfleisch Krankheiten sowohl für Menschen wie für Tiere ein- geschleppt werden können/ Bei dieser großen Sorge um die Volksgesundheit wäre es die Pflicht der Agrarier, durch niedrige Preis st ellung der minderbemittelten Bevölkerung den Kauf von Fleisch einheimischen Viehs zu ermöglichen, wenn sie selber an ihr Märchen glaubten. Aber das wollen sie gerade nicht! Sie wollen die Bevölkerung zwingen, entweder hohe Fleischpreise zu zahlen oder aus Fleischkost zu verzichten. Die Gesundheit der Massen ist ibnen gleichgültig. Sie wollen sie gewissenlos aushungern, um ihren Prcfit zu stärken. Stimmt am 4. Mai gegen die Agrarier, die eine neue Hunger- blockade über Euch verhängen wollen!

die parte! üer Dauerkrise. Jedem Leser der.Roten Fahne"' muß es auffallen, wie matt und unzulänglich das.revolutionär«'' Organ seit seinem Wieder- rrscheinen redigiert wird. Di« KPD steckt seit Monaten in einer schweren Krise, die zu Mosscncntlassungen uns Maßregelun»

gen von Redakteuren, leitenden Funktionären usw. führt und die Partei auf Schritt und Tritt hemmt. Bor uns liegt ein« neue Sondernummer der.Internationalen Pressekorrespondenz", die sich auf 24 doppelspaltigen, eng bedruckten Seiten mit der Krise in der deutschen Kommunistischen Partei beschäftigt. Selbst Spezialkenner, die dazu verurteilt sind, diese endlosen Spalten durchzulesen und alle Kombinationen, Schattierungen� Nuancen, Abweichungen, Richtun. gen Fraktionen in der Kommunistischen Partei zu verdauen, sind nicht imstande diese Arbeit im Handumdrehen zu bewältigen. Um sich in der KPD. heute zurechtzufinden, muß man ein Spezialstudium betreiben. Wir nehmen heute nur einen einzigen Satz heraus, mit dem Edwin Hörnle einen Artikel einleitet, der oergeblich gegen die Gefahren des Putschismus in der KPD. ankämpft. Er schreibt: .Es wäre naiv, zu erklären, daß die schwere und tief« Krise in der KPD. durch die Oktoberniederlage allein verursacht sei. Dagegen spricht schon die Tatsache daß die wichtigsten Fehler. quellen,' die zu der politischen Katastrophe im Oktober führten, viel älteren Datums sind, und zwar letzten Endes so alt wie die KPD. selber. Im Oktober ist eine in der Partei seit langem latente Krise in eine akute umgeschlagen. Um den Charakter der jetzigen Parteitrise genauer zu deflnieren, müssen wir feststellen, daß die Krise keineswegs auf die KPD . Deutschlands beschränkt, sondern mehr rder weniger eine all- gemeine Krise der Komintern ist. Sie setzte auch nicht ein in Deutschland , sondern ttcu beretts im Jahre 1922 in Frankreich , Italien , Rumänien , der Tschechoslowakei usw., ferner im Sommer 1923 in äußerst zugespitzter Form in Bulgarien zutage, sie führte im Herbst 192:) zur Spaltung der norwegischen Partei. Krisenhafte Erscheinungen haben fast jede Sitzung der Erweiterleu Exekutive und Tagungen der Weltkongresse beschästigt." Haben beschäftigt und werden beschäftigen. Denn, so sagt Walter Stoecker :.Die Lage in der deutschen Partei ist überaus ernst" Die Kommunisten bemühen sich, ihre Differenzen mehr oder weniger zunächst im Kreise ihrer Funktionäre auszu- tragen. Sie werden s e hr bald gezwungen sein, mit ihrer neuen Führung zu zeigen, was sie wollen und zw zeigen, was sie können. Ihre eigenen Erzeugnisse beweisen, wie wenig wohl ihnen bei ihren.Fortschritten" und.Siegen" ist. Im Kampf gegen den Reformismus siegt auch bei ihnen, genau wie beim Bürgertum der Flügel, der zu praktischer Politik überhaupt nicht be- f ä h i g t ist, der sie bald genug, mit Thalheimer zu reden,.in den Sumpf oder auf die Klippen" setzen wird. Mbaul Ork der Handlung: Großindustrie. l. Zwei Direktoren, die schon lange abgebaut haben, und ihr schweres Gehalt mühsam ersitzen müssen, entdecken plötzlich ein neues Arbei'sgebiet den Abbau. Flugs gründen sie die Abbaukommission. Und stellten ein: einen Bureauvorsteher, einen Registtatok, einen Laufjungen und für sich je«ine Sekretärin. Bestellten ferner Briefbogen, Stempel und Schilder mit ihrer Firma.Abbaukommission der Kleinlichwerke G. m. b. H." So ausgerüstet begannen sie ihre Tätigkeit. II. .Was machen Sie?" .Ich führe die Bestelliste"

.Schön. Außerdem find Sie BeUiebsutk?* .Jawohl." .Da haben Sie wohl viel zu tun." »Jawohl." .Sehr viele Sitzungen?" .Jawohl." .Entlassen." .-?-?-' .Ihre Tätigkeit als Betriebsrat können Sie auch draußen ausüben." IIL .Was machen Sie?" .Bureaugänge." .Keine Schreibarbeiten?" .Nein, mein« rechte Hand ist steif." .Entlassen!" Herr! Ich habe vier kleine Kinder." .E n t l a s s e n l' .Verzeihen Sie," mischt sich der Bureaiworsteher ein,der Man» wurde von einem Direktionsouto' .Egal! Entlassen!" IV. .Was sind sie?" .Propagandaingenienr." .Jude?" .Ja. .Entlassen!" .Verzeihen Sie," mischt sich wieder der Bureauvorsteher ein. .ein wirklich tüchtiger---* .Egal! Entlassen l" Vl .Wo» machen Sie?" Ich arbeite." .Was?" Was mir der Chef gibt." »Sie haben ja den.Vorwärts" in der Tasche." .Wie bitte?" .Sie sind wohl Sozialist?" Gott sei Dank." .Entlassen!" Keß.

Kanüiöaturen. Im 12. Reichstagswahltreis Thüringen(Erfurt «Schmalkalden ) haben sich die DeutschnationaleVolkspartei, der Land» bundbezirk Erfurt und die Vaterländischen Der» bände zu einer Vaterländisch-völtischen Vereint- g u n g zusammengeschlossen. Ihr gemeinsamer Kreiswahlvorschlag trägt an der Spitze die Namen' 1. Rittergutsbesitzer von Gold- a ck e r- Weberstedt, 2. Amtsgerichtsrat G r ä f- Eisen ach, 3. G.wert- schaftsftkretär Roth- Berlin . Für den Wahlkreis Hannover -Süd sind als deutschnationale Spitzenkandidaten aufgestellt: 1. Handwerkskammersekretär Dr Erich W i e n b e ck- Hannover(bisheriger Reichstagsvertreter für Hannover » Süd), 2. Hofbesitzer Diederich Logemann -Rathlosen(M.d.L.), 3. Volkswirt Benno Manns- Braunschweig. Der vorliegende Wahlvorschlag der Deutschen Volks- parte! für den Wahlkreis Groß-Hamburg enthält folgende Spitzenkandidaten: 1. Walter Bauch, M. d. R., 2. Ernst Richter, Gauoorsteher im Dcutschnattonalen Handlungsgehilfenverband.

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des Herstellers wirKlich guter SUgarelten sind be, gnensd. Der Veredl ungsprozess des reinen Orten iie b shs liegi in der Kunsi seiner Verar- heiiung. Wir seiscen das hoch sie fachmännische Können ein in der Auswahl der labake und ihrer Mischungen An zweite Stelle seixen wir die schlichte Hülle, die Ausstattung, in die wir unsere Erzeugnisse ver- pecKen. Dieses sind die werbenden Kräfte unserer, der guten MASSAR V- Zigaretten. Nicht die Hülle, derJnh entscheidet Sie selbst f

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