Gewerkschaftsbewegung
Die Betriebsräte in Sowjet- Rußland.
Der Zentralrat der russischen Gewerkschaften hat durch seine Inspektoren die Lage der Betriebsräte untersuchen lassen und das Ergebnis im Gewerkschaftsblatt Trud" veröffentlicht. Es heißt in diesem Bericht:
Indifferenz und Schüchternheit der Arbeiter sind als Folgen der allgemeinen Lage in den Betrieben zu betrachten. Der Be: triebsrat ist im Bewußtsein der Masse nicht deutlich genug von der Betriebsleitung geschieden. Es ist gang und gäbe, daß der Betriebsrat, wenn die Arbeiterschaft größere materielle Forderungen aufstellt, den Standpunft der Betriebs leitung vertritt. Das hat zur Folge, daß die Massen miß trauisch gegen die Gesetze, gegen die Gewerkschaften und schließlich indifferent werden. Die Betriebsleitung sollte die fieren, mit mehr Achtung und Toleranz behandeln. Die Be triebsräte felbst haben ein großes Interesse daran, der Maffe Gelegenheit zur Meinungsäußerung zu geben; die Betriebsversammlungen sind nur eine Form= sache; die Fragen werden in der Zelle( d. h. in der kommuni stischen Zelle. Red.) oder im Betriebsrat entschieden....
Achtung, Maler! Das von der RBD. verbreitete Gerücht, als ob innerhalb unseres Gewerbes ein Streif bestehe, ist Schwindel. Sämt liche Kollegen haben nur die von der Ortsverwaltung herausgegebe nen Weisungen zu befolgen. Die Ortsverwaltung, Schiemann.
Achtung, Bauarbeiter! Die Erklärungsfrist des unter dem 14. April gefällten Schiedsspruches läuft am 17. April ab. Bekanntlich hat die Generalversammlung des Deutschen Baugewerksbundes lich hat die Generalversammlung des Deutschen Baugewerksbundes den Schiedsspruch abgelehnt und beschlossen, einstweilen die Berliner Zimmerer seit Sonnabend im Streit. Infolge der hier. cine abwartende Stellung einzunehmen. Dagegen stehen durch geschaffenen Situation haben die Arbeitgeberverbände beim Schlichter beantragt, ihre Entscheidung erst bis einschließlich Dienstag, Schlichter beantragt, ihre Entscheidung erst bis einschließlich Dienstag, den 22. April, treffen zu können. Im übrigen sei an dieser Stelle auf die am Mittwoch, den 23. April, im Gewerkschaftshaus statt findende Baudelegiertenversammlung des Baugewerksbundes hin
gewiesen.
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Arbeiter, die in den Betriebsverſammlungen ihre Tätigkeit friti: Graphische Arbeiter und Arbeiterinnen!
Ein Gefühl der Verantwortlichkeit den Arbei.
Donnerstag, den 24. April, abends 6 Uhr, im Dresdener Kafino, Dresdener Str. 96:
Oeffentlich. Wählerversammlung
tern gegenüber existiert bei den Betriebsräten der graphischen Industrie.
noch nicht; man fürchtet nur eine plötzliche Revision der Orts verwaltung des Verbandes oder eines höheren gewerkschaftlichen Organs Nach dem Bericht des Betriebsrats in der Versammlung der Belegschaft diese Berichte sind äußerst selten) finden De= batten überhaupt nicht statt, es sei denn, daß die
Tagesordnung: 1. Reffung oder Katastrophe? Referent: Genoffe Redakteur Alexander Stein. 2. Freie Aussprache. Verbandsausweis der graphischen Berufe gilt als Legitimation.
Noch schärfer äußert sich die Redaktion des„ Trud" in Werbeausschuß der graphischen Industrie.
einem Leitartikel über die Tätigkeit der Betriebsräte:
" Die Betriebsräte fennen die wirkliche Lage der Produktion nicht; fie afzeptieren häufig jede Erklärung der Be triebsleitung ohne weiteres als wahr und übernehmen die „ edle" Pflicht, jebe Maßnahme der Betriebsleitung zu verteidigen, selbst wenn ihre Unannehmbarkeit deutlich ertennbar ist. Das führt zur Isolierung der Betriebsräte in der Belegschaft und zur Berringerung ihrer Autorität."
Diese erniedrigende Stellung der russischen Betriebsräte, die zwischen der Betriebsleitung und der Arbeitermaffe in der Luft hängen, erflärt sich feineswegs daraus, daß die Betriebsräteidee schlecht sei. Sie zeigt vielmehr, daß für eine nugbringende Tätigkeit der Betriebsräte eine entsprechende Atmosphäre, in erster Linie das Recht der freien Rritit, notwendig ist. Eine Kontrolle der freien Presse ist notwendig, die gleichfalls in Rußland nicht vorhanden ist. Ohne diefe Voraussetzungen stirbt das öffentliche Leben in der Arbeitertiajje ab und die Betriebsräte verwandeln sich in tote Organe.
Kommunistische Generalstreikspielerei.
Bodhum, 19. April. ( Eigener Drahtbericht.) Am Karfreitag hielten die Kommunisten in Bochum einen Bergarbeiterfongreß ab, auf dem fie von ihrem Standpunkt aus zu den schwebenden Lohnund Arbeitszeitfragen Stellung nahmen. Die Kommunisten hoffen, daß der demnächst zu erwartende Schiedsspruch im Bergbau ihnen die Gelegenheit zu einer größeren Aktion gibt. Der Kongreß beschloß, an den alten fommunistischen Forderungen auf Wieder einführung der Siebenstundenschicht und einer Lohnzulaae von 30 Bro3. über dem Borfriegslohn festzuhalten. Werden diese Forderungen nicht erfüllt, so soll mit dem Generalstreit geantwortet werden, den sie über ganz Deutschland aus= Sehnen und in den sie auch weitere Berufsgruppen einbeziehen wollen. Man will damit, wie der Hauptreferent ausführte, dem Rapitalismus den entscheidenden Schlag" perfegen. ( Wenn die Kommunisten über feine anderen Waffen verfügen, dann werden sie mit ihrem entscheidenden Schlag" dem Kapitalismus ficher nicht wehe tun.)
Die Werftbefizer machen ihren Laden wieder auf.
Die Seeschiffswerften gaben gestern unter Hinweis darauf, daß weite Streise der Arbeiter entgegen dem Verhalten der Gewerkschaften durchaus gewillt seien, zu den von den Werften gebotenen Bedingungen zu arbeiten, die angeblich günstiger seien als der Schiedsspruch des Reichsarbeitsministers vom 18. Februar, bekannt, daß sie sich entschloffen haben, die Betriebe für Arbeitswillige am Mittwoch, den 23. April, wieder zu öffnen.
Der Streit auf den Flußschiffsbootwerften in Hamburg ist nach mehrwöchiger Dauer beigelegt.
Holzarbeiteraussperrung in Augsburg . Nachdem die Lohntarif berhandlungen im Augsburger Holagewerbe gescheitert waren, hat der Arbeitgeberverband in Augsburg die Aussperrung aller Arbeiter beschlossen. Bisher haben zehn Betriebe mit ungefähr 480 Mann diefen Beschluß zur Ausführung gebracht.
Achtung, VSPD.- Gemeinde- und Staatsarbeiter! Mittwoch abend 6½ Uhr im Rofenthaler Hof, Rosenthaler Str. 11-12( Großer Gaal), Bersammlung aller BSPD.- Genossen der Gemeinde und Staatsbetriebe. Sehr wichtige Tagesordnung. Das Erscheinen aller ist unbedingt notwendig. Parteiausweis legitimiert. Der Fraktionsvorstand.
Graphisches Gewerbe! 8u der Bersammlung am 24. April ift ant Dienstag, den 22., und am Mittwoch, den 23. April, Material bei Krüger, Engelufer 23, abzuholen. Kein Betrieb darf fehlen. Werbeausschuh für das graphische Gewerbe.
Achtung, Baudelegierte!
Am Mittwoch, ben 23. April, nachmittags 5 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Gaal 1, wichtige Bersammlung aller Baubelegierten des Baugewerksbundes. Mitgliedsbuch und Delegiertentarte finb als Ausweis vorzuzeigen.
Deutscher Bangewerksbund, Fachgruppe bez Zöpfer. Generalversammlung in den Residenzfestfälen, Landsberger Str. 31, am Dienstag, den 22. April, nachmittags 5 Uhr. Bericht vom 1. Quartal. Bericht der Lohnkommiffion und Stellungnahme zum Angebot der Unternehmer. Eintritt nur gegen Borzeigung
des Mitgliedsbuches
Deutscher Bekleidungsarbeiterverband, Herrenmaßbranche. Freitag, den 25., abenbs pilnktlich 6 Uhr, Versammlung in der Schulaula Roftr. 16. Borttag des Genossen Fride: Die wirtschaftliche Organisation der Unternehmer und die Lage der Bekleidungsarbeiter". Bahl der Delegierten aur Generalversammlung. Branchenangelegenheiten. Mitgliedsbuch legitimiert. Zentralverband der Schuhmacher. Donnerstag, den 24. April, abends 7 Uhr, Generalversammlung bei Boeker, Weberstr. 17.
( Siehe auch 4. Seite Hauptblatt.)
Verbandstag der Textilarbeiter.
Die Freitagfizung des Tegtilarbeiterfongresses begann mit der Statutenberatung. Den Bericht darüber gab Schrader vom Hauptvorstand. Eine Statutenänderung habe sich notwendig gemacht, damit der Vorstand befugt werde, zur Stärkung des Berbandes gewisse Handlungen selbständig vorzunehmen. Die Anträge auf Abschaffung der Erwerbsloserunterstüßung bitte er abzulehnen, denn unter den heutigen Berhältnissen könnten die Textilarbeiter auf die Erwerbslojenunterstützung nicht verzichten. Die Redaktion des„ Tertilarbeiter" soll nach dem neuen In einer Versammlung der Vertrauensleute und Betriebsräte Statut mit dem Vorstand im Einvernehmen stehen. Der Verbandsder Werftarbeiterschaft, die hierzu Stellung nahm, wurde ein st i mausschuß soll nicht mehr von der Filiale seines Sizes, sondern von mig eine Entschließung gefaßt, in der erklärt wird, daß nur durch dem Verbandstag felbst gewählt werden. Der Berbandstag jezt Berhandlungen mit den beteiligten Organisationen der Kampf fich nach dem Statutenentwurf zusammen aus den gewählten Ber beendet werden Lönne, und der Arbeiterschaft empfohlen wird, das tretern, den zur Wahl stehenden Vorstandsmitgliedern, dem ReAngebot der Werftbefizer einmütig abzulehnen und im Kampfe dakteur des Tertilarbeiter", den Gauleitern, den Vertretern des auszuharren. Verbandsausschusses, den Vertretern des Beirates, den Vertretern der unbefoldeten Borstandsmitglieder und dem Vertreter der Revi foren. Der Verbandstag tritt nur noch alle drei Jahre zusammen. Rein Vertreter darf ein gebundenes Mandat annehmen. Der Ausschluß eines Mitgliedes tann erfolgen, wenn es sich Handlungen zuschulden kommen läßt, die gegen die Verbandsintereffen ver. stoßen, fich beharrlich weigert, den Anordnungen des Hauptvor ftandes, der Gauleitungen oder der Drisverwaltungen Folge zu leisten, sofern diese Anordnungen im Statut begründet sind oder fich auf Verbands- und Beiratsbeschlüsse stüßen, und schließlich, wenn fich das Mitglied vor einem Schiedsgericht nicht rechtfertigt oder teine Beifizer ernennt, obgleich es dazu in der Lage war.
Fortschritte des Achtstundentages in Amerika . Es scheint, daß die Unternehmer in den Vereinigten Staaten dem Achtstundentag mehr und mehr geneigt werden. Namentlich in der Eisen und Stahlindustrie wird die Zwölfftundenschicht langfam beseitigt. Wie die Zeitschrift Industrial and Labour Information"( herausgegeben vom Internationalen Arbeitsamt) berichtet, arbeiteten bei der Bethlehem Stahlgesellschaft Anfang 1924 nicht mehr als 2 Broz. des Personals über 10 Stunden täglich Die Umstellung der Anlagen zum Zwecke der Anpaffung an die ver. fürzte Arbeitszeit macht rasche Fortschritte. Die United States Steel Corporation hat in ihren Betrieben in der Umgebung Don Chicago die 3 wölfftunde nschicht abgeschafft. Im Bezirt Pittsburg, in Buffalo, dann in Ohio und Kentucky wird die Zwölfftundenschicht gleichfalls abgeschafft; in 80 Pro 3. der Betriebe ist dort bereits die Achtstundenfchicht eingeführt.
fand nicht die genügende Unterstützung. Die Jugend-, Arbeiterinnen und Betriebsrätefragen wurden dem Vorstand zur beschleunigten Erledigung überwiesen.
Zu Borfizenden wurden gewählt: Hübsch, Jaeckel und Schrader; zu Kassierern 3e hms und Brillmik; zu Sefre tären Reichelt, Feinhals, Schulze, Rödel und Dressel. Als Sekretäre der Internationale wurden bestimmt 3a edel und Rödel. Auf die Aeußerung eines fommunistischen Delegierten, daß der Verband mit der Aenderung des Statuts die Demokratie aufgegeben" habe( ausgerechnet die Kommunisten spielen sich als Verteidiger der Demokratie auf!), erklärte Jaeckel, der Vorstand werde seine Bollmachten gegen die Kommunisten folange nicht zur Anwendung bringen, als diese fich den gefaßten Beschlüssen fügten.
Nachdem der Vorsitzende Hübsch noch den Kasseler Kollegen für die freundliche Aufnahme gedankt hatte, wurde die 15. Generalver fammlung mit einem Hoch auf den Verband und mit dem Gesang der Internationale geschlossen.
Groß- Berliner Parteinachrichten.
18. Kreis Beißensee. Eintrittskarten für die Taffo- Vorstellung am 1. Feier tag im Staatstheater( 1,10 m.) und für die Note Nobe" am 27. April im Neuen Theater am 800 find noch beim Genossen Heini, Gäblerstr. 7, zu haben.
2. Kreis Tiergarten. Familienabend mit Gefang, Konzert und Tanz am Dienstag, den 22. b. M., 5 Uhr, in den Arminius - Hallen, Bremer Str. 73. Cintritt 50 Bf.
5. Kreis Friedrichshain . Die Trauerfeier für die Genoffin Demmning findet Dienstag, den 22. April, nachmittags 5 Uhr, in der Stadthalle Klosterstraße statt. Besondere Einlaßkarten werden nicht ausgegeben. Erweiterte Kreisvorstandssikung Mittwoch, 23. April, abends 7 Uhr, bei Wittschuk, Petersburger Str. 5. Jede Abteilung mus vertreten sein. 6. Kreis Kreuzberg . Dienstag, den 22. April, 7 Uhr, Sigung mit den Abteilungsvorfigenden bei Bieber, Dieffenbachstr. 76. Jede Abteilung muß Dertreten fein.
9. Kreis Wilmersdorf . Arbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde: Am Dienstag( 3. Feiertag) Ausflug nach dem Grunewald, Spielplay bei der Waldfchänke, Kronprinzenallee, Ece Bucklerstraße( am Aussichtsturm). Abmarsch 1 Uhr Bahnhof Schmargendorf . Gäste und Stachzügler willfominen. Dienstag, den 22. April. 8 Uhr, wichtige Sigung( Wahlarbeiten) ber Beamtenobleute und Beanienwerbeausschiffe bei Pieper. Solsteinische Str. 60. Die Oblente milffen möglichst Wahllistenabschriften mitbringen. Gigung des Wahlkomitees Dienstag abend 7% Uhr bei Pieper, Solsteinische Str. 60. Der wichtigen Tagesordnung wegen, Erfcheinen unbedingt notwendig.
11. Kreis Schöneberg - Friedenau . Am Dienstag, den 22. April. Sigung des engeren Kreisvorstandes und der Abteilungsleiter beim Genossen König. Dringende Besprechung. Zusammenkunft aller Eaalordner am Mittwoch, den 23. April. 7 Uhr, bei Groß, Sedanstr. 17.
13. Kreis Tempelhof- Marienboef. Mittwoch, den 28. April, 7% Uhr, Kreisvorstandsfizung, Zimmer 26.
14. Reris Reutöln. Dienstag, den 22. April( 3. Feiertag), nachmittags 3 Uhr, in der Rinbl- Brauerei, Hermannstraße, gemiltliches Belsammensein der Genoffinnen. Borträge, Mufit, Kaffeekochen, Tanz. Sympathisierende Fönnen eingeführt werden. Bildungsausschuß: Am Dienstag 7 Uhe Gigung, Rindl- Brauerei. Abteilungsleiter: Entgegennahme von Wahlmaterial am Mittwoch, den 23. April, abends, im Parteibureau, NeckarStraße 3.
4. Rreis Brenzlauer Berg . Die Genofsinnen laden zu der am 25. April statt. findenden öffentlichen Versammlung ein.
7. Kreis Charlottenburg . Mittwoch, den 23. April, 7 Uhr, erweiterte Kreis. vorstandsfizung, Zimmer 1. Dafelbft Plakate in Empfang nehmen.
17. Kreis Lichtenberg . Mittwoch, den 23. April, 7% Uhr, Kreisvorstands fisung in der Bibliother Weichselste. 28. Abteilungen, die an diesem Abend besondere Beranstaltungen vorgesehen haben, müssen unbedingt einen Vertreter entfenden.
Morgen, Montag, den 21. April:
47. Abt. Bormittags 9 Uhr Konferenz aller Funktionäre zu sehr wichtiger Parteiarbeit bei Gefche, Wrangelstr. 21. Dienstag, den 22. April,
41 Uhr, Parteiarbeit. Treffpunkt Siebentopf, Muskauer Str. 35. 119. Abt. Sitenberg. Bei schönem Wetter, früh 9 Uhr Flugblattverbreitung an die Laubenkolonisten vom Lokal Siete, Möllendorff, Ede Rittergut straße, aus.
Uebermorgen, Dienstag, den 22. April:
19. Abt. Funktionäre, Material abholen beim Genoffen Kiefer, Badftr. 58.
24. bt. Funktionäre, Betriebsvertrauensleute. Ordner, 7½ Uhr wichtige Sigung bei Winzer, Chrisburger Str. 9. Materialausgabe.
25. bt. 7 2hr bei Gott wichtige Funktionärsigung.
27. 6t. 7 Uhr Funktionärtonferenz in der Schule Sonnenburger Str. 20. 30. 26t. 7 Uhr wichtige Funktionärkonferens bei Mahnkopf, Carmen- SylvaGtraße 128.
31. abt. 8 Uhr bei Goldschmidt, Stofpische Str. 36, wichtige Funktionärthung.
41. bt. 6% Uhr von Schult aus Handzettelverbreitung. Alle Gruppenleiter müffen au einer Besprechung pünktlich anwesend fein. Am Mittwoch in. der Bodbrauerei Wählerversammlung.
58. Abt. Charlottenburg . Pünktlich 8 Uhr im Rofal Siemiatkowski, Buthers, Ede Augsburger Straße, Funktionärtigung.
80. Abt. Schöneberg . 8 Uhr bei Lähn, Rubenstr. 49, allgemeine Funktionär persammlung. Die Bezirksführer lader die Funktionäre und bekannten Genoffen ein.
83. Abt. Lichterfelbe. 7% Uhr Funktionärtonferenz bei Kraft, Heinersdorfer Straße 18.
104. Abt. Rieberschönemeibe. 7% Uhr Sigung sämtlicher Funktionäre, Beamten. 100. st. Sohannisthal. 7% Uhr Sigung fämtlicher Funktionäre bei Gobin.. 125.
und Betriebsvertrauensleute im Lokal Thiele, Berliner Straße.
Roonftr. 2.
bt. Weißenfee. 6 Uhr bei Stärke, Charlottenburger Str. 3, Funktionär
Tonferens.( Die Gruppenführter milfsen zur öffentlichen Bersammlung am felben Abend einladen.)
Frauenveranstaltungen am Dienstag, den 22. April:
13. Areis Tempelhof, Mariendorf , Marienfelbe und Lichtenrabe. Am Diens tag im Wilhelmsgarten, Tempelhof , Berliner Straße, Seiterer Frauenabend. Anfang 6% Uhr. Eintritt 20 Bf. Aufführungen der Jugend. 28. bt. 4 1hr nachmittags bei Büttner, Schwebter Str. 23, gemütliches Beifanmenfein. Raffectochen. Gäste willkommen.
40. st. 7% Uhr im großen Sigungsfaal des Bezirksamtes, Yordstr. 11, Lichtbildervortrag über Die Bedeutung der Geschlechtsleiden und-krantheiten für die Frau". Referent Genosse Dr. Löwenstein. Alle Genossinnen der Nachbarabteilungen find hierzu herzlich eingeladen. Gäste willkommen. 77./78, Abt. Schöneberg . 7% Uhr bei Will, Martin- Luther- Str. 60, Bortrag der Genoffin Todenhagen: Was erwarten die Frauen vom fommenden Reichstag".
15. t.
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Mittwoch Mitgliederversammlung. Wahl eines Abteilungsleiters. Die Bezirksführer laden ein.
Sterbetafel der Groß- Berliner Partei- Organisation
30. Abt. Gen. Basewaldt, Wichertstr. 41, ist verstorben. Einäscherung Dienstag, ben 22. April, nachmittags 4 Uhr, Krematorium Gerichtstraße. 108. abt. Röpenid. Die Genoffin Martha Deminning ist am 16. April verftorben. Die Trauerfeier findet Dienstag, den 22. April, abends 5 Uhr, im
In der Aussprache wurde von Mertens M.- Gladbach betent, die Aenderung des Statuts hätte erfolgen müffen, um das perbandsschädigende Treiben der tommunisti. Stadthaus, Klosterstraße, statt. Beifegung 7 Uhr, Krematorium Gerichtstrate. fchen Mitglieder unmöglich zu machen. Bon ben Rednern der Opposition wurde die Statutenänderung auf das schärffte betämpft. Sie habe den 3wed, jede dem Vorstand mangenehme Richtung zu vergewaltigen". Die Beibehaltung der Erwerbslofen. unterstügung nehme dem Berband den Charakter des Klassentampfes!
KIOS
Achtung, Zimmerer! Die Zahlstellenversammlung vom 15. April 1924 hat ab Sonnabend, den 19. April 1924, den allgemeinen Zimmererstreit für das Hoch, Beton- und Tiefbaugewerbe beschlossen. Die Abstimmung über die Statutenänderung war nament. Hochvollendet Um Mißverständnissen zu begegnen, sei hiermit nochmals ausdrücklich lich. Das Statut wurde mit 255 gegen 56 Stimmen bei drei auf diesen Beschluß hingewiesen. Bo also irrfümlich gestern noch Stimmenthaltungen angenommen. Ein fommunistischer Angearbeitet wurde, hat bestimmt am Dienstag, den 22. April, die trag, diejenigen Reichstagsabgeordneten, die dem ErmächtigungsArbeit zu ruhen. Der Vorstand. gefeß zugestimmt haben, aus dem Berbande auszuschließen( 1),
Die
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Sophien- Sale Sophienstraße 18
Säle frei* Nrd. 9296
Unübertroffene Qualität
ist das Merkmal der
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RARITÄT- SPECIAL RARITÄT- EXTRA