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talistischen Standpunkte geradezu ein Widerfinn, wenn der] Im Abgeordnetenhaus wurde heute die Sekundär-| foller erfaßten Nationalliberalen zc. sollten sich ein Beispiel Staat seine Anleihen nicht selbst zu dem durchschnittlichen bahn- Vorlage nach kurzer Debatte in dritter Lesung an ihm nehmen.- Zinsfuße verzinsen wollte; er denkt und kalkulirt eben nicht angenommen. Sodann war eine lange Auseinandersehung Noch ein am Bismarckrümmel. verrückt Gewordener. anders wie jeder andere Großkapitalist auch. über die Verhältnisse des Berliner Bentral- Bieb- Ja, Kaiser ", schreibt das„ Rheinisch- Westfälische Tageblatt", Das ist alles nicht sehr merkwürdig nnd nicht sehr gehofs, von dem behauptet wurde, daß er die Verbreitung" fchic fie uns heim, die Biedermänner; Du sollst Deine Freude fährlich für den Staat, oder sieht wenigstens nicht so von Seuchen infolge mangelhafter Einrichtungen befördern haben, wie Dein deutsches Volk unter dem Eindruck des schmachaus. Das interessanteste an der ganzen Frage ist nur folle. Die Angelegenheit wird noch in einer Kommission vollen Beschlusses vom Samstag mit ihnen umgehen wird! das rapide Sinken des Binsfußes. Während 1859 Preußen behandelt werden. Nächste Sigung ist Donnerstag. Diesem Reichstag aber, der sich für alle Zeiten und vor allent feine Staatsanleihe noch mit mindestens 5 pet. verzinst, Völkern stinfend gemacht hat, ein aus tiefstem Herzen kommendes, ist der Binsfuß heute auf 3 pet. herabgegangen die Das Herrenhaus hielt heute seine sechste Sigung in träftiges pereat!"- 4- und 32- prozentigen Konsols werden von der Bildfläche der laufenden Session ab. Vor der Tagesordnung erstattete Den Auflösungsfanatikern wird bange, sie verso rasch verschwinden wie die 4- und 3½- prozentigen Reichs- sammtvorstandes nach Friedrichsruh und die Abstattung der sprechen sich nichts von einer Heimschickung des Reichstages der Präsident Fürst zu Stolberg über die Reise des Geanleihen. Da man die Zinsen für so sichere Schuld- Glückwünsche des Hauses an den Fürsten Bismarck Bericht, für ihre Sonderinteressen. Und auf dieſe kommt's doch verschreibungen, wie sie die genannten Titres barstellen, aber der von den versammelten Mitgliedern( etwa 50 an der schließlich an. Ja, wenn sich unter dem Feldgeſchrei: hie geradezu als einen Gradmesser für das Sinken der Durchschnitts- Profitrate überhaupt ansehen kann, so 3ahl) mit Beifall entgegengenommen wurde. Zur Ernational, hie antinational, ein Reichstag zusammenbringen ist das Sinken des Binsfußes dieser Titres ein Beweis ledigung tamen nur kleinere Borlagen und Petitionen. In ließe, der den Junkern den Antrag Kaniz" bewilligte, Da man aber ganz genau weiß, daß ein die Staatsschulden- Kommission wählte das Haus die Herren unter solchem Feldgeschrei gewählter Reichstag aller dafür, daß in dem furzen Zeitraum von 35 Jahren die Staatsschulden- Kommission wählte das Haus die Herren ia dann. und 1860 gab es noch massenhaft zu 6 pct. verzinsliche v. Pfuel , v. Friedberg und Jttenbach.- Voraussicht nach noch reichsfeindlicher" werden würde, Pfandbriefe 2c. die Durchschnitts- Profitrate um beinahe Auf Rausch folgt Kazenjammer und je ärger der als es der gegenwärtige ist, ja, da sogar die Parteien, die die Hälfte gesunken ist. Rausch, desto schlimmer der Kazenjammer. Das haben jetzt am 23. März über die Frage Bismarck sehr einig Das aber ist der Anfang vom Ende des Kapitalismus . unsere Bismarck- Radaubrüder an sich zu erfahren. Der waren, über die Frage Kaniz" sehr uneinig sind und auch Je weniger der kleine und mittlere Kapitalbesitz den Genuß forybantische Reichstagsspektakel des 23. März und der in Zukunft sein werden: so hat eben der Reichstagsarbeitslosen Einkommens garantirt, je mehr Kapitalisten" Friedrichsruher Rummel haben das„ graue Elend" zur Folge beschluß und das Telegramm des Kaisers vorläufig keine auf das Niveau des Proletariers herabsinken jemand, der gehabt, dessen Spuren uns aus den Spalten der patriotischen politische Tragweite". In diesem Sinne schreibt denn die mit 50 000 M. Vermögen 1860 noch bequem 3000 m. Rente Presse angähnen. National- Zeitung", Kreuz- Beitung"," Kreuz- Zeitung " heute: beziehen konnte, bezieht heute nur noch 1500 m. desto mehr Rheinisch- Westfälische Zeitung"," Kölnische Zeitung "- Politische Tragweite in der üblichen Bedeutung des Wortes schwindet auch das Interesse an dem Kapitalbesit. Nur die all' dieses Geschwister, das gestern himmelhoch jauchzte, könnte die Sache unseres Erachtens nur dann gewinnen, wenn großen aufgehäuften Kapitalmassen, die auch bei sehr den geschändeten" Reichstag schon zerschmettert" von die Parteien, welche mit dem Kaiser darin einig sind, daß dem niedrigem Gewinnsatz ihrer Größe wegen einen gehörigen einem Papierbliz am Boden sah, stöhnt heute: nur absoluten Profit abwerfen, können sich im wirthschaftlichen teine Auflösung! Sie würde den Reichs Kampf noch behaupten. Aber je mehr die Durchschnitts- feinden nur nügen! Profitrate finkt, desto stärker ist der Antrieb zu weiterer Damit sind alle Renommiftereien Lügen gestraft. Kapitalaffumulation, um so rascher zimmert sich Und wenn die sauberen Patrone hintennach bemerken, Der Kapitalismus seinen eigenen Garg. Durch sie hätten mit der Bismarck- Ehrung" gar keine politischen seine eigene Entwickelung wird unvermeiblich die Zwecke verfolgt, so fügen sie zur Lächerlichkeit noch die Profitrate, auf deren Dasein seine Existenz beruht, dem Feigheit.
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Politische tebersicht.
Berlin , 27. März. Aus dem Reichstage. Die Präsidentenwahl vollzog sich heute bei sehr voll beseztem Hause und überfüllten Tribünen ohne jeden Zwischenfall.
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Fürsten Bismarck bei seinem achtzigsten Geburtstag ehren unter sich und mit den Regierungen einig wären. Da sie das Deutschland ehren heißt, in den inneren Fragen auch aber, wie sie alle nur zu genau wissen, eben nicht sind, so würde eine Auflösung des Reichstages in ihrer weiteren Folge nur zu einem Rampfe der wirthschaftspolitischen und wirthschaftlichen Interessen führen tönnen, welche trennend zwischen ihnen stehen; es würde zu einem„ Kampfe aller gegen alle" kommen, dessen Ausgang völlig unberechenbar Nullpunkt zugeführt." Der Kapitalismus stürzt sich durch Herr von Levehoto und die Schienenflicker. We he befriedigend wäre. erscheinen müßte, aller Wahrscheinlichkeit nach aber sehr unfeine eigenen Kräfte, die geräuschlos wie die nagenden dem Reich 3 tag! freischt das Bentralorgan der deutschen Für die Kreuz- Zeitungs- Männer ganz gewiß. Waffer arbeiten, selbst um trotz aller Umsturzgesetze. Schienenflicker, die Rheinisch- Westfälische Zeitung", und Und die sozialistische Gesellschaft muß schließlich ihre Thore widmet, nachdem sie den Reichstag mit einigem Schmutz be ihr Zeitungsgeschwister. Die Kölnische Zeitung " gleich Aufforderung an die Kölnische Zeitung " und öffnen, um den hungernden Kapitalisten Brot zu gewähren, worfen, dem Herrn von Levezom folgenden Nachruf: Brot für wirklich geleistete produktive Arbeit.- Herr v. Levetzow wurde Präsident des Reichstages, in welchem anderen nationalen" Blättern behauptet, der Pariser Kleritale, Polen , Welfen, Fortschrittler und Sozialdemokraten Temps" habe den Reichstagsbeschluß des 23. März als die Mehrheit hatten. Er ist es trob der inzwischen geschehenen einen Aft der Undankbarkeit gekennzeichnet: wir fordern Reichstags- Auflösung bis zum 28. März 1895 geblieben. Wenn er die Rölnische Zeitung" auf, diesen Artikel vollständig- in etwas spät zur Einsicht tam, daß es für ihn unpassend war, einem fo Uebersehung abzudrucken. Wir dürfen es nicht wagen. so zusammengefeßten Reichstage zu präsidiren, so wollen wir ihm Bringt die Kölnische Zeitung " den Artikel nicht, so ges fassungsleben im Deutschen Reiche ist noch jung. Die Lage, wie daraus persönlich keinen großen Vorwurf machen. Das Ver- steht sie damit zu, daß sie gefluntert hat. fie nach dem 20. Februar 1890 fich gebildet hatte, war für Herrn des Auslandes", die diese patriotische Radaupreffe für Und wie mit dieser, so ist es mit den anderen Stimmen v. Levezzow sicherlich nicht leicht. Schlimmer war es freilich, daß Art der Emfer Depesche Serr v. Levetzow die Rücksichtnahme auf die Reichstagsmehrheit, fich annektivt und nach der er zu präsidiren bie Ghre hatte", so weit trieb, den Fürsten redigirt" hat. Bismarck bei Gelegenheiten todtzuschweigen, wo dieses Todtschweigen selbst bei Anhängern der Antifartellparteien auffiel. Herrv. Levehow Als Präsident wurde vom Zentrum der bisherige Bize- bat sich aber auf das, was ihm in dieser Beziehung zu thun ob präsident von Buo I- Beerenberg in Vorschlag gebracht, vergangen sein und sehen seine früheren Unterlassungssünden dem lag, endlich doch noch besonnen. Deshalb lassen wir Vergangenes während als Bizepräsidenten die Abgeordneten Schmidt Fürsten Bismard gegenüber dadurch als gefühnt an, daß er in ( Elberfeld , frs. Bp.) und Spahn( 3.) präsentirt wurden. folge des Beschlusses vom 23. März 1895 das Präsidium nieder Die Rechte und die Nationalliberalen demonstrirten, legte. Er hat sich hierburch nicht bloß um seinen eigenen Ruf, indem sie bei den drei Wahlgängen weiße Bettel abgaben. der allmälig sehr bedenklich zu schwanken begonnen hatte, sondern Die Ergebnisse der einzelnen Wahlgänge wurden von auch um das Baterland wohl verdient gemacht. der Linken und vom Zentrum mit Bravo begleitet. Armer Levezow. Das hat er nicht verdient. Denn er Gegen Buchhandel und Preffe. Die letzte Sigung der Gewerbe- Ordnunge- Kommission des Reichstages hat durch die Die hierauf zur Debatte stehenden Wahlprüfungen ist ohne Zweifel ein Gentleman. führten gleich bei dem ersten Antrage der Wahlprüfungs- Das schönste ist aber, baß bas Verbrechen, die alte Ausdehnung des Artikels 7 der Regierungsvorlage auf den Kommission, die Wahl des Abg. Will( 1. Wahlkreis Re- Raketenkifte todtgeschwiegen" zu haben, von den Herren Buchhandel und durch die Unterordnung deffelben unter die auf das Haufirgefchäft gemünste Bestimmung, daß Bestellungen gierungsbezirk Röslin) für giltig zu erklären, zu einer sehr Schienenflickern selbst und ihrem Organ jahrelang verübt nicht bei Privaten aufgesucht werden dürfen, einem der blühendsten umfangreichen Debatte. Der Abg. Rickert beantragte, die wurde genau so lange, bis der Kaiser die Weinflasche Geschäftszweige einen schweren Schlag versetzt. Zugleich aber Wahl wieder an die Kommission zurückzuweisen, während schickte, und damit von dem„ Berschmetterten" das Interdikt ist gegen die Presse ein Streich gerichtet worden, der eine der Abg. Lenzmann die Ungiltigkeit ausgesprochen wissen abnahm. wollte.
Wie wir gestern bereits berichteten, hatte unsere Frattion beschlossen, für dieses Mal den vom Zentrum und der Freisinnigen Volkspartei in Vorschlag gebrachten Kandidaten die Stimme zu geben.
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Noch ein Ausländer über den Bismarckrummel. Das größte Blatt Italiens , der„ Secolo", schreibt folgendes über den Reichstagsbeschluß vom Sonnabend: Bom Norden tommt heute ist die Bismarck feindliche Abstimmung des Reichstages. Die ein hehres Beispiel von Unabhängigieit und Moralität, denn das mit Blut besudelten Lorbeeren Bismarck's und die durch so viel Gewalt und so viele Chikanen zu Stand gebrachte deutsche Einheit und Einigkeit konnten in einem Parlamente freter Männer nicht Gnade finden."
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Hauptader trifft. Die Regierungsvertreter lehnten es ausBismarck über ben Geburtstagsrummet. Wie drücklich ab, eine Erklärung darüber abzugeben, ob das Ein. fammeln von Zeitungs- Abonnements unter den An der Debatte über diese Anträge betheiligte sich auch die Theilnehmer an der Abgeordnetenfahrt erzählen, hat artikel 7 ber Borlage( Gewerbe- Ordnung§ 44 Abfah 3) falle unser Genosse Herbert, welcher dabei die Wahlpraktiken First Bismarck den Reichstag 3 Beschluß Dom und gaben so das Recht zu der Annahme, daß dieses Geschäft auf den pommerschen Rittergütern geißelte. Die Majorität 23. März fitr fich persönlich keineswegs tragisch aufgenommen. ausdrücklich getroffen werden soll. Am raffinirteften wird lehnte alle Anträge ab und erklärte die Wahl für giftig. Mehrfach hat er erklärt, daß er von seinen alten parlamen man natürlich die Verbreitung der sozialdemokratischen Auch in allen übrigen Punkten trat das Plenum den tarischen Gegnern gar nichts anderes erwartet Preffe zu verhindern suchen. Beschlüssen der Wahlprüfungs Kommission bei und lehnte habe und daß er auf eine Beglückwünschung von dieser Petitionen gegen die dem Reichstag vorliegenden Gesetze, demzufolge auch einen Antrag des Abg. v. Hammerstein ab, Seite, die doch nicht aus dem Herzen hätte wie Umsturzgesetz 2c. Laufen in Masse ein. Aus dem zehnten Ber welcher die von der Kommission für ungiltig erklärte Wahl kommen können, gern verzichte. zeichniß der bei dem Reichstage eingegangenen Petitionen sind des Abg. Gerlach( Röslin) an die Kommission zurück hervorzuheben die von 127 Betenten um Ablehnung verweisen wollte. der sogenannten Um sturz vorlage, von 28 Petenten um Und seine vom Hof mit der Hand leicht erreichbaren Scheiben waren in der darauffolgenden Nacht eingeschlagen worden.
Das ist ein Zeichen, daß der alte Mann in Friedrichs ruh wenigstens logisch denken kann. Die vom Bismarck
Es ist jetzt unser Boden," sagte Frau Schwark
Das ist doch klar. Es reut ihn, daß er uns das Gut verkauft hat. Seine Frau vielleicht noch mehr. Und nun ganz ruhig. wollen sie uns hinausgraulen. Gott , was es doch auf der Welt für Leute giebt-!! Nein! Nein!"
„ Aber aber am Tag selbst, wo wir den Vertrag unterzeichnet haben?" wandte der Mann ein.
" Unsinn! Dann hätt er ja doch einfach nicht zu unterzeichnen brauchen! Nein, das steckt tiefer." " Und was meinst Du denn?"
So Wegen Ihrer lumpigen Anzahlung? Das übrige Geld bringen Sie fa doch nie zusammen." Denke Dir nur, Mann! Von draußen haben sie die So?" Die Ruhe der Frau Schwarz hielt nicht mehr Bodenschlüssel herausgelangt! Und die Blumentöpfe vom Stand. Wissen Sie das so genau? Warum haben Sie Fensterbrett heruntergerissen. Meine schönsten Geranien denn überhaupt an uns verkauft. Man sollte fast und Fuchsien sind hin! Nein, so' ne Gemeinheit!" fagen, Sie spekulirten darauf!" Und das ist Kendelmann gewesen?" schrie Schwarz. Worauf?" Bist Du auch sicher?"
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" Er hat einfach gewußt, daß ich noch nicht versichert" Daß wir das Gut nicht halten können! Daß Sie' s bin und hat mich zu Schaden bringen wollen. Aus purer wieder bekommen und unsere Anzahlung obendrein schlucken. Gemeinheit. Und ich hab' ihn für einen anständigen Kerl So, jetzt haben Sie' 3- wo Sie' s doch durchaus wiffen gehalten!"
So ein Schuft sollt es sein?!"
Muß wohl. Ich trau' ihm von jetzt ab nicht über den Weg mehr. Verdammt, daß ich jetzt grad' auch fort muß! Und auf drei Wochen! Gieb ihm jebenfalls feinen Schlüssel mehr heraus! Keinen einzigen hörst Du? Nicht zum Boden und nicht zur Scheune, und zu gar nichts!" Die Frau nickte. Sie trennten sich. Er fuhr ab, sie ging ihren Geschäften nach.
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Kaum war Schwart außer Gesichtsweite, da kam Frau Kendelmann zu ihrer neuen Hausgenossin ins Bimmer. Sie war ganz außer sich über den Vorfall vom gestrigen Abend.
Wir stehen alle in Gottes Hand!" frömmelte ste, mit einem flapperigen Augenaufschlag zu den Fliegen der Zimmerdecke.
Dann forderte fie die Bodenschlüssel, weil sie oben ihr Holz aufstapeln wolle. Frau Schwart verweigerte ihr die Schlüssel auf's entschiedenste. Die andere lief zu ihrem Mann, sich zu beklagen.
Kendelmann kam und unterstützte die Forderung seiner Frau. Als alles gütliches Zureden nichts half, wurde er grob. Frau Schwart blieb aber fest.
„ Das ist Kontraktbruch!" schrie er. Ich habe mir doch die Mitbenutzung der Räume ausdrücklich vorbehalten. Wie tön nen Sie sich da unterstehen, mich von meinem eigenen Boden auszusperren?"
wollten!"
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Ganz sicher," sagte die Fran.
" Er trug am andern Tag das rechte Handgelenk dick verbunden. Er hat sich an den Glasscherben geschnitten. Das ist ihm mal gefund!"
Der Laufeteel der! Na, und was noch? Ich seh's Dir an, Du hast noch was! Hat er wieder Brand ge
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Das hat man davon, wenn man sich mit Pack einläßt!" zischte Frau Kendelmann. Ihr Mann, offenbar betroffen über den Scharfblick stiftet?" der Frau Schwarz, war einen Moment wortlos. Danu Um Gottes willen, Mann! Wie kannst Du so was eh' Du die Beweise in Händen haft?! Wenn er überschüttete er sie mit einer Fluth von Schimpfreden. Es sagen half ihm alles nichts, sie gab den Schlüssel nicht heraus. Dich auf Injurie verklagt, dann fizen wir obendrein noch Nach acht Tagen fuhr Frau Schwarz zu ihrem Mann drinn!" auf Besuch. Es war Sonntag, die Brennerei ruhte, also hatte der Verwalter Zeit. Das traf sich gut, denn sie mußte ihm sehr viel erzählen.
Diese Frau Rendelmann! Diese rohe Person! Sie hatte Annchen ganz fürchterlich gehauen. Warum? Das Kind wollte ihr nicht verrathen, wo seine Mutter die Boden schlüssel versteckt hielt. Rendelmann hatte seinem Weib natürlich recht gegeben, und in seinem bekannten Fuhrmannston obendrein.
Dann waren die beiden Frauen wegen der Benutzung des Rüchengeschirrs, der Stalleimer, der Besen, ja sogar der Scheuerlappen einander in die Haare gekommen, daß die Feßen flogen. Frau Kendelmann that, als ob alles noch ihr gehöre. Von der Gottliebe hatte sie alle möglichen Handreichungen verlangt, gerade als ob es ihr Mädchen wäre! Und wer bezahlte den Lohn?!
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,, Na ja, wozu denn? Laß mich doch nicht so lange wozu hat er denn die Schlüssel--?" Getreide haben sie uns gestohlen. Sieben ganze Scheffel Roggen. Er ftritt es natürlich ab und machte einen Rieseuspektakel. Aber ich hab' nachmessen lassen. Sieben Scheffel fehlen."
Ich verklag' ihn! Sobald als möglich!" ,, Laß, laß! Du richtest gegen den geriebenen Hund doch nichts aus!" meinte die ängstliche Frau. Ich wollte Gott danken, wenn wir nur erst in gutem mit ihnen aus einander wären."
Aber' raus muß er! Keine Stunde länger! Ich fahre gleich mit Dir zurück. Mein Chef soll mir ein paar Tage Urlaub geben. Wenn der Schuft erst heraus ist dann bin ich wieder ruhig. Dann kann ich hier die verfäumte Zeit reichlich wieder nachholen. Aber so hab' ich Schließlich hatte Kendelmann des Abends spionirt, und meine Gedanken doch nicht zusammen erst muß er zu guterletzt richtig entdeckt, wie Frau Schwarz die Boden- herunter, von meinem Grund und Boden: Herunter soll schlüssel an die Wand des Geräthezimmers hing, das sie er! Hent noch! Keinen Augenblick länger!" dann abschloß. Das Geräthezimmer lag zu ebener Erde. I ( Fortseßung folgt.)